Roter Herbst 77

von Stefan Schweizer. 
4,8 Sterne bei6 Bewertungen
Roter Herbst 77
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Alternative zu geschichtlichen Werken um einen tollen Einblick zu erhalten

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Packender und schonungsloser Roman über die 2. Generation der RAF

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Inhaltsangabe zu "Roter Herbst 77"

„Roter Herbst 77 – RAF 2.0“ ist die schonungslose Fortsetzung von „Roter Frühling 72 – RAF 1.0“. Die Anführer der Roten Armee Fraktion sitzen hinter Gittern. Die 2. Terroristen-Generation mordet brutaler als je zuvor. 1977 setzt die RAF alles auf eine Karte und greift Justiz, Finanzwelt und Wirtschaft an: Buback, Ponto und Schleyer. Ein palästinensisches Kommando entführt die Passagiermaschine „Landshut“. Doch der Staat bleibt hart: keine Freilassung der RAF-Gefangenen! Staatsschutzermittler Harald Grass versucht wieder verzweifelt, die RAF zur Strecke zu bringen. Seine Karriere verläuft steil nach oben. Auch privat läuft alles bestens. Er gründet eine Familie und erwirbt ein schickes Eigenheim. Die RAF-Offensive wirft ihn aber aus der Bahn. Drogen- und Alkoholmissbrauch machen ihn zur tickenden Zeitbombe. Außerdem trachtet ihm die RAF nach dem Leben.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783946686231
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:300 Seiten
Verlag:SWB Media Publishing
Erscheinungsdatum:30.05.2017
Teil 2 der Reihe "RAF"

Rezensionen und Bewertungen

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    abetterways avatar
    abetterwayvor 7 Monaten
    Roter Herbst 77

    Inhalt:
    "Roter Herbst 77 – RAF 2.0“ ist die schonungslose Fortsetzung von „Roter Frühling 72 – RAF 1.0“. Die Anführer der Roten Armee Fraktion sitzen hinter Gittern. Die 2. Terroristen-Generation mordet brutaler als je zuvor. 1977 setzt die RAF alles auf eine Karte und greift Justiz, Finanzwelt und Wirtschaft an: Buback, Ponto und Schleyer. Ein palästinensisches Kommando entführt die Passagiermaschine „Landshut“. Doch der Staat bleibt hart: keine Freilassung der RAF-Gefangenen! Staatsschutzermittler Harald Grass versucht wieder verzweifelt, die RAF zur Strecke zu bringen. Seine Karriere verläuft steil nach oben. Auch privat läuft alles bestens. Er gründet eine Familie und erwirbt ein schickes Eigenheim. Die RAF-Offensive wirft ihn aber aus der Bahn. Drogen- und Alkoholmissbrauch machen ihn zur tickenden Zeitbombe. Außerdem trachtet ihm die RAF nach dem Leben"

    Meinung:
    ein sehr spannedes geschreibenes Buch welches realität und fiktion gut vermischt. Die Recherchen welche zu diesem Buch nötig waren wurden offenbar sehr sorgfältig gemacht.
    Spannung und Gewalt gehen hier Hand in Hand. Man bekommt wirklich tiefe Einblicke in das Handeln und Decken der RAF, teilweise erschreckend schonungslos.
    Für alle die diese Themen interessieren ist diess Buch ein "Muss".

    Fazit:
    Ein sehr spannendes Buch!

