Stefan Kiesbye Hemmersmoor

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Inhaltsangabe zu „Hemmersmoor“ von Stefan Kiesbye

Ein kleines Dorf im norddeutschen Teufelsmoor, Jahre nach dem Krieg. Eine Kneipe, wo die Alten von Wiedergängern und Irrlichtern reden. Ein Gutshaus, dessen Besitzer die Menschen im Dorf verachten und manipulieren. Eine alte Fabrik, nach der niemand zu fragen wagt. Hier wachsen Christian und seine Freunde auf, in einer verwunschenen Atmosphäre aus Aberglauben, Inzest und Brutalität. Tiefschwarz und erschreckend direkt schildert Stefan Kiesbye das Leben dieser jungen Menschen und des Dorfes. Dabei macht er uns vertraut mit den Abgründen, die hinter jedem Fenster und am Ende jedes Feldweges lauern können.

Da kann man nur sagen, dass jedes Dorf so seine Geheimnisse hat

— Rory_2102
Rory_2102

Stimmungsvoller Schauerroman.

— Imagine
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  • Hemmersmoor, der Eingang zur Hölle

    Hemmersmoor
    CabotCove

    CabotCove

    08. August 2015 um 15:56

    Da hat der Autor nicht übertrieben... Ich ging ganz erwartungslos an das Buch heran und war absolut begeistert. So schnell hatte ich selten ein Buch gelesen ! Stephan Kiesbye´s Geschichte um vier Jugendfreunde, zwei Jungen und zwei Mädchen, in einem kleinen Dorf im norddeutschen Teufelsmoor, packt einen von der ersten Seite an und lässt einen auch nicht mehr aus seinen "Krallen". Man schwankt zwischen Entsetzen ob der grausamen Taten der Dorfbewohner und ungläubigem Staunen, das sowas überhaupt möglich ist und sie damit durchkommen. Kiesbye beleuchtet sehr detailliert menschliche Abgründe - manch anderer Autor hätte vielleicht an der einen oder anderen Stelle gezögert, aber Kiesbye schreibt schonungslos weiter, was allerdings auch den Reiz dieses Buches ausmacht. Die Kapitel werden abwechselnd von einem der vier jungen Freunde erzählt und diese unterschiedlichen Wahrnehmungen und Charaktere geben dem Buch zusätzlich Würze, auch wenn es das bei einem einzigen Erzähler meiner Meinung auch absolut gehabt hätte. Fazit: ein wenig brutal manchmal, nichts für Angsthasen, düster-dunkel, beklemmend, aber spannend und für mich absolut ein Buch, das viel mehr Leser verdient hat !

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  • Der Eingang zur Hölle, wahrlich...

    Hemmersmoor
    AKRD

    AKRD

    12. June 2015 um 20:41

    Stephan Kiesbye erzählt mit „Hemmersmohr“ über das gleichnamige Dorf und bezeichnet dieses als „den Eingang zur Hölle“, was meines Erachtens nach nicht übertrieben ist, denn mit Inzest, Gewalt, Intrigen, Mord, „Hexenverfolgung“, Irrlichtern und Aberglauben ist so ziemlich alles dabei, was einen guten Krimi ausmacht.   Kiesbye nutzt abwechselnd verschiedenen Erzählperspektiven: Christian, Martin, Linde oder Anke, vier jungendliche Freunde, deren Schicksal miteinander verwoben ist, berichten von ihren Erlebnissen und Taten, was den Leser regelrecht strudelartig in dieses Dorf zieht, als sei man dabei gewesen. Man kann sich den Erzählungen der Protagonisten irgendwie einfach nicht entziehen, schildern sie auch noch so schreckliche Verfehlungen der Dorfbewohner. Durch das Moor wirkt die Geschichte düster und atmosphärisch und der Autor schafft es, sich mit den ganz großen, amerikanischen Namen zu messen, die dieses Genre ja leider oft für sich beanspruchen.   Die Leseprobe hatte mich schon gefesselt, der ganze Roman hat mich nun überzeugt. Ich kann ihn gar nicht recht zusammenfassen, soviel geschieht in Hemmersmohr. Stefan Kiesbye schreibt offen und eingängig, man fühlt als Leser mit und kann Vieles nachvollziehen, da er bekannte und immer wieder auch in den Medien präsente Themen aufgreift und schonungslos schildert; uns quasi „den Spiegel vorhält“. Und doch wirkt das Dorf Hemmermoor auch leicht weltfremd, man mag sich gar nicht recht vorstellen, dass es so ein Dorf geben könnte... Könnte es aber. Die verschworene Dorfgemeinschaft zumindestens kann ich mir auch in der heutigen Zeit ganz gut vorstellen.   Mein Urteil: ein sehr gutes und wirklich spannendes Buch - eine Mischung aus Krimi, Drama und Horrorroman, das absolut die Höchstpunktzahl verdient hat ! Ich hätte mir mehr als nur 206 Seiten gewünscht !  

