Stefan M. Fischer Das Trüffelschwein auf Gottes dunklen Pfaden

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Inhaltsangabe zu „Das Trüffelschwein auf Gottes dunklen Pfaden“ von Stefan M. Fischer

Ungewohnt und etwas skurill angehaucht

— thora01

Ein Iluminatus und ein Spürkater mit dem Namen McBacon... Lustig und skurril!

— dani_eb

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  • Ziemlich skurril, aber gute Unterhaltung

    Das Trüffelschwein auf Gottes dunklen Pfaden

    BieneMa

    25. October 2015 um 16:56

    Das Trüffelschwein hat mir sehr vergnügte Stunden bereitet, nur manchmal wurde es einfach zu viel. Zu viel Ulk auf einmal zog manche Stellen für meinen Geschmack zu sehr ins Lächerliche. Der Inhalt, der hinter dem Humor eine eher geringe Rolle in der Geschichte innehatte, konnte mich trotzdem fesseln. Zwischen Lachen und Augenverdrehen konnte ich mit überlegen, was es mit dem „Iluminatus“ und den geheimnisvollen Botschaften auf sich hatte, die der Pfarrer bekam. Der Protagonist, Horst-Johann war mir sehr sympathisch, weil er zumeist sehr authentisch und natürlich, wenn auch etwas speziell erschien. Dieses Spezielle nahm aber, wie der Humor, manchmal etwas überhand und ich kaufte dem Autor die Figur nicht mehr so ganz ab.  Mit der Auflösung der Geschichte habe ich so gar nicht gerechnet. Dadurch, dass auf den letzten Seiten die ganze Sache schon gelöst scheint und dann doch noch eine neue, alles über den Haufen werfende Erkenntnis kam, schaffte es die Geschichte mich gleich zweimal hintereinander zu überraschen, was das Buch in meiner Achtung wieder ein ganzes Stück anhebt. 

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  • Ungewohnt und etwas skuril

    Das Trüffelschwein auf Gottes dunklen Pfaden

    thora01

    31. July 2014 um 22:34

    Das "Trüffelschwein" ist eine neu gegründete Detektei. Ihr Besitzer ist Horst-Johann. Er ist alles andere als ein gewöhnlicher Detektiv. Bei seinem ersten großen Fall wird er mit seiner eigenen Vergangenheit konfrontiert. Das Cover für dieses Buch passt wie die Faust auf das Auge. Es deutet schon das skurille dieses Buches an. Mir gefällt auch wie der Autor die Neigungen von Horst-Johann humoristisch und skurill beschrieben hat. Es ist wirklich etwas ganz Neues. Mir haben auch die Ermittlungen von Mr. Trüffelschwein sehr gut gefallen auch wie er in so manches Fettnäpfchen tritt. Für mich war es ein gelungenes Buch. Leider hatte es nur 72 Seiten als Ebook im Epub- Format

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  • Man mag es oder man mag es nicht - ein dazwischen gibt es hier nicht ;)

    Das Trüffelschwein auf Gottes dunklen Pfaden

    Bibilotta

    30. July 2014 um 22:04

    Das Cover: Oh ja, was soll ich zu dem Cover sagen … das passt einfach nur PERFEKT zu der Story. Eine schrille (pinke Farbe) Story … mit Schweinischen (Das Schwein) Inhalten auf verrückte lustige Art und Weise und einem Bürger, der ebenfalls eine Rolle spielt. Dann die Kreuze (Symbol Gott und Kirche) auf dem pinken Hintergrund … einfach nur absolut schräg, irre und ja … kommt alles in der Krimi-Komödie zum Einsatz.   Meine Meinung: Ja … räusper … ähm … also … *lautlach* … so was Schräges, Irres und Unterhaltsames hab ich schon lange nicht mehr gelesen. WAS hab ich gelacht beim Verschlingen dieser besonderen Lektüre. Schon die Leseprobe hatte mich vom Hocker gehauen und somit war klar, das MUSS ich jetzt lesen. Und mit JETZT meinte ich dieses WE … denn ich war so richtig in Stimmung für etwas total seltsames, schräges, ultrawitziges und geniales … und das kommt hier alles zusammen. Was hab ich teilweise den Kopf geschüttelt, mir eins ab gelacht … mir versucht vorzustellen, dass es vielleicht irgendwo hier auf Erden wirklich solche Personen mit solch *ähm, wie soll ich mich nun ausdrücken* … bekloppten? (aus meiner Sicht) … schrägen? unnormalen? Anwandlungen gibt? Ich weiß es nicht. Es hat mich einfach vom Hocker gerissen … es kommen sehr spektakuläre Sex-Praktiken an den Tag, die aber nicht so wirklich umgesetzt werden (was alleine schon immer einen Lacher wert ist). Dann die Gummipuppe mit dem Namen *Franziska Beckenbauer* … HALLO ?????  und noch viele andere amüsante lustige und geniale Dinge und Abläufe. Ich muss ehrlich sagen, hier ist alles drin … der Ekel-Schüttel-Effekt … eine gewisse Spannung… schräge Vögel … irre Aktionen und Abläufe … und eine Menge Humor. Auch der bayrische Dialekt kommt drin vor (war doch bayrisch oder? ) und eine Menge Blödsinn … Eine Mischung, die es regelrecht in sich hat.   Mein Fazit: Ich bin begeistert von soviel Blödsinn, Irrsinn, Schrägheit, Wahnsinn und keine Ahnung was noch Es muss einem aber definitiv liegen … das ist keine Lektüre, die man einfach mal so verschenken kann, finde ich. Den Humor muss man mögen oder auch nicht … und so geht’s einem dann auch mit dem Buch. Man mag es oder man mag es nicht, ein dazwischen gibt es hier nicht. Wer sich also von der Leseprobe schon mitreißen lässt, der ist damit super bedient und kann einen herrlich amüsanten, lustigen und schrägen Lesemoment erleben. Solche CHARAKTERE findet ihr so schnell auch nicht wieder … das kann ich euch sagen   Meine Bewertung: Ich gehöre definitiv zu denen, die diesen Humor mögen … nicht jeden Tag, nicht dauernd, aber so zwischendurch bei passender Laune … eine geniale Sache. Von daher gibt’s von mir 5 von 5 Schmetterlingen …. (wie ich schon sagte … man mag es oder man mag es nicht, ein dazwischen gibt es hier nicht ).

