Stefan Lehnberg Durch Nacht und Wind

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Inhaltsangabe zu „Durch Nacht und Wind“ von Stefan Lehnberg

Weimar, um 1790: Der Großherzog von N. hat einen verstörenden Brief erhalten, in dem behauptet wird, dass sein geliebter Smaragdring mit einem tödlichen Fluch beladen sei. Herzogin Anna Amalia holt ihre Vertrauten Goethe und Schiller zu Hilfe, um das Rätsel aufzuklären. Schon bald nach deren Ankunft im Schloss Belvedere stirbt der Großherzog auf mysteriöse Weise. Als eine weitere Leiche folgt, wird der Fall vollends undurchsichtig. In der Tradition von Arthur Conan Doyle gehen Goethe und Schiller in Weimar auf Verbrecherjagd – ein blitzgescheiter und aberwitziger Spaß.

Ungekürzte Lesung mit Oliver Kalkofe
4 CDs | ca. 5 h 34 min

Kalkofe ist echt top! Er hat Spaß daran und dann gefällts dem Hörer auch, auch dann, wenns in der Handlung gar nicht so spannend ist!

— Miamou

Kalkofe hat sichtlich Spaß, das altertümliche Deutsch der Dichter zum Leben zu erwecken. Macht Spaß beim Hören!

— Archer

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  • Lesemarathon zu Ostern vom 30. März bis 2. April 2018 bei LovelyBooks

    LovelyBooks Spezial

    Daniliesing

    4 Tage LeserEi – Mit LovelyBooks durch die Oster-Tage! Ein langes Osterwochenende steht bevor und wie könnte man diese Zeit am besten nutzen? Natürlich auch zum Naschen von Schoko-Osterhasen und Eiersuchen, aber vor allem doch zum gemütlichen Lesen, oder? Deshalb starten wir in unseren nächsten Lesemarathon und freuen uns hier auf einen tollen Austausch rund um unsere aktuellen Bücher.Was ist ein Lesemarathon?Bei unserem Lesemarathon vom 30. März  - 2. April (Karfreitag bis Ostermontag) möchten wir uns ganz bewusst Zeit dafür nehmen, endlich einmal längere Zeit am Stück zu lesen. Sonst kommt doch immer der Alltag dazwischen und plötzlich hat man die schöne Lesezeit mit Putzen, Fernsehen usw. verbracht. Natürlich müsst ihr nicht die gesamten 4 Tage durchlesen, sondern es ist so gedacht, dass jeder mitmachen kann, wann und wie er möchte. Hier haben wir einen gemeinsamen Platz, an dem wir uns über unsere Lesefortschritte und die gelesenen Bücher austauschen können.Wie kann man mitmachen?Jeder ist herzlich willkommen hier jederzeit mitzumachen. Einfach drauflosschreiben und dabei sein – wir freuen uns über jeden, der uns ein kleines oder auch großes Stück unseres Lesemarathons begleiten möchte. Für die Abwechslung zwischendurch, werden wir hier im Zeitraum der 4 Tage kleine Fragen oder Aufgaben stellen, bei denen ihr gern mitmachen könnt. Natürlich ist das kein Muss, aber es macht immer wieder viel Spaß, auf diese Weise andere Leser kennen zu lernen, neue Bücher zu entdecken und sich sein eigenes Leseverhalten näher anzuschauen. Selbstverständlich könnt ihr gern auch über eure Blogs und Social Media Kanäle teilnehmen. Verwendet hierbei bitte den Hashtag #lblm - so können wir unsere Beiträge leicht wiederfinden.Jetzt heißt es nur noch, ein paar Tage warten und schon ist unser Lesemarathon da. Wir freuen uns auf viele schöne Lesestunden mit euch!

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  • Goethe und Schiller ermitteln...