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  • Leserunde zu "Die Reise mit der gestohlenen Bibliothek" von David Whitehouse

    Die Reise mit der gestohlenen Bibliothek
    Klett-Cotta_Verlag

    Klett-Cotta_Verlag

    Träumt ihr auch davon, mit einem Bus voller Bücher einfach loszufahren und den Alltag hinter euch zu lassen? Dann solltet ihr euch »Die Reise mit der gestohlenen Bibliothek« von David Whitehouse nicht entgehen lassen. Es ist ein ganz besonderes Buch. Habt ihr Lust, mit auf diese verrückte Reise zu kommen? Dann bewerbt euch doch für die Leserunde und mit ein wenig Glück seid ihr bald schon dabei! Infos zum Buch: David Whitehouse, der Jungstar der britischen Literatur, erzählt von einer verrückten Irrfahrt mit einem gestohlenen Bücherbus quer durch England. Ihm ist eine tragikomische Abenteuergeschichte über die unbeirrbare Suche nach dem Glück und den Zauber der Literatur gelungen. Bobby Nusku fristet seine Tage damit, Haare, Kleidungsstücke und weitere Spuren seiner verschwundenen Mutter zu sammeln und zu archivieren. Er fühlt sich im Haus seines grobschlächtigen Vaters und dessen wasserstoffblonder Freundin ziemlich einsam, besonders nachdem sein einziger Freund Sunny eines Tages wie vom Erdboden verschluckt ist. Die Freundschaft zum Nachbarsmädchen Rosa und ihrer Mutter Val, die Putzfrau in einem Bücherbus ist, gibt ihm Hoffnung und macht ihm Mut, sich gegen sein Schicksal aufzulehnen. Als alles drunter und drüber geht, machen sich Val, Rosa und Bobby gemeinsam mit dem sympathischen Outlaw Joe auf eine verrückte Reise mit Vals Bücherbus quer durch England. Im Gepäck haben sie nur das Nötigste: ihre Freundschaft und eine Menge guter Bücher.   Kurzinfo zum Autor: David Whitehouse wurde 1981 in Nuneaton, England geboren. Sein Debut »Bed« wurde 2010 mit dem »To Hell with Prizes Award« ausgezeichnet. Er lebt in London. HIER GEHT ES ZUR LESEPROBE Bewerben könnt ihr euch bis zum 23. Februar 2015. Dafür müsst ihr uns nur verraten, welches euer liebstes Tropen-Buch ist. Die Gewinner werden dann am 24. Februar bekanntgegeben.

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  • Warum?

    Hemmersmoor
    juni_mond

    juni_mond

    26. July 2013 um 09:33

    Das Buch "Hemmersmoor" von Stefan Kiesbye habe ich auf der Frankfurter Buchmesse 2012 als Leseexemplar bekommen. Im Zuge des SUB-Abbaus 2013 habe ich es schließlich gelesen. Ich habe dem Buch, im Gegenteil zu den anderen Kritikern vor mir, nur 2 Sterne gegeben. Das liegt nicht an dem Schreibstil, dieser hat mir eigentlich sehr gut gefallen. Das Buch lässt sich flüssig lesen und ich habe es, trotz normaler Arbeitswoche, in der nur Abends Zeit zum lesen ist, an 3 Tagen durchgelesen. Allerdings erschließt sich mir, wie der Titel meiner Rezension schon andeutet, die Aussage des Buches nicht recht. Es geht um ein Buchstäbliches Kaff in Deutschland (beim lesen habe ich zu Anfang immer überlegt ob es jetzt in Deutschland oder in Amerika spiele - wieso weiß ich auch nicht, später wird es mehrmals erwähnt). In diesem Dorf namens Hemmersmoor, passieren scheinbar fortlaufend die grausamsten Dinge so ganz nebenbei. Eigentlich machen diese Grausamkeiten das Leben in Hemmermoor aus, ohne sie gäbe es scheinbar keine Ereignisse. Die Geschichte startet mit einem Prolog, in dem die späteren Protagonisten erwachsen sind und sich auf einer Beerdingung mit nicht gerade trauriger Atmosphäre begegnen. Die Kapitel die folgen sind mit dem jeweiligen Vornamen der "Freunde" Christian, Linde, Anke und Martin betitelt. Die Erzählperspektive wechselt zwischen diesen Personen jeweils in der Ich-Form und jedes der Kinder teilt die schrecklichen Dinge die ihm widerfahren aus seiner eigenen Sicht mit und man kann so die Charaktere, die vorher selbst erzählten, aus der Sicht der jeweilig anderen beobachten. So kommt es meiner Meinung nach nicht zu einer eindeutigen Identifikation mit einer der Hauptpersonen. Man kennt einfach den Standpunkt von jedem und da in diesem Buch keine Person richtig sympatisch ist, da alle eine derart große Dukelheit verkörpern, hat man höchstens Mitleid, aber kein Verständnis. Der Sinn des buches hat sich mir deshalb nicht erschlossen, da es einfach nur von furchtbaren Taten berichtet, die alle mehr oder weniger geheim gehalten werden um sich irgendwelche Vorteile nicht zu verbauen, den Schein nach außen zu wahren, etc. Vielleicht soll es einfach die böse Seite der Menschheit in einer geballten Ladung darstellen und erklären, dass man in einem Dorf, in dem jeder jeden kennt (häufig ist in dem Buch von Inzucht die Rede), in einem großen Lügen- und Verschwörungsmeer gefangen ist und kaum eine Chance hat dem Ganzen zu entkommen (letzeres ist eigentlich das Verlagen eines jeden Bewohners von Hemmersmoor, aber keiner schafft es und wenn doch, so kehrt er schließlich zurück).

