Stefan Slupetzky Der Fall des Lemming

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Inhaltsangabe zu „Der Fall des Lemming“ von Stefan Slupetzky

Witzig, skurril, abgründig – eine süchtig machende Wiener Mischung Leopold Wallisch, Spitzname «Lemming», ist auf Betreiben seines bösartigen Kollegen Krotznig aus der Mordkommission entlassen worden. Jetzt arbeitet er für eine kleine Wiener Privatdetektei und spioniert potentiellen Ehebrechern hinterher. Als einer der von ihm Überwachten, der pensionierte Lateinlehrer Grinzinger, ermordet wird, will er den Fall selber aufklären. Immer tiefer gerät er in ein komplexes Geflecht aus Macht und Verrat, Sadismus und Demütigung. Die Suche nach dem Mörder gerät zum Wettlauf mit Krotznig, der die Ermittlungen seines ehemaligen Partners mit allen Mitteln zu stoppen versucht.

Skuriller Wiener Krimi

— ReneSt
ReneSt

Witzig, skurril, abgründig, dabei tiefgründig und von einer wunderbaren Wärme. Der Lemming hat sich in mein Herz gesetzt.

— Lienz
Lienz

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    Der Fall des Lemming
    Lesebegeisterte

    Lesebegeisterte

    09. August 2017 um 14:21

    Leopold Wallisch, Spitzname "Lemming" ist aus der Mordkommission entlassen worden, da er sturzbetrunken und nackt durch Wien gelaufen ist. Nun verdient er sich sein Geld als Privatdetektiv. Als eine der von ihm überwachten Person ermordet wird, will er den Fall selber aufklären. Das gar nicht so einfach ist, da ihm sein Ex-Kollege immer wieder in die Quere kommt...Wirklich ein sehr gelungener Krimi, witzig und spannend!

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  • Ein Silberfischlein bringt den Durchbruch

    Der Fall des Lemming
    Lienz

    Lienz

    Am Anfang steht der Absturz – der Fall des Lemming. Er bringt sich grad wieder auf die Füß‘, da gerät er in einen Fall, den er sich einfach zu eigen machen MUSS. Denn jetzt geht’s um nichts Geringeres als seine Ehre und ganz nebenbei um Rache auch. Jetzt ist das der Fall des Lemming.   Schon die Doppeldeutigkeit des Titels zeigt, was der Leser zu erwarten hat: Bis zum i-Tüpferl perfekt durchdachte Handlung, die bei aller Absurdität stets logisch bleibt. Dazu gesellt sich Slupetzkys wunderbare Sprache samt allem Sprachwitz, den das Wienerische aufzubieten hat.   Schon die erste Szene ist an Genialität kaum zu überbieten. Auf nur wenigen Seiten weiß der Leser gleich Bescheid: Zwei Kriminalpolizisten auf dem Weg ins Stammbeisl der Polizei. Krotznig – wenn man das N im Namen weglässt, definiert das den Charakter des Mannes – ist, der Österreicher errät’s sofort, ein Kärntner. Und ein riesengroßes A***. [Ich hab’s verziehen, obwohl selbst in Kärnten entstanden und geboren …] Der andere, das ist der Lemming. An diesem Abend kommt es dank Krotznig zu seinem Fall: Er fliegt aus dem Polizeidienst raus, weil er, der Leser kann’s verstehen, voll den Nerv verliert. Knapp zwei Jahre später hat er wieder mit den Ex-Kollegen zu tun: Er ist der erste Verdächtige in einem Mordfall. Ehrensache, dass er den Fall jetzt lösen muss, bevor’s der Krotznig tut. Der Lemming lässt sich nicht zweimal bitten. Oder anders ausgedrückt: Er tut’s erst recht, weil der Krotznig ihm das auf seine sehr eigene Art verbieten will.   Stefan Slupetzky ist es wie Wolf Haas gelungen, eine ganz besondere Erzählstimme zu schaffen. Sie ist mehr als nur Sprachgewandtheit in ihrer Reinform. Denn sie ist ein Soziogramm der Stadt: Geschichte, auch die schlimme, Land und Leute. Ein Krimi von literarischem Wert. Bei dem der Dialekt nie plump daherkommt wie in so manchem (Verzeihung!) Regio-Krimi.   Beim Lesen wird man große Augen machen, erschrecken, raten, lachen und einmal auch weinen. Wenn’s ums schwärzeste Kapitel der jüngeren Geschichte geht: Mauthausen.   Slupetzky lässt den Leser vor allem durch des Lemmings Augen blicken. Aber er nimmt ihn auch in einer Parallelgeschichte mit. Und erzählt außerdem Geschichtchen. So wird das Buch köstlich komplex. Und weil es nie den roten Faden verliert, saugt der Leser, einem trockenen Schwamm gleich, die Handlungsstränge in sich auf. Ein großartiger Krimi! Intelligent, witzig, kein Abgrund ist zu tief. Ich habe mir den nächsten Lemming schon bestellt.

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    • 7
  • Wiener Blut ....

