Stefan Lukschy Der Glückliche schlägt keine Hunde

(16)

Lovelybooks Bewertung

  • 14 Bibliotheken
  • 2 Follower
  • 1 Leser
  • 3 Rezensionen
(12)
(4)
(0)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Der Glückliche schlägt keine Hunde“ von Stefan Lukschy

Vicco ante Portas! Ihr Hund kann überhaupt nicht sprechen? Macht nichts, dafür können Sie das Porträt eines der beliebtesten Humoristen Deutschlands lesen. Stefan Lukschy, langjähriger Weggefährte und enger Vertrauter Loriots, erzählt voller Respekt, Witz und Liebe von dem Mann, der die Deutschen das Lachen gelehrt hat. Loriots Sketche sind Teil des kollektiven Gedächtnisses geworden -- wer kann sich heute noch eine Liebeserklärung ohne Nudel vorstellen? Stefan Lukschy lernte Vicco von Bülow 1975 kennen, als er dessen Regieassistent wurde. Aus dieser Zusammenarbeit entwickelte sich eine langjährige Freundschaft -- bis zu Loriots Tod im Jahr 2011. Beide verband nicht nur ihre Liebe zur Komik, sondern auch die Faszination für die Musik, insbesondere für die Oper. Lukschy erzählt, wie er als langhaariger Student aus Berlin den "preußischen Edelmann" in Ammerland kennen lernte. Er schildert den für seinen Perfektionismus berüchtigten Künstler ebenso wie den Privatmann Loriot, der seinen Freunden ein inniger und loyaler Vertrauter war. Mit Beiträgen von Harald Clemen, Axel Hacke, Bully Herbig, Hape Kerkeling, Rudolf Kowalski, Heinz Meier, Peter Neugebauer, Bastian Pastewka, Max Raabe, Peter Raue, Dagmar Reim, Otto Sander, Heinrich Schafmeister und Helmut Schmidt. » [E]ine informative und sehr warmherzige Hommage. [...] [S]ie lässt keine Wünsche offen. « Rainer Dick, Die Rheinpfalz, 16.07.2014 » Lukschy erzählt mit großer Liebe zum Detail, zur griffigen Anekdote, zum pointierten Witz. « Edelgard Abenstein, DeutschlandRadio Kultur, 30.12.2013 » Lukschy entwirft in einem warmherzigen Porträt das Bild eines akribisch arbeitenden Perfektionisten [...]. « Tilman Allert, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 10.12.2013 » Lukschy plaudert, nie indiskret, aus dem Nähkästchen und liefert mit vielen Details die spannenden Nahaufnahmen eines genial Peniblen. « Peter von Becker, Der Tagesspiegel, 12.11.2013 » Lukschy hat ein Porträt Loriots geschrieben, wie es kein anderer schreiben kann, mit sehr vielen Details und auch Anekdoten. Für Loriot-Fans ist dieses Buch eine Hund- bzw. eine Fundgrube. « Torsten Unger, MDR Thüringen, 07.11.2013 » Ein gutes, ein liebevolles, ein lang erhofftes Porträt! « Bild am Sonntag, 06.10.2013

Kurzweilig, voller Witz und berührend. Ein liebevolles Portrait Loriots durch einen seiner engsten Vertrauten. Ein Muss für Humoristen!

— sarah_elise
sarah_elise

Stöbern in Biografie

Max

Ein wirklich intensiver Roman, aus dessen Sätzen einem die Leidenschaft für Kunst, Liebe und Sein förmlich entgegenspringt... LESENSWERT!

SomeBody

Slawa und seine Frauen

Autobiographisches Debüt. Nett zu lesen, aber wenige Highlights einer deutsch-ukrainischen Familienzusammenführung.

AnTheia

Gegen alle Regeln

biografischer, düsterer, regelrecht depressiv wirkender "Roman"

Buchmagie

Eisgesang

Toller Reisebericht, der auch Einblicke in die Gedanken und Gefühle der Autorin gibt.

MissPommes

Einmal Gilmore Girl, immer Gilmore Girl

Witzige Einblicke in Lauren Grahams Leben. Als wäre man mit ihr in Lukes Diner zum Kaffee verabredet. Herrlich!

I_like_stories

Neben der Spur, aber auf dem Weg

Ein tolles Buch, das ADS endlich auch für nichtbetroffene Greifbar und Erklärbar macht und das betroffenen Mut gibt. Danke!

