Stefan Schomann

 4,2 Sterne bei 21 Bewertungen
Autor*in von Im Zeichen der Menschlichkeit, Letzte Zuflucht Schanghai und weiteren Büchern.

Lebenslauf

Stefan Schomann, 1962 in München geboren, studierte Germanistik in seiner Heimatstadt und in Berlin. Seit 1988 arbeitet er als freier Autor und Journalist, er schreibt Reportagen unter anderem für »GEO«, »Die Zeit«, »Frankfurter Rundschau« und den »Stern«. 2008 erschien sein Buch »Letzte Zuflucht Shanghai« über die Liebesgeschichte des Wiener Juden Robert Reuven Sokal und der chinesischen Christin Julie Chenchu Yang. Stefan Schomann lebt in Berlin und Peking.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Stefan Schomann

Cover des Buches Im Zeichen der Menschlichkeit (ISBN: 9783421046093)

Im Zeichen der Menschlichkeit

 (3)
Erschienen am 14.10.2013
Cover des Buches Letzte Zuflucht Schanghai (ISBN: 9783453152601)

Letzte Zuflucht Schanghai

 (2)
Erschienen am 17.03.2008
Cover des Buches Auf der Suche nach den wilden Pferden (ISBN: 9783869712130)

Auf der Suche nach den wilden Pferden

 (1)
Erschienen am 06.10.2021
Cover des Buches Das Glück auf Erden (ISBN: 9783293208957)

Das Glück auf Erden

 (1)
Erschienen am 24.08.2020
Cover des Buches Das Glück auf Erden (ISBN: 9783711720610)

Das Glück auf Erden

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Erschienen am 12.03.2018
Cover des Buches Lesereise Slowenien (ISBN: 9783711711182)

Lesereise Slowenien

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Erschienen am 23.06.2023
Cover des Buches Vom Wesen der Flüsse (ISBN: 9783869713083)

Vom Wesen der Flüsse

 (0)
Erscheint am 09.10.2024
Cover des Buches Sehnsucht Italien (ISBN: 9783844526998)

Sehnsucht Italien

 (15)
Erschienen am 21.05.2017

Neue Rezensionen zu Stefan Schomann

Cover des Buches Sehnsucht Italien (ISBN: 9783844526998)
N

Rezension zu "Sehnsucht Italien" von Andreas Pehl

Eine akustische Reise durch Italien
Nimmie_Aimeevor 9 Monaten

Eine akustische Reise durch Italien.
Eine Sammlung von Reisereportagen führen von Norditalien bis zum Süden. Giuseppe Verdi, Goethe, Michelangelo.... viele bekannte Künstler werden mit Anekdoten vorgestellt. Ein Kochduell von Musiklegenden, das Grab der Etrusker, das geheimnis von Pompeii und viele weitere Themen werden behandelt.
Die einzelnen Kapitel sind thematisch nicht zusammenhängend. Überwiegend werden Themen aus der Musik und Kunst behandelt, aber es gibt auch ein paar geschichtliche Episoden.
Die Geschichen sind sehr spezifisch und geben eine bestimmte Handlung im detail wieder. Mir hätte es jedoch besser gefallen wenn die Themen eher grob behandelt würden und dafür einen besseren Überblick über die italienische Geschichte und das Heute geben. Ich habe jetzt viel über Verdis Leben gelernt aber nicht wirklich über Italien allgemein.
Wenn man sich eher für spezifische, besondere Geschichten interessiert ist es bestimmt das Richtige. Jedoch nicht wenn man sich mehr Allgemeinwissen über Italien verhofft.


Cover des Buches Auf der Suche nach den wilden Pferden (ISBN: 9783869712130)
D

Rezension zu "Auf der Suche nach den wilden Pferden" von Stefan Schomann

Für Pferdefreunde
Denise43437vor 2 Jahren

Das Buch „Auf der Suche nach den wilden Pferden“ wurde von Stefan Schomann geschrieben. Es ist im Verlag Galiani Berlin erschienen. Schomann ist freier Schriftsteller und schreibt neben Büchern Reportagen, Portraits und Feuilletons für verschiedene Zeitungen.

