Islamisierung Deutschlands?

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Sehr gut geschriebenes Buch

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ManjaElss avatar

Guter Ansatz und lohnenswerte Forschungsidee, jedoch ohne wirkliche Substanz. Schade

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Inhaltsangabe zu "Islamisierung Deutschlands?"

Die islamistisch motivierten Anschläge von Würzburg, Ansbach und Berlin, aber auch Paris, Nizza, Brüssel, London, Manchester und anderswo haben die deutsche und die europäische Bevölkerung zutiefst verunsichert.
Das Schreckgespenst einer „Islamisierung Deutschlands“ oder Europas geht um. Dazu tragen unter anderem sowohl Islamisten und Salafisten wie auch PEGIDA bei. Ist multikulti in Deutschland gnadenlos gescheitert? Gibt es einen gesellschaftlichen Kitt, der stärker ist als alle zentrifugalen Kräfte, die Deutschland zu zerreißen drohen? Besteht die Gefahr, dass sich der Islam in Deutschland beinahe ungehindert ausbreitet? Oder besteht vielmehr die Tendenz eines rechtsnationalen, populistischen Erdrutsches, der jahrzehntelang bewährte Politikmuster und friedliches Zusammenleben gefährdet?
„Islamisierung Deutschlands?“ geht den oben genannten und weiteren Aspekten und Fragestellungen ausgewogen und aus verschiedenen Perspektiven nach. Dabei wird die Konfliktlinie Christentum und Islam geschichtlich beleuchtet, um die heutige Situation besser zu verstehen. Die Theorie und die Praxis der christlich-europäischen Traditionsbewahrer sowie der religiösen islamistischen Eiferer werden anschaulich und verständlich dargestellt. Nicht zuletzt beleuchten aus der Presse bekannte Alltagsbeispiele einer Islamisierung der deutschen Gesellschaft anschaulich die Gefahren aber auch die Chancen dieser Prozesse. Ist es ein Anzeichen einer Islamisierung Deutschlands, wenn Schweinefleisch aus Rücksicht auf die muslimischen Mitbürger von Kantinen-Speisekarten gestrichen wird oder sollen christliche Frauen aus Solidarität mit den muslimischen Frauen Kopftücher tragen? Zu guter Letzt versucht „Islamisierung Deutschlands?“ Lösungsansätze aufzuzeigen, wie die schwierige gesellschaftspolitische Situation Deutschlands doch noch zum Guten gewendet werden kann.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783946686408
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:250 Seiten
Verlag:SWB Media Publishing
Erscheinungsdatum:20.10.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    KarabenNemsis avatar
    KarabenNemsivor 8 Monaten
    Islamisierung Deutschlands

    Die Flüchtlingskrise und die Rolle des Islam in Deutschland ist ein sehr aktuelles Thema heutzutage. Das Buch verschafft einen guten Überblick über die ganze Thematik. Das Buch zeigt wie der Glaube ausgenutzt werden kann, und denkt über eine Lösung zum Flüchtlingsproblem nach


    Es ist ein Buch welches einen guten Überblick über die Materie gibt.

    Kommentare: 1
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    Mattdervor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Sehr gut geschriebenes Buch
    Aktuelles Thema gut rechiert und gut geschlierdt

    Ein zunächst einmal aussagestarkes Cover, das gleich zeigt, worum es in diesem Buch geht, das der Historiker Stefan Schweizer und Hubert Michelis gemeinsam geschrieben haben. Die gründlichen Nachforschungen bieten einen guten Überblick über die Ereignisse um die Flüchtlingskrise während der letzten beiden Jahre. Darüber hinaus werden sowohl der radikal-fundamentalistische Islamismus als auch der Populismus der Rechten (u.a. AfD und PEGIDA) von allen Seiten beleuchtet und auf Herz und Nieren geprüft. Eine der Kernfragen lautet: Ist der Islam als solcher militant und gefährlich? Ist er mit unserer offenen demokratisch-rechtsstaatlichen Gesellschaft überhaupt vereinbar und kompatibel? Was bedeuten Toleranz und Integration? Lassen sich die Flüchtlinge überhaupt integrieren? Was hat es mit Parallelgesellschaften auf sich? Drohen auch uns "französische Verhältnisse" mit brennenden Autos, eingeworfenen Schaufensterscheiben und Straßenschlachten mit der Polizei? Wieso ziehen junge Muslime in den Heiligen Krieg? Was ist ihre Motivation? Was geht in einem Selbstmordattentäter vor, wenn er sich in die Luft sprengt, um möglichst viele Ungläubige mit sich in den Tod zu reißen? Wie können wir uns vor diesem gewaltbereiten Islamismus schützen? Dieses Buch sucht bei allen Fragen, die es stellt, auch nach Lösungen, und versucht, diesen Problemen zu begegnen. Was zudem überzeugt, ist die Vielschichtigkeit dieses Werks, das diese hochkomplexe Materie aus verschiedensten Perspektiven beleuchtet: Historisch, soziologisch, gesellschaftspolitisch, philosophisch, theologisch und sogar psychologisch! - Man muss es gelesen haben, um durchzublicken. Selbst einer bisweilen hilflos und verworren argumentierenden Politik würde dieses Werk einen geeigneten Leitfaden an die Hand geben, denn zum Beispiel bedeutet Toleranz nicht nur, die muslimische Minderheit zu tolerieren und zu schützen, sondern genauso, unsere eigene abendländische Kultur und unser christliches Erbe vor Minderheiten zu verteidigen, sofern diese sich daran vergreifen wollen! Ebenfalls ist unser Staat verpflichtet, auch die eigenen Leute an Leib und Leben zu schützen. Gut, dass auch das und so vieles mehr einmal gesagt wird! Ein insgesamt sehr ausgewogenes Buch, das aber mit allen Extremen scharf ins Gericht geht. Prädikat: Wertvoll!

