Stefan Papp Der Narr

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Inhaltsangabe zu „Der Narr“ von Stefan Papp

Fremdes Blut am T-Shirt, eine nackte Frauenleiche, die Erinnerung aber wie ausradiert: Der Student Sam ist gezwungen, die wahren Geschehnisse einer durchzechten Nacht zu rekonstruieren. Alles deutet auf einen Ritualmord hin. Doch waren es wirklich schwarze Magie oder antike, heidnische Kulte, die zum Tod der jungen Besucherin führten? Um den Fall zu lösen, muss Sam sich mit den dunkelsten Seiten seiner Seele konfrontieren.
Die Suche nach der Wahrheit wird zu einem Wettrennen zwischen Sam, dem verschrobenen Chefinspektor Remmel und einem skrupellosen Auftragsmörder, der nur eines im Sinn hat: Den Tod des Mordopfers zu vergelten.

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  • Im Mittelalter ist der Teufel los!

    Der Narr

    NiliBine70

    19. July 2014 um 11:40

    Inhalt: Bei Sam dreht sich alles. Kein Wunder, wer ständig in Feierlaune mächtig über die Stränge schlägt, der verliert schon einmal seine Orientierung. Doch normal ist es nicht, dass sein T-Shirt blutverschmiert ist. Und genauso unnormal ist die Frauenleiche, mit der er sich konfrontiert sieht. Sollten gar beim Mittelalterfest die Rituale doch echt gewesen sein oder sind sie gar dermaßen aus dem Ruder gelaufen, dass es die junge Frau das Leben kostete? Für Sam geht es nun darum, in dieses ganze diffus-neblige Klarheit zu bringen. Und nicht zuletzt muss er um sein Leben fürchten, da anscheinend ein kaltblütiger Auftragskiller davon überzeugt ist, er hat die junge Frau auf dem Gewissen und alles daran setzen wird, ihn dafür bezahlen zu lassen. Ein Mittelalterfest der blutigen Art und ein böses Erwachen für Sam. Meine Meinung: Im Mittelalter ist der Teufel los! Diese Rezension fange ich mal wieder mit einem Blick aufs Cover an. Ich bitte Euch, wenn man so eins sieht, dann ist doch gleich die Neugierde geweckt! Dieses gifig-böse Grün, der Schädel, die Narren-Tarot-Karte, der Kelch mit der grünen Flüssigkeit, das Messer… Alles spricht für mystisch-gruseliges mit Bezügen zu vergangenem. Man sollte sich aber im Klaren sein, dass alles nicht immer ganz ernst zu nehmen ist. Also achtet fein auf das Zwinkern, ja, der Schädel zwinkert zwischendurch ;-) Mir hat das Buch bis auf kleine Schwächen sehr gut gefallen. Die Idee, einen Mittelaltermarkt oder ein solches Fest mal als Schauplatz zu nehmen, ist gut gewählt. Hiermit verbindet man doch den alten Glauben an Geister, an übernatürliches, an den Teufel und das Überwinden desselben oder das Kontakttreten mit dem Gehörnten oder anderen Göttern, die man sich zu Nutze machen kann. Und so wundert es einen auch nicht, wenn eben dieser Hintergrund auch die Tat als solches beeinflusst. Doch, ist da wirklich etwas übernatürliches im Spiel? Das gilt es herauszukitzeln. Und nebenbei gewinnt Sam das ein oder andere Leserherz mit seiner Trutschigkeit und einem Sarkasmus, der einen grinsen lässt. Herrlich! Nur ab und zu, da wird’s etwas wirr, man verläuft sich mal im dunklen Wald oder ähnliches und muss wieder auf den Pfad der Geschichte zurückfinden, aber das ist ein kleines Manko, dass bei dem Rahmen schon mal passieren kann und verursacht nur einen kleinen Abzug. Ansonsten hat das Buch Spaß gemacht und ich bedanke mich dafür bei Lovelybooks und dem Autor, die das Buch im Rahmen einer Leserunde uns näher gebracht haben. Fazit: Ein leicht parodistisch angehauchter Krimi oder wer mag auch Thriller, mit einem ganz speziellen Humor und genug Blut, um Spaß beim Lesen zu machen! Bewertung: 4 von 5 Nilpferden Danke an Lovelybooks, den LUZIFER-Verlag und Stefan Papp für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

