Stefan Melneczuk

 4 Sterne bei 52 Bewertungen
Autor von Marterpfahl, Geisterstunden vor Halloween und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Stefan Melneczuk

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Stefan MelneczukGeisterstunden vor Halloween
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Geisterstunden vor Halloween
Geisterstunden vor Halloween
 (7)
Erschienen am 25.05.2009
Stefan MelneczukAbsurd
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Absurd
Absurd
 (1)
Erschienen am 01.06.2002
Stefan MelneczukSchattenland
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Schattenland
Schattenland
 (0)
Erschienen am 01.03.1999
Stefan MelneczukThunder Rising
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Thunder Rising
Thunder Rising
 (0)
Erschienen am 01.11.2017
Stefan MelneczukMarterpfahl
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Marterpfahl
Marterpfahl
 (40)
Erschienen am 28.11.2011
Stefan MelneczukRabenstadt
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Rabenstadt
Rabenstadt
 (3)
Erschienen am 02.09.2011
Stefan MelneczukWallenstein
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Wallenstein
Wallenstein
 (1)
Erschienen am 01.05.2014
Stefan MelneczukSchattenland
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Schattenland
Schattenland
 (0)
Erschienen am 01.04.2013

Neue Rezensionen zu Stefan Melneczuk

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Elmar Hubers avatar

Rezension zu "Wallenstein" von Stefan Melneczuk

Wallenstein
Elmar Hubervor 4 Jahren

“Wallenstein hat uns beobachtet. Die ganze Zeit. Er hat auf den richtigen Moment gewartet, als Mann in der Menge, das letzte Ziel immer vor Augen, Er hat den Feldzug niemals beendet. In Aussicht auf einen Feind, auf den es sich zu warten lohnt. “

STORY

Der ehemalige Polizist Richard Wagner kehrt zurück in sein Heim in Langenberg. Zurück von einer Auszeit, die er sich nach dem Unfalltod seiner Frau Christina genommen hatte. Doch wird er das Gefühl nicht los, nicht mehr alleine im Haus zu sein. Besonders im Dachzimmer, wo die leidenschaftliche Vinylsammlerin Christina ihrem Hobby nachgegangen ist, meint er, noch immer ihre Präsenz zu spüren. Und nicht nur die Erinnerungen an seine Frau lassen Wagner nicht zur Ruhe kommen. Auch der lange zurückliegende Fall “Nachtgespenst”, holt ihn wieder ein. Ein Unbekannter hatte sich 1987 mit einem Bettlaken maskiert und in dieser Verkleidung mehrere Menschen im umliegenden Land getötet. Die Bevölkerung befand sich in Aufruhr, Polizei und Staatsanwaltschaft arbeiteten unter Hochdruck und mit wachsendem Aufgebot, ohne den Mörder fassen zu können. Zwar lieferte Wagners Frau Christina – schon immer gut, was Vorahnungen anging – ihrem Mann einen entscheidenden Hinweis, doch konnte der Mörder nicht gefasst werden. Und das Nachtgespenst hat Wagner seit dem nie aus den Augen gelassen.

„Haben Sie sein Gesicht gesehen?“
„Er hatte kein Gesicht.“
„Keine Gesicht?“
„Nein! Er trug immer das verdammte Laken über dem Kopf. Zwei Löcher für die Augen, ein breites für den Mund. Und diese irren Lupengläser. Sonst nichts. Ich glaube, der Kerl trug eine Spezialbrille, Sah ein bisschen aus wie der Frosch mit der Maske in diesem Edgar-Wallace-Film.“

MEINUNG

Bereits mit seinem Debütroman MARTERPFAHL (Neuauflage im Blitz Verlag erhältlich) hatte sich Stefan Melneczuk in die Herzen der Horrorfans geschrieben. “Der Roman hat meine kühnsten Erwartungen übertroffen, und wenn ich ehrlich bin, dann hat sich bis heute nichts daran geändert.” (aus dem Nachwort). Auch seine Kurzgeschichten, gesammelt in GEISTERGESCHICHTEN VOR HALLOWEEN und SCHATTENLAND (beide Blitz Verlag) konnten die Leserschaft überzeugen. Mit Spannung erwarteten die Fans also den neuen Roman des Autors, der nach MARTERPFAHL und RABENSTADT den Abschluss einer „Heimatthriller“-Trilogie aus dem Ruhrgebiet und dem Bergischen Land bildet. Entsprechend lohnt es sich, zumindest MARTERPFAHL vorher gelesen zu haben, denn immer wieder wird der Fall Marc Falkenheim in WALLENSTEIN erwähnt.

Nach der recht konventionellen Exposition, in der Ex-Kommissar Richard Wagner nach Hause zurückkehrt, geht man zunächst davon aus, dass das „Nachtgespenst“ in der Gegenwart wieder aktiv wird und Wagner noch einmal Ermittlungsarbeit leisten muss. Stattdessen jedoch fühlt sich dieser von seiner verstorbenen Frau heimgesucht, was ihn gedanklich wieder ins Jahr 1987 und zum Fall „Nachtgespenst“ zurück bringt. Dies schildert Melneczuk als vollständig autonomen Handlungsstrang stets im Wechsel mit der Gegenwartshandlung. Auch formal wird also die enge Verwandtschaft zu MARTERPFAHL deutlich.

