Stefan Melneczuk Marterpfahl

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Inhaltsangabe zu „Marterpfahl“ von Stefan Melneczuk

Roland, David und Thomas verbindet seit mehr als zwanzig Jahren ein dunkles Geheimnis. Im Zeichen unheimlicher Ereignisse versuchen sie, sich ihrer Schuld zu stellen. Um Frieden zu finden, müssen die Freunde ihre Angst bezwingen und in den Hattinger Wäldern noch einmal an den Ort ihrer schlimmsten Alpträume zurückkehren. Auf dem Weg in die Vergangenheit beginnt für die Freunde ein unerbittlicher Wettlauf gegen die Zeit und die Geister, die ihnen folgen. Brillanter, schonungsloser Erstlingsroman! Elmar Huber in PHANTASTIK-COUCH Ich habe den Roman in Windeseile mit großer Spannung durchgelesen und konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Dieser mystische Thriller ist perfekt für dunkle Abende und hat mich richtig zum gruseln eingeladen, obwohl hier Mystisches eine große Rolle spielt. Ich möchte das Buch mit seinem herrlichen Gänsehautfaktor jedem empfehlen, der gerne Spannung, ein wenig Fantasy, düstere Stimmung und das ganz ohne blutige Gewaltszenen in einem liebt. Beide Daumen hoch für diese Leistung. Kristinchens Leselounge Eine rasante Fahrt durch die Emotionen! Manfred Rathunde in MULTIMANIA Stimmungsvoller, spannender und mitreißender Roman um vier Menschen, die eine Schuld auf sich geladen haben, die sie nicht loslässt und ihr weiteres Leben bestimmt. Dazu in edler Aufmachung – absolut empfehlenswert! Alisha Bionda in LITERRA Geschickt konstruierter, gut und packend erzählter Thriller mit Horror- und Mystery-Beigaben. Sehr empfehlenswert! Jürgen Seefeldt im ekz-Informationsdienst Stefan Melneczuk erzählt eine typische Stephen-King-Geschichte, die sich wie in ES zwischen Gegenwart und Vergangenheit hin und her bewegt. Ein hochdramatischer Stil; selbst scheinbar ganz normale Vorgänge tragen einen verborgenen Schrecken in sich und weisen auf vergangenes und künftiges Unheil hin. Franz Schröpf in FANTASIA Galanter Grusel! Valeska von Dolega in ENGELS-KULTUR Melneczuks Marterpfahl fesselt Fans des Grauens! WOCHENKURIER Ein Horror-Thriller vom Feinsten! Charly in COOLIBRI Stefan Melneczuk ist ein Buch gelungen, das man nicht mal so eben überfliegt, sondern gebannt liest. Sehr zu empfehlen! Anne Müller in SONIC SEDUCER (Quelle:'E-Buch Text/28.03.2013')

Rache aus dem Reich der Toten... Horror aus deutschen Landen und Back to the 80is - allererste Sahne!

— BerniGunther
BerniGunther

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— stoxx
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  • Rezension zu "Marterpfahl" von Stefan Melneczuk

    Marterpfahl
    siebenundsiebzig

    siebenundsiebzig

    Vier Freunde (Sonja, Roland; David u. Thomas), verbringen ihre Kindheit bis zur Pubertät miteinander. Sie bezeichnen sich als "Indianer" (...kennen keinen Schmerz...) und erleben in dieser Zeit die Freuden einer tiefen Freundschaft. Als ein anderer Junge in ihrem Alter (Marc) gerne zu diesem Freundeskreis dazugehören möchte, verlangen die vier Freunde von ihm eine Mutprobe. Diese Mutprobe, in einem alten verlassenen Bergwerkstollen, endet aber in einem Desaster. Ja, in einer unvorstellbaren Katastrophe, welches das Leben der vier Freunde total verändert und ihre Freundschaft zerbrechen lässt. Zwanzig Jahre später müssen sich die vier ehemaligen Freunde aber unbarmherzig der Vergangenheit stellen. Die Ereignisse überschlagen sich. Ein unheimlich, spannendes Buch im wahrsten Sinne des Wortes. Unheimlich deshalb, weil das Schicksal in einer unerklärlichen und mystischen Weise gewaltig zurückschlägt und an die Oberfläche drückt. Plötzliche Erscheinungen und geisterhafte Bilder zwängen sich in die Gehirne der vier Freunde. Oder sind es nur Träume? Oder ist es ganz was anders? Spannend deshalb,weil sich nach dem tödlichem Verkehrsunfall von Sonja die restlichen drei Freunde treffen und dabei versuchen, dass damalige grausame Geschehen aufzuarbeiten. Was ihnen irgendwie, wenn auch nicht gerade so wie sie es sich vorstellten, zum Teil gelingt. Die Spannung hält den Leser gefangen und ich selbst konnte das Buch, ab einer bestimmten Stelle, nicht mehr aus der Hand legen. Fünf Sterne und für Thrillerfans nur zu empfehlen.

