Stefan Nink Freitags in der Faulen Kobra

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Inhaltsangabe zu „Freitags in der Faulen Kobra“ von Stefan Nink

Urkomisch, kurios, schräg – Siebeneisen ist zurück! Und wieder ist der unfreiwillige Weltenbummler Siebeneisen zu einer Reise aufgebrochen – auf der Suche nach den Teilen einer Ganesha-Statue, die James Cook vor 250 Jahren aus der Schatzkammer eines Maharadschas in Sicherheit gebracht hat. Denn ein Meisterdieb versucht, die Stücke in seinen Besitz zu bringen, und nur Siebeneisen kann ihn stoppen. Ein Wettrennen um den Globus beginnt: von Tonga nach Neuseeland, Hawaii und Kanada. Und während sich Siebeneisen mit allerlei Widrigkeiten herumschlagen muss und seine Freunde ihn aus dem Teehaus 'Zur Faulen Kobra' unterstützen, wird im Palast des Maharadschas ein ganz anderer Plan verfolgt.

Ein sehr unterhaltsames Buch, wo leider stellenweise ziemlich langatmig war

— Annabeth_Book
Annabeth_Book

Amüsante Reise durch die Welt.

— hannahbee
hannahbee

sehr unterhaltsame Jagd um die Welt nach den Teilen einer Elefantengottstatue, mit viel Situationskomik und Wortwitz, Lesespass pur

— katze267
katze267

Siebeneisen ist zurück auf Weltreise und erneut ist es das reinste Vergnügen seinen skurilen Abenteuern beizuwohnen.

— LaTraviata
LaTraviata

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  • Eine irrwitzige Reise auf den Spuren von James Cook mit viel Humor und Fernweh

    Freitags in der Faulen Kobra
    Sarista

    Sarista

    31. March 2017 um 11:46

    Fast drei Jahre stand "Freitags in der Faulen Kobra" ungelesen in meinem Regal und hat auf seinen Moment gewartet. Nun habe ich endlich zu Stefan Ninks Werk gegriffen und einige amüsante Lesestunden mit Siebeneisen und seinen Freunden verbracht. Das Buch ist der zweite Band der Siebeneisen-Reihe, aber auch durchaus ohne Kenntnisse des ersten Buches lesbar. Das erste Abenteuer wird zwar immer wieder erwähnt, aber spielt für die eigentliche Handlung keine Rolle. Der Roman startet nach einem kurzen Prolog in Indien, wo Siebeneisen sich eigentlich von seiner letzten Weltreise erholen will und unvermittelt direkt ins nächste Abenteuer stürzt. Der Maharadscha schickt ihn los, um eine vor 250 Jahren von James Cook versteckte Ganesha-Statue zu finden. Diese wurde in Einzelteilen über die ganze Welt verteilt und so folgt Siebeneisen der Reise von James Cook unter anderem nach Neuseeland, Südafrika und Hawaii. Die Handlung von "Freitags in der Faulen Kobra" ist abwechslungsreich und voller Überraschungen. Siebeneisens Reise führt ihn quer durch die Welt und da er nicht als einziger nach der Statue sucht, ist für Spannung absolut gesorgt. Allerdings dauert es ein wenig, bis diese aufkommt und ich musste mich durch den Anfang ein wenig durchquälen. Stefan Nink packt unglaublich viel Wissenswertes zu den Figuren, Orten und historischen Ereignissen in seinen Roman. Das macht diesen zwar zu einer wahren Fundgrube von Fakten, nimmt aber auch einiges an Tempo raus. Einige ausschweifende Passagen zu Hintergrundinformationen hab ich deswegen tatsächlich nur quer gelesen. Die Fans des Autors lieben ihn wahrscheinlich gerade dafür, aber mir war es zu viel. Was mir hingegen absolut gefallen hat, ist der Schreibstil des Autors. Er bringt mit Ironie und Wortwitz sehr viel Humor rein und arbeitet so geschickt mit der Sprache, dass sich handlungsunabhängig allein dafür das Lesen schon gelohnt hat. Die Handlung wird dabei aus wechselnden Perspektiven geschrieben, hauptsächlich jedoch aus der Siebeneisens, die mir auch am besten gefallen hat. Auch eine Vergangenheitsperspektive aus der Zeit Cooks ist dabei, die ebenfalls sehr gelungen war. Die Aufmachung des Buches passt zum Vorgängerband und zum Inhalt des Romans. Neben der namensgebenden Kobra sieht man eine Abbildung von Ganesha. Auf die aufgedruckten Kaffeeflecken hätte ich gut verzichten können, aber davon abgesehen gefällt mir das Cover sehr gut. Ergänzend hätte ich mir eine Karte mit der Reiseroute (entweder von James Cook oder von Siebeneisen) gewünscht, aber auch ohne kann man die Route beim Lesen dank der Informationen zu jedem Kapitelanfang gut nachvollziehen. Alles in allem wurde ich mit "Freitags in der Faulen Kobra" gut unterhalten und kann das Buch weiterempfehlen. Ein paar weniger Hintergrundinformationen hätten zwar auch gereicht, aber der großartige Schreibstil macht das zu viel an Informationen wieder wett.

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  • Freitags in der Faulen Kobra

