Stefan Keller Kölner Kreuzigung

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Inhaltsangabe zu „Kölner Kreuzigung“ von Stefan Keller

Hoch über der Stadt, auf einem alten Schutthügel des 2. Weltkriegs, steht ein roh gezimmertes Holzkreuz. Langsam steigt die Sonne über den Türmen des Kölner Doms empor. Doch der Mann am Kreuz sieht die Sonne nicht mehr. Er ist tot. Privatdetektiv Marius Sandmann reagiert geschockt auf den Tod seines Chefs Gunther Brock. Offenbar hat der Mord mit ihrem neuen Fall zu tun, den sie kurz zuvor übernommen hatten: Die beiden Detektive sollten ein verschollenes Gemälde aus dem 15. Jahrhundert wiederfinden. Eine Kreuzigung, angeblich gemalt auf einem Stück vom Kreuz Jesu Christi …

Wer eine packende Lektüre für den Abend sucht, ist mit diesem Krimi bestens bedient.

— detlef_knut
detlef_knut

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    Kölner Kreuzigung
    detlef_knut

    detlef_knut

    28. May 2015 um 16:31

    Der Prolog dieses Romans beginnt mit einem tiefen Rückblick in die Vergangenheit Kölns. Es wird der Auftrag vergeben, ein Bildnis zu malen. Doch gleich darauf in den nächsten Kapiteln erfolgt der Sprung in die Gegenwart. In einer Kölner Wohnung wird ein Schauspielerpärchen tot aufgefunden. Am Abend zuvor hat es hier eine große Party gegeben, und die Kommissare Paula Wagner und Hannes Bergkamp stürzen sich in die Ermittlungen. Doch so richtig scheint es nicht voranzugehen. Während dieser Ermittlungen stoßen die Kommissare auf den Privatdetektiv Marius Sandmann. Sandmann hatte während seines Studiums als Kaufhausdetektiv gejobbt und später als freiberuflicher Mitarbeiter für den Privatdetektiv Gunter Brock gearbeitet. Im Laufe der Jahre hat er sein Studium einschlafen lassen und ist immer weiter in das Ermittlertum der Detektei verfangen. Gerade hatten Sandmann und sein Chef an der Auffindung eines Gemäldes von Stefan Lochner mit dem Titel „Kreuzigung“ gearbeitet. Sie hatten den Auftrag von einem Kölner Kunstmuseum. Das Gemälde welches in den 1920er Jahren in den Besitz des Kunstmuseums gelangte, war 1943 auf ominöse Weise aus dem Museum verschwunden. Der jetzige Museumsdirektor hatte Hinweise erlangt, dass sich das Gemälde in der Nähe befinden sollte und beauftragte deswegen unter Ausschluss seiner Vorgesetzten die Privatdetektei von Gunter Brock mit der Suche. Die Kommissare finden den Privatdetektiv Marius Sandmann unsympathisch, genauso wie auch er die Kommissare unsympathisch findet. Als er ihnen vom Auftrag erzählt, glauben Sie ihm nicht. Um dessen Aussagen zu überprüfen, begeben Sie sich zum Museumsdirektor, der strikt verneint, dass er einen Auftrag zur Suche eines Gemäldes vergeben hat. Damit gerät Marius Sandmann ins Visier der Polizei, allerdings fehlt den Kommissaren noch ein detailliertes oder auch nur vages Motiv für die Tat.   Stefan Keller hat die parallelen Handlungen in kurze Kapitel unterteilt, die immer wieder mit spannenden Cliffhangern versehen wurden. Der Leser erlebt so das Geschehen aus drei verschiedenen Sichtweisen: aus der Sicht der Polizei die Ermittlungstätigkeit um den Tod des Schauspielerpärchens, aus der Sicht von Marius Sandmann bei der Suche nach dem Gemälde und schließlich als dritter Sicht in einer Rückblende auf das Jahr 1943 mit den Umständen, wie das Gemälde aus dem Kunstmuseum entwendet wird. Neben den spannenden Kapitelenden stiftet der Autor jede Menge Verwirrung und sorgt für ausreichend Überraschungen in der Handlung. Der Autor erfährt über die Verstrickungen einer reichen Kölner Familie mit deren Machenschaften während des Zweiten Weltkrieges. Die Handlung bietet jede Menge Rätselstoff für den Leser, der auf diese Weise sehr schnell durch die Handlung durchgeführt wird, und kaum in der Lage ist, das Buch aus der Hand zu legen. Die Hauptfiguren des Romans sind sehr ambivalent dargestellt. So sind beispielsweise die beiden Kommissare anfänglich nicht gerade Sympathieträger, können aber es aber im Laufe der Handlung werden. Auch der Detektiv Marius Sandmann ist nicht von vorneherein ein Sympathiebolzen, wenn er mit seiner täglichen Dosis Sport daherkommt. Auch ihm muss sich der Leser auf langsame Weise nähern.   Wer eine packende Lektüre für den Abend sucht, ist mit diesem Krimi bestens bedient.   © Detlef Knut, Düsseldorf 2015  

