Stefan Schwarz Das wird ein bisschen wehtun

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Inhaltsangabe zu „Das wird ein bisschen wehtun“ von Stefan Schwarz

Als Max eines Nachts aufs Klo muss, sitzt da schon wer und sagt nur: 'Hi!' Es ist Naddi, die entsetzlich distanzgeminderte erste Freundin von Sohn Konrad. Naddi liebt Kinder und will selbst möglichst viele. Der achtzehnjährige Konrad ist ihr erotisch vollkommen ausgeliefert - für Max Zeit zu handeln! Nur leider hat er keine. Allabendlich muss er seinen alten Herrn, Pflegestufe zwei, ins Bett bugsieren. Seine besten Jahre hatte Max sich anders vorgestellt. Und dann passiert auch noch die Sache mit der reizvollen türkischen Kollegin im Fahrstuhl. Lebensprall, komisch, und ein bisschen weise - ein hinreißender Roman über Glück und Grauen des Familienlebens.

Familienroman und doch keiner, zum Tränen lachen und Mitleiden, ein Buch wie ein sehr sehr guter Film aus Hollywood

— Reginaflorentina
Reginaflorentina

Fast wie aus dem Leben... Amüsanter Einblick in eine "ganz normale" Familie!

— Sookie70
Sookie70

lustig, aber auch langatmig. Wenn man aber die Teenie Zeit mit den Kids durchmacht, ist das Buch verständlich.

— nhauwie
nhauwie

Lustig, listig und ganz manchmal etwas langatmig...

— Callso
Callso

Nicht ganz so genial wie "Nancy", aber nahe dran - Danke für die schönen Stunden

— AnneMayaJannika
AnneMayaJannika

Ich fand das Thema als Ansatz gut, aber etwas seicht umgesetzt. Um was geht es jetzt ? Um Eltern oder die Kinder? Aber: gut geschrieben!

— Andrea1832
Andrea1832

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    Das wird ein bisschen wehtun
    Reginaflorentina

    Reginaflorentina

    22. August 2016 um 16:15

    Von der Schwierigkeit, in den besten Jahren zu sein, und damit großartiger Liebhaber, fantastischer Vater eines pubertierenden Sohnes, der falschen Freundin und Eltern, die keine Pflegestufe wollen, von Kollegen, wie sie jeder hat .... Sie möchten es Ihrem Nachbarn in der Bahn laut vorlesen, weil der sich sowieso wundert, warum sie ständig lachen müssen.....

  • eBook Kommentar zu Das wird ein bisschen wehtun von Stefan Schwarz

    Das wird ein bisschen wehtun
    mithya

    mithya

    via eBook 'Das wird ein bisschen wehtun'

    Das ist ja wieder mal ein super Buch, hat mich aus der Lethargie der Lesedürre in schlaflose Lesenächte hineinkatapultiert. Hätte gern ein Happyend gehabt - aber vielleicht ist friedlicher Alltag ein Happyend.

    • 2
  • Wenn der Sohn die vermeintlich falsche Freundin abgreift...

    Das wird ein bisschen wehtun
    Callso

    Callso

    25. February 2015 um 13:22

    Um es vorweg zu nehmen: Stefan Schwarz hat einen lustigen, köstlichen Roman geschrieben. Wortakrobatik, lustige Szenen und turbulente Gegebenheiten. Stefan Schwarz hat einen feinen Blick auf den deutschen Normalbürger getätigt. Wenn der 18jährige Sohn plötzlicher mit einer frühreifen und frechen Person als Freundin auftaucht, dann kann das schon mal das geordnete Familienleben durcheinander bringen. Das erste Drittel ist super und äußerst kurzweilig, hinten raus wird die Geschichte dann etwas kunterbunt und hat einige Längen. Dennoch für die Freunde von humorvollen Werken eine sehr gute Alternative zu den Werken von Tommy Jaud....

