Donnerstags im Fetten Hecht

von Stefan Nink 
4,2 Sterne bei84 Bewertungen
Donnerstags im Fetten Hecht
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Positiv (71):
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Ein holpriger Reihenauftakt

Kritisch (4):
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Irgendwie überhaupt nicht meins ... ich konnte nicht wirklich lachen - schade. Vielleicht war es aber auch der falsche Zeitpunkt zum Lesen

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Inhaltsangabe zu "Donnerstags im Fetten Hecht"

Was tut man nicht alles für einen guten Freund. Und für ein paar Millionen …

Der Donnerstag ist der Höhepunkt in Siebeneisens eintöniger Woche – dann trifft er sich zum Tipp-Kick im Fetten Hecht. Eines Abends kommt sein Kumpel Schatten mit Neuigkeiten in die Stammkneipe: Er hat geerbt. Zumindest fast. Denn die 50 Millionen werden ihm nur ausgezahlt, wenn er seine sieben Miterben auftreibt. Die allerdings sind in alle Welt zerstreut. Siebeneisen macht sich auf die Suche, die im australischen Outback beginnt – aber das ist bloß die erste Station einer haarsträubenden Weltreise …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783442378654
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:416 Seiten
Verlag:Blanvalet
Erscheinungsdatum:17.03.2014
Das aktuelle Hörbuch ist am 01.08.2012 bei Audio Media Verlag erschienen.

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    Annabeth_Books avatar
    Annabeth_Bookvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein holpriger Reihenauftakt
    Donnerstags im Fetten Hecht

    Klappentext:
    Was tut man nicht alles für einen guten Freund. Und für ein paar Millionen...
    Der Donnerstag ist der Höhepunkt in Siebeneisens eintöniger Woche- dann trifft er sich zum Tipp-Kick im fetten Hecht. Eines Abends kommt sein Kumpel Schatten mit einer Neuigkeit in die Stammkneipe: Er hat geerbt. Zumindest fast. Denn die 50 Millionen werden ihm nur ausgezahlt, wenn er seinen sieben Miterben auftreibt. Die allerdings sind in aller Welt zerstreut. Siebeneisen macht sich auf die Suche, die im australischen Outback beginnt- aber das ist bloß die erste Station einer haarsträubenden Weltreise...
    Autor:
    Stefan Nink ist für Verlage, Magazine und Radiostationen ständig auf Achse. Er hat über 30 Reiseführer veröffentlicht, bis sein erster Roman " Donnerstags im fetten Hecht" erschien, der 2013 ITB-Award im Bereich Humor ausgezeichnet wurde.


    Cover:

    Das Cover passt, perfekt zur Story und zum Titel. Besser hätte man es nicht aussuchen können.

    Inhalt:

    Als Schatten erfährt das er nur sein Erbe bekommt wenn die anderen 7 Mitverwandten auch anwesend sind, muss Siebeneisen herhalten.
    Er begibt sich auf eine sehr wirre Reise auf der er nicht selten seine Freunde Schatten und Wipperfürth verflucht.

    Meine Meinung;

    Da ich ja schon ausversehen den 3. Band gelesen habe, wollte ich unbedingt auch den 1. Band lesen. 
    Das Buch war aber leider nicht so wie ich es mir vorgestellt hatte.
    Am Anfang war es sehr eintönig, und ich fand es auch nichts sonderlich lustig. Es würde eigentlich erst interessant, als Lawn auf die Bildfläche trat und zusammen mit Siebeneisen, weitersuchen begann.
    Aber es war auch sehr unterhaltsam, als Siebeneisen anfing seine Facebookseite regelmässig zu checken, die Kommentare die man auf der Pinnwand teilweise lass, waren einfach zu komisch und man musste dann doch schon ab und zu schmunzeln.
    Auch wie sich am Ende Schatten und Wipperfürth, sich mit ihrer Sparen dann noch ein Eigentor schossen, dachte man sich nur so als Leser das es wirklich Karma sein muss.
    Ansonsten ist es ein nettes Buch für zwischendurch, das in sich selbst abgeschlossen ist. Es ist perfekt für Menschen (Wie mich) die dieses Jahr Urlaub auf Balkonien verbringen, das man somit doch eine kleine Weltreise macht.

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    anette1809s avatar
    anette1809vor 3 Jahren
    Weckt die Reiselust? - Nö - aber kitzelt den Humornerv und macht Lust auf mehr Fettnäpfchen

    Wer einen Reiseroman zur Vorbereitung für eine abenteuerliche und dennoch entspannte Reise sucht, sollte auf KEINEN FALL zu den Reiseerinnerungen von Siebeneisen greifen, die ihren Anfang in einer urigen Kneipe beim donnerstäglichen Tipp-Kick gemeinsam mit seinen Kumpels Wipperfürth und Schatten finden. Ich stelle mir das so vor, dass Monate später, insofern der Reisende alle Unannehmlichkeiten umschippen konnte, und mit dem Leben davonkam, er schreiend aus der urigen Kneipe wegrennt und keinen Pfifferling mehr darauf gibt die sozialen Anbindungen zu Wipperführt und Schatten neu aufleben lassen zu wollen, vielleicht will der so plötzlich die Flucht Ergreifende sogar nie mehr eine Reise um die Welt machen...

