Stefan Lehnberg Durch Nacht und Wind. Die criminalistischen Werke des Johann Wolfgang von Goethe. Aufgezeichnet von seinem Freunde Friedrich Schiller

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Inhaltsangabe zu „Durch Nacht und Wind. Die criminalistischen Werke des Johann Wolfgang von Goethe. Aufgezeichnet von seinem Freunde Friedrich Schiller“ von Stefan Lehnberg

Weimar, um 1790: Der Großherzog von N. hat einen verstörenden Brief erhalten, in dem behauptet wird, dass sein geliebter Smaragdring mit einem tödlichen Fluch beladen sei. Herzogin Anna Amalia holt ihre Vertrauten Goethe und Schiller zu Hilfe, um das Rätsel aufzuklären. Schon bald nach deren Ankunft im Schloss Belvedere stirbt der Großherzog auf mysteriöse Weise. Als eine weitere Leiche folgt, wird der Fall vollends undurchsichtig. In der Tradition von Arthur Conan Doyle gehen Goethe und Schiller in Weimar auf Verbrecherjagd – ein blitzgescheiter und aberwitziger Spaß. Ungekürzte Lesung mit Oliver Kalkofe 4 CDs | ca. 5 h 34 min

Kalkofe hat sichtlich Spaß, das altertümliche Deutsch der Dichter zum Leben zu erwecken. Macht Spaß beim Hören!

— Archer

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  • Sturm und Drang und Crime

    Durch Nacht und Wind. Die criminalistischen Werke des Johann Wolfgang von Goethe. Aufgezeichnet von seinem Freunde Friedrich Schiller

    Archer

    16. July 2017 um 15:31

    Der Großherzog von N. residiert mit seiner Familie im Lustschloss Belvedere bei Weimar. Er ist furchtbar abergläubisch, und als er den Brief eines bekannten Professors erhält, der ihn vor einem Fluch warnt, welcher auf einem Ring in seinem Besitz liegen soll, ist er zutiefst beunruhigt. Goethe und Schiller werden zu ihm gesandt, um ihn in dieser Hinsicht diskret zu beruhigen, doch nur eine Nacht später stirbt der Großherzog unter mysteriösen Umständen. Um einen Skandal zu vermeiden müssen sich wiederum Goethe und Schiller um die Aufklärung seines Todes kümmern, und dabei werden ihre aufklärerischen Vorstellungen auf eine harte Probe gestellt und sie geraten mehrmals in Lebensgefahr. Kalkofe hatte sichtlich Spaß beim Lesen des altertümlichen Deutsch', das so typisch ist für die Werke der beiden Hauptdarsteller. An dieser Stelle ziehe ich meinen Robin-Hood-Hut vor dem Autor, dem es sehr gut gelungen ist, sich darauf einzulassen, ohne dass es extrem übertrieben wirkte, eine richtig gute Leistung. Auch die meisten der Ideen und Wendungen der Geschichte fand ich super, obwohl ich zugeben muss, dass mir vieles schneller klar war als den beiden Hobbydetektiven. (Schön, ich habe wahrscheinlich auch mehr Krimis gelesen als Schiller und Goethe.) Auch war für mich die Dynamik zwischen beiden manchmal ein bisschen zu sehr auf Holmes und Watson projiziert, und dass sich Wat... Schiller nach kurzer Zeit als exzellenter Techniker herausstellt, dem es gelingt, einen Ballon zu fliegen und zu navigieren, war mir ein wenig zu viel des Guten. Aber trotzdem hat das Hören dieses Buches großen Spaß gemacht und einige Fahrten über Land kurzweiliger werden lassen.