Bei seinen Recherchen stieß der Autor außerdem immer wieder auf den Fall Jürgen Bartsch. Der sogenannte “Kirmesmörder”, der in den Jahren 1961 bis 1966 um Wuppertal herum aktiv war, sprach immer wieder Jungen auf Jahrmärkten an. Es gelang ihm, vier Jungen mit Versprechungen in sein Versteck zu locken, um sie zu töten, ein fünftes Opfer konnte entkommen, was schließlich zur Festnahme von Bartsch führte. Der Beschäftigung des Autors mit dem Fall Bartsch ist es wohl geschuldet, dass Melneczuks Nachtgespenst fast wie eine moderne Version des Kirmesmörders wirkt. Im Roman dient Bartsch dann auch als erklärtes Vorbild für den Täter, der sich sogar Bartschs damaliges Versteck, einen ehemaligen höhlenartigen Luftschutzbunker in Langenberg-Oberbonsfeld, als nahezu heiligen Ort auserkoren hat. Weiterhin versäumt es Melneczuk nicht, Mitgefühl für das Nachtgespenst/Wallenstein zu wecken, muss dieser doch auf eine Kindheit voller Demütigung zurückblicken.

Wie die meisten Romane der Blitz Regional-Thriller-Reihe bietet WALLENSTEIN in Grunde einen Lokalkrimi mit phantastischer Garnitur, der sich zwar nicht in Blut badet, der aber auch seinen Thrill nicht mit Humor bricht, wie viele prominente Vertreter dieses Genres. Überhaupt umgeht Stefan Melneczuk gerne die üblichen Krimikonventionen und schafft so ein unstetes Flair, das seine Romane zu etwas Besonderem macht. Hier kann alles passieren.

Zum Beispiel scheut sich der Autor auch nicht, Szenen einzubauen, die lediglich der Atmosphäre dienen und den Roman eigentlich nicht weiter bringen. Was Melneczuks Kurzgeschichten stets etwas unfertig wirken lässt, erweist sich – eingebaut in eine fortlaufende Romanhandlung – als einzigartige Stärke. So variiert das Tempo des Romans zwar deutlich, doch macht dies hier einen nicht zu unterschätzenden Reiz aus, der den meisten vergleichbaren Veröffentlichungen der Publikumsverlage abgeht.

Das Coverbild und Artwork zum Roman hat wieder Blitz-Hausgrafiker Mark Freier beigesteuert. Die Atmosphäre wird sehr gut getroffen, auch wenn das Motiv nur am Rande etwas mit dem Romaninhalt zu tun hat. Wie gewohnt stimmen auch wieder Satz und Verarbeitung. Das Taschenbuch sieht auch nach der Lektüre noch aus wie neu.

FAZIT

Ex-Kommissar wird nach dem Tod seiner Frau erneut mit einem nie vollständig abgeschlossenen Fall konfrontiert. Außergewöhnlicher Abschluss von Stefan Melneczuks „Heimatthriller“-Trilogie.

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Krinkelkrokens avatar

Rezension zu "Geisterstunden vor Halloween" von Stefan Melneczuk

Verbreitet schaurig-schöne Lagerfeuer-Stimmung!
Krinkelkrokenvor 5 Jahren

Achtung: Besprechung bezieht sich auf das Hörbuch!

Stefan Melneczuk, der kurioserweise am 31. Oktober 1970 zur Welt kam und Autor des hoch gelobten Gruselromans à la Stephen King, „Marterpfahl – Sommer der Indianer“, ist, hat 31 seiner Kurzgeschichten aus 23 Jahren literarischer Praxis zusammengestellt, die täglich in kleinen aber wirksamen Dosen auf das Gruselfest vorbereiten sollen – von Mutigen aber auch am Stück genossen werden können. Gelesen werden die fiktiven Horrorlegenden eindringlich von Antje Peters.

Dieses Hörbuch begeistert im wahrsten Sinne des Wortes: Die verschiedenen Geschichten sind von überschaubarer Länge, sodass sie sich hervorragend zum Hören vor dem Einschlafen eignen – jedenfalls wenn man entsprechend starke Nerven hat. Denn nicht zuletzt durch Antje Peters' atmosphärisches Wispern, Säuseln und Raunen entsteht Lagerfeuer-Schauerstimmung vom Feinsten. Die fantastischen Geister-, Werwolf- und Vampirgeschichten sind so unterschiedlich wie die Subgenres selbst. Zwar greift Melneczuk auf altbewährte Stilmittel zurück. Dabei wirken seine Szenarien aber keineswegs abgedroschen. Vor allem die Personen wurden teilweise äußerst liebevoll entworfen und wirken lange nach. Die Kurzgeschichten sind intelligent geschrieben, mühevoll konzipiert und hingebungsvoll zusammengestellt worden. Nicht alle von ihnen erscheinen allerdings – wie so oft bei Anthologien – vollständig ausgereift, sondern wirken teilweise wie Fingerübungen, was angesichts des Entstehungszeitraums nicht unbedingt verwundert. Da der Autor ansonsten äußerst talentiert herüberkommt, fallen Ungereimtheiten, mangelnde Tiefe oder allzu abrupte Lösungen natürlich umso mehr ins Gewicht, tun der Sammlung aber insgesamt keinen Abbruch. Einige Texte sind durchaus verzichtbar, hätten mit ihrem Fehlen aber den Spaß des „Kalenders“ geschmälert.