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    Arun

    Arun

    01. March 2014 um 11:40
  • Rezension zu "Marterpfahl" von Stefan Melneczuk

    Marterpfahl
    Nirena

    Nirena

    15. September 2012 um 19:58

    Ja - in der Tat: oft beklage ich mich, wie unzureichend Klappentexte geschrieben sind, das kann man hier absolut nicht behaupten - ganz im Gegenteil: wer den Klappentext aufmerksam liest, wird möglicherweise nicht so von hinten überrascht wie ich ;-) Wo Thriller draufsteht ist auch Thriller drin - die Spannung kommt bei "Marterpfahl" definitiv nicht zu kurz, sodass natürlich auch ein wunderbarer Lesefluss entsteht - nicht umsonst hatte ich die knapp 280 Seiten in einem Tag durchgelesen. Drei alte Freunde sehen sich gezwungen, sich nach 20 Jahren wiederzusehen, da sie von ihrer Vergangenheit eingeholt werden. Fast zwei Jahrzehnte sind sie, jeder für sich, davor geflohen und jeder ist auf seine eigene Art damit umgegangen: Roland, der "Häuptling" hat sich der guten Sache verschrieben und ist Polizist geworden; Thomas, der Charakterschwache, hat sich dem Suff ergeben und David ist gleich bis nach Kanada geflüchtet, wo er als erfolgreicher Autor mit Frau und Kind lebt - aber jetzt sind sie alle wieder in einem Boot, um zu retten, was zu retten ist - um sich ihrer Schuld zu stellen... Die eigentliche Handlung ist schlüssig, gut geschrieben und - wie bereits erwähnt - spannend, aber leider leider etwas vorhersehbar, sodass dem Leser schon klar ist, was damals geschah, bevor es geschrieben steht. Aufgrund des tollen Schreibstils des Autors tut das dem Buch netterweise keinen Abbruch. Was mich persönlich gestört hat, und daher mein Hinweis oben auf den Klappentext, ist die surreale Komponente des ganzen - ich liebe Thriller, ich liebe Spannung, Mord, Leichen - alles kein Thema. Ich mag allerdings keine Geister und schon gar keine, die dann in die reale Handlung einbrechen und Menschen verfolgen. Kann man das Auftauchen des Geistes anfangs noch der Einbildung des jeweiligen Protagonisten zuschreiben, gelingt dies spätestens dann nicht mehr, als der Geist vollkommen Unbeteiligten erscheint und später in der Handlung auch noch sichtbare Zeichen in Motorhauben und Kühlschränken hinterlässt. Ja, man hätte "...und die Geister, die ihnen folgen." wörtlich nehmen sollen.... Alles in allem aber ein gutes Buch, eine spannende Handlung und wer sich nicht an Geistern stört, wird sich höchstens über eine gewissen Vorhersehbarkeit beschweren können.

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  • Rezension zu "Marterpfahl" von Stefan Melneczuk

    Marterpfahl
    gurke

    gurke

    11. July 2012 um 11:35

    Dass sich Roland, David und Thomas schon sehr lange kennen, ja schon von Kindesbeinen an, das ahnt man schnell. Auch dass die vier ein düsteres Geheimnis verbinden, lässt sich durch ein leichtes feststellen. Doch was wenn die Vergangenheit wieder einholt? Was versuchen sie seit über 20 Jahren zu verbergen? Und warum holt sie ihre Kindheit gerade jetzt wieder ein? Ganz einfach, es liegt an den seltsamen Vorkommnissen, die sich immer mehr häufen und die nur mit der Sache von damals zu tun haben können. Es wird immer und immer schlimmer, solange bis es um Leben oder Tod geht und die Freunde feststellen, dass sie sich spätestens jetzt ihrer grausamen Vergangenheit stellen müssen. Doch schaffen sie es auch, bevor sich die Geister gerächt haben? Stefan Melneczuk versetzt den Leser von der ersten Seite an in eine richtig düstere Stimmung. Wir lesen aus der Perspektive der verschiedenen Personen, die in das Geheimnis verstrickt sind und wechseln dabei zwischen den Zeiten hin und her. So baut sich immer mehr Spannung auf und wir erfahren so nach und nach, was vor 20 Jahren wirklich passiert ist, bis die Geschichte letztendlich seinen absoluten Höhepunkt erreicht. Dieser stetige Anstieg des Nervenkitzels macht es nahezu unmöglich das Buch, einmal angefangen, wieder aus der Hand zu legen. Dabei ist der wunderbar flüssige SChreibstil des Autors eine große Hilfe. Dabei geht der Inhalt das eine oder andere Mal doch recht an die Nieren. Außerdem regt der Thriller am Ende doch recht zum Nachdenken an. Ohne an dieser Stelle näher drauf einzugehen, spielen hier Grausamkeit und Gruppenzwang eine große Rolle und man kommt nicht umhin, sich Gedanken zu diesen Themen zu machen. Ich habe "Marterpfahl" in windeseile mit großer Spannung durchgelesen und konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Dieser mystische Thriller ist perfekt für dunkle Abende und hat mich richtig zum gruseln eingeladen, obwohl hier mystisches eine große Rolle spielt. Ich möchte das Buch mit seinem herrlichen Gänsehautfaktor jedem empfehlen, der gerne Spannung, ein wenig Fantasy, düstere Stimmung und das ganz ohne blutige Gewaltszenen in einem liebt. Beide Daumen hoch für diese Leistung.

