Stefan M. Fischer Den Teufel am Hals

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Inhaltsangabe zu „Den Teufel am Hals“ von Stefan M. Fischer

Seitdem Sebastian als Teenager einen Dämon beschworen und damit ein tödliches Unglück ausgelöst hat, wird er von Halluzinationen geplagt. Eines Morgens muss er in der Zeitung lesen, dass er unter Mordanklage steht. Beim Durchblättern der Zeitung ist der Bericht dann aber nicht mehr auffindbar. Spielen ihm seine Sinne erneut einen Streich? Bald darauf stellt er fest, dass er in die Zukunft blicken kann. (Quelle:'E-Buch Text/15.07.2012')

War mir zu undurchsichtig.

— SanNit

Kurz, spannend, mystisch. Lohnt sich!

— realsilverstar
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  • Spannend und mystisch

    Den Teufel am Hals

    realsilverstar

    07. March 2014 um 00:51

    Den Klapptext schreibe ich auch diesmal nicht, den kann ja jeder selber lesen. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung. Der Autor Stefan M. Fischer hat hier einen kurzen aber spannenden Mystery-Thriller geschrieben, den man gut an einem Abend weglesen kann. Die Geschichte ist spannend, gut aufgebaut und auch nachvollziehbar. Das Ende ueberrascht - zumindest mich. Jetzt habe ich etwas zum gruebeln. Der fluessige Schreibstil gefaellt mir. Ist anders als bei dem ersten Buch, welches ich gelesen habe. ('Das Trüffelschwein auf Gottes dunklen Pfaden' - echt klasse), das ist aber auch gut so, dies ist ja ein total anderes Buch. Ich freu mich auf weitere Werke - gerne auch laenger! Normalerweise mag ich laengere Geschichten und dicke Buecher lieber aber ich stelle bei Stefan M. Fischer fest, auch Kurzgeschichten haben ihren Reiz.

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  • Rezension zu "Den Teufel am Hals" von Stefan M. Fischer

    Den Teufel am Hals

    Buchplanet

    13. February 2013 um 23:19

    Handlung: Seitdem Sebastian als Teenager einen Dämon beschworen und damit ein tödliches Unglück ausgelöst hat, wird er von Halluzinationen geplagt. Eines Morgens muss er in der Zeitung lesen, dass er unter Mordanklage steht. Beim Durchblättern der Zeitung ist der Bericht dann aber nicht mehr auffindbar. Spielen ihm seine Sinne erneut einen Streich? Bald darauf stellt er fest, dass er in die Zukunft blicken kann. Eigene Meinung: Ich bin ohne große Erwartungen an diesen Roman herangegangen und muss ehrlich sagen, ich wurde nicht enttäuscht. Im Gegenteil. Die Handlung und die Spannung werden langsam, aber sicher aufgebaut, bis es am Ende des Romans zu einem grandiosen Höhepunkt kommt, den man so nicht erwartet hätte. Dank des recht flüssigen Schreibstils, ist dieser Roman schnell und flüssig zu lesen. Ebenfalls schafft es Fischer eine sehr abwechslungsreiche Handlung aufzubauen. Das heißt, obwohl dieser Roman sehr kurzweilig ist, dass es immer wieder verschiedene Handlungen gibt, die manchmal auch in der Vergangenheit spielen. So wird es beim Lesen nie langweilig. Fischer schafft es, den Leser so in seinen Bann zu ziehen, dass man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen kann und will. Besonders gut haben mir die verschiedenen Charaktere gefallen, die sich alle sehr voneinander unterschieden und somit ganz eigene Persönlichkeiten sind. Dies hat mir besonders gut gefallen, da kein Charakter dem anderen gleicht. Die Charaktere wirken alle sehr real und menschlich. Da sind z.B. Sebastian, der in die Zukunft sehen kann, Linda mit ihren sexuellen Vorlieben und Sebastians bester Freund Maurice, der Schauspieler ist. Der Hautprotagonist, Sebastian, wirkt auf den Leser sehr sympathisch und man kann sich mit ihm sehr gut anfreunden. In dem Roman ist ebenfalls, wie ihr wahrscheinlich schon aus der Inhaltsangabe entnommen habt, etwas Fantasy vorhanden. Dies macht den Roman jedoch nur noch spannender, da man bei Fantasy nie so genau weiß, wie es weitergeht oder wie das Ende des Romans ist. Fantasy kennt keine Grenzen. Aber auch für Leser, die kein Fantasy mögen, ist dieser Roman auf jeden Fall etwas, da das Fantasy nicht überwiegt und man den Roman gut wie einen spannenden Thriller lesen kann. Ihr müsst euch unbedingt den Buchtrailer anschauen. So einen guten Buchtrailer habe ich lange nicht mehr gesehen. Allein der Trailer macht schon richtig Lust auf das Buch. Fazit: Ein kurzer, aber dennoch spannender und gut zu lesender Roman, der jedem gefallen wird, der spannende und abwechslungsreiche Bücher liebt. Ein ganz herzliches Dankeschön geht an den Autor Stefan M. Fischer, der mir diesen Roman zur Rezension zur Verfügung gestellt hat!

