Der steinerne Zeuge

von Stefan Mühlfried 
4,2 Sterne bei12 Bewertungen
Der steinerne Zeuge
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JuliaSchus avatar

Gutes Abenteurerbuch a la Indiana Jones mit Alltagscharakteren ;)

C

Besonders Liebhaber von Abenteuerromanen sollten zugreifen.

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Inhaltsangabe zu "Der steinerne Zeuge"

David ist wie vor den Kopf geschlagen: Vor zwanzig Jahren ist sein Vater auf einer archäologischen Expedition verschollen, und nun bekommt er ein Paket, das dieser kurz vor seinem Verschwinden abgeschickt hat. Es enthält eine kleine antike Statue und einige Hinweise, die ihn auf die Spur der damaligen Geschehnisse führen.
Gemeinsam mit der jungen Archäologin Kira macht er sich in Mexiko auf die Suche nach Antworten: Was ist mit seinem Vater damals geschehen? Was hat es mit dem geheimnisvollen Schatz auf sich, dem er auf der Spur war? Und welche Rolle spielt der seltsame Kunstsammler Belmont, der sehr an der Statue interessiert ist?
Diese kleine Statue scheint der Schlüssel zu allen Antworten zu sein, doch sie sind nicht die Einzigen, die das wissen. Auch andere sind hinter dem Schatz her, und ihnen ist jedes Mittel recht. Eine wilde Jagd beginnt, an deren Ende nichts mehr so ist, wie es einmal war.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783864433443
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Buch
Umfang:340 Seiten
Verlag:Sieben-Verlag
Erscheinungsdatum:01.04.2014

Rezensionen und Bewertungen

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    buchleserins avatar
    buchleserinvor 3 Jahren
    Der steinerne Zeuge

    Inhalt:

    David Rost erhält ein Paket von seinem Vater, der bei einer geheimen Expedition vor über zwanzig Jahren spurlos verschwunden ist. Das Paket wurde vor kurz vor seinem Verschwinden abgeschickt. Doch wieso taucht das Paket jetzt plötzlich auf? Es enthält eine antike Statue mit fremdartigen Symbolen und einen Brief, in dem er schreibt, dass David die Statue unbedingt verstecken soll.
    Er erhält einen Anruf von dem Kunstsammler Belmont, der sehr an der Staue interessiert zu sein scheint. Doch woher weiß er davon?
    Bei einem Einbruch wird Davids Wohnung ziemlich verwüstet, doch die Staue ist in einem sicheren Versteck und wird nicht gefunden.
    David versucht herauszufinden was damals geschehen ist und forscht nach. War sein Vater einem geheimnisvollen Schatz auf der Spur? Zusammen mit der jungen Archäologin Kira plant er eine Expedition in Mexico und macht er sich auf die Suche nach seinem verschollenen Vater.

    Meinung:

    Das Cover des Buches passt sehr gut zur Geschichte und das Format des Taschenbuches gefällt mir jetzt viel besser als die anderen Taschenbücher vom Sieben-Verlag, die ich bisher gelesen habe. Das Buch ist jetzt viel handlicher und angenehmer zu lesen.

    Der Autor Stefan Mühlfried war mir bisher nicht bekannt. Doch die Leseprobe hatte mich bereits überzeugt und ich war sehr neugierig auf diesen Abenteuerroman.
    Stefan Mühlfrieds Schreibstil ist schön flüssig und angenehm leicht zu lesen. Die Handlung ist durchgehend spannend und unterhaltsam.

    Dieser Abenteuerroman beginnt bereits ziemlich seltsam und mysteriös mit dem Paket, dass Davids Vater vor über zwanzig Jahren verschickt hat und dass jetzt plötzlich auftaucht. Er findet heraus, dass die Expedition damals geheim war und der Ort nicht bekannt. Und auf einmal sind mehrere Leute hinter dieser geheimnisvollen Statue her. Ist sie der Schlüssel zu einem wertvollen Schatz?

    Diese Geschichte hörte sich für mich nach einer Schatzsuche à la Indiana Jones an.
    David Rost ist zwar kein Indiana Jones, aber trotzdem ein interessanter Charakter.
    David vermisst seinen Vater immer noch sehr und nachdem er dieses geheimnisvolle Paket bekommen hat, gibt es für ihn kein Halten mehr und er macht sich auf die Suche nach seinem verschollenen Vater. David ist sehr direkt und zeigt auch seine Gefühle.
    Etwas gestört hat mich, dass David den Hass auf seinen Stiefvater ständig zum Ausdruck gebracht hat. Auch die Diskussionen zwischen David und Kira waren mir manchmal etwas zu viel und ich fand beide dann etwas nervig.