    Die Geschichte beginnt in dem eingangs genannten "Fetten Hecht", der Stammkneipe von Siebeneisen, Wipperfürth und Schatten, drei Freunden, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Eines Abends beim Tipp-Kick offenbart Schatten seinen Freunden, dass seine Großtante jedem ihrer Nichten und Neffen 50 Millionen Euro vererbt - insofern alle Erben gefunden werden und diese das Erbe antreten wollen. Hört sich kompliziert an - ist kompliziert - die Erben sind auf allen Erdteilen zerstreut, oft ist nicht mehr als der Name der Gesuchten bekannt. Schatten, ein Sparbrötchen vor dem Herrn, lässt seinen willigen Handlanger Wipperführt die günstigsten Reiseverbindungen heraussuchen, so dass Siebeneisen nicht mal Muse tanken kann zwischen den detektivisch ausgelegten Aufgaben, die ihn wortwörtlich in jede entlegene Ecke der Erde führen. Durch Siebeneisens Arbeit als Lokalreporter erschien er den anderen beiden am geeignetsten für den ungewöhnlichen Suchauftrag, und mal ehrlich? Wer reisst sich um eine Reise ins Ungewisse mit Billigairlines und weiteren mehr als fragwürdigen Reiseuntersätzen?
    Wer Freunde wie Wipperfürth und Schatten hat, braucht keine Feinde mehr, und möglicherweise wird es den unfreiwilligen Weltenbummler nun nie mehr in die Fremde ziehen! Und doch... kaum ist Siebeneisen zu hause, ruft ihn die Ferne, ob er sich erneut auf solche abenteuerliche Trips einlassen wird?

    Stefan Ninks abenteuerlichem Roman liegen persönliche Erfahrungen aus seinem Leben als Reisejournalist zu Grunde, die Siebeneisens Reisen auch abseits ausgetretener Touristenpfade lebendig und greifbar machen. Nicht alles, was Siebeneisen rund um die Welt erlebt ist schön oder einfach nur ungefährlich, aber genaugenommen ist es so, wenn man sein Leben tatsächlich lebt.

    Reihen-Info:
    Donnerstags im Fetten Hecht
    Freitags in der Faulen Kobra
    Sonntags im Maskierten Waschbär

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    Grandvilles avatar
    Grandvillevor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Tolles Urlaubsbuch! Eine etwas andere Weltreise und am Ende, ist man immer noch nicht am Ziel angekommen. Besuche gleich die "Faule Kobra"!
    Eine etwas andere Weltreise

    In was ist Siebeneisen da nur rein geraten? Anstatt wie jeden Donnerstag im Fetten Hecht Tischfußball zu spielen, steht er in der australischen Wüste und sucht einen Boxzirkus?! Und das alles für eine noch nicht gezahlte Erbschaft, weil nicht alle Erben aufzutreiben sind...

    Mir hat diese kleine Weltreise mit Siebeneisen sehr gut gefallen. Herr Nink hat einen sehr gut zu lesenden Stil. Sehr frisch, locker, schwung- und humorvoll. Besonders gefallen haben mir die Aufenthalte in Australien, der Antarktis und der Mongolei. Manchmal saß ist staunend da und wunderte mich über die Einfälle, die der Autor hatte. Das Buch ist mir nicht langweilig geworden und ca. 50 Seiten vor dem Ende kam ich ins Grübeln... Wie soll Siebeneisen das jetzt noch schaffen?

    Mir hat das Buch sehr gut gefallen und zum Glück kann ich direkt mit der "Faulen Kobra" weiter lesen und Siebeneisen auf seinem nächsten Abenteuer begleiten. Ein schönes, kurzweiliges, unterhaltsames Urlaubsbuch. Da ich immer in Balkonien Urlaub mache, kann ich sagen, dass man als "Nicht- Wegfahrender" auf diesem Weg auch eine Menge von der Welt sehen kann.

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    Solara300s avatar
    Solara300vor 4 Jahren
    Eine Weltreise die Einen entführt!!! :D

    Beschreibung

    Siebeneisen entflieht dem Alltagstrott immer Donnerstags da er sich zum Tipp Kick im Fetten Hecht trifft.
    Sein Kumpel Schatten hat aber ganz andere News, denn er hat geerbt. Und zwar sage und schreibe 50 Millionen...
    Als wäre das nicht ein Grund zur Freude hat die Sache aber einen Haken. Er muss sieben Miterben auftreiben die über die ganze Welt verstreut sind. Und der Wettlauf beginnt.....


    Cover

    Das Cover finde ich außergewöhnlich gestaltet. Es hat was von einem Unterwasser Bullauge und gleichzeitig sind darauf Utensilien die man aus einer Witschaft kennt.
    Es ist passend zum Titel und zu der Geschichte die im fetten Hecht Ihren Anfang findet.


    Charaktere

    Der Lokalredakteur Siebeneisen führt ein ruhiges und unaufregendes Leben in Oer - Erkenschwick. Die Routine wird nur vom Donerstag Abend unterbrochen wenn er sich mit seinen Freunden zum Tipp Kick in seiner Stammkneipe ''Zum Fetten Hecht'' trifft.

