Stefan Slupetzky

 4.3 Sterne bei 280 Bewertungen
Autor von Im Netz des Lemming, Der Fall des Lemming und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Stefan Slupetzky

Stefan Slupetzky, 1962 in Wien geboren, schrieb und illustrierte mehr als ein Dutzend Kinder- und Jugendbücher, für die er zahlreiche Preise erhielt.Seit einiger Zeit widmet er sich vorwiegend der Literatur für Erwachsene und verfasst Bühnenstücke, Kurzgeschichten und Romane. Für den ersten Krimi um seinen Antihelden Leopold Wallisch, "Der Fall des Lemming", erhielt Stefan Slupetzky 2005 den Glauser-Preis, für "Lemmings Himmelfahrt" den Burgdorfer Krimipreis. "Lemmings Zorn" wurde 2010 mit dem Leo-Perutz-Preis ausgezeichnet. Im selben Jahr gründete Slupetzky ein Wienerliedtrio, das Trio Lepschi, mit dem er seither als Texter und Sänger durch die Lande tourt. Stefan Slupetzky lebt mit seiner Familie in Wien.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Nurmi und Nick

Erscheint am 01.02.2020 als Taschenbuch bei Obelisk Verlag e.U..

Im Netz des Lemming

 (72)
Neu erschienen am 02.01.2020 als Hardcover bei Haymon Verlag.

Im Netz des Lemming

 (1)
Neu erschienen am 03.01.2020 als Hörbuch bei Haymon Verlag.

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Cover des Buches Im Netz des Lemming (ISBN:9783709934975)

Im Netz des Lemming

 (72)
Erschienen am 02.01.2020
Cover des Buches Der Fall des Lemming (ISBN:9783644405615)

Der Fall des Lemming

 (67)
Erschienen am 11.11.2009
Cover des Buches Das Schweigen des Lemming (ISBN:9783644405714)

Das Schweigen des Lemming

 (36)
Erschienen am 05.10.2009
Cover des Buches Lemmings Himmelfahrt (ISBN:9783644405516)

Lemmings Himmelfahrt

 (35)
Erschienen am 05.10.2009
Cover des Buches Lemmings Zorn (ISBN:9783499248894)

Lemmings Zorn

 (26)
Erschienen am 01.04.2009
Cover des Buches Polivka hat einen Traum (ISBN:9783499266546)

Polivka hat einen Traum

 (12)
Erschienen am 19.12.2014
Cover des Buches Halsknacker (ISBN:9783499259661)

Halsknacker

 (7)
Erschienen am 02.04.2013
Cover des Buches Die Rückkehr des Lemming (ISBN:9783499290978)

Die Rückkehr des Lemming

 (6)
Erschienen am 22.09.2017

Neue Rezensionen zu Stefan Slupetzky

Neu
M

Rezension zu "Im Netz des Lemming" von Stefan Slupetzky

Die Würde des Menschen ist unantastbar.
Maier31vor 12 Stunden

Der Wiener Autor Stefan Slupetzky hat mit dem Buch "Im Netz des Lemming" ein unglaublich brisantes Thema aufgegriffen. 

Einfach unvorstellbar, ein kleiner Junge sitzt gerade noch vor Lemming in der Bahn, erhält eine Nachricht auf seinem Handy, springt aus der Straßenbahn und stürzt sich sofort von der Brücke. Lemming konnte das Unglaubliche nicht mehr verhindern und gerät schnell selbst unter Verdacht.  

Mit seinem Freund dem Chefinspektor Polivka, ermittelt er selber in dem Fall um den wahren Grund der unerklärlichen Tat herauszubekommen. Schnell stellt sich heraus, das Mario nicht der einzige war, der einem Shitstorm im sozialen Netzwerk ausgesetzt war. 

In Zeiten von Falschmeldungen und Hetze im Netz, wird auf eindrucksvolle Weise, die Gefahr aus den öffentlichen Netzwerken dargestellt und geschickt in die Handlung mit eingeflochten. 

Der spannende Schreibstil hat mich von Anfang an mitgerissen und ich habe das Buch sehr schnell durch gelesen. Die Charaktere sind wunderbar beschrieben. Mit dem kleinen Mario, der schon soviel mitmachen musste, bekommt man sofort Mitleid. 

Gesellschaftskritisch setzt sich der Autor mit der heutigen Zeit auseinander. Ein etwas anderer Krimi der mir ausgezeichnet gefallen hat und die Sicht auf die sozialen Netzwerke, die ich selber nicht nutze, etwas verändert hat. 

Fazit: Absolut empfehlenswerter, gesellschaftskritischer Krimi. 5 Sterne.