    Durch Nacht und Wind

    Miamou

    02. December 2017 um 19:05

    Der Großherzog N. residiert mit seiner Familie in Belvedere. Dort erhält er einen verstörenden Brief, der seinen Smaragdring betrifft. Auf diesem soll nämlich ein Fluch liegen. Als er einige Tage später ermordet in seinem Zimmer aufgefunden wird und die Umstände seines Todes mehr als rätselhaft sind, könnte man tatsächlich wirklich fast an einen Fluch glauben. Die beiden Kriminalisten Goethe und Schiller sind jedoch anderer Ansicht und stürzen sich in ihre Ermittlungen. Dabei stoßen sie auf manch delikate Geheimnisse und auch der Verbrecher scheint nicht der zu sein, als der er sich vorgibt. Nun bin ich scheinbar mal in das richtige Alter gestolpert, sodass ich nicht zu dem Buch, sondern zu dem Hörbuch gegriffen habe. Mich konnte die Idee, dass ich ein Buch höre bis dato nicht wirklich überzeugen, weil ich dachte, dass meine Gedanken da viel zu schnell woanders sind bzw. hatte ich fast die „Angst“, dass das Hörbuch nur so nebenbei herlaufen könnte. Nun, letzteres war tatsächlich ein wenig der Fall. Ich habe es beim Autofahren, Putzen und Bügeln als Begleiter gehabt und ich muss sagen, dass mir besonders das Putzen und Bügeln leicht von der Hand gingen….ich wollte gar nicht mehr aufhören, besonders dann nicht, wenn das Buch an seinen spannendsten Momenten war :-) Oliver Kalkofe hat sichtlich Spaß an diesem Buch und an seiner Sprache gehabt. Besonders die Sprache war ja sehr an die Zeit von Goethe und Schiller angepasst, aber Kalkofe hat sie so gelesen, als wäre sie alltäglich für ihn. Nur zu oft musste ich auch schmunzeln, als er den Figuren einen eigenen Klang gab, besonders wenn er bei den Frauen mit einer hohen Kropfstimme sprach oder die näselnde Sprache, die er dem Professor vermacht hat, haben mich mehr als einmal zum Lachen gebracht. Zudem hat er es auch geschafft, die Spannung aufrecht zu erhalten, wenn die Handlung es gerade nicht unbedingt war. Die Handlung an sich, war jetzt nicht ganz neu, konnte jedoch mit der ein oder anderen überraschenden Wendung aufwarten. Anders, als in anderen Kriminalromanen, wird der Täter schon recht früh in der Handlung entlarvt und Gothe und Schiller begeben sich dann auf eine abenteuerliche Verfolgungsjagd, die vielleicht an manchen Stellen aber dann doch zu abenteuerlustig wirkt. Die beiden bekommen dann auch eine Sherlock – Watson – Dynamik, die vielleicht nicht so ausgeprägt ist, wie im Original, aber sehr gut zu ihnen passt. Am Schluss, wird der Täter natürlich geschnappt und er erhält auch seine Strafe. Und wenn man dann denkt, „Das war’s nun“, kommt der Autor Stefan Lehnberg mit einer weiteren überraschenden Wendung daher. Egal, ob man das Buch lesen oder hören will – es macht auf jeden Fall Spaß und ich hoffe auf weitere Bücher dieser Art. Goethe und Schiller sind ein kongeniales Team.

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  • Sturm und Drang und Crime

    Durch Nacht und Wind

    Archer

    16. July 2017 um 15:31

    Der Großherzog von N. residiert mit seiner Familie im Lustschloss Belvedere bei Weimar. Er ist furchtbar abergläubisch, und als er den Brief eines bekannten Professors erhält, der ihn vor einem Fluch warnt, welcher auf einem Ring in seinem Besitz liegen soll, ist er zutiefst beunruhigt. Goethe und Schiller werden zu ihm gesandt, um ihn in dieser Hinsicht diskret zu beruhigen, doch nur eine Nacht später stirbt der Großherzog unter mysteriösen Umständen. Um einen Skandal zu vermeiden müssen sich wiederum Goethe und Schiller um die Aufklärung seines Todes kümmern, und dabei werden ihre aufklärerischen Vorstellungen auf eine harte Probe gestellt und sie geraten mehrmals in Lebensgefahr. Kalkofe hatte sichtlich Spaß beim Lesen des altertümlichen Deutsch', das so typisch ist für die Werke der beiden Hauptdarsteller. An dieser Stelle ziehe ich meinen Robin-Hood-Hut vor dem Autor, dem es sehr gut gelungen ist, sich darauf einzulassen, ohne dass es extrem übertrieben wirkte, eine richtig gute Leistung. Auch die meisten der Ideen und Wendungen der Geschichte fand ich super, obwohl ich zugeben muss, dass mir vieles schneller klar war als den beiden Hobbydetektiven. (Schön, ich habe wahrscheinlich auch mehr Krimis gelesen als Schiller und Goethe.) Auch war für mich die Dynamik zwischen beiden manchmal ein bisschen zu sehr auf Holmes und Watson projiziert, und dass sich Wat... Schiller nach kurzer Zeit als exzellenter Techniker herausstellt, dem es gelingt, einen Ballon zu fliegen und zu navigieren, war mir ein wenig zu viel des Guten. Aber trotzdem hat das Hören dieses Buches großen Spaß gemacht und einige Fahrten über Land kurzweiliger werden lassen.