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  • Mit Goethe und Schiller auf Verbrecherjagd

    Durch Nacht und Wind. Die criminalistischen Werke des Johann Wolfgang von Goethe. Aufgezeichnet von seinem Freunde Friedrich Schiller

    ChrischiD

    26. March 2017 um 18:33

    Als der Großherzog unter mysteriösen Umständen zu Tode kommt, nehmen Goethe und Schiller sich des Falls sofort an. Eine Herausforderung, die nicht nur zahlreiche Fragen aufwirft, sondern auch auf anderweitige Verbindungen schließen lässt. Doch bis es soweit ist, geben die beiden Spürnasen alles, um dem Verbrecher das Handwerk zu legen. Dass es noch lange nicht vorbei ist, zeigt sich, als ein weiteres Opfer zu beklagen ist, wodurch der Fall noch undurchsichtiger wird als zuvor. Dennoch lassen Goethe und Schiller nicht locker, sie sind bereit dem Übeltäter auf die Spur zu kommen. Oder ist gar doch etwas dran an dem Fluch, der auf dem alten Smaragdring des Großherzogs liegen soll? Goethe und Schiller auf den Spuren von Holmes und Watson? Nicht nur als Schreibtischtäter aktiv, sondern auch mit kriminalistischen Ermittlungen vertraut? Tatsächlich scheint es im Leben der beiden Figuren den ein oder anderen Aspekt zu geben, der bisher nicht an die Öffentlichkeit gelangt ist. Stefan Lehnberg hat es sich nun zur Aufgabe gemacht, Schillers Aufzeichnungen in einer Form zu Papier zu bringen, dass der geneigte Krimileser beziehungsweise -hörer seine helllichte Freude daran haben wird. Nun könnte man sagen, nicht zuletzt auf Grund der Sprecherwahl, dass man es mit Klamauk zu tun bekommt, doch dem ist mitnichten so. Sicherlich geht es mitunter skurril zu, nicht immer sind alle Handlungselemente klar nachvollziehbar und natürlich muss mit Absurditäten gerechnet werden. Und doch geht es im Großen und Ganzen ernsthaft zu, Goethe und Schiller haben immer ihr Ziel vor Augen und bemühen sich redlich, Ablenkungen jedweder Art zu übergehen. Schließlich haben sie einen Auftrag zu erledigen, den sie mit bestem Wissen und Gewissen zu einem positiven Abschluss bringen möchten. Gebannt verfolgt der Hörer die Ermittlungen der Schriftsteller, die nicht nur mit Worten jonglieren können. Da werden Zusammenhänge erfasst, Widersprüche aufgedeckt und Intrigen entlarvt, und das in einem Tempo, bei dem man sich gehörig anschnallen muss. Nicht immer sind die Gedankengänge für den Hörer sofort logisch nachvollziehbar, glücklicherweise wird aber immer noch einmal etwas ausgeholt, um auch wirklich jedem begreiflich machen zu können was gerade geschehen ist. Trotz der zahlreichen Wiederholungen, die dadurch entstehen, wirkt das Geschehen nicht zäh oder langwierig, eher kurzweilig, unterhaltsam und spannend. Oliver Kalkofe trägt die Aufzeichnungen aus Schillers Sicht gekonnt und authentisch vor. Selbst altertümliche Sprache hindert den Sprecher nicht daran seine eigene Note einzubringen, wodurch die Interpretation des Geschehens einen angenehm lebendigen Touch erhält. So vergisst man zuweilen sogar, dass man sich eigentlich im 18. Jahrhundert in Weimar und nicht in der Gegenwart befindet, was einem erst wieder bewusst wird, wenn man sich beispielsweise die verwendeten Verkehrsmittel vergegenwärtigt. Goethe und Schiller haben in „Durch Nacht und Wind“ einen wahrlich ominösen Fall zu lösen, dem weit mehr Verstrickungen zu Grunde liegen als zunächst gedacht. Auch darf man sich niemals zu sicher sein das Rätsel bereits gelöst zu haben, denn mit überraschenden Wendungen wird nicht gegeizt. Fragt sich nur, ob es noch weitere Aufzeichnungen gibt, die der Nachwelt in Bälde zur Verfügung gestellt werden!?

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