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    S
    SunshineBaby5vor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Alternative zu geschichtlichen Werken um einen tollen Einblick zu erhalten
    Spannende Aufbereitung in Romanform

    In dem Buch "Roter Herbst ´77 RAF 2.0" von Stefan Schweizer wird die Geschichte der zweiten RAF-Generation in Romanform aufgearbeitet. Dies gelingt dem Autor unglaublich gut.
    Die Ereignisse und Figuren der RAF wurden gründlich recherchiert und, soweit aus datenschutzrechtlichen Gründen möglich, realitätsgetreu in den Roman eingebaut. Natürlich sind Gespräche zwischen den Figuren fiktiv, machen aber deutlich wie es abgelaufen sein könnte, durch Rekonstruktion der Ereignisse. Dies ermöglicht tiefe Einblicke in die Planungen der Attentate, aber auch Fehlschläge. 
    Besonders gut hat mir gefallen, dass immer im Wechsel aus der Sicht der RAF, sowie aus Sicht des fiktiven Ermittlers Harry, erzählt wird. So erfährt der Leser was jeweils zeitgleich auf beiden Seiten erfolgte. 
    Wer sich für die RAF interessiert, aber keine Lust auf trockene Geschichtsbücher hat, kann sich mit diesem Buch einen detaillierten Überblick verschaffen, der durch die Emotionalität der Beschreibungen auch hängen bleibt.
    Spannender Roman, den ich weiterempfehle!

    Kommentare: 1
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    echs avatar
    echvor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Packender und schonungsloser Roman über die 2. Generation der RAF
    Packender und schonungsloser Roman über die 2. Generation der RAF

    Mit diesem Buch schließt der Autor Stefan Schweizer direkt an den Vorgänger "Roter Frühling 72: RAF 1.0" an. Grundsätzlich kann man das Buch auch ohne Vorkenntnisse aus dem ersten Buch lesen und verstehen. Allerdings hatte ich bei der Lektüre an der einen oder anderen Stelle doch so meine Probleme, die Handlungsweisen der Hauptfigur Harald "Harry" Grass nachvollziehen zu können, da mir Informationen zu seiner Vorgeschichte gefehlt haben. Daher empfiehlt es sich schon, die Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen.

    Erzählt wird hier die Geschichte der 2. Generation der RAF, die sich nach der Zerschlagung und Verhaftung der 1. Generation erst langsam formieren muss, dann aber schnell mit ersten Anschlägen auf sich aufmerksam macht. Die Entwicklung der neuen Generation findet dann im sogenannten "Deutschen Herbst" des Jahres 1977 ihren Höhepunkt, der aber zugleich auch mit einem kompletten Fehlschlag endet und somit den Abgesang dieser Generation einleitet. Anfang der 80er-Jahre sind dann auch die letzten Mitglieder der Generation verhaftet, getötet oder endgültig in den Untergrund abgetaucht.  

    Stefan Schweizer wählt hier einen ziemlich nüchternen Schreibstil und verschafft dem Buch dadurch einen fast schon dokumentarischen Charakter. Geschickt verknüpft er historische Tatsachen und eine fiktive Rahmenhandlung zu einem atmosphärisch dichten Gesamtbild, das mich auf ganzer Linie überzeugen konnte.
    Dabei ist er auch in seinen Beschreibungen zu den einzelnen Gewalttaten und Anschlägen ziemlich schonungslos und lässt hier wenig bis nichts aus.
    Die Namen der Terroristen der 2. Generation mussten hier aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes verfremdet werden, wer sich mit dem Thema RAF aber bereits beschäftigt hat, wird jedoch schnell merken, wer sich im Einzelnen dahinter verbirgt.
    Neben der Seite der Terrorristen wird natürlich auch der Seite der Ermittler und auch der Politk ein ziemlich breiter Raum eingeräumt, so das die Geschehnisse der damaligen Zeit aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet werden können.
    Sympathieträger sucht man hier allerdings vergebens. Jede Seite agiert ausgesprochen skrupellos, um ihre Interessen zu verteidigen und durchzusetzen. 
    Dies zeigt sich insbesondere in der Hauptfigur Harry Grass, der als Terrorismusexperte beim LKA in Stuttgart und beim Innenministerium beschäftigt ist und den Kampf gegen die RAF mit aller Härte und ohne Rücksicht auf Verluste führt. Dieser Fanatismus bringt nicht nur ihn, sondern auch seine Familie an den Rand ihrer Kräfte und sogar noch ein Stück darüber hinaus.