    Davids Mutter ist inzwischen mit Gerhard Stollberg, einem Kollegen ihres verschollenen Mannes verheiratet und schwer erkrankt.
    Gerhard Stollberg ist Professor für Achräologie an der Universtät Hamburg und kümmert sich sehr um Davids Mutter und auch um ihn.

    Die Geschichte hat mich sehr gut unterhalten und ich konnte das Buch kaum aus den Händen legen und habe es auch ruckzuck durchgelesen.
    Die Schatzsuche hätte für mich noch ein klein wenig aufregender beschrieben sein können.

    Fazit:

    „Der steinerne Zeuge“ ist ein unterhaltsamer und spannender Abenteuerroman und bekommt von mir eine klare Leseempfehlung.

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    JuliaSchus avatar
    JuliaSchuvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Gutes Abenteurerbuch a la Indiana Jones mit Alltagscharakteren ;)
    Guter Abenteuerroman, allerdings etwas alltagsnäher ;)

    Früher einmal wollte ich Archäologin werden - bis ich herausfand, dass ich dafür nie zu Hause sein würde. Aber meine Faszination für diesen Beruf ist durchaus geblieben, nicht umsonst wurde mein Studienfach schließlich "Geschichte". Als es vor etwa einem Jahr eine Leserunde zum Buch "Der steinerne Zeuge" von Stefan Mühlenfried gab, verpasste ich leider den Gewinn. Die Story hatte mich aber so fasziniert, dass ich mir das Buch dennoch zulegte und es nun passenderweise im Urlaub gelesen habe. Für jeden Archäologie-Freak ein Muss, für jeden anderen wohl trotzdem gute Unterhaltung. 


    Inhalt: David kann es kaum fassen. Nach 20 Jahren hält er nun das erste Lebenszeichen seines Vaters in den Händen. Ein unglaublich alt scheinendes Paket, in dem sich eine merkwürdig aussehende Statur befindet. Vor 20 Jahren kam sein Vater von einer Expedition nicht mehr nach Hause und nun das. Lebt er womöglich noch? Und was hat es mit der Statur auf sich? David begibt sich auf eine Reise nach Mexiko, um Antworten auf seine Fragen zu finden. Dort trifft er nicht nur die schöne Archäologin Kira, sondern zufälligerweise auch seinen Stiefvater Gerhard. Wieso ist er hier? Geheimnisse warten darauf gelüftet zu werden und eine große Schatzsuche beginnt. Doch David ist nicht der einzige, der es auf den Schatz abgesehen hat. Und Schatzsuchen sind bekanntlich nicht ungefährlich... 

    Ich finde das Thema unglaublich faszinierend und das Buch beinhaltet eine Menge Wissen über Archäologie und mexikanische Geschichte. Ich hab es gern gelesen, auch wenn ich das ein oder andere Problem mit Kleinigkeiten hatte. Zuerst einmal zum Schreibstil. Der Stil von Mühlenfried ist durchaus flüssig, dennoch stockte ich manchmal etwas. Ab und zu tauchen ein paar Redensarten auf, oder Kosenamen, über die man stolpert. Eigentlich komisch, denn David, der Hauptcharakterzüge kommt aus Hamburg und da auch ich aus dem Norden komme, dachte ich eigentlich all solche Redensarten zu kennen. Nun gut, aber das ist eine Kleinigkeit. 
    Das Schriftbild vom Siebenverlag hat mir leider noch nie gut gefallen, denn die Schrift ist klein, die Seiten voll geschrieben und man hat das Gefühl, als wenn das Buch auch 100 Seiten dicker hätte sein können, man das Papier aber sparen wollte. Ist aber auch okay...kleiner Verlag, daher kein Thema. 

