Stefan Kiesbye Messer, Gabel, Schere, Licht

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Inhaltsangabe zu „Messer, Gabel, Schere, Licht“ von Stefan Kiesbye

Auf den ersten Blick ist Strathleven ein normales Dorf in der Nähe von Lübeck. Bis herauskommt, dass der sechsjährige Tim an einer rätselhaften Krankheit leidet: Seine Wunden verheilen sofort, hinterlassen aber große Narben. Schleichend verwandelt sich die Dorfidylle in einen Alptraum. Je tiefer Benno in die Vergangenheit des Dorfes eindringt, desto verdächtiger werden die Bewohner. Er stößt auf eine unüberwindliche Mauer aus Schweigen und Ablehnung. Am Ende werden alle zu Opfern: ihres Aberglaubens, ihrer unstillbaren Neugier oder ihrer Blindheit. Mit seinem Roman ist Stefan Kiesbye gelungen, was sich viele Serienjunkies seit Langem wünschen: ein in Deutschland spielender moderner Schauerroman auf amerikanischem Unterhaltungsniveau. Stimmen aus dem Buchhandel 'Stefan Kiesbyes "Messer, Gabel, Schere, Licht" ist ein sehr unterhaltsamer und gelungener Genreroman, mit all den wichtigen und richtigen Ingridenzien - und er schreit geradezu nach einer düsteren Verfilmung.' Frank Menden, Stories!Die Buchhandlung

Am Anfang war ich noch Feuer und Flamme, aber im letzten Drittel verlor das Buch für mich immer mehr den Reiz. Die Motive blieben unklar.

— Imagine
Imagine

Der Autor holt das Unfassbare und Unerklärliche ins deutsche Dorfidyll. Packend, gruselig und unerwartet. Leseempfehlung inklusive!

— Floh
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  • Leserunde zu "Die Reise mit der gestohlenen Bibliothek" von David Whitehouse

    Die Reise mit der gestohlenen Bibliothek
    Klett-Cotta_Verlag

    Klett-Cotta_Verlag

    Träumt ihr auch davon, mit einem Bus voller Bücher einfach loszufahren und den Alltag hinter euch zu lassen? Dann solltet ihr euch »Die Reise mit der gestohlenen Bibliothek« von David Whitehouse nicht entgehen lassen. Es ist ein ganz besonderes Buch. Habt ihr Lust, mit auf diese verrückte Reise zu kommen? Dann bewerbt euch doch für die Leserunde und mit ein wenig Glück seid ihr bald schon dabei! Infos zum Buch: David Whitehouse, der Jungstar der britischen Literatur, erzählt von einer verrückten Irrfahrt mit einem gestohlenen Bücherbus quer durch England. Ihm ist eine tragikomische Abenteuergeschichte über die unbeirrbare Suche nach dem Glück und den Zauber der Literatur gelungen. Bobby Nusku fristet seine Tage damit, Haare, Kleidungsstücke und weitere Spuren seiner verschwundenen Mutter zu sammeln und zu archivieren. Er fühlt sich im Haus seines grobschlächtigen Vaters und dessen wasserstoffblonder Freundin ziemlich einsam, besonders nachdem sein einziger Freund Sunny eines Tages wie vom Erdboden verschluckt ist. Die Freundschaft zum Nachbarsmädchen Rosa und ihrer Mutter Val, die Putzfrau in einem Bücherbus ist, gibt ihm Hoffnung und macht ihm Mut, sich gegen sein Schicksal aufzulehnen. Als alles drunter und drüber geht, machen sich Val, Rosa und Bobby gemeinsam mit dem sympathischen Outlaw Joe auf eine verrückte Reise mit Vals Bücherbus quer durch England. Im Gepäck haben sie nur das Nötigste: ihre Freundschaft und eine Menge guter Bücher.   Kurzinfo zum Autor: David Whitehouse wurde 1981 in Nuneaton, England geboren. Sein Debut »Bed« wurde 2010 mit dem »To Hell with Prizes Award« ausgezeichnet. Er lebt in London. HIER GEHT ES ZUR LESEPROBE Bewerben könnt ihr euch bis zum 23. Februar 2015. Dafür müsst ihr uns nur verraten, welches euer liebstes Tropen-Buch ist. Die Gewinner werden dann am 24. Februar bekanntgegeben.

