Stefan Slupetzky Der letzte große Trost

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Inhaltsangabe zu „Der letzte große Trost“ von Stefan Slupetzky

Ein berührender Roman über die Bürde der Geschichte und das Abschiednehmen. Friedenszeit in Österreich - seit zwei Generationen schon - ist für Daniel Kowalski eine Selbstverständlichkeit. Für seine Eltern war es das nicht. Sein seit langem verstorbener Vater entstammte einer der prominentesten Kriegsverbrecherfamilien der Nazizeit, in der Chemiefabrik des Großvaters wurde Zyklon B hergestellt. Daniels Mutter hingegen ist Jüdin und verlor ihre ganze Familie im Holocaust. Eines Tages erhält Daniel einen Brief seiner Großtante aus Israel. Sie teilt ihm mit, dass sie ein Haus aus Familienbesitz verkaufen will, in dem er seine Kindheit verbracht hat. Ob er es vorher noch einmal besuchen möchte? Als Daniel den Keller des Hauses entrümpelt, macht er eine Entdeckung. Er stößt auf ein Tagebuch, dessen Lektüre den Verdacht in ihm weckt, dass sein Vater seinen Tod nur inszeniert hat, um ein zweites Leben zu beginnen. Aber warum? War die Last der Geschichte zu erdrückend für diesen sensiblen Mann? Daniel beschließt, sich auf die Suche zu machen. Stefan Slupetzky hat seine eigene Familiengeschichte zum Anlass genommen, diesen ergreifenden Roman über das Reisen und die Suche nach Identität zu schreiben.

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  • eine berührende Geschichte, wunderbar erzählt

    Der letzte große Trost
    Christoph_Spielberg

    Christoph_Spielberg

    21. August 2017 um 15:55

    Was für ein schönes Buch, was für eine berührende Geschichte. Und wie schön erzählt! Keine „Abrechnung“ mit der Vergangenheit, aber eine sowohl sehr persönliche wie aber auch - für uns Nachgeborene - erhellende Begegnung mit ihr. Unbedingte Leseempfehlung.