Stefan Keller Kölner Totenkarneval

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Inhaltsangabe zu „Kölner Totenkarneval“ von Stefan Keller

Es ist der Alptraum einer ganzen Stadt. Zum Karnevalssauftakt am 11.11. um 11 Uhr 11 sprengt sich ein Attentäter in einer überfüllten Kölner Kneipe in die Luft. Sieben Menschen sterben. Wenige Tage später präsentiert das ermittelnde BKA den türkischen Studenten Ali Öçzan als Täter. Niemand zweifelt an der Version des Attentats eines islamistischen Einzeltäters mit Verbindungen zum internationalen Terrorismus. Nur Alis Eltern beharren auf seiner Unschuld und beauftragen Privatdetektiv Marius Sandmann, um herauszufinden, was wirklich geschehen ist …

Fazit: Ein durchweg sehr spannend umgesetzter Krimi mit viel Lokalkolorit, sympathisch und authentisch beschriebenen Charakteren, der sich einem sehr brisanten und aktuellen Themas annimmt. Jedoch war mir die Auflösung dann doch etwas zu spektakulär und dies dann auch noch gleich in doppelter Dosis.

— Bellexr
Bellexr

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  • Rezension zu "Kölner Totenkarneval" von Stefan Keller

    Kölner Totenkarneval
    Zabou1964

    Zabou1964

    08. January 2012 um 22:50

    Auf diesen Köln-Krimi bin ich eher durch Zufall aufmerksam geworden. Beim Stöbern durch das Programm des Gmeiner Verlags ist mir das Cover, das die Beine von drei Clowns zeigt, ins Auge gesprungen. Da ich nicht allzu weit von Köln entfernt wohne und die Stadt sehr mag, habe ich zu dem Werk des mir bis dahin unbekannten Autors gegriffen. Und ich habe es nicht bereut. Mitten im Trubel des 11.11. explodiert um 11 Uhr 11 in einer Kneipe der Kölner Altstadt eine Bombe und reißt sieben Menschen in den Tod. Obwohl die Kommissarin Paula Wagner und ihr Vorgesetzter Bergkamp zuerst am Tatort eintreffen, übernimmt das BKA sofort den Fall. Sie haben auch sehr schnell einen Schuldigen gefunden: Ali Ökcan, eines der Opfer, wird als vermeintlicher Islamist zum Täter abgestempelt. Doch Alis Eltern können sich mit dieser Verurteilung ihres Sohnes nicht abfinden. Sie beauftragen den Privatdetektiv Marius Sandmann, Alis Unschuld zu beweisen. In einem zweiten Handlungsstrang wird ein toter Mann im Rhein gefunden. Obwohl es zunächst so aussieht, als sei der Mann nach dem Feiern betrunken in den Rhein gefallen, mag die forsche Kommissarin Paula Wagner nicht an einen Unfall glauben. Sie nimmt die Ermittlungen in diesem Fall auf und stößt schon bald auf Ungereimtheiten. Den sympathischen Verlierertypen Sandmann hatte ich sehr schnell in mein Herz geschlossen. Auch Paula Wagner mochte ich wegen ihrer selbstbewussten Art und der zum Teil unorthodoxen Ermittlungsmethoden. Ihr Vorgesetzter Bergkamp dagegen stellt eher den Beamtentyp dar, wie man ihn sich vorstellt: etwas behäbig und wenig motiviert. Sandmann begibt sich in einige gefährliche Situationen und verfolgt mehrere Spuren, sodass auch ich als Leser bis zum Schluss nicht wusste, wer der wirkliche Attentäter war. Der Krimi, der neben Spannung auch viel Kölner Lokalkolorit bietet, hat mich bis zur letzten Seite gefesselt. Obwohl dies bereits der zweite Teil der Marius-Sandmann-Reihe ist, hatte ich als Quereinsteiger keine Probleme, die Handlung und die Figuren zu verstehen. Allerdings haben mich die interessanten Figuren neugierig auf den ersten Fall „Kölner Kreuzigung“ gemacht, den ich mit Sicherheit auch noch lesen werde. Ich hoffe sehr auf eine Fortsetzung dieser Reihe. Fazit: Stefan Keller konnte mich mit einem spannenden Fall mit brisantem Hintergrund fesseln. „Kölner Totenkarneval“ ist ein Regionalkrimi, der nicht nur „Jecken“ und Kölnern zu empfehlen ist.

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  • Rezension zu "Kölner Totenkarneval" von Stefan Keller

    Kölner Totenkarneval
    Gospelsinger

    Gospelsinger

    11. November 2011 um 12:11

    Der 11.11. in Köln, der Beginn der Karnevalszeit, das ist ein Grund zum unbeschwerten Feiern. In einer Kölner Kneipe allerdings endet die Feier genau um 11:11 Uhr abrupt. Eine Bombe tötet sieben Menschen. Innerhalb kürzester Zeit hat das BKA den Fall aufgeklärt: Ein türkischstämmiger Täter hat ein islamistisches Selbstmordattentat ausgeführt. Aber die Familie des vermeintlichen Täters glaubt nicht an dessen Schuld und beauftragt den Privatdetektiv Marius Sandmann, die Wahrheit herauszufinden. Damit ist auch die Kriminalkommissarin Paula Wagner beschäftigt. Auch sie beginnt, an der offiziellen Version zu zweifeln. Erst recht, als deutlich wird, dass der von ihr bearbeitete Fall eines Jugendlichen, der tot aus dem Rhein gezogen wird, mit den Geschehnissen am 11.11. zusammenhängt. Und nach und nach offenbart sich, dass wesentlich mehr hinter dem Anschlag steckt, als gedacht. Obwohl ich den ersten Roman über den Ermittler Marius Sandmann nicht gelesen habe, hatte ich keine Probleme, mich in diesen Krimi einzufinden. Marius und Paula sind sehr sympathische Protagonisten, die ihre Ecken und Kanten haben und dadurch lebendig wirken. Auch die anderen Charaktere sind gut ausgearbeitet, und das Lokalkolorit ist geschickt dosiert. Ein spannender Politthriller, der aktuelle Ereignisse aufgreift und ein rasantes Ende hat.

