Stefan Rothbart Wahrscheinlichkeit des Krieges

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Inhaltsangabe zu „Wahrscheinlichkeit des Krieges“ von Stefan Rothbart

Am Vorabend des Ersten Weltkrieges wird ein Wiener Geschichteprofessor zum Berater des Kaisers und zu seinem engsten Vertrauten. Als Kriegsberichterstatter wird er zu Auge und Ohr des alten Mannes in Wien und schon bald avanciert der trockene Verstand des Historikers zur wichtigsten Waffe in einem Krieg der maßlosen Selbstüberschätzung. Bis sich am Ende der Wiener Hof und mit ihm die gesamte Monarchie in einem Netz aus Intrigen und Verrat auflöst.

Noch nie zuvor sah ich die Parallelen zwischen dem Vorabend des ersten Weltkrieges und der heutigen Zeit so klar!

— Majuchri
Majuchri

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    Wahrscheinlichkeit des Krieges
    Majuchri

    Majuchri

    09. April 2015 um 21:15

    Ohne große Umschweife entführt der Autor in die Zeit des Vorabends des ersten Weltkriegs. Ein Wiener Geschichtsprofessor wird zum Berater von Kaiser-Franz-Josef und zeigt dabei Parallelen zur heutigen Zeit auf. Diese sind mitunter erschreckend, werden aber mit so viel Ironie gespielt, dass man immer wieder schmunzeln muss. Spannungsgeladen spitzt sich die Geschichte immer weiter zu und der Krieg bricht aus. Dabei werden dem Leser unterschiedliche Schauplätze näher gebracht und oftmals schwenkt ein anfangs heiteres Kapitel blitzschnell in die kalte Dramatik des Krieges über.  Die Erzählweise und Sprache erinnerte mich oftmals an "Die Vermessung der Welt" oder "Der 100-jährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand". Kurzum ein absolut gelungenes Buch, empfehlenswert für Geschichtefans, Zeitkritiker und all jene, die nur auf der Suche nach einem guten Buch sind.

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