    Freitags in der Faulen Kobra
    Annabeth_Book

    Annabeth_Book

    22. February 2017 um 14:35

    Klappentext: Aus der Provinz in die grosse weite Welt... Um einen indischen Maharadscha zu helfen begibt sich Siebeneisen erneut auf Weltreise- er macht sie auf die Suche nach den Teilen einer Ganesha-Statue, die James Cook vor 250 Jahren aus der Schatzkammer seines Auftragsgebers in Sicherheit gebracht hat. Ein Meisterdieb versucht, die Stücke in seinen Besitz zu bringen, und nur Siebeneisen kann ihn stoppen. Es beginnt ein Wettrennen um den Globus: von Tonga nach Neuseeland, Hawaii und Kanada. Und während sich Siebeneisen mit allerlei Widrigkeiten herumschlagen muss und seine Freunde Wipperfürth und Schatten ihn aus dem Teehaus Zur Faulen Korba unterstützen, wird im Palast des Maharadscha ein ganz anderer Plan verfolgt... Autor: Stefan Nink ist für Verlage, Magazine und Radiostationen ständig auf Achse. Er hat über 30 Reiseführer veröffentlicht, bis sein erster Roman " Donnerstags im fetten Hecht" erschien, der 2013 ITB-Award im Bereich Humor ausgezeichnet wurde. Cover: Ich finde das Cover passt gut in seine Reihe. Auch hier gefällt es mir sehr gut. Inhalt: Siebeneisen, wird mal wieder von Wipperfürth und Schatten auf Weltreise geschickt. Diesmal ist es aber eher Wipperfürths Schuld. Diesmal ist das Gesuchte aber nicht für die drei sondern für den Maharadscha. Meine Meinung: Da ich Band 1 & 3 schon gelesen habe, habe ich mich sehr gefreut als ich auch Band 2 von blanvalet Verlag zugeschickt bekommen habe. Die Geschichte beginnt diesmal in Indien, direkt beim Maharadscha. Man erfährt auch ziemlich früh, warum diese Statue wichtig ist. Auch wird schnell erklärt, war es diesmal "Zur Faulen Kobra" heißt. Doch ich fand es sehr langatmig, da diese zwei Thema mehr als die ersten 100 Seiten in Anspruch nahmen. Es wurde erst richtig spannend, als sich Siebeneisen alleine auf die Reise begann. Den in Indien war Wipperfürth dabei, und des ist mir wie in den anderen zwei Bändern unsympathisch. Was sehr amüsant war, sind die Whats App Chatverläufe von Schatten und Wipperfürth. Im Allgemeinen hat mir das Buch schon sehr gut gefallen, wenn es nicht stellenweise so langatmig gewesen wäre.

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  • Unterhaltsame Jagd um die Welt nach den Teilen einer Ganesha Statue

    Freitags in der Faulen Kobra
    katze267

    katze267

    02. August 2015 um 14:37

    Der Oer-Erckenschicker Journalist Siebeneisen befindet sich nach erfolgreich beendeter  weltweiter Suche nach den Verwandten seines Kumpels Schatten zusammen mit dem dritten im Bunde, dem VHS-Kurs-versierten Besserwisser Wipperfürth im zum Hotel umfunktionierten Palast des Mahardschas von Joompla, wo er den letzten Verwandten fand.Da passiert ein verhängnisvoller Diebstahl : ein Teil der glückbringenden Statue des Elefantengottes Ganesha, seit Jahrhunderten im Besitz der Herrscherdynastie, wird aus der Schatzkammer des Palastes gestohlen. Der Maharadscha befürchtet nun, dass die Diebe versuchen werden, auch die anderen 6 Teile der Statue, die vor 250 Jahren von James Cook auf Bitte seines Vorfahren hin  in entlegnen Ecken der Welt verborgen wurde, zu finden und die Statue wieder zusammebnzusetzen, da diese nicht nur Glück bringt sondern auch Macht verleiht.Während Siebeneisen durch den Stich eines Insektes  bewusstlosim Krankenhaus liegt, verpflichtet sich Wipperfürth , von einer verlockenden Belohnung verführt, in beider Namen zur Suche nach den anderen Teilen. Im Teehaus zur Faulen Kobra verunglückt er jedoch, so dass  Siebeneisen allein auf die Jagd gehen muss, uonline unterstützt aus Der Faulen Kobra vom verletzten Wipperfürth und dem extra angereisten Schatten.  Er versucht nun, die weiteren Teile zu finden, trotz der eher mageren Hinweise und dabei noch schneller zu sein als die dreisten Diebe.Auf den Spuren von Thomas Cook reist Siebeneisen um die Welt, Tonga und Neuseeland sind die ersten Stationen der abenteuerlichen Suche. Diese Jagd wird ausserordentlich vergnüglich geschildert. Nicht nur Siebeneisen und seine Kumpane Wipperfürth und Schatten, sondern auch alle Nebenfiguren, wie zB die Prinzessin von Tonga oder der neuseeländsche Bergführer sind liebevoll detailliert und originell beschrieben. Dazu kommt noch,dass der beserrwisserisce Wippperfürth und der knauserige Schatten die Reise noch abenteuerlicher gestalten, indem sie aus Sparsamkeitsgründen recht abenteuerliche Reiseriouten und Unterbringungen wählen. Der Schreibstil ist locker, humorvoll , mit sehr viel Situationskomik  und Sprachwitz und daher sehr flüssig und entspannt zu lsen. Mir hat das Buch viel Lesespass bereitet. Zum Schluss noch eine Bemerkung zum ersten Abenteuer : zwar wird einige Male auf die Erlebnisse aus dem  Buch "Donnerstags im fetten Hecht" Bezug genommen, doch zum Leseverständnis ist die Kenntnis nicht erfrderlich.

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  • Bücher gegen Rezensionen: Plündert das LovelyBooks Bücherregal!

    After passion
    TinaLiest

    TinaLiest

    Wir räumen unser Bücherregal! Ihr kennt das doch sicher: Das Regal quillt über, aber irgendwie möchten trotzdem immer mehr neue Bücher zwischen die Regalbretter gesteckt werden. Auch bei uns im Büro steht ein Bücherregal, das nur so überquillt vor tollem Lesestoff, der viel zu schade dafür ist, nicht gelesen zu werden. Deshalb haben wir unser Bücherregal ausgeräumt und möchten euch mit den Schätzen, die wir dort gefunden haben, glücklich machen! So funktioniert's: Stöbert durch die verschiedenen Genres und Bücher, die wir in den Unterthemen aufgeführt haben. Wenn ihr Bücher entdeckt, die ihr gerne lesen und rezensieren möchtet, schreibt uns im passenden Unterthema einen Beitrag mit dem Titel/den Titeln aus dem entsprechenden Genre und seid automatisch bei der Verlosung dabei. Ihr könnt euch selbstverständlich für mehrere Bücher in mehreren Genres bewerben - bitte schreibt dafür aber für jedes Genre einen extra Beitrag, in dem ihr dann auch mehrere Titel aus einem Genre auflisten dürft! Am Donnerstag, dem 18. Juni, losen wir aus, wer von euch welches Buch bzw. welche Bücher gewinnt und teilen euch die Gewinner hier in den jeweiligen Unterthemen mit. Solltet ihr gewinnen, verpflichtet ihr euch, bis zum 2. August 2015 eine Rezension bei LovelyBooks zu allen Büchern, die ihr gewonnen habt, zu schreiben. Postet die Links zu euren Rezensionen bitte ins zugehörige Unterthema in dieser Aktion! Bitte beachtet, dass es sich bei den Büchern auch um Leseexemplare handeln kann! Wenn ihr Fragen zum Ablauf oder zur Aktion allgemein habt, stellt diese bitte im Unterthema "Fragen zur Aktion"! Wir freuen uns, wenn ihr dabei seid und uns unsere Bücher abnehmt & wünschen euch viel Spaß beim Stöbern! ;)

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  • Taaaataaaa! Wer will in meinem nächsten Roman auftauchen?

