Stefan Krücken , Hans Baltzer Sturmwarnung

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Inhaltsangabe zu „Sturmwarnung“ von Stefan Krücken

Ein Leben wie ein ewiges Abenteuer: Orkane auf See, Stürme im Rotlicht der Häfen. Momente zwischen Leben und Tod. Kapitän Jürgen Schwandt, Jahrgang 1936, hat alles erlebt. Aufgewachsen in den Trümmern Hamburgs, ging er früh zur See - und tauchte ein in jene exotische Welt aus Fernweh und Sternenstaub, von der er immer geträumt hatte. Dabei lernte er auch früh die Schattenseiten der Seefahrt kennen: den unbarmherzigen Ozean und die harte Arbeit. STURMWARNUNG ist eine liebevoll und mit Augenzwinkern erzählte Lebensgeschichte. Eine turbulente Biografie voller Weisheit, Toleranz und Zigaretten.

Ein Leben auf dem Meer. Der Lebensbericht eines Seemanns.

— laraelaina
laraelaina

Die Landratte bedankt sich für interessante Lesestunden - 5 Sterne.

— peedee
peedee

Es lohnt sich das Buch zu lesen. Es wird von den Erlebnissen eines Seebären erzählt. Es ist eine fremde Welt für mich, aber sehr spannend.

— hoppel
hoppel

Spannend, auf den Punkt und immer hart am Wind!

— veronika_lackerbauer
veronika_lackerbauer

Super kurzweiliger, spannender Bericht aus dem Leben eines echten alten Seebären, wie es sie heute wohl kaum mehr gibt.

— tonks
tonks

Ein wirkliches Highlight!

— Das_Blumen_Kind
Das_Blumen_Kind

Herr Schwandt ist jemand, in dessen Gesellschaft man viele illustre Abende füllen kann :)

— Marjuvin
Marjuvin

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  • Ein Leben auf dem Meer.

    Sturmwarnung
    laraelaina

    laraelaina

    16. March 2017 um 12:53

    "Es war eine romantische, eine wilde, eine absurde, es war eine unvergessliche Zeit", sagt Kapitän Schwandt über sein Leben. Ein faszinierendes Buch, das uns einen Blick in die Seele der Seeleute erlaubt. Flüssig erzählt, ohne Schnickschnack, tolle Bilder, schön gestaltet. Absolut lesenswert.

  • Leserunde zu "Bücherwürmer und Leseratten" von Bettina Mähler

    Bücherwürmer und Leseratten
    ChattysBuecherblog

    ChattysBuecherblog

    Wie Ihr aus dem Titel entnehmen könnt, treffen sich hier die Bücherwürmer und Leseratten. Und zwar zum gemeinsamen SUB-Abbau. Oft stehen wir vor dem Regal und fragen uns, welches Buch wir als nächstes lesen sollen.  Hier kommt die Lösung. Wir lesen einfach nach einem Monatsmotto. Das Ganze funktioniert so: Ich gebe jeweils zum Monatsanfang ein neues Motto bekannt (siehe Unterthema) und dann heißt es: ran an die Bücher...ran an den SUB. Viel Spaß!

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  • LovelyBooks Challenge Sachbücher und Ratgeber

