Stefan Scheich Blutwurstblues

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Inhaltsangabe zu „Blutwurstblues“ von Stefan Scheich

Kommissar Mick Brisgau ist ein aus der Zeit gefallener Bilderbuch-Macho mit Herz, seine Erfolge als Polizist und bei den Frauen geben ihm recht. Das Leben mit ihm ist für Polizeikollegen Andreas, Psychologin Tanja und Exfrau Lisa immer wieder eine knallbunte Achterbahnfahrt zum Soundtrack der 80er. In "Blutwurstblues" ermittelt er mit dem Team aus "Der letzte Bulle" in einer alten Zechensiedlung, wo alles ganz harmlos mit dem Tod eines Taubenzüchters beginnt. Für alle, denen 45 Minuten zu kurz sind, jetzt nur als Buch: diesen Mick-Brisgau-Krimi können Sie nicht sehen, aber lesen.

Leider springt der Funke nicht so über wie in der fernseh-Serie. Schade.

— Finchen411
Finchen411

Als Fan von "Der Letzte Bulle" Pflichtlektüre. Um die Wartezeit zwischen den Staffeln zu versüßen.

— kn-quietscheentchen
kn-quietscheentchen

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  • Rezension zu "Blutwurstblues" von Stefan Scheich

    Blutwurstblues
    Gospelsinger

    Gospelsinger

    17. February 2013 um 21:03

    Werner Schmigalle hatte sich auf einen gemütlichen Abend im Schrebergarten eingestellt. Nach erledigter Gartenarbeit freut er sich auf leckeres Gegrilltes. Aber dieser Abend verläuft leider ganz anders, als Werner es sich ausgemalt hat. Nicht nur, dass seine Roswitha keine Koteletts, sondern Geflügelsteaks auf seinen schönen Grill legen will, es fällt auch noch eine tote Taube genau auf den Grillrost. Das ist einfach zu viel Geflügel auf einmal. Erbost stampft Werner zur Parzelle des Taubenzüchters Thomas Albrecht – und findet dessen Leiche. Auftritt Mick Brisgau, dem es nichts ausmacht, dass der Kiesweg zur Parzelle gerade mal so breit ist, wie sein Opel Diplomat. Den Gartenzwerg, den er dabei umnietet, fragt ja keiner. So typisch das regionale Umfeld dieses Krimis mit seinen Schrebergärten, Zechensiedlungen und Taubenzüchtern auch ist, diesmal bekommt Mick es mit internationalen Verbrechen zu tun. In der Siedlung wurden in letzter Zeit öfter Chinesen gesehen, und dann kommt Mick auch noch der Hausangestellten eines chinesischen Diplomaten zur Hilfe und nimmt sie bei sich auf. Das hat weitreichendere Folgen, als er sich vorstellen kann. Rücksicht war Mick schon immer fremd bei seinen Ermittlungen, und das ist auch nicht anders, wenn diplomatische Verwicklungen drohen. Einmal mehr und noch stärker als sonst haben Andreas, Tanja, Ferchert und Uschi Grund, sich über Mick aufzuregen, und noch mehr als sonst müssen sie versuchen, ihn irgendwie im Zaum zu halten. Was denn nun einen deutschen Taubenzüchter mit einem chinesischen Diplomaten verbindet, und warum Mick froh ist, dass die Chinesin nicht versteht, was er sagt, liest sich spannend und unterhaltsam. Dass der Roman von dem Drehbuchautoren der Serie geschrieben wurde, merkt man. Beim Lesen hatte ich immer die Handelnden vor Augen und ihre Stimmen im Ohr. All das gewohnte Personal der Fernsehserie taucht auf, Micks Sprüche sind peinlich wie gewohnt, und die 80er-Jahre Musik läuft beim Lesen im Kopf mit. In gewohnter 80er-Jahre-Manier benimmt Mick sich wie der Macho, der er ist, trampelt wie ein Elefant durch den Porzellanladen internationaler Diplomatie – und löst natürlich den Fall. Dies ist nicht einfach ein Buch, das von der Serie inspiriert ist, sondern wirklich eine gedruckte neue Folge der Serie. Natürlich wäre eine neue Fernsehfolge noch besser, aber für zwischendurch ist Der letzte Bulle zum Lesen auch schön. Bitte mehr davon!

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