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Rezension zu "Im Netz des Lemming" von Stefan Slupetzky

Ein schönes Leseerlebnis – unterhaltsam und klug
Alaisvor 13 Stunden

Dieser Kriminalroman mit österreichischem Lokalkolorit hat mich mit seinem Facettenreichtum und einem gelungenen Balanceakt zwischen Leichtigkeit und Tiefgründigkeit tief beeindruckt. Es ist wirklich erstaunlich, wie gut es Slupetzky gelingt, einen feinen Humor mit einem scharfen Blick auf gesellschaftliche Phänomene und politische Entwicklungen sowie der traurigen Geschichte eines kleinen Jungen, der in den Tod getrieben wird, zu kombinieren, ohne dass diese Kombination an irgendeiner Stelle unpassend erscheint. Der ganze Roman ist von einer tiefen Menschlichkeit geprägt.

Durch die Thematik von Cybermobbing, Hasspostings und Meinungsbildung im Internet werden bedrohliche gesellschaftliche Phänomene angesprochen. Zum Nachdenken über mein eigenes Verhalten brachten mich vor allem die wichtigen Themen der Leichtgläubigkeit vieler Internetnutzer und der mangelnden Streitkultur – und ich liebe es, wenn ein Buch es schafft, dass ich mich selbst kritisch betrachte! Dass auch gewisse politische Entwicklungen in Österreich den Autor inspirierten, ist offensichtlich ...

Dennoch ist dies kein politisches oder rein gesellschaftskritisches Buch, das mit erhobenen Zeigefingern wedelt oder zu belehren versucht, sondern ein einfühlsam geschriebener Roman, in dem es um eine Reihe persönlicher Schicksale geht. Dabei präsentiert Slupetzky viele interessante Charaktere, auch Nebenfiguren hinterlassen trotz der Kürze ihres Auftritts einen starken Eindruck. Und immer wieder kreieren wenige Zeilen Wow-Momente.

Ich kann diesen Roman nur mit ganz vielen positiven Adjektiven überschütten – der Autor schreibt wortgewandt, weise, warmherzig, berührend, unterhaltsam, tiefgründig … Sein Schreibstil ist voller Leichtigkeit verfasst und gleichzeitig ist die Geschichte stark verdichtet, sodass es sich lohnt, genauer hinzuschauen, und sich viele Entdeckungen bieten.

Für mich ein ganz großes Lese-Highlight!

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Rezension zu "Im Netz des Lemming" von Stefan Slupetzky

Cybermobbing
buecherwurm1310vor einem Tag

Leopold Wallisch, nur der Lemming genannt, war früher Polizist und ist jetzt Nachtwächter. Langsam scheint er alt zu werden, denn er versteht die seltsame Sprache seines Sohnes Ben kaum noch. Bens Freund Mario sitzt mit ihm in der Straßenbahn, als der sich plötzlich aus der Bahn und von der Brücke stürzt. Danach ergießt sich ein Shitstorm über Lemming, denn man hält ihn für einen Triebtäter. Lemming der Mit Social Media nichts am Hut hatte, sieht sich plötzlich den unangenehmen Seiten des Internets ausgesetzt. Chefinspektor Polivka glaubt Lemming und gemeinsam versuchen sie herauszufinden, was hinter dem Tod von Mario steckt. 

Obwohl Stefan Slupetzky schon fünf Bücher zuvor über den Lemming geschrieben hat, war es für mich der erste Band der Reihe.

Der Schreibstil ist gut und verständlich zu lesen. Eine Portion Wiener Schmäh macht die Sache authentisch. 

Das Buch beschäftigt sich mit Cybermobbing und den schlimmen Folgen, die das haben kann. Es ist ein Thema, das jedermann schneller treffen kann, als er ahnt. Wenn dann auch noch die Politik nicht ehrlich ist und die Presse nur auf Schlagzeilen aus ist, dann wird es schmutzig.

Obwohl das Thema ernst und sehr brisant ist, kommt auch der Humor nicht zu kurz. 

Es ist ein spannender Krimi, der nachdenklich stimmt.

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Gespräche aus der Community

Neu
Cover des Buches Im Netz des Lemming (ISBN:undefined)

Kennt ihr den Lemming? Das ist der Privatdetektiv mit dem besonderen Gespür für extra gefährliche Kriminalfälle. Mit "Im Netz des Lemming" konfrontiert ihn sein Schöpfer Stefan Slupetzky mit einem sehr waghalsigen Fall, in dem er selber der Hauptverdächtige ist.

Neugierig geworden? Dann bewerbt euch für eins von 30 Exemplaren von "Im Netz des Lemming"!

