Stefan Schweizer. RAF 1.0 - 3.0

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Inhaltsangabe zu „RAF 1.0 - 3.0“ von Stefan Schweizer.

Wieso sollte man etwas lesen, was bereits hundert Mal erzählt worden ist? Bei Stefan Schweizers „RAF 1.0-3.0 – Ideologie und Strategie“ liegt das anders. Die Geschichte der RAF ist oft geschrieben worden. Das Besondere an Schweizers Werk liegt in der Vorgehensweise und Fragestellung. Schweizer analysiert anhand der Originaldokumente zunächst die Ideologe, dann die daraus abgeleitete Strategie und zu guter Letzt die eng damit verbundenen militärisch-strategischen Attentate der RAF. Im Gegensatz zu anderen vergleichbaren Werken argumentiert Schweizer eng an den Bekennerschreiben, Strategiepapieren und anderen Dokumenten und nimmt auf dieser Grundlage eine kritische Analyse der Ideologie und Strategie vor. Der Text ist angesichts der hochkomplexen und schwierigen Materie sehr lesefreundlich, spannend und fördert neue Erkenntnisse zu Tage, welche die Motivation und das Agieren der RAF kritisch beleuchten.

Absolut lesenswert - linker Terror ist genauso gefährlich und verachtenswert wie rechter.

— Lottewoess

Notwendige Aufarbeitung jüngerer deutschwer Geschichte – sachlich, kompetent, lesefreundlich.

— ChristianJaschinski

Es gibt Themen, die nie vergessen werden sollten!

— petrnovosad

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Sollte an allen Schulen gelesen werden! Trotz Kürze sehr interessant!

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  • Staatsfeind Nr. 1

    Die Akte Baader

    Durga108

    Stefan Schweizers biografischer Roman liest sich schnell, interessant und man fühlt sich atmosphärisch in die Zeit der 60er und 70er Jahre zurückversetzt. Er gibt v.a. Baader, aber auch Ensslin, Meinhof u.a. Persönlichkeit, schmückt ihre Charaktere aus, schafft Marotten und Macken. "Andreas Baader ist eine der schillernden Figuren unter den deutschen Schwerverbrechern - seine Person, seine Taten und Verbrechen sind legendär. Während er bei manchen als Revolutionär und Freiheitskämpfer gilt, sehen viele in ihm einen eiskalten Mörder, der nicht vor schweren Bombenattentaten zurückschreckte, um die deutsche Demokratie zu bekämpfen. Es ranken sich viele Mythen um den Gründer der Roten Armee Fraktion (RAF)... Der biografische Kriminalroman umfasst anschaulich schildernd die wichtigen Stationen seines Lebens, damit die Leserinnen und Leser auf spannende Weise nachvollziehen können, wie Andreas Baader vom kleinen, vaterlosen bayrischen Buben zum Staatsfeind Nr. 1 in Deutschland werden konnte. .." Immer wieder stellte ich mir beim Lesen die Frage, was Fiktion und was Realität ist, zumal ich schon div. Sachbücher über die RAF gelesen habe. Der Leser muss sich dies  ins Gedächtnis rufen. Es handelt sich tatsächlich um einen Roman, bei dem sich der Autor zwar an manche realen Geschehnisse gehalten hat, alles andere stammt jedoch aus Schweizers Feder. So begründet er auch die RAF-Gründung als Kneipen-Idee, die v.a. aufgrund von Baaders Narzissmus entstand. Baader strotzt in "Die Akte Baader" vor Selbstüberschätzung und Brutalität mit einem starken Hang zu div. Drogen, ohne jegliche politische Vision und Intellekt. Ähnlich erklärt Stefan Schweizer auch die Attentate und die Konstellationen der RAF-Mitglieder zueinander. Mir gefällt, dass er Baader entglorifiziert, macht es sich damit jedoch zu einfach und zeichnet m.E. ein zu banales Bild der RAF, umreißt zu wenig die politischen Umstände der Zeit.  Da mir der Roman als solcher gut gefallen hat und einen Lesesog entwickeln konnte, gibt es von mir vier Sternchen.

