Stefan M. Fischer Die Gestoßenen

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Inhaltsangabe zu „Die Gestoßenen“ von Stefan M. Fischer

Veganer-Zombies, tollwütige Elfen, Drachen, die Wasser speien, - 'Andersartige' werden nach Abandonien verbannt.Als die Siamesische Zwillingswespe das Gerücht verbreitet, dass sich die Abandonier gekreuzt und rachsüchtige Bestien hervorgebracht haben, rufen die Oberen zu einem Feldzug auf.Tarabas sieht seine Chance gekommen, als größter Zauberkrieger in die Geschichte einzugehen und schließt sich dem Heer an, das die Abandonier vernichten soll. Doch durch einen unverzeihlichen Fehler muss er fliehen.Sein Weg führt ihn ausgerechnet nach Abandonien ... Die Gestoßenen - Eine Parabel auf unsere Gesellschaft und deren Randgruppen!http://www.autor-stefan-fischer.de/gestossenen.htm (Quelle:'E-Buch Text/15.05.2012')

Sehr empfehlenswert für Fantasy-Fans und Liebhaber skurriler und witziger Storys

— Rosentraeume
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  • Skurril, witzig und traurig

    Die Gestoßenen

    Rosentraeume

    15. October 2014 um 19:44

    Jungs wollen Krieger werden. So auch Tarabas, der junge Glatzköpfler. Dabei liegt seine wahre Begabung in der Zauberei. Doch der Traum vom Krieg und, ach so wunderbaren, anschließenden Heldenruhm kann ihm auch sein Lehrer Fumé nicht ausreden. Und so kommt es wie es kommen muß: als die Oberen den Kriegs-Hornissengeneral Uldin auf die ausgestoßenen, andersartigen und mit Sicherheit abstoßenden Abandonier hetzt und diese bösen und widerwärtigen Kreaturen vernichtet werden sollen, ist Tarabas einer der Ersten, die sich zum Kriegsdienst melden, um als Kriegszauberer dabei sein zu dürfen. Auch sein bester Freund Vincent, ein Haariger, muss an die Front, obwohl dieser viel lieber weiter Holz schnitzen und das Leben genießen würde. Und so finden die Beiden sich inmitten anderer Williger und werden entsprechend ihrer Fähigkeiten in der Kriegs- und Zauberkunst unterwiesen. Wie das Leben so spielt, müssen die Beiden jedoch fliehen und landen direkt in der Mitte der Abandonier. Was sie dort erleben und wie der schreckliche Krieg ausgeht, ist in der skurrilen Geschichte liebevoll dargelegt. Neben den Haarigen und den Glatzköpflern begegnet der Leser auch allerlei bekannten Figuren aus der Fantasywelt – nur eben etwas anders als sonst. Ich zumindest habe noch von keinem Drachen gehört, der eine Eisprinzessin liebt. Oder einer lispelnden Elfe (kleiner als ein Zwergenfinger), die eine sehr dominante Ader beim Mondmann offenbart. Oder einen Maulwurf, der maunzt wie eine Katze und von einem Untoten verstanden wird, weil dieser mal aus Langeweile die Katzensprache erlernte. Sie kam bis ganz nach vorn und legte wieder die Hand an die Eiswasserfalloberfläche. Er unterdrückte den Drang, seine Pranke gegen ihre Eishand zu legen und sich mit ihr verbunden zu fühlen. Die von ihm ausgehende Wärme würde sie wieder verletzen, immer verletzen, vielleicht ihren Tod bedeuten. Sie setzte sich im Schneidersitz, zupfte sich eine Eisblume und roch daran. Er war froh, dass das kleine Missgeschick anscheinend vergessen war, und fragte sich, wie wohl Eisblumen duften, und welchen Geruch sie jetzt in der Nase trug. Eisschmetterlinge klirrten in Schwärmen über sie hinweg, die Katze schnappte nach ihnen. Die Eisprinzessin deutete den Schmetterlingen nach, rieb dann den Bauch und signalisierte ihm, dass gerade so etwas in ihr flatterte. Er legte in den Blick all seine Freude, damit sie an seinen Augen sehen konnte, wie glücklich ihn das machte. In ihm sah es nicht anders aus. Goncko blieb, bis der Mond am Himmel prangte und er den Mann im Mond erspähte. Dieser schob seinen Hut ins Gesicht und legte sich schlafen, tat es der Eisprinzessin nach, die bereits neben der gepflückten Eisblume schlummerte. Der Drache betrachtete noch einmal das Bild, dachte sich, dass er diese Nacht von Eisblumenblättern träumen würde, die sich im Atem der Prinzessin bewegten, dann schlich er auf den Spitzen seiner Pranken von dem Felsvorsprung. Doch gerade diese Andersartigkeit macht die Geschichte so interessant, spannend, lustig und traurig. Für mich war die Mischung perfekt! Und sie vermittelt einige ach so wichtige und leider viel zu oft vergessene Werte: “Wieso sollte Jemand, nur weil er anders aussieht oder einer anderen Rasse angehört böse sein?”, “Freundschaft ist das Allerwichtigste!”, “Die Liebe findet ihren Weg. Manchmal über Umwege, aber sie findet ihn.” Sobald man sich auf Tarabas und seine Welt eingelassen hat, ist die Story flüssig und leicht zu lesen. Die Wesen und die Umgebung sind so gut dargestellt, dass die dazugehörigen Bilder schnell in meinem Kopf Gestalt annahmen und mit den jungen Männern in den Krieg zog. Alles in Allem: sehr empfehlenswert für Fantasy-Fans und Liebhaber skurriler und witziger Storys!

