Stefan Seitz Das Unkrautland, Band 3: Die Gipfel der Schwefelzinnen

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Inhaltsangabe zu „Das Unkrautland, Band 3: Die Gipfel der Schwefelzinnen“ von Stefan Seitz

Primus und Plim machen sich auf zu den Schwefelzinnen. Dort ist die sagenumwobene Nebelfee schon seit Tausenden von Jahren gefangen. Doch auch Primus' Erzfeind, der finstere Ruven Rabenstein, befindet sich auf der Suche nach ihr. Der Weg zu den Schwefelzinnen birgt allerhand Tücken: gefräßige Trolle, hinterhältige Berggeister und die Spindelwand, die es zu erklimmen gilt. In der verlassenen Festung des Eiskönigs kommt es schließlich zu einem letzten Kampf mit Rabenstein...

Die lange Wanderung durch den Schnee und auf die Berge ist Mühsam. Das Lesen war es manchmal auch. Super Auflösung und Lust auf Fortsetzung!

— JamesVermont

Ein geniales Ende dieser Reihe. Hätte gerne noch mehr erlebt mit Primus und Miss Plim. Ich liebe diese Reihe.

— KayvanTee

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  • Das Unkrautland - Band 3

    Das Unkrautland, Band 3: Die Gipfel der Schwefelzinnen

    LilaLeseecke

    13. July 2013 um 22:34

    Story und Charaktere: Dies ist bereits der dritte Band, rund um das Abenteuer von Primus und Plim, die nach wie vor auf den Spuren der Nebelfee wandeln und diese zu finden versuchen. Mit „Die Gipfel der Schwefelzinnen“ sind wir am Höhepunkt der Geschichte angekommen. Zusammen mit Plim macht Primus sich auf den Weg, die sagenumwobenen Schwefelzinnen zu besteigen. Das ist gar nicht so leicht, stellen sich ihnen doch immer wieder neue Hindernisse in den Weg. Auch ihr alter Widersacher – Rabenstein – taucht wieder auf und liefert sich ein Wettrennen mit den beiden, ohne, dass sie etwas davon ahnen. Primus und Plim müssen es mit Nebelgeistern aufnehmen, Trollen, eine Nacht im seltsamen Dorf Elderley verbringen und so manchen Klippensturz abwenden. Ob sie am Ende ihr Ziel erreichen und ob sie tatsächlich die Nebelfee finden – das findet selbst heraus. Viel muss ich an dieser Stelle zu den Charakteren nicht mehr sagen. Primus und Plim sind auch in diesem Band wieder die beiden Hauptcharaktere, die man schon über die ersten beiden Bände sehr gut kennen gelernt hat. Primus verwandelt sich in diesem Abenteuer besonders häufig in eine Fledermaus, um die Gegend auszukundschaften, während Plim zeternd alleine an der Felswand zurückbleibt. Meckern, motzen und maulen gehört auch hier wieder in jedem Gespräch zum guten Ton. Da wir es dieses Mal wieder mit einem Gegenüber zu tun haben, den wir aus dem ersten Band bereits kennen, brauche ich auch hier nicht viel hinzuzufügen. Rabenstein ist rasend wütend und das merkt man ihm auch an. Während er sich durch den Stollen arbeitet, steigt seine Wut ins Unermessliche. Als er schließlich auf Primus trifft, kann er nicht einmal mehr klar denken, so sehr wird er von der Wut beherrscht. Ein wirklich dunkler Geselle, mit dem wir es hier wieder zu tun bekommen. Als Nebencharaktere werden dieses Mal nicht so sehr die Mitbewohner von Primus und Plim in den Vordergrund gestellt, sondern andere Figuren, denen die beiden auf ihrem Weg begegnen. Snigg und Bucklewhee werden eher zu Randfiguren, die zwar hin und wieder ihren kleinen Auftritt haben, aber dieses Mal ziemlich im Hintergrund verschwinden. Was mir besonders gefallen hat:  Besonders gefällt mir an dieser Reihe, dass die drei Geschichten eigentlich ein einziges wunderbares Abenteuer wiedergeben. Natürlich funktioniert auch hier der Text wieder für sich genommen, ist aber mit Sicherheit noch schöner zu lesen, wenn man die Vorgängerbände kennt, um den dritten Teil als Höhepunkt dieser Reihe verstehen zu können. Stefan Seitz nimmt hier und da immer wieder Bezug zu den vorangegangenen Bänden, um eventuelle Wissenslücken zu füllen, was aber nie störend oder aufgesetzt wirkt, sondern ganz natürlich integriert wurde. Da die Sprache auch hier wieder sehr einfach gehalten wurde, haben auch am dritten Abenteuer jüngere Leser oder Zuhörer von Vorlesemamas und -papas sicher jede Menge Spaß. Was mir nicht so gut gefallen hat: In diesem Band fehlte mir das Abenteuer der Nebencharaktere. Während wir in Band 1 Snigg und in Band 2 Bucklewhee auf einem Streifzug begleiten, der unweigerlich auch immer etwas mit dem Abenteuer von Primus und Plim zu tun hat, hatte ich gehofft, dieses Mal vielleicht der Vogelscheuche Chuck folgen zu dürfen, wenn er durch das Unkrautland streift. Zwar hat Stefan Seitz versucht, die Charaktere wieder zu integrieren, indem er erzählt, was sie zuhause so machen, während Primus und Plim unterwegs sind, aber das war einfach nicht dasselbe. Der Charme dieser kleinen Nebengeschichten hat mir hier wirklich gefehlt. Gestaltung:  Primus steht auf einer Brücke, mitten in einem Gebirge und sieht nicht sonderlich belustigt aus. Kein Wunder, ist es dort oben doch auch total gefährlich, wie wir aus den vorangegangen Bänden bereits wissen. Dieses Mal finde ich das Cover sehr schön gelungen und auch passend zum Inhalt. Es transportiert die Atmosphäre der Geschichte schon, bevor man das Buch überhaupt aufgeschlagen hat. Neu in diesem Buch ist die Innengestaltung. In einigen Kapiteln finden sich Bilder von Primus und Plim, die mir zwar sehr gut gefallen haben, aber doch etwas spät kamen. Dadurch, dass ich mir beim Lesen der ersten beiden Bände vor allem von Plim bereits ein eigenes Bild gemacht hatte (Primus war ja auf allen Covern abgebildet), wirkten die Bilder nun störend auf mich, passt Plim doch überhaupt nicht in das Bild, das in meinem Kopf entstanden ist. Außerdem finde ich die Anzahl der Bilder (5, wenn ich mich recht erinnere), nicht zum Umfang von 303 Seiten passend. Zwei Bände ohne und ein Band mit Bildern – das liegt mir nicht. Wertung:  Ein sehr schönes Finale, das uns hier in diesem Band geliefert wurde. Da ich allerdings wirklich die charmante Nebenerzählung der Nebencharaktere vermisse, ich nicht weiß, warum es im dritten Band plötzlich Bilder gibt und diese nicht mit meiner Vorstellung zusammenpassen wollen, gebe ich Stefan Seitz für den dritten Band um das Unkrautland 4 Lila-Lesesterne.