I_like_stories

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Ein Muss für Humorphile

    Der Glückliche schlägt keine Hunde
    sarah_elise

    sarah_elise

    Kurzweilig, voller Witz und berührend. Ein liebevolles Portrait Loriots durch einen seiner engsten Vertrauten. Dieses Buch ist weit mehr als eine Biografie, anhand derer man über bestimmte Lebensereignisse und Werdegänge in Kenntnis gesetzt wird. Wesentlich tiefschichtiger weist Loriots Mitarbeiter und Freund Stefan Lukschy die verschiedenen Seiten dieses außergewöhnlichen Vicco von Bülows auf, der (fast) jeden Bundesbürger schon einmal zum Schmunzeln brachte. Das Buch ist wie ein Koffer voller Schachteln. Ein Koffer, der bereits viele Reisen hinter sich hat, und von jeder dieser Reise ein kleines Schächtelchen in seinem Inneren bewahrt. So kommen mit u.a. Helmut Schmidt, Axel Hacke, Max Raabe und Bully Herbig auch weitere prominente Wegbegleiter Loriots zu Wort, die das Buch zu einem mehrdimensionalen Portrait werden lassen. Jedes Schächtelchen birgt eigene Anekdoten und Erlebnisse. Sicher, viele sind äußerst amüsant oder eigenartig bis loriotisch komisch, doch auch der tiefsinnige, weitsichtige, kluge und empfindsame Mann mit einer Vorliebe für Familie und Möpse bekommt Konturen. Ein Muss nicht nur für Fans von Loriot sondern auch für jeden Humoristen!

    Mehr
    • 2
    Floh

    Floh

    12. August 2014 um 07:36
  • Der Glückliche schlägt keine Hunde

    Der Glückliche schlägt keine Hunde
    Antika18

    Antika18

    25. December 2013 um 13:12

    - Ein Loriot Porträt - Klappentext: VICCO ANTE PORTAS Ihr Hund kann überhaupt nicht sprechen? Macht nichts, dafür können Sie das Portät eines der beliebtesten Humoristen Deutschlands lesen. Stefan Lukschy, langjähriger Weggefährte und enger Vertrauter Loriots, erzählt voller Respekt, Witz und Liebe von dem Mann, der die Deutschen das Lachen gelehrt hat. Mit Beiträgen von Harald Clemen, Axel Hacke, Michael Bully Herbig, Hape Kerkeling, Rudolf Kowalski, Heinz Meier, Bastian Pastewka, Max Raabe, Peter Raue, Dagmar Reim, Otto Sander, Heinrich Schafmeister und Helmut Schmidt. Fast 40 gemeinsame Jahre enger Freundschaft verbinden Stefan Lukschy und Vicco von Bülow. In seinem Porträt über Loriot erzählt Lukschy in humorvoller Art, aus dem Leben von Vicco von Bülow. Liebevoll beschreibt er die Anfänge ihrer beiderseitigen engen Freundschaft und ihre gemeinsamen Interessen und Vorlieben, wie etwa zur klassischen Musik und Oper. Loriot, den viele ja nur aus Funk und Fernsehen kennen, wird dem Leser so lebhaft dargebracht, dass man meinen könnte, ihn auch persönlich zu kennen. Aber nicht nur die “ Kunstfigur “ Loriot wird hier beleuchtet, sondern auch die Privatperson Vicco von Bülow - seine Herkunft sowie sein Wesen. Erst durch das Lesen dieser Biografie wird sicherlich vielen Lesern bewusst, dass Loriot nicht nur eine “ Figur “ war, sondern ein Mensch mit Wünschen, Sehnsüchten und Fehlern wie wir alle. Durch viele private Bilder hat Lukschy diesem Buch eine zusätzliche besondere Würze verliehen. Fazit: Humorvoll, lebhaft aber auch ein wenig bedrückend - eine wunderbare Biografie über Vicco von Bülow ( Loriot ) ! Sehr empfehlenswert!

    Mehr
  • Verlosung der Lieblingsbücher 2013 vom LovelyBooks-Team - unsere Buchtipps für euch!