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  • Rezension zu "Marterpfahl" von Stefan Melneczuk

    Marterpfahl
    NiliBine70

    NiliBine70

    10. July 2012 um 19:29

    Inhalt: In den 80ern hat sich eine Schar Teenager gefunden, die an der Schwelle zum Erwachsenwerden stehen und somit die ersten Veränderungen an und in sich bemerken. Doch in diesem Sommer wollen sie noch Kinder sein. Und als solche lockt sie das Abenteuer. Roland, Thomas, David und Sonja fühlen sich toll, machen all das, was Teenies in den 80ern so machten: Im Schwimmbad abhängen, mit ihren Rädern durch die Gegend fahren, Fernsehen, coole Musik hören. Dann helfen die vier dem dicklichen, unbeliebten Marc im Schwimmbad und dieser fühlt sich nun bemüßigt, seinen Rettern auf Schritt und Tritt zu folgen. Nichtsahnend, welche Konsequenzen dies für ihn in der Abfolge der Geschehnisse haben wird. Und dann nimmt das Schicksal seinen unglücklichen Lauf, als Marc sich überreden lässt als Aufnahmeprüfung in die „Gang“ sich in einem verlassenen Kohleschacht an einen Marterpfahl binden zu lassen. Und bis auf einen weiß niemand, dass es nicht mit der angekündigten Stunde für ihn getan ist, um ein Indianer zu werden. Diese Aufnahmeprüfung und das bösartige, dramatische Ergebnis hat zur Folge, dass es der letzte Sommer der Indianer wird, ihre Freundschaft in diesem Kohlenschacht gestorben und ihre Kindheit unwiederbringlich vorbei ist. Viele viele Jahre später soll für die nun erwachsenen Indianer von damals der Geist der Vergangenheit auferstehen und darauf bestehen, dass Gerechtigkeit gefunden wird. Und das wird nicht für jeden so günstig ausfallen. Meine Meinung: Der letzte Indianer-Sommer Mir fiel es superleicht, mich direkt in die 80er mitnehmen zu lassen, dem Strudel mich hinzugeben, bin ich doch selbst in der Zeit Teenie gewesen, habe lebhaft das ganze Drum und Dran vor Augen gehabt. Umso gruseliger war es dann mitzuerleben, was die vier dem armen, „treudoofen“ Marc da antun, der einfach nur zu ihnen gehören wollte. Und noch erschreckender war es, dass eine einzige Person in diesem Gespann die Macht hatte, dass er seinen kranken Willen durchsetzt. Man möchte den handelnden (oder eben auch nicht handelnden Personen!) in einer Tour einen Schubs geben oder selbst eingreifen, bevor alles eskaliert. Ich gebe zu, ich habe dem Autor nicht getraut, ich hab erst gedacht, hey, das ist kein Geist, der da erscheint, nein, das ist bestimmt irgendwer anders. Aber gut, ich musste dann feststellen, dass das Wort „Geist der Vergangenheit“ hier mehr als eine Bedeutung hat. Und das gibt noch mal einen extra Nachdenk-Bonus für den Leser und als Zückerchen die Portion Mystery, um sich aus dem Thriller-Dschungel hervorzuheben. Mir hat der Stil gut gefallen, man konnte sich gut reinfallen lassen in die 80er und hatte auch keine Mühe, in die Gegenwart zurückzufinden. Die Zeitsprünge, die benutzt waren, sind schlüssig nachzuvollziehen. Die Sprache des Autors ist somit eine sehr gut und leicht verständliche, sodass sich das Buch fast in einem Flutsch durchlesen lässt, auch wenn man zwischendurch mal Luft holen muss, um das zu verdauen, was man da liest und um allein die Tatsache zu verdauen, wie früh in unserem Leben unser Charakter doch schon zu erkennen ist. Fazit: Marterpfahl ist ein zum Nachdenken anregender und durchaus sehr gruseliger Thriller, der durch eine einfache und gut verständliche Sprache besticht, der man wunderbar folgen kann.