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  • Rezension zu "Das Unkrautland - Teil 3" von Stefan Seitz

    Das Unkrautland, Band 3: Die Gipfel der Schwefelzinnen

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    03. April 2012 um 08:20

    Inhalt: Noch immer sind Primus und Plim dem Geheimnis der Nebelfee auf der Spur. Nach ihrem Abenteuer in der Schwarzen Hütte sind sie nun endlich im besitzt von Magnus Ulmes Buch, das ihnen den Weg in den Palast des Eiskönigs weist. Wie nicht anders zu erwarten, machen die beiden sich auf den Weg dorthin. Doch dieser Weg ist gefährlich und Primus und Plim sind nicht allein auf ihrer Jagd nach der Nebelfee… Meine Meinung: Dieses Buch habe ich wieder mit meinem Sohn zusammen gelesen. Was haben wir beide mit Miss Plim im Schneesturm gezittert und mit Primus das Rätsel um den blauen Honig zu entschlüsseln versucht. Wir haben die Augen verdreht über Chuck, die pingelige Vogelscheuche und Taddel und Mills, die beiden vorlauten Kröten. Wir haben über Snigg, den verfressenen Kürbis gelacht und uns über Bucklewhee, den staatlich geprüften Präzisionsweckvogel amüsiert. Wir haben Fappner, den Storch aus Erdeley kennen gelernt und uns mit Primus über den geheimnisvollen See gewundert. Wir haben mit Plim und den Trollen gewürfelt und mit Primus und Nieve über ein paar anderen Würfeln gehockt…. Stefan Seitz schafft es mit seiner sehr bildhaften Schreibweise, das Unkrautland lebendig werden zu lassen. Sicher, das Ende kam etwas abrupt, doch darf man natürlich auch nicht vergessen, dass es sich hierbei um ein Kinderbuch handelt. Die Geschichte um die Nebelfee ist mit diesem 3. Teil der Reihe abgeschlossen, doch tut sich im letzten Kapitel ein neues Rätsel auf, das auf eine Fortsetzung hoffen lässt. Fazit: Wer das Unkrautland bisher nicht kennt, sollte sich dringen auf die Reise dorthin begeben. Von mir eine unbedingte Leseempfehlung! Die Reihenfolge der einzelnen Bände: 1. Auf den Spuren der Nebelfee 2. Das Geheimnis der Schwarzen Hütte 3. Die Gipfel der Schwefelzinnen