    Daniliesing

    Daniliesing

    Es ist schon zu einer kleinen Tradition geworden, dass wir euch hier über die Weihnachtszeit auch mal unsere Lieblingsbücher vorstellen, die wir in diesem Jahr gelesen haben. Deshalb grübelt das gesamte LovelyBooks Team schon seit ein paar Wochen, welche Bücher wir euch empfehlen und als Buchpaket unter euch verlosen wollen. Denn die Entscheidung ist jedem von uns in diesem Jahr überhaupt nicht leicht gefallen, aber das kennt ihr bestimmt auch selbst. Neben dem Buchpaket mit den 10 Lieblingsbüchern vom Team verlosen wir außerdem einen Kobo GLO E-Reader in schwarz. Hier dürfen sich also gleich 2 Gewinner sehr freuen! Unsere Buchtipps: 1. miadonna empfiehlt: "Die Tochter der Wälder" von Juliet Marillier Ich drehe die Regeln dieses Jahr für mich etwas um und nenne nicht mein Lieblingsbuch für dieses Jahr, sondern möchte die letzte Gelegenheit nutzen euch eine Autorin ans Herz zu legen, die in Deutschland leider nicht die Aufmerksamkeit bekommt, die sie eigentlich verdient hätte. Für mich ist das richtig, richtig schmerzhaft, weil ich in einigen ihrer Serien feststecke, die jetzt nicht weiter übersetzt werden. Es geht um Juliet Marillier, die mir mit ihren Büchern diese besonderen Lesemomente ermöglicht, wie ich sie das letzte Mal als Teenager z. B. bei der Lektüre von den Nebeln von Avalon hatte. Das ist jetzt über 20 Jahre her und ich habe angenommen, dass mir dieses Gefühl 'völlig in der Geschichte zu leben' einfach nicht mehr passieren kann, weil ich a.) zu erwachsen b.) zu unaufmerksam c.) zu fantasielos geworden bin. Als mir dann Dani von ihrer Lieblingsreihe 'Sevenwaters' erzählte, wurde ich zwar hellhörig, aber ich hatte nicht mit diesem Geschenk gerechnet. "Die Tochter der Wälder" hat mich mit Haut und Haaren gefressen, ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen, ich musste mich wegen akuten Leserfiebers bei der Arbeit krank melden, die großen Abenteuer warteten schließlich auf mich. Nachdem ich die Tochter der Wälder gelesen hatte, musste Nachschub her und ich las mich im Anschluss durch alle verfügbaren Bücher und Reihen von Juliet Marillier. Normalerweise bin ich von irgendeinem Band dann enttäuscht, aber das ist mir einfach nicht passiert. Leider war irgendwann trotzdem Schluss, denn die Autorin findet keinen Verlag in Deutschland, weil sich ihre Reihen und Serien nicht in der Masse durchgesetzt haben. Wie traurig ist das denn? Deshalb hier an dieser Stelle noch einmal meine Empfehlung für die Bücher von Juliet Marillier. Und wer weiß, wenn sich jetzt alle Leser auf ihre Bücher stürzen, dann komme ich vielleicht doch noch einmal in den Genuss eines dieser raren Lesemomente... 2. MissBookarazzi empfiehlt: "Silver Linings" von Matthew Quick Mir fiel es dieses Jahr schwer, ein Buch zu finden, das mich so richtig begeistert hat. Doch mir ist schließlich eins aus dem Frühjahr eingefallen, das meiner Meinung nach zu wenig Aufmerksamkeit erhält und auf eine bestimmte Weise besonders ist! Die meisten sind durch die Oscars eher mit dem Film vertraut. Ich finde jedoch, man sollte zuerst das Buch kennen. "Silver Linings" ist ein versteckter Bücherschatz von Matthew Quick, der den Leser durch zwei eigene und verrückte Charaktere mitreißt und in die ungewöhnliche Geschichte von Pat und Tiffany entführt, die einen immer wieder überrascht und die verschiedenen Facetten des Lebens durch einen bemerkenswerten Blickwinkel sehen lässt. Das Buch ist sicherlich nicht für jeden Lesegeschmack geeignet. Aber wer ein Herz für skurrile und liebenswerte Charaktere hat, der wird Pat und Tiffany gerne auf ihrer Suche nach ihrem eigenen Happy End begleiten! 