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  • Rezension zu "Marterpfahl" von Stefan Melneczuk

    Marterpfahl
    flaschengeist1962

    flaschengeist1962

    28. June 2012 um 16:03

    Wow, was für ein spanendes Buch. War etwas ungewohnt am Anfang, mit den Rückblenden in die Kindheit, aber beim Lesen, macht es dann Sinn, das Ganze zu vestehen, was damals in der Kindheit der Freunde passiert ist. Heute ist es auch nicht viel anders, das Kinder zu Außenseitern, fies und gemein sind. Das was in diesem Buch passiert ist schon extrem, aber ich denke nicht unmöglich. Das natürlich Geister erscheinen um Gerechtigkeit zu fordern, das ist unwahrscheinlich, ist aber hier sehr spannend geschrieben. Einfach gut und lesenswert! 5 Sterne

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  • Leserunde zu "Marterpfahl" von Stefan Melneczuk

    Marterpfahl
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Thrillerfans aufgepasst, hier startet die erste Leserunde des BLITZ Verlags. Lest ihr gerne Thriller ? Dann würden wir uns freuen, wenn ihr einer von 25 Testlesern des Titels „Marterpfahl“ von Stefan Melneczuk werdet. Hier eine kleine Inhaltsangabe, um euch den Mund wässrig zu machen: Roland, David und Thomas verbindet seit mehr als zwanzig Jahren ein dunkles Geheimnis. Es geht um eine Mutprobe, die dramatisch aus dem Ruder gelaufen ist. Im Zeichen unheimlicher Ereignisse versuchen sie, sich ihrer Schuld zu stellen. Um Frieden zu finden, müssen die Freunde ihre Angst bezwingen und in den Hattinger Wäldern noch einmal an den Ort ihrer schlimmsten Alpträume zurückkehren. Auf dem Weg in die Vergangenheit beginnt für die Freunde ein unerbittlicher Wettlauf gegen die Zeit und die Geister, die ihnen folgen. Hier eine folgt eine kleine Leseprobe für euch: http://www.phantastische-buchwelt.de/upload/pdf/Leseprobe_Marterpfahl.pdf Seid ihr neugierig geworden und wollte das ganze Buch lesen? Bis zum 28.04.2012 habt ihr die Möglichkeit euch als einer von 25 Testlesern zu bewerben. Wenn ihr an der Leserunde teilnehmen und abschließend eine Rezension schreiben möchtet, dann beantwortet uns unter „Bewerbung“ folgende Frage: Welche Mutproben habt ihr als Kind veranstaltet oder selbst absolviert? Wir freuen uns auf eine tolle Leserunde mit euch! Euer BLITZ Verlag

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  • Rezension zu "Marterpfahl" von Stefan Melneczuk

    Marterpfahl
    Nefertari35

    Nefertari35

    15. June 2012 um 21:51

    Marterpfahl - Stefan Melneczuk Kurze Inhaltangabe: Ein Sommer in den 80ern. Vier Freunde sind viel zusammen unterwegs.. Den ganzen Tag. Roland, David, Thomas und Sonja. Sie nennen sich die Indianer und Roland ist ihr Häuptling. Sie gehen zusammen schwimmen, rad fahren, durchforsten Wälder tenund bemerken erste Anzeichen von Zuneigung. Es war die Zeit der Schallplatten, des Hitparadehörens und Aufnehmens auf MC. E war die Zeit der Freundschaften und als es noch okay war, als Kind den ganzen Tag mit seinen Freunden draußen zu verbringen, ABER Kinder können auch grausam sein. Eines Tages lernen die vier Marc kennen. Ein kleiner dicker Junge mit Brille, der unbedingt dazugehören möchte. Sie schlagen ihm eine Mutprobe vor.... Zwanzig Jahre später: Die vier haben sich seit langer Zeit aus den Augen verloren und wollten auch keinen Kontakt mehr. Bis David und Thomas plötzlich Aufforderungen von Roland erhalten, sich umgehend zu melden. Sie wissen sofort, das es etwas mit ihrem Indiandersommer zu tun hat. Sie sind entsetzt darüber, das Sonja bei einem tragischen Autounfall ums Leben gekommen ist, weil sie wohl etwas beenden wollte, das damals angefangen worden war. Die drei übrigen Indiander treffen sich und versuchen das Grauen von damals zu Ende zu bringen. Wird es ihnen gelingen? Schreibstil: Ein richtig spannend flüssiger Stil, macht es einem schwer, das Buch überhaupt wieder aus der Hand zu legen. Die Charaktere sind glaubhaft beschrieben und das Grauen und der grusel des Buches ist konstant spürbar. Der Spannungsaufbau läßt bis zum Schluß nicht nach und jagt einem mehr als einen Schauder über den Rücken. Eigene Meinung: Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Die Geistergeschichte war mir jetzt etwas zu übertrieben, aber ansonsten war alles super. Ichhabe mich angenehme gegruelt, war entsetzt über das Tun der Kids, habe mit Marc mitgelitten und herzlich über die Beschreibung der LP gelacht. Auch ich bin ein Kind dieser Zeit. Auch ich bin mit meinen Freunden schwimmen und Rad fahren gegangen. Wir waren in den Wäldern in alten Ruinen. Auch wir haben die Hitparade vorwärts und rückwärts aufsagen können und wehe einer kam ins Zimmer während man diese auf MC aufgenommen hat. Undja Kinder sind grausam. Wer nicht ins Regime paßte, wurde außen vor gelassen, ausgelacht, veräppelt und als Außenseiter abgestempelt. Und noch etwas: JA, ICH HABE STEPHEN KINGS ES GELESEN, und eine zeitlang um jeden Rinnsteingulli einen Bogen gemacht - lach! Ein absolut tolles lesenswertes Buch. Ich gebe vier Sterne.