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  • Rezension zu "Das Unkrautland - Teil 3" von Stefan Seitz

    Das Unkrautland, Band 3: Die Gipfel der Schwefelzinnen

    anette1809

    03. March 2012 um 17:57

    Nach den ersten beiden Abenteuern von Primus und seinen Freunden geht es in "Die Gipfel der Schwefelzinnen" im direkten Anschluss an das Ende von "Das Geheimnis der Schwarzen Hütte" auf ihrer Suche nach der sagenumwobenen Nebelfee weiter. Mysteriöse Hinweise führen Primus und Plim in das Bleigebirge, wo sich der größte Teil der Handlung abspielt. Trotzdem kommen auch in dieser Geschichte liebgewonnene Charaktere wie das Huhn Bucklewee, die Vogelscheuche Chuck, der Kürbis Snigg und Plims Kröten Taddel und Mills nicht zu kurz, da neben dem Haupthandlungsstrang immer wieder ein Blick auf das Geschehen in Primus' Hütte und Plims Hexenhaus geworfen wird. Wobei man die anderen Charaktere gar nicht vermisst, wenn es zwischen Primus und Plim nicht nur zum gewohnt witzigen Schlagabtausch, sondern auch zum ersten Kuss kommt ;) Im Gegensatz zu den beiden ersten Geschichten rund um Primus, Plim und ihren Freunden konnte mich ihr neuestes Abenteuer leider nicht ganz so stark fesseln. Die Charaktere sind zwar wie immer äußerst liebenswert gezeichnet und mit einem schrägen Humor ausstaffiert, der in zahlreichen dialoglastigen Szenen sehr gut zum Vorschein kommt, aber das eigentliche Abenteuer war mir insgesamt zu flach und geradlinig, es baut sich kein Spannungsbogen zum Ende hin auf, der einen gebannt auf das nächste Abenteuer warten lässt. Die Vorbereitungen zu Primus' und Plims Reise nehmen gut ein Drittel des gesamten Buches ein und sind spannender und detaillierter zu lesen als ihr eigentliches Abenteuer im Bleigebirge. Die Fieslinge und dunklen Charaktere wie Magnus Ulme und der Narr kommen für meinen Geschmack in dieser Story viel zu kurz, auch wenn sich hier andere Geheimnisse andeuten und neue Protagonisten eingeführt werden. Doch die neuen Charaktere werden bei weitem nicht so detailliert vorgestellt, wie man es von anderen Protagonisten aus den Vorgängerbänden gewohnt ist und die Geschichte hätte - auch was die empfohlene Altersklasse angeht - gerne noch etwas düsterer und mysteriöser ausfallen dürfen, da das Stammpublikum die Helden nun bereits seit zwei Abenteuern begleitet und mit ihnen herangewachsen ist. Das Cover stammt wie bereits bei den beiden Vorgängerromanen aus der Feder des Autoren Stefan Seitz. Die beiden anderen Motive haben mir zwar etwas besser gefallen, dafür punktet die dritte Geschichte aus dem Unkrautland zum ersten Mal mit schwarzweiß Illustrationen im Inneren des Buches. Auch wenn "Die Gipfel der Schwefelzinnen" in meinen Augen nicht an die Qualität der ersten beiden Geschichten heranreicht, so ist es insgesamt doch ein lesenswertes und märchenhaftes Abenteuer aus dem Unkrautland, in dem einige Handlungsfäden ihren Abschluss finden und neue gewebt werden, so dass es auf jeden Fall Potential für fortführende Abenteuer gibt, bei denen Stefan Seitz hoffentlich wieder aus dem Vollen schöpft. Reihen-Info: Auf den Spuren der Nebelfee Das Geheimnis der Schwarzen Hütte Die Gipfel der Schwefelzinnen Weitere Infos: Webseite zur Reihe: unkrautland.com