    Sein Freund O'Shady genannt auch Schatten kommt mit aufregenden News. Er hat eine Erbschafft gemacht, aber als wäre das nicht alles aufregend genug. Erfahren Siebeneisen und Wipperfürth von Schatten das er 50 Millionen Erben soll wenn er die Sieben Miterben findet.



    Schreibstil

    Der Autor Stefan Nink ist ein künstler des Schreibstils. Nicht nur das er mich mit auf eine Weltreise nimmt. Nein er schafft es, das ganze nicht nur durchgängig witzig und mit einer Menge Humor zu einem ganz besonderen Roadtrip zu machen, so das ich als Leser spannend und lachend mitfiebere.


    Meinung

    Siebeneisen lebt in der Kleinstadt sehr ruhig und gemächlich und es passiert nichts außer seiner Routine in Oer - Erkenschwick.
    Bis er eines Tages von seinem Freund um die halbe Welt geschickt wird, mit mehr als wenig Informationen wo sich den der nächste Erbe befinden könnte.

    Aber was macht man nicht alles für seine Freunde und wäre das nicht auch schon genug, muss er sich mit manch seltenem Abenteuer auf seiner Reise herumschlagen, da Schatten nicht gerade großzügig mit den Reisekosten ist.

    Aber das macht das ganze nur umso sympatischer und ich finde die Kommunikation zwischen den Charakteren schon genial und bin aus dem schmunzeln nicht mehr herausgekommen.


    Fazit

    Eine Weltreise die man erleben sollte. Es ist als wäre man auf dieser Reise mit dabei und die Charaktere sind so lebendig als würde ich sie aus meiner Freundesliste kennen.
    Sehr empfehlenswert! :D


    5 von 5 Sternen

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    Mrs_Nanny_Oggs avatar
    Mrs_Nanny_Oggvor 4 Jahren
    Einmal um die Welt und zurück

    Der Ire Schatten hat eine enorme Erbschaft in Aussicht: Wenn er es schafft, seine anderen sieben Miterben aufzutreiben, dann hat jeder von ihnen Anrecht auf 50 Millionen Euro. Da er rein körperlich nicht in der Lage ist, diese schwierige Aufgabe zu meistern, überlegen sich die drei Freunde, die sich jeden Donnerstag im "Fetten Hecht" treffen, eine andere Möglichkeit. Wipperfürth recherchiert im Internet nach den über die ganze Welt verstreuten Miterben und Siebeneisen - durch seine große "National Geographic"- Sammlung bestens vorgebildet - reist durch die ganze Welt. Dabei passieren komische, traurige und reichlich seltsame Dinge, aber auch eine neue Liebe wird gefunden.
    Herrlich geschrieben und macht Lust auf weite Reisen!

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    ralluss avatar
    rallusvor 5 Jahren
    Ruhrpott Schwank

    Siebeneisen und seine beiden Freunde treffen sich jeden Donnerstag im fetten Hecht und spielen Tipp Kick.
    Die Ruhrpott Idylle wird empfindlich gestört, als Schatten (ein dicker Ire) die frohe Kunde von einer Erbschaft erhält.
    Jeder der Erben erhält 50 Millionen - wenn alle beim Notar auftauchen.
    Siebeneisen wird auf eine Weltreise geschickt um die sieben anderen Miterben ausfinidig zu machen und kommt in die entlegensten Winkel der Welt.
    Mit einem ironischen und humoristischen Blick auf fremde Länder und Begebenheiten schickt Stefan Nink seinen Helden auf die Reise.
    Nicht nur dass er sich mit fremden Sitten und gefährlichen Flora und Fauna auseinandersetzen muss, die schottische Sparwut seiner beiden Freunde die gemütlich zu Hause die anderen Miterben durch Google aufspüren, sorgt für zusätzliche Ärgernisse.
    Ein amüsantes und liebevolles Schmankerl von Stefan Nink der durch Länderwissen glänzt und uns ein kurzweiliges Buch beschert.
    Mit Garantie auf Fortsetzung.

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    W
    weltreisendervor 5 Jahren
    Ein tolles Reisebuch. Macht Lust aufs Reisen.

    Lieber Herr Nink, haben Sie vielen Dank fuer ein sehr unterhaltsames Reisebuch. Das macht Lust aufs Reisen! Stefan Nink hat mir ein spannendes Interview zum neuen Buch und dem Reisen an sich gegeben. Viel Freude beim Lesen: http://weltreisender.in/bericht-aus/welt/stefan-nink-interview-donnerstags-im-fetten-hecht/

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    Eglfingers avatar
    Eglfingervor 6 Jahren
    Kurzmeinung: Reisegeschichte mit lustigen Ankedoten.
    Reisegeschichte mit lustigen Anekdoten.

