Stefan Mühldorfer Tagsüber dieses strahlende Blau

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Inhaltsangabe zu „Tagsüber dieses strahlende Blau“ von Stefan Mühldorfer

»Das soll dem Autor erst einmal einer nachmachen.« Lothar Müller, Süddeutsche Zeitung Robert Ames ist siebenunddreißig und Versicherungsmakler. Er lebt mit seiner Frau Kala und seinem Sohn Jonathan in einem kleinen Haus in Hamilton, Ontario. An einem Freitagmorgen bricht er auf in einen ganz normalen Arbeitstag – und doch wird alles anders sein als sonst. Am Abend steht plötzlich seine Ehe auf dem Spiel und Robert muss sich fragen, wo im Leben er eigentlich steht. Souverän zeichnet Stefan Mühldorfer das Porträt eines Mannes, der als feinsinniger Beobachter sein Leben in den Blick nimmt und doch nicht verhindern kann, dass es ihm zu entgleiten droht.

Rationalität,wissenschafltiche Exaktheit, Genauigkeit.Das wären die treffendsten Worte für dieses hoch komplexe Buch.Zudem guter Schreibstil

— AK1993
AK1993

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  • Rezension zu "Tagsüber dieses strahlende Blau" von Stefan Mühldorfer

    Tagsüber dieses strahlende Blau
    Chris1985

    Chris1985

    16. June 2011 um 08:08

    Bei diesem Buch habe ich genau drei Phasen durchgemacht: 1. Ich war beigeistert: von dem Cover, von dem Titel und von der Aussicht auf ein Buch, welches in einer tollen und bildlichen Sprache die Gedanken einen ganz normalen Mannes aus einem scheinbar ganz normalen Tag seines Lebens wiedergibt. 2. Dann war ich auf einmal enttäuscht: Es ging tatsächlich nur um diesen einen Mann, Versucherungsmakler, in der Midlife-Krise, der sich Gedanken über seine Frau und die Möglichkeiten zur Untreue macht. 3. Am Schluss blieb aber ganz klar die Begeisterung und deshalb gibt es von mir auch fünf Sterne! Der Schluss hat mich umgehauen. Die Stimmung, die der Autor mit bloßen Worten kreiern kann, ist hundertprozentig passend. Ich habe das Buch geradewegs verschlungen. Flüssige Sprache, tolle Rückblicke in die Vergangenheit. Und - das ist mir als das Wesentliche in Erinnerung geblieben - der Ich-Erzähler ist ein messerscharfer Beobachter und sieht, wie sein Leben ihm förmlich zerbröckelt. Nichts ist mehr, wie es scheint. Ehe, Freundschaft, alles ändert sich und der Erzähler schlittert einfach so hinein, ohne was dagegen unternehmen zu können. Der Autor hat aus einer einfachen, sehr realistischen SItuation ein kleines Juwel geschaffen! Unbedingt lesenswert für alle, die nicht immer Action und Fiktion brauchen!

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  • Rezension zu "Tagsüber dieses strahlende Blau" von Stefan Mühldorfer

    Tagsüber dieses strahlende Blau
    Rock-n-Roll

    Rock-n-Roll

    20. April 2011 um 08:24

    Dieser Roman beschreibt einen Tag im Leben von Robert, einem Versicherungsbroker in Ontario. Er ist in den 30ern, verheiratet mit Kala und hat einen Sohn. Morgens geht er zur Arbeit und am Abend sind Kala und er zu seinem Chef eingeladen, der in einem Cottage seine Geburtstag feiern will. Im Laufe des ganz normalen Tages trifft Robert eine Anzahl folgenschwerer Entscheidungen, die Konsequenzen haben und die sich auf sein Selbstwertgefühl negativ auswirken... kurzum es ist nicht gerade ein guter Tag für Robert. Nach und nach erfahren wir alles mögliche aus dem Leben von Robert, seine Sehnsüchte, Ängste und Zweifel. Der Autor schafft es bis zum Schluss eine gewisse Spannung aufrecht zu erhalten, ständig steht die Frage im Raum, wie es weiter geht mit diesem trostlosen Leben. Es ist ein recht solides Buch, flüssig geschrieben. Lediglich das eine oder andere was so passiert kommt einem etwas unwahrscheinlich vor. Es wäre interessant zu erfahren warum ein deutscher Autor, in München lebend, ein Buch schreibt, dass in Kanada spielt und wie der Autor es geschafft hat das Leben dort, die Gepflogenheiten die Wege in Hamilton so genau zu beschreiben.