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  • Rezension zu "Kölner Kreuzigung" von Stefan Keller

    Kölner Kreuzigung
    sab-mz

    sab-mz

    13. June 2011 um 11:45

    Dem Autor Stefan Keller ist ein gutes Debüt gelungen.Für ein Erstlingswerk gelungen,aber leider wenige langatmige Strecken.Das wird sicher noch. Ein junger schlaksiger Privatdetektiv will den Mord an seinem Chef aufklären,der ans Kreuz genagelt wurde. Gesucht wurde und wird ein altes Gemälde,bei der Suche kam der Chef Herr Brock wohl einigen Herrscahften zu nahe.Da spielen plötzlich Geschichten aus der Nazizeit rein,es versterben alte Menschen,Zeugen,eines natürlichen Todes oder doch nicht. All das verquickt mit einer gehörigen Portion kölschen Knügels ergibt einen erfrischenden Krimi.

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  • Rezension zu "Kölner Kreuzigung" von Stefan Keller

    Kölner Kreuzigung
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    22. December 2010 um 12:44

    Marius Sandmann und sein Chef Gunther Brock ermitteln in einem spannenden Fall. 1943 verschwand fast spurlos ein Bild, das angeblich auf ein Stück des Kreuzes gemalt wurde, an dem Jahrhunderte zuvor Jesus Christus seinen Tod gefunden hatte. Als ein Schauspielerpärchen tot aufgefunden wird, führen auch Spuren Marius und Gunther zu dem Fall. Scheinbar scheint das Bild irgendwie mit dem Paar verbunden zu sein. Das die beiden auf einer guten Spur sind, zeigt sich dann leider tragisch: Gunther Brock wird auf einem Schutthügel gekreuzigt und Marius muss fortan alleine weiterermitteln... Krimis, bei denen altgewordene Polizisten ermitteln, ohne Privatleben, dafür aber voller Laster, gibt es wahrlich schon genug. Mit Stefan Keller haben wir einen Autor gefunden, der uns einen Ermittler gibt, der aus der heutigen Zeit entsprungen ist. Sneakers, Jeans und Kapuzenpulli statt Trenchcoat oder Lederjacke. Marius Sandmann ist modern, er fährt kein altes Auto, sondern nutzt den Nahverkehr und auch sein Werdegang ist ziemlich anders. Mit viel Fachwissen um die Kunst, weiß Marius vielleicht den Fall zu knacken. Dabei kommt auch immer mal wieder der "Kölner-Dialekt" durch, was dem Buch natürlich einen ganz eigenen Charme gibt. Der Leser hangelt sich von einem Kapitel zum nächsten, ohne wirklich aufhören zu wollen. Manche sind einfach so kurz, dass man denkt, eines schafft man noch, andere enden mit einem Cliffhanger, dass man gar nicht anders kann, als weiter zu lesen. Einzig die Fülle der Personen am Anfang irritiert. Man hat den Eindruck, dass der Autor erst einem die "gesamte Welt" erklären möchte, ehe er einen an den Fall lässt. Ich bin sicher, das hätte man schöner lösen können, mit etwas mehr Vertrauen in den Leser. Davon abgesehen, war es ein lohnenswertes frisches Buch, ein guter Fall und ein toller Privatermittler. Ich freue mich schon auf den nächsten Fall mit Marius Sandmann, dem Detektiv von Morgen...

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