Der letzte große Trost

von Stefan Slupetzky 
4,3 Sterne bei3 Bewertungen
Der letzte große Trost
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Inhaltsangabe zu "Der letzte große Trost"

Ein berührender Roman über die Bürde der Geschichte und das Abschiednehmen.

Friedenszeit in Österreich - seit zwei Generationen schon - ist für Daniel Kowalski eine Selbstverständlichkeit. Für seine Eltern war es das nicht.
Sein seit langem verstorbener Vater entstammte einer der prominentesten Kriegsverbrecherfamilien der Nazizeit, in der Chemiefabrik des Großvaters wurde Zyklon B hergestellt. Daniels Mutter hingegen ist Jüdin und verlor ihre ganze Familie im Holocaust.
Eines Tages erhält Daniel einen Brief seiner Großtante aus Israel. Sie teilt ihm mit, dass sie ein Haus aus Familienbesitz verkaufen will, in dem er seine Kindheit verbracht hat. Ob er es vorher noch einmal besuchen möchte?
Als Daniel den Keller des Hauses entrümpelt, macht er eine Entdeckung. Er stößt auf ein Tagebuch, dessen Lektüre den Verdacht in ihm weckt, dass sein Vater seinen Tod nur inszeniert hat, um ein zweites Leben zu beginnen. Aber warum? War die Last der Geschichte zu erdrückend für diesen sensiblen Mann?
Daniel beschließt, sich auf die Suche zu machen.

Stefan Slupetzky hat seine eigene Familiengeschichte zum Anlass genommen, diesen ergreifenden Roman über das Reisen und die Suche nach Identität zu schreiben.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783499270666
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:256 Seiten
Verlag:ROWOHLT Taschenbuch
Erscheinungsdatum:23.06.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    Christoph_Spielbergs avatar
    Christoph_Spielbergvor einem Jahr
    eine berührende Geschichte, wunderbar erzählt

    Was für ein schönes Buch, was für eine berührende Geschichte. Und wie schön erzählt! Keine „Abrechnung“ mit der Vergangenheit, aber eine sowohl sehr persönliche wie aber auch - für uns Nachgeborene - erhellende Begegnung mit ihr. Unbedingte Leseempfehlung.

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    teresainnvor einem Jahr
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    mgwernervor 3 Jahren

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    Pressestimmen

    Stefan Slupetzky, bisher als Krimiautor bekannt, hat mit Der letzte große Trost seine eigene Familienhistorie zur Grundlage dieses fein aufgeschriebenen Romans gemacht. Sie zeigt den Irrsinn des Dritten Reichs und wie sich seine Traumata bis in die Enkelgeneration fortpflanzen.

    Im Fall von Slupetzky bin ich sicher, dieser Erzähler wird überleben.

    Ein eleganter Stilist.

    Mit Der letzte große Trost legt Stefan Slupetzky eine ebenso berührende wie beeindruckende Familiengeschichte vor. Ein lebensnahes Stück Zeitgeschichte.

    Die Geschichte einer berührenden intimen Suche nach Trost.

    Wie Slupetzky Daniels Ringen mit der Realitätsverweigerung ohne ausschweifendes Psychologisieren beschreibt, ist berührend.

    Nach der Lektüre möchte man dem Autor gratulieren zu diesem Roman, ihn persönlich kennenlernen und die Hand schütteln, weinen vor Freude, dass unser Land solche Talente beherbergt!

    Ein wortgewaltiges Buch, das sich den Themen Vergangenheitsbewältigung und Verlust auf meisterhafte Weise nähert.

    Auch mit seinem ersten Nicht-Krimi zeigt Stefan Slupetzky, dass er ein mitreißender Erzähler ist: sprachgewandt, zupackend und dramaturgisch versiert.

    Der Österreicher Stefan Slupetzky, bekannt als Krimiautor, hat sich von seiner eigenen Familiengeschichte zu diesem Buch inspirieren lassen - und beweist, dass er keinen Krimiplot benötigt, um spannend zu erzählen.

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