Stefan Ulrich Bonjour la France

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Inhaltsangabe zu „Bonjour la France“ von Stefan Ulrich

Nach vier Jahren in Bella Italia müssen Stefan Ulrich und seine Familie ihr geliebtes Rom verlassen und samt Meerschweinchen nach Frankreich umziehen. Müssen? Paris, die Stadt der Liebe, das ist doch ein Traum - schmachten die Freunde in Deutschland. Doch die Ulrichs fremdeln erst mal an der Seine. Meer und Berge sind weit weg, beim Einzug platzt ein Wasserrohr, das Schulfranzösisch erweist sich als peinlich unzureichend, und die französischen Nachbarn sind eben keine Italiener. Die Ulrichs aber sind wild entschlossen, ihre neue Heimat lieben zu lernen. Sie erkunden Stadt, Land und Seele der Franzosen und erleben bald, warum Gott tatsächlich in Frankreich lebt.

Wer Frankreich und Paris mag, wird dieses Buch lieben. Stefan Ulrich beschreibt seine neue Heimat Paris in wundervoll humorvoller Weise. Ein

— nimmersatt
nimmersatt

Stefan Ulrichs Alltag in der französischen Hauptstadt.

— Norskehex
Norskehex

Ein ganz tolles Buch das mir Frankreich noch näher gebracht hat. Ich steh einfach auf deren Lebensart und Einstellung - meistens zumindest!

— Kleines91
Kleines91

Achtung! Verursacht akutes Fernweh und Frankreich-Liebeskummer! Paris, je t'aime!

— jess020
jess020

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  • Beneidenswert harmonisches Journalistenleben

    Bonjour la France
    Duffy

    Duffy

    16. May 2016 um 08:51

    Stefan Ulrich muss ein glücklicher Mensch sein. Nach 4 Jahren als Korrespondent in Rom und der Zeit, darüber auch noch Bücher zu schreiben, muss er nun nach Paris. Mit Familie und Meerschweinchen. Und findet wieder die Zeit, darüber ein Buch zu schreiben. Das erzählt in gutem und sehr bildhaftem Stil von Paris und Frankreich, wunderschönen Ecken in der Bretagne und im Süden, von tollen Radwegen, netten Nachbarn und überhaupt freundlichen Franzosen. Die haben natürlich auch ein paar Schrullen, aber die kann man ja lernen und das ist für keinen in dieser gut funktionierenden Familie ein Problem. Der Reporter Ulrich befasst sich mit wichtigen Themen wie Parfüm und dem Champagnerkrieg, abends prasselt der Kamin und im Garten wird gegrillt.Das ist sowas von Heile Welt, dass es schon wieder schön zu lesen ist. Es gibt kein böses Paris und wenn doch, wird es am Rande erwähnt, spielt aber für dieses Buch keine Rolle. Auf Stefan Ulrich kann man neidisch sein, denn mit seinen Büchern verdient er ja nun auch noch ein kleines Zubrot, da kann man sich öfter mal ein paar frische Austern leisten und muss nicht in den Supermarkt.Wer also das Paris mit dem Einschlag der alten, romantischen Filmen lesen will, ist hier richtig. Wer eine differenzierte und die Realität eines Journalisten beschreibende Version haben möchte, ist hier falsch. Empfohlene Sekundärliteratur: Nicolas Barreau.