    Stimmiges und packendes Buch, das mit einer gekonnten Mischung aus Fakten und Fiktion absolut zu überzeugen weiß.

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    animsle1510s avatar
    animsle1510vor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Mitreisender spannungsgeladener Einblick in das Zeitalter RAF 1977
    RAF von beiden Seiten spannend beleuchtet

    Das Buch liest sich sehr leicht, denn es ist mit Spannung geschrieben und berichtet über die Hintergründe zum einen direkt aus der Führungsriege der RAF und zum anderen aus der Sicht eines wirklich unterhaltsamen und markanten Sonderermittlers. Ich habe viel durch das Buch gelernt, man bekommt tolle Infos, wie sich die Vorbereitung und Durchführung in den Köpfen der RAFler abgespielt hatte und auch fiebert man beim Ermittler Harald Grass mit. Sein Hauptziel ist es die RAF zur Strecke zu bringen und er ist mit vollem Eifer und Einsatz dabei, vergißt dabei des Öfteren sein Drum Herum und gerät immer wieder in schwierige Situationen. Besonders beeindruckend fand ich, dass die menschliche Seite, egal bei welcher Partei nicht zu kurz kam. Das Buch macht Spass und ist sehr lehrreich! Wäre toll, wenn es eine Fortsetzung von Harald Grass geben würde!

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    camilla1303s avatar
    camilla1303vor 8 Monaten
    RAF-Wissen spannend verpackt

    Der Kriminalroman „Roter Herbst 77 – RAF 2.0“ von Stefan Schweizer ist 2017 im SWB Media Publishing erschienen und beschäftigt sich mit der Thematik „40 Jahre Deutscher Herbst“, der vielen von uns noch immer im Gedächtnis ist.

    Die RAF-Terroristen der ersten Generation sitzen in der Justizvollzugsanstalt Stammheim als Überbleibsel der ersten Generation beschließen Andreas Baader, Gudrun Ensslin, Ulrike Meinhof und Jan-Carl Raspe aus der Gefangenschaft zu befreien. Daraufhin startet die Offensive 1977, die sowohl auf Seiten der linksradikalen Terroristen als auf Seiten der Polizei und der Ermittler Opfer fordert. Dazwischen ein Staatsschutz-Ermittler, Harald „Harry“ Grass, der selbst kein bürgerliches Leben führen möchte. Klassenkampf in Reinform, spannend erzählt.

    Stefan Schweizer überzeugt mit einem fesselnden Schreibstil. Ich konnte mir sowohl das Gefangenenleben der ersten Generation der RAF bildlich vorstellen, als auch Harrys Ausflug ins bürgerliche Leben. Nebenbei habe ich Parallelen zur Gegenwart gefunden. Die rechte Arbeiterschicht und das linke Bildungsbürgertum will sich nicht versöhnen, wobei die politischen Gesinnungen wohl heutzutage in beiden Schichten vorkommen.

    Auch die Planung der RAF-Aktionen habe ich gerne verfolgt und hier wird deutlich, dass Stefan Schweizer wirklich fundiertes Hintergrundwissen hat. Für sein Buch hat er Originalquellen verwendet. „Roter Herbst 77 – RAF 2.0“ besticht durch das Fehlen von 08/15-Zitaten, die in vielen anderen Büchern rund um Baader, Ensslin und Meinhof verwendet werden. So konnte ich viel Zusatzwissen rund um die RAF erlangen ohne mich in typischer Sachbuch-Manier zu langweilen. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung für alle LeserInnen denen der Begriff „Rote Armee Fraktion“ und Deutscher Herbst ein Begriff ist.