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  • Rezension zu "Tagsüber dieses strahlende Blau" von Stefan Mühldorfer

    Tagsüber dieses strahlende Blau
    boergerwelt

    boergerwelt

    22. February 2011 um 22:03

    Stefan Mühldorfers Roman beleuchtet einen Freitag im Leben von Robert Ames, einem Versicherungsvertreter und Familienvater. Ein Freitag, an dem abends nichts mehr so ist wie es morgens zu sein schien. Langsam aber sicher gerät Robert Ames Leben aus dem Fugen, und über allem straht ein blauer Himmel. Die Hauptfigur erlebt einen einschneidenden Tag und reflektiert an diesem über ihr Leben. Diese Reflexionen und kleinen Wahrheiten des Lebens vermag Stefan Mühldorfer in wunderbare Worte zu fassen, als Leser erkennt man Dinge und Gegebenheiten aus dem eigenen Leben wieder. Zum Beispiel, dass es oftmals eine längere Zeit braucht, um Dinge zu ändern, die einem nicht behagen. Dass man sich arrangiert oder die Augen vor der Wahrheit verschließt, weil es einfach bequemer ist. Alles treffend und richtig, trotzdem habe ich nur 2 Sterne vergeben, da keine richtige Sympathie für die Hauptfigur emfpinden konnte. Das Buch hat mich nicht so gerührt und gepackt, wie ich es nach der Lektüre des Klappentextes vermutet hätte. Es bleibt hinter seinen Erwartungen zurück. Hinter die kleinen Wahrheiten und Dinge, die Mühldorfer beschreibt, hätte man auch ohne dieses Buch kommen können. Es beschreibt Dinge, Menschen und Situationen, wie sie täglich passieren. Nichts wirklich Neues also und deswegen nur 2 Sterne.

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  • Rezension zu "Tagsüber dieses strahlende Blau" von Stefan Mühldorfer

    Tagsüber dieses strahlende Blau
    serendipity3012

    serendipity3012

    03. September 2010 um 20:29

    Stefan Mühldorfers Roman "Tagsüber dieses strahlende Blau" beschreibt einen Tag im Leben des Versicherungsangenten Robert Ames. Robert erzählt dem Leser selbst, was an diesem Tag geschieht, berichtet chronologisch vom Morgen bis zum späten Abend. Robert ist mit Kala verheiratet und hat einen fünfjährigen Sohn. Auch sein Chef Walter und die Sekretärin Glanids und ihre Geschichten spielen im Roman eine Rolle. Bezeichnend für den Roman sind die Reflexionen Roberts über das Leben im Allgemeinen und seines im Besonderen. In jeder Situation erfahren wir seine Gedanken und Wertungen, seine Einschätzungen über Gespräche, über vermutete Gedanken. Robert, so scheint es, weiß immer, was in der jeweiligen Situation "das Richtige" ist und zuweilen entscheidet er sich dann auch dafür, auch wenn dem leichteren Weg nichts im Wege gestanden hätte und er sich aus einer unangenehmen Situation leicht hätte davon stehlen können. Robert lässt mich zwiegespalten zurück: Seine Gedanken treffen den Punkt oft, ja, er mag meistens richtig liegen mit seinen Betrachtungen über das Leben und seine Mitmenschen - aber er war mir stellenweise recht unsympathisch mit seinen Weisheiten. Sollte Robert nicht eigentlich Identifikationsfigur für den Leser sein? Mühldorfers Roman halte ich trotzdem für gelungen, weil er das Verhältnis zwischen äußeren Ereignissen und inneren Abläufen verdeutlicht und mit klarem Blick die Beziehungen seiner Protagonisten beobachtet. Und zeigt, dass auch ein scharfer Verstand nicht immer davor bewahrt, Dinge zu übersehen.