    Auch die Figuren sind teilweise zwiespältig. Ich hatte leider niemanden, mit dem ich mich identifizieren könnte. Kira und Gerhard haben so viele Geheimnisse, so dass man nie genau weiß, wem man trauen kann. Und David..der sagt einfach manchmal Sachen, die man partout nichts nachvollziehen kann. Andererseits sind alle Charaktere wirklich sehr bodenständig und auch irgendwie normal. Das macht mir das Buch wirklich sehr sympathisch. 
    Und dann der große Pluspunkt: die Handlung. Auch wenn es manchmal Nebenstränge gibt, bleibt es doch durchweg spannend. Die Jagd nach dem Schatz mit den Rätseln hat mir gut gefallen. In mir entwickelte die Story auf jeden Fall Lust auf mexikanische Kultur. Wer weiß, was es da alles zu entdecken gibt?!

    Überraschend ist übrigens auch noch das Ende. Zunächst scheint es einfach nur strange, aber die Auflösung gelingt gut! Egal womit man gerechnet hat, das Ende dürfte die meisten dennoch überraschen - das hat mir gefallen. Alles in allem handelt es sich hier um ein schönes Abenteuerbuch, im Stil von Indiana Jones mit alltagstreuen Charakteren. Wenn man sich darauf einlässt, kommt man im geschichtlichen Mexiko an. Für jeden, der gern Abenteuerbücher mit Geschichte liest, ist dies genau der richtige Lesestoff und so auch für mich. Somit vergebe ich vier Sterne für den "steinernen Zeugen".

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    Cekay81vor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Besonders Liebhaber von Abenteuerromanen sollten zugreifen.
    "Indys Sohn" wird Feuerwehrmann

    *Buch/Cover/Schreibstil*
    Der Steinerne Zeuge von Stefan Mühlfried ist ein spannender Abenteuerroman geworden. Das schlichte Cover würde mir nur besser gefallen, wenn die Figur mehr der steinernen Statue aus dem Buch ähneln würde.
    Der Schreibstil ist leicht zu lesen und die vielen offensichtlichen Ähnlichkeiten mit Indiana Jones haben mich oft schmunzeln lassen. Der Autor hat damit meiner Meinung nach eine charmante Lösung gefunden, sich selbst ein wenig mit den Jones-Klischees auf die Schippe zu nehmen.
    Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie gut der Autor die Fakten rund um Teotihuacán recherchiert hat, für mich war aber alles glaubhaft und logisch dargestellt. Auch das macht für mich einen besonderen Reiz dieses Buches aus.

    *Story / Charaktere*

    Feuerwehrmann David hadert noch immer damit, dass sein Vater vor 20 Jahren verschwunden ist. Als er ein Päckchen erhält, welches sein Vater offensichtlich kurz vor seinem Verschwinden losgeschickt hat, werden die Ereignisse von damals wieder aktuell. In dem Päckchen ist eine Steinfigur, für die sich auch ein mysteriöser Anrufer interessiert. Die Figur scheint endlich der Schlüssel zu sein, den David braucht um neue Hinweise zu finden bzw. alten Hinweisen zu folgen. Dabei bekommt er nicht nur von der Archäologin Kira, sondern auch von seinem Stiefvater Unterstützung. In Mexico folgt er den Spuren der alten Zivilisation der Teotihuacán, denen auch sein Vater schon gefolgt ist.
    Wie bei Schatzsuchen üblich, gibt es auch eine Gegenpartei und es stellt sich die Frage, wer das Rätsel um die Statue als erstes löst und was mit seinem Vater vor all diesen Jahren geschehen ist.

    Nicht nur die Rahmenerzählung des Romans, sondern auch die Charaktere sind absolut glaubhaft dargestellt. Deren Entwicklung ist immer schlüssig und wirkt nie aus der Luft gegriffen. Klar kommt Kommissar Zufall ihnen hier und da zu Hilfe, aber wenn wir ehrlich sind, passiert das auch im echten Leben.

    *Fazit*

    Ich habe Der steinerne Zeuge an einem halben Sonntag verschlungen – das sollte wohl Beweis genug sein, dass er mich gut unterhalten hat. Da ich nichts zu meckern habe, kann ich einfach nur voll verdiente 5 Sterne geben. Besonders Liebhaber von Abenteuerromanen sollten zugreifen.

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    Scheherazades avatar
    Scheherazadevor 4 Jahren
    Eine sehr spannende Schatzsuche

    David bekommt ein mysteriöses Päckchen und stellt fest, dass es von seinem verschollenen Vater stammt und fast zwanzig Jahre unterwegs war. Es enthält eine antike Statue und ein paar Hinweise. Nun will er herausfinden, was damals passiert ist und begibt sich auf eine Reise in die Vergangenheit.