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    michael_kissigvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Ein sehr empfehlenswertes Buch über die Machenschaften der RAF und deren kranker Köpfe
    Klasse Buch-spannender Kriminalroman mit Originalhinweisen

    spannender Kriminalroman über die verschiedensten Gestalten/Köpfe der RAF. Eine mehr als gelungene Fortsetzung des 1.Bandes. Die Attentate werfen den sichtlich aus der Bahn geratenen und durchgeknallten Herrn Grass aus der Bahn. Er versucht alles um diese Köpfe zur Strecke zu bringen, egal ob legal oder illegal. Die RAF macht jedoch mit Ihren kranken Machenschaften weiter, völlig unbeeindruckt.

     

    Ein wirklich mehr als empfehlenswertes Buch wenn man etwas zum Thema RAF erfahren möchte.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu
    S
    Liebe LovelyBooks-Fans,

    ich möchte euch herzlich zur Buch-Verlosung und anschließenden Lese-Runde meines knallharten Politkrimis „Roter Herbst 77 - RAF 2.0“ aus dem Südwestbuch Verlag einladen. Der Krimi basiert auf historischen Tatsachen und ist nichts für schwache Nerven. Hardboiled, düsteres Noir und nicht alle Charaktere sind Sympathieträger! Menschen- und Frauen verachtendes Denken sind in der damaligen Zeit an der Tagesordnung - daran sollten die Leserinnen und Leser keinen Anstoß nehmen. Auch nicht an degenerierten Agenten des Staats, die selbst Gesetze brechen, um ihre Ziele zu erreichen. Brutalität und Skrupellosigkeit gehen Hand in Hand - auf beiden Seiten des Gesetzes! 

    Es gibt 10 Taschenbücher zu gewinnen! Die Bewerbungsfrist endet am 3. Dezember 2017. Der Lesebeginn startet am 15. Dezember 2017.

    Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten der Leserunde sowie zum Schreiben einer Rezension, nachdem ihr das Buch gelesen habt. Es wäre wünschenswert, wenn ihr vor eurer Bewerbung schon eine Leserunde und mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlicht habt.

    Ich werde an der Lese-Runde aktiv teilnehmen und stehe immer für Fragen und Diskussionen zur Verfügung.

    Leseprobe (unter Klick ins Buch) gibt es bei zum Beispiel bei Amazon unter

    https://www.amazon.de/Roter-Herbst-77-RAF-2-0-ebook/dp/B07122T14F/ref=asap_bc?ie=UTF8

    Kurz zum Buch:
    „Roter Herbst 77 – RAF 2.0“ ist die schonungslose Fortsetzung von „Roter Frühling 72 – RAF 1.0“. Die Anführer der Roten Armee Fraktion sitzen hinter Gittern. Die 2. Terroristen-Generation mordet brutaler als je zuvor. 1977 setzt die RAF alles auf eine Karte und greift Justiz, Finanzwelt und Wirtschaft an: Buback, Ponto und Schleyer. Ein palästinensisches Kommando entführt die Passagiermaschine „Landshut“. Doch der Staat bleibt hart: keine Freilassung der RAF-Gefangenen! Staatsschutzermittler Harald Grass versucht wieder verzweifelt, die RAF zur Strecke zu bringen. Seine Karriere verläuft steil nach oben. Auch privat läuft alles bestens. Er gründet eine Familie und erwirbt ein schickes Eigenheim. Die RAF-Offensive wirft ihn aber aus der Bahn. Drogen- und Alkoholmissbrauch machen ihn zur tickenden Zeitbombe. Außerdem trachtet ihm die RAF nach dem Leben. 

    Bitte schickt mir eine E-Mail an stefan.schweizer0511@gmail.com, wo ihr im Falle eines Gewinns eure Rezension hinterlegen würdet und beantwortet folgende Frage im Thread:
    In welchem Jahr fand der sogenannte "Deutsche Herbst" statt?


    Ich freue mich schon auf eine spannende Leserunde mit euch.