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  • Leserunde zu "Der Narr" von Stefan Papp

    Der Narr

    LUZIFER_Verlag

    Heute startet die Leserunde zum Debütroman »Der Narr« von Stefan Papp (Luzifer-Verlag Steffen Janssen) Worum es geht? Ein Mystik-Thriller mit heftigem österreichischen Lokalkolorit, einer kräftigen Prise schwarzem Humor und jeder Menge Seitenhiebe auf Alltag und Gesellschaft. Die Story:  Fremdes Blut am T-Shirt, eine nackte Frauenleiche, die Erinnerung aber wie ausradiert: Der Student Sam ist gezwungen, die wahren Geschehnisse einer durchzechten Nacht zu rekonstruieren. Alles deutet auf einen Ritualmord hin. Doch waren es wirklich schwarze Magie oder antike, heidnische Kulte, die zum Tod der jungen Besucherin führten? Um den Fall zu lösen, muss Sam sich mit den dunkelsten Seiten seiner Seele konfrontieren.Die Suche nach der Wahrheit wird zu einem Wettrennen zwischen Sam, dem verschrobenen Chefinspektor Remmel und einem skrupellosen Auftragsmörder, der nur eines im Sinn hat: Den Tod des Mordopfers zu vergelten.   Mehr über den Roman und weitere Leseproben findet ihr hier: Leseproben und mehr. Und hier etwas über den Autor Stefan Papp. Es werden 10 Exemplare von »Der Narr« unter all denen verlost, die sich bis zum 15.6.2013, 10 Uhr zur gemeinsamen Leserunde anmelden.  Natürlich könnt ihr den Roman auch selbst kaufen. Wer mag, kann auch die günstige Ebook-Version lesen. Ich freue mich schon sehr auf die Leserunde.   Herzliche Grüße,  Steffen Janssen (Herausgeber) *Achtung: Da ich beruflich bedingt noch bis Mittwoch unterwegs bin und daher keine Bücher versenden kann, verlängere ich die Bewerbungsrunde bis Donnerstag, den 20.06.13 18.00 Uhr.

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    • 194
  • Sehr spezieller Mystik-Thriller

    Der Narr

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    10. September 2013 um 16:01

    *INHALT* Sam wacht nach einer durchzechten Nacht auf - er kann sich an kaum noch etwas erinnern, und er weiß schon gar nicht, wo der Blutfleck auf seinem Tshirt herkommt. Als er dann erfährt, dass eine Tochter aus reichem Hause tot aufgefunden wurde - in einem Camp, das sich mit mittelalterlichen und esoterischen Dingen beschäftigt, und in dem Sam sich letzte Nacht offensichtlich auch aufgehalten hat - macht er sich auf. Mittels aller Hinweise, die er hat, versucht er, die Nacht zu rekonstruieren, um heraus zu finden, ob er diesen Mord eventuell tatsächlich begangen haben könnte. Parallel dazu versucht auch der sehr eigene Chefinspektor Remmel mit seiner Partnerin Hanni, den Mörder dingfest zu machen. Was keiner der drei ahnt: Der Vater der Toten hat Rache geschworen bereits einen Auftragskiller auf den Mörder seiner Tochter angesetzt.. *MEINE MEINUNG* Ich muss sagen, insgesamt fand ich die Idee sehr cool. Ich bin okkulten und esoterischen Anteilen in Thrillern grundsätzlich nicht abgeneigt und hatte mich auch hier darauf gefreut. Leider hat für mich die Umsetzung einiges zu wünschen übrig gelassen. Ich fand anfangs nicht wirklich gut hinein, was auch daran liegen mag, dass ich bisher wenige Titel von österreichischen Autoren gelesen habe und das eine doch etwas andere Sprache ist. Mit den Figuren, vor allem mit Sam, konnte ich mich irgendwie wenig anfreunden. Die Charaktere werden vom Autor zwar detailliert ausgearbeitet und sind an sich auch authentisch, aber für mich waren sie ein wenig zu sehr stereotyp. Da wäre zum Beispiel der nerdige Sam, der Dalek-Sounds als Klingelton hat und in jeder Hinsicht dem "typischen" Nerd entspricht -  oder der dicke Ermittler, der ständig nur an Essen denken kann und pausenlos Süßkram in sich hinein stopft, aber eigentlich heimlich in seine Partnerin verliebt ist und sich wünscht, er wäre schlank. Und für mich überwog das Okkulte irgendwann die Krimihandlung, was ich sehr schade fand. Iich bin ehrlich gesagt irgendwann nicht mehr ganz durchgestiegen, wer da was genau und wie und wann welches Ritual... Manchmal ist etwas weniger mehr und manchmal braucht eine tolle Idee nicht viel Schnickschnack. Insgesamt gibt es von mir trotzdem 3 Sterne, da ich es trotz allem ganz gern gelesen habe.