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  • Eine Krimikomödie

    Das Trüffelschwein auf Gottes dunklen Pfaden

    Andrea-Karminrot

    28. July 2014 um 16:18

    Das Trüffelschwein  Auf Gottes dunklen Pfaden  Von Stefan M. Fischer Eine Krimikomödie Stefan M. Fischer hat uns eine kurze Krimikomödie geschrieben. Mit nur 73 Seiten als Epub bzw. 114 Seiten als Taschenbuch eine kurzweilige Angelegenheit. Seine Hauptperson Horst-Johann Doblinger besticht durch seine "echte" Art. Er stammt aus der Oberpfalz, ist 45 Jahre und liebt SadoMaso-Spielchen, am besten mit Frauen über 65. Seine Mutter spielt eine große Rolle in seinem Leben, mit ihrer Mundart und dem Dauerpupsen. Sie würde ihn gerne "unter die Haube" bringen, um endlich Oma zu werden. Um Hartz IV zu entfliehen, gründete Doblinger die Detektei Trüffelschwein. Bei seinem ersten Fall soll er den Dieb der Marienstatuen finden... Ziemlich dunkler Humor, skurrile Figuren und gnadenlose Bloßstellung seiner Romanhelden, bringt sicherlich den ein oder anderen zum schmunzeln. Ich mag die Schreibweise von S. Fischer, der gute Bilder im Kopf zeichnen kann. Allerdings ist dieses Buch nicht immer nach meinem Geschmack. Anfangs fand ich einige Stellen sehr witzig, doch als die Geschichte sich komplett so weiterzog, verließ mich der Humor. Erst zum Ende hin, nahm die Story für mich Gestalt an.  Ich hatte vor kurzem erst "das Mondgeheimnis" von S. Fischer gelesen, das mich wirklich mitgerissen hat...

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  • Ein Iluminatus und ein Spürkater mit dem Namen McBacon... Lustig und skurril!

    Das Trüffelschwein auf Gottes dunklen Pfaden

    dani_eb

    28. July 2014 um 13:13

    Horst-Johann Doblinger, alias "Das Trüffelschwein", gründet eine Detektei um nicht weiter von Hartz IV leben zu müssen. Seinen ersten Fall löst Mamas "Bürscherl" zum Erstaunen seiner resoluten Mama mit Bravour und schon folgt der Nächste. Auf der Suche nach dem geheimnisvollen Räuber von einigen Marien-Statuen verstricken sich die Details immer weiter ineinander und Horst Johannes hätte längst aufgegeben, wäre da nicht seine neue große Liebe. Die ist zwar so alt wie seine Mutter, aber Horst-Johann sieht in ihr die Liebe seines Lebens... - gleich nach seiner Second-Hand Gummipuppe Franziska Beckenbauer. Doch wie passt in diese verstrickte Geschichte auch noch seine erste Liebe, die Religionslehrerin aus der Hauptschule? Eine skurile, aber komische Geschichte von Stefan M. Fischer! Beste  Unterhaltung verpackt in einen kleinen Krimi, der jede Menge an Überraschungen und Spannung zu bieten hat. Kleines Manko: die 110 Seiten lesen sich viel zu schnell! Besonders gefallen hat mir, dass der schräge  Humor gut in die Geschichte verpackt war und bestens zur Handlung passte. Genau das Richtige für krimikomödiantische Kurzgeschichten-Jäger mit  schrägem Humor!

