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Zauberfederling

vor 1 Jahr

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Die Temperaturen verraten es bereits: Es wird Sommer! Eine wunderbare Zeit, um in alter Tradition gemeinsam zu sitzen, Spaß zu haben und zusammen zu kochen.

Deshalb läutet Zauberfeder hiermit den Sommer der historischen Küche ein! Jede Woche verlosen wir an euch ein anderes der neu in unserem Verlag erhältlichen Historien-Kochbüchern. Also schaut regelmäßig bei uns vorbei, um nichts zu verpassen ;-)

Den Anfang macht das Alamannen-Kochbuch: Wie ernährten sich unsere Vorfahren? Dieses Kochbuch aus der Zeit der Alamannen (auch: Alemannen) beschreibt die Küche dieses germanischen Volksstammes und setzt historische Überlieferungen und Quellen detailverliebt um. Unterhaltsame Fotos geben uns einen Einblick in eine ferne Zeit.

Noch nicht überzeugt? Dann bekommt ihr hier noch mehr Infos: https://zauberfeder-shop.de/Das-Alamannen-Kochbuch

Wer eines der fünf Kochbücher gewinnen möchte, beantwortet uns in den Kommentaren einfach folgende Frage: Was ist das älteste Traditionsgericht, das ihr schon einmal selbst gekocht habt?

Es wäre schön, wenn sich die Gewinner als Dankeschön mit einer Rezension zu dem Buch revanchieren und diese auch auf ihren Kanälen streuen :-)

Autor: Stefan Müller (2)
Buch: Das Alamannen-Kochbuch

siul_89

vor 1 Jahr

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Puh... ich glaube das war "Byzantinisches Huhn" aus dem "Buch von gouter Spiße", einem mittelalterlichen Rezeptbuch :-)

Durga108

vor 1 Jahr

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Ich wäre sehr gerne dabei.

Ein altes Gericht, das aus dem 17. Jahrhundert stammt, bereite ich regelmäßig als vegetarische Variante zu: Maultaschen. Ein Mönch aus dem Maulbronner Kloster hat während des 30 jährigen Krieges ein Stück Fleisch geschenkt bekommen und da Fastenzeit war, hat er das Fleisch in Taschen aus Nudelteig versteckt. Ein weiteres Rezept aus dem frühen 18. Jahrhundert sind Spätzle, die damals schon aus Dinkelmehl und oft auch ohne Ei zubereitet wurden. Diese vegane Variante mache ich ebenfalls sehr gerne. Dazu gibt es einen Eintopf aus Alb-Leisa (Linsen), deren Vorkommen bereits auf die Steinzeit zurück geht.

Ich freue mich sehr auf neue alte Rezepte und noch mehr, wenn ich ein Exemplar gewinnen würde.



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StMoonlight

vor 12 Monaten

Plauderecke

Komisch... Mein Buch ist bis heute nicht bei mir eingetroffen... :-,(

Traubenbaer

vor 12 Monaten

Rezensionen

Ich habe zwar noch nicht alle Rezepte ausprobiert, aber doch schon ein paar :-) Deswegen konnte ich nun die Rezension schreiben und verlinken.

https://www.lovelybooks.de/autor/Stefan-M%C3%BCller-%282%29/Das-Alamannen-Kochbuch-1328251290-w/rezension/1631787511/

https://www.lesejury.de/stefan-mueller/buecher/das-alamannen-kochbuch/9783867380522?st=1&tab=reviews&s=2#reviews

http://wasliestdu.de/rezension/informativ-und-lecker-1

Zauberfederling

vor 11 Monaten

Plauderecke
@StMoonlight

Hallo Moonlight,

leider habe ich deine Nachricht komplett übersehen, ein riesengroßes Sorry! Ist das Buch denn inzwischen bei dir angekommen?

Zauberfederling

vor 11 Monaten

Plauderecke
@Durga108

Hallo Durga,

nun gibt es endlich eine sehr ausführliche Nachricht der Autoren :-)

Die Alamannen lebten in der sehr langen Zeitspanne von 213 bis 746 n. Chr., also Spätantike und frühes Mittelalter, an der dieses Kochbuch sich auch orientiert.

Was nun die einzelnen Gewürze angeht, hat man sich ebenfalls an dem orientiert, was in diesem Zeitraum vorhanden war und bereits in der Antike durch römisch-germanische Beziehungen auch in den Süddeutschen Raum kam. Da vieles überwiegend durch die Römer den Weg nach Germanien fand, nahm man sich z. Bsp. das Kochbuch des Apicius zur Hand.

Bei Apicius werden bereits Pfeffer, hier vor allem in einer Pfeffersauce (aber als Gewürz in anderen Gerichten sehr oft genannt), Zitronatzitronen (wie sich Zintronatzitronen lange halten (Citria ut diu durent)) und auch Nelken (z. Bsp. im Rezept Schinken im Brotteig, oder was man im Hause haben sollte) genannt.

Aber auch in anderen Quellen, z. Bsp. Reallexikon der germanischen Altertumskunde Band 12, werden für das frühe Mittelalter im germanischen Raum unter anderem Pfeffer und Gewürznelken als exotische Gewürze benannt.

Als einheimische Gewürze kann man in jedem Fall Koriander, Kerbel, Dill, Gartenmohn, Pfefferkraut, Kümmel, Petersilie, Zwiebel, Lauch, Bohnenkraut, Liebstöckel, Fenchel, Rosmarin, Pfefferminze, Salbei, Weinraute, Beifuß, Sellerie, Rettich, Lavendel, Estragon und Thymian nutzen.

Als importierte oder exotische Gewürze Zimt, Pfeffer, Ingwer, Galgantwurzel, Gewürznelken, Kardamom, Muskatblüten und Muskatnuss, ja selbst Safran nutzen.

Die Römer hatten bereits Handelswege vom Imperium Romanum nach Indien und handelten mit den genannten exotischen Gewürzen. Von römischen Mosaiken aus Pompeji sind z. Bsp. auch Abbildungen von Zitronen bekannt.

Insofern kann man also sagen, dass es Pfeffer nicht erst ab dem 15. Jhd. in Europa gab und Nelken und Zitronen bereits in der Antike als Speisenbeigaben / Gewürze ihre Anwendung fanden.

Dass römische (Ess-)Kultur im Germanischen Einzug nahm, ist ebenfalls nachweisbar. Es gibt genügend Belege für einen regen Austausch zwischen Römern und Germanen, nicht zuletzt durch Romanisierung germanischer Bevölkerung entlang des Limes, als auch dadurch, dass sich vermehrt Edle oder gar ganze Kriegergruppen bei der römischen Armee verdingten und teilweise höchste militärische Ränge trugen.

Wir hoffen, diese Erklärung bringt ein wenig Licht ins Dunkel, wie auch schon die Alamannen mit Pfeffer, Nelken und Zitronen kochen konnten :-)

Zauberfederling

vor 11 Monaten

Rezensionen
@Traubenbaer

Danke für deine Rezension :-)

Durga108

vor 11 Monaten

Plauderecke
@Zauberfederling

Vielen Dank für die ausführliche und v.a. sehr interessante Info. Meine Rezension kommt in den nächsten Tagen. Mir hat es viel Freude gemacht, dass ich mitlesen durfte.

Durga108

vor 7 Monaten

Rezensionen

Hier ist meine Rezension.
https://www.lovelybooks.de/autor/Stefan-Müller-%282%29/Das-Alamannen-Kochbuch-1328251290-w/rezension/1810854901/?selektiert=1810855600
Vielen Dank, dass ich mitlesen durfte.

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