Stefan Moster Lieben sich zwei

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Inhaltsangabe zu „Lieben sich zwei“ von Stefan Moster

Ines und Daniel sind Mitte dreißig und leben seit anderthalb Jahren in Hamburg. Nicht irgendwo in Hamburg, sondern in der neuen, schicken Hafen-City – mit Blick auf die Elbe. Daniel ist Städteplaner bei einer Unternehmensberatung, Ines führt ihre eigene Weinhandlung in Uhlenhorst.
Ines und Daniel lieben sich. Sie wünschen sich ein Kind. Als ihr Wunsch nicht so schnell in Erfüllung geht, zeigen sich feine Risse in der Beziehung. Das Paar gerät in einen Strudel, dem sich keiner der beiden mehr entziehen kann.

Leider abgebrochen, ich wurde nicht warm mit den Beiden :(

— engineerwife

SUPER Buch!!!

— MegRyan

Berührende Geschichte über unerfüllten Kinderwunsch, aber zwischendurch etwas langatmig.

— kinga

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  • Als Roman zum Thema Kinderwunsch nur bedingt emfehlenswert

    Lieben sich zwei

    MagicMoment

    30. August 2015 um 14:40

    Daniel und Ines (beide Mitte/Ende 30) sind ein Paar und vor einiger Zeit aus der Pfalz nach Hamburg gezogen. Daniel arbeitet erfolgreich als Städteplaner, während Ines einen nicht sehr gut laufenden Weinladen besitzt. Ines und Daniel wünschen sich schon seit einem Jahr ein Baby, doch es will nicht so recht klappen, was die beiden dazu veranlasst, eine Kinderwunschklinik aufzusuchen. Ich habe mich gefreut, mal einen Roman zum Thema (unerfüllter) Kinderwunsch zu lesen. Leider hat dieses Buch meine Erwartungen nicht erfüllt.  Denn dieser Roman beginnt erst, als Ines und Daniel bereits die Kinderwunschklinik aufsuchen. Von dem Jahr davor, in dem sie es auf natürlichem Wege versucht haben, wird lediglich in wenigen Rückblenden minimal etwas angerissen. Wer sich also von diesem Roman erhofft, ein Paar auf ihrem Weg zur Schwangerschaft vom ersten Gedanken an einen Kinderwunsch bis hin zur Erfüllung dieses Wunsches begleiten zu können, dem kann ich dieses Buch absolut nicht empfehlen.  Auch neue Erkenntnisse kann man aus diesem Buch nicht ziehen, allerdings handelt es sich ja auch um einen Roman und nicht um einen Ratgeber. Aber auch als Roman gibt dieses Buch meiner Meinung nach nicht allzu viel her. Das Thema Kinderwunsch ist sicher das zentrale Thema dieses Buches, aber leider gibt es auch sehr viele lange Passagen, die sich nur um Daniels Arbeit als Städteplaner drehen. Hier werden seine Projekte und Ideen ausführlich beschrieben, was ich als sehr langweilig empfunden habe. Warum in den Beschreibungen zu diesem Roman immer wieder darauf hingewiesen wird, dass dieser Roman in Hamburg spielt, kann ich nicht nachvollziehen. Bei einem Buch zum Thema Kinderwunsch finde ich es ehrlich gesagt ziemlich egal, ob die Handlung in Hamburg, München oder sonst wo stattfindet. Wem es bei einem Roman wichtig ist, etwas über Hamburg zu lesen,der  interessiert sich nicht unbedingt für das Thema Kinderwunsch und somit finde ich es falsch, den Fokus so sehr auf die Stadt zu legen. Das funktioniert bei Krimis besser, da ist die Zielgruppe breiter gefächert. Ich habe mich beim Lesen tatächlich häufiger mal gefragt, welche Zielgruppe der Autor eigentlich ansprechen möchte. Den Schreibstil des Autors würde ich schon als etwas anspruchsvoller bezeichnen. Die Sätze sind oft sehr lang und es werden recht viele Fremdwörter verwendet, was mir persönlich aber ganz gut gefallen hat. Mit den Hauptcharakteren Ines und Daniel bin ich nicht so richtig warm geworden. Ich konnte auch ihren Kinderwunsch von Anfang an nicht richtig nachvollziehen, jedenfalls nicht bei Ines. Ihr Weinladen läuft nicht gut und sie langweilt sich einen Großteil des Tages, dies kam bei mir eher als möglicher Grund des Wunsches rüber, als der, dass sie gerne Verantwortung für ein Kind übernehmen möchte. Komisch fand ich auch, dass nie darauf eingegangen wurde, was eigentlich aus dem Laden werden soll, sollte Ines tatsächlich schwanger werden. Die letzten ca. 100 Seiten fand ich dann allerdings sehr spannend, hier kam mal ein wenig Schwung in die Handlung. Dass sich die Entwicklung der Charaktere auf den letzten Seiten aber wirklich nur durch den unerfüllten Kinderwunsch so ergeben hat, halte ich für fraglich. Ich hatte jedenfalls nicht den Eindruck, dass die beiden aufgrund des Kinderwunsches in einen „Strudel geraten sind, dem sich keiner der beiden mehr entziehen konnte“, wie es im Klappentext heißt. Alles in allem durchaus ein lesbarer Roman, den ich aber niemandem empfehlen würde, der konkret ein Buch zum Thema Kinderwunsch sucht.