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  • Ein Horror, der seinem Genre gerecht wird. Absolut stimmig und speziell umgesetzt!

    Messer, Gabel, Schere, Licht
    Floh

    Floh

    22. March 2014 um 05:11

    Autor Stefan Kiesbye bringt mit "Messer, Gabel, Schere, Licht" den Horror nach Lübeck. Ein Regional-Schauer mit amerikanischer Würzung. Ein schauriges Debüt, eines gebürtigen Ostsee Jungen.  Zum Inhalt: "Auf den ersten Blick ist Strathleven ein normales Dorf in der Nähe von Lübeck. Bis herauskommt, dass der sechsjährige Tim an einer rätselhaften Krankheit leidet: Seine Wunden verheilen sofort, hinterlassen aber große Narben. Schleichend verwandelt sich die Dorfidylle in einen Alptraum. Je tiefer Benno in die Vergangenheit des Dorfes eindringt, desto verdächtiger werden die Bewohner. Er stößt auf eine unüberwindliche Mauer aus Schweigen und Ablehnung. Am Ende werden alle zu Opfern: ihres Aberglaubens, ihrer unstillbaren Neugier oder ihrer Blindheit. Mit seinem Roman ist Stefan Kiesbye gelungen, was sich viele Serienjunkies seit Langem wünschen: ein in Deutschland spielender moderner Schauerroman auf amerikanischem Unterhaltungsniveau. Stimmen aus dem Buchhandel »Stefan Kiesbyes "Messer, Gabel, Schere, Licht" ist ein sehr unterhaltsamer und gelungener Genreroman, mit all den wichtigen und richtigen Ingridenzien - und er schreit geradezu nach einer düsteren Verfilmung.« Frank Menden, Stories!Die Buchhandlung" Schreibstil: Der Autor Kiesbye besitzt einen sagenhaft bildhaften und lebendigen Schreibstil. Er versteht sein Handwerk, bzw. Federwerk und bedient sein Genre mit allen dazugehörigen Facetten. Er informiert den Leser gleich zu Beginn indirekt über die erschütternden Ereignisse, die auf den Leser warten, und die das Dorf und auch somit Protagonist Benno in brisante Vorkommnisse bringen werden...Wir herhalten stetig einen vagen Blick in die Vergangenheit und die Hintergründe auch zu einzelnen Protagonisten und sind als Leser nun neugierig und infiziert, dem ganzen Geschehen auf den Grund zu gehen. Ein geschickter Schachzug des Autors Stefan Kiesbye. Der übliche Mystery Thriller mit den typischen Klischees ist es nicht, denn der Autor begibt sich zunächst in die alltägliche und fast harmlose Welt der scheinbar unantastbaren Dorfgemeinschaft nahe Lübeck. Bis er dezent einen sagenhaft amerikanischen Stil, der filmreif anmutet, in seine handlung einfließen lässt. Wir erleben die Protagonisten hautnah mit allen Eigenarten und Charakterzügen, dann umschreibt der Autor das idyllische, dennoch gestörte Leben in einem Dorf mit einem bösen Geheimnis. Ein wahrer Genuss, vor allem, wenn man selbst nicht erahnen kann, was für Finsternis in einem Dorf herrschen kann. Der Autor fängt mit seinem Schreibstil Eindrücke ein und gibt diese ungefiltert und fast echt an die Leser wieder. Ein Sinnesrausch...mit Gänsehautgarantie. Horrorautor Stefan Kiesbye bedient sich einer ganz anderen Art des Nervenkitzels, denn er erschafft in seinem Roman immer wieder kleinere Episoden und Randstorys, er würzt seine Ereignisse mit etwas Schock, Entsetzen