Stefan Schulz

 3,8 Sterne bei 5 Bewertungen
Autor*in von Redaktionsschluss, Die Altenrepublik und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Stefan Schulz

Stefan Schulz, Jahrgang 1983, hat als Journalist u.a. für die FAZ geschrieben, ist inzwischen aber vor allem im Podcast-Bereich tätig. In seinem wöchentlichen Format Fernsehpodcast schaut und diskutiert er mit wechselnden Gästen deutsche, britische und amerikanische Abendnachrichten. Seit 2020 moderiert er zudem gemeinsam mit Wolfgang M. Schmitt Die Neuen Zwanziger mit rund 50 000 regelmäßigen Hörern.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Rezensionen zu Stefan Schulz

Cover des Buches Die Altenrepublik (ISBN: 9783455014686)
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Rezension zu "Die Altenrepublik" von Stefan Schulz

Die Alten vs. die Jungen
CocuriRubyvor 3 Monaten

Mir ist der Autor zwar auch als Journalist und Soziologe bekannt, aber vor allem kenne ich ihn durch seine politischen Podcasts.

Auch dort schwingt oft die soziologische Perspektive mit und einen Hang für das Thema Demographie.

 

Ein so wichtiges, wie unterschätztes Thema – in diesem Buch legt der Autor aber die ganze Bandbreite der Brisanz dieses Themas da und was das für unsere Zukunft in Deutschland bzw. unserer Gesellschaft hat.


Es verwundert nicht, dass auch gerade die alte Bevölkerung angesprochen und dessen Lage aufgezeigt wird – und dort gibt es einiges zu sagen, Deutschland ist nach Japan, das älteste Land der Welt (Bevölkerungsalter).

Es beschäftigt sich aber mindestens genauso viel mit der jungen Bevölkerung, also den Menschen unter 25 und nimmt junge Familien in den Blick.


Damit wäre das eins der wenigen (politisch-soziologischen) Werke, die das überhaupt tut.

Junge Menschen werden in Deutschland nicht gesehen oder gar für voll genommen – nicht in der Politik und erst recht nicht in den Medien.

Das ist nun wahrlich nichts neues, trotzdem ist es frustrierend zu sehen, wie wenig Zukunftsthemen in der Politik und Medienlandschaft stattfinden, obwohl das so wichtig wäre.

Dieses Buch bietet in dem Bereich etwas Abhilfe.


Es sei aber auch gesagt, dass es deutlich ins Auge fällt, dass der Text stark eingefärbt ist von der Meinung des Autoren.

Diese ist natürlich keineswegs an den Haaren herbei gezogen, wie man dem seitenstarken Quellennachweis entnehmen kann, aber es wird tritt dennoch so heraus, dass ich den Text nicht mehr unbedingt als sachlich/neutral ansehen würde – (aber auch nicht so eingefärbt, dass ich das hier als Meinungstext/Kolumne bezeichnen würde).


Was ich auch etwas schade fand ist, dass das Buch bei einem erklären, aufklären und aufzeigen bleibt – sicherlich steckt sehr viel Recherchearbeit darin, aber es folgt mir zu wenig daraus.

Es stellt fest und zeigt auf – ich hätte gerne klare Forderungen gesehen und konkrete Lösungsvorschläge/-wege.


Interessanter weise kommt auch dieses Buch zu dem gleichen Schluss wie ein anderes, welches ich vor kurzem las „Das Ende des Kapitalismus“, nämlich, dass unsere Volkswirtschaft schrumpfen wird und zwar rapide.

Ich fand es super interessant zu sehen, dass zwei Bücher, die vermeintlich gänzlich unterschiedliche Themen ansprechen (Demografie und Kapitalismus[kein dieser Themen wird in dem jeweils anderen auch nur direkt angesprochen]), letztlich zu dem gleichen Schluss kommen.

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Cover des Buches Redaktionsschluss (ISBN: 9783446250703)
Florian_Ws avatar

Rezension zu "Redaktionsschluss" von Stefan Schulz

Ein wichtiger Beitrag zur Medienrevolution
Florian_Wvor 6 Jahren

Der Soziologe und Podcaster Stefan Schulz beschreibt in "Redaktionschluss" den Niedergang der Zeitungen und den Umbruch zu einer neuen Medienwirklichkeit. Er erklärt was die Zeitungen falsch gemacht haben und warum das Internet es kaum besser macht. Er zeigt Auswege aus Filterblasen auf und verordnet eine strenge Nachrichtendiät. Er schreibt über Gefahren und Chancen der neuen Medien.
Dieses Buch ist besonders für Menschen, die bisher wenig bis gar nichts mit Soziologie zu tun hatten, interessant. Es behandelt ein Thema, dass uns alle angeht aus einer soziologischen Perspektive und bleibt dabei stets verständlich und nachvollziehbar. Es hat mir einer neue Sicht auf die Medienwelt gegeben.
In unserer Turbulenten Zeit sind wir mehr den je auf Nachrichten und Journalismus angewiesen. Daher geht der Inhalt dieses Buches jeden an.


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