    Klappentext:

    Siebeneisens Leben in Oer-Erkenschwick ist ein langer, ruhiger, Fluss. Bis zu jenem Tag, an dem sein Kumpel Schatten erfährt, dass er geerbt hat. Viel? Sehr viel. 50 Millionen. Euro. Leider hat die Sache einen Haken: Es gibt sieben Miterben, die gefunden werden müssen, bevor das Geld ausgezahlt wird – doch die leben in den entlegensten Regionen der Welt. Und natürlich wird Siebeneisen auserkoren, sie zu finden. Natürlich. Wer denn auch sonst. Also macht er sich auf die Reise, obwohl er Schlimmes ahnt. Doch wenn man von einem guten Freund um einen kleinen Gefallen gebeten wird, willigt man natürlich ein – vor allem, wenn es um so viel Geld geht. Hätte man Siebeneisen allerdings gesagt, was da alles auf ihn zukommen würde, wäre er sicher daheim geblieben. Aber später weiß man eben immer alles besser…

    Inhalt:

    Damit Schatten seine 50 Millionen erben kann, wird Siebeneisen losgeschickt, um die restlichen sieben Erben zu finden. Von zu Hause, aus der Kneipe Fetter Hecht, recherchieren Schatten und Wipperfürth über Google, wo die anderen Erben aufzutreiben sind und organisieren die Reisen für Siebeneisen. Da es sich um 50 Millionen handelt, behauptet Schatten zu Beginn noch, dass Spesen keine Rolle spielen sollen. Doch schnell stellt sich heraus, dass Wipperfürth nicht nur schlecht recherchiert, sondern auch jeden Cent versucht einzusparen. So erlebt Siebeneisen eine Menge Abenteuer, um zum jeweiligen Miterben zu gelangen, die an den entlegensten Orten auf allen Kontinenten der Welt leben. Doch Siebeneisen gibt nicht auf, egal, ob im tiefsten australischen Outback, oder in der Antarktis oder mitten in der mongolischen Steppe.

    Der Autor:

    Stefan Nink fliegt, fährt und läuft für Magazine, Radiostationen und Buchverlage über den Planeten. Seine Reportagen wurden vielfach ausgezeichnet und in 17 Sprachen übersetzt. Er hat über 30 Reisebücher veröffentlicht; in seinem Blog www.47tukane.de schreibt er regelmäßig über das, was ihm unterwegs sonst noch auffällt. Wenn er zu Hause ist, steht er samstags bei Heimspielen von Mainz 05 im P-Block. Donnerstags im Fetten Hecht ist sein erster Roman. (Quelle: Klappentext Donnerstags im Fetten Hecht)

    Meine Meinung:

    Die Idee, dass jemand erst erbt, wenn alle Miterben sich beim Notar einfinden und diese erst gefunden werden müssen, finde ich ganz gut. Nur die Umsetzung ist meines Erachtens nicht gut durchdacht, denn wenn mir jemand 50 Millionen in Aussicht stellt, dann würde ich mir professionelle Hilfe holen, und mich nicht auf zwei Kneipenbekanntschaften verlassen. Aber nun sei es so. Die Reisegeschichten selbst, die Siebeneisen erlebt, sind mal mehr, mal weniger amüsant. Zu allen gibt es Anekdoten, die einen schmunzeln lassen, nur leider wiederholt sich vieles. Immer wenn er im Zielland ankommt, stellt sich heraus, dass er noch eine lange Fahrt zur Zielperson hat, selbst wenn sich diese Zielperson an einem Ort wie New Orleans aufhält. Da fehlen dann ein wenig die Überraschungsmomente, wenn es zur nächsten Etappe auf seiner Reise geht. Die Reiseberichte selbst sind meines Erachtens gut recherchiert und man lernt auf amüsante Weise noch etwas über ferne Länder. Und auch die Charaktere, die Siebeneisen auf seinen Reisen trifft, sind skurril aber nicht zu übertrieben. Da hat der Autor für meinen Geschmack genau die richtige Mischung erwischt. Ein bisschen erinnert mich das Buch an Hummeldumm von Tommy Jaud, nur dass es hier manchmal ein wenig langatmig wird.

    Der Schreibstil ist angenehm und flüssig, aber auch nicht zu anspruchslos, denn manchmal erscheinen Wortspielereien, zu denen man kurz überlegen muss, was denn eigentlich gemeint ist. Das hat mir sehr gut gefallen.

    Das Cover gefällt mir gut. Es stellt eine orangefarbene PVC-Tischdecke in einer Kneipe dar, mit einem Bierdeckel, auf dem die Welt und ein Hecht drauf abgebildet sind, sowie einen Kronkorken und einen klassischen Flaschenöffner.

    Fazit:

    Es ist ein gelungenes Reiseabenteuerbuch mit lustigen Anekdoten, was aber manchmal etwas langatmig ist, zu viele Handlungswiederholungen hat und nicht ganz durchdacht scheint. Lesenswert ist es dennoch, auch wenn es an Hummeldumm nicht heranreicht.

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    GeschichtenAgentins avatar
    GeschichtenAgentinvor 6 Jahren
    Rezension zu "Donnerstags im Fetten Hecht" von Stefan Nink

    Der witzige Roman “Donnerstags im fetten Hecht” von Stefan Nink wurde mir von einem Buchhändler empfohlen – ja, das ist typisch für uns Buchhändler: Auch in der Freizeit reden wir über Bücher. Und manchmal sind wir so begeistert, dass unser Missionarsdrang hervorbricht und wir abends, beim kühlen Mineralwasser, unsere Freunde mit einem “Das müsst ihr lesen, das gefällt euch bestimmt!” überfallen.