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  • Die große Stärke der Narren ist es, dass sie keine Angst haben, Dummheiten zu sagen.

    Der Narr

    Gurke

    Die große Stärke der Narren ist es, dass sie keine Angst haben, Dummheiten zu sagen. (Jean Cocteau) .. oder Dummheiten zu machen, wie in Sams Fall. Der Protagonist aus "Der Narr" wacht nach einer durchzechten Nacht mit einem blutverschmierten T-Shirt auf und kann sich dank des Filmrisses allerdings an keine Details der feucht-fröhlichen Mittelalterparty erinnern, auf die es ihn verschlagen hat. Als er dann in den Nachrichten erfährt, dass die Leiche der Bankierstochter Alice Heisenstein auf jener Burg gefunden wurde, nimmt die Panik von ihm Besitz, denn die Indizien sprechen eindeutig gegen Sam. Er will aber nicht für eine Tat ins Gefängnis, die komplett in seinem Gedächtnis fehlt und beginnt auf eigene Faust nach Beweisen für seine Unschuld zu suchen. Dabei macht er sich nicht nur redensartlich zum Narren, sondern wird von einer selbst ernannten Hexe in genau so ein Kostüm gesteckt. Durch Stefan Papps Erstlingswerk fließt ein stetiger Strom von Sarkasmus und schwarzem Humor, an den ich mich erst einmal gewöhnen musste. Erschwerend kam hinzu, dass in den ersten beiden Kapiteln der deutsche Leser von den österreichischen Unterhaltungen doch irgendwie überrannt wurde, sodass kein angenehmer Lesefluss entstehen konnte und ich immer abbremsen musste, um wenigstens den Grundgedanken des Gesagten zu begreifen. Im weiteren Verlauf war der Autor aber gnädig zu uns und lässt seine Charaktere hochdeutsch sprechen, womit dann auch der Lesespaß wuchs. Vom Luzifer-Verlag wird das Buch als "Mystik-Thriller" angepriesen, was es auch definitiv ist, denn neben dem eigentlichen Fall gerät Sam immer mehr in die Tiefen einer keltischen Gruppe, die so altertümlich wie nur möglich am Rande einer Kultstädte campen möchte. Zudem fiebern alle Teilnehmer auf ihr persönliches Fruchtbarkeitsfest an Beltane hin, der auch den Showdown im Mordfall darstellen soll. Die Mischung aus okkulten Hintergründen und Spannungsaufbau ist für meinen Geschmack optimal gelungen, da ich sehr gerne in antike Stämme eintauche und ihre Nachahmer auch eine faszinierende Seite haben. Chefinspetor Remmel dagegen repräsentiert den irdischen Koloss eines Mannes, den so schnell nichts umhaut. Er ist hoffnungslos den Süßigkeiten verfallen und seine vom Hunger abhängigen Launen machen ihn nicht gerade zu einem Traummann, zumal er definitiv eher der gemütliche bzw. faule Typ ist – speziell im Job. Gemeinsam mit seiner Assistentin Hanni sind sie aber perfekte Gegenspieler zu den skurrilen Personen im Mittelalterkostüm und dem Mörder immer einem Fleischpflanzerl hinterher. Wären die zahlreiche Star Trek Anspielungen vom nerdigen Sam nicht gewesen, die sich mir schlichtweg nicht erschlossen haben, hätte ich mich vielleicht sogar zur vollen Punktzahl verleiten lassen, doch so gab es zwei/drei Kritikpunkte, die zum erstklassigen Genuss fehlten.