    Gott und der Urknall
    Wedma

    Wedma

       LovelyBooks Challenge 2017 Sachbücher und Ratgeber Liebe Leserinnen und Leser, LovelyBooks lädt im neuen Jahr zu einer neuen, spannenden Challenge ein: „Sachbücher und Ratgeber“. Liest du gerne Sachbücher und Ratgeber? Dann ist diese Challenge genau das Richtige für dich. Jetzt gibt es die Möglichkeit, sich auf Lovelybooks darüber auszutauschen! 12    Bücher (6 Sachbücher und 6 Ratgeber) möchten wir vom 01.01.2017 bis 31.12.2017 lesen und rezensieren. Es gelten alle Bücher in deutscher oder englischer Sprache, die als Sachbücher oder Ratgeber bezeichnet werden können. Ausschlaggebend sind hier die Angaben der Verlage. Auch andere Formate wie E-books, Hörbücher sind willkommen. Die Regeln: Melde dich mit einem Beitrag hier im Thread an. Hier kannst du aus den aufgeführten Bereichen deine Leseliste festlegen. Diese kannst du jederzeit verändern. Die vordefinierten Bereiche sind lediglich als Gedankenstütze da. Wenn ein Bereich, aus dem du gerne lesen willst, nicht aufgeführt ist, wird er eingepflegt. Einstieg ist jederzeit möglich. Und du kannst dich jederzeit wieder abmelden. Du verpflichtest dich zu nichts. Mitmachen, sich austauschen und Spaß dabei haben sind primären Ziele unserer Challenge. Schreibe bitte zu jedem Buch, das du für die Challenge gelesen hast, eine Rezension bei LovelyBooks und verlinke diese in deinem einzigen Sammeleitrag in diesem Thread. Dieser Beitrag wird unter deinem User-Namen zu der Teilnehmerliste verlinkt und gilt als dein Teilnahmeschein, eine wichtige Grundlage zur Ermittlung der Gewinner. Die Preise, die du gewinnen kannst. Ein Buchpaket von Lovelybooks wird unter allen Teilnehmern, die die Challenge geschafft haben, verlost. Ein weiteres Buchpaket wird an den fleißigsten Leser/ die fleißigste Leserin vergeben, der/die mengenmäßig am meisten an Sachbüchern und Ratgebern in 2017 gelesen hat. Ein tolles Buch, Neuerscheinung 2017, wartet auf den Teilnehmer/die Teilnehmerin, der/die die Challenge geschafft hat und dabei die schönste, i.e. aussagekräftigste Rezension in gutem Stil und nötiger Portion Begeisterung geschrieben hat. Entdeckerpreis (unter Neuerscheinungen 2017) gibt es ebenfalls. Im Anhang findest du die Liste der Neuerscheinungen 2017. Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und dient lediglich der Inspiration. Die Bereiche bei Sachbüchern und Ratgebern dienen ebenfalls der Inspiration und können ergänzt werden, wenn Bücher aus noch nicht aufgeführten Bereichen rezensiert werden. Anzahl der Bücher in den Buchpaketen kann erst zum Schluss ermittelt werden. Die oben genannte Zahl der zu verlosenden Bücher ist lediglich ein Richtwert und wird 5 Bücher übersteigen! Nimmst du die Herausforderung an? Ich freue mich auf Eure Anmeldungen!  Teilnehmerliste: aliinaa1309Ambermoon ban-aislingeach Bellis-Perennis Bücherwurm CelinaS Cornelia_Ruoff Digra ech fasersprosse Filzblume Ginevra gst Igelmanu66 kellerbandewordpresscom Kleine8310 Kopf-Kino leucoryx Mabuerele Mattder Mercado peedee Schluesselblume Seschat Sikal StefanieFreigericht Talathiel Tallianna wandablue Wedma widder1987

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    • 01. January 2018 um 23:59
  • Die Landratte bedankt sich für interessante Lesestunden

    Sturmwarnung
    peedee

    peedee

    13. March 2017 um 21:23

    Jürgen Schwandt, geb. 1936, hat jahrelang als Seemann die Welt bereist. Begonnen auf der untersten Stufe der Schiffshierarchie hat er alle Stationen bis zum Kapitän durchlaufen. Die Schifffahrt ist aber nicht einfach eine angenehme Reise in tropische Länder, nein, es ist eine anstrengende Arbeit, die während vieler Jahre unter schlechten Bedingungen und bei jeder Windstärke erbracht werden muss. Stefan Kruecken hat die turbulente Geschichte von Jürgen Schwandt aufgeschrieben.Erster Eindruck: Ein alter Seebär auf dem Cover, hinter ihm die raue See – ein sehr passendes Cover. Es ist schön, dass im Buch auch Fotos abgedruckt sind.Jürgen Schwandt wurde in Norddeutschland bekannt für seine Kolumnen in einer Tageszeitung. Diese Kolumnen kenne ich nicht; ich bin zufällig auf dieses Buch gestossen. Mir hat Jürgen Schwandt gefallen: Ein Mann mit schwarzen Humor, etwas ruppig, eher wortkarg, aufrecht. Ein Mann, der sagt, was er denkt und auch zu seinen Schwächen steht, wie z.B. dem Alkoholismus.Mir haben z.B. folgende Aussagen sehr gefallen – denen gibt es eigentlich nichts hinzuzufügen:- „Ich bin ein Seemann. So fühle ich, so empfinde ich und so denke ich.“- „Ich habe gelernt, weltoffen und tolerant zu sein. Arschlöcher gibt es überall, das hat nichts mit der Hautfarbe, dem Pass oder der Nationalität zu tun.“- „Es ist wichtig, die Ruhe zu bewahren, egal, wie kritisch die Situation auch sein mag.“Die Erarbeitung dieses Buches dauerte zwei Jahre und gewährt sehr interessante Einblicke in die Arbeit von Seemännern, Schifffahrt früher – heute, das Schmuggeln, „an jedem Hafen ein Mädchen“, Alkoholismus. Ich stelle es mir schwierig vor, wenn jemand, der jahrzehntelang mehr auf See ist, als an Land, plötzlich den Job wechselt und an Land arbeitet. Und dann auch jeden Abend zu Hause übernachtet, nachdem er vorher vielleicht mehrere Wochen (oder auch mal Monate) nicht zu Hause war. Für die Partnerin stelle ich mir das ebenfalls nicht einfach vor. Wie Jürgen Schwandt selbst erwähnt, ist die Kommunikation heute ja auch auf See ganz anders, als sie früher war: Früher schrieb man eine Postkarte, wenn man irgendwo angekommen ist, heute kann man z.B. skypen und kann mit der Partnerin oder der Familie ganz anders in Kontakt bleiben.Für mich als waschechte Landratte war dieses Buch voll von Abenteuer, denn ich wäre für solch einen stürmischen Job nicht geeignet. Wenn ich nur schon von Windstärke 10 höre oder von meterhohen Wellen… nein, danke. Und dieses andauernde Zusammensein mit den Arbeitskollegen stelle ich mir schwierig vor: beengte Verhältnisse, keine Privatsphäre, körperlich sehr anstrengende Arbeit… Definitiv nichts für mich. Die Landratte bedankt sich für interessante Lesestunden – 5 Sterne.