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    ArnoZischofskyvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Aktielles Thema
    Aktuelles Thema

    Das Buch von Stefan Schweizer ist hochaktuell. Das Buch geht aktuellen Probleme Anschläge, Pegida ect. Es stellt verschiedene Perspektiven dar, ein Buch das an die Schulen gehen sollte.

    Kommentare: 2
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    michael_kissigvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Ein Buch welches sich mit den Themen Flüchtlinge und Islam auseinandersetzt. Sollte jeder lesen damit er einen Überblick bekommt
    Gute Auseinandersetzung mit den Themen Flüchtlinge und Islam

    ein rundherum gut geschriebenes Buch welches sich mit den Themen Flüchtlinge und Islam auseinandersetzt bzw. einem einen Überblick verschafft. Es sollte wirklich jeder gelesen haben um in diesen Themen mitreden zu können. Es wird sich mit allen Punkten der 2 Themen auseinander gesetzt und auch mit dem Treiben der Populisten und Rechten. Auch wird überlegt wie man das Thema Flüchtlinge lösen könnte. Das Buch zeigt wie oft der Glauben missbraucht wird und dadurch dann Ängste bei den Menschen entstehen. Die eigentliche Religion wird dabei in den Schmutz gezogen, da der Islam solche radikalen Dinge eigentlich nicht möchte.

     

    Kurz und knapp: Es gibt immer Menschen welche die jeweilige Religion missbrauchen.


    Es war das 2. Buch welches ich von Stefan Schweizer lesen durfte. ich hoffe das da noch eine Vielzahl hinzukommen werden. 

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    ManjaElss avatar
    ManjaElsvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Guter Ansatz und lohnenswerte Forschungsidee, jedoch ohne wirkliche Substanz. Schade
    Guter Ansatz und lohnenswerte Forschungsidee, jedoch ohne wirkliche Substanz. Schade

    Ist Deutschland gefährdet, vom Islam überrollt zu werden? Ist die Integration gescheitert und drohen uns weiter Anschläge wie Würzburg, Berlin oder Paris? Diesen und anderen Fragen will sich das Buch „Islamisierung Deutschlands? Fakten. Fragen. Lösungsansätze“ von Stefan Schweizer und Hubert Michaelis annehmen.

    Zunächst zum Äußeren: Das Cover ist für meinen Geschmack ein wenig zu dunkel geraten, es wirkt fast schon bedrohlich und lässt eher an einen Krimi als an ein Sachbuch erinnern. Ich bin hin- und hergerissen. Schriftart und -größe finde ich aber angemessen, nur das Wort Sachbuch auf dem Cover könnte ein wenig kleiner sein. Durch die Großbuchstaben und die separate Platzierung lenkt es für meinen Geschmack schon fast zu sehr vom Titel ab. Im Inneren ist die Schriftart ebenfalls in Ordnung.

    Ich muss vorweg nehmen, dass ich sehr hohe Erwartungen an das Buch hatte und mich wirklich auf die Lektüre gefreut habe. Der Einstieg ist interessant, man lernt sowohl geschichtliche Fakten zum Islam und dem Verhältnis zum Christentum etc. als auch andere wissenswerte Dinge, die den Einstieg in die Thematik erleichtern sollen. Auch wird recht gut deutlich, was das Buch will und was es eben nicht leisten kann. So geht es etwa darum: "WIE VIEL VON UNSEREM Deutschtum; unserer eigenen Lebensart, werden wir aufgeben müssen, um die muslimischen Mitbürger erfolgreich zu integrieren?" (S. 11) "Wie sieht Integration aus, und was bedeuten in diesem Zusammenhang Solidarität, Toleranz und Nächstenliebe?" (f.) Diese Fragen erscheinen durchdacht und machen auch gespannt auf die Lektüre. Obwohl die Autoren angeben, dass das Buch sich an „wissenschaftlichen Erkenntnissen, empirischen Daten, Statistiken, Erhebungen, Umfragen und Zeitungsartikeln.“ (S. 14) orientiert, kann man diese nicht nachvollziehen, denn es fehlen Fußnoten. Auf diese wurde laut den Autorenbewusst verzichtet, um einige Lesergruppen nicht zu verschrecken, vielleicht hätte man aber einen Mittelweg finden können. Fußnoten müssen ja beispielsweise nicht zwingend auf den Seiten selbst erklärt werden, können aber im Anhang genauer benannt werden. Das wäre für jene, die Interesse an einer noch tiefergehenderen Befassung mit dem Thema haben, sehr hilfreich. So wird einem jedoch jegliche weitere Auseinandersetzung mit bzw. Überprüfung der Aussagen verwehrt.