    Freitags in der Faulen Kobra
    StefanNink

    StefanNink

    01. March 2015 um 15:01

    Hallo zusammen, drüben auf meiner Facebookseite könnt Ihr bei einer Foto-Challenge eine Nebenrolle in meinem kommenden Roman gewinnen! Wir suchen: Das originellste Foto, auf dem entweder "Donnerstags im Fetten Hecht" zu sehen ist oder "Freitags in der Faulen Kobra". Oder beide Bücher. Das wars auch schon. Mehr ist nicht. Dann mal los.  Ihr könnt Euch kreativ austoben und bis zum 4.März um 23:59 z.B. - ein Foto aus dem Urlaub schicken - dem Dalai Lama ein Buch in die Hand drücken und ihn ablichten - mit den Büchern tauchen gehen und einen staunenden Hai knipsen - Euch dabei fotografieren lassen, wie Ihr im Altenheim um die Ecke aus dem Hecht vorlest  - Rihanna überreden, sich mit der Faulen Kobra backstage fotografieren zu lassen - Euch die Speikobra des Frankfurter Zoos um den Hals legen und sie mitlesen lassen (nein! nicht! war ein Witz!) - eine Taschenbuchausgabe des Fetten Hechts aus einem Teich angeln Wir sind sicher, Ihr habt hammermäßige Ideen. Macht einfach Euer Foto und schickt es (eins bitte, keine sieben) an facebook@stefannink.de Mit dem Einsenden erklärt Ihr Euch einverstanden, dass ich Euer Foto hier bei Facebook und bei Twitter posten darf.  Einsendeschluss ist der 4.März, 23:59 Uhr. PS: Facebook hat nichts mit diesem Gewinnspiel zu tun und verwaltet es auch nicht. Alleiniger Ansprechpartner sind wir. Und das ist der Gewinn:  Wie schon bei "Donnerstags im Fetten Hecht" und "Freitags in der Faulen Kobra" wimmelt es auch im nächsten Buch von Nebenfiguren. Auch dieses Mal haben sämtliche Figuren wieder ihr Gegenstück in der Realität, das heißt: Es hat sie gegeben. Beziehungsweise: Es gibt sie. Zu diesem Personal gesellt sich dann die Gewinnerin oder er Gewinner der Foto-Challenge: Ich schreibe sie oder ihn in die Handlung hinein. Dabei bleibt es ihm oder ihr überlassen, ob der Auftritt unter Echtnamen erfolgt oder unter einem gewählten Pseudonym. Man darf sich auch aussuchen, ob ihr/sein Aussehen erwähnt wird, eine Andeutung zu Beruf, Hobby, oder anderen Eigenschaften fällt oder ob ich bekannt gebe, welche Romanfigur die gewonnene ist - oder ob ich das nienienie jemanden verraten werde. Was nicht geht: politische Ansichten, religiöse Missionen, Werbung für Firmen und Produkte, all sowas – da behalte ich mir das letzte Wort vor. Ich kann leider auch nicht die Option anbieten, Einfluss auf die Handlung zu nehmen. Und auch nicht, dass die entsprechende Passage gegengelesen oder korrigiert werden kann - die Zeit drängt, und meine Verlegerin mahnt. Habt Vertrauen. Lässt Euch überraschen. Fragen? Dann bitte unter diesem Post in den Kommentarspalten.  Ansonsten: Freuen wir uns auf Eure Fotos!

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  • Freitags in der Faulen Kobra