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  • Rezension zu "Hemmersmoor" von Stefan Kiesbye

    Hemmersmoor
    bücherelfe

    bücherelfe

    30. December 2012 um 22:42

    Die Häuser waren alt und verkrümmt, die Türen und Fenster niedrig, die Balken verzogen. Das Strassenpflaster war bucklig, und niemand fuhr aus reiner Freude durch unser Dorf. Sogar das Sonnenlicht schien anders, dunkler, niemals ohne Argwohn. Hemmersmoor ist ein abgelegenes kleines Dorf im norddeutschen Teufelsmoor. Schauriges geht dort vor sich. So viel Boshaftigkeit verteilt auf eine überschaubare Anzahl Einwohner findet sich wahrlich selten. Inzest, Mord, Selbstjustiz, Eifersucht und Gewalt wohin das Leserauge blickt. Jedes Kapitel wird aus der Sicht eines einzelnen Einwohners erzählt. Nicht ein einziges Fitzelchen schwarzen Humor findet sich zwischen diesen nur 207 Seiten dicken Buchdeckeln. Nein, in Hemmersmoor ist es wirklich zappenduster. Hinter jedem Fenster, jeder Türe gibt es fürchterliche Bosheit und Abgründe, die einen wahrlich nach Luft schnappen lassen. Zwischendurch aufkeimender Ärger über das übertrieben dichte Geschehen und über den fehlenden roten Faden im Roman, wird sogleich weggewischt durch den nächsten schon um die Ecke wabernden Schrecken. Noch selten hat der Inhalt so sehr zum Cover gepasst... „Ich habe die Nacht nicht gern“, sagte er mit wichtiger Miene. „Die Sterne sind kalt und hinter ihnen hausen Engel, die deinen Atem rauben, um sich zu wärmen.“ Fazit: Nur geniessbar mit einer grossen Kanne heissen Tee, einer dicken Daunendecke und gut verschlossener Haustüre. Unter Berücksichtigung dieser drei Punkte ist Hemmersmoor empfehlenswert.

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  • Rezension zu "Hemmersmoor" von Stefan Kiesbye

