Stefan Klein Alles Zufall

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Inhaltsangabe zu „Alles Zufall“ von Stefan Klein

Machen Sie eine aufregende Reise durch die Welt des (anscheinend) Unvorhersehbaren! Kennen Sie die einzig sichere Methode, im Spielcasino beim Roulette zu gewinnen? Treffen auch Sie immer wieder Bekannte in den unglaublichsten Situationen? Können Sie sich das Geheimnis der Träume erklären, die bald darauf Wirklichkeit werden? Alles Zufall? In diesem Buch finden Sie die Antworten. Und Sie erfahren, wie Sie sich den Zufall zum Freund machen können.

Ständig auf der Suche nch einleuchtenden Erklärungen unterschätzen wir notorisch die Rolle des Zufalls. Deshalb ist dieses Buch so wichtig.

— Ritzau

Es war nett geschrieben und liest sich gut - ich hatte allerdings mehr erwartet.

— Curley Sue

Ganz okay, hatte aber mehr erwartet

— ChristineJaeggi

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  • Alles Zufall oder was

    Alles Zufall

    Curley Sue

    24. November 2015 um 15:08

    Es war nett geschrieben und liest sich gut - ich hatte allerdings mehr erwartet.

  • Wenn alles Zufall ist, gibt es keinen Zufall mehr

    Alles Zufall

    R_Manthey

    24. June 2015 um 14:16

    Oberflächlich betrachtet liest sich dieses Buch sehr gut. Es ist spannend geschrieben und scheint kompetent Zusammenhänge zu vermitteln, die nicht jedem klar sind. Wenn man hingegen den Autor mit seinen eigenen Argumenten konfrontiert, dann tritt Verwirrung auf. Schon der Titel ist merkwürdig. Er ist in der Aussage Nonsens (dazu gleich mehr) und lässt Ideologie statt Wissenschaft im Inneren vermuten. Zufälligkeit ist eine Eigenschaft. Wenn aber alles zufällig ist, dann ist Zufälligkeit keine Eigenschaft mehr. Genauso gäbe es keine Farbe, wenn alles grün wäre. Deshalb könnte der Autor sein Werk auch ALLES IST nennen. Für den Autor ist alles zufällig, was man nicht präzise voraussagen kann. In der Mathematik muß ein Vorgang, der im Verdacht steht ein zufälliges Resultat zu liefern, wenigstens in Gedanken unendlich oft unter denselben Bedingungen wiederholbar sein. Die Evolution (ein Lieblingsbeispiel in diesem Buch) erfüllt dieses Kriterium nicht. Es hat sie zwar einmal gegeben, aber wir sind nach der Argumentation des Autors (und natürlich auch tatsächlich) nicht fähig sie in Gedanken auch nur in Ansätzen durchzuspielen. Es gibt nur eine Evolution, und dabei wird es bleiben. Die Evolution ist mit einem Münzwurf nicht in einen Topf zu werfen. Leider tut dies der Autor aber. Weil niemand die Ergebnisse der Evolution voraussehen kann, so argumentiert der Autor, könne es auch keinen Höheren Plan geben. Das klingt schlüssig. Ich vermute allerdings, dass die Anhänger eines Höheren Plans diese Argumentation locker entkräften können, denn des Autors Schluß hat einige Voraussetzungen (gleiche Zeitebene, menschliche Fähigkeiten usw.), die man bei einem Höheren Plan in dieser Schlichtheit nicht erwartet. Zu meiner Überraschung kommt auch das Gödelsche Theorem in diesem Buch zum Zuge. Der Autor benutzt diesen mathematischen Lehrsatz, um uns klarzumachen, dass ein System niemals Aussagen über sich selbst machen kann. Wenn das stimmt, dann können wir nicht entscheiden, ob wir Teil eines Höheren Plan sind oder nicht. Das interessiert den Autor aber nicht wirklich. Er dekliniert diese Grundthese dann durch alle Kapitel seines Buches. Da er manchmal auch dem mathematischen Begriff der Zufälligkeit folgt, findet man dabei durchaus viel Lehrreiches, oder man entdeckt Zusammenhänge, die man anders vielleicht nicht gefunden hätte. Klein leistet auch echte Aufklärungsarbeit. Jeder kennt wohl die blödsinnige Behauptung, dass der Flügelschlag eines Schmetterlings Tausende Kilometer weiter irgendein Ereignis hervorrufen kann, am besten natürlich ein Katastrophe. Das klingt nach Sensation, und wenn es noch aus dem Munde von offenbar intelligenten Menschen kommt oder gar in Zeitschriften steht, dann plappern es immer mehr Leute nach, was wiederum den scheinbaren Wahrheitsgehalt jedes noch so großen Unsinns erhöht. In Wirklichkeit hatte aber ein Chaostheoretiker falsche Schlussfolgerungen aus einem seiner primitiven Modelle gezogen und diese auch noch stolz verkündet. Allein dafür, dass der Autor uns erklärt, warum der Schmetterlingsquatsch nicht stimmt, gebührt ihm Dank. Nur wenig später allerdings macht der Autor auch den Fehler, die Welt durch den Sichtschlitz einer primitiven theoretischen Vorstellung von eben dieser Welt zu betrachten: Wirtschafts-Nobelpreisträger Samuelson hatte nämlich die Idee, dass Börsenkurse sich wie eine zufällige Irrfahrt verhalten, also nicht prognostizierbar sind. Man könne demnach auch mit Dartpfeilen auf den Börsenteil der Zeitung werfen und die Aktien kaufen, die getroffen werden. Das wäre nicht schlechter als die Leistung von Börsenprofis". Selbst wenn das stimmen würde, beweist es gar nichts, was dem Physiker Klein, der sich mit Logik auskennt, eigentlich klar sein müsste. Klein erklärt uns hier auch, dass der Zufall in den Kursen etwas mit Rückkopplungseffekten zu tun hat. Wenn das aber so ist, dann können sich die Kurse nicht wie zufällige Irrfahrten verhalten, denn in diesem mathematischen Modell sind Rückkopplungseffekte ausgeschlossen, ebenso wie bei allen anderen bekannten Modellen für das Verhalten von Börsenkursen. Da es Leute gibt, die an den Finanzmärkten kontinuierlich Gewinne erzielen, ist Samuelsons Theorie schlicht falsch. Börsenkurse sind natürlich zufällig, aber eben nicht so, wie sich das Herr Samuelson theoretisch vorstellt. Es ist nebenbei bemerkt ein Kinderglaube, dass es beim Handel mit Wertpapieren darauf ankomme, den zukünftigen Verlauf der Kurse zu prognostizieren. Erfolgreiche Händler nehmen an solchen blödsinnigen Ratespielen nicht teil. Sie warten ab, was der Markt macht und nutzen die temporär stabilen Marktphasen aus wie ein Surfer die Welle. Alles in allem ist dies ein sehr interessantes Buch, dass für jeden etwas enthält. Grundsätzliche logische Verwirrungen, Argumente für den Glauben (siehe oben), dass es keinen Höheren Plan gäbe, sehr viele Informationen rund um das, was sich jeder so unter dem Zufall vorstellt, ein wenig Lebenshilfe, viel Beruhigendes (Erziehung bringt nichts") und schließlich viel Unterhaltung. Mich jedenfalls hat es sehr zum Nachdenken angeregt.

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  • Rezension zu "Alles Zufall" von Stefan Klein

    Alles Zufall

    Illaria

    08. December 2008 um 18:16

    Im Gegensatz zum Erstliing sterbenslangweilig und irrelevant. Irgendwo kurz nach der Mitte habe ich die Lust verloren und das heißt schon was.

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