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  • Rezension zu "Den Teufel am Hals" von Stefan M. Fischer

    Den Teufel am Hals

    Tru1307

    24. November 2012 um 00:15

    In letzter Zeit lese ich gerne mal eine Kurzgeschichte zwischendurch. Einige wenige Seiten lang kann man Wartezeiten wunderbar überbrücken und wird im besten Fall auch noch sehr gut unterhalten. So ist es auch mit Den Teufel am Hals. Die Kurzgeschichte ist ein Mystery-Thriller erster Güte, aber gerade zu Beginn auch verwirrend. Stefan M. Fischer schreibt zügig, spannend und direkt und hält sich vor allem nicht mit Nebenschauplätzen auf. Und dann, wenn man sich so richtig gut eingelesen hat, ist die Geschichte leider auch schon wieder vorbei und man fragt sich einen Moment lang, wie es das jetzt schon gewesen sein kann. Die Handlung war nach der ersten Verwirrung so fesselnd, dass ich das eBook in einem Rutsch gelesen habe: Ein Charakter, der Visionen über die Zukunft hat, trifft halt auch genau meinen Geschmack. Den Teufel am Hals weist mehrere Perspektiven auf. Größtenteils wird Sebastians Weg begleitet. Die Erlebnisse werden daher natürlich aus seiner Sicht geschildert, so dass man nie genau weiß, was nun Tatsache und was Fiktion ist. Da er Visionen hat ist er sich selbst nicht immer sicher, wie er Geschehnisse einordnen soll. Gerade am Anfang waren die Geschehnisse daher ab und an verwirrend. Im Laufe der Geschichte klärt sich aber alles gut auf, so dass man der Handlung auch immer besser folgen kann. Die Handlung ist daher besonders fesselnd, denn man möchte natürlich unbedingt wissen, wie sich alles aufklärt. Eine weitere Perspektive ist die von Linda, die in dem Buch eine eher unsympathische Rolle spielt. Sie möchte sich nicht fest binden und fügt Sebastian damit einigen Schmerz zu. Insgesamt war ihr Charakter aber durchaus ein guter Kontrast zu den anderen Charakteren, so dass es nicht langweilig wurde. Die Charaktere sind auch ausnahmslos interessant gestaltet. Sebastian ist ein scheinbar völlig normaler, durchschnittlicher Typ. Er fällt nicht besonders auf, ist in nichts besonders gut und geht in einem Café arbeiten. Er hat wenige, ebenfalls durchschnittliche Freunde und ist unglücklich verliebt. Spannend wird dieser Charakter dadurch, dass er plötzlich feststellt, dass er Zukunftsvisionen hat. Seine Art mit dieser Tatsache umzugehen war spannend zu verfolgen und ich mochte es besonders, dass er wie der Nachbar von nebenan wirkte. Auch die Aufklärung, wie es zu den Visionen kommt, sorgt für zusätzliche Fesselung ans Buch. Ein klein wenig irritierend fand ich allerdings die Tatsache, wie die anderen Charaktere auf Sebastians "Visionen" reagieren. Das ging mir insgesamt zu glatt, wobei man hier wohl berücksichtigen muss, dass in einer 126-seitigen Kurzgeschichte auch kein Spielraum für größere Reaktionen ist. Vor dem Hintergrund, dass die Handlung schnell und direkt ist, fällt es dann leicht über diese kleine Unstimmigkeit hinwegzusehen. Ansprechend fand ich an der Geschichte besonders, dass sie zum einen eine zügige Handlung aufweist, zum anderen aber nicht vergisst, alltägliche Handlungen einfließen zu lassen. Es geht zwar immer um Sebastian und seine Visionen und es gibt auch keine banalen Nebenhandlungen, aber gerade diese Handlungen (wie die Wohnung aufräumen) sorgen dafür, dass man sich völlig auf die Geschichte einlässt. Denn so könnte es tatsächlich der Nachbar von nebenan sein, dem die Geschichte passiert. Bewertung Den Teufel am Hals ist ein spannender Mystery-Thriller, den ich nur empfehlen kann. Die Charaktere sind trotz der Kürze interessant gestaltet und man möchte unbedingt wissen, wie die Geschichte endet. Auf Grund so mancher Verwirrung zu Beginn sollte man sich aber genug Zeit nehmen, denn je weiter man liest, desto weniger kann man aufhören.