    Hemmersmoor
    Sky

    Sky

    03. June 2012 um 10:47

    Ein teuflisches Dorf im Moor Christian betritt seit Langen wieder den Boden von Hemmersmoor. Seit Kurzem lebt ihr wieder im Dorf und wohnt einer Beerdigung bei, mit anderen Kindern Hemmersmoors, Freunde, Feinde, Menschen, die in einer Dorfgesellschaft leben, die von weitaus mehr bestimmt wird als nur Landromantik. Stefan Kiesbye hat einen Schauerroman geschaffen, der mehr als nur ein paar Schauer beim Leser auslöst. Seine Geschichte rund um ein norddeutsches Dorf zeigt die wahren Monster: die Menschen. In einer Gemeinde in der Töchter von ihren Vätern geschwängert, Frauen und Mädchen vergewaltigt, Außenstehende angeklagt und schier hingerichtet, der Spott und Hohn Zwiespalt gesäht werden. Eine Welt, die eigenständig zu seien scheint, die den Weltethos nicht besitzt, sondern in Aberglauben verstrickt, an moralische Vorstellungen gebunden ist, die an Rückständigkeit klammert. Menschen werden schnell zum Gespräch, zum Gespött und ihr Ruf wird in kürzester Zeit zerstört, wenn sie nicht selbst zerstört werden, psychisch oder physisch. Dargestellt und repräsentiert wird diese von Doppelmoral geprägte Dorfgemeinde, in der jegliches Grauen unter dem Teppich gekehrt wird, von den Kinder Hemmersmoors. Sie sind die Ich-Perspektiven, die fast schon ohne jegliche Emotion und distanziert über die Geschehnisse im Dorf sprechen und sich gegenseitig ergänzen. Der Autor hat dabei zeitweise eine Art altertümliche Sprache verwendet, die an die Schauergeschichten des 18. Jahrhunderts erinnert. Erst zuletzt gibt sich aus den Perspektivfragmenten ein gesamtes erschreckendes Bild, welches schon in seinen teuflischen Details den Leser anwidert und in seiner Gesamtheit noch weitaus schwerer zu schlucken ist. Speziell die Ich-Perspektive und die doch distanzierte Art des Roman, führt uns direkt ins Dorf, fast schon als Einwohner, obwohl man unbeteiligter und stiller Außenstehender und Beobachter der Szenarien ist. Dabei erstreckt sich die Entwicklung - und damit die eigentliche Handlung - des Dorfes über mehrere Jahre und so verändern sich auch die Kinder, werden finsterer, unmoralischer, sind von ihren aufkommenden Gefühlen geprägt und gehen seltsam abgestumpft an ihre aufkommende Sexualität heran. Ungebremst und unverhemmt, weil sie selbst ihr Kindsein aufgrund der ärmlichen und drastischen Umgebung abgelegt haben, die selbst nur mit Härte zu ertragen ist. Die grotesken Episoden voller Gewalt, Vergewaltigungen und obskuren Vorstellungen und Gedankengänge, lassen einen den Kopf schütteln und man möchte etwas dagegen tun, die Leute wachrütteln, aus ihrer Trance erwecken, damit sie nicht einfach wegsehen. Man möchte sie dazu animieren etwas zu tun, offener zu sein, gegen die Ungerechtigkeit zu kämpfen und sie nicht einfach zu akzeptieren und hinzunehmen. Die Grauen, die sie umgibt, nicht zu verfolgen und selbst zu bestimmen, um schlussendlich aufzugeben. Aufgeben, weil fast Jeder in Hemmersmoor schuldig ist, auf seine Art und Weise. Sei es der Neid, der sie dazu treibt, sei es die Angst oder einfach das pure Verlangen und Streben nach dem, was sie wollen oder, was noch weitaus schlimmer ist, ihr (Aber)Glaube an das Richtige. Und das Schlimmste: Sie bleiben ungesühnt, all ihre Schandtaten werden nie angeklagt, denn die Dorfgemeinde tut so, als wäre nie etwas gewesen. Die tragende Rolle spielt dabei das Verdrängen, das Verdrängen über das, was nebenan passiert, das Verdrängen, was war und das Verdrängen, was man selbst getan hat. Und hier sitzt der Schauer, der aus dem Roman fließt. Der Schauer über die grauenhaften Taten und der Schauer darüber, dass es alltäglich ist. Das Böse in der Welt wird missachtet und verdrängt, obwohl die Erkenntnis, das eigene Einschreiten und nicht wegsehen, weitaus mehr ändern ändern könnte. Denn das Böse ist alltäglich, auch wenn wir es nicht wahr haben wollen und die Augen davor verschließen. Fazit „Hemmersmoor“ ist ein Schauerroman wie er im Buche. Dunkel, finster, überspitzt und grotesk. Eine Kritik an die Welt und dem größten Opfer und Täter: der Mensch, der verdrängt, wegsieht und auch die Taten begeht. Unheimlich und ungewöhnlich. Lesenswert!

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  • Rezension zu "Hemmersmoor" von Stefan Kiesbye

    Hemmersmoor
    marion_gallus

    marion_gallus

    09. September 2011 um 18:20

    Hemmersmoor erzählt die Geschichte von Christian Bobinski und seinen Freunden, die in dem kleinen Dorf namens Hemmersmoor im norddeutschen Teufelsmoor aufwachsen. Ein Ort der Dunkelheit, der Geheimnisse, der Gewalt, des Inzest, der Brutalität und dunkler Geschichten aus der Vergangenheit. Aber auch ein Ort der Natur und der Erfahrungen, die alle der Kinder auf ihrem Weg in ihr Erwachsenenleben machen. Können Kinder an diesem düsteren Ort eine glückliche, erfüllte Kindheit und Jugendzeit verbringen oder ist so etwas in Hemmersmoor gar nicht möglich….? Weiterlesen: http://buchwelten.wordpress.com/2011/09/14/hemmersmoor-von-stefan-kiesbye-45/ © Buchwelten 2011