 

Der Hauptdarsteller dieses 464 Seiten starken Buchs ist das Przewalskipferd, das in der Mongolei auch Tachi genannt wird. Um mehr über das Przewalskipferd zu erfahren, begibt sich der der Autor auf die Suche nach seinen Spuren an verschiedene Orte. Dort findet er beispielsweise Höhlenmalereien oder auch die Nachfahren/Nachzuchten dieses Pferdes. Dabei zeigt er auch auf, welchen Nutzen das Tachi insbesondere früher für den Transport, den Handel und die Kriegsführung hatte. Dabei fallen die Beschreibungen bei denen es um Kriegsführung geht nach meinem Geschmack etwas zu lang aus. Richtig gut gefallen haben mir dafür die Beschreibungen des Autors über seine Reisen beispielsweise in die Mongolei und die Berichte über die dort vorhandenen Traditionen und den Lebensstil.

 

In die Geschichte des Tachi lässt Schomann ebenfalls einfließen, dass es leider kein Einzelfall ist, dass der Mensch Tierarten ausrottet bzw. fast ausrottet. Wenn die Tierart Glück hat, fängt der Mensch kurz vor ihrem Aussterben an, sie zu schützen und kann sie ggf. noch vor dem Aussterben, zu dem er selbst beigetragen hat, bewahren. Am Anfang und Ende des Buchs werden verschiedene ausgestorbene Tierarten vom Autor aufgeführt. So dass diese als Mahnmal gut im Gedächtnis des Lesers verbleiben.

 

Insgesamt hat mir das Buch auch auf Grund des angenehmen Schreibstils und der Begeisterung des Autors für dieses Thema gut gefallen. Ich empfehle es daher gerne allen, die etwas über das Wildpferd erfahren möchten.

Cover des Buches Das Glück auf Erden (ISBN: 9783293208957)
aus-erlesens avatar

Rezension zu "Das Glück auf Erden" von Stefan Schomann

Und über dem Leser schwebt das Hufeisen
aus-erlesenvor 4 Jahren

Von wegen „Das Glück dieser Erde liegt auf dem Rücken der Pferde“! Wenn schon Rücken, dann zwischen zwei Buchrücken. Auch wer sich augenverdrehenden Pferdeschwärmerein bisher verschlossen hat, bekommt nun beim Lesen dieser Reportage-Kollektion feuchte Augen. Denn keine Wendy-Phantasien werden hier befriedigt, sondern die Sehnsucht nach dem Neuen, dem weit Entfernten, der Freiheit die Welt auf traditionelle Weise erkunden zu können. 

Stefan Schomann reist durch die Welt. Nicht hoch zu Ross. Doch reist er da hin, wo man es noch tut. Pferde haben seit Menschengedenken eine bedeutende Rolle gespielt. Die Reiterarmeen der Perser, als Nutztiere, um in unwegsamem Gelände ihren Herren die Arbeit abzunehmen odereinfach nur als Fortbewegungsmittel. In manchen Regionen der Erde besitzen Pferde einen höheren Wert als die kostbarsten Juwelen. Von Marokko über Südtirol, Südafrika bis Portugal. Vom Balkan bis in die mongolische Steppe. Von Dülmen bis ins Limousin. So abwechslungsreich die Welt, so vielschichtig die Liebe zu den zahmen, mal wilden, doch immer eleganten Vierbeinern. 

„Das Glück auf Erden“ ist mehr als nur ein bloßer Buchtitel, um Assoziationen bei Lese zu wecken. Es handelt tatsächlich vom Glück auf Erden, das für viele nunmal auf den Rücken der Pferde zu finden ist. Keine Jubelarien wie erhaben man sich fühlt über die Köpfe hinweg die Welt erkunden zu können. Es sind journalistische Glanztaten, weil der Autor sämtliche Klischees außen vor lässt und das beschreibt, was er sieht, was ihm erzählt wird. Es kommt ein bisschen Lagerfeuerstimmung auf, wenn von der Eleganz geschwärmt wird, wenn der wahre Pferdeflüsterer aus dem Nähkästchen plaudert, wenn die Weite der Landschaft so greifbar vor einem erscheint, dass man das Pferdegetrappel unterm Gesäß spürt, ohne dabei im Sattel zu sitzen. 

Das Buch ist kein Ponyhof, genauso wie das Leben. Aber es könnte so einfach sein, sich die Welt im Trab, im Galopp oder einer anderen Gangart eigen zu machen. Es muss was Wunderbares sein einen Meter über den Anderen zu sich selbst zu finden. Westernromantik auf einem erhöhten Niveau!


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