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  • Rezension zu "Die Gestoßenen" von Stefan M. Fischer

    Die Gestoßenen

    LeseKatze

    18. December 2012 um 15:28

    Kurzbeschreibung: Veganer-Zombies, tollwütige Elfen, Drachen, die Wasser speien, - 'Andersartige' werden nach Abandonien verbannt. Als die Siamesische Zwillingswespe das Gerücht verbreitet, dass sich die Abandonier gekreuzt und rachsüchtige Bestien hervorgebracht haben, rufen die Oberen zu einem Feldzug auf. Tarabas sieht seine Chance gekommen, als größter Zauberkrieger in die Geschichte einzugehen und schließt sich dem Heer an, das die Abandonier vernichten soll. Doch durch einen unverzeihlichen Fehler muss er fliehen. Sein Weg führt ihn ausgerechnet nach Abandonien .. Buchausstattung/Cover: Das Buch ist in einer Broschierten Ausgabe, und hat insgesamt 152 Seiten. Es ist aber nicht in Kapiteln aufgeteilt, sondern in jeden Abschnitt ist ein Zauberhut mit Stab darin zu sehen. Auf das Cover ist ein Wesen zu sehen, das vielleicht Tarabas darstellen soll aber genau bin ich mir da nicht sicher. Meine Meinung: Ich bin ohne Erwartungen an dieses Buch rangegangen ich habe mich einfach überraschen lassen, denn so ein Buch in der Art habe ich bis jetzt noch nicht gelesen.Und ich bin sogar richtig positiv Überrascht das es mir gefallen hat. Denn eigentlich kann ich nicht viel mit Kämpfe und Krieg anfangen. Die Geschichte handelt ursprünglich von Tarabas er will sich beweisen und will unbedingt Kämpfen, und in denn Krieg ziehen. Er ist richtig besessen davon, denn er will nicht wie sein Vater ein Schwächling sein sondern ein richtiger mutiger Held werden. Denn er glaubt an das Schicksal das er in denn Krieg ziehen wird. Eines Tages wird dies dann auch geschehen als die ausgestoßenen Abandonier vermehren und schreckliche Ungeheuer heranziehen würden,. Und so kam es dann auch zum Kampf. Mehr möchte ich aber nicht verraten sonst würde ich zu viel verraten und die Spannung würde ausbleiben. Als ich das Buch gelesen habe, wusste ich nicht wie es weitergehen wird, und es wurde nicht hervorsehbar wie es weiter ging das war gut. Die Grund Idee mit Tarabas fand ich nicht schlecht. Ich bin in eine andere Welt eingetaucht in eine Fantasy Welt die mir beim Lesen das Kopfkino ermöglicht hat. Ich fand das Buch lustig, unterhaltsam,Spannend und und auch an manchen Stellen fesselnd. Charaktere: Ich fand das die einzelnen Charaktere gut ausgearbeitet waren und auch gut beschrieben. Jeder einzelnen Charakter spielt sozusagen seine eigene Rolle in diesem Buch.Mein Lieblingscharakter war die Elfe die einen Sprachfehler hatte, da musste ich sogar beim lesen mehrmals lachen wegen die Elfe. Aber sonst sind die anderen Charaktere auch toll wie z.B. Tarabas Vincent. Vorallem habe ich Tarabas bewundert das er so ein Kampfgeist zeigt und eine Kämpfernatur ist, was viele eher nicht gemocht haben. Aber mir persönlich hat es gefallen. Schreibstil: Der Schreibstil vom der Autor ist einfach und flüssig zu lesen. Dadurch steigert sich das Tempo beim Lesen sogar noch mehr, und der Spannungsfaden ist bis zum Ende zum zerreißen gespannt, und natürlich auch sehr unterhaltsam. Die Geschichte wird in mehere Perspektiven erzählt. Am Anfang war echt war etwas schwierig für mich darin rein zu finden in diese Geschichte durch die verschiedene Perspektiven, aber nach einer weile hat man sich dran gewöhnt und ist gut zurecht gekommen. Fazit ein toller spannender witziger Fantasy Roman. Ich kann das Buch weiter empfehlen die auch gerne Fantasy lesen und mit verschiedene Fantasy Wesen wie Drachen Elfen Zwerge und Zombies anfangen können.

