Stefan Selke Lifelogging: Wie die digitale Selbstvermessung unsere Gesellschaft verändert

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Inhaltsangabe zu „Lifelogging: Wie die digitale Selbstvermessung unsere Gesellschaft verändert“ von Stefan Selke

Menschen optimieren ihre Körper mit Hilfe von Apps, teilen ihre persönlichen Daten in der Cloud und laufen mit Google Glass durch die Straßen, um ihr Leben als Videoclip mitzuschneiden und für immer abzuspeichern. Sieht so unsere Zukunft aus? In seinem klugen Buch lotet Stefan Selke die Folgen einer Zeitenwende aus: Die als Innovationen gefeierten digitalen Lifestyle-Produkte werden nicht nur Wirtschaft und Gesellschaft, sondern auch die elementarsten Aspekte des Menschseins ändern.

Wie werden wir in Zukunft leben? Lifelogging gibt einen Ausblick, wie unsere digitale Zukunft aussehen könnte.

— Sanni77
Sanni77

Welches Denkanstöße für das eigene Verhalten mit unserem Lifelogging gibt und welches zum Nachdenken anregt, was man an Apps oder Clouds wir

— trollchen
trollchen
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  • Der transparente Mensch!

    Lifelogging: Wie die digitale Selbstvermessung unsere Gesellschaft verändert
    abetterway

    abetterway

    16. November 2014 um 19:11

    Inhalt: „Immer mehr Menschen protokollieren ihr Leben mit Hilfe von Apps und digitalen Gadgets: Sie fotografieren und filmen, messen ihre Leistung beim Joggen oder analysieren ihren Schlafrhythmus. Sie betreiben »Lifelogging« und stellen persönliche Daten ins Netz. Der Soziologe Stefan Selke nimmt diesen Trend zur Selbstvermessung unter die Lupe: Was passiert, wenn wir unsere innere Stimme auf stumm schalten und stattdessen Maschinen und Daten zu uns sprechen lassen? Sind wir noch Menschen, wenn wir aus Angst vor Kontrollverlust und digitalem Effizienzwahn zutiefst menschliche Aspekte wie Zufall oder Vergesslichkeit unterdrücken? Wie viel Wissen über sich selbst benötigt der Mensch? Wie verändert sich eine Gesellschaft, in der Selbstvermessung vielleicht sogar zur Vorschrift wird? Letztlich kann die Frage nach dem »guten Leben« nicht an digitale Systeme delegiert werden.“ Meinung: Selke beschreibt sehr gut wie wir mit Apps umgehen, dass wir immer abhängiger werden und für jedes Problem eine „App“ suchen. Es wir schonungslos aufgezeigt wie abhängig wir eigentlich schon sind und das wir alles über unser Leben, jeden Schritt dokumentieren müssen und auch veröffentlichen müssen. Das schon quasi ein Zwang daraus entstanden ist. Des Weiteren werden die ganzen Daten von uns gesammelt und dienen dazu den Menshcen noch mehr auf sie abgestimmte und nach ihren Bedürfnissen entsprechende Produkte auf den Markt zu bringen. Irgendwann ist zu befürchten das an über jeden Menschen alles weiß ohne ihn wirklich zu kennen. Der soziale Druck wird wachsen und irgendwann werden sich die Menschen durch selbst zerstören, aber da wartet sicher die nächste „App“ auf uns. Für mich war das Buch nicht einfach zu lesen und brauchte etwas länger, allerdings ist der Inhalt sehr gut und regt wirklich zum Nachdenken an. Fazit: Absolut Lesenswertes Buch über die Nutzung von „Apps“ die die Menschen immer mehr nutzen und gleichzeitig auch immer anhängiger und hilfloser werden, da es gibt ja für jedes anliegen eine „App“.

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  • Ein hochinteressantes Sachbuch, welches unser digitales Leben sehr veranschaulicht

    Lifelogging: Wie die digitale Selbstvermessung unsere Gesellschaft verändert
    trollchen

    trollchen

    05. July 2014 um 12:36

    Lifelogging: Wie die digitale Selbstvermessung unsere Gesellschaft verändert Cover: Das Cover sieht schon ganz utopisch aus, wie der Inhalt manchmal auch. Es ist an der Seite schwarzweiß ein halber Männerkopf zu sehen, der aus lauter Nullen und Einsen besteht. Also die Haare, Augen, Mund und Nase und ein paar Zahlen purzeln auch aus dem Ohr heraus. Und oben links ist eine schwarze, quadratische Fläche, wo der Autor und der Buchname weiß leuchten und Lifelogging ist rosa-pinkfarben. Herausgeber ist Econ (9. Mai 2014) und das Buch hat 368 Seiten. Kurzinhalt: Menschen optimieren ihre Körper mit Hilfe von Apps, teilen ihre persönlichen Daten in der Cloud und laufen mit Google Glass durch die Straßen, um ihr Leben als Videoclip mitzuschneiden und für immer abzuspeichern. Sieht so unsere Zukunft aus? In seinem klugen Buch lotet Stefan Selke die Folgen einer Zeitenwende aus: Die als Innovationen gefeierten digitalen Lifestyle-Produkte werden nicht nur Wirtschaft und Gesellschaft, sondern auch die elementarsten Aspekte des Menschseins ändern. Meine Meinung: Es ist ja schon manchmal ein beängstigender Trend, was zur Zeit mit den Medien passiert. Denn die heutige Jugend scheint ja nur noch im Netz unterwegs zu sein und sie schauen auch nur noch auf das Display des Handys oder des I-Phones. Aber es ist auch kein Wunder, auch wenn ich schon zum mittleren Alter gehöre, ist es schon faszinierend, das World Wide Web. Aber wiederum ist es auch erschreckend, was heutzutage alles so passiert, da werden Leute beschimpft, die Arbeitgeber gucken bei Facebook , ob der eventuelle neue Arbeitnehmer genehm wäre. Oder es werden falsche Bewertungen abgegeben, nur um jemanden zu schaden. Und eigentlich geht es nur um das Ideal eines Menschen, der im realen Leben nicht so viel hermacht, wie er im Netz zu sein vorgibt. Aber der Mittelpunkt des Buches waren weniger die sozialen Medien, sondern es wurde das Hauptaugenmerk auf die eigentliche Körpervermessung gelegt wurde, wie etwa der Schrittzähler bei der Arbeit oder der Kilometerzähler beim Walken oder Laufen. Aber leider helfen die neuesten Apps nicht beim Miteinander kommunizieren oder bei einem Konfliktgespräch. Denn ich finde, dies wird immer mehr in den Hintergrund gedrängt, wo sich die Menschen heutzutage abends treffen und verbal miteinander kommunizieren. Und dies ist das Erschreckende daran und auch an dem Buch, dass es eigentlich gar nicht mehr zur Zukunft gehört, sondern  eigentlich schon mitten im Leben praktiziert wird. Das Buch zeigt die Vorteile, aber auch die Nachteile, die sich daraus entwickeln können. Es ist ein sehr interessantes Sachbuch, was ich mir bei Gelegenheit wahrscheinlich auch noch einmal lesen werde. Mein Fazit: Ein hochinteressantes Sachbuch, welches unser digitales Leben sehr veranschaulicht. Welches Denkanstöße für das eigene Verhalten mit unserem Lifelogging gibt und welches zum Nachdenken anregt, was man an Apps oder Clouds wirklich braucht.

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