    Herzliche Grüße

    Stefan Schweizer
    abetterways avatar
    Letzter Beitrag von  abetterwayvor 7 Monaten
    Zur Leserunde
    S
    Liebe LovelyBooks-Fans,

    ich möchte euch herzlich zur Buch-Verlosung und anschließender Lese-Runde meines Politkrimis „Ritter und die PKK“ aus dem Südwestbuch Verlag einladen. Es gibt 3 Taschenbücher zu gewinnen! Die Bewerbungsfrist endet am 14. Juni 2017. Der Lesebeginn startet am 23. Juni 2017.

    Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten der Leserunde sowie zum Schreiben einer Rezension, nachdem ihr das Buch gelesen habt. Es wäre wünschenswert, wenn ihr vor eurer Bewerbung schon eine Leserunde und mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlicht habt.

    Ich werde an der Lese-Runde aktiv teilnehmen.

    Das ist kein geeignetes Buch für Fans von leichter Krimi-Kost und "normalen" Regionalkrimis. Es gibt einen charakterlich nicht ganz einwandfreien Protagonisten. Außerdem werden im Roman aktuelle politische Bezüge hergestellt und vertieft behandelt. Dasselbe gilt für wichtige historische Zusammenhänge, die den Krieg in Syrien und den Konflikt zwischen der Türkei und der PKK bestimmen.

    Leseprobe (unter Klick ins Buch):
    http://www.amazon.de/Ritter-die-PKK-Stefan-Schweizer-ebook/dp/B00OS8XPKM/ref=asap_bc?ie=UTF8

    Kurz zum Buch:
    Anschlag auf die Großbaustelle in der Landeshauptstadt Baden-Württembergs! Kriminalhauptkommissar Alexander Ritter vom Staatsschutz der Kripo Stuttgart und sein Kollege Richard Epple ermitteln unter Hochdruck. Freunde und Feinde des despotischen Herrschers Baschar al-Assad haben den Bürgerkriegsschauplatz Syrien mitten ins Herz Europas getragen. Und im Musterländle lernt man, dass der Nahe Osten vor der Haustüre liegt. Wer ist Freund und wer ist Feind? Die kurdische PKK, die syrische FSA und der türkische Geheimdienst MIT liefern sich auf schwäbischem Boden ein heißes Stelldichein. Als das türkische Generalkonsulat Anschlagsziel wird, drohen Tote! Ritter sitzt zwischen allen Stühlen, zumal der politische Druck wächst. Und: ist auf seinen Freund und Kollegen Epple Verlass oder kocht der sein eigenes Süppchen? Zudem buhlen seine Langzeit-Freundin Jana und die Umweltschützerin Amelie um seine Liebe – Ritter muss sich entscheiden! Eine Nervenprobe, die Ritter an den Rand seiner Kräfte führt.
    Bitte schickt mir eine E-Mail an stefan.schweizer0511@gmail.com, wo ihr im Falle eines Gewinns eure Rezension hinterlegen würdet und beantwortet folgende Frage im Thread:
    Wie heißt der langjährige Anführer der PKK, der 1999 in Kenia verhaftet wurde und seitdem in der Türkei im Gefängnis sitzt?


    Ich freue mich schon auf eine spannende Leserunde mit euch.

    Herzliche Grüße

    Stefan Schweizer
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    S
    Liebe LovelyBooks-Fans,

    ich möchte euch herzlich zur Buch-Verlosung und anschließenden Lese-Runde meiner Kurzgeschichte „Electro“ einladen. „Electro“ ist vor allem für Leserinnen und Leser, die elektronische Musik mögen und sich gerne am Wochenende in der Scene und in Clubs aufhalten. Oder für besorgte Eltern, die gerne wissen wollen, was ihre Kinder womöglich an den Wochenenden erleben.

