Stefan Ulrich Arrivederci, Roma!

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Inhaltsangabe zu „Arrivederci, Roma!“ von Stefan Ulrich

Stefan Ulrich sitzt im August allein im brütendheißen Rom, seine Familie ist bei den Großeltern in Bayern. Damit ihn nicht der Blues erwischt, macht er Pläne für das kommende Jahr: Ganz Italien möchte er bereisen, jede Region besuchen von Südtirol bis Sizilien. Und auch Molise, den etwas vergessenen Landstrich ganz im Süden des Stiefels. Was er auf seinen Reisen alles erlebt, schildert er gewohnt augenzwinkernd und voller Liebe zu Bella Italia. Und natürlich kommen auch der Hausmeister Filippo, die Kinder Bernadette und Nicolas, die Meerschweinchen der Familie und der wunderbare Palazzo in Rom nicht zu kurz.

Einmal Wurstel con crauti per favore!

— Holden

die Fortsetzung musste natürlich auch sein

— Buechermel

Ein Lesevergnügen über das Leben in "bella Roma"

— Wasserratte

Ich fand das erste Buch ein bißchen besser...

— chaosbaerchen

Ich hab das Buch wirklich genossen und am Ende des Buches habe ich mich sehr gut in die Situation heineinversetzen können, weil ich bald selbst bella Italia verlassen muss...

— Minni

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  • Signor Uuulrik!

    Arrivederci, Roma!

    Holden

    03. July 2017 um 17:19

    SZ-Mann Stefan Ulrich berichtet in seinem zweiten Buch von seiner Zeit als Auslandskorrespondent in Italien, von seiner sympathischen famiglia und von den Beneidungen seiner Kollegen in München, die meinen, Ulrich müßte im Paradies leben. Denkste! Er sieht auch die Schattenseiten der Stadt und ist dabei, die Faszination für diese einmalige Stadt zu verlieren, die ihn bei früheren Romreisen immer in ihren Bann geschlagen hat. Von den komischen Seiten des Lebens als "Halbrömer" berichtet er ebenso wie von ernsthaften Themen wie dem schrecklichen Erdbeben in L`Aquila, das Hunderte von Menschenleben kostete. Trotz allem bleibt Ulrich ein Glückspilz, der ein wunderbares Leben in einer atemberaubenden Stadt führen durfte!

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  • Andiamoci!

    Arrivederci, Roma!

    Ulenflucht

    22. June 2015 um 22:34

    Italien ist spätestens seit Goethe Sehnsuchtsland der Deutschen, doch scheint das Image des Landes in den letzten Jahren gelitten zu haben. Und denkt man an Rom, denkt man nicht mehr nur an Bella Italia, sondern auch an politische Wirren, Schmutz und Verfall. Die Wahrheit liegt wie immer in der Mitte und dieses Buch zeigt das wie wohl sonst kein anderes aktuelles. Das Besondere an Stefan Ulrichs Bericht ist, dass man glaubt, mitten in der Familie dabei sein zu können. Man lernt die Menschen dieses Buches einfach lieben, wie sie das Leben in Italien meistern - angefangen beim Autor selber, über die wunderbaren Kinder, die einen ein ums andere Mal zum Lachen bringen, bis zu dem Hausmeisterehepaar und den vielen Menschen, denen der Protagonist bei seinen Recherchen im Land begegnet. Dabei ist es nicht entscheidend, ob jeder Dialog sich auch wirklich so abgespielt hat. Vielmehr geht es um einen gelungenen Rahmen für die Reportagen und Besuche in den 20 Regionen, die in 365 Tage und  348 Seiten passen sollen. Stefan Ulrich hat eine erstaunliche Bobachtungsgabe, was heute selbst bei Journalisten nicht mehr selbstverständlich ist. Die Reportagen, die er aus einem Jahr in Italien mitbringt, sind spannend und oftmals mitreißend; im wahrsten Sinne des Wortes nimmt Ulrich den Leser mit auf eine Reise durchs Land. Da wäre etwa ein Besuch im unheimlichen Mafia-Nest San Luca in Kalabrien, Ferien auf Sardinien, das man zu sehen und zu fühlen glaubt, oder die beklemmende Visite im nur Stunden zuvor durch ein starkes Erdbeben zerstörten L'Aquila. Zu etwas Besonderem macht dieses Buch der Blick fürs Detail, der das vermittelte Italien-Bild perfektioniert. Der Einstieg ins Buch etwa ist ein Badenachmittag vor den Pforten Roms: "Wahrscheinlich werde ich gleich mit einer der handgranatengroßen Quallen kollidieren, die immer wieder an den Strand treiben, um dort von kleinen Jungs mit Stöckchen durchlöchert zu werden und dann in der Sonne zu verdampfen." Solche Sätze machen sehend und dieses Buch zu einer Bereicherung der Reiseliteratur. Gut recherchiert, anschaulich dargestellt, humorvoll und trotz aller Italienliebe, die vieles überstrahlt, auch kritisch reflektiert. Mein Lieblingsbuch über Italien.