    Wenn dann der Buchhändler, nennen wir ihn Herrn K. aus M., gleich noch eine völlig abstrus-witzige Stelle zitiert, noch 2, 3 Pointen verrät und sagt “Das macht nix – das Buch ist voll von solchen Stellen” – ja dann bleibt mir nichts anderes übrig, als meinen Lese-Fahrplan umzuwerfen und gleich “Donnerstags im fetten Hecht” zu lesen.

    Recht hat er, der Herr K. aus M.!

    “Donnerstags im fetten Hecht” von Stefan Nink ist mit Abstand das Komischste, was ich in letzter Zeit gelesen habe. Voll mit Pointen, die ich so noch nie gehört habe, skurrile Einfälle, schräge Charaktere, klasse konstruierte Plots, viel Liebe zum Detail, unerwartete Wendungen … einfach alles, was eine großartige Komödie ausmacht!

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    Cappuccino-Mamas avatar
    Cappuccino-Mamavor 6 Jahren
    Rezension zu "Donnerstags im Fetten Hecht" von Stefan Nink

    Ein witziges Buch lese ich doch immer gerne und ich lerne auch gerne dazu. Was für eine tolle Idee von Autor Stefan Nink, Humor und Information miteinander zu verbinden.

    Das Cover:

    DONNERSTAGS IM FETTEN HECHT – was passt zu einer richtig urigen Kneipe? Richtig, der Bierdeckel. Und da auf dem Bierdeckel, zumindest bei den Männern immer ein Bier stehen sollte, fanden sich auf dem Cover auch die restlichen passenden Gegenstände rasch zusammen: ein Flaschenöffner und ein Kronkorken, wobei diese beiden Dinge optisch hervorstechen – auf dem matten Cover wirken die erhabenen Elemente, die zudem glänzen, richtig schön plastisch. Der Bierdeckel, auf dem der Buchtitel steht und zudem ein Hecht abgebildet ist, trägt das passende Motiv – die Ozeane mit den Erdteilen.

    Der Hintergrund selbst (er soll wohl eine Tischdecke oder ähnliches darstellen) ist orange und man sollte nicht erschrecken, wenn man die nassen Ränder von Gläsern auf dem Cover erblickt – da war keiner respektlos zum Buch – nein, die Wasserränder gab es gratis zum Buch dazu – das Cover soll eben identisch wirken und so sieht das Coverbild eben aus, wie ein Tisch eben aussieht, samt Bierdeckel, Kronkorken, Flaschenöffner und eben auch besagten Rändern!

    Ich finde das Cover sehr passend und auch optisch wirkt das Buch sehr hochwertig, nicht zuletzt wegen den erhabenen Gestaltungselementen.

    Die Handlung:

    Immer wieder donnerstags treffen sich die drei Freunde Siebeneisen, Wipperfürth und O'Shady in der urigen Kneipe von Wirtin Walburga, um dort Tischfußball zu spielen. Doch eines Tages überbringt der Ire Seamus Brothaigh Donnchadh O'Shady, genannt Schatten, seinen Freunden eine frohe Botschaft: Er hat geerbt, zumindest so gut wie.

    Doch um das Erbe von der Großgroßtante Claire aus Dublin auch wirklich zu kassieren, die gigantische Summe von 50 Millionen Euro (!), muss Schatten erst seine sieben Miterben finden, um mit ihnen gemeinsam zur Testamentseröffnung in Irland zu erscheinen. Doch dies ist schwieriger als gedacht, verfügt Schatten doch über einen so dicken Speckpanzer, dass die Nutzung diverser Verkehrsmittel, alleine schon durch seine Körpermasse, ein großes Problem darstellt. Kurzerhand wird von den Freunden beschlossen: Journalist Siebeneisen muss diese Reise antreten und die Miterben auftreiben, die über den gesamten Erdball verteilt sind. Und schließlich verfügt Siebeneisen doch auch über ein fundiertes Wissen, besitzt er doch nahezu 120 vollständige Jahrgänge der National-Geographic-Hefte.

    Und so reist Siebeneisen zuerst nach Australien, dann nach Nepal in das Himalaja-Gebirge, weiter geht es in die Antarktis, in die Südstaaten der USA – nach New Orleans, nach Südafrika in einen Nationalpark, zu den Nomadenvölkern in der Mongolei und zum Schluss noch nach China, wo bei ca. 42 °C Oktoberfeststimmung herrscht.

    Und auf der Suche nach den Erben trifft Siebeneisen so manche skurrile Gestalten, seien es nun Parkplatzwächter, Polarforscher, liebestolle Nationalpark-Angestellte, Wilderer, eine Geisterjägerin namens Lawn, durchgeknallte Kreuzfahrt-Passagiere, die Siebeneisen den letzten Nerv rauben und noch viele weitere Personen und Tiere, wie z.B. ein boxendes Känguru oder auch ein wütendes Nashorn.