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  • Man hat es nicht leicht im Leben - Rezension zu "Das wird ein bißchen wehtun"

    Das wird ein bisschen wehtun
    Daphne1962

    Daphne1962

    08. January 2014 um 12:57

    Stefan Schwarz - Das wird ein bißchen wehtun Über den Autor: Insider kennen ihn von der letzten Seite der Publikation "Das Magazin", jener legendären, 1924 gegründeten Berliner Zeitschrift, die nicht nur den Zweiten Weltkrieg überlebte, sondern auch noch zu DDR-Zeiten zur wahren Blüte gereift ist. Dort schreibt Stefan Schwarz (geboren 1965) eine Kolumne zum Thema Familie und die oft absurden Strategien moderner Männer, um den Alltag als Ehemann und Vater zu bewältigen. Obwohl der Autor sich selbst nur als Gelegenheitsschriftsteller bezeichnet, veröffentlichte er bereits etliche Bücher. 2010 erschien sein erster Roman: "Hüftkreisen mit Nancy". Wie der Titel vermuten lässt, geht es darin um Sex, dieses altmodische Ding aus dem 20. Jahrhundert. Schwarz lebt mit Frau und Kindern bei Leipzig. Mit derart trockenem Humor erzählt Stefan Schwarz aus dem Leben eines Familienvaters, der beim Film arbeitet und so manches Mal improvisieren muss. Ein Moderator ist komplett ausgefallen und befindet sich in psychatrischer Behandlung. Max soll die Sendung des Kollegen organisieren. Endlich kommt seine Chance, denkt er. Das die Person, die die Hauptrolle in der Sendung sein soll aber nicht ins Konzept paßt, sieht er noch ganz locker. Der eingesetzte Moderator allerdings nicht. Ganz locker nimmt er anfangs auch noch die Schäden an seinem Auto, aber wo er nicht mehr locker bleiben kann ist die neue und erste Freundin seines Sohnes Konrad. Die Naddi tanzt nicht nur der Familie auf dem Kopf rum, sondern Konrad ist blind vor Liebe. Wie wird man so ein Gör wieder los? Seine Zeit muss Max aber auch bei seinem kranken Vater verbringen. Seine Mutter ist der Sache nicht mehr alleine gewachsen. Der Erzählstil von Stefan Schwarz hat mir die Tränen vor Lachen in die Augen getrieben. Mehr brauch ich dazu nicht kommentieren. Seine Bücher muss man einfach mal gelesen haben. Ich freu mich auf ein weiteres Buch von Stefan Schwarz.

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  • eBook Kommentar zu Das wird ein bisschen wehtun von Stefan Schwarz

    Das wird ein bisschen wehtun
    bea

    bea

    04. January 2014 um 20:50 via eBook 'Das wird ein bisschen wehtun'

    ...mitreissend...und ein bisschen vom Wahn des Alltags des realen Lebens...5 Sterne

  • Am Ende wird die Luft dünner!

    Das wird ein bisschen wehtun
    Jare

    Jare

    21. November 2013 um 17:21

    Max staunt nicht schlecht, als er eines Nachts auf dem Klo eine junge Frau vorfindet, die ihm fremd ist. Naddi ist die erste Liebe seines Sohnes Konrad. Und der hat nach Ansicht seines Vaters den Verstand komplett ausgeschaltet, ist Konrad doch seiner ersten Liebe absolut hörig. Doch damit nicht genug. Max' betagter Vater braucht Unterstützung. So fährt er jeden Abend zu seinen Eltern, um seiner Mutter zu helfen, seinen Vater ins Bett zu bringen. Auch beruflich läuft es alles andere als rund, muss Max doch als verantwortlicher Redakteur die Sendung "Ihnen kann geholfen werden" übernehmen und sich mit einem neuen Moderator herumärgern. Einziger Lichtblick ist seine türkische Kollegin Nergez, mit der er fortpflanzungstechnisch zu fast einhundert Prozent übereinstimmt. Eigentlich ein Glücksfall, wäre da nicht noch seine Ehefrau Dorit, mit der er im Prinzip glücklich verheiratet ist.  Mit "Das wird ein bisschen wehtun" legt Stefan Schwarz einen durchaus feinsinnigen und humorvollen Roman vor. Seine spitze Feder konnte er als Kolumnist der Zeitschrift "Das Magazin" sammeln, für das er monatliche Kolumnen schreibt. Und so sprühte gerade der Anfang des Romans vor tollen Szenen. Sei es das problematische Zusammenleben mi Naddi, die sich zu allem Überfluss auch noch mit Max' Ehefrau verbündet oder die beruflichen Unwegbarkeiten mit dem neuen Moderator. Max' Leben ist alles andere als leicht. Gekonnt zeichnet Stefan Schwarz das Porträt einer Familie, in dem sich der Leser wiederfinden kann. Auch sein Humor ist sehr subtil und reicht von echten Kalauern bis zu witzig-geistreichen Sätzen, die man gerne auch ein zweites Mal liest.  Zum Ende hin geht dem Roman zwar nicht die Luft aus, aber meine anfängliche Euphorie ließ schon deutlich nach. Die Handlung wird etwas vorhersehbar und verliert dadurch ein wenig an Reiz. Auch die wirklichen Lacher sind in der zweiten Romanhälfte etwas dünner gesät.     Fazit:  Stefan Schwarz ist ohne Zweifel ein talentierter Autor, der ein ausgezeichnetes Sprachgefühl besitzt. Mit "Das wird ein bisschen wehtun" legt er einen Roman vor, der ein lesenswertes Bild einer Durchschnittsfamilie zeichnet und der gerade zu Beginn mit viel Wort- und Situationswitz seine Leser in den Bann zieht. 