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  • Rezension zu "Das Unkrautland - Teil 3" von Stefan Seitz

    Das Unkrautland, Band 3: Die Gipfel der Schwefelzinnen

    jucele

    23. November 2011 um 19:47

    Geradewegs in die Eisregionen weisen die uralten Schriften und beschreiben einen Weg voller Hindernisse, Geheimnisse und Mysterien. Das, wonach Primus und Plim schon so lange forschen, scheint zum Greifen nahe. Aber die Berge sind tückisch. Geister durchstreifen die Schluchten, Trolle bevölkern die Hänge und in den Tiefen des sagenumwobenen Bleigebirges schlummern Mächte, die noch rätselhafter sind, als die schier endlosen Stollen. Dennoch, der Entschluss steht fest, und die Suche nach den Überresten eines längst vergessenen Zeitalters beginnt. (Klappentext) . Kritik . Mit "Die Gipfel der Schwefelzinnen" hat der Autor Stefan Seitz den dritten Teil um Primus und Plims Abenteuer im Unkrautland veröffentlicht. Die Suche nach der Nebelfee geht weiter und auch ein längst besiegt geglaubter Feind tritt wieder auf den Plan. . Die originelle Geschichte der liebenswerten Darsteller Primus und Plim knüpft direkt an die Ereignisse aus dem zweiten Band "Das Geheimnis der schwarzen Hütte" an. Mit seiem flüssigen und doch so bildgewaltigen Schreibstil erzählt uns Lesern der Autor Stefan Seitz die Abenteuer, die Primus und Plim auf der Suche nach der seit Jahrtausenden verschollenen Nebelfee erleben. . Die skurrilen Protagonisten haben wieder einmal ein paar unglaubliche Abenteuer zu bestehen, um das große Geheimnis des Unkrautlandes zu lüften. Die Schauplätze der Handlung, sei es Primus' Turm, Plims Hexenhäuschen oder das sagenhafte Bleigebirge, entstehen schnell vor dem inneren Auge. Für jüngere Leser sind zusätzlich einige Zeichnungen enthalten, die die Vorstellungskraft anregen. Das sprachliche Talent des Autors trägt die zauberhafte Geschichte und beeindruckt schnell. Auch jüngere Leser haben schnell Spaß an der Geschichte und können dieser spielend folgen. Interessant ist ebenfalls der Aspekt, dass der Autor eine gewählte, manchmal sogar altertümliche Umgangssprache benutzt. Diese kommt besonders bei den erfrischenden Dialogen der beiden Hauptdarsteller zum Tragen. Fein eingestreute Situationskomik zaubert oftmals ein leises Lächeln in das Gesicht der Leserschaft. . Trotz des spannenden Plots verläuft der Spannungsbogen recht flach. Hat es der Autor in den beiden ersten Bänden durchaus geschafft, Szenen, die die Leser an die Geschichte fesseln, zu konzipieren, bleibt diese Spannung dieses Mal auf der Strecke. Zwar erleben die gelungenen Figuren einiges auf ihrer abenteuerlichen Reise, trotzdem kommt es kaum zu actionreichen Szenen. Selbst als ein längst besiegt geglaubter Feind wieder auf den Plan tritt, laufen die beiden Handlungsstränge komplett getrennt voneinander ab. Mit einer anderen Umsetzung des wirklich originellen Plots hätte die Geschichte deutlich mehr Spannung bieten können. Auch das Ende der rätselhaften Geschichte war für eingefleischte Fans des Unkrautlandes enttäuschend. Auf den letzten Seiten angekommen, war die Erwartung auf ein Auflösen der Geschichte kaum vorhanden, wie sollte es der Autor schaffen, in seiner gewohnten Art da noch die Lösung zu präsentieren? Er hat es geschafft. Leider machte sich beim Lesen dann doch das Gefühl breit, da hätte jemand die Lust verloren. Hoffnung macht dann allerdings ein neues Rätsel, das sich Primus offenbart. Das schürt die Hoffnung, bald wieder von einem fantastischen Abenteuer aus dem Unkrautland zu lesen. . Die Zeichnung seiner Protagonisten ist dem Autor wieder einmal glänzend geglückt. Der Fokus liegt diesesmal auf Primus und Plim, beide bestehen fast alleine die ihnen gestellten Abenteuer. Liebevoll konzipiert, kann der Leser nicht anders, als diese beiden skurrilen Figuren in sein Herz zu schließen. . Am Beginn der Geschichte trifft der Leser auch wieder auf die beliebten Figuren wie den stattlich geprüften Präzensionswecker Bucklewhee, den Kürbis Snigg, Plims Vogelscheuche Chuck und die aufdringlichen Kröten Taddel und Mills. Leider begleiten diese ihre Freunde diesmal nicht auf der Reise und fehlen einfach. Neue Bekanntschaften werden leider auch nicht mehr so detailliert, wie die Leser es gewohnt sind. Als Leser ist man da doch in den ersten beiden Bänden sehr vom Autor verwöhnt worden. . Das Cover zeigt eine Szene aus dem Buch und hier merkt der Leser die Liebe, die der Autor in seine Figuren invertiert haben muss. Geheimnisvoll und düster sieht der Betrachter einen Ausschnitt aus den Bleibergen und den unvergleichlichen Primus. Im Buch selber ist eine detaillierte Karte des Unkrautlands abgebildet. Kapitel in einer angenehmen Länge sowie wunderschöne Zeichnungen machen das Buch auch schon für jüngere Leser interessant. . Fazit . Mit dem dritten Teil "Die Gipfel der Schwefelzinnen" seiner Geschichten um das Unkrautland konnte der Autor Stefan Seitz die zauberhafte Geschichte um Primus, Plim und eines der größten Geheimnisse des Unkrautlands lüften. . Insgesamt überzeugt der Autor durch seinen Ideenreichtum und die zauberhaft konzipierten Charaktere. Zwar gibt es im dritten Band einige Schwächen, dennoch ist die Geschichte um die fantastischen Figuren unbedingt lesenswert. Wer die ersten beiden Teile um das Unkrautland gelesen hat, sollte in jedem Fall auch zum dritten Teil greifen. Wer dies noch nicht getan hat, sind die ersten beiden Teile "Auf den Spuren der Nebelfee" und "Das Geheimnis der schwarzen Hütte" definitiv ans Herz zu legen, um diese genüsslich zu verschlingen. . Die Schwächen des dritten Bandes habe ich schnell verziehen und hoffe nun auf eine baldige Fortsetzung, um auch ein neues Geheimnis gelüftet zu sehen. Hoffentlich wieder in der alten Form des Autors. . Ein Besuch auf der Homepage des Unkrautlandes lohnt sich übrigens immer! . Im Dezember 2012 wird "Auf den Spuren der Nebelfee" als Taschenbuchausgabe vom CARLSEN Verlag veröffentlicht. . Das Unkrautland: . Band 1: "Auf den Spuren der Nebelfee" Band 2: "Das Geheimnis der schwarzen Hütte" Band 3: "Die Gipfel der Schwefelzinnen" . Gebundene Ausgabe: 303 Seiten ISBN-13: 978-3981317152 Vom Hersteller empfohlenes Alter: 10 - 12 Jahre http://www.cleon-verlag.de http://www.unkrautland.com