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  • Leserunde zu "Die Glücklichen" von Kristine Bilkau

    Die Glücklichen

    Kristine_Bilkau

    Isabell und Georg sind ein Paar. Ein glückliches. Wenn die Cellistin Isabell spätabends von ihren Auftritten mit dem Orchester nach Hause geht oder der Journalist Georg von seinem Dienst in der Redaktion auf dem Heimweg ist, schauen sie in die Fenster fremder Wohnungen, dringen mit ihren Blicken in die hellen Räume ein. Regalwände voller Bücher, stilvolle Deckenlampen, die bunten Vorhänge der Kinderzimmer. Signale gesicherter Existenzen, die ihnen ein wohliges Gefühl geben. Das eigene Leben in den fremden Wohnungen erkennen. Doch das Gefühl verliert sich. Nach der Geburt von Sohn Matti erweist sich für Isabell die Rückkehr ins Orchester als schwierig: Während des Solos zittern ihre Hände, nicht nur am ersten Abend, sondern auch an den folgenden. Ihr Engagement steht auf der Kippe. Ohnehin ist unklar, ob die befristeten Verträge der Musiker verlängert werden. In Georgs Redaktion bestätigen sich die Gerüchte, der Verlag würde die Zeitung verkaufen und die Belegschaft verkleinern. Währenddessen wird ihr Haus saniert. Im Treppenhaus hängt jetzt ein Kronleuchter, im Briefkasten liegt eine Mieterhöhung. Für die jungen Eltern beginnt ein leiser sozialer Abstieg. Georg flüchtet sich beim Surfen in Immobilienportalen in alternative Lebensmodelle und spielt mit Aussteigerfantasien. „Alles, was er wollte, war sein Herz zu erleichtern. Ein überschaubares Leben führen. Wie er sich danach sehnte. Ja, es war kleinkariert. Sollte es doch.“ Isabell dagegen sehnt sich nach Verbundenheit mit ihrem vertrauten Viertel und seinen Menschen, und hängt an der Wohnung, in der sie seit langem lebt. „Sie kann ihren Krimskrams in Kartons verstauen, aber nicht die Zeit, die sie in diesen Räumen gelebt hat, die Zeit bleibt dort, sie hat sich in die Wände eingeschrieben.“ Gegenseitig treiben die beiden sich mit ihren Ängsten und Ansprüchen in die Enge, bis das Gefüge ihrer kleinen Familie zu zerbrechen droht. „Zu viel Information, zu viele Wahlmöglichkeiten, zu viel Konkurrenz. Zu viel Unsicherheit. Zu viele Verpflichtungen gleichzeitig", schrieb DIE WELT über die heute 30- bis 40jährigen, die "Generation Zuviel". bit.ly/1zfuj8x     DIE ZEIT hat eine interessante Umfrage zu dem Thema gemacht, wie die Generation 30+ sich an den Anforderungen und Unsicherheiten des Arbeitsmarktes aufreibt – und wie sich das auf ihre Lebensentwürfe auswirkt. http://www.zeit.de/karriere/2015-05/generation-y-mythos-leiharbeit-befristetung-unbezahlt-praktika Meine Figuren zählen zu dieser Generation – und womöglich erkennen sich auch manche Leserinnen darin wieder. Gern würde ich die Diskussion mit euch vertiefen und lade deshalb herzlich zu einer Leserunde ein. Macht mit und bewerbt euch! 20 Bücher warten hier auf den Versand. Wer teilnehmen möchte, beantwortet einfach folgende Frage: Was wünscht ihr euch für die nachfolgenden Generationen, die heutigen Kinder und Jugendlichen? Ich freu mich auf eure Beiträge! Bewerbungsschluss ist der 3. Juni 2015. Herzlich, Kristine Bilkau Ihr Lieben, vielen, vielen Dank für die großartigen Zuschriften! Eure Gedanken über die Zukunft waren so schön zu lesen! Und so zahlreich, spannend und vielseitig, dass ich mich nur mit schwerem Herzen auf 20 Gewinner beschränken konnte. Ich habe dabei möglichst vielfältige Meinungen und Schwerpunkte (Leben mit großen Kindern, mit kleinen Kindern, ohne Kinder, vor dem Berufseinstieg, nach dem Berufseinstieg, und viele Varianten mehr) versucht zu berücksichtigen. Aber nochmal: Es fiel mir wirklich schwer auszuwählen!!! Nun freue mich auf die Leserunde und lade nochmal ausdrücklich JEDEN ein, an der Diskussion teilzunehmen. Die 20 Gewinner sind: Leselea Hannelore259 LibriHolly freiegedanken Ginevra seschat kruemelhino Cellissima Simi159 Barbara62 Maritzel Kerstin2505 buecherwurm1310 Sarafinchen Sweet-little-angel StSchWHV Pocci Liseron Larischen kleinegrauewolke Achso, wichtig: Alle Gewinnerinnen schicken mir bitte per PM ihre Adressen für die Zusendung der Bücher.