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  • Der Baader-Mythos

    Die Akte Baader

    TochterAlice

    der 1970er Jahre in der Bundesrepublik Deutschland: Andreas Baader, DER Top-Terrorist seiner Zeit? Gudrun Ensslin und Ulrike Meinhof nur als Staffage? Die 2. und 3. Generation der RAF erst recht? Nun, ganz so war es nicht und so wird es auch nicht vom Autor Stefan Schweizer dargestellt. Dass er sich allerdings komplett auf den Charakter des Andreas Baader fokussiert, das ist Tatsache. Das Buch ist auch als Biografischer Roman um die Person Andreas Baader herum gekennzeichnet.Die Handlung ist fiktiv, orientiert sich aber eng an der Wahrheit. Mich stören "erfundene" Namen für reale Figuren wie Anwälte, aber auch bestimmte RAF-Mitglieder - ein Umstand, der offenbar mit dem Datenschutz zu tun hat. Dennoch: es gibt genug "echte" Namen wie Baader, Ensslin, Meinhof, Meins, die neben die fiktiven gestellt werden. Ich habe das während der Lektüre als ausgesprochen verwirrend empfunden, gerade wenn es anscheinend um so offensichtliche Personen - und wichtige Akteure der "Szene" in der ein oder anderen Hinsicht - wie Horst Mahler und Brigitte Mohnhaupt ging.Das Bild eines komplett Bösen, als der Baader weitgehend - so zumindest meine Wahrnehmung - dargestellt wird - mit einer gewissen naiven Motivation die auch anderen RAF-Kämpfern (vor allem Meinhof und Ensslin) zugeordnet wird, erscheint mir dennoch nicht ganz adäquat.Erzählt wird eine fiktive Geschichte über das Leben von Andreas Baader, die sich eng an realen Ereignissen ab Mitte der 1960er Jahre orientiert. Also quasi eine Biographie Baaders, die so einige schriftstellerische Freiheiten enthält. Welche denn eigentlich? Nun, mir schien es, als ob vor allem bestimmte Dialoge fiktiv waren, die sich aber im Großen und Ganzen durchaus in reale Entwicklungen einfügen. Zudem werden Baader und auch anderen Akteuren gewisse Eigenschaften, oft sehr extremer Art, zugeordnet - das kann so gewesen sein, muss aber nicht. Die hier geschilderten Ereignisse grenzen sich auch nicht sonderlich von denen ab, die sich real zugetragen haben - es gibt also keine überraschenden Wendungen oder Pointen.Die Punkte, die aus meiner Sicht wesentlich sind, kannte ich bereits aus Biographien und anderen Sachbüchern zum Thema. Es mag für Leser, die sich noch nicht viel mit der Thematik beschäftigt haben, als süffig geschriebener Einstieg hilfreich sein - ich habe nicht allzu viel Neues oder Anderes erfahren.

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  • Zeitgeschichte hautnah aufgeschlüsselt

    RAF 1.0 - 3.0

    Lottewoess

    02. March 2018 um 17:53

    Schon immer hat mich beschäftigt, was in den Köpfen von Menschen vor sich geht, die Unschuldige opfern, um ein – angeblich würdiges, edles  – Ziel zu erreichen. Heiligt der Zweck wirklich die Mittel? Und was waren das für  Intentionen, Vorstellungen, Ideen – die die RAF verfolgte?  Wollten sie überhaupt jemals am Zielpunkt ankommen, oder waren es reine Unruhestifter, die gegen Establishment  und Staatsordnung kämpften und dabei im wahrsten Sinn des Wortes über Leichen gingen? Es ist dies freilich nicht das erste Buch, das über die RAF und deren Auswirkungen geschrieben wurde.  Aber kann zu diesem Thema überhaupt jemals genug gesagt werden?  Oftmals werden geschichtliche Ereignisse durch Mehrfach-Erzählungen verfälscht – jeder kennt das Kinderspiel „Stille Post“, bei dem ein Wort von einem Ohr ins andere geflüstert wird und zum Schluss etwas gänzlich Anderes herauskommt.  Auch geschichtliche Ereignisse werden und wurden nur von Mensch zu Mensch weitergegeben, wenige waren dabei und daher erscheint es besonders wichtig, verschiedene Blickwinkel auf vergangene Ereignisse zu haben. Stefan Schweizer bemüht sich um Sachlichkeit und nimmt Bezug auf verschieden Quellen.  Er  unterscheidet zwischen den drei Generationen der RAF, deren Anschauungen differierten. Alle hatten jedoch eines gemeinsam: Sie rebellierten gegen einen Staat, der die Bürger in ihrer Freiheit beschränkte und in ihren Augen bekämpft werden musste.  Ich habe diese Zeit selbst miterlebt. Wir lebten in Angst vor dem nächsten Terroranschlag, der – wie wir vermuteten -  jederzeit und überall stattfinden konnte. Diese Furcht wurde natürlich absichtlich geschürt um den Staat unter Druck zu setzen.  Dieses Buch ist keines, das man so zwischendurch lesen kann, es braucht Zeit, denn die Formulierungen (der Autor zitiert oft wörtlich aus diversen RAF Papieren) waren für mich schwierig zu begreifen. Auch bei mehrmaligem Lesen der Sätze wusste ich nicht immer, was bezweckt wird. Ein Beispiel: „… Die revolutionäre Bewegung in Westeuropa muss den strategischen Plan der imperialistischen Bourgeoisie, mit dem sie die Weltherrschaft erreichen will und dessen politische und materielle Basis die Metropolen sind, in seinen konkreten aktuellen Projekten angreifen, das heißt, ihn hier zum Angriff auf die zentralen Achsen und treibenden Kräfte der imperialistischen Macht politisch brechen und blockieren, bevor sie ihn realisieren kann. …“ Manchmal hätte ich mir gewünscht, dass der Autor die Sätze ein wenig mehr aufschlüsselt und interpretiert – aber vermutlich ergibt manches wirklich kaum Sinn. Auch hätte ich mir mehr Absätze gewünscht. Das tut aber dem Ganzen keinen Abbruch, ich gebe 4,5 Sterne für ein Werk, das jeder lesen sollte, denn Terror ist in jeder Form zu verachten, ob links oder rechts.  