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  • Rezension zu "Das Unkrautland - Teil 3" von Stefan Seitz

    Das Unkrautland, Band 3: Die Gipfel der Schwefelzinnen

    Marie1990

    14. November 2011 um 11:19

    Geradewegs in die Eisregionen weisen die uralten Schriften und beschreiben einen Weg voller Hindernisse, Geheimnisse und Mysterien. Das, wonach Primus und Plim schon so lange forschen, scheint zum Greifen nahe. Aber die Berge sind tückisch. Geister durchstreifen die Schluchten, Trolle bevölkern die Hänge und in den Tiefen des sagenumwobenen Bleigebirges schlummern Mächte, die noch rätselhafter sind, als die schier endlosen Stollen. Dennoch, der Entschluss steht fest, und die Suche nach den Überresten eines längst vergessenen Zeitalters beginnt. Auch der dritte Band der "Unkrautland"- Reihe entführt den Leser wieder in ein phantastisches und spannendes Abenteuer. Die Handlung ist diesmal nicht ganz so phantastisch wie sonst, aber dennoch sehr unterhaltsam. Ab der ersten Seite ist man wieder direkt im Geschehen und knüpft nahtlos da an, wo der letzte Band aufgehört hat. Durch viele Illustrationen im Buch kann man sich die Bewohner des Unkrautlandes nun besser vor dem geistigen Auge vorstellen, da sie sehr lebendig und detailreich gezeichnet wurden. Das Ende scheint in sich abgeschlossen, aber dennoch sind Fragen aufgeworfen, die hoffentlich in weiteren Bänden dieser schönen Reihe aufgelöst werden. In diesem Band liegt das Augenmerk hauptsächlich auf Primus und Plim, sodass die anderen Bewohner etwas in den Hintergrund geraten, was aber nicht schlimm ist, da die Geschichte zwischen Plim und Primus ausreicht, um Spannung zu schaffen. Alles andere wäre überfrachtet gewesen. Auch in diesem Band hat es wieder sehr viel Spaß gemacht ihnen bei ihren Neckereien und witzigen Dialogen zu folgen. Sprachlich versprüht dieses Buch wieder viel Witz und Magie, sodass ich es zügig durchschmökern konnte, ohne auf irgendwelche Längen zu stoßen, die den Lesefluss gebremst haben. Das Cover sieht wieder sehr ansprechend aus und passt sehr gut zur Geschichte.