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  • Rezension zu "Kölner Totenkarneval" von Stefan Keller

    Kölner Totenkarneval
    sab-mz

    sab-mz

    29. September 2011 um 12:02

    Ausgerechnet an einem der höchsten "Feiertage" in Köln am 11.11.,dem Karnevalsauftakt kommt es zu einem Attentat bei dem 7 Menschen sterben.Schnell wird Ali,ein Türke,von der Polizei als Selbstmordattentäter ausgemacht.Das können seine Eltern nicht glauben und beauftragen den Detektiv Marius Sandmann mit den Ermittlungen ,um die Ehre ihres Sohnes wieder herzustellen. Nach vielen fesselnden Umwegen findet Marius die wahren Mörder heraus,wer es ist,wird hier nicht verraten. Dieser Krimi ist von der ersten bis zur letzten Seite spannend.Das Geschehen wird auch belebt durch die unetrschiedlichen Charaktere,wie auch Paula,Golgberg,Bergkamp,etc,die sie selber kennenlernen sollten. Im Laufe der Handlung verliert Marius noch sein Zuhause und lernt die türkische Lebensart kennen.Der Leser lernt auch die Familie von Ali kennen als sehr gastfreundliche Familie. Ein Nebenaspekt des Krmis ist sicherlich,dass man auch die Welt der türkischen Mitbürger reinschauen darf und diese verstehen lernt ganz Abseits von der üblichen Problematik. Hoffentlich bleibt Stefan Keller seinem Stil treu.Die Krimis sind Köln-Krimis ohne sich vom Thema her nur auf die Domstadt zu beziehen.

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  • Rezension zu "Kölner Totenkarneval" von Stefan Keller

    Kölner Totenkarneval
    Bellexr

    Bellexr

    05. August 2011 um 12:49

    Terroranschlag zum Karnevalsauftakt? . Mitten im Karnevalsauftakt am 11.11. geht in einer Kölner Kneipe eine Bombe hoch. Sieben Menschen müssen sterben, darunter auch der vermeintliche Attentäter, den das BKA bereits kurze Zeit später präsentiert. Doch Ali Öczans Vater glaubt nicht, dass sein Sohn ein islamistischer Einzeltäter gewesen sein soll und beauftragt den Privatdetektiv Marius Sandmann mit dem Fall. Am 12.11. wird am Rheinufer eine Leiche angeschwemmt. Der junge Mann scheint einen Tag zuvor ermordet worden zu sein. Kommissarin Paula Wagner übernimmt die Ermittlungen, allerdings lässt sie auch den Fall des Bombenanschlags nicht aus den Augen, der ihr vom BKA entzogen wurde. Bald schon unterstützt sie Sandmann in seinen Nachforschungen. . Stefan Keller steigt sofort in seinen Krimi ein und beginnt mit dem Anschlag in der Kneipe. So dauert es auch nicht lange, bis man die resolute und überaus neugierige Kommissarin kennen lernt, die alles für die Lösung eines Falles unternimmt und hierfür auch gern einmal die Dienstvorschriften umgeht. Auf der anderen Seite steht der Privatermittler Marius Sandmann. Dieser ist Ende 20, ziemlich knapp bei Kasse, eher ruhig und besonnen, trägt Brille und hält sich durch tägliches Training fit. Da sich Paula und Marius bereits von früher kennen, verbinden sich im Lauf des Krimis auch öfter einmal die Handlungsstränge, deren Wechsel vom Autor sehr gut gewählt sind und somit durchweg die Spannung wie auch die Neugier konstant hoch gehalten werden. . So entwickeln sich die die beiden Kriminalfälle von Anfang an interessant und packend, zumal man gerade bei dem Bombenattentat das Gefühl nicht los wird, dass hier viel mehr dahinter steckt und das BKA entweder schlampig ermittelt und mit der Anwesenheit eines türkischstämmigen Mannes automatisch meint , auch den Täter zu haben oder aber, dass hier etwas anderes verheimlicht werden soll. Und auch bei dem Toten vom Rheinufer treten einige Ungereimtheiten auf, die darauf hindeuten, dass hier mehr dahinter steckt. . Die Geschichte baut sich logisch auf, je mehr die Ermittlungen voranschreiten umso mehr erhält man langsam eine Ahnung, wie die Motive der beiden Fälle aussehen könnten und wer hinter dem Anschlag und dem Mord steht. Allerdings war mir die Auflösung dann doch etwas zu ungewöhnlich. Bei einem Fall hätte ich eine solche unwahrscheinliche, aber dennoch durchaus mögliche Lösung akzeptiert, aber gleich bei beiden Fällen eine schlagzeilenträchtige Auflösung zu präsentieren, war mir dann doch ein wenig zu viel des Guten. . Fazit: Ein durchweg sehr spannend umgesetzter Krimi mit viel Lokalkolorit, sympathisch und authentisch beschriebenen Charakteren, der sich einem sehr brisanten und aktuellen Themas annimmt. Jedoch war mir die Auflösung dann doch etwas zu spektakulär und dies dann auch noch gleich in doppelter Dosis.

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