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  • Rezension zu "Den Teufel am Hals" von Stefan M. Fischer

    Den Teufel am Hals

    Bellexr

    22. November 2012 um 06:39

    Spannende, mystische Story . Sebastian wird von rätselhaften Halluzinationen geplagt und muss zudem bald schon feststellen, dass er Ereignisse voraussehen kann. Eines Morgen liest Sebastian in der Zeitung von seiner Verhaftung, er soll einen Mord begangen haben. Doch beim nochmaligen Durchblättern der Zeitung ist der Bericht plötzlich verschwunden. Was geht hier vor? Stehen diese rätselhaften Begebenheiten in Verbindung mit einer Dämonenbeschwörung, welche Sebastian als Jugendlicher durchgeführt hat? . Stefan M. Fischer steigt mit einem ziemlich verwirrenden Sex-Alptraum seines Protagonisten in die Geschichte ein. Diese erklärt sich aber schnell, denn Schuld daran ist seine Beziehung zu Linda, die beim Sex Rollenspiele bevorzugt und im Gegensatz zu Sebastian beziehungsunfähig ist. Sebastian betrachtet sie dennoch als seine Freundin, auch wenn Linda dies ein wenig anders sieht und hierdurch immer wieder seine Gefühle verletzt. . Seine Halluzinationen sind für Sebastian fast schon Alltag, sein bester Freund reagiert hierauf auch ziemlich emotionslos und fragt eigentlich nur, ob er auch seine Pillen genommen hätte. Daraus lässt sich schließen, dass Sebastian diese schon länger hat und so nimmt man sie beim Lesen mit der Zeit einfach als gegeben hin. Anders sieht es da mit den plötzlichen Zukunftsvisionen aus. Diese ereilen Sebastian plötzlich und manchmal weiß man beim Lesen gar nicht, ob dies jetzt eine Vision ist, die man da liest oder ob das gerade eben wirklich passiert. Ein wenig verwirrend zwar, aber daran gewöhnt man sich schnell, da auch Sebastian zwar zumeist darüber erstaunt ist, diese dennoch bald einfach akzeptiert, ja fast schon als normal ansieht und hierbei öfter auch mal ein wenig die Zukunft beeinflusst. . Der Autor erzählt seinen Mystery-Thriller rund um seinen Protagonisten Sebastian sehr straff, ohne sich groß mit Nebenschauplätzen aufzuhalten. Dies sorgt dafür, dass man sich jederzeit bestens unterhalten fühlt und trotz der Kürze der Geschichte gelingt es Stefan M. Fischer wunderbar, dass man als Leser sofort einen Bezug zur Geschichte und seinem Protagonisten erhält. Sein Sprachstil ist jederzeit äußerst flüssig, einnehmend, oftmals sehr direkt, locker und zudem durchgehend sehr fesselnd. Denn es dauert schon einige Zeit, bevor man etwas über die Hintergründe der Dämonenbeschwörung erfährt, was es mit Sebastians Visionen auf sich hat und was seine Halluzinationen zu bedeuten haben. Somit ist nicht nur die Spannung immer vorhanden, sondern auch die Neugier ob dem Ausgang der Geschichte. Und die Auflösung ist wirklich gelungen und hat ganz eindeutig sehr mystische Züge. . Auch seine Charaktere sind durchweg gelungen und keinesfalls schwarz-weiß gezeichnet, sondern wirken sehr lebendig und haben Ecken und Kanten. Zumeist ist man bei den Erlebnissen von Sebastian dabei und lernt hier einen äußerst sympathischen jungen Mann kennen, der hilfsbereit und aufgeschlossen ist, über den Tod seiner Mutter noch nicht hinweg ist, unter seiner Beziehung zu Linda leidet und ansonsten viel mit seinem besten Freund unternimmt. . Ab und an wechseln die Handlungsstränge und dann verfolgt man auch ein wenig das Leben von Linda. Die junge Frau genießt scheinbar ihr Leben in vollen Zügen und lässt sich schon mal nachts auf ein Blind-Date unter einer Brücke ein, was sie auch offen Sebastian erzählt. Doch man merkt bald, dass Linda einfach nur Angst davor hat, Gefühle an sich heranzulassen und dies durch ein exzessives Sex-Leben kompensiert. Weitere Mitwirkende sind der etwas schrullige Nachbar Felix, der auf Schlagermusik steht, die liebenswerte, verständnisvolle Melissa und Sebastians bester Freund, der von einer großen Schauspielkarriere träumt. . Fazit: Eine wirklich gelungene, von Anfang bis Ende äußerst unterhaltsame, straff und fesselnd erzählte Mystery-Geschichte, die zudem mit wunderbar beschriebenen Charakteren aufwarten kann.