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  • Biographischer Roman mit einem Mix aus Realität und Fiktion

    Die Akte Baader

    dubh

    Früher habe ich mich sehr mit den 70ern und dem Terrorismus der damaligen Zeit beschäftigt - was möglicherweise auch daran lag, dass ich nur knapp 10 Kilometer Luftlinie von Stammheim aufgewachsen bin. Aus diesem Grund hat mich der Klappentext von "Die Akte Baader" natürlich sofort neugierig gemacht.Andreas Baader wurde 1943 in München geboren, verbrachte die ersten Lebensjahre aber bei seiner Großmutter in Halle an der Saale. Später wuchs er sehr behütet bei seiner Mutter, Tante und Großmutter in der bayerischen Landeshauptstadt auf. Quasi einem reinen Frauenhaushalt, da sein Vater im II. Weltkrieg vermisst und zehn Jahre nach Kriegsende für tot erklärt wurde.Baader war intelligent, aber schon bald eckte er in verschiedenen Schulen an, was trotz den Bemühungen seiner Mutter dazu führte, dass er grandios scheiterte und in halbseidene Kreise und die Kriminalität schlitterte. Im Alter von 20 Jahren zog Baader nach West-Berlin und erfuhr hier schließlich eine Politisierung. Im vielzitierten Jahr 1968 entwickelt er sich schlussendlich vom rebellischen jungen Mann zu einem gewaltbereiten Revolutionär...Der Autor Stefan Schweizer hat bereits Bücher zum Thema Geschichte und Politik, insbesondere auch zu Terrorismus, verfasst. Im nun vorliegenden biografischen Roman widmet er sich einem der führenden Köpfe der ersten Generation der Roten Armee Fraktion (RAF). Sehr anschaulich schildert Schweizer den Werdegang Baaders - zeigt nicht nur einen cholerischen, gewalttätigen Mann mit einem extremen Geltungsbedürfnis, sondern auch sein Leben als geliebter Sohn und Partner.Dennoch ist "Die Akte Baader" kein Sachbuch, denn so manches Stilmittel des Romanes zeigt eindeutig in die Richtung Roman - ebenso wie die Tatsache, dass beispielsweise Geschehnisse, deren Fortgang wir nicht (genau) kennen, hier erzählt und nicht im Dunkeln gelassen werden oder aber, dass wir an den Ideen und der Gefühlswelt der Hauptfigur teilhaben dürfen. Die fiktiven Szenen werden nicht gekennzeichnet oder im Nachgang erläutert, daher ist die Kategorisierung des Verlages, dass es sich beim vorliegenden Buch um einen biografischen Roman handelt, durchaus korrekt. Nichtsdestotrotz bleiben aber auch die belegbaren Fakten rund um die RAF nicht außen vor, so dass alles in allem eine interessante Mischung entstanden ist. Auch wenn man am Ende der Lektüre meint, den charismatischen Baader mit einem Hang zur Selbstüberschätzung und Brutalität zu kennen, so gibt es keinen Moment während der Lektüre, in dem der Terrorist verherrlicht wird.Nicht ganz klar ist mir, wer sich für diesen Roman begeistern kann. Wenn ich an einer sachlichen Aufarbeitung der RAF und ihrer führenden Köpfe interessiert bin, dann muss ich im Grunde zu einer fundierten Biographie oder einem Sachbuch über die erste Generation der RAF greifen. Für einen gelungenen Roman hingegen, der fest in das Fundament historischer Fakten eingebettet ist, hätte ich mir immerhin ein Nachwort gewünscht, in dem die Fiktion von der Realität getrennt und erläutert wird.