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    • 3
  • Spannend, auf den Punkt und immer hart am Wind!

    Sturmwarnung
    veronika_lackerbauer

    veronika_lackerbauer

    03. February 2017 um 09:09

    Der alte Seebär, Kapitän Jürgen Schwandt, erzählt aus seinem bewegten und spannenden Leben als Kapitän zur See. Geboren und aufgewachsen in einem schwer vom Krieg gezeichneten Deutschland mit einem Vater der von seiner nationalsozialistischen Überzeugung nicht lassen konnte, war Schwandts Leben sicher nicht immer leicht. Er brach mit seiner Familie, indem er anheuerte und sich im rauen Seemannberuf von ganz unten bis zur Kapitänskajüte hochdiente. Im Winter seines Lebens schildert er jetzt seine bewegte und bewegende Lebensgeschichte. Wesentlich ist dabei stets sein unbeugsamer Widerstand gegen jedewede rechte Tendenzen. Damit ist der alte Kapitän ein lebendes Vorbild für jeden von uns! Grandios ist das zugehörige Hörbuch, das vom Kapitän selbst eingelesen wurde. In der kratzigen Stimme des Seebären wird der raue Nordatlantik lebendig!

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  • Wellen, Wind und Wasser

    Sturmwarnung
    SATZZEICHEN

    SATZZEICHEN

    31. January 2017 um 22:24

    Der Ankerherz-Verlag steht für spannende, ausgefallene Bücher: Falsch machen kann man also nichts, wenn man zum Buch über das Leben des Kapitän Schwandt greift, dachte ich mir und packte die Gelegenheit beim Schopfe. Als erst vor ein paar Monaten wieder nach Hamburg zurückgekehrte Zwischendurch-Ruhrpottlerin, kannte ich die Kolumnen vom großen Kapitän nicht. Ich war also unvoreingenommen und hatte keinerlei Erwartungen. Warum also stehe ich nun etwas ratlos da, mit diesem feinen Buch? Das Buch ist ein echter Augenschmaus: tolles Layout, wunderbare Illustrationen von Hans Baltzer und beeindruckende Fotos von Andree Kaiser. Man schlägt es gerne auf, zumal es auch noch mit farbigen Elementen punktet, was heutzutage aus Kostengründen kaum ein Verlag noch macht. Stefan Kruecken, der Verlagsinhaber, hat das Leben von Schwandt aufgeschrieben, sich immer wieder mit dem Kapitän getroffen, am liebsten auf See, und dort mit ihm an den Geschichten gefeilt. Es sind kluge und lebensbejahende Texte dabei herausgekommen, Herr Schwandt ist ein durch und durch sympathischer alter Haudegen, der eine wunderbare Einstellung zum Leben hat – aber dennoch: Überzeugt hat mich das Buch leider nicht. Und damit meine ich, dass ich es jederzeit aus der Hand hätte legen können, ohne es zu vermissen. Vielleicht funktionieren Schwandts Lebensweisheiten besser in Kolumnenform? Einige sind jedenfalls als Bonuskapitel dem Buch hinten angehängt und lesen sich äußerst vergnüglich. „Sturmwarnung“ beschreibt das Leben Schwandts, der mitten im Kriegschaos in Hamburg aufwächst und dort auch alles an grauenvollen Erlebnissen mit auf den Weg bekommt, was man braucht, um komplett abzustürzen und das Leben nicht mehr auf die Reihe zu bekommen. So erzählt Schwandt auch, dass viele seiner Kindheitsfreunde kriminell wurden, auf die schiefe Bahn kamen und nicht mehr ins normale Leben zurückfanden. Nicht so er selbst. Dazu ist Schwandt seelisch zu gesund, zu willensstark und zu