Stefan Petermann Ausschau halten nach Tigern

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Inhaltsangabe zu „Ausschau halten nach Tigern“ von Stefan Petermann

Plötzlich ist er da. Der Moment, der alles verändert. Für den kleinen Jungen mit den Strickhandschuhen, der den gefrorenen Hager findet. Für die Brüder, die auf den Baum klettern, um zum Schweineholger zu linsen. Für Veronika, die das Gegenteil vom Meer sucht. Oder für Noofie und den Zitronenfalter, der endlich mal sein Maul halten soll.
Stefan Petermann versteht es, mit feiner Beobachtungsgabe eigenartige und rätselhafte Figuren zu erschaffen, die sich mit ihren oftmals unvorhersehbaren und zaghaften Versuchen vor dem Ungewissen zu bewahren hoffen. In Ausschau halten nach Tigern versammeln sich sechzehn Erzählungen, deren Helden sanft an Zerbrechlichem festhalten - oder wagemutig nach dem wahren Leben greifen. Sechzehn Erzählungen, die berühren und lange nachklingen.

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  • Rezension zu "Ausschau halten nach Tigern" von Stefan Petermann

    Ausschau halten nach Tigern

    oblomov

    07. April 2011 um 15:09

    „Wir finden nach Hause so oder so. Frank Spilker, Bis neun bist du o.k.“ Ein Buch das mit einem solchen Zitat beginnt weckt Erwartungen. Und wenn es zum Abschied mit einem Hidden text aufwartet, denn man Wort für Wort genießt. Dann, so behaupte ich, dass es die Erwartungen übertroffen hat. Stefan Petermann wird eine bildhafte Sprache nachgesagt, Verfilmungen, Preise und dieser Erzählband bestätigen diese Aussage. „3-D kennt ja jeder. Mein 4-D ist die aktuelle Schönheit. (…) Aber jetzt kommt es: 5-D. Mein 5-D schafft mich. Ich blicke in die Zukunft. Und was ich sehe gefällt mir nicht. Halte ich zum Beispiel eine sattgelbe Banane im Supermarkt in der Hand, wird mir sofort übel, weil ich das Braune und Vergammelte und Verschimmelte gleich noch mit sehe. Ich betrachte etwas und erkenne, wie es vergeht.“ So sind auch die Erzählungen, und weil nicht jeder 5-D sehen kann, steuert Petermann den Leser gekonnt durch seine Erzählungen. So dass man sich am Ende fragt, an welcher Stelle der Geschichte aus dem Präsenz das Präteritum wurde. Die Erzählungen sind Momentaufnahmen mit filigranen Charakteren. „Bei vielen Leuten ist das wie beim Raps. Erst wenn Licht auf sie fällt, beginnen sie zu leuchten.“ Seine Beobachtungsgabe und Erzählweise schaffen aus alltäglichem etwas Besonderes. „Es existiert wenig auf der Welt, das man nur ein Mal besitzt. Eine Schwester zählt dazu. Nur ein Versuch, herauszufinden, ob man zusammenpasst. Ansonsten bringt man die zwangsläufig gemeinsame Kindheit hinter sich und verliert sich danach in voller Absicht aus den Augen.“ Ein besonderes Buch für Zwischendurch und zum Nachsinnen.

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