    Der Fall des Lemming
    Duffy

    Duffy

    29. November 2013 um 06:11

    Wallisch, genannt der Lemming, ist nach einer bösartigen Aktion seines ehemaligen Kollegen Krotzing aus der Polizei entlassen worden. Sein neuer Job bei einer Privatdetektei beschert ihm einen toten pensionierten Lehrer, den er eigentlich überwachen sollte. Wallisch beschließt den Fall selbst zu klären und nimmt den Wettlauf mit seinem cholerischen Ex-Kollegen auf, den Mörder zu finden. Dabei gerät er in ein kompliziertes Geflecht aus Gewalt, Machtausübung und psychologischen Unwägbarkeiten. Slupetzky verbindet in seinem ersten Lemming-Fall nicht nur alle Zutaten, die einen guten und spannenden Krimi ausmachen, mit einem stringenten Spannungsaufbau, sondern gibt dem Ganzen auch noch die Art von Lokalkolorit, die den Wiener liebenswert macht. Der Lemming ist beileibe kein Supermann und das so normal Geerdete und der Hang zum Abgleiten ins Pechvogeldasein, verbunden mit den fast schüchternen Versuchen, mit dem plötzlichen Eintreffen einer Verliebtheit umzugehen, gibt dem Roman auch eine schöne Portion Herzenswärme. Ein gelungenes Debut einer neuen Ermittlerfigur aus Österreich, das so viel Freude macht, dass man die anderen drei noch folgenden Fälle am liebsten gleich hinterherlesen würde.

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  • Rezension zu "Der Fall des Lemming" von Stefan Slupetzky

    Der Fall des Lemming
    awogfli

    awogfli

    06. March 2012 um 13:23

    Eine sehr gute Wiener Melange aus Krimi, Humor, Ironie Spannung gewürzt mit interessanten Details aus Geschichte und ausgezeichnetem Einsatz der Locations, die es in Wien so zahlreich gibt, im Rahmen der Dramaturgie inkl. liebevoller Beschreibung - obenauf garniert mit Gesellschaftskritik. Dann gibts auch noch einen ehemaligen Krimineser - jetzt Privatschnüffler, einen fiesen Gegenspieler der Wiener Polizei und einen schönen Showdown mit mehreren Verdächtigen und dem Mörder. Fazit lesenswert: Handlung, Spannung, Ideenreichtum sind super, die Sprache ist zwar ein bisschen einfacher, dafür gibt es aber wunderschöne Dialektpassagen. Ach ja das gut gemeinte Glossar der Wiener Begriffe für den Nichtösterreicher wieder mal wie so oft nicht konsequent durchgezogen und deshalb sehr lückenhaft.

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  • Rezension zu "Der Fall des Lemming" von Stefan Slupetzky

    Der Fall des Lemming
    anena

    anena

    26. October 2011 um 07:34

    Krimi, der in Wien spielt: man lernt hier Wien und einige interessante Sehenswürdigkeiten mit Zusatzinfos kennen. Stil sehr österreichisch: trocken, ironisch, immer etwas düster und distanziert. Hauptkommissar Krotznig sehr brutal, während der Detektiv Lemming dem Leser sehr sympathisch ist. Spannend bis zum Schluss.

  • Rezension zu "Der Fall des Lemming" von Stefan Slupetzky

    Der Fall des Lemming
    HarryF

    HarryF

    23. August 2011 um 12:18

    "Das einzige Lob, das es in Wien gibt, ist der Neid. Die einzige Zufriedenheit, die es in Wien gibt, ist der Tod". Skurril, pikant mit sehr derber Sprache und morbidem Humor kommt das Erstlingswerk von Stefan Slupetzky daher. Man sollte dem Österreichischem, wenn schon nicht sprachlich, dann zumindest kulturell zugeneigt sein, ansonsten wird man mit diesem Lokalkrimi wenig Freude haben. Wenn sich nämlich der Polizist "anspeibt", weil er gerade ein Fleischlaberl vom faschierten Penis eines zu Befragenden gegessen hat, weiß man: Hier ist unser Humor zu Hause! ;)

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  • Rezension zu "Der Fall des Lemming" von Stefan Slupetzky

    Der Fall des Lemming
    milasun

    milasun

    25. November 2010 um 12:42

    "Bauwirtschaft, verhurte", murmelt der Lemming, während er sich in der Küche an der Kaffeemaschine zu schaffen macht. Im rechten Nachbarhaus wird das Dach ausgebaut und Lemming dadurch um seinen kostbaren Schlaf beraubt. Dabei hätte er diesen gerade jetzt so dringend nötig: Lemming hat einen schlimmen Kater, er ist aus der Mordkommission entlassen worden, spioniert für eine schmierige Privatdetektei potenziellen Ehebrechern hinterher und hat sein letztes Überwachungsopfer mit eingeschlagenem Schädel im Wald gefunden. Zudem ist ihm ein Hund zugelaufen, der nun in seiner Badewanne schläft und ihm täglich "Geschenke" auf seinem Kopfkissen hinterlässt. Aber Lemming wäre nicht Lemming würde er nicht versuchen, den Fall selber aufzuklären... Nachdem ich während der ersten 40 Seiten in Versuchung war, das Buch ungelesen zur Seite zu legen, bin ich sehr angenehm überrascht worden. Ein feiner, kleiner Kirimi, witzig und mit viel Lokalkolorit.

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  • Rezension zu "Der Fall des Lemming" von Stefan Slupetzky

    Der Fall des Lemming
    ea24380

    ea24380

    24. November 2008 um 13:36

    Ein schön geschriebener österreichischer Krimi, der in Wien spielt. Die stellenweise verwendeten "wienerischen" Kommentare sind anfänglich gewöhnungsbedürftig.