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  • Rezension zu "Die Gestoßenen" von Stefan M. Fischer

    Die Gestoßenen

    Kittyzer

    31. October 2012 um 19:31

    Die Zitrone fiel, als Tarabas ein Knacksen hinter sich zusammenzucken ließ. Erschrocken drehte er sich um und sah die Siamesische Zwillingswespe vor sich stehen. "Isse schöne Tag", meinte der eine Kopf. "Um zu sterben", sagte der andere. Tarabas setzte vor Schreck einen Schritt zurück und trat auf etwas Rundes. Er kippte hintenüber, sah die Zitrone zur Siamesischen Zwillingswespe rollen, und schlug sich den Kopf so hart, dass er das Bewusstsein verlor. -- INHALT: Schon lange möchte der junge Glatzköpfler Tarabas das tun, was ihm seiner Meinung nach vom Schicksal vorherbestimmt wurde: In den Krieg ziehen. Als die Siamesische Zwillingswespe verbreitet, dass sich die ausgestoßenen Abandonier vermehren und schreckliche Ungeheuer heranziehen würden, ruft Hornissengeneral Uldin zum Kampf auf - und Tarabas sieht seine Chance gekommen. Doch dann muss er plötzlich gemeinsam mit seinem besten Freund fliehen und landet zu allem Übel auch noch geradewegs im Land der Abandonier. Doch da entdeckt er, dass diese gar nicht so furchtbar sind wie gedacht... MEINE MEINUNG: In der Fülle der Fantasy-Romane ist es mittlerweile sehr schwer, mal einen zu finden, der sich von der breiten Masse abhebt. Bei Stefan M. Fischers "Die Gestoßenen" ist aber schon beim Klappentext klar, dass einen hier etwas anderes erwartet - und, wie es auf dem Cover steht, auch etwas "Skurriles". Hier kann man nach völlig normalen oder gar perfekten Figuren lange suchen, was das Ganze so besonders macht. Der Schreibstil ist meistens flüssig, manchmal blutig und selten übertrieben albern. Allerdings sollte man sich tatsächlich auf allerlei Merkwürdigkeiten einstellen und mit diesen auch zurecht kommen. Protagonist ist der Glatzköpfler Tarabas, der vollkommen besessen ist vom Krieg und davon, sich endlich zu beweisen. Denn sein Vater war ein Feigling und um diese Schmach endlich vergessen zu können, muss er selbst zum Helden werden. Er ist durchaus sympathisch, allerdings lassen ihn seine Besessenheit vom Kampf und besonders seine Uneinsichtigkeit zwischenzeitlich etwas nervig wirken. Zum Ende allerdings macht er eine schöne Wandlung durch, wenn diese auch ein klein wenig plötzlich kommt. Sein bester Freund Vincent ist der besonnenere der Beiden und vor allem der mit dem größeren Herz - denn er setzt sich auch für die Schwachen ein und möchte all seinen Freunden nur Gutes. So wurde er für mich zum hauptsächlichen Sympathieträger. Ansonsten werden hier einige kuriose Charaktere eingeführt: Da ist eine junge Elfe mit Sprachfehler, die sich immer zu mit dem mit einem