    Freitags in der Faulen Kobra
    Norskehex

    Norskehex

    28. September 2014 um 16:36

    Siebeneisen (der keinen Vornamen hat) erholt sich mit seinem Kumpel Wipperfürth (ebenfalls ohne Vorname) in einem indischen Hotel von seinem vorherigen Auftrag die Erben eines Iren zu finden (das ist die Geschichte des Vorgängerbandes, die aber nicht zum Verständnis des Buches gebraucht wird). Dem Maharadscha, dem der Palast mit Hotel gehört, wird ein Stück einer Ganesha-Figur gestohlen. Blöd nur, dass es - laut einer Prophezeiung und Legende - der Familie des Maharadschas an den Kragen geht, wenn die komplette Ganesha-Figur jemand anderem in die Hände fällt. Also handelt Wipperfürth, der gern die Tochter des Maharadschas heiraten will, einen Vertrag aus und schickt Siebeneisen los die restlichen Teile der Figur zu finden. Im Palastarchiv sucht Wipperfürth nach Informationen wo James Cook (vor ca. 250 Jahren) die einzelnen Teile versteckt hat. Diese Infos gibt er dann an Siebeneisen weiter, der von Ort zu Ort hetzt, unterstützt von seiner Freundin Lawn (der wiederum der Nachname zu fehlen scheint). Ungeschickt an der ganzen Sache ist, dass Wipperfürth bei der Zusammenstellung der Reiserouten immer die günstigste Verbindung sucht, auch wenn das bedeutet, dass Siebeneisen und Lawn dafür mehrmals den Kontinent wechseln um von A nach B zu kommen. Schatten (wieder ohne Vorname), der dritte Kumpel im Bunde, finanziert die Reiserei (warum auch immer, schließlich ist der Maharadscha der Auftraggeber). Seltsamerweise kommen Siebeneisen und Lawn immer einen Ticken zu spät am richtigen Ort an - die Statuenteile sind jedes Mal verschwunden und durch Origami-Figuren in Form von Steinen ersetzt worden. Auf ihrer Reise lernen sie viele nette, hilfsbereite, aber auch seltsame Personen kennen und erleben allerhand Abenteuer (z.B. haben sie im Norden Kanadas eine Begegnung mit nem Eisbären). Schließlich kommt es in Kyoto zu einem Zusammentreffen von Siebeneisen und Lawn mit ihrem Gegenspieler. Währenddessen halten sich Wipperfürth und Schatten gerne in der Teestube "Faule Kobra" auf, bei der auf dem Tresen ein Korb mit einer Kobra steht. Diese Kobra liebt Rock Musik! Ehrlich gesagt habe ich das Buch gekauft, weil mir das Cover so gut gefallen hat und auch der Klappentext recht lustige Lektüre versprach. Im Großen und Ganzen ist es auch so gewesen. Zwischendurch fand ich es etwas nervig, dass Siebeneisen und Lawn auf wirklich abenteuerlichen Routen reisen mussten (und das jedes Mal), aber das Buch ist sehr witzig geschrieben und voller unkonventioneller Einfälle. Die Figuren sind alle leicht überzeichnet, aber daher irgendwie passend für die Geschichte. Und die Auflösung, wer nun der Auftraggeber für die gesamten Verwirrungen ist und warum er den Gegenspieler auf die Spuren James Cooks angesetzt hat, fand ich zum kaputtlachen. Ein Buch, bei dem man zwischendurch echt den Kopf schüttelt ob der Erlebnisse der beiden Hauptfiguren und immer wieder lachen muss. Eine Superidee fand ich die Gitarrensoli liebende Kobra auf dem Tresen der Teestube. An den Beschreibungen der einzelnen Orte merkt man, dass der Autor auch als Reisejournalist arbeitet. Aber diese Informationen sind immer passend in die Geschichte eingebunden. Wer also was zu lachen haben will, der sollte das Buch lesen.

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  • Leserunde zu "Freitags in der Faulen Kobra" von Stefan Nink

    Freitags in der Faulen Kobra
    StefanNink

    StefanNink

    Hallo, hi und guten Tag - es geht los mit einer neuen Leserunde: „Freitags in der Faulen Kobra“! Einige haben ja vielleicht meinen ersten Roman gelesen, „Donnerstags im Fetten Hecht“. „Freitags in der Faulen Kobra“ ist keine Fortsetzung, sondern eher ein Folgeband: Man muss den „Hecht“ also nicht kennen, um die „Kobra“ zu verstehen. Und das hier ist die Handlung: Siebeneisen, Lokalredakteur aus Oer-Erkenschwick und unfreiwilliger Held aus „Donnerstags im Fetten Hecht“, nimmt in einem indischen Palasthotel an einem Yogakurs teil. Eines Tages bittet der Maharadscha ihn wegen eines Notfalls zu sich: Aus der Schatzkammer des Palastes ist das Teilstück einer magischen Elefantengottstatue verschwunden! Der Großfürst ist verzweifelt. Einst hatte der steinerne Ganesha dem Herrscherhaus von Joompla zu Macht und Reichtum verholfen. Als aber vor 250 Jahren Feinde das Reich bedrohten, ließ man die Statue zerteilen und in Sicherheit bringen - von James Cook, der die einzelnen Stücke während seiner dritten Weltumseglung an entlegenen Orten der Welt versteckte. Niemals dürfe die komplette Statue in fremde Hände gelangen, erklärt der verzweifelte Maharadscha einem staunenden Siebeneisen, sonst werde entsetzliches Unheil über die Dynastie der Herrscher von Joompla hereinbrechen. Zum Glück gibt es einen Mann, der die Meisterdiebe stoppen kann. Glaubt jedenfalls der Maharadscha. Ein Wettrennen um den Globus beginnt: Im Fahrwasser des großen Entdeckers führt die Suche nach den Teilen des Elefantengotts von Tonga nach Neuseeland, Kapstadt, Hawaii und Kanada. Und während sich Siebeneisen mit Straußen, Eisbären und einem kleptomanischen Buschbaby herumschlagen muss und seine Freunde Wipperfürth und Schatten ihn aus dem Teehaus „Zur Faulen Kobra“ mehr oder weniger sinnvoll unterstützen, wird im Palast des Maharadschas ein ganz anderer Plan verfolgt. Hah. Jetzt wisst Ihr es. Und das hier hat mein Verlag noch hinzugefügt: „Freitags in der Faulen Kobra“ ist wieder eine leicht wahnsinnige Reise um die Welt geworden. Ein modernes Schelmenstück, das – wie schon Ninks erster Roman „Donnerstags im Fetten Hecht“ – mit höchst kuriosen Erlebnissen, schrägen Charakteren und begnadetem Sprachwitz besticht. Dabei weiß man nie genau, wo die Grenze zwischen Autor Nink und seiner Figur Siebeneisen zu ziehen ist, denn der Reisejournalist hat selbst die Welt durchkreuzt – nun tut er dies literarisch. Wer noch ein bisschen mehr über das Buch oder mich erfahren möchte, kann hier klicken: - Webseite zum Roman - meine Webseite Außerdem hat der Fette Hecht eine eigene Facebookseite, die sich über jedes neue „Gefällt mir!“ freut. Alle News dort gibt es parallel auch als Tweets bei: @stefannink Und Wipperfürths Reisenotizen gibt es auch noch. Der begnadete Logistiker hat sich nämlich entschieden, meine Lesereisen zu organisieren und darüber zu bloggen. Hart für mich, aber vielleicht ganz amüsant für Euch. (Link) So, jetzt aber. Die Leserunde zu „Freitags in der Faulen Kobra“ soll Mitte März beginnen. Der Limes-Verlag spendiert 25 Freiexemplare (danke!!), die unter all denen verlost werden, die sich vom 5.-12. März bewerben. Und natürlich können auch all diejenigen mitmachen, die kein Freiexemplar bekommen und sich das Buch gleich kaufen, wenn es am 17.März erscheint. Eure Bewerbungsmail könnt Ihr an folgende Emailadresse schicken: kristin.rosenhahn@randomhouse.de Dann mal los! Ich freue mich sehr, bin ziemlich gespannt – und werde hier regelmäßig mitdiskutieren! Ach so: Am Freitag, 14.3., und Samstag, 15.3., bin ich auf der Leipziger Buchmesse, am Limes-Stand C 101 in Halle 3. Wer mag, kann gerne mal vorbeischauen. Die Kobra ist auch da...