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  • Rezension zu "Hemmersmoor" von Stefan Kiesbye

    Hemmersmoor
    Nijura

    Nijura

    03. September 2011 um 21:18

    Unglaubliche Geschichten In dem norddeutschen Dorf Hemmersmoor regiert nach dem Krieg der Aberglaube und Zugezogene werden misstrauisch beäugt und gemieden. Die meisten Bewohner leben ein einfaches Leben und verdienen ihr Geld mit Torfstechen. Anlässlich Ankes Beerdigung treffen sich Martin, Christian, Linde und Alex, die in dem Dorf ihre Kindheit miteinander verbracht haben, nach ca. 40 Jahren in Hemmersmoor wieder. Nicht alle Erinnerungen sind schön.... Meine Meinung: Ich war fasziniert von dem Schreibstil des Autors Stefan Kiesbye. Das Buch ist was ganz besonderes. Die düsteren Geschichten werden abwechselnd aus vier verschiedenen Perspektiven (denen von Martin, Christian, Linde und Anke), immer in der Ich-Form erzählt. Dabei wirkt der Stil eher beiläufig und distanziert. An und für sich ist jede Erzählung eine separate Schauergeschichte und wie ich finde harter Tobak. Ein kalter Schauer überlief mich bei all den Grausamkeiten, die in und um den Ort stattgefunden haben. Mit welcher Kaltherzigkeit auch die Erzähler in diese Gräueltaten verstrickt waren. Mord, Vergewaltigung und Inzest sind nur ein kleiner Teil davon… Ich bin froh, dieses Buch doch noch entdeckt zu haben. Vom Cover und vom Titel her hat es mich nämlich gar nicht angezogen, aber der Roman ist wirklich klasse! Fazit: Wer gerne morbide Geschichten mag, kommt hier voll auf seine Kosten!

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  • Rezension zu "Hemmersmoor" von Stefan Kiesbye

    Hemmersmoor
    sabatayn76

    sabatayn76

    14. August 2011 um 19:49

    Wohin auch das Auge blicket - Moor und Heide nur ringsum Inhalt: Christian kehrt zur Beerdigung seiner Schulfreundin Anke in sein Heimatdorf Hemmersmoor zurück. Dort trifft er auf seine früheren Freunde Alex, Linde und Martin und wird mit Erinnerungen an alte Zeiten konfrontiert. Im weiteren Verlauf des Buches erzählen Christian, Linde, Martin und Anke von ihrer Kindheit und ihrer Jugend im abgelegenen Hemmersmoor, von düsteren Geheimnissen, von Mord, Inzest, Aberglaube, Fremdenangst und Gewalt. Mein Eindruck: 'Hemmersmoor' beginnt sehr atmosphärisch und vielversprechend, lässt meiner Meinung nach jedoch im weiteren Verlauf etwas nach. Die Schilderungen der Kindheitserlebnisse und der Begebenheiten in Hemmersmoor sind oft beklemmend, jedoch stets distanziert und in verhältnismäßig sachlichem Ton erzählt. So wie die Dorfbewohner dem ganzen Geschehen eher unemotional entgegentreten, war auch ich beim Lesen immer weniger berührt und immer mehr abgeklärt. Ein wenig habe ich den roten Faden vermisst, was dazu führt, dass man nicht das Gefühl bekommt, eine in sich konsistente und aufeinander aufbauende Geschichte zu lesen, sondern eher von tragischen Ereignissen berichtet wird, die bisweilen aus dem Kontext gerissen scheinen. Mein Resümee: Ein düsterer und stimmungsvoller Roman mit einigen Schwächen.

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  • Rezension zu "Hemmersmoor" von Stefan Kiesbye