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  • Rezension zu "Marterpfahl" von Stefan Melneczuk

    Marterpfahl
    Moosbeere

    Moosbeere

    15. June 2012 um 17:49

    "Wie schwer wiegt Schuld? Wohin führt der Weg? Ich bin der letzte Indianer." Inhalt: Roland, David, Thomas und Sonja spielten in ihrer Kindheit oft Indianer. In ihrem letzten "Indianersommer", auf dem Weg zum Erwachsenwerden, ändert sich alles. Sie bringen den dicken Marc dazu sich einer ungeheuren Mutprobe zu stellen. In einem vergessenen Schacht wird er an den "Marterpfahl" gefesselt. Ein Unwetter und ein Erdrutsch sorgen dafür, dass der Zugang zugeschüttet ist... Zwanzig Jahre später sind die Freunde nur noch durch dieses gemeinsame Geheimnis verbunden, als plötzlich die Vergangenheit sie einholt. Sonja stirbt bei einem Autounfall und die Freunde sehen sich plötzlich mit den Geistern von damals konfrontiert – im wahrsten Sinne des Wortes. Meine Meinung Das Buch ist als "Thriller" angepriesen, allerdings fehlen mir dafür einige typische Elemente. Ich würde es eher in der Rubrik Geister-/Gruselgeschichte anordnen. "Marterpfahl" ließ sich leicht und flüssig lesen und stellenweise kam sogar richtig Spannung auf. Den gezogenen Vergleich mit Stephen King kann ich zwar nicht nachvollziehen, trotzdem war es eine nette Geschichte, die mir ein paar kurzweilige Stunden beschert hat. Vielen Dank an dieser Stelle auch an den Blitz Verlag, der das Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat. Fazit Von mir gibt es 3 Sterne und eine Leseempfehlung für alle, die gerne eine leicht gruselige Geistergeschichte lesen wollen oder eine Verbindung zum Ruhrgebiet haben, wo die Handlung des Buches spielt.

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  • Rezension zu "Marterpfahl" von Stefan Melneczuk

    Marterpfahl
    glorana

    glorana

    13. June 2012 um 12:16

    Ein dunkles Geheimnis...- doch die Hoffnung stirbt zuletzt. Vor mehr als zwanzig Jahren ereignete sich ein grauenvolles Verbrechen. Die drei Jungen von damals werden nun heimgesucht von ihrer eignen Schuld und möchten sich der Vergangenheit stellen. Aber um Frieden zu finden, müssen sie zurückkehren an den Ort der Schuld und des Verbrechens. Schlimme Alpträume brechen auf und der Weg in den Wald ist düster und es beginnt ein Wettlauf mit der Zeit... Kann man sich aus der Vergangenheit befreien ? Und werden sie Vergebung finden ...? Werden sie nochmal feststellen, dass Indianer keinen Schmerz kennen? Stefan Melneczuk begibt sich am Anfang der Geschichte auf den Weg in die Vergangenheit und führt uns vor Augen, wie schrecklich grausam Kinder sein können. Man erfährt, dass etwas schlimmes geschehen ist, und wird aber ziemlich lange im Unklaren gelassen, was denn nun passiert ist und wieso überhaupt. Gerade dadurch aber wir deine intensive Spannung aufgebaut, die sich bis zum Ende des Buches durchzieht. Beim Lesen des Buches habe ich richtig mitgelitten und dadurch war es auch nicht möglich, dieses Buch aus den Händen zu legen. Auf dem Buchrücken steht der Satz: "Auf Augenhöhe mit Stephen King". Das kann ich so allerdings nicht stehen lassen, denn ich finde, dazwischen liegen Welten. Trotzallem ist es ein klasse Roman, der den Leser in seinen Bann zieht und nicht mehr loslässt.