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    • 376
  • Der Fette Hecht 2.0

    Freitags in der Faulen Kobra
    Grandville

    Grandville

    08. August 2014 um 21:15

    Es ist schon wieder passiert: Siebeneisen muss sich wieder auf eine Reise begeben - diesmal im Auftrag von Wipperfürth. Denn Wipperfürth will heiraten und damit das geschehen kann, muss er dem Brautvater ein altes Familienerbstück wiederbeschaffen. Siebeneisen muss wieder seine Koffer packen und sich auf eine haarsträubende Reise begeben. Natürlich alles so kostenneutral wie nur irgend möglich. Selbst Schatten muss den "Fetten Hecht" verlassen und Walburga bleibt allein zurück. Aber zum Glück gibt es das Internet und Lawn! Auch dieses Buch von Stefan Nink hat mir wieder gut gefallen. Es liest sich flott und flüssig, allerdings muss ich gestehen, dass ich an einigen Stellen es mir ein wenig gestraffter gewünscht hätte. So "neu" ist die Idee nicht wirklich, die Erben wurden durch Bruchstücke einer kleine Statue ersetzt. Wipperfürth und Schatten bekommen ein wenig mehr Raum in der Erzählung, allerdings ist Wipperfürth ein wenig anstrengend. Was nicht verwunderlich ist. Ich weiß gar nicht, ob ich nun hoffen soll, dass dies das letzte Abenteuer für Siebeneisen war oder ob ich mir ein weiteres wünschen soll. Falls es noch einen weiteren Roman um die drei Freunde geben würde, sollte es vielleicht nicht unbedingt eine erneute Weltreise sein, ich denke, dieser Kniff ist nun mehr als ausgelutscht. Trotzdem würde ich gerne erfahren, wie es mit Siebeneisen und Lawn weitergeht... Geister sind bestimmt auch weit gereist in ihrem Leben. Wieder ein unterhaltsamer Urlaubsroman. Diesmal mit Schwerpunkt Indien. Lässt sich flott lesen, nur gegen Ende ging an einigen Stellen, hauptsächlich wegen Wipperfürth ein wenig die Luft raus.  Trotzdem hat mir das Buch gefallen. Bin gespannt auf das nächste Buch von Herrn Nink. Eine unanstrengende, kurzweilige, humorvolle Unterhaltung. Gerne am Strand, aber nur mit Mückennetz! Leseempfehlung von mir.

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  • Lachtränen garantiert

    Freitags in der Faulen Kobra
    lord-byron

    lord-byron

    Siebeneisen kann es nicht fassen. Gerade hat er seinen ersten Auftrag erledigt und ist im Palast von Joompla zur Ruhe gekommen, bittet ihn der Maharadscha um seine Hilfe. Es geht um eine Ganesha-Statue, die vor ca. 250 Jahren zerteilt  und von James Cook an den unterschiedlichsten Orten versteckt wurde. Jetzt hat man den Maharadscha bestohlen und nichts wurde mitgenommen, außer dem Rüssel der Statue. Irgendjemand versucht diese Statue an sich zu bringen und das könnte ein unglaubliches Drama auslösen. Eigentlich hat Siebeneisen überhaupt keine Lust schon wieder durch die Gegend zu reisen aber sein Freund Wipperfürth sieht das ganz anders. Und ehe es sich Siebeneisen versieht, ist er schon auf dem Weg nach Tonga um nach dem ersten Teil zu suchen. Unterstützung erhält er von seinen Freunden Wipperfürst und Schatten, die in der faulen Kobra ihre Zelte aufgeschlagen haben. Ich kenne leider den ersten Teil "Donnerstags im fetten Hecht" noch nicht, aber das tat dem Lesespaß keinen Abbruch. Ich habe mich trotzdem köstlich amüsiert. Siebeneisen reist um die Welt und wird von seinen Freunden dirigiert, die für ihn die Routen planen und die Zimmer reservieren. Leider schauen sie eher aufs Geld als auf den Komfort und auch mit Wippenfürts Abkürzungen und Planungen ist Siebeneisen nicht immer geholfen. Die 3 Freunde sind aber auch zum schießen komisch. Aber ich bekam nicht nur eine Menge zu Lachen, sondern durfte auch über Land und Leute lesen, was mir sehr viel Spaß gemacht. "Hardhawallardha Sing schminkte sich gerne mit Mascara, aber heute war ihm das irgendwie zerlaufen, Jetzt sah er aus wie eine verwirrte Eule, die nach einer anstrengenden Jagdnacht zu ihrem Mammutbaum in Nordkalifornien zurückkehrt und feststellen muss, dass es sich dort während ihrer Abwesenheit drei Umweltaktivisten mit Klettergeschirr und einem Monatsvorrat an veganen Sandwiches bequem gemacht haben." (Seite 23) Aufgelockert wird die Erzählung mit Nachrichten über WhatsApp, Facebook, SMS und fiktiven Tagebucheinträgen. Auch ist Siebeneisen nicht ganz alleine unterwegs, sondern seine Freundin Lawn begleitet und unterstützt ihn. Mehr oder weniger. Die Figuren waren einfach nur herrlich schräg und hatten Ideen, die einem erst mal einfallen müssen. Was für ein Chaos. Der Schreibstil ist herrlich flüssig und leicht zu lesen. Ich flog geradezu durch die Seiten und hatte das Buch in nur zwei Tagen gelesen. "Wahrscheinlich ist es nur Bauchgefühl und Zufall zu verdanken, dass die Menschen in Millionenstädten wie Osaka oder Nagasaki überhaupt irgendwann ihr Ziel erreichen. Die meisten Straßen haben keinen Namen, Adressen werden Grundsätzlich nach Baujahren vergeben, weshalb Hausnummer 11-3-4769 gerne mal neben 98-56-23355 liegt, und weil in diesem Land rege gebaut wird, ändert sich alles ziemlich schnell. So etwas verwirrt natürlich. Wenn man in einer dieser Städte unterwegs ist, kommen einem immerzu Japaner mit fragendem Blick entgegen. Überall stehen Einheimische an den Straßenecken, ausgerüstet mit Stadtplänen oder Smartphones und suchen nach dem Weg." (Seite 391) Manchmal wurde es mir ein wenig zu viel des Guten, darum vergebe ich für "Freitags in der faulen Kobra" 4 von 5 Punkten und eine Leseempfehlung an alle, die mal wieder herzhaft lachen wollen. Den ersten Teil werde ich mir mit Sicherheit auch besorgen und ich freue mich schon drauf. © Beate Senft                                    