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  • Bonjour, la France

    Bonjour la France
    Norskehex

    Norskehex

    29. September 2014 um 15:49

    In Bonjour la France - ein Jahr in Paris nimmt uns Stefan Ulrich mit in sein neues Leben in Paris. Schweren Herzens nimmt Familie Ulrich Abschied von Rom, von wo aus Stefan Ulrich vier Jahre lang als Auslandskorrespondent der Süddeutschen tätig war. Jetzt geht´s nach Paris - und wieder schmachten die daheimgebliebenen Freunde. Paris, Stadt der Liebe. Dort zu leben ist doch ein Traum!  Doch der Start in Paris ist ein wenig holprig (neues Land, das Schulfranzösisch ist doch nicht ganz brauchbar für den Alltag, Wasserrohrbruch im neuen Haus), doch die Ulrichs nehmen´s mit Humor. Besonders in der Anfangszeit merkt man, wie sehr der Familie - vor allem aber Stefan Ulrich selbst - das geliebte Rom fehlt. Zum Glück gibt´s den Nachbarn Napoléon, der immer wieder mit Rat und Tat zur Seite steht. Auch die Nachbarn Éric und Aurore (großartige Szene als Ulrich bei der Vorstellung versteht, sie heiße "Horror"!) erklären den Neuankömmlingen die Seele Frankreichs und der Franzosen im Allgemeinen und Paris´ im Besonderen. Die Kinder Nicolas und Bernadette leben sich recht schnell in Paris ein und - sie wollen jetzt ados, Jugendliche, und nicht mehr Kinder genannt werden - sind nicht mehr so leicht zu begeistern wie damals in Rom, das Erkunden der Stadt und Umgebung wird für die Eltern doch komplizierter :-)  Besonders gelacht, habe ich bei der Szene als die Familie Urlaub in einem alten Schloss macht und die Madame Besitzerin Herrn Ulrich aus der Toilette mit dem Schlagbohrer herausschneiden muss. Auch schön: als er bei der Hochzeit von Albert & Charlène sitzt, sich vom Klatschkoumnist die Promis erklären lässt und seine Frau per SMS unterrichtet. Im Gegenzug berichtet diese ihm von der Hochzeit des Nachbarsjungen. Diese und viele weitere lustige Szenen hat Stefan Ulrich in Bonjour la France vereint. Der Autor zeigt neben all diesen lustigen Episoden ein vielfältiges Frankreich und berichtet über seine persönlichen Highlights des Korrespondentenlebens. Ganz nebenbei trifft man wieder allerhand skurrile, liebenswürdige Persönlichkeiten, die den Ulrichs bei der Eingewöhnung in die fremden Sitten des Landes helfen.  Obwohl ich kein besonderer Frankreich - Fan bin, fand ich es sehr angenehm und interessant das Buch zu lesen. An manchen Stellen kommt man aus dem Lachen nicht mehr heraus und wundert sich manchmal wie es die Ulrichs schaffen immer wieder in so absurde Situationen zu kommen. Allerdings gebe ich zu, dass ich mich ab und zu gefragt habe - wie auch bei den Rom - Büchern - ob nicht manche Stellen ein wenig aufgebauscht wurden. Aber selbst wenn, es ist ein schönes, interessantes und lustiges Buch, das Einblicke gibt in das Leben eines Auslandskorrespondenten und seiner Familie. Für Leute, die selbst schon mal im Ausland gelebt haben und wissen wie es ist sich in eine andere Kultur einzufinden, auf jeden Fall lesenswert. Und für alle andere auch :-)!

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  • Frankreich für die Hosentasche

    Bonjour la France
    Bibliomania

    Bibliomania

    16. September 2014 um 13:08

    Stefan Ulrich, Auslandskorrespondent für (Zeitung eintragen) hat vier Jahre in Rom gelebt und gearbeitet. Nun war es Zeit für einen Wechsel: Ab nach Paris, die Stadt der Liebe mit dem berühmten tour d'Eiffel und der Seine. Mit Fischen und Meerschweinchen macht Stefan Ulrichs vierköpfige Familie sich auf Paris zu erkunden. Den Franzosen wird ja immer wieder nachgesagt, wie eigen sie insebsondere in Bezug auf Ausländer sind, und so kann sich der Beginn in diesem sehr nationalstolzen Land schon recht schwierig gestalten. Mit Humor und Charme berichtet Stefan Ulrich von seinen Erlebnissen und sprachlichen Barrieren. Ein toller Reisebericht, der auch einiges zur Kultur Frankreichs erzählt. Ein Muss für jeden Frankreich-Liebhaber!