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  • Rezension zu "Den Teufel am Hals" von Stefan M. Fischer

    Den Teufel am Hals

    MadameJessi

    10. November 2012 um 14:46

    Meinung: Eben gerade konnte ich bei näherem hinsehen auf dem Cover ein kleines Detail erkennen. Nämlich das Gesicht auf der Scherbe (auf dem eBook konnte man das nicht ganz so gut erkennen). Das Cover ist nicht so mein Ding, aber für Thriller-Fans ist das bestimmt anders. Sebastians Mutter stirbt bei der Beschwörung eines Dämons und seitdem wir Sebastian von schrecklichen Halluzinationen geplagt. Als er eine Halluzination bekommt bei der sein Nachbar Felix an seiner Tür klopft und dies ein paar Minuten danach auch so passiert ahnt er das es keine normalen Halluzinationen sind. Er merkt dass er in die Zukunft sehen kann. Und nicht nur das. Er muss auch ein großes Unheil verhindern. "Den teufel am Hals" ist mein erster richtiger Mystery-Thriller und er hat mir gut gefallen. Stefan M. Fischer's Geschichte ist voller Leben Machen Lesern (vor allem befangene Leute) wird es vielleicht zu viel Leben sein. Denn er spart nicht mit präzisen Sätzen oder Beschreibungen auch bei den Sexszenen geht er sehr unverblümt an die Sache ran. Aber alles fügt sich wunderbar in die Geschichte ein und die Seiten fliegen vor Spannung nur so dahin. Es hat mir sehr großen Spaß gemacht das Netzt aus Verwirrungen zu entwirren das der Autor so leicht geschaffen hat. Man rätselt immer ob die skurrile Szene ein Blick in die Zukunft oder doch Realität war. Bis sich am Ende des Buches alles perfekt ineinander schiebt. Aber nicht immer ist es ein rätsel. Vieles war vorhersehbar da man eine Ahnung hat wo das alles hinführen wird. Und dann gab es auch noch das Problem das es so kurz war. Man hätte noch mehr Szenarien einbauen und die Geschichte vertiefen können. Ich will jetzt nicht nochmal näher auf die Protagonisten eingehen aber ich fasse es mal zusammen. Durch banale und alltägliche Situationen und Handlungen wurden die Charaktere zu etwas lebendigen und greifbaren. Keiner von ihnen ist perfekt, hat Kanten und Ecken, und so seine Macken und das ist das was sie so menschlich macht. Der Schreibstil passt auch gut zur Handlung. Fließend, emotional, ernsthaft und trotzdem mit einem schwarzen Humor. Es sind kurze Abschnitte und dadurch kommt man in dieses "Ach-das-bisschen-bis-zum-nächsten-Abschnitt-kann-ich-auch-noch-lesen"-Feeling rein sodass die wenigen Seiten sehr schnell vorbei sind. Man kommt den Charakteren schnell näher da die Erzählweise immer zwischen den Unterschiedlichen Protagonisten hin und her wechselt. Fazit: "Den Teufel am Hals" ist für einen so billigen Preis ein MUSS für Leute die in eine spannungsreiche Geschichte mit jeder Menge Mystery eintauchen wollen. Sie enthält noch dazu menschliche Charaktere und einen schönen leicht lesbaren und verständlichen Schreibstil. Sehr kurz aber lebhaft. Vielen Vielen Dank an den Autor Stefan M. Fischer für das Leseexemplar!