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    • 9
    NiWa

    NiWa

    26. July 2014 um 13:31
  • Rezension zu Freitags in der Faulen Kobra von Stefan Nink

    Freitags in der Faulen Kobra
    awogfli

    awogfli

    Ein perfektes Buch für den Strand wenn einem die Sonne auf das Hirn brennt und das Nachdenken doch sehr schwerfällt. Der leicht zu lesende Roman mit dem witzigen Titel zeichnet sich vor allem durch sehr liebevolle Figurenentwicklung, gute Sprache und teilweise wirklich witzige Ideen aus. Lediglich bei der Dramaturgie fällt dieser Roadtrip, der von Indien, Neuseeland, Hawai, Südafrika.. nach Kyoto auf den Spuren von Captain Cook führt, nicht gerade durch Spannung auf, aber vielleicht ist auch das perfekt für den Strand, denn bei der Hitze soll man sich eh nicht aufregen, sonst kriegt man einen Herzinfarkt. Fast immer passiert derselbe Ablauf: Der Hauptprotagonist landet an einer Destination, um einen Teil einer verschwundenen Ganesha Statue zu finden, lernt total kuriose Figuren kennen, wird irgendwie von der Tierwelt angegriffen oder verletzt sich aus Tollpatschigkeit.. als er dann endlich das Versteck der Statue ausgemacht hat, ist ihm jedesmal jemand zuvorgekommen. Auch das Finale des Romans verpufft irgendwie und ist nicht wirklich überraschend. Fazit: leichte amüsante Lektüre für den Strand sprachlich gut formuliert, nicht sehr anspruchsvoll aber besser als eine Zeitschrift zu lesen... Ah ja die faule Kobra ist wirklich die coolste Socke in dieser Geschichte.

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    • 3
    awogfli

    awogfli

    23. July 2014 um 14:48

    :-)

  • Mein Sommertipp!

    Freitags in der Faulen Kobra
    Tasmetu

    Tasmetu

    Das Buch hat mich wirklich positiv überrascht! Ich hatte wieder ein Humorbuch erwartet mit dem ich nicht viel anfangen kann, doch es hat sich als Goldschatz entpuppt. Die Geschichte ist – trotz ihrer Absurdheit – gut, die Charaktere authentisch (auch wenn Wipperfürth ECHT nervt, teilweise habe ich seine Monologe einfach übersprungen), die Reisen gut beschrieben und es hat einen intelligenten Witz, der das Buch sehr sympathisch macht. Was ich allerdings am Allerbesten fand, war der Lerneffekt. Ich hätte nicht gedacht, wie viel ich aus einem einzigen Roman lernen kann. Nink schiebt immer wieder kurze (nicht zu lange oder langweilige) Passagen mit Hintergrundinformationen über ein Land, eine Sehenswürdigkeit, etc ein, die man nicht erwartet aber dann doch willkommen heißt. Man merkt außerdem, dass Nink einige der Erlebnisse von Siebeneisen am eigenen Leib erfahren hat – das Buch ist einfach nah am Leben und macht Lust auf Abenteuer. :) Siebeneisen reist schließlich mehr oder minder einmal um den ganzen Globus, was nicht nur super schön sein kann, sondern auch nervenaufreibend, wenn man zum Beispiel von Tieren gestochen wird oder andere Unglücke passieren, aber auch wenn der “Freund”, der das alles organisiert, einen in Zickzackflügen durch 10 Flughäfen jagt, bis man endlich ankommt (kein Wunder, dass der Dieb schneller ist). Trotzdem wertschätzt er das Reisen und seine Freundin Lawn, die trotz ihrer esoterischen Seite ebenfalls authentisch und sympathisch beschrieben wird, macht alles deutlich erträglicher. Mein Lieblingscharakter war nichtsdestotrotz Niranjana, die faule Kobra. ;) Den Vorgänger “Donnerstags im Fetten Hecht” habe ich übrigens nicht gelesen, überlege derzeit aber, ihn mir zuzulegen. Sollte das Buch nämlich genauso gut sein wie die Faule Kobra, möchte ich das nicht verpassen! Mehr hier: http://wp.me/p4kFUV-nV

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    • 2
    Floh

    Floh

    21. July 2014 um 10:46
  • Eine äußerst unterhaltsame Reise auf den Spuren Cook´s

    Freitags in der Faulen Kobra
    Huschdegutzel

    Huschdegutzel

    Und wieder ist Siebeneisen auf einer unfreiwilligen Reise um die Welt – dieses Mal auf der Suche nach den Einzelteilen einer magischen Ganesha-Statue, die James Cook vor 250 Jahren aus der Schatzkammer eines Maharadschas in Sicherheit gebracht hat. Jetzt versucht ein Meisterdieb, die Stücke in seinen Besitz zu bringen, und nur Siebeneisen kann ihn stoppen. Ein Wettrennen um den Globus beginnt: Die Suche nach dem Elefantengott führt von Tonga nach Neuseeland, Hawaii und Kanada. Und während sich Siebeneisen mit Straußen, Eisbären und einem kleptomanischen Buschbaby herumschlagen muss und seine Freunde ihn aus dem Teehaus »Zur Faulen Kobra« unterstützen, wird im Palast des Maharadschas ein ganz anderer Plan verfolgt. Was für ein herrliches Buch! Ich habe mich unglaublich gut unterhalten - und mein Kopfkino war ob der tollen Beschreibung der Länder, der Eigenheiten der Personen und der liebevollen Gestaltung der Schauplätze in Hochform! ich habe mit Siebeneisen gelitten, wenn ihn seine Freunde mal wieder um den Erdball schickten - gern auch mal auf Umwegen von mehreren tausend Kilometern, weil sie so 1,50€ sparen konnten; ich habe mich mit größter Schadenfreude amüsiert, wenn er seine Facebookeinträge las und über seine mehr oder weniger selbstverschuldeten Irrungen gelacht - und mich am Ende dann mehr als gewundert. Stefan Nink liefert hier eine sehr gelungene Mischung aus Reisebericht, Satire, Humor, Slapstick, Krimi, Abenteuer und macht ganz nebenbei eine Liebeserklärung an die vielen unbekannten Orte, an die er uns in Gedanken entführt. Eine absolute Leseempfehlung für alle, die gern vom Sofa aus auf Entdeckungstour gehen und dabei noch herzhaft lachen mögen!