3. sarah_elise empfiehlt: "Bettler und Hase" von Tuomas Kyrö Urkomisch, verschroben und überaus liebenswürdig ist nicht nur der rumänische Antiheld Vatanescu sondern der gesamte Roman „Bettler und Hase“ des finnischen Autorenstars Tuomas Kyrö. In einer einzigartigen Manier mit fantastischen Elementen hangelt sich der rumänische Auswanderer in tiefem Vertrauen auf die westeuropäische Wohlstandsgesellschaft durch die kriminelle Unterwelt Finnlands; stets getrieben von der Sehnsucht nach finanzieller Sicherheit. Nachdem er Menschenhändler Jegor entkommen konnte, begibt sich Vatanescu auf einen Road-Trip quer durch Finnland und rettet versehentlich ein Kaninchen, das er „Hase“ tauft. Und während der treu-naive Protagonist sich schwertut, richtige Entscheidungen zu fällen, verfügt „Hase“ über den überlebenswichtigen Instinkt, bei Gefahr Reißaus zu nehmen. Auf ihrer Suche nach dem Glück trifft das komische Duo auf Gestalten der kuriosesten Facetten. Armut, Menschenhandel und organisierte Kriminalität stellen nicht die optimalen Rahmenbedingungen für ein modernes Märchen dar, doch Tuomas Kyrö schafft es mit rabenschwarzem Humor und seinem rumänischen Forrest Gump den Leser zu verzaubern. Wo Vatanescus Reise endet und welche Rolle der finnische Ministerpräsident und Facebook spielen, wird nicht verraten, doch die Lektüre unterhält und lehrt uns die Sehnsucht der Menschen nach Gerechtigkeit und Humanität in einer kapitalistischen Gesellschaft. 4. DieBuchkolumnistin empfiehlt: "Troposphere" von Scarlett Thomas Die britische Autorin Scarlett Thomas hat mit “Troposphere” ihren siebten Roman geschrieben und darin mit Ariel Manto eine weibliche Hauptdarstellerin geschaffen, die mir sympathischer nicht sein könnte: sie ist verrückt, witzig, rothaarig, im ständigen Schwanken zwischen Pessimismus und Hoffnung, stark und liebevoll und süchtig nach ständigem Wissensnachschub und Austausch über ihre verschiedenen Theorien rund um unsere Existenz. Gerade die vielen naturwissenschaftlichen und philosophischen Erläuterungen machen den Roman wahrscheinlich für viele Leser völlig untauglich – für mich machten genau diese Diskurse den Reiz aus und sie fordern jederzeit volle Aufmerksamkeit.Ein Roman, an dem sich die Geister sicherlich scheiden – ich bin sofort reingekippt und wollte nie mehr raus. Eines der Bücher, die ich immer wieder und wieder lesen will und dabei stets Neues entdecken werde, denn vorhersehbar ist hier nur eines: man ist nach dem Buch schnell ebenso süchtig wie Ariel Manto nach der Troposphäre. 5. malano empfiehlt: "Leb wohl, Schlaraffenland" von Roland Düringer und Clemens G. Arvay Man könnte sagen: "Das Buch zum Film", auch wenn es keinen Film im klassischen Sinne gibt, sondern ein Videotagebuch! Seit 2. Januar dieses Jahres hat sich der österreichische Kabarettist und Schauspieler Roland Düringer, einem interessanten Selbstversuch unterzogen und zwar: Wie wäre es in der heutigen Zeit ein Leben wie in den 70ern (seiner Kindheit) zu führen, abseits von Telefon, Internet, e-Mail, Bankomatkarte, Auto, Supermärkten und ständiger Verfügbarkeit... Roland Düringer hat also begonnen nach und nach, die Werkzeuge der heutigen Zeit zu reduzieren oder wegzulassen und beobachtet was dies für sich und sein Leben bedeutet und hat dies in Form eines Videotagebuches auf www.gueltigestimme.at festgehalten und dokumentiert. Und da mich nun dieses Videotagebuch und Düringers Experiment seit Anfang dieses Jahres begleiten, empfehle ich euch somit quasi das neu erschienene "Buch zum Film" mit dem Titel: "Leb wohl, Schlaraffenland - Die Kunst des Weglassens", oder wie in der Inhaltsangabe beschrieben: ein Leben wie früher zu führen und dabei die Zukunft zu gewinnen. 6. Kari empfiehlt: "Ich bin verboten" von Anouk Markovits In diesem Jahr hat mich ein Buch ganz besonders ergriffen, das mir sogar noch nach Monaten immer wieder ins Gedächtnis rückt. Klammheimlich schleicht es sich in meine Gedanken, während der Bahnfahrt nach Hause oder wenn ich mir gerade eine neue Lektüre aussuche. Die Rede ist von „Ich bin verboten“ von Anouk Markovits, einem Roman, der die Geschichte einer streng gläubigen jüdischen Familie vom Zweiten Weltkrieg bis in unser 21. Jahrhundert hinein erzählt. Die Autorin, welche selbst als Satmar-Chassidim, einer jüdischen Sekte, aufwuchs, berichtet von diesem streng regulierten und kontrollierten Leben, das vor allem Frauen in ihre Grenzen weist. Durch zwei weibliche Hauptfiguren, die zwar unterschiedliche Wege beschreiten, aber auf ihre Art und Weise mutig und entschlossen sind, ihr Leben zu meistern, beschreibt Anouk Markovits, wie enge Fesseln ein Leben voller Möglichkeiten zu einem ungelebten Leben werden lassen können. Ihr Erzählstil ist wie ein Sog, der den Leser diese völlig fremden Leben hautnah erleben lässt. 