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  • Ciao Italia. Bonjour la France

    Bonjour la France
    Ulenflucht

    Ulenflucht

    28. April 2014 um 20:51

    Stefan Ulrich kennen vor allem Leser der Süddeutschen Zeitung. Vier Jahre war er deren Italien-Korrespondent und veröffentlichte zwei sehr interessante Bücher über diese Zeit, die ich beide verschlungen habe. Als das zweite Buch damit schloss, dass die Familie Ulrich zum nächsten Korrespondentenjob nach Paris aufbrechen würde, wartete ich erst recht auf das nächste Buch, das dann schließlich im August 2013 veröffentlicht wurde. Ich versprach mir eine Fortsetzung der Italien-Erlebnisse: Ein stilvolles, aufmerksames Porträt des Landes, das sich trotzdem flüssig liest und durch die zahlreichen Anekdoten äußerst unterhaltsam ist. Schade, dass ausgerechnet das Frankreichbuch da nicht ganz mithalten kann. Dabei beginnt es ganz amüsant. Wie die vierköpfige Korrespondentenfamilie mit seinem "Wohnturm" in Saint-Cloud vor den Toren der Hauptstadt zu kämpfen hat, weil sie unter anderem vertraglich zugesichert hatten, die Absauganlage im Gästebad nicht zu beanstanden, bevor sie wussten, um was es sich handelte. Einen Fäkalienzerhäcksler nämlich, da das Bad unterhalb dem Abwassersystem der Stadt liegt. An dieser Stelle muss der Frankreichfreund nicht nur schmunzeln, sondern auch zustimmend nicken: Ja, erfindungsreich und praktisch veranlagt sind sie, unsere Nachbarn. Im Laufe des Jahres begegnet die Familie nicht nur den Tücken der Technik (Stichwort Installation von Fernseh-/Telefon-/Internetanschluss), der Sprache (Bekanntschaft mit der Nachbarin Aurore: "'Je suis horror' 'Sie sind die Horror?', fragte ich entgeistert") und des Wetters in der Bretagne, wo der Urlaub ganz anders wird als auf Sardinien. Wie schon in den Italienbüchern sind es vor allem die journalistischen Begegnungen, die punkten können. Der Besuch beim Komponisten von Edith Piafs "Je ne regrette rien" etwa, die Fahrt durch den unschönen Teil der Banlieue, die Geschichte des Phantoms der Oper und auch die Begegnung mit dem Bürgermeister von Montereau-Fault-Yonne, der einen Napoleon-Erlebnis-Park plant: "Und was wird die erwarten? Eine Waterloo-Achterbahn? Ein Schießstand namens Jena&Leipzig?", fragt der Journalist da und bringt auf amüsante Art und Weise die zweifelhafte Liebe der Franzosen zum Empéreur auf den Punkt. Auf diese Art, journalistische Abstecher quer durchs Land, bringt Stefan Ulrich viele Themen auf den Tisch, die Frankreich bewegen, darstellen, charakterisieren und schafft somit ein solides Porträt. Es gibt aber zwei Schwächen und beide dürften wohl eher auf den Leser selber zurückzuführen sein, wenn er Frankreich schon gut kennt und liebt: Erstens nämlich ist und bleibt Stefan Ulrich Italienliebhaber und schmachtet den Jahren in Rom hinterher, und zweitens birgt das Buch wenig Überraschendes oder Neues für Frankreichkenner. Während ich Italien durch die vorangegangen Bücher noch entdecken konnte, ist dieses hier eher eine Zusammenfassung von größtenteils Bekanntem. Das macht es aber nicht weniger lesens- und empfehlenswert und fügt der Ullstein-Reihe zu den Zeitungskorrepondenten wieder einen guten Titel hinzu. Wer die Möglichkeit hat, sollte es lesen. Am besten im Urlaub in Frankreich. Oder in der Bahn, von Urlaub träumend.