    Zur Kurzgeschichte: Tommy hat beinahe das Wochenende verschlafen. Nachts eilt er in den Electro-Club und pfeift sich schnell eine starke Ecstasy rein, da er Angst hat, dass das Wochenende sonst vorbei ist, ohne dass er auf seine Kosten gekommen ist. Im Club wird er von Mark, einem jungen Dealer blöd angemacht, der ihn erstens wegen seines Alkoholkonsums im Zusammenhang mit Ecstasy rüffelt, da die Scene solches Verhalten nicht gut heißt. Zweitens stichelt er, dass Tommy für einen Schluck Liquid E zu alt wäre. Tommy möchte kein Liquid E probieren, aber er will auch nicht vor Mark als alter Mann dastehen, der nichts verträgt. Denn Tommy weiß, dass er schon Pillen geschluckt hat, als Mark noch nicht auf der Welt war. Nach dem Liquid E geht es Tommy phantastisch, und er reiht sich in die orgastischen Tänze ein. Bis ihm urplötzlich schwarz vor Augen wird, und er auf der Tanzfläche kollabiert. Kurz vor dem Abtreten gesteht Tommy sich ein, dass er zu alt ist und nicht mehr hierher gehört.

    Leseprobe:
    Als Tommy die Pille trocken runterschluckte, musste er einen Würgereiz unterdrücken und es überkam ihn schlagartig die Einsicht, dass seine besten Tage vorbei waren. Das gab ihm einen kurzen Stich ins Herz, den er sofort mit einem eigenartigen Würgegeräusch verdrängte. Er gehörte zu den Veteranen einer Szene, die niemand mehr für voll nahm. Die meisten Kids trugen heute die Baseballkappen verkehrt herum und hatten Hosen an, die Einblicke bis zum Spalt gewährten. Dabei verehrten sie einen Sprechgesang, der ihm immer fremd geblieben war und bleiben würde. Die wenigen Raver, die es noch gab, waren Mitte oder Ende der Achtziger Jahre noch nicht einmal geboren. Eigentlich handelte es sich bei Elektroclubs und Rave-Events um nostalgische Veranstaltungen für Leute, die nicht einmal im Ansatz wussten, wie es früher einmal abgegangen war. Er erschauderte – kurz aber heftig. Das lag an der bitteren Pille - in doppeltem Sinne. Dem Dollar und seiner Selbsterkenntnis. Pfui Teufel, sollte doch beides der Teufel holen.
    Es war spät/3.37 Uhr/In der Nacht von Samstag auf Sonntag.
    Es herrschte eine eigentümliche Stimmung. Der Montag nahte unaufhaltsam und noch klammerten sich die Menschen verzweifelt an die wenigen Wonnen des Wochenendes. Gut zwei Stunden, dann schloss das „Beats“ und er würde sich auf den Weg zur Afterhour machen. Die ging bis Punkt zwölf Uhr mittags. Auf dem Heimweg begegnete er meist frömmlerischen Kirchgängern mit von der Predigt verzückten Blicken, die brav ihre sonntägliche Pflicht erfüllten und ihn mit skeptischen Blicken musterten, da er weder wie ein verwahrloster Jugendlicher, aber auch nicht wie ein vertrauenswürdiger Erwachsener aussah. Das war vielleicht insgesamt sein Problem, dass er sich nicht entscheiden konnte, was er sein wollte.
    „Die Dollars sind mit Peyote bestrichen“, versicherte ihm der südländisch aussehende Dealer.
    Uff, Peyote – das hatte ihm gerade noch gefehlt. Vom Psychedelischem hatte er ein für alle Mal die Schnauze voll. Diese Zeiten waren längst vorbei. Seine Welle der Erkenntnis lag schon lange hinter ihm. Aber es gab für alles ein Comeback und Retro war in – auch in der Rave-Scene.
    „Echt krasses Zeug!“
    Klar, wer würde schon zugeben, schlechtes Zeug zu verticken. Alle versprechen einem, dass ihre Ware von erlesenster Qualität ist, um die horrenden Preise zu rechtfertigen.
    „Hoffentlich!“
    Er gab sich kurz angebunden, und um sich nicht noch mehr Geschwätz mit Balkanakzent anhören und machoides Imponiergehabe geben zu müssen, ging er langsamen Schritts in den Club zurück und hoffte, dass die Pille schnell und heftig wie eine kleine Wasserstoffbombe einschlug. Er war spät dran, hatte den Abend verschlafen und sogar den Wecker überhört. Je älter er wurde, desto mehr setzten ihm die Strapazen der Arbeitswoche zu, die er eigentlich nur auf sich nahm, um sich am Wochenende belohnen zu können. Der massive Türsteher mit Meister Propper Glatze und schwarzer Lederjacke, der die Szene beobachtet hatte, da er am Pillenverkauf prozentual beteiligt wurde, schenkte ihm ein verächtliches Lächeln, schnipste seine Zigarette zwanzig Zentimeter an ihm vorbei und öffnete mit falscher Ergebenheit die Türe. Dann umfing ihn eine Wand aus Dunkelheit und dumpfen Geräuschen und der Bauch des schäbigen Clubs hatte ihn verschluckt. Er tastete sich die ihm wohlbekannten Treppen hinunter. Eine orgastische Woge von Musik und Licht näherte sich ihm. Er spürte bereits erste Anflüge des Aufzugs, oder bildete er sich das nur ein?
    … hoch – runter – hoch – runter – hoch …
    Er war ein wenig wacklig auf den Beinen, und er hatte ein Grinsen im Gesicht. Dann war er wieder vollkommen klar und stark. Das reizvolle Changieren der Realitätsebenen hielt eine Weile an und spielte mit ihm, bis die Pille voll einschlug.