    Einige Ansichten teile ich mit den Autoren, besonders im vorderen/mittleren Teil des Buches. Auch ich finde es kritisch, immer mehr Geflüchtete aufzunehmen. Zum einen eben, weil man nie zu 100% sagen kann, welchen Hintergrund eine Person hat, aber vor allem ebenso, weil so eine sinnvolle und für alle Seiten früchtetragende Integration schlichtweg nicht möglich ist. Sprachkurse sind heillos überfüllt, der Wohnungsmarkt erschöpft und auch so ist die Bevölkerung eher abgeschreckt, als angetan. All das erlebe ich in meinem täglichen Arbeitsalltag immer wieder. Das resultiert dann darin, dass all jene Geflüchteten, die sich eben integrieren wollen nur schwer den Anschluss finden und dazu verdammt sind, zu Hause zu sitzen und allein zu sein. Auch Themen wie AFD, Rechtspopulismus und Co. (welche ebenfalls im Buch angesprochen werden) tun ihr übriges.

    Doch leider hat das Buch dann „abgebaut“ und erfüllt nicht mehr meine Erwartungen. Anfangen möchte ich hier bei zitierten „Wissenschaftler“ wie Jürgen Todenhöfer, denn das war der erste Punkt, bei dem ich bei der Lektüre aufgestöhnt habe. So wird sich zunächst fast ausschließlich auf seine Meinung und „Expertise“ konzentriert. Das ist mMn auch in einem Sachbuch für Leser mit den verschiedensten Hintergründen einfach zu undifferenziert. Wo sind andere interessante Publizisten, Wissenschaftler, Politiker. Klar, im Laufe der Kapitel kommt da noch mehr, aber in weiten Teilen scheint nur er von Relevanz zu sein und seine Meinung wird völlig unkritisch wiedergegeben.
    Auch die Wortwahl der Autoren ist an einigen Stellen fragwürdig, beispielhaft möchte ich hier „Flüchtlingslawine“ oder das „Massaker“ in Berlin nennen. Ja, was in Berlin passiert ist, war schlimm.. Es ist unbeschreiblich grausam, was dort passierte. Aber in einem Sachbuch, welches sich an wissenschaftlichen Erkenntnissen „orientiert“, von einem Massaker zu sprechen (oder eben das Bild einer Flüchtlingslawine hervorzurufen) finde ich überzeichnet. Ebenso, dass sich das Gros der Geflüchteten hier nicht anpassen will, würde ich so nicht stehen lassen. Da fehlen mir dann die Quellen oder Überlegungen hinter einer solchen Aussage. Sonst wirkt diese nur wie eine Meinung im luftleeren Raum.
    Zudem werden immer wieder Klischees verstärkt und überspitzt (etwa in Bezug auf "zigtausende Migranten" die unsere Städte einnehmen, wenn wir nicht aufpassen oder Gegenden, in den sich ein "normaler Bürger" [was ist das denn eigentlich???] nicht mehr hineinwagt)..... Puuh...Das finde ich bei einem Sachbuch sehr fragwürdig. Am schlimmsten ist jedoch, dass hier fiktive Personen (!!) (zitiert werden, man legt ihnen Wörter in den Mund, um die eigene Meinung zu unterstreichen. Mir geht das zu weit. Auch wenn es sich hier um ein Sach- und kein Fachbuch, handelt - es sollte ein gewisses Maß an Wissenschaftlichkeit gewahrt werden, auch wenn das Buch für "jedermann" gedacht ist. Das hat mich wirklich enttäuscht.
    Auch wurde ich den Eindruck einer ständigen Bevormundungskultur gegenüber den Geflüchteten nicht los. "Wir" müssten ihnen einfach nur den rechten Weg zeigen, dann können wir eine Integration ermöglichen. Zum einen habt ihr ja selbst angemerkt, dass Integration von "beiden" Seiten kommen muss, zum anderen ist mir hier die unterschwellige Botschaft einfach zuwider. Gut, dass wir weisen Europäer den einfachen, ungebildeten und armen Geflüchteten unsere Werte vermitteln können, sonst würden sie wohl völlig stranden und alle kriminell werden. Uff.

    Zusammenfassend fehlen mir in diesem Buch einfach die Substanz und der Gehalt einiger Aussagen. Man hat den Eindruck, hier würde in weiten Teilen um eine wirkliche Meinung herumgekurvt. Auf den Punkt gebracht wird nichts so wirklich. Manchmal hatte ich das Bedürfnis, ganze Seiten überblättern zu wollen. Und auch die Ausgangsfragen wurden nicht so recht beantwortet. Schade. Meine Erwartungen waren wohl zu hoch. Ich bleibe leider mit Unverständnis und Frustration zurück. Schade. Denn das Buch und die Idee dahinter hat wirklich Potenzial..