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  • Rezension zu "Den Teufel am Hals" von Stefan M. Fischer

    Den Teufel am Hals

    Nirena

    05. November 2012 um 19:45

    Sebastian ist der Hauptprotagonist dieses Kabinettstückchens. Ein bißchen naiv kommt rüber, außerdem gefangen in einer für ihn ungesunden Liaison mit Linda, die der Liebe abgeschworen hat und nur noch ihren Spaß haben will - mit Sebastian, aber nicht nur mit ihm. Sebastian, der gefühlsmäßig viel tiefer involviert ist, kommt damit nicht gut klar. Dann geschehen seltsame Dinge.......in der Rückschau erfahren wir Dinge über Sebastians Jugend, die die Ereignisse etwas klarer werden lassen - wo führen die Visionen hin? Stefan M. Fischer spricht eine unverblümte Sprache - wer zart besaitet ist, sollte sich deshalb besser wappnen. Auf dem Deckblatt steht "Roman" - realistisch würde ich es keinen Roman nennen, ebenso wenig wie "Ich bin kein Serienmörder" von Dan Wells ein Thriller ist, wie dessen Einband verkündet - denn beide verbindet dämonische Elemente. Weiß man dies und lässt sich darauf ein, kann man sich wunderbar unterhalten lassen, rätseln, wo die ganze Sache hinführt und am Schluß feststellen, dass Dämonen einen sehr schwarzen Humor haben. Kurzweilig und unterhaltsam - leider nicht allzu lang... http://ninis-kleine-fluchten.blogspot.de/2012/11/stefan-m-fischer-den-teufel-am-hals.html

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  • Rezension zu "Den Teufel am Hals" von Stefan M. Fischer