und Unglaublichkeit, gepaart mit Geheimnissen, kuriose Vorkommnisse, skurile Charaktere und Nebenrollen und führt den Leser zunächst gekonnt ins Nichts. Irrungen, Wirrungen und packende Spannung . Er trifft den Nerv der Zeit und bestätigt das Genre. Charaktere: Die Auswahl der Charaktere, bzw. der Hauptprotagonisten sind  mit Geschick gekrönt. Wir erleben den Jungen Tom, mit seiner dunklen und prägenden und unerklärlichen "Krankheit", auch Benno, der den Dingen auf den Grund gehen will erleben wir zunächst als mutigen und entschlossenen Charakter, bis er sich in tiefe Abgründe und bestialischen Erkenntnissen wiederfindet und fast an seinem Verstand zweifelt. Jeder Charakter besitzt seinen eigenen Charme, den der Autor wirklich aus jeden einzelnen herauskitzelt und an uns Leser wieder gibt. Auch die Gedankenwelt von Benno und den vielen wichtigen Nebenrollen rund um die scheinbare "Krankheit" lässt den Leser unerwartetes erkennen und schockt. Der Autor beweist großes Geschick, denn er bringt die vielen Rollen und Nebenrollen in Einklang. Schauplätze: Ein Dorfidyll nimmt schockierende Ausmaße an, die Bewohner mutieren zu einer großen Gefahr. Der Autor beschränkt die Umschreibung der Begebenheiten auf ein für die Story angemessenes Maß. Somit erzielt er, dass der Leser das Buch mit seiner Fantasie beflügelt und ausschmückt. Manchmal hätte ich mir gern etwas mehr Tiefe gewünscht, dann wäre das Kopfkino nahezu perfekt. Meinung: Der Autor und das Buch haben mich begeistert, ich fühlte mich unterhalten und die Story wird dem Genre gerecht. Hervorzuheben ist die tolle Mischung aus Dorfleben und die amerikanischen Züge im Plot. Dennoch habe ich eine winzige Schwäche im Buch, wo ich schwankte, einen Stern abzuziehen und mich daher für 4 Sterne entschieden hatte. Die Schwäche, meines Erachtens liegt an der teils sehr überladenen Story. Hier habe ich den Eindruck, dass zu viele Ideen auf zu wenigen Seiten verarbeitet wurden. Daher wirkte manche Passage etwas überspitzt. Dafür punkten Vielfältigkeit, grandiose Charaktere, erstklassige Schauplätze, lebendiger Schreibstil und endlich mal wieder ein Horror aus deutscher Feder mit netter Würze. Dieser Band besticht mit Schauer, Grusel, Rasanz, Spannung und Story. Das Cover / Gesamteindruck: Das Cover ist eine letzte Rundung zum gelungenen Buch. Natürlich der die Düsterkeit der Nacht, etwas beengendes und einsames. Störend empfinde ich den Barcode als Eyecatscher. Sonst sehr gelungen! Der Autor: "Stefan Kiesbye, geboren in Eckenförde an der Ostsee, studierte Schauspiel, danach Amerikanistik, Englisch und Vergleichende Literaturwissenschaften an der FU Berlin, in Buffalo, New York und der University of Michigan. Er unterrichtet Kreatives Schreiben an der Eastern New Mexico University. Seine Romane Nebenan ein Mädchen und Hemmersmoor wurden in zahlreiche Fremdsprachen übersetzt. Kiesbye ist verheiratet und lebt in Portales, New Mexico." Fazit: Ein wohl gelungener Horror. Deutsche Kleinlichkeit trifft amerikanischen filmreifen Charme. Sehr zu empfehlen!

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