Stefan Rehberger Träum weiter!

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Inhaltsangabe zu „Träum weiter!“ von Stefan Rehberger

«Ein ‹Herr Lehmann› ohne Mauerfall.» (Frankfurter Allgemeine Zeitung) Roman Walter sieht neben seiner Freundin Patrizia, die schön ist, älter als er, erfolgreicher sowieso, verdächtig nach Verlierer aus. Als Patrizia schwanger wird, scheint seine Chance gekommen: Endlich will Roman der Welt und sich selbst beweisen, was er draufhat. Doch ein Baby auf dem Schoß, einen pflegebedürftigen Vater am Ärmel und eine Partnerin im Nacken, die so schnell wie möglich ins Arbeitsleben zurückwill – das sind denkbar schlechte Voraussetzungen für ein Leben auf der Überholspur.

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  • Rezension zu "Träum weiter!" von Stefan Rehberger

    Träum weiter!

    VioSch

    31. March 2012 um 16:40

    Ein Mann ist dann ein Mann wenn... Ja, wann ist man eigentlich ein Mann? Roman, 36 und lebt in Berlin, von Beruf ein freier Autor und kennt das Verantwortung übernehmen nur von den üblichen alltäglichen Dingen. Doch nun das, während er ein Tag mit seinen Freunden am See verbringen möchte, ruft seine ältere Freundin an. Sie ist Schwanger. Damit beginnt eine Zeit, eine Zeit voller Schwierigkeiten und dem ernsthaften "endlich mal erwachsen werden". Für Roman steht fest, er muss sich selber überzeugen und beweisen dass auch ein Mann seinen Sohn erziehen kann, den Haushalt schmeißen und sich nebenbei um den kranken Vater kümmern, der ungern im Altenheim ist. Seine Lebensgefährtin steht in hoher Postion und ist demnach oft auf Geschäftsreisen, obwohl sie Mutter ist. Roman stellt dann zum entsetzen fest, seine Freundin geht ihm wohl oder übel fremd, oder nicht? Das Buch ist in der Sicht von Roman, also eines Mannes geschrieben. Stört mich nicht, dachte ich und griff trotzdem zu dem Buch, es scheint einem auf dem ersten Blick etwas witzig zu sein und mit Humor gespickt. Aber so wie man es erwartet war es dann doch nicht, eine kleine Portion ist drin, alltagshumor, denke ich. Es zeigt halt die Entwicklung des Mannes, eines Mannes der jung sein und bleiben möchte und nie mit dem Ernst der Verantwortung in Kontakt kam. Freundinnen hin und her, doch wenn die eine plötzlich älter ist... ist es anders. Ich musste das Buch bestimmt vier mal neubeginnen, weil dieses Buch einen längeren Anlauf braucht um in die Geschichte hineinzukommen und aus Zeitgründen, der Anfang war bei mir nämlich immer wieder schnell vergessen. Und trotzdem, als ich das Buch endlich mal fertig las, mochte ich es. Es zeigt liebe voll und realistisch den modernen Alltag junger Familien.

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  • Rezension zu "Träum weiter!" von Stefan Rehberger

    Träum weiter!