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  • LovelyBooks Challenge 2018 - Sachbücher und Ratgeber

    Meinungsfreiheit!

    Sikal

    LovelyBooks Challenge 2018 „Sachbücher & Ratgeber“ Du interessierst dich für historische Zeitreisen? Du entdeckst immer wieder spannende, naturwissenschaftliche Publikationen?  Du stöberst gerne wahre Schätze zu politischen oder skurrilen Themen auf?  Oder bevorzugst du Bücher über Tiere, genussvolles Erleben, Kreativität? Dann lass uns doch an deinen Entdeckungen teilhaben! Wir freuen uns auf deine Vorstellungen und Tipps, tauschen uns gerne mit dir aus. Stelle dich der Herausforderung und mach einfach mit! Und so bist du dabei: Du meldest dich hier im Thread an und erstellst einen Sammelbeitrag. Dieser kann von dir jederzeit verändert bzw. aktualisiert werden. Die Challenge dauert von 1.1.2018 bis 31.12.2018. Du kannst jederzeit einsteigen. Schreibe zu jedem Buch eine Rezension und ordne diese dem jeweiligen Bereich zu. Verlinke bitte deine Rezension in deinem Sammelbeitrag, nur so kann am Ende des Jahres ermittelt werden, ob du die Challenge geschafft hast. Ziel der Challenge: 12 Bücher in 12 Monaten aus mindestens 3 unterschiedlichen Bereichen zu lesen und zu rezensieren. Es ist egal, ob du Sachbücher oder Ratgeber liest. Diese können in diversen Formaten (Hörbuch, E-book, Print) vorgestellt werden. Wichtig ist, dass das jeweilige Buch vom Verlag bzw. Lovelybooks als Sachbuch/Ratgeber/Biographie geführt wird. Primär sollte natürlich der Gedanke zählen, sich auszutauschen oder neue Bücher kennenzulernen. Doch was wäre eine Challenge ohne Gewinn! Und das kannst du gewinnen: Natürlich ein Buchpaket von LovelyBooks – dieses wird unter allen Teilnehmerinnen bzw. Teilnehmern verlost, die das Ziel der Challenge geschafft haben. In eigener Sache: Ich wünsche mir eine Challenge, in der wir respektvoll miteinander umgehen, in der wir die Meinung der anderen akzeptieren (wenn wir sie auch nicht immer teilen werden) und in der wir auch bei hitzigen Diskussionen immer wieder zu einem Konsens finden – „Meinungsfreiheit“ soll hier selbstverständlich sein. Ich freue mich, wenn du dabei bist. Ambermoon ban-aislingeach beerenbuecher Bellis-Perennis Buchraettin c_awards_ya_sin Ceciliasophie DieBerta Durga 108 ech fasersprosse Federfee Filzblume gst Igelmanu66 Knigaljub leucoryx mabuerele Merijan Nata1234 Nele75 OliverBaier peedee seschat Sikal StefanieFreigericht Talathiel Wedma wandablue    

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    • 31. December 2018 um 23:59
  • Neu überarbeitete Autoren-Homepage

    Islamisierung Deutschlands?

    StefanSchweizer

    01. December 2017 um 21:41

    Dank der tatkräftigen Unterstützung von Anja Gries ist meine Autoren-Homepage rundum erneuert und beinahe wie neu:https://www.stefanschweizer.org/Für alle Leserinnen und Leser, die gerne Kriminalromane, Thriller und brisante Sachbücher lesen!An dieser Stelle noch einmal ein ganz herzliches Dankeschön an Anja! Ohne deine phantastische Hilfe und Unterstützung hätte ich das niemals so toll hingekriegt.