    Meine Meinung:

    Ein witziges Buch lesen und dabei noch etwas über fremde Länder erfahren – was will man mehr. Während Manfred Wipperfürth und O'Shady zuhause im heimischen Oer-Erkenschwick ausharren, reist ihr Freund Siebeneisen (wie heißt der eigentlich mit Vornamen) um die Welt, um die Erben zu finden. Eine nette Idee für ein Buch – Adolf Tegtmeier (Jürgen von Manger in TEGTMEIERS REISEN) präsentierte seine Reisen schließlich auch im Fernsehen auf unterhaltsame Art und Weise. Und es ist gelungen, dieses Konzept auch „buchtechnisch“ umzusetzen - Stefan Nink lässt Siebeneisen so manche harte Prüfung durchlaufen, um seinen Auftrag zu erfüllen. Und dies auch noch auf amüsante Art und Weise.

    Schöner und auf unterhaltsamere und witzigere Weise kann man die Welt via Buch sicher nicht kennenlernen. Dass der Autor, der auch schon Reiseführer verfasst hat, sich in der Welt auskennt, das merkt man schnell an den kleinen, eingearbeiteten Details zu den verschiedenen Reisezielen Siebeneisens. Und so lernt der Leser auch nebenbei einiges dazu, z.B. über dornige Büsche in Südafrika oder über den Affenbrotbaum und sein Aussehen.

    Unumstritten ist eine meiner Lieblingsstellen im Buch dennoch die, als Walburgas Kneipe vorgestellt wird – eine urige Kneipe mit sehr überschaubarem Essens-und Getränkeangebot – mehr als Flaschenbier und gratis Knabbergebäck hat diese Kneipe nicht zu bieten – oder etwa doch? In meinen Augen wirkt die Kneipe familiär, sind doch die Gäste und Walburga eine eingeschworene Gemeinschaft – eigentlich fast schon eine Familie. Auf mich wirkte die Beschreibung der Zusammenkunft so, als wäre im „Fetten Hecht“ eine gemütliche Oase der Geborgenheit für die einsamen Männer und auch für Walburga. Man trinkt seine Bierchen spielt Tipp-Kick und (Mama) Walburga verköstigt ihre Jungs – Man(n) fühlt sich eben wie zuhause bei Mutti.

    Schon der Einstieg ins Buch ist gelungen. Siebeneisen und der Leser findet sich in China wieder. Und zwar in einem Bierzelt! Klingt komisch, ist aber so! Und natürlich gibt man sich bayrisch. So trinkt man nicht nur Bier, sondern ruft auch lautstark auf deutsch Namen von bekannten Fußballern durch die Gegend – auch wenn diese nur verstümmelt aus den chinesischen Mündern kommen: „Yüllgengloohb“ (Deutschlands berühmtester Fußballtrainer), „Pudolllskyh“, „Meeemuttözzil“ und „Swoinnstoigggl“.

    Eine meiner Lieblingsstellen im Buch war die, als Siebeneisen in Afrika die Bekanntschaft eines rachsüchtigen Nashorns macht. Die Gedankengänge des Tieres sind einfach zu köstlich, da kullerte schon die ein oder andere Lachträne. Siebeneisen will die Ameisen verscheuchen, die dem betäubten Nashorn über das Gesicht laufen und das Nashorn schlägt die Augen auf und denkt, Siebeneisen wolle ihm die Wimpern stehlen. - Was habe ich da gelacht!

    Aber auch die mit Kapern gefütterten Pinguine in der Antarktis fand ich witzig, wobei ich die Idee schon witzig fand, dass Siebeneisen sich per Kreuzfahrtschiff auf den Weg dorthin machte. Aber auch die Beschreibung des Autos, mit dem Siebeneisen in der Mongolei unterwegs war, brachte mich zum Lachen.

    Selbst einen kleinen Einblick auf Siebeneisens Kindheit erhält der Leser. Siebeneisen hat etwas Angst vor Hunden, seit ihn bei seinem Arzt die zwei kleinen Dackel des Doktors „gebissen“ hatten. Besser gesagt, sie hatten es versucht, doch da sie das Maul nicht weit genug öffnen konnten, bissen sie in Klein-Siebeneisens Hosenbeine, der sie dann heulend hinter sich her schleppte – sehr zur Belustigung der Patienten im Wartezimmer. - Muss man sich mal bildlich vorstellen...

    Aber auch in Walburgas Kneipe war man nicht untätig, so sollte Siebeneisen mit einem Hello-Kitty-Motorroller aus China belohnt werden. Und um mit dem Weltreisenden in Kontakt zu bleiben, entstand eine Facebookseite, die, ebenso wie die zahlreichen E-Mails, immer wieder mit ihren lustigen Einträgen bei mir für Heiterkeit sorgte – ich sag nur: Call Whipperfeert @ Vetter Hascht – schon diese Adresse ist doch genial.