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    echs avatar
    echvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Wichtiger Diskussionsbeitrag zu einem hochaktuellen Thema
    Wichtiger Diskussionsbeitrag zu einem hochaktuellen Thema

    Mit dem Schreckensszenario einer drohenden Islamisierung versuchen seit einiger Zeit so einige Gruppierungen und Parteien Wählerstimmen zu generieren und / oder eine flüchtlings- bzw. ausländerfeindliche Stimmung in unserem Land zu erzeugen.

    Die Autoren Stefan Schweizer und Hubert Michelis, ein ehemaliger Franziskanermönch, gehen in diesem Buch nun der Frage nach, ob dieses Szenario wirklich der Realität entspricht und wie die Lebenswirklichkeit in Deutschland aussieht.
    Sie tragen Fakten zusammen, werfen Fragen auf und skizzieren mögliche Lösungsansätze, um bestehende Konflikte zu lösen.

    Dabei ist bei einem Umfang des Buches von knapp 280 Seiten klar, das nicht jeder Aspekt mit der vieleicht erforderlichen Tiefe behandelt werden kann. Viele Themenkomplexe werden so nur angerissen, ein Literaturverzeichnis am Ende gibt aber einige Tipps zu weiterführender und ergänzender Literatur.

    Die Autoren verzichten in ihrer populärwissenschaftlichen Abhandlung auch ganz bewußt auf Fußnoten, um ihre Quellen deutlicher zu benennen und so kenntlicher zu machen. Diese Quellen werden aber durchgehend im Text erwähnt. Grundsätzlich ist dieses Vorgehen hier auch unproblematisch, an der einen oder anderen Stelle wären ergänzende Hinweise auf den Ursprung von Aussagen und Thesen aber doch ganz hilfreich gewesen.

    Die Autoren sind durchgehend um einen sehr sachlichen Schreibstil bemüht und versuchen die Dinge aus möglichst allen Richtungen und Perspektiven zu beleuchten. Erst im letzen Kapitel, dem Ausblick auf die kommenden Jahre, beziehen die Autoren etwas deutlicher Stellung zum Thema.
    Einen breiten Hintergrund nimmt auch der geschichtliche Hintergrund des Konfliktes zwischen Islam und Christentum ein, der das erste Drittel des Buches bestimmt. Erst danach wenden sich die Autoren der Gegenwart zu. Dieser Hintergrund ist aber auch durchaus wichtig, um den einen oder anderen Aspekt der heutigen Zeit zu verstehen.
      
    Als wesentlicher negativer Aspekt ist mir aufgefallen, das bei den Beschreibungen zu den Anschlägen, die in den letzten Jahren in Deutschland stattgefunden haben, an einigen Stellen etwas zu vorreilig auf einen direkten Bezug zum IS geschlossen wird. Dies wird im weiteren Verlauf zwar noch deutlich relativiert, eine etwas größere Differenzierung wäre aber auch hier schon sinnvoller gewesen.  

    Zu bemängeln ist auch das etwas zu kleine Schriftbild des Textes. Hier habe ich schon ein paar Seiten gebraucht, um mich daran zu gewöhnen. 

    Ein Buch, das trotz der durchaus vorhandenen Schwächen einen wichtigen Diskussionsbeitrag  zu einem hochaktuellen Thema liefert. Wer sich einen Überblick über diesen komplexes Sachverhalt verschaffen will, wird hier bestens bedient.
    Zur vertieften Behandlung ist dann aber auf jeden Fall die Lektüre weiterer Bücher, die sich dann auch intensiver mit einzelnen Teilbereichen beschäftigen, erforderlich.

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    camilla1303s avatar
    camilla1303vor 9 Monaten
    Die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der "Islamisierung"

    Das Sachbuch „Islamisierung Deutschlands?“ von Stefan Schweizer und Hubert Michelis ist mit dem Untertitel „Daten – Fragen – Lösungsansätze“ 2017 im Südwestbuch Verlag erschienen und ich habe mich sowohl auf die Lektüre, als auch auf einen regen Austausch mit meinen MitleserInnen und den beiden Autoren in der Leserunde gefreut.

    Dr. Stefan Schweizer beschäftigt sich schon seit Jahrzehnten mit den unterschiedlichen Formen von politischen Extremismus, insbesondere mit islamistischen Extremismus und scheint wirklich Experte in Sachen Islamisierung zu sein. Seine Expertenmeinung sollte in diesem Buch in kompakter Weise an die LeserInnen vermittelt werden, doch hier ist leider der Fehler passiert. Mit der ganzen Hintergrundinformation und dem fundierten Wissen im Kopf, weiß man vermutlich wo genau welche These in welcher Quelle veröffentlicht wurde, aber mir sind beim Lesen leider nicht alle Quellen genannt worden, auch wurden nicht alle Thesen nachvollziehbar vermittelt. Ich konnte teilweise Daten und Fakten nicht prüfen und mir so nicht immer ein Bild über den Wert der Aussagen machen.