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  • Notwendige Aufarbeitung jüngerer deutschwer Geschichte

    RAF 1.0 - 3.0

    ChristianJaschinski

    05. July 2017 um 19:44

    Ein dickes Dankeschön an Stefan Schweizer. Er hat mit RAF 1.0–3.0 einen wichtigen Beitrag zur Aufarbeitung unserer Geschichte geleistet. In Zeiten islamistischen Terrors und rechtsextremer Gewalt neigt der eine oder die andere dazu, verklärt auf den linken Terror der 1970er und 1980er Jahre zu schauen. Mit diesem Trugbild räumt der Autor sehr strukturiert und gut gegliedert auf. Wer ein wissenschaftliches Fachbuch erwartet, muss an anderer Stelle Quellenrecherche Betreiben. Dieser Text ist ein hervorragend zu lesendes Sachbuch.

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  • Leserunde zu "Ritter und die PKK" von Stefan Schweizer.

    Ritter und die PKK

    StefanSchweizer

    Liebe LovelyBooks-Fans,ich möchte euch herzlich zur Buch-Verlosung und anschließender Lese-Runde meines Politkrimis „Ritter und die PKK“ aus dem Südwestbuch Verlag einladen. Es gibt 3 Taschenbücher zu gewinnen! Die Bewerbungsfrist endet am 14. Juni 2017. Der Lesebeginn startet am 23. Juni 2017. Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten der Leserunde sowie zum Schreiben einer Rezension, nachdem ihr das Buch gelesen habt. Es wäre wünschenswert, wenn ihr vor eurer Bewerbung schon eine Leserunde und mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlicht habt.Ich werde an der Lese-Runde aktiv teilnehmen. Das ist kein geeignetes Buch für Fans von leichter Krimi-Kost und "normalen" Regionalkrimis. Es gibt einen charakterlich nicht ganz einwandfreien Protagonisten. Außerdem werden im Roman aktuelle politische Bezüge hergestellt und vertieft behandelt. Dasselbe gilt für wichtige historische Zusammenhänge, die den Krieg in Syrien und den Konflikt zwischen der Türkei und der PKK bestimmen. Leseprobe (unter Klick ins Buch):http://www.amazon.de/Ritter-die-PKK-Stefan-Schweizer-ebook/dp/B00OS8XPKM/ref=asap_bc?ie=UTF8Kurz zum Buch:Anschlag auf die Großbaustelle in der Landeshauptstadt Baden-Württembergs! Kriminalhauptkommissar Alexander Ritter vom Staatsschutz der Kripo Stuttgart und sein Kollege Richard Epple ermitteln unter Hochdruck. Freunde und Feinde des despotischen Herrschers Baschar al-Assad haben den Bürgerkriegsschauplatz Syrien mitten ins Herz Europas getragen. Und im Musterländle lernt man, dass der Nahe Osten vor der Haustüre liegt. Wer ist Freund und wer ist Feind? Die kurdische PKK, die syrische FSA und der türkische Geheimdienst MIT liefern sich auf schwäbischem Boden ein heißes Stelldichein. Als das türkische Generalkonsulat Anschlagsziel wird, drohen Tote! Ritter sitzt zwischen allen Stühlen, zumal der politische Druck wächst. Und: ist auf seinen Freund und Kollegen Epple Verlass oder kocht der sein eigenes Süppchen? Zudem buhlen seine Langzeit-Freundin Jana und die Umweltschützerin Amelie um seine Liebe – Ritter muss sich entscheiden! Eine Nervenprobe, die Ritter an den Rand seiner Kräfte führt. Bitte schickt mir eine E-Mail an stefan.schweizer0511@gmail.com, wo ihr im Falle eines Gewinns eure Rezension hinterlegen würdet und beantwortet folgende Frage im Thread:Wie heißt der langjährige Anführer der PKK, der 1999 in Kenia verhaftet wurde und seitdem in der Türkei im Gefängnis sitzt? Ich freue mich schon auf eine spannende Leserunde mit euch.Herzliche GrüßeStefan Schweizer

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  • Leserunde zu "Electro" von Stefan Schweizer.