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  • Rezension zu "Marterpfahl" von Stefan Melneczuk

    Marterpfahl
    Themistokeles

    Themistokeles

    06. June 2012 um 08:50

    Das Buch hat auf seinem Buchrücken versprochen, dass es sich um einen Gruselroman handelt, der mit denen von Stephen King mithalten kann. Da ich nur wenig Werke von Stephen King kenne, kann ich zu diesem Vergleich nur wenig sagen, was ich aber ganz gewiss sagen kann, ist, dass ich den Roman zwar spannend fand, aber gruselig ist etwas anderes. Besonders der Anfang hat mir ziemlich zu schaffen gemacht, da ich irgendwie nicht wirklich in das Buch reingekommen bin. Zumindest nicht wirklich gleich zu Beginn, wodurch für mich die ersten Kapitel noch sehr verwirrend waren und ich erst langsam angefangen habe etwas zu verstehen, als die Rückblenden in die Vergangenheit der Protagonisten dazu kamen. Von dem ganzen Buch fand ich diese Rückblenden eh mit am interessantesten, da sie einen einfach extrem neugierig gemacht haben, was die Protagonisten als Kinder angestellt haben, das sich bis in die Gegenwart auswirkt und ihnen immer noch zu schaffen macht. Das Szenario, was sich der Autor jedoch als Ausgang der ganzen Geschichte ausgedacht hat, ist extrem schlimm und grausam und man kann ehrlich nur sagen »Kinder können extrem grausam sein!«. Sowohl aus Gruppenzwang, als auch aus Unwissen und anderen Gründen. Schlimmer jedoch, als die Taten der Protagonisten als Kind, ist ihr Umgehen damit als Erwachsene, denn wirklich Reue über ihre Taten und eine tiefe Reflektion, finden so gar nicht statt. Recht gut herausgestellt sind jedoch die Persönlichkeiten der einzelnen Protagonisten und man kann sie sich ziemlich gut vorstellen und auch ihre Handlungen waren dadurch sehr plausibel. Einzig die eher übersinnlichen Erlebnisse der einzelnen Charaktere konnte ich nur schwer einordnen und mit ihren Persönlichkeiten und ihren Reaktionen in Einklang bringen. Am meisten verwirrt hat mich an dem Roman neben dem Start aber das Ende, da dieses in meinen Augen sehr undurchsichtig erschien und ich bin bisher noch nicht wirklich sicher, ob ich es wirklich verstanden habe oder auch nicht, wodurch ich nach dem Roman etwas unbefriedigt zurückgeblieben bin. Insgesamt ist das Buch daher zwar ganz gut, aber auch nicht wirklich der Reißer, denn dazu fehlt einfach zu viel und andere Dinge sind zu überzogen bzw. wirken unpassend.

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  • Rezension zu "Marterpfahl" von Stefan Melneczuk

    Marterpfahl
    Seitenakrobatin

    Seitenakrobatin

    05. June 2012 um 00:42

    Zum Inhalt (Klappentext): Roland, David und Thomas verbindet seit mehr als zwanzig Jahren ein dunkles Geheimnis. Im Zeichen unheimlicher Ereignisse versuchen sie, sich ihrer Schuld zu stellen. Um Frieden zu finden, müssen die Freunde ihre Angst bezwingen und in den Hattinger Wäldern noch einmal an den Ort ihrer schlimmsten Alpträume zurückkehren. Auf dem Weg in die Vergangenheit beginnt für die Freunde ein unerbittlicher Wettlauf gegen die Zeit und die Geister, die ihnen folgen. Meine Meinung zum Buch: Ich habe schon ein Buch von Stefan Melneczuk gelesen und war von den Schreib- und Erzählstil fasziniert gewesen. Aus dem Grund habe ich mir >Marterpfahl< gekauft, weil ich mir dasselbe Erlebnis beim lesen erhoffte. Was ich nicht in dem Ausmaß bekam wie ich es mir gewünscht habe. Über den Schreibstil kann ich überhaupt nicht meckern, der ist wieder mal flüssig. Der Aufbau der Kapitel, von denen es insgesamt fünfzig gibt, ist gut gewählt worden und übersichtlich. Wenn es in dem einen Kapitel um David geht, wird man im nächsten und darauffolgenden sehen wie Roland oder Thomas ihr Leben versuchen zu bewältigen. Die Zeitsprünge, Gegenwart und Vergangenheit sind ordentlich und sichtbar getrennt. Die Kapitel aus der Vergangenheit sind nämlich in Kursiv gehalten. Auch die Gedanken der Personen werden in Kursiver Schrift dargestellt, jedoch muss der Leser sich keine Sorgen machen dass man da was durcheinander bringt. Diese Gedankensprünge sind oft sarkastischer Natur und bekommen von mir einen Pluspunkt (ich liebe Sarkasmus). Was ich beanstande, was mir wirklich Leid tut weil ich mich auf das Buch gefreut habe, ist dass es höchstens zwei Stellen gibt bei denen was passiert und denen ich etwas gruseliges zuschreiben könnte. >Marterpfahl< ist zwar als Thriller ausgezeichnet, jedoch habe ich das Gefühl bekommen, dass es in Richtung Horror gehen sollte aber an der Umsetzung gescheitert ist. Und die Idee, ein Geist sucht seine damaligen Peiniger heim, ist auch schon ausgelutscht. Genauso unverständlich finde ich, dass keine der Hauptpersonen genauer durchleuchtet wurde. Auf ca. 289 Seiten hat der Autor Zeit um den Leser zum Freund/Begleiter der Geschichte und den Charakteren zu machen und nichts passierte. Ich hatte das Gefühl nur stille Beobachterin der Sache zu sein. Und daran muss Stefan Melneczuk arbeiten, das Komplettpaket schmackhaft machen und nicht nur eine Geschichte runter rasseln bis sie zu ende erzählt wurde. Am Ende des Buchs wurde ein kleines Extra von Melneczuk eingebaut. Es nennt sich “Frühling des Schreckens“ und soll auf eine wahren Begebenheit ruhen, die sich 1984 bis 1986 ereignet haben soll. Ob was dran ist kann ich nicht sagen. Ich habe im Internet geschaut, jedoch habe ich nichts dergleichen gefunden was der Geschichte auch nur annähernd nahe kommt. Mein Fazit: Ein langatmiges Gruselabenteuer, das nur durch den erstklassigen Schreibstil und den wenigen aber trotzdem brauchbaren Spannungmomente gerettet wird. Von mir bekommt >Marterpfahl< gut gemeinte drei Schreibfedern.