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2014

    kubine

    Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2014 und endet am 31.12.2014. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 18.12.2013 bis 31.12.2014 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2014 erscheinen. Eine Liste mit Neuerscheinungen 2014, die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2014-1043761200/ 3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich, Der Einsendeschluss für gelesene Bücher 2014 ist der 06.01.15. Allerdings müssen die Bücher im Dezember begonnen worden sein! 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben. Derjenige, der am Ende die meisten Krimis bzw., Thriller gelesen haben und somit am meisten zum Ergebnis des Teams beigetragen hat, erwartet am Ende eine kleine Überraschung. Ihr habt noch Fragen, her damit! Gegebenenfalls werden die Regeln dann etwas ergänzt. Keine Fragen mehr? Na dann mal los an die Bücher und viel Glück! Team Krimi: 1.Eka 2. mabuerele 3. Wildpony 4. dorli 5. Brilli 6. LibriHolly 7. Weltverbesserer 8. elisabethjulianefriederica 9. flaschengeist1962 10. Postbote 11.danzlmoidl 12. Antek 13. sonjastevens 14. Matzbach 15. Schneckchen 16. rumble-bee 17. saku 18. wiebykev 19. Machi 20. Huschdegutzel 21. Buchrättin 22. liarabe Gelesene Bücher Januar: 20 Gelesene Bücher Februar: 51 Gelesene Bücher März: 75 Gelesene Bücher April: 53 Gelesene Bücher Mai: 49 Gelesene Bücher Juni: 46 Gelesene Bücher Juli: 43 Gelesene Bücher August: 48 Gelesene Bücher September: 41 Gelesene Bücher Oktober: 43 Gelesene Bücher November: 55 Gelesene Bücher Dezember: 52 Zwischenstand: 576 Bücher Team Thriller: 1. ginnykatze 2. MelE 3. eskimo81 4.SchwarzeRose 5. xXeflihXx 6. Nenatie 7. Jeanne_Darc 8. bookgirl 9. Carina2302 10. Seelensplitter 11. Eskarina* 12. takaronde 13. BuchblogDieLeserin 14. Kitayscha 15. Synic 16. Kaisu 17. Ginger_owlet 18. Bücherwurm 19. Mira123 20. Samy86 21. britta70 22. kvel 23. dieFlo 24. JessyBlack 25. Sternenstaubfee 26. Janosch79 27. igela Gelesene Bücher Januar: 22 Gelesene Bücher Februar: 35 Gelesene Bücher März: 39 Gelesene Bücher April: 57 Gelesene Bücher Mai: 59 Gelesene Bücher Juni: 40 Gelesene Bücher Juli: 45 Gelesene Bücher August: 34 Gelesene Bücher September: 31 Gelesene Bücher Oktober: 30 Gelesene Bücher November: 45 Gelesene Bücher Dezember: 61 Zwischenstand: 498Bücher

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  • Gewöhnungsbedürftig, aber durchaus auch witzig

    Das Trüffelschwein auf Gottes dunklen Pfaden

    Antek

    20. April 2014 um 18:13

    Horst-Johann Doblinger will nicht weiter von Hartz IV leben und gründet deshalb die Detektei Trüffelschwein. Um ein Büro absetzten zu können wird Mamas Wohnung zur Firmenadresse. Nach einem schnell gelösten Fall um eine verschwundene Katze zum Warmwerden, geht es mit Pfarrer Max und dessen Problem richtig los. Dieser Pfarrer bekommt von einem Illuminati geheimnisvolle Botschaften und gleichzeitig verschwinden in verschiedenen Kirchen Marien Statuen und zwar nur diese. Ich bin echt gespalten bei diesem ganz sicher skurrilen Kurzkrimi. Einerseits konnte ich viel lachen, am meisten über die Mutter, die so kritikempfänglich ist wie Felsen knetbar sind und mit ihren Ratschlägen nicht zurückhält. Ihre Meinung zur Firmengründung des Sprößlings ist, dass Trüffelschwein für ihn keine Kunst sei, denn er sei ja wirklich ein Schwein. So habe ich über die furzende Mutter wirklich viel gelacht. Auch über viele Sprüche konnte ich herzhaft lachen und bei so manchem habe ich mir gedacht, dass muss ich mir unbedingt merken. Andererseits fand ich einige Szenen, wie z.B. um die gebrauchte Gummipuppe Franziska Beckenbauer, die natürlich erst einmal gründlich gereinigt werden muss, fast schon ein wenig eklig. Auch seine Leidenschaft für Frauen weit jenseits des Rentenalters und am besten über der 100 kg Marke war für mich nicht immer witzig. Da jedoch der Krimi damit beworben wird, wenn man richtig liest, darf das wohl nicht zum Punktabzug führen. Deshalb bekommt der Kurzkrimi, der sich wirklich flott wegliest und mich immer wieder zum Lachen gebracht hat noch vier Sterne.

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  • Sehr skurrile Krimi-Komödie, die mir persönlich fast schon zu skurril war