7. kultfigur empfiehlt: "Die letzte Generation" von Arthur C. Clarke "Die letzte Generation" von Arthur C. Clarke ist Vorlage und Inspiration für viele andere Science-Fiction Bücher, Serien und Filme (u.a. "V - Die Besucher"). Die Geschichte erzählt von der Begegnung der Menschen mit einer außerirdischen Rasse, die plötzlich mit riesigen Schiffen am Himmel über den Metropolen der Welt auftauchen. Es ist das Ende der Menschheit wie wir sie kennen. Doch was wissen wir schon ... 8. doceten empfiehlt: "Shotgun Lovesongs" von Nickolas Butler "Shotgun Lovesongs" ist inspiriert von der Lebensgeschichte und Musik von Bon Iver und damit ein toller Roman über Freundschaft und über die große Frage, was das Leben eigentlich wirklich ausmacht. Butler schafft es, im Leser Fernweh und Heimweh zugleich zu wecken. Fernweh nach der wunderbaren Natur Wisconsins, nach dem Wechsel der Jahreszeiten und dem einfachen, idyllischen Leben auf dem Lande dort. Heimweh nach der eigenen Familie und den Jugendfreunden, die zumindest in meinem Fall sehr weit weg wohnen und die für mich immer noch sehr wichtig sind. Viel wichtiger ist aber, dass das Buch die Musik von Bon Iver selbst aufgreift. Die großen Themen des Romans sind auch die Themen der Songs von Justin Vernon. "Shotgun Lovesongs" ist Bon Iver zwischen zwei Buchdeckeln - das ist toll und darin liegt auch der gelungene Geniestreich von Butler! 9. Trumans empfiehlt: "Monster" von Benjamin Maack „Monster“ von dem deutschen Autor Benjamin Maack ist mir schon im Buchladen sofort ins Auge gefallen, durch sein schlichtes, aber unglaublich stimmiges Cover: schemenhaft blickt der Betrachter in die Tiefen eines Waldes. Sonst Nichts. Wald, Autor und Titel und mein erster Eindruck wurde beim Lesen gefestigt. „Monster“ beinhaltet einzelne Erzählungen, die aber doch zusammengehören. In jeder steht eine Figur mit Namen Benjamin im Zentrum. Immer sind es Personen, die herumirren, ihren von Gewalt oder Sexualität verstörten Blick umherschweifen lassen und erschreckend Unkonventionelles tun. Maack erzählt höchst atmosphärisch und packend, überzeugend und provokant. 10. Daniliesing empfiehlt: "Wunder" von R.J. Palacio Oft lese ich Bücher und mag sie sehr gern. Doch selten lese ich ein Buch und kann nicht anders, als es wirklich zu lieben! “Wunder” liebe ich!  Die US-amerikanische Autorin Raquel J. Palacio hat mit ihrem Buch “Wunder” ein echtes Buchwunder geschaffen. Ich habe es aufgeschlagen und wollte nur mal kurz reinlesen, doch nach nur ein paar Seiten war ich schon mitten in der Welt von August, liebevoll Auggie genannt, angekommen. Ein erstaunlich gefühlvoller Jugendroman, der deutlich zeigt, wie bedeutsam es ist, wer wir wirklich sind und wie unwichtig in diesem Zusammenhang Äußerlichkeiten sind, die nur einen so geringen Teil der Persönlichkeit eines Menschen ausmachen. Seid ihr neugierig auf unsere 10 Lieblingsbücher 2013 geworden? Dann habt ihr jetzt bis einschließlich 6. Januar Zeit bei der Verlosung eines Buchpakets mit allen 10 Büchern mitzumachen. Eine kleine Anmerkung zu "Die Tochter der Wälder": Da das Buch vergriffen ist, müssen wir erstmal schauen, ob wir noch ein Exemplar auftreiben können. Alternativ wird sonst ein anderes Buch von Juliet Marillier im Paket liegen. Bitte gebt bei eurer Teilnahme außerdem an, ob ihr das Buchpaket oder den Kobo GLO gewinnen möchtet bzw. ob euch beides interessiert. Jetzt müsst ihr uns nur noch folgendes verraten und dann seid ihr dabei: Welches Buch würdet ihr euch am meisten zu Weihnachten wünschen und wieso? Falls ihr erst nach Weihnachten mitmacht, erzählt uns doch stattdessen, welche Bücher ihr geschenkt bekommen habt! Wir wünschen euch ein wunderschönes Weihnachtsfest & einen guten Rutsch ins neue Jahr!

