Stefan Müller Mythos Fremdenlegion - Mein Einsatz in der härtesten Armee der Welt

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Inhaltsangabe zu „Mythos Fremdenlegion - Mein Einsatz in der härtesten Armee der Welt“ von Stefan Müller

Die französische Fremdenlegion umgibt ein Mythos. Die Bewerber
kommen aus aller Welt und werden streng ausgesiebt. Die Ausbildung ist brutal, die Strafen sind drakonisch, der Einsatz des
Lebens ist Geschäft. Stefan Müller war fünf Jahre lang dabei. Er
bekam eine neue Identität und war an Operationen an der Elfenbeinküste, im Senegal und in den Vereinigten Arabischen Emiraten
beteiligt. In Mali erwartete ihn sein gefährlichster Kampfeinsatz –
gegen die Dschihadisten. Dort erfuhr er unmittelbar, was es heißt,
um sein Leben zu kämpfen und dem Tod zu begegnen. Kameraden
wurden von Sprengfallen zerrissen, etliche verwundet. Müller
zeichnet erstmals ein realistisches und auch kritisches Bild aus
dem Inneren der sagenumwobenen Eliteeinheit.

Wichtiges Buch für alle jungen Männer, die unbedingt zur Fremdenlegion wollen. Positive wie negative Eindrücke vom Autor, das ist gut

— Buecherspiegel

Werft einen Blick hinter die Kulissen der französischen Fremdenlegion.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

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  • Drill, Drill, Fremdenlegion. Die Armee für Männer, die es wissen wollen

    Mythos Fremdenlegion - Mein Einsatz in der härtesten Armee der Welt

    Buecherspiegel

    20. October 2016 um 20:36

    Über die französische Fremdenlegion kursieren viele Gerüchte und Halbwahrheiten. Das Buch von Stefan Müller, der fünf Jahre lang in dieser Truppe gedient hat, bringt hier etwas Licht ins Dunkel. Die Rekrutierung ist nur in Frankreich bis zum 40. Lebensjahr möglich. Diese Arme beschäftigt etwa 7.700 Mann aber keine Frauen. Nur Nichtfranzosen werden, bis auf einige Offiziere die aus der französischen Armee stammen, angenommen. Die Fremdenlegion kämpft ausschließlich für Frankreich und arbeitet mit der regulären französischen Armee zusammen. Die Mitglieder erhalten während ihrer Dienstzeit eine neue Identität. Die Eignungstests sind anspruchsvoll und werden zunehmend schwieriger. Der Fremdenlegionär erhält eine Arbeits- und Aufenthaltserlaubnis in Frankreich, und zwar egal wo er her kommt, und zu bestimmten Bedingungen kann er die französische Staatsbürgerschaft bekommen. Schwerverbrecher werden heute nicht mehr aufgenommen, die Legion kann sich, bei der großen Anzahl an Bewerbern, ihre Leute aussuchen. Wer Legionär werden will muss kämpfen: In der brutalen Grundausbildung zuerst gegen sich selbst. Gegen den Hunger, die Erschöpfung, den Schlafmangel. Der Autor beschreibt sehr lebhaft und anschaulich den Alltag bei der Legion. Das Legionärsleben erschließt sich dem Leser dadurch äußerst realistisch. Die immer wiederkehrenden Übungen, ob es nun das Bügeln der Uniform ist, oder einen Berg heraufrennen, alles wird penibel geprüft und wiederholt. Und das mit einer Ausstattung, die nicht gerade dem neuesten Stand entspricht und deren Qualität voller Mängel zu sein scheint, weshalb er und viele Andere sich auf eigene Kosten Neues zulegen.Nach dem Ende der viermonatigen Grundausbildung überwiegen die Routinearbeiten eines Soldaten. Dann der erste „richtige“ Einsatz an der Elfenbeinküste. Die erste Beförderung, weitere Lehrgänge. Stefan lernt eine Französin kennen, aber die Beziehung hält nicht lange. Das stressige Leben als Legionär lässt sich in der wenigen Freizeit nicht auf Knopfdruck abstellen. Das ergibt Konflikte und die Beziehung scheitert, nicht die letzte. Die Fremdenlegion ist keine Eliteeinheit vergleichbar mit den Navy Seals, sondern es sind nur besonders gut ausgebildete Soldaten, die auf möglichst viele Situationen, die im Einsatz auftreten können, vorbereitet und trainiert. Müller schildert die unglaubliche Anspannung im Kampfeinsatz während der Operation „Serval“ in Mali. Ja, er hat getötet, nein, die Legionäre reden nicht gerne darüber. Was herauszulesen ist, ist das Mitgefühl für den getöteten Gegner, obwohl ihm bewusst ist, er oder der Andere. Auf diese Stresssituation werden die Soldaten zwar vorbereitet, damit sie entsprechend handeln, aber mit ihren Gefühlen müssen sie selbst klar kommen. Am Ende seiner Dienstzeit nach fünf Jahren wird ihm ein Lehrgang zum Sergeant angeboten, wenn er seinen Dienst um weitere drei Jahre verlängern würde. Diese Option wird bei guten Leistungen angeboten, eine Bewerbung ist nicht möglich. Aber er lehnt ab. Er will keine weiteren drei Jahre, kein fremdbestimmtes Leben mehr. Er hat seine Erfahrungen gemacht und viel gelernt. Der Abschied ist traurig. Keinerlei Wertschätzung. Der Apparat spuckt ihn einfach nur aus. Er ist ersetzbar. Der Ghostwriter dieses Buches ist Martin Specht, Autor und Journalist. Von ihm stammt ebenfalls das Buch „Heute trifft es vielleicht dich“, bei dem es um Legionäre geht, die im Indochina- und Algerienkrieg teilgenommen hatten. Specht wollte aber auch die Erfahrungen eines Legionärs unserer Zeit beschreiben und hatte Glück. Er erfuhr von einem gewissen Karl Mahler, der die Fremdenlegion verlassen wollte und setzte sich mit ihm in Kontakt. Stefan Müller hatte von Anfang an Tagebuch geschrieben und auch ihm war es wichtig, seine Erfahrungen weiterzugeben. Dass es dabei aber Geheimnisse gibt, über die er niemals Auskunft geben wird, ist klar, schließlich gibt es viele militärische Dinge, die nicht in Feindeshand geraten sollen. So kam es zu einem fruchtbaren Austausch dessen Ergebnis dieses Buch ist. Für junge Männer mit hehren Träumen äußerst empfehlenswert. Aber nicht nur für diese.