    Und dann noch die Beschreibung des stark übergewichtigen Schatten – einfach grandios, genauso wie die Vergleiche, die Siebeneisen bezüglich Schattens Körperfülle anstellt. Schnell muss Siebeneisen feststellen, dass seine Freunde in ihrem Sparwahn doch mitunter übertreiben, weshalb sollte man auch in Südafrika unbedingt einen Geländewagen mieten, wenn doch auch ein Opel Manta zur Verfügung steht, witzig auch, als Siebeneisen erfährt, in was für einer Unterkunft er eigentlich hätte landen sollen – manchmal können Wipperfürth und Schatten froh sein, sich außerhalb Siebeneisens Griffweite zu befinden.

    Gelungen fand ich, dass das Buch mit dem Ende von Siebeneisens Reise beginnt – Siebeneisen befindet sich, wir erinnern uns, im chinesischen Oktoberfest-Bierzelt. Und zum Schluss der Reise, wieder befindet sich Siebeneisen in China, verbinden sich die beiden Texte, der vom Buchanfang und der, der sich weit hinten im Buch befindet wunderbar miteinander.

    Obwohl mich das Buch gut unterhalten hat, so hatte es für meinen Geschmack, doch die eine oder andere Länge, so fand ich den Aufenthalt in New Orleans ein bisschen zu ausführlich – doch dies ist wohl eher Ansichtssache. Auf jeden Fall gefielen mir die Wortspielereien im Buch sehr gut – auch wenn man hin und wieder kurz überlegen musste, was eigentlich gemeint war.

    Und zum Schluss gab es noch eine mehr oder weniger überraschende Wende im Buch – wobei ich noch erwähnen möchte, dass die letzten Kapitel des Buches noch einmal ein Höhepunkt waren. Manchmal wunderte ich mich, dass Siebeneisen nicht größere Probleme beim Finden der ganzen O'Shadys hatte und dass alles relativ reibungslos (ver)lief. Bedenken hatte ich, ob überhaupt alle Erben auffindbar wären, oder ob Siebeneisens Mission misslingen würde und Schatten sein Erbe nicht antreten kann.

    Wird Siebeneisen alle Erben finden? So manches Abenteuer erwartet Siebeneisen und die Leser werden so manche Überraschung erleben. Von mir gibt es für dieses unterhaltsame Buch, das den Leser auch in die entlegensten Winkel der Welt bringt, 4 Sterne.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    StefanNinks avatar
    Hallo zusammen,

    drüben auf meiner Facebookseite könnt Ihr bei einer Foto-Challenge eine Nebenrolle in meinem kommenden Roman gewinnen!


    Wir suchen: Das originellste Foto, auf dem entweder "Donnerstags im Fetten Hecht" zu sehen ist oder "Freitags in der Faulen Kobra". Oder beide Bücher. Das wars auch schon. Mehr ist nicht.

    Dann mal los. 
    Ihr könnt Euch kreativ austoben und bis zum 4.März um 23:59 z.B.
    - ein Foto aus dem Urlaub schicken
    - dem Dalai Lama ein Buch in die Hand drücken und ihn ablichten
    - mit den Büchern tauchen gehen und einen staunenden Hai knipsen
    - Euch dabei fotografieren lassen, wie Ihr im Altenheim um die Ecke aus dem Hecht vorlest 
    - Rihanna überreden, sich mit der Faulen Kobra backstage fotografieren zu lassen
    - Euch die Speikobra des Frankfurter Zoos um den Hals legen und sie mitlesen lassen (nein! nicht! war ein Witz!)
    - eine Taschenbuchausgabe des Fetten Hechts aus einem Teich angeln

    Wir sind sicher, Ihr habt hammermäßige Ideen. Macht einfach Euer Foto und schickt es (eins bitte, keine sieben) an

    facebook@stefannink.de

    Mit dem Einsenden erklärt Ihr Euch einverstanden, dass ich Euer Foto hier bei Facebook und bei Twitter posten darf. 
    Einsendeschluss ist der 4.März, 23:59 Uhr.
    PS: Facebook hat nichts mit diesem Gewinnspiel zu tun und verwaltet es auch nicht. Alleiniger Ansprechpartner sind wir.

    Und das ist der Gewinn: 
    Wie schon bei "Donnerstags im Fetten Hecht" und "Freitags in der Faulen Kobra" wimmelt es auch im nächsten Buch von Nebenfiguren. Auch dieses Mal haben sämtliche Figuren wieder ihr Gegenstück in der Realität, das heißt: Es hat sie gegeben. Beziehungsweise: Es gibt sie.
    Zu diesem Personal gesellt sich dann die Gewinnerin oder er Gewinner der Foto-Challenge: Ich schreibe sie oder ihn in die Handlung hinein. Dabei bleibt es ihm oder ihr überlassen, ob der Auftritt unter Echtnamen erfolgt oder unter einem gewählten Pseudonym. Man darf sich auch aussuchen, ob ihr/sein Aussehen erwähnt wird, eine Andeutung zu Beruf, Hobby, oder anderen Eigenschaften fällt oder ob ich bekannt gebe, welche Romanfigur die gewonnene ist - oder ob ich das nienienie jemanden verraten werde.
    Was nicht geht: politische Ansichten, religiöse Missionen, Werbung für Firmen und Produkte, all sowas – da behalte ich mir das letzte Wort vor. Ich kann leider auch nicht die Option anbieten, Einfluss auf die Handlung zu nehmen. Und auch nicht, dass die entsprechende Passage gegengelesen oder korrigiert werden kann - die Zeit drängt, und meine Verlegerin mahnt. Habt Vertrauen. Lässt Euch überraschen.

