Stefan Slupetzky Besuch von Glorf

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Inhaltsangabe zu „Besuch von Glorf“ von Stefan Slupetzky

Die dreiköpfige Besatzung eines intergalaktischen Raumschiffs entdeckt auf einer Forschungsreise die Erde. Das ist der Ausgangspunkt einer Geschichte, in deren Verlauf zwei grundverschiedene Kulturen aufeinanderprallen, wobei der seltsame Hang des Menschen zur Menschenverachtung immer deutlicher zutage tritt.
Die Zwyglorfs vom Planeten Glorf sind nicht nur eine sehr einmütige, sondern auch eine ausgesprochen musische Spezies. Musik und Poesie sind ihrer Meinung nach die Stoffe, aus denen alles Leben gewoben ist. Dieser Auffassung entspricht auch die technische Ausstattung ihres Forschungsschiffes. Während die Außerirdischen also im Orbit des Blauen Planeten kreisen und erste unbeholfene Kontaktversuche zu den Erdlingen starten, nimmt ein an Bord befindlicher Apparat seine Arbeit auf: der Prosagenerator, eine Art digitaler Geschichtenerzähler, dessen epische Platinen die gesammelten Daten und Fakten literarisch verwerten. Er verfasst Erzählungen über die Menschheit, halb erfunden und dennoch wahrhaftig, weil er die Menschen anders sieht als seine gutgläubigen Erbauer.
Von den Zwyglorfs aber ergreift schon bald eine menschliche Geisteshaltung Besitz, die ihre Expedition in höchste Gefahr zu bringen droht.

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  • Rezension zu "Besuch von Glorf" von Stefan Slupetzky

    Besuch von Glorf

    Wolfgang237

    23. January 2011 um 20:17

    Drimmel, Holk und Drüs vom Planeten Glorf sind auf Bildungsreise durch die Galaxien, um ein Schulbuch mit dem Titel "Kalter Kosmos, wilde Welt - Mit dem All auf Wir und Wir" zu verfassen. Im Titel dieses geplanten Buches ist der größte Unterschied zwischen den Glorfs und uns Erdlingen zu erkennen: Ihnen sind Begriffe wie "ich“ und "mein“ unbekannt, sie leben ausschließlich für "wir“ und "unser“. Dieses Weltbild muss natürlich mit dem der von Ihnen entdeckten Erdbewohner arg kollidieren. Auch wenn ihr Kontakt mit den Erdlingen erst langsam komplizierter Formen annimmt, als einer der ersten Bewohner kommt ihnen ein Kuh unter, danach der dazugehörige Bauer Fladnitzer und erst später der pensionierte, aber sehr unterrichtsfreudige Dorfschullehrer Bemmerl, kommt es durch die Unterschiede zwischen Glorfs und Menschen zu Irrtümer, die anfangs noch witzig sind, schlussendlich aber zu kannibalischen Taten führen. Eine Bereicherung sind auch die eingestreuten Texte, die der im Raumschiff befindliche Prosagenerator, aus dem was die drei Zwyglorfs über die Erde lernen, von sich gibt. Da wird uns in einer Western-Geschichte die aktuelle Politik nahegebracht, der Generator erzählt wie Johann eine Arche baut und nach Beginn der Sindflut die einzigen Tiere an Bord umbringt und wie Bob Doors und der Präsident Jim Tree den Islam besiegen wollen. Stefan Slupetzki hat mit diesem Buch, das zwischen dem dritten und vierten Band seiner preisgekrönten „Lemming“-Krimis erschienen ist, bewiesen, dass er sich nicht für immer ins Krimifach schubladieren lassen möchte – hoffentlich haben wir noch oft das Vergnügen, von ihm so amüsant verpackt, den Spiegel vorgehalten zu bekommen. Obwohl in dem Buch Außerirdische vorkommen habe ich es nicht als „Science-Fiction & Fantasie“ sondern als „Zeitgenössische Literatur“ gekennzeichnet - die/der LeserIn werden erkennen warum. Gute Unterhaltung beim diesem witzigen und nachdenklichen Lese-Vergnügen!

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