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  • Rezension zu "Das Unkrautland - Teil 3" von Stefan Seitz

    Das Unkrautland, Band 3: Die Gipfel der Schwefelzinnen

    Wolfspeaker

    11. November 2011 um 12:55

    Mit „Die Gipfel der Schwefelzinnen“ führt Stefan Seitz (endlich) die Geschichte um Primus und Plims Suche nach der Nebelfee weiter. Das Cover zeigt eine Szene aus dem Buch: Primus auf einer Hängebrücke in den Schwefelzinnen, während ihm ein wichtiges Papier davonflattert. Ein Cover im Stil der ersten zwei Bände – auch wenn mir die Szenen dort besser gefallen haben. „Die Gipfel der Schwefelzinnen“ schließt quasi direkt an „Das Geheimnis der schwarzen Hütte“ an. Es beginnt mit den Untersuchungen des Buches von Magnus Ulme, das Primus und Plim in „Das Geheimnis der schwarzen Hütte“ erbeutet haben, ein Buch, das den Weg zu den Schwefelzinnen beschreibt. Eine Tatsache, die die beiden in die Planung der nächsten Expedition stürzt. Eine Expedition mit der die beiden früher starten als erwartet: Aus Anfang des Frühjahrs wird sofort, nachdem ein mysteriöser Fiedler versucht, Primus mit Hilfe einer magischen Fiedel seine Geheimnisse zu entreißen und die Informationen in der aktuellen Ausgabe des Zauberzirkels auf die Rückkehr ihres alten Gegners Rabenstein hindeuten. Die Geschichte hat mich genauso schnell in den Bann gezogen, wie es die Geschichte in den anderen zwei Bücher getan haben. Und auch wenn das Lesen der vorherigen Bände schon länger her ist, findet man sich als Leser schnell mitten im Geschehen wieder. Als Leser trifft man auf alte, liebgewonnene Bekannten, wie das Knochenhuhn Bucklewhee, der Kürbis Snigg, Plims Vogelscheuche Chuck sowie die lästigen Hexenkröten Taddel und Mills, die auch hier wieder ihre amüsanten Rollen spielen und die Geschichte vor dem inneren Auge des Lesers lebendig werden lassen. So kann man die Geschehnisse in Plims Hexenhaus fast sehen – und mit Stefan Seitz Zeichnungen – sowohl auf dem Cover, als auch im Buch kann man es sogar wirklich. Mit dem Beginn von Primus und Plims Reise ist die Geschichte meiner Meinung nach jedoch etwas abgeflacht, sie übt nicht mehr ganz die Faszination aus, die sie in den vorherigen Bänden und auch zu Beginn dieses Bandes ausgeübt hat – auch wenn es hier zu dem ersten Kuss zwischen Primus und Plim kommt (unter welchen Voraussetzungen wird hier natürlich nicht verraten ). Die neuen Bekanntschaften, die Primus und Plim auf ihrer Reise machen sind bei weitem nicht so detailliert beschrieben wie die Altbekannten. Als Leser der ersten zwei Bände ist man Besseres gewohnt und vermisst daher etwas. Nichts desto trotz ist es eine Geschichte aus dem Unkrautland. Das Buch aus dem Unkrautland, mit dem die Suche nach der Nebelfee ein Ende findet (so oder so). Und daher empfehle ich das Buch (mit den oben genannten Einschränkungen) an die Leser der ersten zwei Bände trotzdem weiter. – Wie sonst sollte man an das Ende der Geschichte kommen? Leselustigen Leuten, die das Unkrautland noch nicht kennen, sollten mit „Auf den Spuren der Nebelfee“ anfangen – und sich verzaubern lassen.

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