    Den Teufel am Hals

    Sky

    02. November 2012 um 14:27

    Eine Vision mit Folgen Ein Vorfall in seiner Jugend hat das Leben von Sebastian völlig verändert. Eigentlich wollte er nur seiner Mutter helfen, ihr die Last nehmen, Schuld am Tod eines geliebten Menschen zu sein. Stattdessen geschieht das Schlimmste: Seine Mutter stirbt bei der Beschwörung eines Dämons und Sebastian plagen seitdem Halluzinationen. Aber bald muss er erkennen, hinter den Halluzinationen steckt viel mehr. Als er in der Zeitung einen Artikel findet, der ihn unter Mordanklage ausweist, der plötzlich wieder verschwindet, glaubt er in die Zukunft sehen zu können. Auch sieht er voraus, dass sein Nachbar Felix wutentbrannt über die nächtlichen Schreie, die Sebastian aufgrund von Albträumen hat, vor seiner Haustür stehen wird. Ihm ist klar: Er kann in die Zukunft sehen und seine Halluzinationen lassen ihn ein Unheil sehen, welches er verhindern muss. Vorausahnungen und Zukunftsvisionen sind klassische Themen von Mystery- und Horrorthrillern und führen immer wieder zu Irrungen und Wirrungen seitens des Lesers. Stefan M. Fischer gelingt dieses Verwirrspiel ohne viel Mühe, ohne eine ausschweifende Geschichte und schafft dabei eine Authentizität, die einen erschreckt. Stefan M. Fischer entwirft nicht einfach normale Charaktere. Sie wirken durch die alltäglichen Situationen, denen sie ausgesetzt sind, menschlich, gefühlvoll und komplett. Ein jeder ist ein Charakterkopf, besitzt seine Ecken und Kanten, hat den ein oder anderen seltsamen Faible und ist doch auf seine Art sympathisch. Sei es eine eigenwillige Persönlichkeit, ein seltsamer sexueller Fetisch oder doch eine liebevolle, normal scheinende, Person. Jede Figur hat ihre speziellen Eigenschaften und bringen Leben in die Gesichte Und das Leben ist für manchen Leser eine Spur zu viel. Der Autor spart nicht mit prägnanten Sätzen und Beschreibungen, und so fehlt es auch nicht an der ein oder anderen ausführlichen Sexszene, die aufgrund der unverblümten Schreibweise, beim Leser anecken kann. Diese Szenarien fügen sich trotz allem in die Geschichte nahtlos ein, gehören auf ihre Weise dazu. Und genau darin liegt auch das sprachlich Besondere von Stefan M. Fischer: Ihm gelingt es einen fließenden Stil, mit Witz, Ernsthaftigkeit und Emotionalität in kurzen, schlagartigen Sätzen zu verpacken und schafft dadurch eine Spannung, dass die Seiten nur so dahinfliegen. Die Erzählweise, nicht nur aus der Perspektive von Sebastian, sondern auch aus anderen Sichten, bringt Abwechslung und Vielschichtigkeit in die kurze Geschichte und lässt die einzelnen Charaktere tiefgründiger erscheinen. Platziert werden sie in Nürnberg, deren Lokalitäten aufgegriffen werden und den Flair der Stadt einfängt. Ein Hauch Lokalkrimi schwingt mit und unterstreicht die Persönlichkeiten der Figuren umso deutlicher. Die interessante, durchkonstruierte Handlung trägt zudem einen großen Anteil an dem Sog, dem man sich nicht mehr entziehen kann. Man rätselt darüber, ob die Szene ein Ausblick in die Zukunft ist, wie das Unheil entsteht und wird mit Wendungen überhäuft bis man am Ende die gesamte Tragweite vor sich sehen kann, die Zusammenhänge aller Visionen einer Reihenfolge unworfen werden und einen Sinn ergeben. Aber nicht alles wirkt so überrascht wie es herausgestellt wird. Manches ist ersichtlich, vorhersehbar und auch die Beziehungen der einzelnen Charaktere wie auch die einzelnen Szenarien, lässen sich vorzeitig zu einer Vorahnung zusammensetzen, so dass mancher Überraschungsffekt ausbleibt. Nebst dieser Problematik, bleibt die Kürze des Romans. Stellen hätten ausgebaut werden können und gewisse Szenen und Momente kommen zu kurz und folgen zeitweise zu schlagartig oder sprunghaft. Nichtsdestotrotz, Sebastians Vergangenheit, seine wahnhaften Vorstellungen und Halluzinationen verdichten sich zu einem Netz, in welches der Leser gefangen und verloren hängen bleibt. Wie hängt alles zusammen? Welche Rolle spielt ein jeder Charaktere? Man lässt sich auf das Spiel ein und verfängt sich in der spannungsgeladenen Geschichte, voller Wendungen und unvorhersehbaren Momenten. Fazit Mit „Den Teufel am Hals“ gelingt Stefan M. Fischer es in Kürze, eine Handlung zu entwerfen, die ohne große Ornamente auskommt, und durch ihre puristische Art und Weise Tiefgang, Tiefgründigkeit und eine Brise Witz ausstrahlt. Ein spannender Mystery-Thriller mit menschlichen Charakteren und einer wendepunktreichen Handlung. Absolut lesenswert!

