Stefan Schwarz Die Großrussin

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Inhaltsangabe zu „Die Großrussin“ von Stefan Schwarz

Stefan Schwarz ist der Meister der abgründig-komischen Familiengeschichten Dr. Ullrich Hasselmann bekommt Post vom Jugendamt. Das Wohl seines Kindes sei gefährdet! Seltsam: Seine beiden Töchter sitzen gesund und munter vor ihm. Nur langsam dämmert ihm, dass dieses Schreiben mit Jelena zu tun haben könnte, mit der Russin ging er vor achtzehn Jahren eine Scheinehe ein. Auf der Suche nach seinem unbekannten Sohn arbeitet sich der hypochondrische Altphilologe in die Abgründe seiner völlig zu Recht verdrängten Vergangenheit vor. Durch sein etwas pedantisches Wesen bringt Dr. Hasselmann dabei innerhalb von wenigen Stunden zwei rivalisierende osteuropäische Mafia-Banden komplett gegen sich auf.

Einfach nur grandios!!! Wer gerne lacht, sollte dieses Buch unbedingt lesen!

— Traeumerin109

Grandios! Ich konnte gar nicht mehr aufhören zu lachen!

— Maeusekind

Superwitzig geschrieben! Im Zug o.ä. muss man damit rechnen öfter laut aufzulachen..

— hirbeloni

Lustig und unterhaltsam durch absurde Situationskomik und eine feine Ironie, die es nicht nötig hat, unter die Gürtellinie zu gehen.

— Elwe

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    Die Großrussin

    Traeumerin109

    21. October 2016 um 09:25

    Dr. Ullrich Hasselmann lebt ein relativ unspektakuläres Leben, bis ein Brief vom Jugendamt alles ändert. Der einzige Fehler, den er je gemacht hat, holt ihn nun ein. Schon bald muss er sich nicht nur mit einer ungewöhnlich großen russischen Frau herumschlagen, sondern auch mit einem Sohn, den er noch nie getroffen hat. Auch eine Gruppe von Killern scheint da ein Wörtchen mitreden zu wollen. Das erste Buch von Stefan Schwarz, das ich gelesen habe, und es ist grandios! Eine Story, in der man sich auf nichts verlassen kann, voller überraschender und äußerst kreativer Momente. Schon allein die Charaktere sind herrlich ironisch und übertrieben gezeichnet: Die Aufsehen erregende, schillernde und ein bisschen verrückte Lena gesellt sich zu dem spießigen, langweiligen Ullrich. Nicht nur der Größenunterschied sorgt für Lacher, auch die Tatsache, dass Dr. Ullrich Hasselmann anscheinend nichts von dem kapiert, was da vor sich geht, dafür aber wunderbar mühelos alles regelt und sich auch von der einen oder anderen Leiche nicht aufhalten lässt. Dazu kommt der unvergleichliche Schreibstil, der mich sofort gefesselt hat. Der Autor schafft es, auf eine Weise mit den Worten und Sätzen zu spielen, ihre Bedeutung zu verdrehen und kleine Spitzen einzubauen, die ich selten so gesehen habe. Deshalb habe ich beim Lesen auch vor allem eins getan: Immer wieder laut und herzlich gelacht, ob ich wollte oder nicht. Und wenn es nichts zum Lachen gab, dann gab es zumindest etwas zum Schmunzeln. Solche Bücher brauchen wir, die uns zum Lachen bringen ohne platt und oberflächlich zu sein, die auch die kleinen grauen Zellen ein wenig herausfordern und die wir, immer noch lachend, schließlich ins Regal stellen, um sie mit Sicherheit irgendwann noch einmal herauszuholen und wieder genauso herzhaft zu lachen.

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  • Stille Wasser sind tief

    Die Großrussin

    Maeusekind

    25. September 2016 um 21:31

    Dr. Ullrich Hasselmann ist Altphilologe und führt ein ganz normales Leben mit seiner Ehefrau und seinen beiden Töchtern. Er ist ein gutgläubiger Nerd wie aus dem Bilderbuch, der das einfache Leben schätzt und sich nie etwas zu Schulden kommen lässt. Bis der wohl einzige Fehler in seinem Leben ihn an seinem 44. Geburtstag einholt. Durch einen Brief vom Jugendamt erfährt er von einem unerklärlichem Sohn, einem Relikt seiner Vergangenheit. Denn auch Ullrich Hasselmann war einmal ein junger Student ohne Geld und mit noch weniger Zeit bis zur Abgabe seiner Doktorarbeit. Eine Scheinehe mit einer Vorzeigerussin war die Lösung, für die er nicht wenig Geld erhielt, was er für die Verlängerung seiner Doktorarbeit dringend benötigte. Dass diese jedoch so ungeahnte Folgen hat und er im Zuge der Vaterschaft zwei verfeindete Mafiabanden gegen sich aufbringt und es sogar Tote gibt, hätte er sich wohl selbst nie träumen lassen.Obwohl ich am Anfang wegen zu vieler unrealistischer Tatsachen etwas skeptisch war, gefiel mir das Buch immer besser, je mehr ich davon las. Letztendlich ist es aber gerade das Unrealistische, was die Story so einzigartig und ironisch macht. Die Personen sind durchdacht, die Handlung aufgrund der anachronischen Reihenfolge für den Leser nie vorhersehbar. Scheinbar nebensächliche Details entpuppen sich letztendlich als die größten Überraschungen und Lacher des Buches, sodass ich mitunter eine Weile brauchte, um mich wieder zu fangen. Am besten gefällt mir jedoch der Schreibstil, der mich schon nach kurzer Zeit in seinen Bann gezogen hat. Dieser strotzt nur so vor Sarkasmus, ist aber gleichzeitig so intelligent geschrieben, dass es nie plump oder aufgesetzt wirkt. 

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