    Die Geschichte ist sehr spannend geschrieben und der Aufbau erinnert an einen der Indiana Jones Filme. Also viel Spannung und auch unvorhersehbare Wendungen, inklusive Schatzsuche. Größtenteils wird die Story aus der Sicht von David erzählt, nur an einigen wenigen Stellen, erfährt der Leser mehr als David weiß. Der Schreibstil ist mitreißend und nimmt den Leser mit nach Mexiko.

    Die Charaktere sind sympathisch gestaltet, auch wenn die Frauenfigur mir manchmal etwas klischeehaft vorkam. Aber das passte einfach auch zu der Geschichte.

    Das Thema der antiken Geschichte von Mexico wird hier sehr realistisch dargestellt und es gibt sehr viele Szenen bei denen man auch Hintergrundinformationen erfährt. Diese sind immer sehr gut mit in den Text eingearbeitet und werden nie langweilig. Anders als bei Indiana Jones gibt es auch keine unvorhersehbaren Ereignisse in den antiken Stätten, wie Falltüren oder gefährliche Fallen. Stattdessen gibt es Rätsel, die gelöst werden müssen und das hat mir sehr gut gefallen.

    Allerdings fand ich einige Szenen überflüssig, da sie Klischees bestätigten. Deshalb ziehe ich einen Stern ab.

    Insgesamt ein spannendes Buch, im Stil von Indiana Jones mit einer turbulenten Schatzsuche. Zu empfehlen für jeden, der ein unterhaltsames Buch mit Schauplätz in Mexiko sucht oder auch mal einen Roman im Indiana Jones-Stil lesen möchte.

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    Liennes avatar
    Liennevor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Flüssiger und bildhafter Schreibstil, rasante Geschichte...Absolut lesenswertes Buch!
    Der Steinerne Zeuge - Ein absolut lesenswertes Abenteuer!

    Der steinerne Zeuge – Stefan Mühlfried

    Inhalt:

    David ist wie vor den Kopf geschlagen: Vor zwanzig Jahren ist sein Vater auf einer archäologischen Expedition verschollen, und nun bekommt er ein Paket, das dieser kurz vor seinem Verschwinden abgeschickt hat. Es enthält eine kleine antike Statue und einige Hinweise, die ihn auf die Spur der damaligen Geschehnisse führen. Gemeinsam mit der jungen Archäologin Kira macht er sich in Mexiko auf die Suche nach Antworten: Was ist mit seinem Vater damals geschehen? Was hat es mit dem geheimnisvollen Schatz auf sich, dem er auf der Spur war? Und welche Rolle spielt der seltsame Kunstsammler Belmont, der sehr an der Statue interessiert ist? Diese kleine Statue scheint der Schlüssel zu allen Antworten zu sein, doch sie sind nicht die Einzigen, die das wissen. Auch andere sind hinter dem Schatz her, und ihnen ist jedes Mittel recht. Eine wilde Jagd beginnt, an deren Ende nichts mehr so ist, wie es einmal war.

     

    Meine Meinung:

    Bei dem Buch „Der steinerne Zeuge“ handelt es sich um einen spannenden Abenteuerroman, der einem wie ein Film vor den Augen abläuft. Der flüssige und bildhafte Schreibstil haben den Spannungsbogen weit oben gehalten, sodass die Geschichte in einem rasanten Tempo erzählt wird und der Leser sich alles sehr gut vorstellen kann. Es erinnert ein wenig an einen Actionfilm, wie zum Beispiel Indiana Jones. David, der Hauptcharakter ist sehr sympathisch, sodass man mit ihm mitfiebern muss. Es gibt einige überraschende Wendungen in dem Buch, mit denen nicht zu rechnen ist. Auch der Schluss ist sehr überraschend. Kleinere Kritikpunkte gehen bei diesem tollen Buch unter, da die Geschichte so spannend und interessant ist, dass sie kaum auffallen.

     

    Fazit:

    Insgesamt ist es eine tolle Geschichte, die ich allen empfehlen kann, die gerne Abenteuerromane lesen. Absolut Lesenswert!

    Kommentare: 1
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    Donatas avatar
    Donatavor 4 Jahren
    Neuer Indiana Jones

    Mich hat der Krimi echt fasziniert, weil er mich eben an Filme wie "Indiana Jones" erinnert hat. Die Mischung aus Archäologie und Krimi fand ich super. Die Jagd nach einem Schatz im Dschungel Mexikos gibt eben schon einiges her. Und das was David alles erlebt ist perfekt für einen Film (Hollywood - hallo!?).