positiv. Dennoch ist seine Familie, allen voran seine Mutter, die aus gutem Hause stammte, nicht gerade begeistert, als er mit sechzehn Jahren (zu jener Zeit galt man in der Seefahrt mit sechzehn als volljährig) verkündet, Seemann werden zu wollen. Doch der Jung ist voller Tatendrang und lässt sich von Unwägbarkeiten nicht abschrecken. Wochenlang pilgert er täglich zum Heuerbüro und wartet dort neun Stunden lang, um abends doch wieder ohne Job nach Hause zu kommen, bis endlich ein Schiffsjunge gebraucht wird – der Ruf gilt ihm! Das ist der Beginn seines wahren Lebens … Ohne jegliche Glorifizierung und Sentimentalität skizziert der fast achtzig Jahre alte Schwandt im Folgenden seinen Werdegang auf hoher See, angefangen von seiner Position als einfacher Schiffsjunge bis zum diplomierten Kapitän. Es ist ein raues, wildes Leben, das seine eigenen Spielregeln hat. Auf dem Meer ist keine Zeit für Diskussionen. Jeder hat seine Aufgabe und wer diese nicht korrekt ausführt, kriegt notfalls eins auf die Mütze von den Kollegen und den Vorgesetzten. Für Sensibelchen ist hier kein Raum. Doch diese starre Hierarchie schafft auch Halt und Sicherheit. Jeder weiß, wo sein Platz ist, Sinnkrisen gibt es nicht. Man funktioniert und respektiert die Ordnung an Bord – im Gegenzug erhält man eine schroffe, aber im Grunde faire Behandlung. Schwandt und sein Autor Kruecken sparen auch die klischeehafte Assoziation von Seemann und Rotlichtviertel nicht aus. Dabei heraus kommt kein peinliches Softpornokapitel, sondern ein charmanter Rückblick auf eine Zeit, in der, so erhält man den Eindruck, dem Beruf der Prostituierten tatsächlich eine gewisse Hochachtung entgegengebracht wurde. Schwandt beschreibt, dass immer auch eine Grundsympathie vorhanden sein musste auf beiden Seiten. War der Dame der Herr nicht sympathisch, kam es zu keinem weiteren Kontakt. Auch der grobschlächtigste Seebär hielt sich respektvoll an diese Regeln. Überhaupt zieht sich das Thema Respekt wie ein roter Faden durch dieses Buch. Es scheint, als sei Respekt das, was alles zusammenhält. Wenn ich etwas aus diesem Buch mitnehme, dann das Gefühl, dass früher nicht alles besser war, dass es aber eine gewisse Umgangsform gab, die auf Respekt basierte, und die das Miteinander auf einem etwas höheren Niveau als heute möglich machte. Ich könnte noch viel über dieses Buch berichten, über die katastrophalen Stürme und Orkane, die der Kapitän auf verschiedenen Schiffen erlebte, zum Teil auch nur durch Glück überlebte, über seine Alkoholsucht, die er nüchtern – und ohne sich selbst zu schonen – erläutert. Oder über die charmante Selbstironie, als er, der erfahrene und fähige Seebär, im Internationalen Maritimen Museum in Hamburg am Schiffssimulator die MS Europa versenkt – aber das alles führt zu weit. Lest selbst! Und entscheidet selbst, ob Euch das Buch mitreißt. Aber vielleicht muss es das auch gar nicht: mitreißen. Es ist in sich stimmig, das zählt, und es muss vielleicht gar kein Pageturner sein, den man nägelknabbernd nicht mehr aus der Hand legen möchte, bis man ihn zu Ende gelesen hat. Was bleibt, wenn man mit „Sturmwarnung“ durch ist, ist ein gutes, warmes Gefühl und das ist mehr als manches andere Buch schafft.