    Mehr
    • 1017
  • Buchverlosung zu "Der Glückliche schlägt keine Hunde" von Stefan Lukschy

    Der Glückliche schlägt keine Hunde
    aufbauverlag

    aufbauverlag

    »Weihnachten mit Konrad« ... Das Aufbau-Weihnachtsquiz Teil 2 Liebe LovelyBooks-Gemeinde, hier sind sie wieder, Konrad aus dem Bürocontainer und sein Assistent Karl Otto. Sitz Karl Otto! Die beiden haben sich richtig in Schale für Euch geworfen und sich ein paar nette Fragen überlegt. Wer viel weiß, ist natürlich klar im Vorteil.  Wer eines von 5 begehrten Exemplaren von Stefan Lukschys »Der Glückliche schlägt keine Hunde« gewinnen möchte, sollte dafür ERSTENS das richtige Lösungswort im Weihnachtsquiz finden und ZWEITENS - hier bei LovelyBooks - unserem lieben Freund und Kollegen Konrad dezente Stylingvorschläge machen, damit er bei der nächsten Ü30-Party mehr Glück bei den Frauen hat. ;-)  Das Lösungswort schickt Ihr bitte unter Angabe Eures LovelyBooks-Usernamens an holland@aufbau-verlag.de. Natürlich alles streng vertraulich! ... Ihr habt Zeit bis zum 6.12. Pünktlich zum Zweiten Advent findet dann die Verlosung statt. ... So, genug gequatscht. Dann legt mal los! Hier geht´s zum Quiz.  Gutes Gelingen wünscht Euer Team vom Aufbau Verlag.

    Mehr
    • 37
    kolokele

    kolokele

    18. December 2013 um 20:54
  • Leserpreis-Autoren erzählen, wie sie zum Schreiben gekommen sind

    Daniliesing

    Daniliesing

    In 15 Kategorien hattet ihr in diesem Jahr die Möglichkeit, eure liebsten Bücher und Autoren beim Leserpreis 2013 zu nominieren. Nun ist es soweit und die 35 meistnominierten Bücher/Autoren der jeweiligen Kategorie stehen fest! An dieser Stelle möchten wir noch mehr über die nominierten Autoren und ihre Bücher erfahren. Wir dachten uns, dass es eine gute Gelegenheit ist, mal nachzufrragen, wie die nominierten Autoren überhaupt zum Schreiben gekommen sind. Wo liegt wohl der Ursprung unserer heutigen Lieblingsbücher? Hier verraten sie euch, wann und warum sie mit dem Schreiben begonnen haben und welche die ersten Schritte dabei waren. Wie sind die ersten Ideen entstanden und wie kam es dann tatsächlich zur ersten veröffentlichung? Wir sind schon gespannt, was die Leserpreis-Autoren berichten werden!