    Immer wieder überraschend und mit Wendungen, die ich wirklich nicht erwartet habe, ging es rasant vorwärts. Manches war zwar vorhersehbar, weil es eben zu einem guten Krimi gehört, aber es blieb trotzdem immer spannend. Wie Nicholas Cage in "Der Schatz der Tempelritter" mussten immer wieder Rätsel gelöst werden, um zum nächsten Ort zu kommen.

    Das Ende war wieder ganz anders als erwartet und lässt auf eine Fortsetzung hoffen. Wer sich für Mexiko interessiert und eine Schatzjagd mitmachen möchte, der sollte das Buch unbedingt lesen!

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    MelEs avatar
    MelEvor 4 Jahren
    Archäologischer Fund

    "Der steinernde Zeuge" ist für David eine Reise in die Vergangenheit, die damit beginnt, das er ein Päckchen bekommt, das sein Vater für ihn aufgegeben hat. Da sein Vater seit 20 Jahren verschwunden ist, löst dieses die in David die unterschiedlichsten Gefühle aus, sodass er sich der Vergangenheit seines Vaters stellt und nach Mexiko reist um das Geheimnis der Statue zu lüften. Die Reise stellt alles auf den Kopf, denn David wird mit vielen schmerzhaften Wahrheiten konfrontiert, die er zusätzlich zur Suche nach dem Schatz verarbeiten muss. 
    Der Roman, den man auch gut in die Genre Krimi / Thriller einordnen kann, begeistert durch seinen Schreibstil und eine abenteuerliche Reise in das Land Mexiko. Wer Indiana Jones, der übrigens auch im Buch erwähnt wird, liebt, wird in  "Der steinernde Zeuge" vielleicht nicht unbedingt Parallelen finden, aber ähnliche verrückte Abenteuer erleben. Wer sich für Archäologie interessiert, wird definitiv auf seine Kosten kommen. Auch die Kultur der Mayas wird hier und da ihren Platz finden. Im Großen und Ganzen also ein Buch, welches auch lehrreich ist. Nicht nur Krimi / Thriller, sondern auch abenteuerlich und interessant.   Man lernt David recht gut kennen, da er nicht nur die Hauptperson des Romans ist, sondern auch aus seiner Sicht geschrieben wird. Mitunter ist der Handlungsstrang sehr rasant und das Ende für mich völlig unerwartet. Es ist wirklich erstaunlich, wie weit Menschen gehen, wenn sie das große Geld wittern. Intrigen, Mord und über Leichen gehen, ist nur ein Teil dessen was uns beim Lesen begegnen wird. 
    Eine Statue, die Dinge dazu bewegt aufgelöst zu werden. Nicht nur Schmerz und Trauer, sondern auch weitere Schätze. Für David das Abenteuer seines Lebens, in dem er erkennen muss, das nicht alles so ist wie es scheint und in seinem Umfeld so einige Dreck am Stecken haben. David ist eine starke Persönlichkeit, die mir sehr gefallen hat, da er nicht aufgibt und wirklich eine Kämpfernatur ist trotz allem was er entdecken und schmerzlich erkennen wird. Letztendlich tritt er in die Fußstapfen seines Vaters und bringt zu Ende, wozu dieser aus welchen Umständen auch immer nicht mehr gekommen ist.
    Ich empfehle "Der steinernde Zeuge" sehr gerne weiter, da es ein für mich doch völlig untypischer Roman war und dennoch sehr gefallen hat. Ein klein wenig Indiana Jones und ganz viel geheimnisvolles machen das Buch zu einem echten Pageturner. Leseempfehlung!