    Fußnoten hätten meiner Meinung nach den Lesefluss nicht gebremst, sondern beim Lesen angeregt weitere Recherche zu betreiben. Mit Fußnoten versehen hätte ich vermutlich eine ausführliche Literaturrecherche im Internet gemacht und so das kompakte Wissen, das mir Stefan Schweizer zu vermitteln versucht hat, breiter und fundierter gemacht.

    Hier möchte ich aber noch einmal betonen, dass es den beiden Autoren wirklich gelungen ist, kompaktes Wissen zu vermitteln, weshalb ich das Buch an Interessierte auch weiterempfehlen kann. Die beiden Autoren haben viele Informationen wirklich gut vermittelt. Beispielsweise den Vergleich zwischen der Entwicklung des Christentums und der Entwicklung des Islams fand ich wirklich interessant. Auch der Ausblick auf die Zukunft und das Fazit der beiden Autoren fand ich sehr lesenswert.

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    classiques avatar
    classiquevor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Interessante und lesenswerte Ansätze...
    "Integration möglich!?!"

    Das Sachbuch "Islamisierung Deutschlands?" umfasst ca. 278 Seiten, und ist auf 35. Themen unterteilt. Außerdem beinhaltet es ein Inhalts- und Literaturverzeichnis.

    Kurzer Plot:


    Das Thema "Islamisierung Deutschlands?", wird in diesem Buch von vielen Seiten beleuchtet. Die unterschiedlichen Themen in den Kapiteln sollen dabei helfen, "der Sache", auf den Grund zu gehen, und stellt dabei Fragen und sucht nach Antworten.


    Einige dieser Themen sind hier kurz zusammengefasst: 


    Die geschichtliche Perspektive, der Dauerkonflikt zwischen Christentum und Islam. Jede Religion behauptet, sie sei "die göttliche Wahrheit"...


    Der Islam ist vor 1400 Jahren stehen geblieben, es gab bis heute keine Reformen, keine Weiterentwicklung. Der Islam funktioniert in der Islamischen Welt... aber in der "gemischten Welt"? Ist das "friedliche Multikulti" in Gefahr?


    Macht der Kirche, getrennt vom Staat! - "menschliches Selbstbewusstsein" - Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit. In Deutschland seit 1949, Toleranz (Glaubensfreiheit) im Grundgesetz. Ist der Islam intolerant? 


    Islam und Demokratie? Es gibt keine annähernd demokratische Staatsform, keine Trennung von Religon und Staat.


    Bedeutung der Integration? Sprache, Bildung, Ausbildung, Wohnraum und Arbeit... Eine gegenseitige Annäherung, Auseinandersetzung, und die Suche nach Gemeinsamkeiten, kann dabei hilfreich sein.


    Die Autoren geben auch ein eigenes Fazit ab, und wagen einen Ausblick auf die Zukunft.


    Mein Fazit:


    Dieses Sachbuch gibt interessante Hintergrundinformationen über die Geschichte des Islams. 


    Es benennt Probleme und Herausforderungen, die sich aus der Migration von sehr vielen Menschen des islamitischen Glaubens ergeben/können. 


    Dazu gehört auch die Auseinandersetzung mit Pegida, der Afd und den Ereignissen an Silvester 2016, in Köln und anderen Großstädten.


    3. Sterne! 

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    Wedmas avatar
    Wedmavor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Manches, v.a. das WAS, ist darin lesenswert. An dem WIE hätte man noch gern arbeiten können.
    Weniger gut als erhofft.

    Auf dieses Buch habe ich mich ganz besonders gefreut, denn das Thema interessiert mich sehr, und alle Zeichen standen auf eine spannende wie bereichernde Lektüre.

    Zum Teil wurden meine Erwartungen erfüllt, denn das Buch hat durchaus starke Seiten. Es liefert gute Infos, Einsichten, gar Warnungen, z.B. vor Deutschland als failed state, die man ernstnehmen sollte, v.a. die zuständigen Politiker. Auch „das einfache Volk“ kann von diesem Werk profitieren, es kommt sehr stark darauf an, mit welchem Wissenstand und mit wie gut ausgeprägter Fähigkeit zu denken man an das Lesen dieses Buches rangeht.

    Daher sollte meine drei-Sterne Bewertung keineswegs die Interessenten abschrecken, das ist wohl kaum meine Absicht. Ich gehe gar weiter und sage: Man sollte dieses Buch lesen, schon allein um zu eigener Meinung darüber zu gelangen.

    Am Anfang war alles gut: da gab es z.B. Vergleiche der historischen Entwicklung des Christentums und des Islam. Man las von mehreren Kreuzzügen im Mittelalter, die im Gottes Namen geführt worden waren, und das Christentum u.a. recht gewaltsam manchen Völkern aufgedrängt hatten. Es wurde auch etwas auf Koran eingegangen und beschrieben, was dort über das Thema Gewalt steht, wie ein Muslim die Welt sieht und wie gut diese Weltanschauung den Boden zum  Märtyrertum und dem Tod als Gotteskrieger vorbereitet hat, S. 64-65. Soweit so gut. Nicht wirklich neu, aber ok.