Melneczuk trifft grundsätzlich die richtigen Töne und schildert Stimmungen professionell und vielseitig – dicht und düster, einfühlsam und zart oder grausam und dramatisch. Durch die Stimme der Sprecherin wirken die Geschichten noch lange nach und wehen wie ein kalter Windhauch an düsteren Herbstnächten um das Hörerherz. Für Gruselfans ein Genuss!

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Seitenakrobatins avatar

Rezension zu "Geisterstunden vor Halloween" von Stefan Melneczuk

Stefan Melneczuk - Geisterstunden vor Halloween
Seitenakrobatinvor 5 Jahren

Inhalt:
In Herbst- und Winternächten, so sagt man, wenn der Wind landeinwärts zieht, kann man die Todgeweihten auf dem Hungerberg hören. Fünfzig Männer, vierzig Frauen und fünfzehn Kinder, die keinen Frieden finden. Der Wind trägt ihre Gebete und Lieder hinab in die Stadt. Sie dringen durch Türen und Fenster, wie ein Fluss, der kein Ende nimmt und die Torffeuer von Geisterhand erstickt.



Meine Meinung:
Ein wirklich hervorragendes Buch dass ich jeden empfehlen kann der sich für Halloween und/oder gruselige Werke interessiert.
Das Buch hat für jeden Tag im Oktober eine Kurzgeschichte parat - und alle haben ihren eigenen Charme, den der Leser zu spüren bekommt. Jede Kurzgeschichte ist datiert vom 1. Oktober bis zum 31. Oktober und man kann sich entscheiden ob man das Buch komplett, oder die Geschichten nach und nach liest. Die länge/kürze der Geschichten reicht von 2 Seiten bis zu 70 Seiten und verspricht reichlich Abwechslung. Kein Werk gleicht dem anderen und auch der Gruselfaktor kommt nicht zu kurz. Was mir gefiel war, dass man nur mit der Fantasie des Lesers spielt - ich würde sagen: Gute alte Horror-Geschichten mit aktueller Thematik. Auch mir lief das ein oder andere Mal ein Schauer über den Rücken, obwohl mich nicht viel schockt.
Auf den letzten Seiten bekommt man gezeigt wie Stefan Melneczuk auf die meisten Ideen gekommen ist, beziehungsweise wann er darauf gekommen ist. Ein nettes, (sehr) kleines Extra.

Der Autor hat mit “Geisterstunden vor Halloween“ bewiesen, dass er weiß wie er den Leser bis zum Schluss ans Buch ketten kann. Ein gelungenes Werk für dunkle Oktobernächte.

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Gespräche aus der Community

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Thrillerfans aufgepasst, hier startet die erste Leserunde des BLITZ Verlags. Lest ihr gerne Thriller ? Dann würden wir uns freuen, wenn ihr einer von 25 Testlesern des Titels „Marterpfahl“ von Stefan Melneczuk werdet. Hier eine kleine Inhaltsangabe, um euch den Mund wässrig zu machen: Roland, David und Thomas verbindet seit mehr als zwanzig Jahren ein dunkles Geheimnis. Es geht um eine Mutprobe, die dramatisch aus dem Ruder gelaufen ist. Im Zeichen unheimlicher Ereignisse versuchen sie, sich ihrer Schuld zu stellen. Um Frieden zu finden, müssen die Freunde ihre Angst bezwingen und in den Hattinger Wäldern noch einmal an den Ort ihrer schlimmsten Alpträume zurückkehren. Auf dem Weg in die Vergangenheit beginnt für die Freunde ein unerbittlicher Wettlauf gegen die Zeit und die Geister, die ihnen folgen. Hier eine folgt eine kleine Leseprobe für euch: http://www.phantastische-buchwelt.de/upload/pdf/Leseprobe_Marterpfahl.pdf Seid ihr neugierig geworden und wollte das ganze Buch lesen? Bis zum 28.04.2012 habt ihr die Möglichkeit euch als einer von 25 Testlesern zu bewerben. Wenn ihr an der Leserunde teilnehmen und abschließend eine Rezension schreiben möchtet, dann beantwortet uns unter „Bewerbung“ folgende Frage: Welche Mutproben habt ihr als Kind veranstaltet oder selbst absolviert? Wir freuen uns auf eine tolle Leserunde mit euch! Euer BLITZ Verlag
NiliBine70s avatar
Letzter Beitrag von  NiliBine70vor 6 Jahren
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