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  • alles wahr!

    Mythos Fremdenlegion - Mein Einsatz in der härtesten Armee der Welt

    Legionetrangere

    16. May 2016 um 17:16

    alles wahr!

  • Kritisch und realitätsnah

    Mythos Fremdenlegion - Mein Einsatz in der härtesten Armee der Welt

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    27. November 2015 um 21:05

    In „Mythos Fremdenlegion“ erzählt Stefan Müller von seiner 5jährigen Dienstzeit in der französischen Fremdenlegion. Zusammen mit dem Journalisten Martin Specht gibt er uns mit seinem Buch Einblick in die Philosophie und den Drill bei dieser geschichtsträchtigen Einheit. Seine Erzählungen reichen von seiner Aufnahme, über die Grundausbildung und diverse Einsätze bis hin zu seinem Abschied aus der Legion am 4. April 2014 um 14.11 Uhr. Die komplette Rezension gibt es auf meinem Blog.

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  • Lapidar erzählt

    Mythos Fremdenlegion - Mein Einsatz in der härtesten Armee der Welt

    michael_lehmann-pape

    01. October 2015 um 13:25

    Lapidar erzählt „Die Grundausbildung der Fremdenlegion. Das war mein Plan. Mein einziger Plan. In Deutschland hielt mich jedenfalls nichts mehr“. Und mit leicht angewidertem Blick betrachtet sich Stefan Müller die anderen Gestalten, die vor dem Eingang der Kaserne „herumlungern“ und die er eher in den Bereich der Obdachlosen einordnen würde. Womit der Tonfall (und ein wenig die Weltsicht) des jungen Mannes für dieses Buch durchaus mit gesetzt wird. Zwar informativ, aber doch auch unreflektiert erzählt Müller frank und frei von der Leber weg von seinem Weg in und durch die Zeit der Legion. Action und Einsatz, weiterkommen und das ständige innere Drängen „an die Front“ durchziehen seinen biographischen Bericht ebenso, wie sein Interesse an Waffen und militärischer Ausrüstung, seine unbedingter Will, bis in den letzten Muskel fit zu bleiben und seine (man könnte es fast Freude nennen) klare Haltung, gegen den Feind vorzugehen (wie schon der Einstieg in dieses Buch deutlich vermittelt). „Dort wurde gekämpft und ich wollte unbedingt dabei sein“. Wobei all diese Eindrücke nicht uninteressant zu lesen sind. Viele „Mythen“ der Fremdenlegion erläutert Müller im Lauf seiner Geschichte (warum bestimmte Lieder „heilig“ sind, woher die besondere Marschgeschwindigkeit der Legionäre herrührt, was dieser Esel auf dem Kasernenhof zu suchen hat, was es mit „Camerone“ auf sich hat und vieles mehr), erklärt, soweit nicht geheim, Waffen, Ausrüstung und Ausbildung und spricht von der Kameradschaft unter den Legionären und ihrer Stellung in der französischen Öffentlichkeit. Einsätze im Rahmen der Legion sind dann jene ausführliche Passagen, in denen Müller (der bei der Legion ebenfalls (traditionsgemäß) einen neuen Namen und neue Papieren erhalten hatte (was ihm nicht unbedingt wichtig gewesen wäre) all diese Geschichten und technischen Beschreibungen „zum Einsatz“ bringt und an Krisenherde der vergangene Jahre aus einer „Innensicht“ heraus erinnert. Das alles bietet Müller ohne jeden Zweifel an seinem Weg und an den Einsätzen dar, zumindest wirkt das Buch als von sich und der „Legion“ restlos und ohne jeden Hauch einer kritischen An- oder Nachfrage überzeugt. Auch wenn er freimütig von der hohen Zahl an Desertationen berichtet, ebenso klar wird im Buch, dass ein solches Vorgehen für ihn selbst nie in Frage gekommen wäre. Alles in allem ein nicht uninteressanter persönlicher, wenn auch weitgehend unkritischer Blick auf die „Innenansicht“ der Fremdenlegion.

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