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  • Rezension zu "Das wird ein bisschen wehtun" von Stefan Schwarz

    Das wird ein bisschen wehtun
    Elwe

    Elwe

    24. July 2012 um 21:07

    Um es kurz zu machen: Das Buch ist grandios. Schon die ersten drei Seiten sind so brüllend komisch und gleichzeitig klug geschrieben , dass man gar nicht anders kann, als weiterzulesen. Und dieses Niveau hält das Buch bis zum Ende. Max' Leben verlief 45 Jahre lang vollkommen vorhersehbar: Er bekam die Frau, die er wollte - Dorit, resolut und erfolgreiche Werbeagentur-Frau. Er arbeitet weitgehend unbemerkt als leicht chaotischer Redakteur bei einem Fernsehsender, geht regelmäßig mit seiner schönen türkischen Kollegin Nergez essen und schafft es doch nicht zum Seitensprung. Er hat einen 18-jährigen Sohn kurz vorm Abitur, Konrad, und seine Eltern, die ruhig das Renterdasein genießen. Doch alles ändert sich, als Naddi einzieht, Konrads erste und chaotisch-prollige und ziemlich psychotische Freundin. Naddi kann 'mein' und 'dein' nicht unterscheiden, versaut zum Einstand das Badezimmer, krümelt das elterliche Ehebett mit Chips voll, bringt Konrad den Genuß bunter Pilze bei und schürt bei Max und Dorit die ständige Furcht vor einer Schwangerschaft. Zur gleichen Zeit verwandelt sich der Vater in einen unleidlichen Pflegefall, ein unbekannter Verfolger beschädigt ihm täglich das Auto und Max bekommt einen Vertretungsjob bei der Serie 'Ihnen kann geholfen werden' - mit einem Einstiegsengagement, das alle Voraussetzungen für eine Katastrophe erfüllt. Plötzlich ist nichts mehr vorhersehbar und Max befindet sich von einem Tag auf den anderen im freien Fall ... . Von Anfang bis Ende schafft es der Autor nicht nur, zum Kaputtlachen lustige Momente einzufangen, bei denen man laut herauslachen muss, sondern auch eine richtig gute und anrührende Geschichte zu erzählen, die Tiefe und Bedeutung hat und viel berührender ist, als so mancher sentimentalitätstriefende Schicksalsroman. All die Charaktere im Buch wirken zutiefst wahrhaftig und echt, wie aus dem Leben geschnitten, kein bisschen aufgesetzt oder künstlich. Mit jeder Faser leben sie, und deshalb ist es auch so unglaublich komisch, selbst in tragischen Momenten, mit ihnen durchs Leben zu stolpern. Der Humor in diesem Buch ist keine Aneinanderreihung erzwungener Gags, und auch keine Übersteigerung von Klischees, wie man sie in anderen Genre-Vertretern oft findet, sondern wunderbare Situationskomik und das unwillkürliche Kichern, das einen befällt, wenn jemand Dinge ausspricht, wie sie sind, ganz ungeschminkt. Seien es die absurden Momente beim Dreh der Reality-Show, bei denen um jeden Preis der Schein aufrecht erhalten werden muss. Sei es der ungebremste Wahnsinn trifft auf angestrengte elterliche Vernunftbemühungen im Hause Max&Dorit, wenn eine sechzehnjährige Punk-Göre sich in den Werten bürgerlichen Etablissements verheddert und der achzehnjährige, von Pilzen überforderte und spät-pubertierende Schlacks nur stammeln kann: Abba üch lühbe sie doch! Oder seien es die tragisch-komischen und zugleich sehr berührenden Momente, wenn Max bei seinen Eltern zwei Stunden lang damit zubringt, seinen schwerkranken, zweieinhalb Zentner schweren, sozialistische Arbeitsethik predigenden Vater vom Balkon aus dem strömenden Regen ins Trockene zu bugsieren, ohne sich dabei das Kreuz zu verreißen. . Eine meiner Lieblingsstellen (zwischen Max und Dorit, nachdem die Naddi-und-Konrad-Liebeskatastrophe eskaliert): "Liebe ist doch wirklich das letzte!", sagte ich wütend. [...] "Alles geschieht aus Liebe! Eine Ausrede für Wahnsinn und Egoismus!" [...] "Das zwischen uns ist also keine Liebe?", fragte Dorit. "Nein", sagte ich. "Natürlich nicht. Es ist mehr. Deswegen hält es auch. Lieben kann doch jeder Idiot!" Noch mal: ein ganz, ganz tolles Buch. Wunderbar komisch, berührend erzählt und mit einer richtig guten Geschichte, die sogar ein paar unerwartete Wendungen bereithält. Konkurrenzlos gut! Unbedingt lesen! 10 Punkte und noch ein Extra-Sternchen.