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  • Viele, viele Kleinkinder in HH

    Lieben sich zwei

    anena

    23. November 2013 um 12:06

    Ein relativ junges Ehepaar lebt in HH sehr luxuriös in der Hafencity und wartet darauf, dass ihr Kinderwunsch erfüllt wird. Wunderbar geschrieben in entschleunigtem Tempo. Allerdings ging mir die Fülle von Kleinkinder-Beschreibungen manchmal doch auf die Nerven. Prima Ende!

  • Rezension zu "Lieben sich zwei" von Stefan Moster

    Lieben sich zwei

    kopi

    Das Ehepaar Ines und Daniel, Mitte/Ende Dreißig, leben seit etwa anderthalb Jahren in Hamburg, HafenCity, Blick auf die Elbe, anonymes Luxuswohnviertel. Er ist erfolgreich, nun, zumindest gut verdienend, als Städteplaner bei einer Unternehmensberatung. Sie ist selbstständig und betreibt einen kleine Weinhandlung, ohne großen Erfolg. Beide stammen gebürtig aus der Pfalz, Kinder von Weinbauern. Ines hat Daniel erst kurz vor der Hochzeit gebeichtet, dass sie keine Kinder möchte, er kann sich darauf einstellen, liebt Ines und ist nicht auf ein bestimmtes Bild von Familie fixiert. Das Blatt wendet sich während eines Urlaubs, eine Beobachtung läßt Ines erstmals deutlich den Wunsch nach einem Kind spüren. Auch hierauf kann sich Daniel einrichten, auch er läßt den Wunsch nach einem Kind wachsen. - Aber hier hört die Planbarkeit auf, die Versuche scheitern, Monat um Monat. Aus meiner Sicht erfolgt die Charakterisierung der Personen und auch der Gesellschaft, wie z. B. der Kontrast Pfalz zu Hamburg, zu klischeehaft. Manche Handlungen der Protagonisten sind schwer oder gar nicht nachvollziehbar. Man erfährt einige Details aus dem Berufsalltag der beiden, wobei jedoch bei den recht fachlich gehaltenen Passagen, die Daniels Projekte beschreiben, nicht deutlich wird, worauf sein Erfolg beruht. Er scheint als Planer gut zu sein, loyal, treu auch im privaten Umfeld, aber im Umgang mit Menschen nicht sehr souverän. Ines' Entscheidungen sind oft nicht konsequent und erscheinen bis zum Schluss nicht aufrichtig. Welche der Handlungen nun durch die ungewollte Kinderlosigkeit verursacht sind und welche durch die Persönlichkeit der Handelnden, bleibt für mich in weiten Teilen offen. Sicher ein interessantes und noch nicht häufig in der Literatur behandeltes Thema, einige Passagen des Buches sind rein sprachlich auch lesenswert, insgesamt hat mich die Umsetzung jedoch nicht überzeugt.

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    • 3

    kopi

    06. January 2013 um 21:05
  • Rezension zu "Lieben sich zwei" von Stefan Moster

    Lieben sich zwei

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    01. July 2012 um 17:24

    Ein guter Roman, in dem zwei sich Liebende den Schwierigkeiten eines nicht erfüllenden Wunsches stellen müssen.
    Durch die einzelnen Überschriften weiß man recht schnell, worum es in dem Abschnitt gehen wird, auch wenn der Autor manchmal zu überraschen weiß. ;)
    Ein kurzweiliger Roman trotz seiner über 400 Seiten.