    Electro

    StefanSchweizer

    12. May 2017 um 09:10

    Liebe LovelyBooks-Fans,ich möchte euch herzlich zur Buch-Verlosung und anschließenden Lese-Runde meiner Kurzgeschichte „Electro“ einladen. „Electro“ ist vor allem für Leserinnen und Leser, die elektronische Musik mögen und sich gerne am Wochenende in der Scene und in Clubs aufhalten. Oder für besorgte Eltern, die gerne wissen wollen, was ihre Kinder womöglich an den Wochenenden erleben.Zur Kurzgeschichte: Tommy hat beinahe das Wochenende verschlafen. Nachts eilt er in den Electro-Club und pfeift sich schnell eine starke Ecstasy rein, da er Angst hat, dass das Wochenende sonst vorbei ist, ohne dass er auf seine Kosten gekommen ist. Im Club wird er von Mark, einem jungen Dealer blöd angemacht, der ihn erstens wegen seines Alkoholkonsums im Zusammenhang mit Ecstasy rüffelt, da die Scene solches Verhalten nicht gut heißt. Zweitens stichelt er, dass Tommy für einen Schluck Liquid E zu alt wäre. Tommy möchte kein Liquid E probieren, aber er will auch nicht vor Mark als alter Mann dastehen, der nichts verträgt. Denn Tommy weiß, dass er schon Pillen geschluckt hat, als Mark noch nicht auf der Welt war. Nach dem Liquid E geht es Tommy phantastisch, und er reiht sich in die orgastischen Tänze ein. Bis ihm urplötzlich schwarz vor Augen wird, und er auf der Tanzfläche kollabiert. Kurz vor dem Abtreten gesteht Tommy sich ein, dass er zu alt ist und nicht mehr hierher gehört.Leseprobe:Als Tommy die Pille trocken runterschluckte, musste er einen Würgereiz unterdrücken und es überkam ihn schlagartig die Einsicht, dass seine besten Tage vorbei waren. Das gab ihm einen kurzen Stich ins Herz, den er sofort mit einem eigenartigen Würgegeräusch verdrängte. Er gehörte zu den Veteranen einer Szene, die niemand mehr für voll nahm. Die meisten Kids trugen heute die Baseballkappen verkehrt herum und hatten Hosen an, die Einblicke bis zum Spalt gewährten. Dabei verehrten sie einen Sprechgesang, der ihm immer fremd geblieben war und bleiben würde. Die wenigen Raver, die es noch gab, waren Mitte oder Ende der Achtziger Jahre noch nicht einmal geboren. Eigentlich handelte es sich bei Elektroclubs und Rave-Events um nostalgische Veranstaltungen für Leute, die nicht einmal im Ansatz wussten, wie es früher einmal abgegangen war. Er erschauderte – kurz aber heftig. Das lag an der bitteren Pille - in doppeltem Sinne. Dem Dollar und seiner Selbsterkenntnis. Pfui Teufel, sollte doch beides der Teufel holen.Es war spät/3.37 Uhr/In der Nacht von Samstag auf Sonntag.Es herrschte eine eigentümliche Stimmung. Der Montag nahte unaufhaltsam und noch klammerten sich die Menschen verzweifelt an die wenigen Wonnen des Wochenendes. Gut zwei Stunden, dann schloss das „Beats“ und er würde sich auf den Weg zur Afterhour machen. Die ging bis Punkt zwölf Uhr mittags. Auf dem Heimweg begegnete er meist frömmlerischen Kirchgängern mit von der Predigt verzückten Blicken, die brav ihre sonntägliche Pflicht erfüllten und ihn mit skeptischen Blicken musterten, da er weder wie ein verwahrloster Jugendlicher, aber auch nicht wie ein vertrauenswürdiger Erwachsener aussah. Das war vielleicht insgesamt sein Problem, dass er sich nicht entscheiden konnte, was er sein wollte.„Die Dollars sind mit Peyote bestrichen“, versicherte ihm der südländisch aussehende Dealer.Uff, Peyote – das hatte ihm gerade noch gefehlt. Vom Psychedelischem hatte er ein für alle Mal die Schnauze voll. Diese Zeiten waren längst vorbei. Seine Welle der Erkenntnis lag schon lange hinter ihm. Aber es gab für alles ein Comeback und Retro war in – auch in der Rave-Scene.