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  • Geschichten aus Italien

    Arrivederci, Roma!

    Dataha

    10. November 2013 um 20:51

    Stefan Ulrich, Korrespondent der Süddeutschen Zeitung, lebt mit seiner Familie aus beruflichen Gründen in Rom. Arrividerci Roma ist der zweite Band über seine Italienerlebnisse. Da Frau und Kinder bei den Eltern/Großeltern am Starnberger See ihren Sommerurlaub machen, denkt Stefan Ulrich über seine Zukunft nach und kommt zu dem Schluss, dass er alle Regionen Italiens gerne bereisen und darüber berichten möchte. Zum Teil bekommt er Aufträge seiner Zeitung, die ihn in die verschiedenen Regionen führen, zum Teil besucht er Bauwerke, trifft interessante Persönlichkeiten oder findet Kuriositäten, über die er berichtet. Stefan Ulrich schreibt sehr amüsant über die Unterschiede zwischen Deutschland und Italien und die sind zum Teil sehr krass. Dabei stellt er sich weder auf die eine, noch auf die andere Seite, im Gegenteil, beide Länder haben durchaus ihre Vor- und Nachteile. Seine Familie, die familieneigenen Meerschweinchen sowie die in Rom neugewonnenen Freunde sind ein wesentlicher Bestandteil seiner Geschichten. Das Buch endet mit dem wehmütigen Abschied aus Rom, neuer Arbeitsplatz ist Paris.

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  • Rezension zu "Arrivederci, Roma!" von Stefan Ulrich

    Arrivederci, Roma!

    batzn

    03. September 2010 um 14:23

    Wer den ersten Teil gelesen hat MUSS den zweiten Teil lesen. Die täglichen kleinen Geschehnisse im Rom der Neuzeit. Die Wortwahl, der Witz, diese kleinen Geschichten die mir Lachtränen in die Augenwinkel getrieben haben....Stefan Ulrich.... DANKE

  • Rezension zu "Arrivederci, Roma!" von Stefan Ulrich

    Arrivederci, Roma!

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    16. May 2010 um 16:23

    Das Buch hat mich wieder einmal über der Frage grübeln lassen, was außer der südlichen Witterung uns Deutsche, die wir von Stränden an nördlichen Gestaden, über die Heide bis zur zerklüfteten Bergwelt alle Landschaftsformen im eigenen Land haben, Italien so anziehenswert erscheinen lässt. Ulrich, der „Deutschrömer“, hat sie mir leider auch nicht erschöpfend beantwortet, wenngleich er uns Italien, die italienische Mentalität und vor allem sein römisches Leben eindrucksvoll vor Augen führt. Er tut dies in einer typisch journalistischen Art (was diese Art ausmacht, kann ich letztlich so wenig sagen, wie ich die anfangs aufgeworfene Frage beantworten könnte), die seine Familie und sein italienisches Umfeld in liebevoller Weise zeichnet. In dem Leser, der Italien kennt, werden bei der Lektüre Erinnerungen - nicht nur an Rom - wachgerufen werden. Wer noch unkundig ist, wenn es ihn unter uns Deutschen überhaupt geben sollte, wird sich Italia nähern, ähnlich wie Johann-Friedrich Overbeck die Schwestern Italia und Germania auf seinem Bild gesehen hat. Der Duft der Macchia und bayerisches Weißbier, der lärmende Gestank von Verkehrsabgasen und teutonischer Perfektionismus (Ulrich, der Icherzähler, will sich mit 19 Regionen nicht zufriedengeben), italienische Liebenswürdigkeit und deutsche Distanziertheit – dies und viele andere Gegensätzlichkeiten, aber auch Gemeinsamkeiten versteht Ulrich in einer humorvollen, oft selbstironischen, und auch informativen Weise nahezubringen. Er zeigt, dass er seinen Gregorovius kennt, von dem alle späteren Reiseschriftsteller abgeschrieben haben sollen, und er lässt nicht unerwähnt, von welchen Beziehungen ein Auslandskorrespondent profitiert. Eine ungetrübte Lektüre, nicht nur für den Urlaub in Italien, mehr noch für Mußestunden in Deutschland, ist Fernweh doch wie Vorfreude manchmal schöner als die Wirklichkeit. Magisch realistische Lektüre!?

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