    Das Trüffelschwein auf Gottes dunklen Pfaden

    _Vanessa_

    10. April 2014 um 17:12

    Darum geht es: Um vom Hartz4 loszukommen gründet Horst-Johann Doblinger, Mittvierziger, seine heimliche Leidenschaft sind Frauen Ü60 und seine geliebte Second-Hand Gummipuppe Franziska Beckenbauer, die Detektei "Das Trüffelschwein". Sein erster großer Fall führt ihn in die Kirche. Immer wieder werden aus Kirchen Marienstatuen gestohlen und Pfarrer Max Dominikus erhält mysteriöse und bedrohliche Nachrichten, die mit diesem Fall im Zusammenhang stehen. Als Horst-Johann sich diesem Fall annimmt, ahnt er noch nicht, dass er damit mehr zu tun hat, als ihm lieb ist.. Meine Meinung: Ganz am Anfang muss ich wohl kurz erwähnen, dass es mir schwerfällt, eine Rezension zu schreiben, da ich mir absolut nicht sicher bin, wie ich meine Gedanken zum Buch ordnen und in Worte fassen soll. Dank der Kürze und des lockeren Schreibstils des Autors, der sich in meinen Augen zwar stellenweise etwas holprig las, zum Großteil aber flüssig war, hatte ich das Buch innerhalb von kurzer Zeit und an einem Stück gelesen. Die Geschichte, auf der Website vom Autor als "Skurrile Krimi-Komödie" angepriesen, konnte mich leider nicht gänzlich überzeugen, was vielleicht auch daran liegt, dass ich nach der Leseprobe etwas anderes erwartet habe. Genau sagen kann ich es aber nicht. Skurril ist diese Story auf jeden Fall, Horst-Johann und sein Faible für ältere Damen und seine Second-Hand Gummipuppe kann man einfach nicht anders beschreiben. Neben dem Kriminalfall wurde noch ein wenig über sein Privatleben geschrieben, hauptsächlich über die gerade genannten Eigenschaften. Es war komisch und ich musste auch das ein oder andere Mal darüber grinsen, doch richtiges lachen blieb leider aus und mir war es teilweise dann doch schon ein bisschen zu viel des Guten, sodass aus meinem Grinsen auch schon Mal ein leicht verzogener Gesichtsausdruck wurde. Aber wie wir alle wissen, empfindet das zum Glück jeder anders und dies ist nur meine Meinung dazu! Da gefiel mir der Krimi-Anteil des Buches schon viel besser und ich hätte es besser gefunden, wenn dieser mehr Raum im Buch eingenommen hätte. Von zwei Fällen wird im Buch berichtet, wobei man Fall eins vielleicht nicht unbedingt als richtigen Fall sehen kann. Fall Nummer 2, sein erster großer Fall, konnte mich sowohl von der Idee als auch von der Umsetzung her überzeugen. Es fängt eher unspektakulär mit einem Einbruch in einer Kirche an, den Horst-Johann bei den.. "Ermittlungsarbeiten" von Fall Nummer 1 entdeckt und gemeldet hat, entwickelte sich dann aber zu etwas Großem, womit ich schon gar nicht mehr gerechnet habe, was mich positiv überrascht hat und gut unterhalten konnte. Die Aufklärung am Schluss und den vorherigen Weg dorthin fand ich im Großen und Ganzen ziemlich gut umgesetzt, teilweise nicht ganz glaubwürdig, was mir aber bei diesem Buch absolut nichts ausgemacht hat, da es sich ja immerhin um eine Krimi-Komödie handelt! Fazit: "Das Trüffelschwein" ist eine wirklich skurrile Krimi-Komödie, die mir persönlich stellenweise schon etwas zu skurril war. Der Krimi-Aspekt am Buch gefiel mir da schon besser und insgesamt kann ich nur sagen, dass ich mich trotzt ein paar Kritikpunkten gut unterhalten gefühlt habe. Sehr gute 3 Sterne von mir!

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  • Rezension zu "Detektei Das Trüffelschwein"

    Das Trüffelschwein auf Gottes dunklen Pfaden

    Zsadista

    09. February 2014 um 17:42

    Horst-Johann Doblinger, Mittvierziger, FC Bayern Fan, Gummipuppenliebhaber und dazu noch eine Vorliebe für Frauen, jenseits der grauen Haare. Kurz gesagt, Horst-Johann ist ein ganz besonderes Exemplar der Gattung Mann. Um nicht Hartz4 zu erhalten gründet er die Detektei „Das Trüffelschwein“. Der erste Auftrag lässt nicht lange auf sich warten. Ein gewisser Kater namens McBacon ist auf der Flucht. Kaum ist dieser schwere Fall gelöst, wartet schon der nächste delikate Fall auf Doblinger. Pfarrer Dominikus erhält mysteriöse Botschaften im Zusammenhang mit gestohlenen Marien Statuen. Kann das überforderte Hirn von Hort-Johann diesen Fall lösen? Man darf gespannt sein … Das Buch hat 110 Seiten Lesestoff vollgepackt mit Humor der besonderen Klasse. Ich musste stellenweise so lachen, dass ich die betreffenden Textstellen noch einmal lesen musste. Ich konnte das Werk nicht lesen, wie andere Bücher. Normale Bücher kann ich lesen, wie man Pommes isst, damit sie nicht kalt werden. Das Trüffelschwein musste ich jedoch langsam lesen und genießen wie ein leckeres Eis. Das Buch ist mit so viel Witz und Charme geschrieben, ich kann es nur weiter empfehlen!

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  • Skurrile Krimi-Komödie

    Das Trüffelschwein auf Gottes dunklen Pfaden

    realsilverstar

    05. February 2014 um 16:59

    Soviel vorweg, das Buch hat mir im grossen und ganzen gefallen. Es ist recht kurz mit 110 Seiten, deshalb hatte ich als Schnelleeserin es in einigen Stunden, mit zwischenzeitlicher Unterbrechung, durch. Es hat einen ganz eigener Humor, skurrile Krimi-Komödie eben, wie der Autor selber schreibt. Ich habe viel gegrinst aber einiges war mir dann auch leicht zu deftig/derb, auch wenn ich weiss, ob deftig/derb das richtige Wort ist. Ich bin nicht so fuer mehrfach 'pupsen' und/oder 'in Kotze reinfassen und probieren' aber das ist natuerlich Geschmackssache und zeichnet hier eben auch die verschiedene Charaktere. Anmerken muss ich fuer mich folgendes. Kommt sowas zu oft in Filmen vor, mache ich sie manchmal sogar aus, auch wenn es dort lustig sein soll. Aber ich weiche ab, es geht hier ja um "Horst-Johann" und seine Dedektei "Trueffelschwein". Also, das Buch hat was, ist mal wirklich ganz anders und ich konnte nicht aufhoeren :). Wie dann alles aufgeloest wird und zusammenhaengt ist schon wirklich witzig. Ich wuensche Stefan M. Fischer viel Erfolg !