    Fragen? Dann bitte unter diesem Post in den Kommentarspalten. 
    Ansonsten: Freuen wir uns auf Eure Fotos!


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    Hallo, hi und guten Tag -

    es geht los mit einer neuen Leserunde: „Donnerstags im Fetten Hecht“!

    Auf einem Buchumschlag ist nicht viel Platz, deshalb war dieser Text hier am Ende viel zu lang und musste gekürzt werden – vielleicht ist er aber ja ganz hilfreich, wenn man wissen möchte, um was es geht in meinem ersten Roman:

    Tagsüber am Schreibtisch in der Lokalredaktion, abends mit seiner „National Geographic“-Sammlung auf dem Sofa und donnerstags eine Runde Tipp-Kick mit Wipperfürth und Schatten im Fetten Hecht: Siebeneisens Leben in Oer-Erkenschwick ist ein langer, ruhiger Fluss. Bis zu jenem Tag, an dem Schatten erfährt, dass er geerbt hat. Viel? Sehr viel. 50. Tausend? Nein - Millionen. 50 Millionen. Ja, doch: richtig verstanden.

    Leider hat die Sache einen Haken: Da sind nämlich noch sieben Miterben, die gefunden werden müssen – ansonsten wird das Vermögen der verstorbenen Großgroßgroßtante gespendet. Dummerweise leben diese Menschen nicht in Berlin oder München oder an irgendeinem anderen Ort, an dem man schnell mal vorbei schauen könnte – Schattens Miterben sind irgendwo in den entlegensten Regionen der Welt zuhause. Und natürlich wird Siebeneisen auserkoren, sie zu finden. Natürlich Siebeneisen. Wer denn auch sonst. 

    Also macht er sich auf die Reise, obwohl er Schlimmes ahnt. Doch wenn man von einem guten Freund um einen kleinen Gefallen gebeten wird, willigt man natürlich ein – vor allem, wenn es um viele Millionen geht. Hätte man Siebeneisen allerdings gesagt, was da alles auf ihn zukommt, wäre er sicher daheim geblieben. Aber später weiß man es eben immer besser …


    „Donnerstags im Fetten Hecht“ ist ein Buch über das Reisen. Und eines über all die kleinen und größeren Katastrophen, die einem unterwegs passieren können. Es handelt von exotischen, abgelegenen Regionen, schrägen Begleitern und merkwürdigen Begegnungen, von „Das darf doch jetzt bitteschön nicht wahr sein!“-Situationen und den Glücksgefühlen, die einen durchströmen, wenn man gerade etwas Unmögliches geschafft hat. Es handelt von Herausforderungen,  Erfolgen, Nackenschlägen und Stehaufmännchen-Mentalität.
    Am Ende handelt es – auch – von uns selbst.

    „Donnerstags im Fetten Hecht“ ist ein atemloses Buch: Ständig passiert irgendwas, es gibt kaum Ruhepausen, zumindest nicht für den Hauptdarsteller (als Leser hat man es da besser: wenn es einem zu viel wird, klappt man den Roman einfach zu, bzw.: schaltet den E-Reader aus), und wenn man gerade denkt, dass er es doch jetzt endlich geschafft haben müsste, kommt schon wieder etwas dazwischen. Außerdem hoffe ich, dass „Donnerstags im Fetten Hecht“ auch ein komisches Buch geworden ist und man beim Lesen das ein oder andere Mal schmunzeln, lächeln oder sogar lachen muss.

    Wer noch ein bisschen mehr über das Buch oder mich erfahren möchte, kann hier klicken:
    - Webseite zum Roman
    - meine Webseite

    Außerdem hat der Fette Hecht eine eigene Facebook-Fanseite die sich über jedes neue „Gefällt mir!“ freut.
    Alle News dort gibt es parallel auch als Tweets bei: @stefannink

    Wann geht’s los? Die Leserunde zu „Donnerstags im Fetten Hecht“ soll Anfang September beginnen. Der Limes-Verlag spendiert 30 Freiexemplare (danke!!), die unter all denen verlost werden, die sich vom 23.-29.August bewerben. Und natürlich können auch all diejenigen mitmachen, die kein Freiexemplar bekommen und sich das Buch gleich kaufen, wenn es am 27.August erscheint.

    Dann mal los! Ich freue mich sehr, bin ziemlich gespannt – und werde hier regelmäßig mitdiskutieren!

    Zur Leserunde
    StefanNinks avatar
    Die "Donnerstags im Fetten Hecht"-Challenge geht in die nächste Runde! Die neuen Fragen findet Ihr auf der Homepage oder der Facebookseite zum Buch. Die Spielregeln auch.

    Der Preis: Eine Nebenrolle im neuen Roman!

    Man kann auch erst in dieser zweiten Runde einsteigen - und immer noch gute Chancen auf den Gesamtsieg haben (etliche Teilnehmer lagen mit Antworten daneben, deren Vorsprung lässt sich theoretisch locker aufholen).

    Haut rein!
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