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  • Rezension zu "Marterpfahl" von Stefan Melneczuk

    Marterpfahl
    passionelibro

    passionelibro

    04. June 2012 um 19:02

    Marterpfahl von Stefan Melneczuk ist ein spannendes und gruseliges Buch, das nichts für weiche Gemüter ist. Die 3 Jungs Roland, David und Thomas verbringen gemeinsam mit ihrer Freundin Sonja den Sommer 1984. Zwischen Freibad, Schule und Spiele im Wald lernen sie Marc kennen, der neu in der Gegend ist und aufgrund seines pumeligen Äußeren Opfer jeglichen Spottes wird. Roland, der Anführer der Indianer, wie sie sich nennen, verspricht ihm ihre Freundschaft im Gegenzug zu einer Mutprobe, die Marc letzendlich annimmt. In einem verlassenen Stollen soll er zwei Stunden am Marterpfahl ausharren - doch wie es weitergeht, konnte keiner ahnen. Stefan Melneczuk versteht es seinem Leser eine Gänsehaut zu verpassen, die Spannung stetig hoch zu halten und tiefe Einblicke in die Pschye der unterschiedlichen Freunde zu gewähren - das Buch ist ein Thriller, der diese Bezeichnung verdient hat. Es lässt sich gut lesen und wird aus der heutigen Sicht mit langen Rückblicken in das Jahr 84 erzählt, das manch einem in seine eigene Jugend zurückversetzen lässt. Für jüngere Leser ist eine kurze Erklärung angefügt, zum Beispiel zum Thema Schallplatten und MCs. Für gruselige und spannende Unterhaltung nur empfehlenswert!

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  • Rezension zu "Marterpfahl" von Stefan Melneczuk

    Marterpfahl
    Ani

    Ani

    31. May 2012 um 22:28

    Roland, David, Thomas und Sonja verbindet seit über zwanzig Jahren ein grauenvolles Geheimnis. Als Sonja bei einem Verkehrsunfall stirbt, ahnen die drei Männer, das nun der Zeitpunkt gekommen ist, gemeinsam an den Ort zurückzukehren, an dem sie alle unermessliche Schuld auf sich geladen haben. Sie müssen sich den Geistern der Vergangenheit stellen, um endlich ihren Frieden zu finden. Unheimliche Dinge geschehen, sodass den ehemaligen Freunden schnell klar wird, dass der Tag der Abrechnung unmittelbar bevorsteht... Meine Meinung Stefan Melneczuk gelingt es in seinem Thriller vom ersten Moment an, eine düstere und unheimliche Atmosphäre zu erzeugen und diese an den Leser zu vermitteln. Bereits der Prolog wirft Fragen auf, die man nur zu gerne beantwortet hätte. Das Interesse an der Erzählung ist also von Anfang an geweckt. Doch bis zur Auflösung muss man noch einige Vermutungen anstellen, denn erst nach und nach offenbart der Autor, zu welch unvorstellbarer Grausamkeit Kinder fähig sein können. Denn nur eine einzige, gedankenlose Entscheidung kann das gesamte Leben unwiderruflich verändern. Der Schreibstil von Stefan Melneczuk ist flüssig und angenehm lesbar. Man kann der Erzählung problemlos folgen, auch wenn der Autor die Grenzen von Realität und Einbildung verschwimmen lässt. Gerade das macht allerdings den Reiz dieser Geschichte aus. Denn die unterschwellige Spannung steigert sich so kontinuierlich und ehe man sich versieht, zappelt man im Netz der verschiedenen Handlungsfäden und weiß nicht mehr, was man eigentlich glauben soll. Man folgt gebannt der Handlung und kann sich nur schwer vom Gelesenen lösen. Denn was dort nach und nach ans Licht kommt, ist unvorstellbar grausam. Die unheimliche und düstere Stimmung wird durch Rückblicke in die Vergangenheit etwas aufgelockert. Man erlebt die letzten unbeschwerten Sommertage der vier Freunde und ahnt bereits, dass sie in einer Katastrophe enden werden. Durch liebevoll eingestreute Details, erwacht die damalige Zeit zum Leben, sodass man mühelos in die beschriebenen Szenen eintauchen kann. Man hat nicht nur die Songs im Ohr, sondern meint schon fast den Geruch des Freibads zu riechen und die heißen Sonnenstrahlen auf der Haut zu spüren. Die dunklen Wolken, die dabei langsam aufziehen, kann man allerdings kaum ignorieren. Man durchlebt beim Lesen ein Wechselbad der Gefühle. Denn die Schuld, die die Kinder auf sich geladen haben, ist durchgehend spürbar und so fiebert man entsetzt, und gleichermaßen fasziniert, der Auflösung entgegen. Diese regt zum Nachdenken an, sodass man das Buch mit einem mulmigen Gefühl zusammenklappt. Ich vergebe vier von fünf Sternen und eine klare Leseempfehlung, wenn man mal einen Thriller lesen möchte, der ohne großes Blutvergießen auskommt. Denn Stefan Melneczuk schafft es auch ohne diesen Aspekt Gänsehaut und Entsetzen hervorzurufen.