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  • Buchverlosung zu "Das Trüffelschwein: auf Gottes dunklen Pfaden" von Stefan M. Fischer

    Das Trüffelschwein auf Gottes dunklen Pfaden

    stefan-m-fischer

    Hallo LB-ler, ich würde gerne ein signiertes Exemplar meiner kürzlich erschienenen skurrilen Krimi-Komödie verlosen. Das Trüffelschwein auf Gottes dunklen Pfaden Worum geht es? Der Mittvierziger Horst-Johann Doblinger gründete die Detektei ‚Das Trüffelschwein‘, um dem Hartz4 zu entfliehen. Neben seiner Arbeit steht er auf Damen jenseits der sechzig, den FC Bayern und seine Secondhand-Gummipuppe ‚Franziska Beckenbauer‘. Sein erster größerer Fall führt ihn auf Gottes dunkle Pfade. Pfarrer Max Dominikus erhält immer wieder mysteriöse Botschaften, die im Zusammenhang mit gestohlenen Marien-Statuen stehen. Doblinger ahnt dabei noch nicht, dass das mehr mit ihm zu tun hat, als ihm lieb sein kann.   Leseprobe: Ich stand mit nackten Füßen im Flur vor meiner Schlafzimmertür, an die ich mit Großbuchstaben »Horst-Johanns-Spielwiese« gekritzelt hatte, und erwartete eine aufregende Zeit. Die kiwigrüne Bondage-Gesichtsmaske saß etwas eng. Die neutraleren und etwas größeren waren leider ausverkauft. Hoffentlich würden meine Haare, die ich vorhin endlich mal wieder schwarz gefärbt hatte, nicht darunter leiden. Es fühlte sich an, als hätte ich meinen Kopf in Frischhaltefolie eingeschweißt. Aber die dehne ich mir schon noch aus, dachte ich mir und versuchte, mein Franck-Ribéry-T-Shirt über meine Wampe zu ziehen. Ohne Erfolg. Ich nahm mir vor, mal wieder ein paar Pfunde abzuspecken. Als Stammtischbruder und mit meinen 45 Jahren würde es aber wohl kein Six-Pack mehr werden. Zumal ich eine selbstdiagnostizierte Sport-Allergie hatte. Wenigstens fühlte ich mich mit dem Shirt ungemein sportlich. Dafür saß meine Schiesser-Baumwollunterhose wie angegossen. Einen Dobermann hatte ich mir dort aufdrucken lassen. Lizbeth sollte schließlich vorgewarnt sein, und ahnen, dass sie es mit einem richtig großen Knochen zu tun bekommen würde. Die Peitsche lag auch recht gut in meiner Hand, als wäre sie wie für mich geschaffen. Noch ein Blick durch die offen stehende Küchentür. Auf dem Tisch lag neben der Packung fürs Haarefärben die aufgerissene Packung aus dem Sexshop. Das Bondage-Set für Novizen. Neben dem Stuhl lagen meine Jeans und die gestrickten Socken meiner Mama. Die hätte ich am liebsten anbehalten, die Fliesen waren bitterkalt. Aber das wäre vielleicht zu abtörnend gewesen. Schon das Ribéry-T-Shirt dürfte für meine Gespielin grenzwertig sein. Naja, wenige Augenblicke, und ich würde mich ohnehin im warmen Bett mit meiner neuen Flamme wälzen und unsere Fleischeslust im Deckenspiegel bewundern können. Einmal tief durchatmen. Mmhhh! Es roch nach meinem selbst kreierten Mittagstisch: Mozzarella mit Putenbrust und Asiasoße. Mit einer Messerspitze Nougatcreme verfeinert, für die herbe Note. Es erotisierte mich. Gut so! Ich war bereit. Einen Moment lang überlegte ich, ob ich am Türrahmen kratzen sollte. Die Bestie, die Beute witterte. Aber das wäre vielleicht etwas zu gewollt. Also riss ich ohne Kratzen die Tür auf und stellte mich breitbeinig in den Rahmen. Auf meinem Bett lag Lizbeth, eine steinalte Frau, geknebelt und gefesselt. Ihr graues, lichtes Haar war anscheinend vor einigen Jahrzehnten das letzte Mal gekämmt worden. Gegen die Falten in ihrem Gesicht dürfte der Mariannengraben wie geliftet wirken. Sie glich mehr einer Mumie als einem Menschen. Man könnte meinen, ich hätte sie mit Riechsalz wieder zum Leben erweckt, dabei hatte ich sie in einem Sexshop kennen gelernt. Sie bat mich, ihr die Gebrauchsanweisungen einiger Bondageartikel vorzulesen, weil sie ihre Lesebrille im Altersheim vergessen hatte. Ich hoffte, die Leinen hielten, nicht dass Lizbeth den Mundknebel verschlucken und daran ersticken würde. Das Set war extrem billig, wahrscheinlich Made in Taiwan. Ich befürchtete, dass mich dieses Experiment dann ins Gefängnis bringen würde. An die Schlagzeilen im Bayerwald Echo wollte ich erst gar nicht denken. Mittvierziger Bayern-Fan quälte