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    • 2
  • Nicht mein Humor

    Freitags in der Faulen Kobra
    Knorke

    Knorke

    30. May 2014 um 12:06

    Ich hab wirklich ewig gebraucht um dieses Buch zu lesen, was nicht nur daran lag, dass ich wenig Zeit hatte, sondern auch daran, dass es mich leider nicht fesseln konnte. Die Idee hinter der Geschichte ist eigentlich sehr interessant und man muss den ersten Teil wirklich nicht kennen, um den zweiten Teil zu verstehen. Aus dem Palast des Maharadschas wurde ein Stück einer Elefantenfigur gestohlen, nicht etwa, weil dieses Stück so wertvoll ist, sondern weil jemand dem Maharadscha schaden wollte, denn wenn alle Teile der Statue zusammengesetzt werden, droht seinem Haus großes Unglück. Die anderen Teile der Figur wurden vor 200 Jahren von niemand geringerem als James Cook persönlich auf der ganzen Welt versteckt. Also wird unser Held (oder besser Antiheld) Siebeneisen um Hilfe gefragt, welcher sich nun auf macht um die anderen Teile der Statue vor den Dieben zu finden. Wie gesagt, die Grundidee fand ich wirklich schön. Unsere Helden wandeln auf den Spuren von James Cook und der Autor streut einige Wahrheiten über den Seefahrer in seine fiktive Geschichte ein und ich mag es ja immer, wenn ich ausgedachten Geschichten auch ein Funken Wahrheit steckt. Auch die Reiseziele haben mich fasziniert und mein Fernweh geweckt. Unser Held war an wundervollen Orten, die ich auch gerne mal besuchen möchte und der Autor, der die Orte selbst besucht hat, schafft es wirklich, deren Flair einzufangen und in einem selbst Bilder der Orte zu erwecken. Doch leider gab es auch einiges, was mich nicht überzeugen konnte. Es fängt an mit dem Schreibstil. Er ist zwar locker und die Story lässt sich an sich gut lesen, allerdings spricht mich der Witz dahinter nicht an, er trifft einfach nicht meinen Humor und erzeugt nur ein müdes Lächeln bei mir. Auch war die Umsetzung der Geschichte für mich irgendwie zu einfach. Unser Held weiß nämlich gar nicht genau, wo sich die Teile befinden, wenn er Glück hat weiß er die Region, wenn er Pech hat gerade mal den Kontinent. Trotzdem findet er eigentlich immer durch Schicksal, glückliche Fügung oder wie man es auch immer nennen möchte, quasi sofort die Verstecke oder trifft zufällig Leute, die sich mit Cook auskennen und ab dem dritten Mal wirkt es nicht nur irgendwie unrealistisch, sondern begann mich auch zu langweilen. Auch bei anderen, eigentlich spannenden oder schwierigen Aspekten der Geschichte, löst mir der Autor das ganze einfach zu leicht auf, weswegen er bei mir einfach kaum Spannung erzeugen konnte. Selbst das Finale mit der Offenbarung, wer der Dieb ist und der Lösung eines großen Dilemmas konnte mich nicht überraschen, da für mich das eine offensichtlich und das andere wieder eher unrealistisch war. Fazit Leider, leider kein Buch für mich. Wer sich mit dem Humor anfreunden kann, wird sicherlich viel Spaß mit dem Buch haben und kann die Geschichte dadurch sicherlich ganz anders genießen als ich. Wer jetzt skeptisch geworden ist, sollte sich vor dem Kauf eine Leseprobe durchlesen und danach entscheiden, ob er dem Buch eine Chance geben will oder nicht.

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  • Ein Lesespaß, der rund um den Globus führt.