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    Gelindes avatar
    Gelindevor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Wer rasante Aktion-Filme liebt und dabei keinen Gedanken an die Wirklichkeit hat wird dieses Buch lieben.
    Der steinerne Zeuge

    Der steinerne Zeuge von Stefan Mühlfried

    Inhalt:
    Der 32 jährige David lebt in Hamburg als Feuerwehrmann + Rettungsassistent.
    Als er 12 war, hat sich sein Vater, ein Archäologe von ihm verabschiedet um in Mexico bei einer Ausgrabung dabei zu sein. Von dort ist er nie zurückgekommen und es gibt keinerlei Hinweise auf seinen Verbleib oder was dort passiert ist.
    Nun 20 Jahre später bekommt David ein Paket, das sein Vater kurz vor seinem Verschwinden an ihn geschickt hat mit der Bitte es gut zu verstecken, da er keinem trauen kann. Das Paket enthält eine antike Statue.
    David ist fix und fertig und beschließt nach Mexico zu reisen und vor Ort Erkundigungen einzuziehen.
    Dort lernt er die junge Archäologin Kira kennen, mit ihr macht er sich auf die Suche und entdeckt sogar Spuren die zu seinem Vater führen.
    Werden sie herausfinden, was damals geschehen ist?
    Was hat es mit dieser Statue auf sich?
    Ist sie der Schlüssel zu allem?
    Was wissen Andere darüber?
    Denn seit David in ihrem Besitz ist, wird in seine Wohnung eingebrochen, er wird überfallen und wie es aussieht beschattet.
    Eine wilde Jagd durch Mexico beginnt.

    Meine Meinung:
    Der Einstieg in die Geschichte ist sehr spannend und interessant, ich war sofort im Geschehen drin und konnte mir die Personen gut vorstellen. Sie wurden nach und nach eingeführt und sehr gut charakterisiert.
    Dann wurde es allerdings (für meinen Geschmack) zu sehr zum Aktion-Film, es war sehr viel Spannung und Aktion, es war für mich viel unrealistisch, konstruiert und widersprüchlich.
    Das Ende hat mich unzufrieden zurückgelassen.
    Deshalb bekommt der Anfang des Buches von mir 4 Sterne, das Ende 2 Sterne, somit ergeben sich insgesamt 3 Sterne.

    Schreibstil:
    Er ist sehr flüssig, klare, prägnante Sätze, sehr gute Wortwahl, die das Ganze sehr gut und differenziert beschreiben und somit im Kopf sehr reale Bilder erzeugt.

    Zum Autor:
    Stefan Mühler wäre gern in New York geboren und arbeitet neben seiner Autorentätigkeit als Rettungssanitäter, Zauberer, Programmierer, Chorsänger, Filmstatist, Skilehrer, Unternehmensberater und Jongleur. Am liebsten schreibt er in Cafés, tut es aber viel zu selten. Er lebt mit Frau, Töchtern und einer zunehmenden Anzahl Katzen in Hamburg.

    Mein Fazit:
    Wer rasante Aktion-Filme liebt und dabei keinen Gedanken an die Wirklichkeit hat wird dieses Buch lieben.

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    leseratte69s avatar
    leseratte69vor 4 Jahren
    Toller Abenteuerroman

    Klappentext
    David ist wie vor den Kopf geschlagen: Vor zwanzig Jahren ist sein Vater auf einer archäologischen Expedition verschollen, und nun bekommt er ein Paket, das dieser kurz vor seinem Verschwinden abgeschickt hat. Es enthält eine kleine antike Statue und einige Hinweise, die ihn auf die Spur der damaligen Geschehnisse führen. Gemeinsam mit der jungen Archäologin Kira macht er sich in Mexiko auf die Suche nach Antworten: Was ist mit seinem Vater damals geschehen? Was hat es mit dem geheimnisvollen Schatz auf sich, dem er auf der Spur war? Und welche Rolle spielt der seltsame Kunstsammler Belmont, der sehr an der Statue interessiert ist? Diese kleine Statue scheint der Schlüssel zu allen Antworten zu sein, doch sie sind nicht die Einzigen, die das wissen. Auch andere sind hinter dem Schatz her, und ihnen ist jedes Mittel recht. Eine wilde Jagd beginnt, an deren Ende nichts mehr so ist, wie es einmal war.

    Meine Meinung

    Die Story
    Stefan Mühlfried hat hier einen wirklich guten und unterhaltsamen Abenteuerroman geschaffen, der mir viele schöne Lesestunden beschert hat. Verschollene Väter, geheimnisvolle Expeditionen, längst untergegangen Kulturen und eine geheimnisvolle Statue, die nach 20 Jahren das Leben von David vollkommen aus der Bahn schmeißt. Man könnte meinen man befindet sich mitten in einer Story von Indiana Jones oder die Mumie ;)
    Die Story ist durchweg unterhaltsam und die Spannung zieht sich durchs ganze Buch. Ich kann dieses Buch jedem, der gerne Bücher in dieser Richtung liest, empfehlen.