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  • Rezension zu "Marterpfahl" von Stefan Melneczuk

    Marterpfahl
    Sommerleser

    Sommerleser

    31. May 2012 um 09:30

    Sonja ist mit dem Auto tödlich verunglückt. Grund genug, dass sich die 3 verbliebenen aus der damaligen Clique nach 20 Jahren wieder treffen. Sie wollen das jetzt zu Ende bringen was damals begann. Aber, was ist Damals geschehen? Was hatten die 4 vor 20 Jahren erlebt/verbrochen, dass ihnen ein "normales" Leben bisher vergönnt war? Von welchem "Geist" ihrer Vergangenheit werden sie verfolgt? Diese und noch mehr Fragen stellt sich der Leser gleich zu Beginn des Buches. Somit durchaus ein gelungener und spannender Anfang! Nach dieser ersten Euphorie schwächelt es leider etwas, daher auch "nur" die 4 Sterne. ABER, spätestens ab Mitte des Buches ist man von der Geschichte so gefangen, dass man einfach weiterlesen muß! Der Autor versteht es geschickt dem Leser immer wieder eine Kleinigkeit mehr von den Geschehnissen damals zu offenbaren. Durch die Rückblenden im Buch wird man zwischendurch in die Welt der damaligen Teenies in die 80er-Jahre entführt. Und das so "detailverliebt" (Musiktitel u. Fernsehserien dieser Zeit werden erwähnt), dass sich der Leser direkt in diese Zeit zurückversetzt fühlt. Man ist so gefesselt von den Geschehnissen der Vergangenheit als auch von den Begebenheiten der Gegenwart. Und die Begebenheiten der Gegenwart sind unerklärlich und mystisch mysteriös. Wahrheit oder Einbildung? Ein durchweg spannendes Buch mit einem Schluß, der nicht alle Fragen beantwortet, so dass einem die Gedanken zum Buch noch eine Weile beschäftigen. Ich kann dieses Buch Lesern von mystischen Thrillern sehr empfehlen. Fans von Stephen Kind werden dieses Buch wohl auch mögen, aber allein schon wegen der geringeren Dicke des Buches sollte man davon ausgehen, dass es selbstverständlich nicht so "ausgefeilt" ist.

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  • Rezension zu "Marterpfahl" von Stefan Melneczuk

    Marterpfahl
    buchfeemelanie

    buchfeemelanie

    24. May 2012 um 13:27

    So, nachdem ich mir ein paar Tagen Gedanken gemacht habe, kommt hier meine Rezension. Ich gebe den Buch gute 4 Sterne. Das Buch ist gut geschrieben. Die 3 Charaktere sind unterschiedlich und gut konstruiert. Die kursiv gerschriebenen Rückblenden/Erinnerungen sind interessant geschrieben, obwohl bald recht klar wird, das Marc gestorben ist. Die Erscheinung von dem Geist hat mir super gefallen. Hier hatte ich Gänsehaut und mich erst gefragt, ob das nur Einbildung wegen des schlechten Gewissens ist. Das offene und sehr überraschende Ende hat mir richtig gut gefallen (mehr hier möchte ich nicht mehr verraten^^). Also, gute 4 Sterne. Warum nicht 5? Dazu fehlte mir ein Protagonist, mit dem ich mitfiebern konnte und mit dem sich noch eingehender befasst wird. Vielen Dank für die Leserunde. Ich habe mich sehr über das Buch gefreut :-)

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