    Freitags in der Faulen Kobra
    fraencisdaencis

    fraencisdaencis

    16. May 2014 um 16:58

    Achtung, dies ist der zweite Teil von Stefan Ninks Reihe über Siebeneisen und seine Freunde. Mir wurde gesagt, dass man das Buch auch ohne Vorkenntnisse lesen kann und dem ist auch so. Ich selbst kenne Band 1 auch nicht. Allgemeines Titel: Freitags in der Faulen Kobra Autor: Stefan Nink Verlag: Limes Verlag Reihe: Band 2 (Band 1) Seitenzahl: 446 Erscheinungsjahr: 2014 ISBN: 9783809026365 Preis: 14,99€  Inhalt Siebeneisen wohnt eigentlich in Oer-Erkenschwick, ist aber nach einer Weltreise für seinen Freund Schatten zusammen mit ihrem Kumpel Wipperfürth in Indien gelandet, genauer gesagt in Joompla. Der Grund der Reise war die Suche nach Verwandten von Schatten, welche sie schließlich hier her in eine Hotelanlage geführt hatte. Diese Reise war nun beendet und eigentlich wollten Wipperfürth und Siebeneisen wieder nach Deutschland reisen, als der Maharadscha den beiden einen Auftrag erteilt: Sie sollen die sieben Teile einer steinernen Ganesha-Statue finden, welche überall auf dem Globus verteilt sind. Das Problem an der Sache ist, dass keiner weiß, wo genau die einzelnen Stücke zu finden sind. Und so bricht Siebeneisen auf ein Neues auf, die Welt zu erkunden. Meinung Zunächst einmal möchte ich sagen, dass dieses Buch gelesen werden kann, ohne den vorhergehenden Band gelesen zu haben. Dennoch ist das Lesen von “Donnerstags im Fetten Hecht” sicherlich nicht verkehrt, denn es wird immer wieder auf die Geschehnisse aus diesem Teil verwiesen. Mit viel Liebe zum Detail Das Buch ist unglaublich humorvoll und mitreißend geschrieben. Von der ersten Seite an hatte es mich in seinem Bann und schaffte es, mich ein bisschen aus meiner Leseflaute zu locken. Während des Lesens sparte ich nicht mit dem Markieren von Textstellen und sitze nun vor dem Problem, welche ich euch hier am Besten präsentiere. “’Humuhumunukunukuapua’a. Hawaiis Wappenfisch.’ ’Den du natürlich kennst.’ ’Vom Scrabble. Gibt höllisch viele Punkte.’” - Seite 250 Doch nicht nur die Szenen an sich sind toll beschrieben, auch die Gestaltung der einzelnen Charaktere zeigt, dass der Autor sich einige Gedanken gemacht hat. Siebeneisen ist ein Tollpatsch mit Glückssträhne, Wipperfürth ein anstrengender Besserwisser und Schatten ist nur besorgt um sein Geld. Und so fragte ich mich mehr als einmal, wie diese drei Gestalten wohl Freunde geworden sind. “Er schrie vor Schmerz auf. Gleichzeitig verlor er da Gleichgewicht und kippte nach links, wo neben ihm eine der amerikanischen Kursteilnehmerinnen tief versunken in der Position Stoischer Storch meditierte. Siebeneisen fiel zuerst gegen die Frau und dann neben ihr auf den Rasen, wo natürlich an dieser Stelle ein großer, flacher Stein unter den Grashalmen lauerte, und natürlich knallte er mit dem Arm genau auf diesen Stein, was denn sonst. […] Das würden tolle Fotos werden.” – Seite 15 Interessante Gestaltung Da Siebeneisen, Wipperfürth und Schatten sich die meiste Zeit an unterschiedlichen Orten aufhalten, müssen sie über das Internet kommunizieren, wie zum Beispiel via WhatsApp oder Facebook. Diese Stellen sind auch besonders gekennzeichnet, sodass man sofort weiß, was kommt. Es unterstützt dabei das Verstehen der Zusammenhänge und gefiel mir persönlich sehr gut. Vor allem die WhatsApp-Nachrichten zwischen Wipperfürth und Schatten haben mir Lachtränen in die Augen getrieben, so herrlich und lebensnah waren sie geschrieben. Auch die Logbücher von James Cook und anderen Besatzungsmitgliedern – die auch besonders gekennzeichnet waren im Buch - halfen mir, mich innerhalb der Geschichte und auf dem Globus zu orientieren. Zusätzlich lockerte es das Ganze auf. Die einzelnen Kapitel sind meistens aus Siebeneisens Sicht geschrieben, aber ab und an hat der Autor ein Kapitel aus einer anderen Sichtweise eingeschoben. Das fügte der Handlung einige witzige Aspekte und Denkweisen hinzu. “Die meisten dieser Fjorde waren um die 500 Meter tief und bis zu 40 Kilometer lang; ihre senkrecht aus dem Wasser steigenden Felswände reckten sich bis zu 1500 himmelhochjauchzende Meter in die Höhe – Fjordland war weiß Gott keine Landschaft, in der man sich als Vertreter der Gattung homo sapiens auch nur irgendwie wichtig vorkommen konnte.” – Seite 166f Faszinierend fand ich auch die Beschreibung der Landschaften, welche ich mir dank der Wortwahl des Autors schnell vorstellen konnte, als ob ich selbst schon einmal an diesen Ort gereist wäre. Etwas unlogische Handlung? Ich habe mir während des Lesens nur einen kleinen Minuspunkt aufgeschrieben, der da wäre, dass die Geschichte an manchen Stellen zu abgefahren war und manches dem Protagonisten doch zu leicht von der Hand ging. Das minderte jedoch keineswegs den Lesespaß. Fazit Trotz eines kleinen Punktabzuges ist “Freitags in der Faulen Kobra” definitiv ein sehr lesenswertes Buch, welches mich oft zum Lachen brachte. { 4/5 Punkte } Herzlichen Dank an den Limes Verlag für dieses Rezensionsexemplar!

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  • Freitas in der Faulen Kobra

    Freitags in der Faulen Kobra
    Blaustern

    Blaustern

    14. May 2014 um 16:08

    Der Maharadscha macht sich Gedanken. Was tut man, wenn einem so langsam das Geld ausgeht. So macht er kurzerhand aus seinem Palast ein Hotel. Und ihm fällt der Glücksbringer seiner Familie wieder ein. Die Ganesha-Statue. Diese wurde jedoch vor vielen Jahren in sieben Teile auseinandergenommen und von James Cook in aller Welt versteckt. Siebenstein soll diese nun wiederbeschaffen und begibt sich auf große Reise um die Welt, die Wipperfürth aus dem Archiv des Maharadschas in Indien zusammenstellt. Doch er scheint nicht allein auf diesen Spuren zu wandeln, denn noch jemand ist auf der Pirsch nach diesen Teilen. „Freitags in der Faulen Kobra“ ist der zweite Band um Siebensteins Reisen, den man aber gut lesen kann, auch ohne den Vorgänger zu kennen. Immer wieder erhält man Rückblicke in den ersten Band und lernt die Charaktere immer besser kennen. Siebenstein ist ein sympathischer Charakter, über den man aufgrund seiner Tolpatschigkeit mehr als einmal lachen kann. Die gewissen Situationen, in die er sich immer wieder hineinmanövriert, sind einfach herrlich. Wippenfürth trägt das Nötige dazu bei, denn seine Reiseplanung ist vom Feinsten und nicht gerade unkompliziert. So führt ihn sein Weg nach Kanada, Hawaii, Neuseeland. Ein großes Reiseabenteuer der besonderen Art, und wir erfahren neben immer wieder witzigen Episoden auch eine Menge über Land und Leute und über die Tier- und Pflanzenwelt. Man merkt dem Autor sein enormes Wissen als Weltreisender an. Auch der Erzählstil ist wunderbar, und die unterschiedlichen Perspektiven in Form von SMS, Blogeinträgen und Tagebücher sorgen für abwechslungsreiche Unterhaltung.

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