  • Rezension zu "Lieben sich zwei" von Stefan Moster

    Lieben sich zwei

    libri

    29. May 2012 um 09:14

    Ein erfolgreiches Paar wünscht sich ein Kind. Monat für Monat erleben sie eine Enttäuschung, die jeden Monat tiefer geht und länger andauert. Wie beide die Tage und Wochen dazwischen leben und erleben erzählt dieses Buch ! Sehr interessant - ich hab das Buch innerhalb eines Tages verschlungen.

  • Rezension zu "Lieben sich zwei" von Stefan Moster

    Lieben sich zwei

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    08. January 2012 um 15:03

    Die beiden Protagonisten sind ein verheiratetes Paar Mitte/Ende 30, das etwas vereinsamt in Hamburg fern der pfälzischen Heimat lebt und gut situiert und gebildet ist. Sie betreibt eher als Zeitvertreib eine schlecht laufende Weinhandlung, er ist bei einer Unternehmensberatung für Stadt- und Verkehrsentwicklung angestellt. Sein Job macht ihm Freude und er wird Verantwortlicher für ein Großprojekt in Dubai. Sie hingegen ist nicht ausgelastet und sitzt eher ihre Zeit ab. Beide wollen sehnlichst Nachwuchs und leben ein Leben nach ihrem Zykluskalender. Als alle natürlichen Maßnahmen nicht fruchten, suchen sie Unterstützung bei einer „Kinderwunschklinik“. Schließlich spitzt sich die Geschichte immer mehr zu und es geschehen Ereignisse, bei denen jeweils einer der beiden wünscht, es käme in dem aktuellen Zyklus nicht zu einer Befruchtung. Und so wünscht sich auch der Leser, dass es nicht dazu kommt, da er schlimme Vorahnungen hat, die vom Autor zwar unausgesprochen bleiben, aber dennoch immer mitschwingen. Der Autor kreiert ein (meiner Meinung nach) realistisches Abbild erfolgreicher, gut situerierter, mitteljunger Paare mit unerfülltem Kinderwunsch ( – die Namen der Protagonisten sind auswechselbar und verblassen im Laufe des Buches). Dieses Bild hat mich beim Lesen manches Mal frustriert und ich habe mir gewünscht, meinen eigenen Kinderwunsch nie so weit zu treiben, dass förmlich keine Beziehung mehr zu dem Partner besteht – außer des „gemeinsamen“ Wunsches. Moster verwendet eine feinsinnige Sprache und schafft erfreuliche Beschreibungen für Personen aus Politik und Unterhaltung, die die volle Aufmerksamkeit des Lesers erfordern. Ein sehr interessantes Buch, das zuweilen leider etwas schleppend vorangeht – daher nur vier Sterne.

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  • Rezension zu "Lieben sich zwei" von Stefan Moster

    Lieben sich zwei

    hexhex

    05. December 2011 um 17:21

    Ines und Daniel leben seit knapp zwei Jahren in Hamburgs Hafencity mit seinen horrenden Mieten. Daniel verdient gut als Stadtplaner, Ines ist Weinexpertin und hat einen kleinen Weinladen nahe der Alster. Sie führen ein typisches Eheleben ohne Kinder. Doch wie so häufig im Leben wollen sie nun mit Mitte 30 Kinder und es klappt nicht so, wie man sich das vorstellt. Also beginnt ein Leben mit Sex nach Kalender und regelmäßigen Besuchen in der Kinderwunschklinik. Moster lässt beide Ehepartner aus ihrer jeweiligen Sicht erzählen. Es geht um ein Tabuthema. Das wird in dem Buch sehr gut dargestellt in den Beziehungen zu den alten Freunden und den Eltern aus der Pfalz. Ein sehr gut recherchiertes Buch, man traut sich fast, die beschriebene Buslinie in Hamburg zu benutzten. Was mir aber nicht gefiel waren die wahren Geschehnisse, die in die Handlung einflossen. Mag für viele keine Rolle spielen, aber ich fühlte mich aus einem schönen Buch in die Realität zurückgeholt. Leseempfehlung für alle Leser mit Kinderwunsch und Hamburg-begeisterte.