    Zur Hauptfigur: Tommy ist 40 Jahre alt und schlägt sich immer noch die Nächte an den Wochenenden in den Electro-Clubs um die Ohren. Dann schießt er sich mit Drogen wie Ecstasy und Amphetaminen ab, um sich und den anderen zu beweisen, dass er dazugehört, denn Tommy ist ein Veteran der Techno-Bewegung, und seit vielen Jahren ein Freizeit-User. Unter der Woche geht er einem einfachen Beruf als Fabrikarbeiter nach, der ihn nicht erfüllt, sondern auffrisst. Tommy verfügt über keine festen Bindungen, die ihn auffangen. So bietet das Wochenende die einzige Möglichkeit, der traurigen und seine Seele zerdrückenden Realität zu entfliehen. Tommy merkt, dass er die Drogen nicht mehr gut verträgt und dass das Nachtleben für ihn inzwischen zu anstrengend ist. Außerdem findet er im kalten Neonlicht und in den dunklen Ecken der Electro-Clubs weder menschliche Ansprache noch menschliche Wärme. Er hat dennoch Angst, diese letzte Bastion der Freiheit zu verlieren, wobei er weiß, dass ihm dann nichts mehr bleibt.

    Es gibt 15 ebook Ausgaben (pdfs) zu gewinnen! Die Bewerbungsfrist endet am 25. Mai 2017. Der Lesebeginn startet am 1. Juni 2017.
    Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zum Schreiben einer Rezension, nachdem ihr die Kurzgeschichte gelesen habt. Es wäre wünschenswert, wenn ihr vor eurer Bewerbung schon eine Leserunde und mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlicht habt. Ich werde an der Lese-Runde aktiv teilnehmen und stehe immer für Fragen und Diskussionen zur Verfügung.
    Bitte schickt mir eine E-Mail an stefan.schweizer0511@gmail.com, wo ihr im Falle eines Gewinns eure Rezension hinterlegen würdet und beantwortet folgende Frage im Thread:
    Was versteht man unter Liquid E?
    Ich freue mich schon auf eine spannende Leserunde mit euch. Natürlich sind auch alle herzlich zur Leserunde eingeladen, die kein Exemplar gewinnen, aber dennoch mitmachen wollen.

    Herzliche Grüße

    Stefan Schweizer
    Zur Leserunde

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