Stefan M. Fischer Tarabas, der Zauberschüler

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Inhaltsangabe zu „Tarabas, der Zauberschüler“ von Stefan M. Fischer

(Ehemals 'Die Gestoßenen') Klappentext: Veganer-Zombies, tollwütige Elfen, Drachen, die Wasser speien, - 'Andersartige' werden nach Abandonien verbannt. Als die Siamesische Zwillingswespe das Gerücht verbreitet, dass sich die Abandonier gekreuzt und rachsüchtige Bestien hervorgebracht haben, rufen die Oberen zu einem Feldzug auf. Tarabas sieht seine Chance gekommen, als größter Zauberkrieger in die Geschichte einzugehen und schließt sich dem Heer an, das die Abandonier vernichten soll. Doch durch einen unverzeihlichen Fehler muss er fliehen. Sein Weg führt ihn ausgerechnet nach Abandonien ... Auszüge aus Rezensionen: »Es ist eine Phantasie-Walze die der Autor über seine Leser rollen lässt. Ein Feuerwerk von durchaus orginellen Einfällen.« (Nichtraucher) »Hammerbuch und total klasse,extrem kurzweilig - für Fantasy-Fans ein muss!« (K.Stadick) »Schöööön! Auf eine skurrile, teilweise etwas bekloppte, aber dafür sehr amüsante Art und Weise. (Amelie)

Skurril ? Ja! für mich oft zu skurril und stellenweise auch etwas zu blutig und brutal und zuwenig Zauberrei :)

— Silvermoonnight
Silvermoonnight
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  • Skurril und stellenweise recht blurig und grausam

    Tarabas, der Zauberschüler
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    Klappentext: Veganer-Zombies, tollwütige Elfen, Drachen, die Wasser speien, - 'Andersartige' werden nach Abandonien verbannt. Als die Siamesische Zwillingswespe das Gerücht verbreitet, dass sich die Abandonier gekreuzt und rachsüchtige Bestien hervorgebracht haben, rufen die Oberen zu einem Feldzug auf.  Tarabas sieht seine Chance gekommen, als größter Zauberkrieger in die Geschichte einzugehen und schließt sich dem Heer an, das die Abandonier vernichten soll. Doch durch einen unverzeihlichen Fehler muss er fliehen. Sein Weg führt ihn ausgerechnet nach Abandonien ...    Meine Meinung: Zum Cover: Das Cover hatte mich sofort angesprochen und ich fand es wirklich sehr schön. Das Feuer mit der Person im Cape, lässt das ganze sehr geheimnisvoll wirken. Allerdings hat das Cover nicht wirklich was mit dem Inhalt des Buches zu tun, bzw. nicht viel. Der Schreibstil von Stefan M. Fischer war sehr flüssig zu lesen, er kam bis auf seine Beschreibungen für die Wesen, die er erschafffen hat, mit recht einfachen und leichtverständlichen Worte aus. Er hielt das Buch allerdings wirklich sehr verstrickt und hatte lange Zeit durch häufige Szenewechsel und verschiedene Handlungsorte für einige Verwirrung gesorgt. Die Zusammenhänge werden erst gegen Ende des Buches wirklich entknotet und verständlich vorher leider kaum, bzw. man kann nur leichte Zusammenhänge nachvollziehen. Geschrieben wurde das Buch in der Erzählform, geprägt von vielen verschiedenen Sichtpunkten. Zum Inhalt: Als ich das Buch gekauft hatte, hatte ich mich auf eine humorvolle und etwas andere Fantasiegeschichte gefreut. Bekommen habe ich definitiv eine andere Fantasiegeschichte, die auch wie beschrieben sehr skurril ist und wie der Klappentext zeigte etwas ungewöhnliche Figuren bereit hielt. Allerdings war es dennoch nicht das, was ich mir erhofft hatte. Es gab sicherlich die ein oder andere Stelle im Buch, die etwas humorvoll dargestellt wurde. Sei es, dass Figuren bestimmte Dialekte bekamen oder seltsame Sprachfehler hatten, die einem mal zum Schmunzeln verleiteten. Was für mich aber viel heraus stechender war und so gar nicht in meine Vorstellung von dem Buch gepasst hatte, war, dass es doch recht blutig zuging und die Hauptperson, Tarabas der Zauberschüler, nicht menschlich war, sondern wohl eher ein übergroßes Insekt oder war die ganze Welt mit ihren Fabelwesen einfach nur sehr viel kleiner ? So genau kann ich das auch nach beenden des Buches nicht sagen, denn da kommen wir zum nächsten Mängelpunkt für mich. Eine Einleitung, die den Leser etwas auf das was ihn erwartet vorbereitet gibt es hier leider nicht, man wird quasi ins kalte Wasser geworfen und muss sich bis ca. Mitte des Buches alles etwas zusammenreimen und auch danach gibt es keine wirklichen Ausführungen über die Wesen, welche hier zum Leben erwacht sind. Fand ich sehr schade denn ich verstand lange Zeit nicht wer oder was Tarabas ist, wer die ganzen anderen Gestalten waren oder wie sie vielleicht aussehen sollten. Demnach las ich zwar eine wirklich spannende Geschichte, die zu keinem Zeitpunkt langweilig war, aber leider auch eine, die ich mir nicht wirklich vorstellen konnte… Es war mehr als skurril für mich. Es gab viele interessante Charaktere im Buch, viele auch die man wirklich mochte. Leider bin ich sehr lange Zeit mit Tarabas gar nicht warm geworden und mochte ihn auch nicht wirklich, gegen Ende des Buches wurde es zwar dann besser, aber da war mein Herz schon lange anderen Charakteren verfallen, wie z.B. seinem besten Freund. Leider waren auch die vielen blutigen Szenen nicht ganz so das, was ich mir vorgestellt hatte und mir unter skurril auch nicht wirklich gewünscht hatte. Am Anfang dachte ich noch ok .. ich hoffe, dass ich so was nicht all zu oft lesen muss, aber leider wurde es dann doch öfter zum Thema… ich persönlich hätte auf diese „Fressorgien“ verzichten können und war auch irgendwann richtig genervt davon, weil das für mich dann doch nichts wirklich spannendes hatte und auch nicht unter meinen Geschmack von Humor fällt. Fazit: Dieses Buch ist meiner Ansicht nach nichts für die Soft-Fantasy-Liebhaber von Harry Potter oder die anderen Jugendfantasy-Liebhaber. Man sollte sich von dem Titel und dem Cover nicht, wie ich, auf ein etwas magisch verzauberndes Erlebnis vorbereiten, sondern auch eher mit handfester Gewalt rechnen. Es geht oft blutig, teilweise auch leicht brutal zu, Horror würde ich es nun nicht nennen aber es kann einem schon etwas leichten Gruselschauer bereiten. Mein Geschmack hat es leider nicht wirklich getroffen, aber ich kann mir vorstellen, dass es sicherlich einige Leser entzücken lässt, die nicht auf den normalen langweiligen Fantasy Romantik Roman abfahren :) 

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