Stefan Stergiannis Der andere Ort

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Inhaltsangabe zu „Der andere Ort“ von Stefan Stergiannis

Von philosophischen Höhenfl ügen bis zu den Abgründen der menschlichen Seele. Von Trugbildern und Schattenwesen bis zu Gesprächen mit Übersinnlichem und dem Leben aus der Sicht eines Baumes. Von zukünftigen Vergangenheiten und vergangenen Zukünften. Von Realitäten, die niemand jemals durchleben sollte, und von Begebenheiten von solch schlichter Schönheit, dass man sich wünscht, es gäbe sie wirklich. Geschichten aus dem Alltag, gewoben aus dem Garn der Vorstellungskraft, bestickt mit den Fäden der Fantasie.

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  • Rezension zu "Der andere Ort" von Stefan Stergiannis

    Der andere Ort
    Samtpfote

    Samtpfote

    08. March 2013 um 09:50

    Klappentext: Zwischen dem Land der Träume und der realen Welt existiert noch ein anderer Ort. Ein Ort, zu klein, um jemals erwachsen zu werden. Von philosophischen Höhenflügen bis zu den Abgründen der menschlichen Seele. Von Trugbildern und Schattenwesen bis zu Gesprächen mit Übersinnlichem und dem Leben aus der Sicht eines Baumes. Von zukünftigen Vergangenheiten und vergangenen Zukünften. Von Realitäten, die niemand jemals durchleben sollte, und von Begebenheiten von solch schlichter Schönheit, dass man sich wünscht, es gäbe sie wirklich. Inhalt: Dieses Buch beinhaltet zehn Kurzgeschichten unterschiedlicher Länge. Besonders zu erwähnen ist die erste Geschichte, welche auch dem Buch den Namen gegeben hat und mit Abstand die längste Geschichte ist. Auf hundert Seiten entführt uns Stefan Stergiannis in das Leben eines zehnjährigen Jungen, welcher von seinem alkoholabhängigen Vater nur Zurückweisung und Gewalt erfährt und auch in der Schule von seinen Mitschülern gehänselt wird. Als Tom sich einmal wehrt, werden zwei Mitschüler leicht verletzt und er muss als Strafe Freiwilligenarbeit leisten. Seine Aufgabe ist es, den alten Mann Vladjo zu besuchen, dessen Einkäufe in die Mietwohnung zu schleppen und sich mit ihm zu unterhalten. Und die beiden unterschiedlichen Menschen werden bald so etwas wie Freunde und es ist Vladjo, der eine Lösung für Toms Probleme hat. Tom soll lernen, sich an den "anderen Ort" zu flüchten. In seinen anderen Kurzgeschichten lässt uns Stefan Stergiannis tief in die Gedanken von Bäumen einblicken und er scheint sogar einen heissen Draht zu Gott zu haben. Auch ein Serienkiller aus dem Mittelalter und ein Heckenmonster kommen in den Geschichten vor und lassen jede einzelne Erzählung zu einem schaurig schönen und philosophischen Märchen werden. Meine Meinung: Vor allem die erste und längste Geschichte "der andere Ort" gefällt mir sehr gut. Auch einige der anderen Erzählungen wie "0800-Gott" und "die Rast" sprachen mich sehr an. Insgesamt sind mir die Geschichten in Kombination und somit das ganze Buch ein wenig zu düster und fatalistisch. Es fehlen mir dazwischen einige lebensbejahende und hoffnungsvolle Geschichten mehr. Ansonsten muss ich aber den Schreibstil sehr loben. Alles in allem ein Buch, welches ich neben und zwischen anderen Büchern lesen würde um immer wieder genug Pausen zwischen die einzelnen Geschichten machen zu können. Mein herzlicher Dank gilt noch einmal dem C. F. Portmann Verlag für dieses philosophische Buch. Zusätzliche Infos: Autor: Stefan Stergiannis Taschenbuch: 250 Seiten Verlag: C. F. Portmann Verlag Sprache: Deutsch ISBN 978-3-906014-16-6

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