    Recht früh zeichneten sich aber Tendenzen ab, die mir zunehmend Unbehagen bereiteten: Man wich gern auf andere Autoren aus, wie Islamkenner Hamed Abdel-Samad, Islamwissenschaftler Muhammad Murtaza, Jesuit und Mystiker Henri Boulard, der sich u.a. auch mit Islam beschäftigt hatte, oder auch Jürgen Todenhöfer, den wohl bekannten Publizisten, der u.a. durch seine Bücher wie „Inside IS“, „Feindbild Islam“ bekannt wurde. Gedankengut dieser Autoren, den sie mal in geschriebenen Werken oder auch in Interviews veröffentlicht hatten, ihre Sicht der Dinge auf die Themen wie in Kapitelüberschriften: „Ist der Islam eine intolerante und militante Religion?“, „Islam und demokratischer Pluralismus?“ (Kap. 14-15) wurde mehr oder minder ausführlich nacherzählt, sodass mehrere Seiten des Buches mit der Wiedergabe der Ideen anderer gefüllt wurden. Gut, man kann diese Inhalte durchaus lesen, wobei die Originalwerke sollte man vorziehen, denn eine Nacherzählung ist immer eine Interpretation, bei der schon allein kraft der Kürzung die Nuancen verlorengehen, die sich oft als wichtig erweisen.

    Eigene Kommentare zum Nacherzählten, die eigene Meinung der Autoren, die Substanz fehlte mir bei solchen Stellen. Paar schwammige Bemerkungen wie dass die Meinung  klar wäre und die Leser betroffen machte, wie z.B. bei den Ansichten von H. Abdel-Samad, S. 98, waren mir leider zu nichtssagend. Und das ist leider kein Einzelfall. Auch im letzten Viertel ergingen sich die Autoren in Nacherzählungen, bzw. Wiederholungen der bereits im ersten Drittel nacherzählten Meinungen der o.g. Islamkenner. So kann man die Seiten füllen, ohne groß eigene Meinung kundzutun, musste ich dabei leider denken.

    Lang und breit wurde auf über zwanzig Seiten über Pegida referiert: wann und wie sie entstanden war, was sie mit Hogesa oder auch AfD zu tun hätte, etc. Zwischendurch gab es etwas, was die Leser emotional greifen sollte: nachempfundenen Dialoge, Gedankengänge der Gotteskrieger, Szenen, alles pure Fiktion, die nie stattgefunden hatte, aber so nach Meinung der Autoren gewesen sein könnte. Dies ist zwar als solche gekennzeichnet, aber was hat Fiktion in einem Sachbuch verloren? Die Kapitelüberschriften „Silversternacht in Köln“, „Messerattake in Hannover“ und noch paar dergleichen sind mMn hpts. dazu da, um Aufmerksamkeit zu erregen. Nacherzählt wurde hier wieder mal viel, die Substanz ließ sich aber auch hier vermissen. Wenn man statt mit handfesten Inhalten lieber mit seitenlangen Nacherzählungen und Fiktion aufwartet, liefert gute Gründe zur Annahme, dass man eigentlich nicht viel zu dem Thema zu sagen hat.

    Es gibt aber auch gute Ansätze: eine Art Memorandum an die neuen Mitbürger, das erklärt, wie das Leben in Deutschland zu begreifen ist, was wichtig ist, was Freiheit für die Einheimischen bedeutet, etc. Auch in Sachen Problemidentifizierung wie im Kap. 16: fehlende Infrastruktur in Sachen sozialer Wohnungen und Mangel an kompetenten Sozialarbeitern haben die Autoren richtig erkannt, leider vieles kommt auch hier zu kurz und erscheint eher an der Oberfläche gekratzt. Man besteigt gern die alten Kamelle: Sprache sollten die neuen Mitbürger lernen. Das steht außer Frage. Aber selbst wenn diese Bedingung erfüllt ist, bleiben die Neuen, wie die Erfahrung lehrt, oft ausgegrenzt und ohne Arbeit, die ihnen ermöglichen würde, ein anständiges Leben zu führen und nicht zum Opfer der radikalen Propagandisten zu fallen.

    Die Art der Stoffdarbietung hat mir, je weiter im Buch desto weniger, insg. keine große Freude bereitet, milde gesagt. Niveau der Boulevardzeitungen, musste ich leider feststellen, s. z.B. S. 196, 205-206, 211. Die einfache Frage WER sagt, blieb oft im Nebulösen. Zu oft fehlten mir die Quellen, um die Ausführungen ernst nehmen zu können. Auf S. 214 musste ich schon auflachen: „Da die hier wiedergegebenen Umfragen repräsentativ sind…“ Die Quelle blieb, wie so oft wieder mal, aus. Gerade in einem Sachbuch möchte ich gern selbst entscheiden, ob und in wie fern, diese Umfrage repräsentativ wäre, sonst sehe ich die Glaubwürdigkeit in großer Gefahr. Für wen ist es geschrieben worden?, tauchte bei mir zum zigsten Mal die Frage auf. So wie der Stoff dasteht, agiert man auf dem Hören-sagen Niveau, als ob man hier in ein Stammtischgespräch verwickelt wäre.