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    • 2
  • Der Narr

    Der Narr

    carmelinchen

    11. August 2013 um 20:16

    "Der Narr" von Stefan Papp Mit seinem Debütroman hat der Österreicher Stefan Papp einen Mystik Thriller erschaffen in dem nichts fehlt. Da ist zum einen ein junges Mädchen aus gutem Hause das nach einem Mittelalter-Fest am Morgen des folgenden Tages Tod aufgefunden wird. Oder der Nerd Sam der des Nachts sturz Betrunken auf dem Fest auftaucht und alles was falsch zu machen ist falsch macht. Am anderen Morgen kann er sich an nichts mehr Erinnern, nur sein T-Shirt ist mit viel Blut beschmiert. Was ist geschehen? In dem Thriller wurde eine gehörige Portion Humor von der Schwarzen Art verwendet, aber auch Sarkasmus, Hexerei, Zauberei und Vodoo(Tarot)  wurde verarbeitet. 3***Sterne Ich kann leider nur 3 Sterne Vergeben da doch ein bisschen zu viel von allem Vorhanden ist

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  • schwarzer Humor deluxe

    Der Narr

    Lizzy_Curse

    21. July 2013 um 15:03

    Sam, ein junger Student aus Österreich, erwacht nach einer durchzechten Nacht mit einem blutverschmierten Shirt. Er hat keine Erinnerung mehr an den gestrigen Abend. Nur ein Zettel mit einer ominösen Adresse erinnert noch dunkel an die vergangene Nacht. In der Zwischenzeit wird eine Frauenleiche gefunden, und Sam weis, dass er Licht ins dunkle seines Geistes bringen muss, ansonsten droht Haft. Mit Chefinspektor Remmel auf seinen Fersen und in Begleitung einer jungen Frau, die sich hinter der Adresse verborgen hat, geht es geradewegs in recht obskure Gesellschaft, die sich dem Mittelalter, dem Trinkhorn, Kelten, Steinen, Hexerei und noch so vielem mehr verschrieben hat. Kennt ihr das Gefühl, genau das richtige Buch für eure momentane Stimmung gefunden zu haben? Ich jedenfalls hatte mit diesem Buch einen Glücksgriff gemacht. In der wahrscheinlich heißesten Sommernacht des Jahres begonnen, hatte ich es binnen eines Tages ausgelesen und meine Lachmuskeln ziemlich strapaziert. Denn eines hat dieses Buch wirklich: ausreichend schwarzen Humor, über den ich mich noch immer kringeln könnte und den Lokalkolorit in der Gestalt von Chefinspektor Remmel. Der locker flockige Schreibstil holt den Leser ab. Für mich war der Roman angenehm zu lesen und Sam hatte ich schnell lieb gewonnen. Einzig und allein zu dem Erzählstrang, der sich um die Rache des Vaters am Mörder seiner Tochter drehte, fand ich Anfangs keinen Zugang. Doch auch das legte sich schnell. Auch die Themen vermochten mich zu begeistern. Mittelalterfeste und -märkte faszinieren mich immer wieder, obwohl sie bei weitem nicht authentisch sind, und einen guten Thriller lese ich immer wieder gern. Kurzum: „Der Narr“ stellt gute Unterhaltung dar, der mit Humor und der ein oder anderen Spitze auf die Gesellschaft und Kultur nicht geizt und ich kann ihn für jeden heißen Sommertag empfehlen.

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  • Der etwas andere Krimi

    Der Narr

    Dreamworx

    14. July 2013 um 13:59

    In Stefan Papps Krimi „Der Narr“ wird eine Tochter aus wohlhabendem Hause ermordet aufgefunden. Derweil erwacht Nerd Sam nach einer feuchtfröhlichen Nacht auf einem Fest von Mittelalter-Anhängern in einem blutigen T-Shirt und mit einem ziemlichen Blackout. Als Sam in den Nachrichten von dem Mord und dem Fundort hört, ist er sich fast sicher, dass er der Täter sein muss. Weil er das nicht glauben will, macht er sich selbst auf, den wirklichen Mörder zu finden. Allerdings kommen auch andere Personen auf diese Idee. Im Angebot sind da ein Auftragskiller, eine selbsternannte Hexe, ein sehr ungewöhnliches Ermittlerduo der Polizei und so manch andere obskure Person. Stefan Papp gibt dem Leser in seinem Krimi Einblick in die Welt der verschiedensten Religionen, ob der Kelten, des Mittelalters oder anderer Alternativen. Der Schreibstil ist humorvoll, teilweise sehr ironisch im Wiener Dialekt, so dass der Leser sich erst einlesen muss. Die Charaktere sind sehr skurril und außergewöhnlich, was die Vorstellungskraft des Lesers fordert, aber auch viel Spaß macht. „Der Narr“ ist ein etwas anderer Krimi, vielleicht nicht für jeden Geschmack, aber jeder, der gern schwarzen Humor mag und mal etwas Außergewöhnliches lesen möchte, ist bei diesem Buch goldrichtig.  