    Hemmersmoor
    Paetmoe

    Paetmoe

    27. July 2011 um 22:08

    Zum Autor Stefan Kiesbye wurde im Jahr 1966 an der Ostsee, Eckenförde geboren und zog 1996 in die USA. Er studierte im Laufe seines Lebens Schauspiel, Amerikanistik, Vergleichende Literaturwissenschaften und Englisch. Er arbeitete als Sachbücher- Redakteur und als Arts-Editor bei einer Literaturzeitschrift. Kiesbye lebt zurzeit mit seiner Frau in Los Angeles. Bislang veröffentlichte er zwei Werke. Nebenan ein Mädchen und Hemmersmoor. Ich kannte den Autor bis vor Hemmersmoor nicht, bin aber nicht abgeneigt noch weitere Werke von ihm zu lesen. Inhalt Bei Hemmersmoor handelt es sich um ein kleines abgelegenes, fast vergessenes Dörfchen was nur selten von anderen Wahrgenommen wird. Die Einwohner sind alte Familien die schon sehr lange dort leben, nur selten ziehen neue Familien dazu, denn diese müssen dann erst mal beweisen das sie auch zu dem Dorf gehören was länger dauern kann. In erster Linie geht es um die damaligen Freunde Linde, Martin, Alex und Christian. Alle haben ihre eigene Geschichte die in verschiedenen Kapiteln dargelegt wird. In dem Dorf geschehen komische Dinge die ohne Folgen bleiben, eine Familie wird gesteinigt, die Jugendlichen spielen Vergewaltigungen nach. Es läuft alles etwas anders in dieser Stadt sie wird ja auch als Eingang zur Hölle betrachtet… die Hölle auf Erden? Schreibstil Dieses Buch lässt sich nicht im Halbschlaf lesen, ist also keine leichte Abendlektüre. Man muss sich konzentrieren um genau im Kopf zu behalten welche Geschichte man gerade erfährt. Es wird immer in Ich-Perspektive einer anderen Person erzählt, zum Glück wird am Anfang erwähnt welche Geschichte gerade beschrieben wird. Der nicht moderne Schreibstil lässt die „düstere Stimmung“ aufrechterhalten dennoch ist es gut zu lesen. Stimmung Die Stimmung in dem Buch ist von Anfang an gedrückt, düster, man versucht hinter die Geheimnisse des Dorfes zu kommen. Es tuen sich immer neue schreckliche und Brutale Abgründe auf die die Spannung steigern, denn noch gibt es nur minimale Lichtblicke am Ende des Tunnels denn die Stimmung bleibt düster. Design Ich finde der Buchumschlag verrät schon die düstere Stimmung, am Ende sieht man licht doch was verbirgt sich hinter den dunklen Bäumen? Eine Überraschung war das auch das Buch-Cover unter dem Umschlag bedruckt war, passt super zu diesem schlichten, leicht alt – angehauchtem Buch. Fazit Ich bin begeistert, es hat zwar ein bisschen gedauert, da ich immer mal wieder Verschnaufpausen brauchte. Dennoch bin ich sehr froh es gewonnen zu haben. Mir hat es Spaß gemacht dieses Buch lesen zu dürfen gerade wegen der immer düsteren Stimmung. Ganz klare 4 Sterne!

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  • Rezension zu "Hemmersmoor" von Stefan Kiesbye

    Hemmersmoor
    catangeleyez

    catangeleyez

    26. July 2011 um 22:49

    Im Roman Hemmersmoor erfährt der Leser die Geschichte von vier ehemaligen Freunden, jeweils aus der Perspektive der jeweiligen Protagonisten erzählt. * Linde, Markus, Alex und Christian treffen sich nach Jahren wieder, Anlass ist die Beerdigung von Anke, einer ehemaligen Freundin. In diesem Zusammenhang erfährt der Leser Geschichten aus der Jugend in Hemmersmoor. Die Geschichte beginnt schon mti einem Paukenschlag, der Leser wird Zeuge, wie eine ganze Familie von den Dorfbewohnern ermordet wird und das Haus niedergebrannt wird, weil vermutet wird, dass im Eintopf, der zum jährlichen Fest eingereicht wurde, Menschenfleisch verarbeitet war. Und dann geht es Schlag auf Schlag: Ein Junge, der seine Schwester im Schlaf ermordet, um auf dem Jahrmarkt die Reise in die Hölle ansehen zu können. Derselbe Junge ermordet später seinen Vater, indem er ihn mittels eines Fluches zum Trinker macht, Anlaß ist das Verhältnis des Vaters zu seiner älteren Schwester, aus der ein Kind hervorgeht. Die Freunde, die den kleinen Bruder einer Freundin anstiften, in einem Eisloch nach einer hineingeworfenen Axt zu tauchen, ihn dann jedoch dort lassen, als er nicht mehr auftaucht. Eine alleinerziehende Mutter, allen Frauen im Dorf ein Dorn im Auge, erhält plötzlich die Nachricht, dass ihr eine Pension zusteht, da sie nun Witwe ist. Bedrängt von den Frauen macht sie sich auf den Weg aus Hemmersmoor weg und wird später im Moor erfroren aufgefunden. Inzest, Trinker, prügelnde Eltern, Geheimnisse und Ereignisse, die eine düstere Gemeinschaft im Dorf aufzeigen, werden vom Autor gnadenlos aufgezeichnet. Eine eingeschworene Dorfgemeinschaft, jedoch mit allen Haken und Ösen wird hier schaurig dunkel dargestellt. * Mit dem Roman führt der Autor den Leser in finstere Gefilde, in die dunklen Seelen und Abgründe der Protagonisten und der Dorfbewohner im Allgemeinen. Was als Spielereien gedacht war, endet in Katastrophen und der Leser erfährt jedes auch nur erdenkliche Geheimnis des Dorfes Hemmersmoor in allen Einzelheiten. Ein dunkler, schauriger und schonungsloser Roman, der nichts für schwache Nerven ist, denn allzuoft werden die ganz dunklen Seiten der Dorfbewohner aufgezeigt. Das Cover ist passend zum Thema des Romans gewählt und daher erhält das Buch insgesamt 5 Sterne.