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  • Mit Goethe und Schiller auf Verbrecherjagd

    Durch Nacht und Wind

    ChrischiD

    26. March 2017 um 18:33

    Als der Großherzog unter mysteriösen Umständen zu Tode kommt, nehmen Goethe und Schiller sich des Falls sofort an. Eine Herausforderung, die nicht nur zahlreiche Fragen aufwirft, sondern auch auf anderweitige Verbindungen schließen lässt. Doch bis es soweit ist, geben die beiden Spürnasen alles, um dem Verbrecher das Handwerk zu legen. Dass es noch lange nicht vorbei ist, zeigt sich, als ein weiteres Opfer zu beklagen ist, wodurch der Fall noch undurchsichtiger wird als zuvor. Dennoch lassen Goethe und Schiller nicht locker, sie sind bereit dem Übeltäter auf die Spur zu kommen. Oder ist gar doch etwas dran an dem Fluch, der auf dem alten Smaragdring des Großherzogs liegen soll? Goethe und Schiller auf den Spuren von Holmes und Watson? Nicht nur als Schreibtischtäter aktiv, sondern auch mit kriminalistischen Ermittlungen vertraut? Tatsächlich scheint es im Leben der beiden Figuren den ein oder anderen Aspekt zu geben, der bisher nicht an die Öffentlichkeit gelangt ist. Stefan Lehnberg hat es sich nun zur Aufgabe gemacht, Schillers Aufzeichnungen in einer Form zu Papier zu bringen, dass der geneigte Krimileser beziehungsweise -hörer seine helllichte Freude daran haben wird. Nun könnte man sagen, nicht zuletzt auf Grund der Sprecherwahl, dass man es mit Klamauk zu tun bekommt, doch dem ist mitnichten so. Sicherlich geht es mitunter skurril zu, nicht immer sind alle Handlungselemente klar nachvollziehbar und natürlich muss mit Absurditäten gerechnet werden. Und doch geht es im Großen und Ganzen ernsthaft zu, Goethe und Schiller haben immer ihr Ziel vor Augen und bemühen sich redlich, Ablenkungen jedweder Art zu übergehen. Schließlich haben sie einen Auftrag zu erledigen, den sie mit bestem Wissen und Gewissen zu einem positiven Abschluss bringen möchten. Gebannt verfolgt der Hörer die Ermittlungen der Schriftsteller, die nicht nur mit Worten jonglieren können. Da werden Zusammenhänge erfasst, Widersprüche aufgedeckt und Intrigen entlarvt, und das in einem Tempo, bei dem man sich gehörig anschnallen muss. Nicht immer sind die Gedankengänge für den Hörer sofort logisch nachvollziehbar, glücklicherweise wird aber immer noch einmal etwas ausgeholt, um auch wirklich jedem begreiflich machen zu können was gerade geschehen ist. Trotz der zahlreichen Wiederholungen, die dadurch entstehen, wirkt das Geschehen nicht zäh oder langwierig, eher kurzweilig, unterhaltsam und spannend. Oliver Kalkofe trägt die Aufzeichnungen aus Schillers Sicht gekonnt und authentisch vor. Selbst altertümliche Sprache hindert den Sprecher nicht daran seine eigene Note einzubringen, wodurch die Interpretation des Geschehens einen angenehm lebendigen Touch erhält. So vergisst man zuweilen sogar, dass man sich eigentlich im 18. Jahrhundert in Weimar und nicht in der Gegenwart befindet, was einem erst wieder bewusst wird, wenn man sich beispielsweise die verwendeten Verkehrsmittel vergegenwärtigt. Goethe und Schiller haben in „Durch Nacht und Wind“ einen wahrlich ominösen Fall zu lösen, dem weit mehr Verstrickungen zu Grunde liegen als zunächst gedacht. Auch darf man sich niemals zu sicher sein das Rätsel bereits gelöst zu haben, denn mit überraschenden Wendungen wird nicht gegeizt. Fragt sich nur, ob es noch weitere Aufzeichnungen gibt, die der Nachwelt in Bälde zur Verfügung gestellt werden!?

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