    Mehr
    • 99
  • Loriot aus der Sicht von Stefan Lukschy

    Der Glückliche schlägt keine Hunde
    Katzenpersonal_Kleeblatt

    Katzenpersonal_Kleeblatt

    18. November 2013 um 10:32

    Vicco von Bülow oder auch bekannt als Loriot ... wer kennt ihn nicht. Und vor allem, wer liebt ihn nicht? Er war einer der ganz großen Humoristen Deutschlands. Für mich persönlich der Größte. Ich liebte seine Zeichnungen, seine Sketche und seine Filme, wie sicherlich viele andere auch. Das Buch, das Stefan Lukschy jetzt präsentiert zeigt einen Loriot, den man so vielleicht nicht kannte. Stefan Lukschy war fast 40 Jahre lang ein Freund Loriots und dessen Familie. Das schloss Romi, Loriots Frau, ebenso ein wie die Kinder und nicht zu vergessen die Möpse. Der Autor erzählt, auch mittels seiner eigenen Tagebuchaufzeichnungen, wie er einst Loriot kennenlernte und wie es dazu kam, dass er dessen Assistent wurde. Die beiden waren sich von Anhieb an sympathisch. Aus der anfänglichen Sympathie wurde eine lebenslange feste und produktive Freundschaft. Sie verband nicht nur die Arbeit, die für beide produktiv und sehr erfüllend war, sie fühlten sich auch beide verbunden in ihrer Liebe zu Wagner und zur Oper. Diese Tatsache, dass Loriot ein großer Fan von Wagner war und seine Liebe zur Oper waren für mich neu. Das Bestreben, viele Aufführungen zu besuchen und hinterher diese zu besprechen, zeigte mir Loriot von einer mir völlig fremden Seite. Loriot und den Autor verband noch vieles andere, wie beispielsweise die Jugend in Berlin oder auch deren Großväter, die sich kannten. Was für Verwandschaftsverhältnisse die beiden infolge von Recherchen dann "ausgruben", brachte mich echt zum grinsen. Stefan Lukschy erzählt aber auch, was für ein Perfektionist Loriot einst war. Nichts in seinen Sketchen oder Filmen war dem Zufall überlassen. Jede Mimik, jedes Wort war genau festgelegt. In diesem Buch kommen aber auch Personen zu Wort, die Loriot kannten bzw. die mit ihm zu tun hatten. Bestimmte Ereignisse werden von ihnen als "Gegenschuss" kommentiert.  Aber auch an vielen private Erlebnissen lässt Stefan Lukschy den Leser teilnehmen. Die vielen Besuche, die er bei Loriot in dessen Haus auf Ammerland verlebte gehören genauso dazu wie die gemeinsamen Reisen nach Italien oder auch die Gegenbesuche von Loriot in Berlin. Aus jeder Zeile, die Stefan Lukschy schrieb, kann man die Liebe und Freundschaft zu Loriot herauslesen. Die Achtung ihm gegenüber ist förmlich greifbar und lässt auch den Leser teilhaben an dieser Freundschaft. Dieses Buch ist nicht nur ein Porträt Loriots, es ist eine Hommage an den guten Freund Loriot von Stefan Lukschy. Viele private Bilder sind zur Dokumentation im Buch mit eingebunden und unterstreichen diese wunderbare Freundschaft. Ich habe dieses Buch förmlich eingesaugt, zeigt es mir doch einen anderen Loriot, einen privaten, der ebenso sympathisch und bodenständig ist wie seine dargestellten Personen auf der Bühne. Ein Buch, das ich bedenkenlos weiterempfehle und das nicht nur Personen, die Loriot lieben.

    Mehr
  • Buchverlosung zu "Das Haus der verlorenen Düfte" von Melisse J. Rose

    Das Haus der verlorenen Düfte
    aufbauverlag

    aufbauverlag

    Ihr seid auf der Suche nach schöner & spannender Urlaubslektüre? Da haben wir was für Euch! Wir brauchen in unseren Verlagsräumen Platz für das neue Herbstprogramm und haben noch 13 Exemplare vom wunderbaren Roman »Das Haus der verlorenen Düfte« von Melisse J. Rose gefunden, die wir an dieser Stelle gern verlosen möchten. Verratet uns bis einschließlich 8. Juli, zu welchem Titel/ welchen Titeln unserer aktuellen Herbstprogramms ihr Euch eine Leserunde wünscht und warum? Wir sind gespannt auf Eure Anregungen und wünschen vorab schon mal viel Glück für die Verlosung! Brit vom Aufbau Verlag

    Mehr
    • 231