„Ein Scheißsturm.“ „Was?“ „Ein Scheißsturm“, insistiert der Lemming. „Den Begriff hab ich letzthin im Fernsehen aufgeschnappt.“

Zusammen mit Haymon verlosen wir 30 Exemplare von "Im Netz des Lemming" unter allen, die an der Leserunde zu diesem fesselnden Kriminalroman um einen originellen Detektiv teilnehmen, sich mit anderen darüber austauschen und im Anschluss eine Rezension schreiben möchten. Bewerbt euch* bis zum 08.01. und antwortet auf folgende Frage:

Das World Wide Web als tückischer Feind des Lemming. Wie gefährlich sind Shitstorms? Was kann man dagegen tun?

Ich bin auf eure Antworten gespannt und wünsche euch viel Glück!


*Bitte beachtet vor eurer Bewerbung unsere Richtlinien für Buchverlosungen und Leserunden.

702 BeiträgeVerlosung beendet
Cover des Buches Polivka hat einen Traum (ISBN:undefined)

Polivkas Traum. Das Gewinnspiel

Wien, das ist nicht nur Prater und Hofreitschule, Kaiserschmarrn und Kaffeehausromantik, K.u.k.-Charme und Vorstadtschmäh. Wer wüsste das besser als Bezirksinspektor Polivka! Er pflegt, quasi berufsbedingt, einen illusionslosen Blick auf die abgründigen Seiten des Lebens. Und jetzt dieser seltsame Fall: Was seine Vorgesetzten als unglücklichen Unfall ad acta legen wollen, ist für Polivka Mord – vorsätzlicher, heimtückischer Mord.

Wie blöd, dass sich die einzige Zeugin einer angemessenen Vernehmung durch Flucht entzieht. Weil die Französin Sophie Guillemain aber überaus anziehend, um nicht zu sagen: schön ist (Bernsteinaugen!), reist Polivka ihr durch halb Europa hinterher. Vorher aber ereilt ihn des Nachts noch ein merkwürdiger Traum, eigentlich ein Albtraum. Auch hier geht's um einen Mord, wie Sie sehen werden, wenn Sie die Leseprobe aufmerksam studieren …


Das Polivka-Gewinnspiel

Mit ein bisschen Glück und intelligentem Rätselraten können Sie eines von fünf signierten Exemplaren von Stefan Slupetzkys neuem Roman «Polivka hat einen Traum» gewinnen – und als Zugabe «Der Fall des Lemming», Band 1 seiner Erfolgs-Krimiserie. Die richtigen Antworten sind in der Leseprobe leicht zu finden.

Also: 6 Fragen, 1 Lösungswort (natürlich ein typisch wienerisches …)

Frage 1
Bei welcher Haltestelle beginnt Schaffner Mikulitsch an diesem besagten Tag seinen Kontrollgang in der Franz-Josephs-Bahn?

R – Kritzendorf
B – Sankt Andrä-Wördern
F – Muckendorf-Wipfing
L – Nußdorf

Frage 2
Welches Objekt hat der Mörder seinem Opfer in den Rachen gesteckt?

E – geblümtes Taschentuch
U – goldene Taschenuhr
O – rosafarbene Socke
I – grüne Gurke

Frage 3
Wo wurde der Wagen des Toten, ein Audi Q5-SUV, gefunden?

H – am Südeingang des Praters
A – am Franz-Josephs-Bahnhof
D – an einer Bushaltestelle in Favoriten
G – 50 Meter vor der Hofburg (absolutes Halteverbot!)

Frage 4
Im Traum kehrt Polivka ins Orlik ein – um was zu trinken?

A – ein Sechzehner-Blech
R – ein großes Glas Almdudler
K – einen aufgespritzten Brünnerstrassler
M – ein Viertelglas Heurigen

Frage 5
Gleich vier Tatverdächtige sitzen im Orlik. Kurioserweise hören alle auf den gleichen Namen – welchen?

E – Franz Meier
N – Max Gmeiner
A – Arnold Weck
P – Stefan Stadlober

Frage 6
Welchen Namen wollte der Tote, Albert Jeschko, dem Orlik nach der Übernahme geben?

A – Bistro L'Aubergine
T – Lustige Lilli
C – Gastwirtschaft Sittich
R – Bistro Le Concombre


Schicken Sie das Lösungwort bis zum 28.09. an socialmedia@rowohlt.de
Viel Glück!
46 BeiträgeVerlosung beendet
Stefan Slupetzky, Beate Maxian und ich lesen am kommenden Freitag in der Wiener Hauptbibliothek am Gürtel anlässlich der Wiener Krimitage aus unseren aktuellen Krimis: Marcus Rafelsberger - Wienerherz, Beate Maxian - Tödliches Rendezvous, Stefan Slupetzky - Lemmings Zorn. Der Eintritt ist frei. Beginn: 19.00 Uhr. Hauptbibliothek, Urban Loritz Platz 13, 1070 Wien Mehr Informationen auch unter http://www.buechereien.wien.at/de/programm/veranstaltungskalender/1034
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