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  • Rezension zu "Hemmersmoor" von Stefan Kiesbye

    Hemmersmoor
    Nefret

    Nefret

    18. July 2011 um 20:20

    Hemmersmoor ist ein kleines Dorf in Norddeutschland. Die Einwohner leben abgeschottet von der Außenwelt. Christian, Martin, Linde und Anke verbringen dort nach dem zweiten Weltkrieg ihre Kindheit. Es herrscht Aberglaube, Gewalt und Inzest. Wenn "Hemmersmoor" als Schauerroman angepriesen wird, dann ist das nicht übertrieben. Ich würde dieses Buch sogar als einen Horrorroman bezeichnen. Innerhalb der Dorfgemeinschaft werden die scheußlichsten Verbrechen begangen, wie beispielsweise Kindsmord oder Missbrauch. Doch kaum eine dieser Taten wird geahndet, Schuldbewußtsein ist erst recht nicht vorhanden. Dabei werden alle grausigen Ereignisse absolut nüchtern erzählt, was den Horror noch steigert. Allerdings würde ich empfehlen, das Buch nicht am Stück zu lesen. Irgendwann stumpft der Leser ob der Grausamkeiten ab, zumindest ist es mir so gegangen. Es kaum noch, das Vorherige zu toppen. Am Ende fügen sich die einzelnen Kapitel, die fast an Episoden erinnern, zu einer Einheit zusammen. Dank einer Entdeckung, die Christian macht, betrachtet der Leser die geschilderten Ereignisse in einem ganz anderen Licht. ACHTUNG SPOILER (nicht weiter lesen, wenn das Ende noch unbekannt ist): Christian entdeckt in der Nähe von Hemmersmoor ein verlassenes Straflager aus der Nazizeit. Vielleicht liege ich mit meiner Theorie völlig falsch, aber für mich stellen Hemmersmoor und seine Einwohner Täter aus dem 3. Reich dar. In Hemmersmoor wird weggesehen und unter den Teppich gekehrt. Die Täter werden nicht bestraft und leben später als angesehene Bürger ohne sich einer Schuld bewußt zu sein. Ich äußer mich selten zu einem Cover, aber dieses finde ich sehr gelungen. Es spiegelt perfekt die Athmosphäre des Buchs wieder. Fazit: Hemmersmoor ist tatsächlich das Tor zur Hölle.

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  • Rezension zu "Hemmersmoor" von Stefan Kiesbye

    Hemmersmoor
    lord-byron

    lord-byron

    17. July 2011 um 20:52

    Christian kehrt zurück in seinen Geburtsort Hemmersmoor, einem Ort an dem man noch immer an Geister und Hexen glaubt, und nimmt an der Beerdigung von seiner ehemaligen Freundin Anke teil. Außer ihm kommen noch Alex. Martin und Linde. Die fünf waren früher unzertrennlich, doch es ist etwas geschehen, denn nach der Beerdidung pinkel Linde auf Ankes Grab. Was Hat Anke ihrer besten Freundin angetan? Wir reisen in der Zeit zurück in die Kindheit der Freunde. Abwechselnd erzählen sie kleine Geschichten, die in dem Dorf passiert sind: Martin erzählt von einem großen Koch- und Backwettbewerb, nach dem auf einmal alle schwarze Zungen hatten und man glaubte die Neu zugezogenen hätten Menschenfleich benutzt. Außer sich vor Wut, tötet das ganze Dorf die komplette Familie und ihr Vieh und brennt das Haus wieder. Keiner denkt sich etwas dabei. Für die Dorfbewohner ist das völlig normal. Christian erzählt von einem Jahrmarkt, bei dem ein neues Zelt aufgebaut wird: "Ricos Reise duch die Hölle". Christian möchte unbedingt die Hölle sehen und Rico, der Besitzer verspricht ihm, dass er die Hölle sehen darf, wenn er ihm die Seele seiner kleinen Schwester bringt. Christian geht nach Hause und nachts erstickt er seine Schwester. Das ist aber nicht der einzige Mord, den er begeht. Ich hatte mir nach Klappentext und Leseprobe einen Roman vorgestellt, bei dem einem ein wohliger Schauer und Gänsehaut über den Rücken kriecht. Das war leider nicht der Fall. Trotzdem war es ein guter Roman, über den ich immer noch nachdenke. Das Buch lebt von seinen skurielen Charakteren der einsamen Lage des Dorfes und dem Aberglauben der Bewohner, der in Hemmersmoor auch Wirklichkeit wird. Der Schreibstil ist flüssig und sehr gut zu lesen. Das ideale Buch für einen trüben Wintertag auf dem Sofa.