    R-E-R

    09. May 2011 um 22:02

    Wann ist ein Mann ein Mann? Roman ist sechsunddreißig, freischaffender Werbetexter und Lebenskünstler. Mit seinen Kumpels Oli und Ben teilt er sich seit Studententagen eine heruntergekommene Wohnung in Berlin. Als seine Freundin Patrizia ihm mitteilt, dass sie schwanger ist bricht er nicht, wie zu Erwarten wäre, in Panik aus. Er beginnt Elternratgeber zu lesen und seinen Bauchumfang dem ihren anzugleichen. Kurz vor dem Entbindungstermin muss sich Roman jedoch um seinen eigenen Vater kümmern. Ein Schlaganfall macht ihn über Nacht zum Pflegefall. Und so hat er gleich zwei “Babys” zu versorgen, den eigenen Vater und seinen neugeborenen Sohn. Ich bekam dieses Buch geschenkt. Der Blick auf den Klappentext vergällte mir zunächst die Lust zum Lesen. In Ermangelung anderen Lesestoffs fing ich dann doch an und war angenehm überrascht. Die Zusammenfassung auf dem Buchrücken trifft den Kern wenig bis gar nicht. Hier geht es nicht um einen Mann, “der ein Leben auf der Überholspur” will. Es geht um einen Mann dessen Leben sich in kürzester Zeit fundamental wandelt und der sich von einem unbekümmerten Single zu einem verantwortungsvollen Partner für seine Freundin, einem aufmerksamen Sohn für den Vater und zu einem liebevollen Papa für seinen Sprössling entwickelt. Roman weiß am Anfang überhaupt nicht, was er eigentlich vom Leben erwartet. Bislang war alles was er angefangen hat, das genaue Gegenteil von dem was seine Eltern für ihn geplant hatten. Allein das war ihm wichtig. Statt im kleinen Heimatort bei Frankfurt zu bleiben, zieht er nach Berlin. Statt Ingenieur zu werden, studiert er Geisteswissenschaften. Es gibt eine wunderbare Stelle im Buch, als Roman sich mit der Altenpflegerin seines Vaters auf Russisch unterhält. “Sag mal, ich wusst gar net, dass du Russisch kannst”, wunderte sich mein Vater, während wir Sveta folgten. “Vater, seufzte ich, ich hab das studiert.” “Das weiß ich doch nicht. Ich hab gemeint, du wärst Magister.” “Ja Magister in Germanistik und Slawistik.” “Ich steig da net durch”! Statt zu heiraten vergnügt er sich lieber auf unverbindliche Weise mit Frauen. Auch bei Patrizia scheut er zunächst eine feste Bindung. Als sie jedoch schwanger wird, entwickelt sich alles wie von selbst. Rein instinktiv wird Roman vom versorgten zum sorgenden Mann. Und beginnt sich mit der eigenen Vergangenheit auseinanderzusetzen. Wir erfahren wie er sich von seinen Eltern distanzierte. Nicht dabei war, als seine Mutter starb. Keinen Zugang mehr zum Vater findet. Erst die Zäsur der eigenen Vaterschaft öffnet den Weg zu einem neuen Miteinander. Rehberger findet die Balance zwischen nachdenklichen Passagen und humorvollen Szenen. Es ist urkomisch, wenn Roman das bestellte Babytragetuch auf der Post sofort auspacken muss, weil er ein zweites Paket nach Hause transportieren soll und dass nur geht wenn er seinen Sohn auf dem Bauch im Tuch nach Hause trägt. Er darf also das Paket ohne Schere aufmachen, das Tuch ohne Anleitung binden, dabei ständig den Schnuller vom Boden aufheben und irgendwie säubern, dabei sein schreiendes Kind beruhigen und genervte Beobachter ignorieren. Anrührend wird es, wenn Roman im Haus der Eltern die Patientenverfügung seines Vaters sucht und dabei auf Erinnerungsstücke aus seiner Kindheit stößt. Er erkennt, das ihm nicht mehr viel Zeit bleibt, eine Beziehung zu seinem Vater aufzubauen. Aber er versteht, das es wichtig ist und sich lohnt. “Wann ist ein Mann ein Mann?” fragt Herbert Grönemeyer in seinem Lied “Männer” aus dem Jahr 1984. Er sollte dieses Buch lesen. Eine unterhaltsamere Art diese Frage zu beantworten lässt sich schwerlich finden.

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  • Rezension zu "Träum weiter!" von Stefan Rehberger

    Träum weiter!