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  • Mischung aus Esoterik und flapsigem Regionalkrimi

    Der Narr

    TochterAlice

    13. July 2013 um 18:54

    In seinem Krimi "Der Narr" fährt Stefan Papp die Esoterik in ihrer ganzen Bandbreite auf: Tarot, Opfergaben, diverse Kulte und Rituale - das alles gibt es zuhauf und es fallt dem nicht Esoterik-gestählten Leser ein wenig schwer, zunächst die Krimihandlung zu extrahieren. Fakt ist, eine Tochter aus reichem Hause wurde ermordet und zwar ausgerechnet in einer Art mittelalterlichem bzw. esoterischem Lager - überraschend, weil die schöne Alice doch eigentlich gar keinen Bezug zu so etwas hatte. Die Polizei - vor allem bestehend aus dem sehr sperrigen und gleichzeitig "großformatigen" Ermittlungsleiter Remmel und seiner liebreizenden Kollegin Hanni - beginnt zu ermitteln, nicht ahnend, dass Alices reicher Vater bereits einen Killer auf den Mörder seiner Tochter - wer auch immer das sein mag - angesetzt hat. Ach ja, eine Art Hauptperson gibt es auch, den Studenten Sam, der in die ganze Geschichte reingerutscht ist und zwar mit blutigem T-Shirt. Der junge Mann war offenbar alkoholisiert und hatte keine Ahnung, wie das Blut draufgekommen ist und wie er in der ganzen Geschichte drinhängt. Und so beginnt für ihn ein munterer Reigen, ein Tanz mit Tod und Teufel sozusagen - naja, eher mit Hexen: es ist halt alles sehr okkult und esoterisch. Für mich zu viel - viel zu viel. Wenn sich Tarot mit Obi Wan Kenobi aus Star Wars paart bzw. das Magische kein Ende nimmt, verliere ich rasch die Konzentration und die Begeisterung, auch wenn die Figuren noch so eindringlich gezeichnet sind - eine ausgesprochene Stärke des Autors.  Diese konnte jedoch den anderen Störfaktor aus meiner Sicht, die doch sehr flapsige Sprache, nicht ausgleichen. Mein Fazit: nicht unoriginell, aber not my cup of tea!

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  • Der Narr - Stefan Papp

    Der Narr

    Herbstrose

    07. July 2013 um 06:38

    Bei diesem Buch scheiden sich die Geister – entweder man mag es, oder man mag es nicht. Da ich weder dauergrantelnde Kommissare noch langatmige Belehrungen über Spiritismus, Magie, Okkultismus und was es noch so alles gibt mag, habe ich nicht zu Ende gelesen. Ich kann deshalb hier keine objektive Bewertung abgeben.

  • Ungewöhnlich, humorvoll, lesenswert

    Der Narr

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    02. July 2013 um 22:16

    Gleich zu Beginn trifft man auf viel österreichisches Flair durch den Wortschatz und die spezielle Ausdrucksweise, die immer mal wieder eingestreut werden. Nachdem ich mich ein bisschen eingelesen hatte, konnte ich die skurrilen Situationen, die mit augenzwinkerndem Humor erzählt werden, und die Ansammlung schräger Individualisten so richtig genießen. Hexen, Esoterik, Mittelalterfans und als Gegenpol dazu Machtmenschen und Auftragskiller werden geschickt eingebaut und durchaus auch auf die Schippe genommen. Das Ganze wird kombiniert mit einem Mord, der aufgeklärt werden muss. Der in Bedrängnis geratene Held Sam ist sympathisch, ebenso fand ich die Figur des technikfeindlichen, übergewichtigen Chefinspektor Remmel absolut gelungen. Obwohl hier nicht nervenzerfetzender Thrill erzeugt wird, entsteht genug Spannung, um dranzubleiben und sich durch die ungewöhnliche, abwechslungsreiche und teilweise auch tiefgründe Story unterhalten zu lassen.