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  • Rezension zu "Lieben sich zwei" von Stefan Moster

    Lieben sich zwei

    Gruenente

    05. November 2011 um 12:06

    Ein Ehepaar, wohlhabend, hat eigentlich alles was es sich wünscht. Doch jetzt wolen sie noch ein Kind, was aber nicht so gut klappt. Sie versuchen es erst mit Insemitation. Sie betreibt einen erfolglosen Weinhandel, er verdient viel Geld in einer Beratung ür Verkehrsplanung. Beide kommen aus Winzerfamilien in der Pfalz. Das Buch bechreibt Ihre Ehe, ihren Alltag und die bemühungen Kinder zu bekommen. Sie wohnen in Hamburg, HafenCity, in einer serh teuren Wohnung. wischendurch gibt es immer kleine Kapitel aus Sich von Nebenprotagonisten. Intelligent geschrieben. Jeder Satz liest sich, als ob der Autor lange darüber nachgedacht hat. Aber nicht schwer sondern irgendwie sehr leicht und locker. Schöne Situationen: Spaziergänge am Meer, Betrachtung von Kreuzfahrtschiffen, Modellstadt in der Wüste, Paarprobleme eines finnischen Eisenbahners... Wunderbares Buch!

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  • Rezension zu "Lieben sich zwei" von Stefan Moster

    Lieben sich zwei

    Birkhenne

    06. September 2011 um 21:36

    Das Porträt einer modernen, kinderlosen Ehe, schon fast eine Ehestudie über eine Zweisamkeit, die durch viele kleine Lügen und Rücksichtsnahme in einen Strudel gerät, dem sich keiner der beiden mehr entziehen kann. Man ist erstaunt über die präzise Beobachtungsgabe des Autors, der die Problematiken der heutigen Generation der Enddreißiger so überaus treffend beschreibt, daß es einem manchmal unheimlich wird. Man fühlt sich irgendwie ertappt. Ines und Daniel leben seit anderthalb Jahren in Hamburg in der HafenCity, einer exklusiven Immobilie mit Blick auf die Elbe. Daniel hat einen gut bezahlten Job als Städteplaner bei einer Unternehmensberatung, die auf Großprojekte in Dubai, im Baltikum oder sonstwo auf der Welt spezialisiert sind. Ines, eine ehemalige Weinkönigin aus der Pfalz, betreibt eine kleine Weinhandlung in Uhlenhorst mehr zum Zeitvertreib als zum Geldverdienen. Zu Beginn ihrer Beziehung brachte Ines gegenüber Daniel zum Ausdruck, daß sie sich keine Kinder wünsche. Daniel schien vorerst ihren Wunsch zu respektieren und hat sich damit arrangiert. Inzwischen denkt Ines aber daß ihnen beiden zu ihrem Glück nun doch ein Kind fehlt. Sie steigert sich immer mehr in dieses Wunschdenken hinein ohne das ihre Bemühungen von Erfolg gekrönt werden. Langsam, fast unmerklich, entstehen feine Risse in ihrer beider Beziehung. Stefan Moster, der mich schon mit seinem Debütroman "Die Unmöglichkeit des vierhändigen Spiels" begeistert hat, schafft es wieder mich mit dieser ganz anderen Thematik zu beeindrucken. Besonders haben mir die eingeflochtenen aktuellen Ereignisse des Jahres 2009 und die hanseatische Grundstimmung in diesem wirklich gelungenen Gesellschaftsdrama gefallen. Stefan Moster schildert nicht nur das Porträt dieser Ehe, wie man sie in jeder Großstadt dieser Welt antreffen könnte, sondern auch das Porträt einer Großstadt Hamburg, in der Erfolg und Schiffbruch nahe beieinander liegen und alles wird begleitet von einer knisternden Spannung, der man sich nicht entziehen kann. Unbedingte Leseempfehlung!!!

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  • Rezension zu "Lieben sich zwei" von Stefan Moster

    Lieben sich zwei

    Alice_im_Buecherland

    05. September 2011 um 17:58

    Ines und Daniel haben es zu was gebracht: Die Winzerfamilie in der Pfalz hinter sich gelassen, Karriere gemacht, ein tolles Auto und ein Penthouse-Wohnung in der Hamburger Hafencity. Doch plötzlich bemerkt Ines, dass sie doch umbedingt ein Kind haben möchte. Aber dieser Wunsch lässt sich nicht erfüllen- weder mit Ehrgeiz, noch mit Geld...scharfsinnig und präzise, wird hier nicht nur die Entwicklung einer Ehe, sondern auch die einer Stadt beschrieben!

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