    Natalie77

    12. February 2011 um 20:45

    Träum weiter ist ein Buch das aus Männersicht beschreibt was so los sein kann wenn Freundin schwanger wird, was sich so alles ändert, was für Gedanken sich der werdende Vater macht und was für Schwierigkeiten kommen können. Der Mann könnte meines Erachtens nach aber auch gut durch eine Frau ersetzt werden. Denn ich denke jede Frau die auf einmal zu Hause bleiben muss wegen ihrem Kind fühlt sich manchmal unverstanden und nutzlos, hat Angst das der Mann fremd geht usw. So ist das bei Roman und Patrizia auch. Träum weiter ist aber auch Programm in dieser Geschichte, denn immer wieder gerät Roman ins träumen von der Vergangenheit, von Ängsten, von der Zukunft. Ein unterhaltsames Buch für zwischendurch das durch die ganzen Abschweifungen von der Geschichte teilweise verwirrend ist und seine Längen hat.

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  • Rezension zu "Träum weiter!" von Stefan Rehberger

    Träum weiter!

    ananasengelchen

    19. September 2010 um 15:29

    Der Protagonist Roman arbeitet als freier Autor in Berlin und ist beruflich nicht sehr erfolgreich. Bein einem Auftrag für eine Werbekampagne lernt er die erfolgreiche Geschäftsfrau Patrizia kennen, die ein paar Jahre älter ist als er. Patrizia und Roman sind von außen betrachtet ein ungleiches Paar und als Patrizia schwanger wird, sind die Probleme vorprogrammiert. Erschwert wird die Situation dadurch, dass Romans Vater, der alleine in Romans Heimatstadt in der Nähe von Frankfurt wohnt, gesundheitlich stark abnimmt. Roman wird dadurch nicht nur mit seinen Sorgen über die kommende Vaterschaft konfrontiert sondern muss sich auch mit der Situation des Sohnes eines pflegebedürftigen Vaters auseinandersetzen. Am Tag der Geburt von Roman und Patrizias Baby erleidet Romans Vater einen schweren Schlaganfall, was dazu führt, dass Roman die Geburt seines Sohnes verpasst. Dies ist die Chance für Patrizias Ex-Liebhaber Holger sich beim Einsatz als Geburtshelfer noch stärker in Patrizias Leben zurückzudrängen. Die Geburt des kleinen Theo bringt Romans Alltag ordentlich in Fahrt. Patrizia beginnt kurz nach der Geburt wieder zu arbeiten und für Romans Vater muss ein Pflegeheim in Berlin gefunden werden. Die Übersiedlung in die ihm fremde Stadt fällt Romans Vater natürlich nicht leicht. Mit dieser neuen Lebenssituation verändert sich die Beziehung zwischen Roman und Patrizia und sie verlieren sich langsam mehr und mehr. Gelingt es den beiden wieder zueinander zu finden? „Träum weiter!“ hat mir sehr gut gefallen, da das Buch mit der Beschreibung eines Paares mit moderner Rollenverteilung ein interessantes Thema aufgreift und auf humorvolle Weise die Probleme und Vorurteile, mit denen ein Vollzeitvater und Hausmann, in der Gesellschaft konfrontiert wird, darstellt. Auch das Thema der Pflegebedürftigkeit der eigenen Eltern ist ein ernstes Thema, das Stefan Rehberger jedoch auf humorvolle Weise beschreibt. Als Frau die Sicht eines Mannes zu diesen Themen zu lesen, hat unheimlich viel Spaß gemacht.

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  • Rezension zu "Träum weiter!" von Stefan Rehberger

    Träum weiter!

    Ay73

    30. September 2009 um 10:11

    Eine liebevolle und spritzige Geschichte übers Erwachsenwerden, Kinder kriegen, Verantwortung übernehmen. Mit all den guten und den schlechten Seiten des Lebens, für die Familie zu sorgen, Hilfe anzubieten und zu akzeptieren. Verzweiflungen beseitigen... humorvoll geschrieben.

  • Rezension zu "Träum weiter!" von Stefan Rehberger

    Träum weiter!

    Sonnenscheinchen

    24. July 2009 um 11:35

    Ein recht kurzweiliger und unterhaltsamer Roman über den ganzen normalen Wahnsinn des Elternwerdens, gepaart mit Elementen auf dem Weg zur Selbstfindung des Protagonisten.
    Sicher sehr realistische Szenarien, die einen sowohl lächeln lassen, als auch zum Nachdenken anregen.
    Insgesamt lesenswert.

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