liebenswerte Uroma beim Sado-Maso zu Tode! Die Leute könnten glauben, ich sei pervers. Ich schätzte sie auf 75. Lizbeth war sehr wahrscheinlich schon weit über 97, aber ich redete mir lieber die 75 ein, weil sie mir mit 97 einen Tick zu alt wäre. Aber trotz ihres stattlichen Alters fand ich sie wunderschön. Auch wenn sie etwas mehr Fleisch an den Knochen hätte haben können. Aber ich stand auf Frauen, denen man ihr Leben ansah. Mit den jungen Dingern, die über Laufstege staksten und in einem früheren Dasein als Hühnchen-Knochen geboren worden waren, konnte ich so gar nichts anfangen. Ich wollte eine Frau, die im Leben mehr gesehen hatte, als ein Maßband, die Gewichtsanzeige auf der Waage und das Grün an den Fingern, wenn sie sich hinter den Ohren kratzte. Ich wollte Lizbeth und sie war nach langer Zeit mal wieder eine Frau, die mich wollte. Zumindest ausprobieren. Ich musste mich erst bewähren. Da ich mir mit ihr eine Zukunft vorstellen konnte und ihr gerne bis ans Lebensende sämtliche Packungsbeilagen vorlesen würde, wollte ich mein Bestes geben. Auch wenn ich in Sachen Bondage ein Novize war. Hoffentlich enttäuschte ich sie nicht. Durch ihre Erfahrung durfte sie sicher schon das ein oder andere Erlebnis gehabt haben. An dem Rollator, der ihr als Gehhilfe diente und der neben dem Bett stand, waren ein dutzend Einkerbungen zu sehen. Vielleicht die Anzahl ihrer Liebhaber? Mehr und mehr verunsicherte mich das Gefühl, es hier mit einer anspruchsvollen Lady zu tun zu haben, die ich nicht damit befriedigen könnte, ein bisserl mit meinem Hundeknochen zu wedeln. Wenn ich die Leistung nicht bringen würde, die sie mal gewohnt war, wäre ich möglicherweise nicht als ihr Liebhaber bis ans Lebensende geeignet. Ich spürte, dass meinem kleinen Horst-Johannes meine Unsicherheit zu schaffen machte und er, wie ich, den Glauben an sich verlor. Daher entschloss ich mich, uns mit Viagra zu stärken. Also zog ich die Tür wieder zu und holte mir aus der Küche einen blauen Entwicklungshelfer. Die Viagra hatte ich nämlich gleich mitgekauft. Um sicher zu gehen, schluckte ich noch eine zweite Pille. Nur blöd, dass es eine gute Stunde dauern würde, bis die Wirkung einsetzte. Aber ich konnte sie ja dafür so lange auspeitschen. Das würde Lizbeth sicher imponieren. Ein Grund mehr, nun doch Mamas Socken anzulegen. So, erledigt. Also auf ein Neues! Ich trat ein und schwang die Peitsche. Das sah wahrscheinlich etwas unglücklich aus, aber fürs erste Mal sicherlich passabel. Sie schaute mich mit rotunterlaufenen Augen an, so, als würde sie um Gnade betteln. »Es gibt kein Entrinnen!« Ich schickte den Worten ein Brummen hinterher und machte zwei Schritte auf sie zu. Ein wenig fühlte ich mich wie Darth Vader. Die Macht ist mit mir! Noch einmal schwang ich die Peitsche. Indiana Jones hätte das sicher nicht besser gekonnt. »Du kannst ...« Mich unterbrach das Läuten meines Handys. Ich musste mir eingestehen, dass der Klingelton der Situation nicht gerade angemessen war. Dj-Ötzis »Ein Stern, der deinen Namen trägt.« Als ich sah, dass das Display »Mama« anzeigte, überlegte ich einen Moment, es einfach weiter klingeln zu lassen. Aber dann stünden mir wieder Hundstage ins Haus. Sie rief nur an, wenn es etwas Wichtiges gab. Ich deutete meiner Gespielin an, dass ich da ran gehen musste. »Tut mir fürchterlich leid, Lizbeth. Es dauert auch nur einen Moment.« Dass das Gespräch nicht lange dauern würde, lag an der spartanischen Art meiner Mama. Sie kam immer schnell auf den Punkt, ohne Einleitung. Ich nahm die gefühlte Frischhaltefolie vom Kopf und drückte auf Annehmen. »Sag mal, was host du dir denn wieder für nen Mist eifollen lassen?« Im ersten Moment wusste ich nicht, was ich denn nun schon wieder angestellt haben sollte. »Hm? Was meinst du?« Ich setzte mich. Das Gezappel meiner Gespielin versuchte ich zu ignorieren. »Du hast a Detektei gegründet? Hä?« »Hat die Chamer Zeitung darüber berichtet?« »Wos?! Das steht auch noch in da Zeitung?!« »Öhm …« »I hab in meiner Küche an Typen sitzen, dem der Kater entlaufen is. Und den Herrn Sohn will er um Hilfe bitten.« »Ah. Ja. Ok. Das ist doch toll.