    Der Schreibstil
    Das Buch ist in einem sehr schönen und flüssig zu lesenden Schreibstil geschrieben. Hat man erst einmal begonnen, fliegen die Seiten nur so dahin. Die Geschichte wird immer aus der Sicht von David erzählt. Das hat mir gut gefallen. Denn dadurch hat man nie den Faden verloren.


    Die Charaktere
    Die Charaktere mochte ich sehr gerne. David war mir sehr sympatisch. Über die anderen will ich einfach nicht zu viel verraten, sonst könnte ich nachher etwas verraten, denn es ist nichts so wie es scheint. Dennoch waren alle sehr realistisch und schön herausgearbeitet.

    Mein Fazit


    Ein toller und unterhaltsamer Abenteuerroman. Der mir schöne Lesestunden bereitet hat. Von daher gibt es von mir vier von fünf Sternen.

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    Mrs. Dalloways avatar
    Mrs. Dallowayvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Tolles Abenteuer mit überraschendem Ende :)
    Spannendes Leseabenteuer in Mexiko

    20 Jahre nach dem spurlosen Verschwinden seines Vaters, der als Archäologe auf einer geheimen Expedition war,  bekommt David ein Paket mit einer geheimnisvollen Statue.
    Er begibt sich auf ein spannendes Abenteuer in den Tiefen des mexikanischen Dschungels um sich endlich zu vergewissern was damals mit seinem Vater geschah. Dabei muss er viele Hürden meistern und hat es auch mit seinen Mitmenschen nicht leicht. Wird er die Spuren seines Vaters verfolgen können und welche Rolle spielen eigentlich sein Stiefvater und die hübsche Archäologin Kira bei der ganzen Sache?

    Hier erwartet den Leser ein durch und durch spannendes Leseabenteuer. Die Charaktere sind rund, die Handlung schlüssig und meistens extrem spannend, so dass man das Buch kaum aus den Händen legen mag. Und zu guter letzt wird man mit einem nicht vorhersehbaren und untypischen Ende positiv überrascht, Es macht einfach Spaß, sich mit David auf die Reise nach Mexiko zu begeben.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Habt ihr Lust den neuen Roman von Stefan Mühlfried " Der Steinerne Zeuge" zu erforschen?

    David ist wie vor den Kopf geschlagen: Vor zwanzig Jahren ist sein Vater auf einer archäologischen Expedition verschollen, und nun bekommt er ein Paket, das dieser kurz vor seinem Verschwinden abgeschickt hat. Es enthält eine kleine antike Statue und einige Hinweise, die ihn auf die Spur der damaligen Geschehnisse führen.
    Gemeinsam mit der jungen Archäologin Kira macht er sich in Mexiko auf die Suche nach Antworten: Was ist mit seinem Vater damals geschehen? Was hat es mit dem geheimnisvollen Schatz auf sich, dem er auf der Spur war? Und welche Rolle spielt der seltsame Kunstsammler Belmont, der sehr an der Statue interessiert ist?
    Diese kleine Statue scheint der Schlüssel zu allen Antworten zu sein, doch sie sind nicht die Einzigen, die das wissen. Auch andere sind hinter dem Schatz her, und ihnen ist jedes Mittel recht. Eine wilde Jagd beginnt, an deren Ende nichts mehr so ist, wie es einmal war.


    Leseprobe


    Zum Autor

    Stefan Mühlfried wäre gern in New York geboren und arbeitete neben seiner Autorentätigkeit als Rettungssanitäter, Zauberer, Programmierer, Chorsänger, Filmstatist, Skilehrer, Unternehmensberater und Jongleur. Am liebsten schreibt er in Cafés, tut es aber viel zu selten. Er lebt mit Frau, Töchtern und einer zunehmenden Anzahl Katzen in Hamburg.

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    Scheherazades avatar
    Letzter Beitrag von  Scheherazadevor 4 Jahren
    Hier nun auch endlich meine Rezension: http://www.lovelybooks.de/autor/Stefan-M%C3%BChlfried/Der-steinerne-Zeuge-1092812699-w/rezension/1096434954/ Ich habe sie auch bei amazon und wasliestdu eingestellt. Vielen lieben Dank nochmal, dass ich dieses Buch lesen durfte. Es hat mir großen Spaß gemacht.
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