Fluch belegten Drachen Goncko kabbelt. Oder Waldipert, ein Untoter, der seiner Frau hinterhertrauert. Die Siamesische Zwillingswespe, die aus einer guten und einer bösen Seite besteht, von denen letztere einen bayrischen Akzent hat. Oder der Hornissengeneral Uldin, der die letzte Niederlage nicht verkraften kann und nun um jeden Preis gewinnen will - und der, um sich zu stärken, auch nicht davor zurückschreckt, Leute aus seinen eigenen Reihen zu fressen. All diese Figuren sind vollkommen unterschiedliche Persönlichkeiten und sehr interessant, zwischenzeitlich wird diese Fülle an Charakteren aber auch zu viel. Es ist absolut erfrischend, endlich mal ein Buch zu lesen, in dem keine der Personen auch nur ansatzweise perfekt ist. Selbst zierliche Wesen wie die Elfe Nahiel haben ihre Macken, was es dem Leser ermöglicht, sich schnell mit ihnen zu identifizieren. Allerdings wirken die Dialoge so auf diese Art - immer darum bemüht, etwas Verrücktes einzubauen - zwischenzeitlich recht übertrieben und unglaubwürdig. Weniger wäre an manchen Stellen mehr gewesen. Aufgrund der originellen Geschichte kann man jedoch meistens darüber hinwegsehen. Tarabas' Weg zu seinem Seelenlied, das die Charaktere in der Geschichte singen können, sobald sie ihren inneren Frieden gefunden haben, ist steiniger und vor allem ein vollkommen anderer als er ihn sich vorgestellt hat. Denn entgegen seiner Erwartungen sind die Abandonier keine Monster, sondern freundliche Wesen. Und er muss sich entscheiden... Die Glaubwürdigkeit dessen, dass eine Armee von 1000 Mann in den Krieg zieht, um - wie es dargestellt wird - ungefähr 20 Abandonier abzuschlachten, weil die Siamesische Zwillingswespe ein Gerücht in die Welt gesetzt hat, sei mal dahin gestellt. Denn ansonsten weiß der Roman durch Originalität und einen tieferen Sinn absolut zu punkten. Hier wird klar, dass niemand perfekt sein muss, wodurch das Ganze einen schönen Unterton erhält. Das Ganze arbeitet zum Ende hin eigentlich auf ein heftiges Gemetzel hin - stattdessen aber überrascht der Autor mit einer Wendung, die der Leser so nicht erwartet hätte und die dennoch komplett überzeugen kann, weil schließlich doch jemand ganz anderes für den Frieden sorgt. So findet das Werk auf eine völlig unerwartete Weise zu einem guten Abschluss und macht möglicherweise auch Lust auf mehr. FAZIT: Stefan M. Fischers "Die Gestoßenen" hebt sich von der Masse der Fantasy-Romane durch skurrile Figuren und eine neuartige Geschichte ab. Zwar wird das Ganze zwischenzeitlich etwas albern und auch Logikfehler gibt es den ein oder anderen, dennoch sorgt das Buch für einige unterhaltsame Lesestunden. Gute 3,5 Punkte, hier ausnahmsweise aufgerundet auf 4.

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