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  • Ein Jahr in Paris

    Bonjour la France
    MissJaneMarple

    MissJaneMarple

    07. March 2014 um 21:45

    Inhalt: Familie Ulrich hat Rom verlassen und ist nun, nach vier Jahren Italien, nach Paris umgezogen. Und so beginnt wieder alles von vorne. Wie werden sich die Kinder einleben? Wie wird die Familie in Frankreich klar kommen? Warum antworten Franzosen selten auf ein Email? Und kann das Leben hier so schön werden, wie in Rom? Stefan Ulrich ist nicht überzeugt davon, ist doch Rom und Italien sein gelobtes Land! Meinung: Nach "Quattro Stagione" und "Arrivederci Roma" ist "Bonjour la France" das dritte Buch von Stefan Ulrich, in dem er von seinem Familienleben im Ausland erzählt. Als Korrespondent der Süddeutschen Zeitung hat es ihn nun nach Frankreich verschlagen. Der Autor erzählt gewohnt witzig und locker, was ihnen so alles im ersten Jahr in Paris passiert ist und das ist nicht gerade wenig. Fazit: Ein super lustiges Buch über eine liebenswerte Familie, die mir mittlerweile sehr ans Herz gewachsen ist! 

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  • Ein wunderbarer, interessanter Kurztrip nach Paris!

    Bonjour la France
    jess020

    jess020

    14. October 2013 um 15:38

    Nachdem wir Auslandskorrespondent Stefan Ulrich und seine Familie in “Quattro Stagioni” und “Arrivederci, Roma” nach Italien begeleitet haben, geht es in “Bonjour la France!” in die Hauptstadt Frankreichs und der Liebe: Paris. Vier Jahre lebte Auslandskorrespondent Stefan Ulrich mit seiner Familie in Italien – nun geht es auf zu neuen Erfahrungen und Erlebnissen und Familie Urlich zieht nach Frankreich. Nördlich der Berge sieht die Welt und der Alltag dann doch ein wenig anders aus als in Rom, aber die Familie weiß sich auch hier wieder durchzuschlagen. Auch in diesem Buch von Ullsteins Lesezeichen-Reihe besteht akute Fernweh-Gefahr. Doch das ist schließlich auch gewollt. Meine Frankreich-Erlebnisse beschränkten sich bisher auf den Süden – Monaco und Nizza – sowie Straßburg. Ach nein, im hohen Norden war ich auch schon – Hirson. Paris lag bisher leider nicht auf einer meiner Reiserouten. Umso schöner, die Stadt der Liebe jetzt so entdecken zu dürfen. Nahezu alle Themengebiete und Sehenswürdigkeiten werden innerhalb des ersten Jahres von Ulrich erkundet und beschrieben. Selbstverständlich besuchen wir la Tour d’Eiffel und les Champs-Elysées, aber auch umgebende Stadtteile, Schlösser und auch die Banlieues kommen nicht zu kurz. Als Leser bekommt man also einen sehr umfassenden Einblick in die französische Kultur. Besonders interessant sind auch die zwischenmenschlichen Beziehungen und die sprachlichen Stolperfallen. Wie schon von Ulrich gewohnt, lässt sich auch “Bonjour, la France!” sehr angenehm lesen. Die vielen kleinen Erzählungen über die verschiedensten Aspekte Frankreichs laden zum Schwärmen ein, bringen den Leser sowohl zum Lachen als auch zum Nachdenken. Vor allem aber möchte man doch am liebsten sofort auf eigene Faust losziehen und Paris erkunden. Und zwar nicht nur die typischen Touristenorte. Wer einen Kurztrip nach Frankreich unternehmen möchte, während er gemütlich auf dem Sofa sitzt – bitte schön, einfach “Bonjour, la France!” lesen!

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