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  • Rezension zu "Hemmersmoor" von Stefan Kiesbye

    Hemmersmoor
    dieSUSI

    dieSUSI

    13. July 2011 um 20:58

    Wie tief kann man in die menschlichen Abgründe hinabsteigen? "Hemmersmoor" ist mein erster Roman von Stefan Kiesbye und der Autor war mir bis dato völlig unbekannt. Daher konnte ich ohne Erwartungen an das Buch herangehen. Zu Beginn tat ich mich allerdings etwas schwer, da ich mich ersteinmal an den Schreibstil gewöhnen musste und die Charakterwechsel mich zuerst verwirrten. Doch das legte sich schnell und wich teils einer "Faszination des Gruseligen" und teils totaler Sprachlosigkeit. Kiesbye schafft es eindrucksvoll, Hemmersmoor und die Atmosphäre vor dem inneren Auge entstehen zu lassen und schnell hat man das Gefühl, mitten im Dorf zu stehen. Das Leben der Dorfbewohner ist geprägt durch Gewalt, Aussichtlosigkeit und Mythologie, jedoch scheint dies für sie der Alltag zu sein und sich im Bereich des Normalen zu befinden. Während des gesamten Romans hatte ich selten das Gefühl von echter Reue oder Mitleid, sondern vielmehr ging es meist darum, die eigene Haut zu retten und das äußere Bild zu wahren. So ging das gesamte Dorf schnell wieder zur Tagesordnung über, nachdem sie im Kollektiv eine komplette Familie erschlagen und verbrannt haben. Nicht selten überlief einen bei der Erzählung solche einer Grausamkeiten oder einer Anderen wie Vergewaltigung, Mord, Quälerei eine Gänsehaut und man las fassungslos weiter. Daher musste ich auch nach meist drei Kapiteln eine Lesepause einlegen und ersteinmal durchatmen. Kiesbye schreibt so deutlich und intensiv, dass man das unangenehme Gefühl und die Gänsehaut kaum los wird. Besonders erschreckend finde ich, dass diese furchtbaren Dinge nicht nur von Erwachsenen verübt werden, sondern vorzugsweise von Jugendlichen, da die Charaktere aus Episoden ihrer Jugend erzählen. Diese Taten verüben sie mit solch einer Natürlichkeit, Leichtigkeit und Naivität, das einem ganz anders wird. Aber wie sollen sie auch anders, wenn es ihnen so vorgelebt wird? Durch meine Oma, die das Buch auch gelesen hat, weiß ich, dass solche Taten zu der damaligen Zeit nicht undenkbar waren und in abgelegenen Dörfern wie Hemmersmoor durchaus passiert sein können. Genau das ist es, was Hemmersmoor so "gruselig" und packend macht. Kiesbye verpasst dem Ganzen eine Authentizität, wie ich sie selten erlebt habe. Fazit: Man kann enorm tief in die menschlichen Abgründe hinabsteigen. Tiefer, als so manch einer sich vorstellen kann. Das Buch lässt einen auch ohne großes Blutspritzen oder Zerstückeln erschauern und ist nichts für zart besaitete. Horror vom Feinsten, der auch im normalen Leben der Nachkriegszeit stattgefunden haben könnte. Absolute Leseempfehlung für Leser mit starken Nerven!

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  • Rezension zu "Hemmersmoor" von Stefan Kiesbye

    Hemmersmoor
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    26. June 2011 um 10:51

    Auch dieses Buch habe ich bei Hugendubel beim Stöbern entdeckt und musste es daher in der Bücherei vorbestellen und ausleihen. Da meine Tochter ihre Ferien hauptsächlich auf der Jufa verbracht, konnte ich die Zeit zum Lesen nutzen. Geschildert wird die Handlung aus Perspektive sechs alter Freunde (es ist in Ich Form geschrieben), alles wirkte auf mich sehr duster. Obwohl das Buch nur 208 Seiten stark ist, habe ich es nach 90 Seiten abgebrochen.

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