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  • Rezension zu "Tagsüber dieses strahlende Blau" von Stefan Mühldorfer

    Tagsüber dieses strahlende Blau
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    04. May 2010 um 11:47

    Obwohl der Protagonist sehr aufmerksam ist und über eine gute Beobachtungsgabe verfügt, merkt er nicht, wie ihm sein eigenes Leben entgleitet.

  • Rezension zu "Tagsüber dieses strahlende Blau" von Stefan Mühldorfer

    Tagsüber dieses strahlende Blau
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    03. March 2010 um 16:35

    Für den Versicherungsmakler Robert beginnt ein ganz normaler Tag, an dessen Ende seien Ehe Kopf steht. Er betrachtet seine Beziehungen, die Beziehungen Anderer und stellt fest, wie dünn das Eis ist, auf dem alle stehen. Durchaus einfühlsam und gut erzählt, doch meine Begeisterung hält sich in Grenzen. Jason Starr schreibt solche Geschichten subtiler, brillanter. Vielleicht spricht dieses Buch in seiner detaillierten Beobachtung aber auch eher Frauen an. Ich musste mich leicht zwingen, bis zum Ende durchzuhalten.

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  • Rezension zu "Tagsüber dieses strahlende Blau" von Stefan Mühldorfer

    Tagsüber dieses strahlende Blau
    nic

    nic

    08. February 2010 um 13:46

    Robert Ames ist 37 Jahre, Versicherungsmakler und mit Kala verheiratet. Die beiden haben einen fünfjährigen Sohn, Jonathan und leben in einem eigenen kleinen Haus in Kanada. An einem Freitagmorgen fährt Robert zur Arbeit wie gewohnt. Aber der Tag hat es in sich. Robert ist nachdenklicher als sonst, macht sich Gedanken um die Zukunft, Gegenwart und auch um die Vergangenheit, denkt an frühere Freundinnen, trifft durch Zufall auf eine ehemalige Mitschülerin und auch seine Frau, und dann unterhält er sich mit einer Kollegin über deren Probleme. Eigentlich dachte er, es sei alles in Ordnung mit seinem Leben, aber bis zum Abend stellt sich heraus, dass das nicht so ist. Seine Ehe steht von jetzt auf gleich auf der Kippe (wobei dem Leser das schon einige Seiten früher klar zu sein scheint als Robert selbst.) Ich fand das Buch nicht schlecht. Da ich genauso alt bin wie Robert kann ich die Gedanken nachvollziehen. Ist man mit 37 schon in der Lebensmitte? Kann man zufrieden sein mit dem, was man bisher erreicht hat? Geht da noch mehr? War die Vergangenheit ok oder hätte man etwas anders machen müssen? Hat man genug aus seinem Leben gemacht? Aber bei allem Respekt... was dann am Ende ans Licht kommt, fand ich doch sehr seltsam. Zumindest hätte Robert eine leise Ahnung haben müssen, so blind kann man doch nicht sein? Das Buch war unterhaltsam, unaufdringlich und nett zu lesen. Die Protagonisten waren in Ordnung, der Schreibstil ebenso. Zum Abschalten bzw. selber über das Leben nachdenken fand ich das Buch ganz ansprechend.

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  • Rezension zu "Tagsüber dieses strahlende Blau" von Stefan Mühldorfer

    Tagsüber dieses strahlende Blau
    yoko

    yoko

    29. March 2009 um 15:38

    Diese Roman hat mich vom Anfang bis zum Ende sehr begeistert, weil so viel da drinnen steckt. Alltägliches, Nachdenkliches, Philosophisches. Man fliegt über Sätze, bei denen man sich an der Nase zieht und denkt: Genau so! Das Buch ist von einem relativ unbekannten Autor geschrieben und ich werde mich dafür einsetzen, dass es lange nicht mehr so bleibt.