Stefan Slupetzky Lemmings Zorn

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Inhaltsangabe zu „Lemmings Zorn“ von Stefan Slupetzky

Ein Engel wird zum Todesboten

An einem Maitag spaziert der Lemming mit seiner hochschwangeren Klara durch die Straßen Wiens. Plötzlich setzen die Wehen ein, viel zu rasch, um noch das Krankenhaus zu erreichen. Da taucht wie vom Himmel gesandt eine fremde Frau auf und hilft bei der Geburt. Nach diesem Erlebnis wird Angela zur besten Freundin der Familie. Bis zum Weihnachtsabend, an dem der Lemming ihr kurzzeitig seinen Sohn anvertraut und daraufhin eine grausame Entdeckung macht …

Besser ist von Slupetzky für mich nur "die Himmelfahrt"- Slupetzky schreibt einfach Klasse!

— Kuelwalda

gutes buch, hat mir von den fällen des lemming aber am wenigsten gefallen...

— kiwifish

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  • Rezension zu "Lemmings Zorn" von Stefan Slupetzky

    Lemmings Zorn

    Kamila

    EINFACH GENIAL!!! DER BESTE LEMMING ALLER ZEITEN!!!! ... umgefähr so wollte ich meine Rezension anfangen, als ich das Buch zu ca. einem Drittel gelesen hatte. Und dann kam eine Stelle von dermaßen sinnlos-grausamer Brutalität, dass ich das Buch für eine Weile weglegen musste. Aber... das ändert letztendlich nichts daran, dass das Buch großartig ist. Die erwähnte Brutalität ist genauso wie in den bisherigen Lemming-Büchern einfach realistischer Teil der Geschichte, und es wird genug Leute geben, die dadurch nicht so tief berührt werden wie ich. Sprachlich ist Lemmings vierter Fall tatsächlich noch besser als die ersten drei, Slupetzkys Metaphern sind ein Genuß. Definitiv eines der besten Bücher, die ich je gelesen habe. LESEPROBE: Schon vor Monaten haben die zwei eine seltsame Liste aufgesetzt: Keine Namen, die ernsthaft in Frage kommen, sondern nur solche, mit denen man ein Kind schon strafen kann, bevor es das erste Mal unfolgsam ist. "Dörthe" ist der Spitzenreiter bei den Mädchen, kanpp gefolgt von "Erdmute" und "Notburg", bei den Buben führt "Rüdiger" vor "Blasius", "Detlef" und "Roderich".

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  • Lärmboten

    Lemmings Zorn

    Duffy

    16. June 2014 um 10:24

    Bei Lemmings Freundin Klara setzen auf einem Spaziergang plötzlich die Wehen ein. Natürlich viel zu schnell und unkalkuliert, als dass man noch ein Krankenhaus erreichen kann. Eine fremde Frau, die aus dem Nichts auftaucht, wird zur rettenden Geburtshelferin. Angela, so heißt die Dame, wird zur besten Freundin der Familie und auch Baby Ben entwickelt eine tiefe Zuneigung zu ihr. Bis zum nächsten Weihnachtsfest, wo sich Ben kurzfristig zur Betreuung bei Angela aufhält. Als der Lemming den Sohn abholen will, findet er die Freundin tot auf. Das Geheimnis, ob Mord oder Selbstmord, beschäftigt Klara und den Lemming. bis die ganze schockierende Wahrheit ans Licht kommt. Im wohl besten der vier Lemming-Bücher nimmt sich Slupetzky eines Phänomens an, was sich zu einer regelrechten Seuche entwickelt hat, nämlich des alltäglichen und uns ständig umgebenen Lärms. Sehr sensibel geht er mit dem Thema um, das jeden in irgendwelchen Lebensphasen betrifft, bedroht oder gar krank macht. Er schildert eindrücklich, zu welchen Symptomen bis hin zur mentalen Ohnmacht dieses Problem führen kann. Dass er das im Rahmen eines Romans (denn als Krimi möchte man das hier fast nicht einordnen) schafft, vergrößert die Chance, dass man sich dieser als selbstverständlich und unabänderlich empfundenen Thematik auch einmal kritisch animmt. Und dass der Autor nicht nur mit der Thematik so eindringlich verfahren, sondern auch noch eine spannende und unvorhersehbare Handlung entwerfen kann, macht aus diesem Buch ein kleines Schatzkästlein der gegenwärtigen Belletristik, denn genauso sollte ein in jeder Beziehung gelungener Roman aussehen.

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  • Lesung Stefan Slupetzky, Beate Maxian, Marcus Rafelsberger - Wien

    Wienerherz

    Rafelsberger

    07. June 2011 um 15:23

    Stefan Slupetzky, Beate Maxian und ich lesen am kommenden Freitag in der Wiener Hauptbibliothek am Gürtel anlässlich der Wiener Krimitage aus unseren aktuellen Krimis: Marcus Rafelsberger - Wienerherz, Beate Maxian - Tödliches Rendezvous, Stefan Slupetzky - Lemmings Zorn. Der Eintritt ist frei. Beginn: 19.00 Uhr. Hauptbibliothek, Urban Loritz Platz 13, 1070 Wien Mehr Informationen auch unter http://www.buechereien.wien.at/de/programm/veranstaltungskalender/1034

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