« »Toll? I geb dir gleich toll. Wieso gibst du da meine Adresse an? Bürscherl, wenn du net in fünf Minuten auf der Matte stehst und des wieder in Ordnung bringst, dann ..« »Ja, Mama. Aber ich kann grad nicht.« Ich blickte zu meiner Mumien-Muse, deren Blicke in mir unbehagliche Gefühle auslösten. Lizbeth schien sich daran zu stören, dass ich hier gerade etwas Geschäftliches zu besprechen hatte. Dabei dachte ich immer, dass Geschäftsmänner eine anziehende Kraft auf das weibliche Geschlecht ausüben würden. »Wenn du dich net sofort auf den Weg machst, dann mach i mich auf n Weg. Und glaub mir, das wird dann hässlich. Sehr hässlich.« Anders als ihr Stimmorgan, das wie ein Orkan daherkam, war ihr zierlicher Körper eher ein laues Lüftchen. Trotzdem war ich mir sicher, dass ich mich nicht darauf einlassen wollte. »Ja, Mama. Ich komme gleich.« Ich legte auf und atmete einmal kräftig durch. Meiner Gespielin musste ich jetzt etwas zum Zeitvertreiben geben. »Du«, sagte ich ihr mit schmusiger Stimme, »ich bin in einer halben Stunde wieder hier. Versprochen.« Und damit es ihr nicht zu langweilig werden würde, legte ich ihr die aufgeschlagene »Ein Herz für Tiere« vor die Nase. Den Artikel mit den Eisbären Flocke und Rasputin, die das Bad im Meerwasser genossen, dürfte sie abkühlen. Ich deckte sie noch mit meiner geliebten FC-Bayern-Bettwäsche zu und als ich ihr zum Abschied einen Kuss auf die runzlige Stirn gab, flatterten tausende Schmetterlinge in meiner Wampe. Es fiel mir schwer, sie hier liegen zu lassen und ich war tatsächlich versucht, hier zu bleiben. Aber dann hätte ich bald meine Mama hier. Und das würde sehr hässlich werden. Ein Massaker unter Schmetterlingen sozusagen. »Tschüss, Lizbeth-Mausi« hauchte ich ihr zu. »Hm! Hm! Hm!«, stöhnte sie zurück. Dann machte ich mich daran, meine Jeans in der Küche einzusammeln. Irgendwie war da dann doch eine gewisse Vorfreude, denn man benötigte meine Hilfe. Ein entlaufener Kater! Das wäre zwar kein richtiger Fall. Eher eine Fingerübung, zumal es kein Problem wäre, den einzufangen. Und wenn ich auf dem Rindermarkt einen Mäusetanz aufführen müsste. Aber ja, ich freute mich darauf. Ich zog meine Wohnungstür zu und grübelte einen Moment, ob ich mit meinem VW-Bus zu Mama fahren sollte, aber den Kilometer konnte ich zu Fuß zurücklegen, zumal es sich dort so schlecht parken ließ. Und den VW-Bus, den ich vor Jahren vor der Schrottpresse gerettet hatte, wollte ich auch nicht über Gebühr strapazieren. Zudem schien der Tag aus einem Bilderbuch gefallen zu sein. Ein paar Schäfchenwolken grasten auf der strahlend blauen Himmelswiese. Ein sommerlicher Windhauch trug mich wie eine zwei Zentner leichte Feder die Stufen hinab. Die Liebe ließ mich schweben. Da bot sich der Fußmarsch regelrecht an. *** Als ich über den Steinmarkt marschierte, wurde mir plötzlich heiß und kalt zugleich. Mir war eingefallen, dass ich ja zwei blaue Pillen eingeworfen hatte. Ich schaute auf die Uhr. Es blieb mir eine dreiviertel Stunde Zeit, dann wäre eine Marmorplatte im Vergleich zu meinem Horst-Johannes eine Schaumstoffmatratze. Ich ging flotteren Schrittes und spielte in Gedanken durch, wie ich den Typen schnellstmöglich losbekommen könnte. Auch durfte ich mich nicht zu lange von meiner Mama über mein Liebesleben ausfragen lassen. Insgeheim musste ich schmunzeln. Wie aufregend das alles doch war! Mein Leben fühlte sich in diesem Moment so spannend an, wie eine Tatort-Folge. Und ich, ich war der verliebte Schimanski. Es würde nicht lange dauern und die Chamer wüssten, dass in ihren Reihen ein zukünftiger Star-Detektiv lebte, der als legitimer Nachfolger meiner geliebten Miss Marple gehandelt würde. Ich klingelte bei meiner Mama. Theresa Baumgartner. Ihr Namensschild hatte bereits einen Riss. Es klickte in der Lautsprecheranlage. »Ja?«, grunzte sie. Ich war noch immer in diesem Gefühl, der berühmt berüchtigtste Tatort-Kommissar der Fernsehgeschichte zu sein und sagte deshalb auch: »Schimanski!« »Wer?« Leider erkannte sie mich nicht. »Ich bins. Horst-Johann. Mach auf.« ~~~~ Würde mich über ein paar Teilnehmer sehr freuen! :-) Euer Stefan