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  • Launige Biographie

    Sturmwarnung
    Celebrin

    Celebrin

    28. October 2016 um 12:13

    Dieses Buch entspricht, leider nicht, einer richtigen Biographie, Geburt, Leben Alter . . . .Vielmehr ist es eine Aneinanderreihung von Episoden: Kindheit - Alltag als Moses - Alltag als Matrose - usw.Kurzweiliger Lesestoff, interessante Geschichten, ein interessantes Leben.Aber wer eine fundierte Biographie erwartet hat, der wird enttäuscht. Deshalb gibt es von mir auch nur 4 Sterne, denn ich hätte gerne etwas mehr über den Kapitän erfahren . . .

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  • Sturmwarnung

    Sturmwarnung
    jackdeck

    jackdeck

    22. August 2016 um 16:04

    Aufmerksam auf die Person Jürgen Schwandt bin ich durch dessen Engagement gegen Rechts. Die Person hat mich sofort fasziniert und die resolute Meinung zum brauen Sumpf imponiert mir ungemein, da ich ähnlich denke. Meine Güte, der Mensch hat Humor, Weitblick, Ironie, Zynismus und vor allem einen unglaublich sympathischen Humor. Zudem würde ich mich sofort an den Tisch setzen und bei einem Kaffee seinen Erzählungen lauschen.Zu erzählen hat er was. Wer 1936 in Hamburg geboren wurde, kam nicht gerade unter einem guten Stern auf die Welt. Jürgen Schwandt erzählt davon, in lebhaften Bildern, ohne Mitleidsheischend zu sein. So wie es damals für ihn war und so, wie er es empfunden hat. Als Leser hat man das Gefühl, die verdorbenen Essensreste riechen zu können, die Kinder der Nachkriegszeit hungrig suchten, weil es das einzige Essen war, das sie bekamen. Und dann, wenn der eigene Magen schon knurrt, kommt zwischendrin eine Passage, so unerwartet, humorvoll und witzig, dass man lachen muss und sich hinterher gleich dafür schämt. Pokerrunden auf See, die abrupt beendet werden, über Rotlichtgeschichten bis hin zu politischen Statements zur aktuellen Lage ist hier alles vorhanden. Authentisch, lebensecht und vor allem nie peinlich berichtet Kapitän Schwandt aus seinem Leben. Ein absoluter Lese Tipp. Einziges Manko, wenn man es so nennen mag, ich war zu schnell fertig und hätte mir einfach mehr Meer gewünscht.

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  • Das Buch polarisiert

    Sturmwarnung
    melli.die.zahnfee

    melli.die.zahnfee

    28. July 2016 um 21:12

    Ein Leben wie ein ewiges Abenteuer: Orkane auf See, Stürme im Rotlicht der Häfen. Momente zwischen Leben und Tod. Kapitän Jürgen Schwandt, Jahrgang 1936, hat alles erlebt. Aufgewachsen in den Trümmern Hamburgs, ging er früh zur See - und tauchte ein in jene exotische Welt aus Fernweh und Sternenstaub, von der er immer geträumt hatte. Dabei lernte er auch früh die Schattenseiten der Seefahrt kennen: den unbarmherzigen Ozean und die harte Arbeit. STURMWARNUNG ist eine liebevoll und mit Augenzwinkern erzählte Lebensgeschichte. Eine turbulente Biografie voller Weisheit, Toleranz und Zigaretten.Diese Biografie polarisiert sehr stark finde ich. Kapitän Schwandt ist ein Mensch der durch seinen Beruf sehr viel von der Welt gesehen hat und das Ende des Krieges hat er auch miterlebt. Dinge die ich mir nicht vorstellen kann, als ich geboren wurde war der Krieg schon 30 Jahre vorbei. Das Buch ist ganz gut geschrieben auch wenn der allerletzte Schliff fehlt. Es ist ein wenig zu trocken. Ein Mensch als Inhaltsangabe so liest es sich oft, ein wenig mehr Emotionen wären nett gewesen.  Aber wahrscheinlich entspricht dies nicht dem Wesen des Kapitäns. Gerne hätte das Buch auch etwas länger und ausführlicher sein dürfen, da ich die Arbeit auf See und das Leben von Herrn Schwandt sehr interessant finde. Aufmerksam geworden auf das Buch bin ich über Facebook, da Herr Schwandt es sich in sozialen Netzwerken nicht nehmen lässt , trotz seines schon eher " reiferen " Alters, seine Meinung zu posten. Außerdem schreibt er Kolumnen in der Hamburger Morgenpost. Ich finde das gut, wenn Menschen , die auch wirklich etwas erlebt haben sich zu Wort melden und nicht irgendwelche Pappmacheemännchen und Weibchen aus der Regierung !.  Polarisieren tut das Buch auf jeden Fall, da Herr Schwandt seine Meinung ganz klar und offen vertritt.

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