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  • Der Narr - Spielball der Götter oder Herr seines Schicksals?

    Der Narr

    guybrush

    01. July 2013 um 22:45

    Student Sam erwacht nach einer durchzechten Nacht und kann sich an Nichts erinnern. Sein T-Shirt ist blutig und als die Leiche einer jungen Frau dort gefunden wird, wo er zuletzt gewesen ist, versucht er, die Geschehnisse der Nacht zu rekonstruieren. Dabei gerät er immer tiefer in die Welt des Okkulten. Gleichzeitig beginnt die Polizei gegen ihn zu ermitteln und ein Killer, vom Vater des Opfers angeheuert, ist ihm auf den Fersen. Die Krimihandlung ist jedoch nur ein Aspekt des Buches. Der zweite beschäftigt sich mit Mythologie, Magie, Okkultismus und Heidentum. Und genau dieser Teil hat mir nicht gefallen. Er war nicht besonders unterhaltsam, sondern für meinen Geschmack langatmig und stellenweise belehrend. Esoterik ist nun mal ein Themengebiet, das bei mir heftige Gähnanfälle auslöst. Punkten kann der Autor wiederum mit seinen Charakteren. Wunderbar ist Kommissar Remmel. Ein durch und durch österreichischer Beamter. Unsozial, ungehobelt und grantig. Schon früh hat sich der Dicke fürs Essen und gegen die Frauen entschieden, aber eine Schwäche für Kollegin Hanni kann er nicht verleugnen. Jegliche Technik jenseits des Festnetztelefons ist ihm suspekt und seine Zunge ist scharf wie ein Rasiermesser. Die beiden Kollegen Wimmer und Schremser sorgen für die Slapstick-Einlagen und auch die Nebenfiguren haben viel komisches Potenzial. Ich habe das Gefühl 2 Bücher gelesen zu haben. Einen gut erzählten Krimi mit viel Humor und eine langweilige Abhandlung über Okkultismus. Außerdem sind mir die vielen Rechtschreibfehler unangenehm aufgefallen. Fazit: Das Buch hätte wirklich echte Klasse, wenn es sich nicht seitenweise in der Beschreibung heidnischer Rituale verzetteln würde.

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  • Spannender und witziger Alternativ- Esoterik-Nerd-meets-Neo-Kelten-Krimi aus Österreich

    Der Narr

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    28. June 2013 um 15:43

    Der Krimi ist wirklich etwas ganz Besonderes. Es fängt schon sehr skuril an: Sam, ein Nerd vom Feinsten, gerät betrunken auf eine Versammlung von Mittelalter-Fans. Am nächsten Morgen kann er sich an kaum etwas erinnern, außer, dass er mit seinen Späßen in jedes Fettnäpfchen getreten ist, das es gab und nebenher noch ein blutiges T-Shirt trägt. Und er ist sich sicher, dass es nicht sein Blut ist. Denn kurz darauf kommt die Meldung, dass die Tochter eines Bankiers ermordet wurde, eben auf jenem Fest. Nun ist Sam sich sicher: er muss es gewesen sein, aber es muss ein Unfall gewesen sein.  Nun folgt ein Wettlauf mit der Zeit, einem Auftragskiller, einer Hexe mit ganz eigenen Plänen, einigen selbsternannten Kelten, einem Magiker und einem skurilen Polizisten-Pärchen (fettsüchtiger Bulle der alten Schule und junge Kollegin mit Action-Ambitionen). Sam kann nur aus der Sache heil herauskommen, wenn er aufklärt, wer wirklich der Mörder war und was sein Motiv war... Der Krimi führt in die Welt der Mittelalter- und Kelten- und Natur- bzw. Alternativreligionen ein, erklärt hier und da auch einiges, ohne schulmeisterisch zu wirken und bietet mit einem Wechsel aus witzigen und blutigen/brutalen Ereignissen eine echt unterhaltsame und gut geschriebene Geschichte an.  Das Ende ist übrigens prädestiniert für eine Fortsetzung. *hoff* :-) 

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