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    • 57

    esposa1969

    26. January 2014 um 14:35
    stefan-m-fischer schreibt Hier die Teilnehmer ...

    War ja doch eine recht hohe Teilnehmerzahl, GZ an die Gewinnerin!

  • Bayrischer Provinzkrimi trifft auf Sadomaso

    Das Trüffelschwein auf Gottes dunklen Pfaden

    Sky

    25. January 2014 um 13:51

    Bayrischer Provinzkrimi trifft auf Sadomaso Horst-Johann Doblinger ist mit seinen 45 Jahren immer noch Single und verbringt seine Abende am liebsten mit seiner Gummipuppe - Secondhand für unter zwei Euro ersteigert - "Franzsika Beckenbauer". Als eingefleischter FC-Bayern-Fan musste so ein Name sein, nur Franz Beckenbauer war dann doch ein wenig unangebracht. Sein Frauengeschmack ist eben ein wenig anders. Die älteren Damen haben es ihm angetan, bringen sein Herz zu flattern und den ein oder anderen Fetisch hat er auch, der Doblinger. Und gerade, als er beim "Spielen" mit seinem Sexshopflirt ist, ruft Mama an und führt ihn zu seinen ersten Fall. Denn die Lösung aus Hartz-IV heißt "Das Trüffelschwein", seine eigens gegründete Detektei. Die Katze McBacon ist entflohen nach einem ausgiebigen Streit mit ihrem Besitzer, bei der die Liebe zu einem Hund eine Rolle spielt. Er soll sie bitte finden... doch auf seiner Suche stoßt er auf einen viel größeren Fall. Pfarrer Max Dominikus bekommt seltsame Botschaften und Marien-Statuen verschwinden in der Gegend. Doblinger soll ermitteln und landet unfreiwillig in einer ziemlich verfahrenen Geschichte, mehr als ihm lieb ist. Schon die Eröffnungszene hat es in sich. Ältere Dame, gefesselt und geknebelt, wartend auf ihre Liebesknochen und als Leser schaut man erstmal verwundert und verstört aus der Wäsche. Bis das Telefon klingelt. Was ist hier los? An dieser Stelle würde man denken, man hätte es mit einen perversen Killer zu tun. Das ist er! Mein Gott, ist das krank! Dass es hier um den Protagonisten Horst-Johann Doblinger geht, der einfach ein paar Fetische hat und auf Frauen jenseits des Rentenanspruchs steht, zeigt gleich: ein normaler Krimi ist dieser Kurzroman sicher nicht. Denn hier geht es nicht nur skurril, sondern teilweise abgedreht zu. Mit oberpfälzisch-bayrischen Charme angehaucht, befinden wir uns in der Kleinstadtidylle, in der vieles nicht ganz so normal ist. Die eigenwilligen Leute, die einen aufgezeigt werden, treiben einen nicht nur ein Grinsen ins Gesicht, sondern bringen einem zum schallenden Lachen. Überzeichnete Figuren, wie eine leicht herrische Mutter, die ihre Körperausdünstungen nicht ganz bei sich belassen kann, ein Ermittler, der in vielen Dingen einfach einen an der Klatsche hat und man ihn trotzdem sympathisch findet und eine Katze, die auf McBacon steht, mit einem Besitzer, der mit ihr kommuniziert. Irgendwie haben alle einen kleinen Schaden, aber wer ist heute schon normal? Wirklich ernst darf man hier keinen nehmen, und fällt auch wirklich schwer. Alles in einem Topf geworfen, erzählt Stefan M. Fischer eine skurrile Krimi-Komödie, bei der die Lachmuskeln sich anspannen. Immer wieder den Dialekt pflegend, und die teils ruppige Art der Leute einfangend, bekommt man einen Gag nach dem anderen serviert. Und mittendrin spielt Doblinger den Antihelden, der einfach so in diese Geschichte gerät, die er anfangs gar nicht so vermutet hatte. Voller gelungener Vergleiche, witziger und spezieller Metaphern und skurrilen und obskuren Momenten, kann man sich nicht mehr vor Lachen halten und muss sich öfter mal die Hand vor dem Mund halten, um nicht die Mitfahrer in Bus und Bahn zu belästigen. In bester Provinzkrimimanier wird hier herumgedruckst und ein wenig in die vermeidliche Harmonie der Kleinstadt hineingeleuchtet. Immer mit einer pointierten Sprache, bei der man manchmal den Kopf schüttelnd weiterliest oder das Schmunzeln nicht mehr lassen kann. An vielen Stellen wird es öfter mal derb, typisch bayrische Klischee aufgegriffen (die gar nicht so Klischee manchmal sind), überspitzt und abgedreht, aber immer passend und so karikaturhaft, dass es in den kurzen Roman passt Die Handlung und die Ermittlung verläuft dabei knapp und kurz, ohne viel Prunk und große ermittlerische Arbeit, was vor allem an den eher tollpatschigen Doblinger liegt, der nicht nur bei seinen Spielchen speziell und etwas ungelenk ist, sondern auch bei seiner kriminalistischen Arbeit. Es ergibt sich einfach, wenn auch mit Zufällen, die Lachtränen hervorbringen. Vor allem der Schluss und die Auflösung ist so abgefahren, dass man als Leser erstmal erstaunt ist wie logisch es klingt, so unwahrscheinlich es sein mag. Man rechnet mit allem, aber nicht mit diesem Ende! Verblüffend, unvorhersehbar und einfach nur genial witzig. Fazit Stefan M. Fischer schafft eine skurrile Krimi-Komödie mit einem sympathischen Möchtegernprivatdetektiven, der mit seiner leicht trotteligen, aber herzlichen Art, sich dem Leser präsentiert. Was er so im privaten Keller betreibt ist zwar abgedreht, aber so ist halt der liebe Herr Doblinger. Eine Krimi-Komödie mit der richtigen Portion derben Humor und bayrischer Beschränktheit. Herzig und zum schieflachen.

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