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  • Rezension zu "Das wird ein bisschen wehtun" von Stefan Schwarz

    Das wird ein bisschen wehtun
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    22. June 2012 um 08:53

    Als: „Das lustigste Buch, dass ich in diesem Jahr gelesen habe...“, wurde mir 'Das wird ein bisschen wehtun' fast aufgedrängt. Max ist ein 45 Jähriger Mann, der beim TV arbeitet und sich damit abgefunden hat keine Karriere zu machen. Sein normalen Alltagstrott wird durchbrochen, als sein Sohn mit dessen ersten Grossen Liebe, ins ordentliche Elternhaus kommt. Mit ihr beginnt die Geschichte, sie fühlt sich gleich wie 'bei sich' zu Hause. Dies ist nicht das einzige, das Max Leben verändert. Da gibt es noch die Lift-fahrt mit einer türkischen Arbeitskollegin, bei dem sich der Tratsch schneller verbreitet, wie die Lift-fahrt überhaupt gedauert hat. Es gäbe noch so viel zu schreiben, über die Wortspiele könnte ich auch Seiten füllen. Kurz: So amüsiert hatte ich mich schon lange nicht mehr. Ich gebe es ja zu, teilweise habe ich auch eine Szene von mir im Buch gesehen, einfach von Max gespielt.

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  • Rezension zu "Das wird ein bisschen wehtun" von Stefan Schwarz

    Das wird ein bisschen wehtun
    Idomeneo-Bodan

    Idomeneo-Bodan

    21. May 2012 um 22:03

    das buch ist mir zufällig in die hände gekommen, wenn es dann zufälle gibt... das bucht tut gut, frauen, männern, töchtern, söhnen, grossvätern und grossmütter. in der mitte des lebens sieht manches anders aus, als in der vergangenheit und in der zukunft, - singt schon die marschallin im rosenkavalier, - aber stefan schwarz muss weder hofmannstal nocht strauss füruchten, er schreibt kongenial mit witz, satiere, komik und ironie, die immer wieder auf wichtige lebenthemen einen hilfreichen durchblick gewähren, - der manchmal auch ein bisschen weh tun kann, wie ein zahn oder ein dorn, die aus dem körper entfernt werden müssen, damit infektionen keine chanchen haben

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