    Auch diese „nicht wenige“, „manche hierzulande“, „andere Medienvertreter“, „Linksliberale Medien“, etc. waren mir als eine ernstzunehmende Angabe zu abstrakt. In welcher Quelle von welchem Datum, wo abrufbar/nachprüfbar, stand bitte genau was? In einem anständigen Sachbuch gibt es Anmerkungen, die meist hinten im Buch samt Quellen und Daten des Abrufs, wenn es online Quellen waren, aufgeführt sind. In diesem Buch sucht man so etwas vergeblich. Auf Nachfrage kam die lapidare Antwort, die Angabe von Quellen und Anmerkungen hätten den Lesefluss gestört. Zudem handele es sich um eine „populärwissenschaftliche Darstellung des Themas“. Soll ich hier lachen oder weinen?, kam mir die Frage hoch. Mich haben die korrekten Quellenangaben noch nie gestört. Noch nie habe ich auch vernommen, in keiner Rezension, davon lese ich viele, dass jemand die ordentliche Arbeit mit Quellen und Anmerkungen als Nachteil gewertet hätte. Und die Sachbücher, gerade die populärwissenschaftlichen Vertreter davon, lese ich nicht erst seit gestern. So einen nachlässigen Umgang mit Quellen und Anmerkungen in einem als Sachbuch gekennzeichneten Werk – steht deutlich vorn auf dem Cover- habe ich bisher noch nie erlebt. Und möchte auch  so etwas nicht wieder erleben.

    Zu der stark zu wünschen übrig lassenden Stoffdarbietung kam noch der Schreibstil, der eher schwierig zu lesen war, wobei er vielerorts gern ins Flapsige abrutschte. Hier herrschte also auch keine Einigkeit, was dies für ein Werk werden sollte. Die schreibe wurde stellenweise noch problematischer, da viele der Nacherzählungen im klobigen Konjunktiv erfolgten, was den Lesefluss deutlich verkomplizierte. Die kleine, augenunfreundliche Schrift, tat den Rest.

    Trotzdem blieb ich dabei, denn es war mir doch interessant, wie das alles enden wird. Und in der Tat, zum Schluss kamen die Inhalte, auf die ich so lange gewartet habe. Auf S. 256 gibt es konkrete Vorschläge, wie der Staat die heutige Situation verbessern könnte. Dies könnten sich die zuständigen Politiker durchaus näher anschauen.

    Und ab S. 268 bis Ende, auf 6 letzten Seiten, war ich mit dem, was ich las, endlich zufrieden. Da zeigte sich die lang ersehnte Substanz. Allerdings kamen auch einige Fragen hoch: Auf  S. 272 wird von Islam als einer friedlichen Religion gesprochen. Im Kap. 14 klang es aber deutlich anders.

    S. 273. Demokratie als Allheilmittel. Guter Punkt. Das haben schon kluge Politiker wie Helmut Schmidt gesagt, z.B. im Gespräch mit P. Steinbrück im Juni 2011, Details dazu im Buch „Zug um Zug“. Das passt zu dem Thema hier ganz gut. Leider fehlt wieder mal die Quelle(n). Dies wird also als eigener Gedankengut dem Leser serviert. Tja.

    Fazit: Wenn Sie Interesse am Thema haben, lesen Sie dieses Buch. Kann sein, dass Sie viele neue und für sich bereichernde Informationen darin finden. Kann sein, dass dieses Buch Sie dazu bringt, die nacherzählten Werke zu lesen, was auch sehr schön wäre. Einiges muss man dafür in Kauf nehmen.

    Manches, v.a.  das WAS, ist darin lesenswert. An dem WIE hätte man noch gern arbeiten können.

    Mir ging es v.a. um das gute Niveau, das hier mMn nicht gehalten werden konnte. Es blieb irgendwo zwischen dem Semi-professionellen und Möchte-gerne hängen. Glaubwürdigkeit wurde nicht immer gewährleistet. Der Schreibstil zeigte oft Luft nach oben.

    Sachbücher lese ich sehr gerne. Gute, gekonnt geschriebene Sachbücher sind nicht nur eine Informationsquelle. Sie sind eine Übung im logischen Denken und, ob man es bewusst wahrnimmt oder nicht, Aufnahme des Musters der methodisch korrekten Darbietung des Stoffes. Daher ist es mir ein Anliegen, dass Sachbücher auf gutem professionellem Niveau auch bleiben, damit ihr Bildungsauftrag in Sachen klares, wohl begründetes Denken erfüllt bleibt.