„Echt krasses Zeug!“Klar, wer würde schon zugeben, schlechtes Zeug zu verticken. Alle versprechen einem, dass ihre Ware von erlesenster Qualität ist, um die horrenden Preise zu rechtfertigen.„Hoffentlich!“Er gab sich kurz angebunden, und um sich nicht noch mehr Geschwätz mit Balkanakzent anhören und machoides Imponiergehabe geben zu müssen, ging er langsamen Schritts in den Club zurück und hoffte, dass die Pille schnell und heftig wie eine kleine Wasserstoffbombe einschlug. Er war spät dran, hatte den Abend verschlafen und sogar den Wecker überhört. Je älter er wurde, desto mehr setzten ihm die Strapazen der Arbeitswoche zu, die er eigentlich nur auf sich nahm, um sich am Wochenende belohnen zu können. Der massive Türsteher mit Meister Propper Glatze und schwarzer Lederjacke, der die Szene beobachtet hatte, da er am Pillenverkauf prozentual beteiligt wurde, schenkte ihm ein verächtliches Lächeln, schnipste seine Zigarette zwanzig Zentimeter an ihm vorbei und öffnete mit falscher Ergebenheit die Türe. Dann umfing ihn eine Wand aus Dunkelheit und dumpfen Geräuschen und der Bauch des schäbigen Clubs hatte ihn verschluckt. Er tastete sich die ihm wohlbekannten Treppen hinunter. Eine orgastische Woge von Musik und Licht näherte sich ihm. Er spürte bereits erste Anflüge des Aufzugs, oder bildete er sich das nur ein?… hoch – runter – hoch – runter – hoch …Er war ein wenig wacklig auf den Beinen, und er hatte ein Grinsen im Gesicht. Dann war er wieder vollkommen klar und stark. Das reizvolle Changieren der Realitätsebenen hielt eine Weile an und spielte mit ihm, bis die Pille voll einschlug.Zur Hauptfigur: Tommy ist 40 Jahre alt und schlägt sich immer noch die Nächte an den Wochenenden in den Electro-Clubs um die Ohren. Dann schießt er sich mit Drogen wie Ecstasy und Amphetaminen ab, um sich und den anderen zu beweisen, dass er dazugehört, denn Tommy ist ein Veteran der Techno-Bewegung, und seit vielen Jahren ein Freizeit-User. Unter der Woche geht er einem einfachen Beruf als Fabrikarbeiter nach, der ihn nicht erfüllt, sondern auffrisst. Tommy verfügt über keine festen Bindungen, die ihn auffangen. So bietet das Wochenende die einzige Möglichkeit, der traurigen und seine Seele zerdrückenden Realität zu entfliehen. Tommy merkt, dass er die Drogen nicht mehr gut verträgt und dass das Nachtleben für ihn inzwischen zu anstrengend ist. Außerdem findet er im kalten Neonlicht und in den dunklen Ecken der Electro-Clubs weder menschliche Ansprache noch menschliche Wärme. Er hat dennoch Angst, diese letzte Bastion der Freiheit zu verlieren, wobei er weiß, dass ihm dann nichts mehr bleibt.Es gibt 15 ebook Ausgaben (pdfs) zu gewinnen! Die Bewerbungsfrist endet am 25. Mai 2017. Der Lesebeginn startet am 1. Juni 2017.Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zum Schreiben einer Rezension, nachdem ihr die Kurzgeschichte gelesen habt. Es wäre wünschenswert, wenn ihr vor eurer Bewerbung schon eine Leserunde und mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlicht habt. Ich werde an der Lese-Runde aktiv teilnehmen und stehe immer für Fragen und Diskussionen zur Verfügung.Bitte schickt mir eine E-Mail an stefan.schweizer0511@gmail.com, wo ihr im Falle eines Gewinns eure Rezension hinterlegen würdet und beantwortet folgende Frage im Thread:Was versteht man unter Liquid E?Ich freue mich schon auf eine spannende Leserunde mit euch. Natürlich sind auch alle herzlich zur Leserunde eingeladen, die kein Exemplar gewinnen, aber dennoch mitmachen wollen.Herzliche GrüßeStefan Schweizer