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  • Rezension zu "Den Teufel am Hals" von Stefan M. Fischer

    Den Teufel am Hals

    psychomaeh

    28. October 2012 um 01:25

    Eigentlich hatte ich ja kaum Zeit um was zu lesen und als dann eine Anfrage zu einem weiteren eBook, also ich es lesen und rezensieren wollte. Erst war ich mich sicher das ich nein sage, aber als ich mir den Klappentext durchgelesen hatte, musste ich es lesen :) Es geht hier um den Roman "Den Teufel am Hals" (für mich eher eine Kurzgeschichte ;)). Der Klappentext sagt wirklich schon alles über die Geschichte. Für mich eine willkommende Abwechslung zu den ganzen Liebes- und Schmalzstories die ich gerade am lesen war. Die Geschichte fängt schon ziemlich krass an und zwar mit einem Gang Bang. Die meisten würden bestimmt denken, "ach so Porno Zeugs, da will einer 50 Shades of Grey mit einem Thriller verbinden etc." aber nein Leute, hier ist das nicht der Fall. Es kommen hin und wieder ein paar Erotik Szenen vor aber ein Porno soll das Buch nicht darstellen. Alles zusammen wirkt irgendwie, real, normal. Klar fragt man sich jetzt, wie kann denn die Geschichte authentisch wirken, der Hauptprotagonist an Hallus leidet und Dämonen beschwört? Aber hey, auch solche Handlungsstränge gibt es im Real Life. Und gerade weil es etwas untypisch wirkt, wird die Geschichte super spannend erzählt. Sebastian liebt Linda. Beide sind nicht zusammen aber schlafen regelmäßig miteinander. Er sieht Dinge, die in der Zukunft passieren. Sie tut Sebastian psychisch nur weh und baut Scheiße. Wie wird das alles nur enden? In den einzelnen Kapitel bzw. Abschnitten wechseln die Erzählstränge zwischen Sebastian und Linda. Dadurch fühlt man sich ständiger Begleiter und kann sehr gut nachempfinden, was diese gerade durchmachen. Erzähl Perspektive ist in der dritten Person. Der Schreibstil ist einfach gehalten und lässt sich sehr angenehm lesen. Ich hatte das Gefühl das ich das Buch richtig flott durch hatte (deswegen auch mehr das Gefühl das es eine Kurzgeschichte ist, was aber ja eigentlich kein Argument dafür ist^^'). Es hat mir richtig Spaß gemacht. Ich wollte immer wissen ob die Visionen Sebastians wahr werden und ich fand die Handlung nie langweilig. Das Ende fand ich etwas an den Haaren herbeigezogen aber vielleicht war ich auch einfach zu blöd, um die wahre Intention herauszufiltern^^' Mich hat die Geschichte überzeugt. Sie ist klug zusammengetüftelt und wirkt durch diese mehr oder weniger alltäglichen Szenen sehr authentisch. Durch Sebastians Visionen und Vergangenheit wirkt die Handlung nicht ganz so normal aber es bleibt alles im glaubhaften Bereich. Wer also mal aus der Welt der rosaroten Wolken oder der düsteren Zukunft fliehen möchte, ist mit "den Teufel am Hals" gut bedient. Für Zwischendurch sehr zu empfehlen. Das Buch hätte fast 5 Sterne bekommen, aber wegen dem strangen Ende und das es ein Quickie war, muss ich leider einen halben Punkt abziehen. Ich hätte gerne mehr gelesen, also mehr vom "Ende". Aber das sind echt nur so kleine Nörgeleien von mir :)

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