     

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Interessant, da ich noch nichts über das Thema gelesen hatte. Jedoch ist der Schreibstil kompliziert, die Texte sind zusammen gesammelt.
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    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu
    S
    Liebe LovelyBooks-Fans,

    wir möchten euch herzlich zur Buch-Verlosung und anschließenden Lese-Runde Sachbuchs „Islamisierung Deutschlands?“ aus dem Südwestbuch Verlag einladen.
    Es gibt 15 Taschenbuchausgaben zu gewinnen! Die Bewerbungsfrist endet am 15. November 2017. Der Lesebeginn startet am 30. November 2017.
    Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten der Leserunde sowie zum Schreiben einer Rezension, nachdem ihr das Buch gelesen habt. Es wäre wünschenswert, wenn ihr vor eurer Bewerbung schon eine Leserunde und mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlicht habt. Wir werden an der Lese-Runde aktiv teilnehmen und stehe immer für Fragen und Diskussionen zur Verfügung.

    Leseprobe:
    Es ist unser großes Anliegen, die mitunter sehr schwierigen, komplexen und widersprüchlichen Sachverhalte und Ergebnisse einfach und lesefreundlich darzustellen. Dadurch soll das Buch einen möglichst breiten Leserkreis ansprechen und sich nicht nur an Studierte, Gelehrte, Leute vom Fach oder Politiker wenden. Jede und jeder soll die Gelegenheit besitzen, sich auf einer fundierten und seriösen Basis mit dem uns alle betreffenden, äußerst wichtigen und aktuellen Thema zu beschäftigen, ohne sich dabei in den Irrungen und Wirrungen von Fachchinesisch, verquastem Wissenschaftsjargon und Fußnoten zu verlieren. „Islamisierung Deutschlands? Fakten – Fragen – Lösungsansätze“ kann nicht alle brennenden Fragen unserer Zeit und unserer Gesellschaft beantworten. Vielleicht bleiben am Ende sogar mehr Fragen offen, als beantwortet wurden? Aber das Buch hilft mit Sicherheit, Licht ins Dunkel einer uns alle bedrängenden Frage zu bringen, das den Lesern ein Stück Gewissheit und – so bleibt zu hoffen – eine gewisse Grundsicherheit und Vertrauen in unser Gemeinwesen zurückgibt. 

    Rezensionen und Interview
    https://jobo72.wordpress.com/2017/10/23/islamisierung-differenziert-betrachtet/

    Zum Buch:
    Die islamistisch motivierten Anschläge von Würzburg, Ansbach, Berlin und anderswo haben die deutsche Bevölkerung zutiefst verunsichert. Das Schreckgespenst einer „Islamisierung Deutschlands“ oder gar Europas geht um. Dazu tragen unter anderem sowohl Islamisten und Salafisten wie auch AFD und PEGIDA bei. Ist multikulti in Deutschland gnadenlos gescheitert? Gibt es einen gesellschaftlichen Kitt, der stärker ist als alle zentrifugalen Kräfte, die Deutschland zu zerreißen drohen? Besteht die Gefahr, dass sich der Islam in Deutschland beinahe ungehindert ausbreitet? Oder besteht vielmehr die Tendenz eines rechtsnationalen, populistischen Erdrutsches, der jahrzehntelang bewährte Politikmuster und friedliches Zusammenleben gefährdet?
    „Islamisierung Deutschlands?“ geht den oben genannten und weiteren Aspekten und Fragestellungen ausgewogen und aus verschiedenen Perspektiven nach. Dabei wird die Konfliktlinie Christentum und Islam geschichtlich beleuchtet, um die heutige Situation besser zu verstehen. Die Theorie und die Praxis der christlich-europäischen Traditionsbewahrer sowie der religiösen islamistischen Eiferer werden anschaulich und verständlich dargestellt. Nicht zuletzt beleuchten aus der Presse bekannte Alltagsbeispiele einer Islamisierung der deutschen Gesellschaft anschaulich die Gefahren aber auch die Chancen dieser Prozesse.  Zu guter Letzt versucht „Islamisierung Deutschlands?“ Lösungsansätze aufzuzeigen, wie die schwierige gesellschaftspolitische Situation Deutschlands doch noch zum Guten gewendet werden kann.


    Bitte schickt mir eine E-Mail an stefan.schweizer0511@gmail.com, wo ihr im Falle eines Gewinns eure Rezension hinterlegen würdet und beantwortet folgende Frage im Thread:
    In welchem Jahr erreichte die sogenannte Flüchtlingskrise ihren Höhepunkt?
    Wir freuen mich schon auf eine spannende Leserunde mit euch. Natürlich sind auch alle herzlich zur Leserunde eingeladen, die kein Exemplar gewinnen, aber dennoch mitmachen wollen.

    Herzliche Grüße

    Hubert Michelis und Stefan Schweizer
    Zur Leserunde
    S
    Dank der tatkräftigen Unterstützung von Anja Gries ist meine Autoren-Homepage rundum erneuert und beinahe wie neu:
    https://www.stefanschweizer.org/
    Für alle Leserinnen und Leser, die gerne Kriminalromane, Thriller und brisante Sachbücher lesen!
    An dieser Stelle noch einmal ein ganz herzliches Dankeschön an Anja! Ohne deine phantastische Hilfe und Unterstützung hätte ich das niemals so toll hingekriegt.
    Zum Thema
    S
    StefanSchweizer
    Erscheint im Herbst 2017!
    Zum Thema

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