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  • RAF 1.0 - 3.0

    RAF 1.0 - 3.0

    petrnovosad

    08. May 2017 um 21:58

    Das Thema der RAF sollte auch nach so vielen Jahren nicht vergessen werden. Stefan Schweizer versucht in seinem Sachbuch zu diesem Thema ein auführliches und objektives Bild über die RAF, deren Generationen und Taten zu schaffen. Dem Leser wird es ermöglicht, auf Grund vieler Zitate aus den sog. Bekennerschreiben die Entwicklung der RAF und deren Ideologie zu beobachten. Die RAF Taten werden detailiert, manchmal spannennd, doch immer sachlich geschildert und im Hintergrund werden auch die politischen und gesellschaftlichen Verhältnisse der jeweiligen Epochen erklärt. Stefan Schweizer ist es gelungen, ein Buch zu schreiben, dass alle nachdenklich machen kann und dieses Buch sollte seinen festen Platz unter den Quellen über die (nicht nur deutsche) Geschichte finden.

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  • Neues Interview

    RAF 1.0 - 3.0

    StefanSchweizer

    06. May 2017 um 17:57

    Anbei mein neuestes Interview
    https://www.mordsbuch.net/2017/05/06/interview-mit-stefan-schweizer/
    Viel Vergnügen beim Lesen!
    Herzlich
    euer
    Stefan Schweizer

  • Neues in Sachen Rote Armee Fraktion (RAF): Taschenbuch 12,80 €, Ebook 6,99 €

    Roter Frühling 72

    StefanSchweizer

    03. May 2017 um 16:43

    Neues in Sachen Rote Armee Fraktion (RAF)!
    http://www.suedwestbuch.de/news/item/neues-in-sachen-rote-armee-fraktion


  • Ritter und die PKK

    Ritter und die PKK

    alanrick

    Super Buch

    • 2
  • 1. Platz in der Kategorie hard-boiled Autoren

    Roter Frühling 72

    StefanSchweizer

    24. April 2017 um 15:04

    Liebe LovelyBooks-Community,


    ein Traum ist schon einmal mit eurer Hilfe wahr geworden. Ich habe inzwischen den 1. Platz unter den hard-boiled Autoren bei LovelyBooks eingenommen. Noch einmal vielen Dank an alle, die für mich gevoted haben und die auch in Zukunft für mich stimmen werden!


    Herzliche Grüße
    Stefan Schweizer

  • Leserunde zu "Ritter und die Al Qaida" von Stefan Schweizer.

    Ritter und die Al Qaida

    StefanSchweizer

    Liebe LovelyBooks-Fans, ich möchte euch herzlich zur Buch-Verlosung und anschließender Lese-Runde meines Politkrimis „Ritter und die Al Qaida“ aus dem Verlag Südwestbuch Media Publishing einladen. Es gibt 5 Print-Exemplare zu gewinnen! Die Bewerbungsfrist endet am 6. März 2017. Der Lesebeginn startet am 17. März 2017. Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten der Leserunde sowie zum Schreiben einer Rezension, nachdem ihr das Buch gelesen habt. Es wäre wünschenswert, wenn ihr vor eurer Bewerbung schon eine Leserunde und mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlicht habt. Ich werde an der Lese-Runde aktiv teilnehmen. Leseprobe (unter Klick ins Buch): http://www.amazon.de/Ritter-die-Qaida-Stefan-Schweizer-ebook/dp/B00KSNF5S6/ref=asap_bc?ie=UTF8 Kurz zum Buch: Nach der Tötung Osama Bin Ladens durch US-Spezialeinheiten planen Dschihadisten eines Ablegers der Al Qaida einen Bombenanschlag auf das Stuttgarter Weindorf. Dabei gerät Kriminalhauptkommissar Alexander Ritter vom Staatsschutz der Kriminalpolizei Stuttgart zwischen die Fronten miteinander befeindeter Gotteskrieger und deutscher Sicherheitsbehörden. Letztere streiten erbittert um die Vorherrschaft in Sachen Terrorbekämpfung in Deutschland. Als dann noch die CIA mitmischt, droht das Pulverfass zu explodieren. Zu spät erkennt Ritter, dass der Anführer der Terrorzelle auch auf persönliche Rache aus ist und Ritters Leben zerstören möchte. Holt Ritters Vergangenheit beim Rauschgiftdezernat ihn wieder ein? Ritter tappt in die ihm gestellte Falle und erliegt den Reizen der schönen Fatimah. Gelingt es Ritter, diesen Fehltritt gegenüber seiner Freundin Jana zu verheimlichen? Ein Kampf auf Leben und Tod hat begonnen. Ritter ermittelt fieberhaft, um die Drahtzieher des Attentats zu entlarven. Kann er die Terrorkatastrophe in der Landeshauptstadt Baden-Württembergs verhindern? Das Buch ist geeignet für alle, die gerne Kriminalromane mit politischem Gehalt, zeitgeschichtlichem Bezug und nicht ganz so strahlenden Helden mögen. Allerdings sei an dieser Stelle gewarnt! Der Kriminalroman ist nichts für Leserinnen und Leser mit schwachen Nerven. Es handelt sich um keinen typischen Regionalkrimi. Dafür ist die Materie zu Noir, hardboiled und brutal. Bitte schickt mir eine E-Mail an stefan.schweizer0511@gmail.com, wo ihr im Falle eines Gewinns eure Rezension hinterlegen würdet und beantwortet folgende Frage im Thread: Wie hieß der Anführer der Al Qaida, der 2011 von US-Spezialeinheiten in Pakistan erschossen wurde? Ich freue mich schon auf eine spannende Leserunde mit euch. Herzliche Grüße Stefan Schweizer

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