Die Morde von Morcone

von Stefan Ulrich 
3,8 Sterne bei69 Bewertungen
Die Morde von Morcone
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Positiv (45):
J

Sympathischer Krimi für Italien-Fans

Kritisch (4):
brauneye29s avatar

Konnte mich nicht fesseln

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Inhaltsangabe zu "Die Morde von Morcone"

Robert Lichtenwald, Anwalt aus München, flieht vor einer Lebenskrise in sein Rustico in der Maremma im stillen Süden der Toskana. Hier, in den Hügeln um den Ort Morcone, möchte er zur Ruhe kommen und sein Leben überdenken. Doch bald nach seiner Ankunft entdeckt er an einer Schwefelquelle die Leiche eines Afrikaners. Auf der Brust des Toten ist ein Schriftzeichen eingeritzt. Als kurz darauf zwei weitere Menschen qualvoll sterben, wird Lichtenwald gegen seinen Willen in die Ermittlungen hineingezogen. Gemeinsam mit der eigensinnigen Lokalreporterin Giada Bianchi versucht er, den Mörder zu entlarven, die Verbrechen zu stoppen - und so auch sein eigenes Leben zu retten.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783548289243
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:288 Seiten
Verlag:Ullstein Taschenbuch Verlag
Erscheinungsdatum:12.05.2017
Das aktuelle Hörbuch ist am 08.05.2017 bei Headroom Sound Production erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Sidnys avatar
    Sidnyvor 9 Monaten
    Vielversprechender Reihenauftakt mit undurchsichtigen Mordfällen

    Robert Lichtenwald, ein Münchner Wirtschaftsanwalt, hat sich seinen Lebenstraum erfüllt und nennt ein Rustico in der idyllischen Maremma sein eigen. Eigentlich wollte er dort mit Frau und Tochter "la dolce vita" genießen, doch die beiden hatten andere Pläne, und Robert verbringt sein Sabbatjahr alleine im Süden.
    Auf einer Wanderung entdeckt er in einer halbverfallenen Kirche eine Leiche, der der Mörder ein "L" in die Haut geritzt hat. Robert ahnt noch nicht, dass es nicht bei einem Mord bleiben wird...

    Ist der letzte Urlaub schon so lange her, dass eine kleine Auszeit dringend nötig ist? Dann bekommt man mit diesem Titel sehr viel Toskana-Ambiente, denn leckeres Essen, die wunderbare Landschaft und die typisch italienische Lässigkeit finden trotz der Morde ihren Platz in diesem Buch - beinah so gut, wie ein echter Kurztrip nach Italien.
    Mir haben Regionalkrimis manchmal ein bisschen zu viel Ambiente und zu wenig Mordermittlung, doch der Autor hat hier für meinen Geschmack die goldene Mitte getroffen. Die Mordserie ist sehr mysteriös, erst nach dem dritten Mord hatte ich eine Idee, wo überhaupt das Motiv liegen und die Verbindung zwischen den Opfern sein könnte. Aber damit wusste ich noch lange nicht, wer der Täter ist - damit tappte ich bis zum großen Finale im Dunkeln, was mein Leserherz bei einem Krimi natürlich immer höher schlagen lässt.

    Bei einem Toskana-Krimi mit einem deutsch-italienischen Ermittlerduo bleibt es natürlich nicht aus, dass mit dem ein oder anderen Klischee gespielt wird, doch Stefan Ulrich übertreibt es zum Glück nicht damit, sondern setzt sie wohldosiert und manchmal auch überraschend ein.
    Die Figurenzeichnung konnte mich überzeugen, Robert ist zum Glück weder der Typ "staubtrockener Anwalt" noch "depressiver Ermittler" und mit der Journalistin Giada bekommt er zudem temperamentvolle, südländische Unterstützung.

    Mit etwa 280 Seiten ist dieser Krimi fast etwas zu schnell ausgelesen, andererseits war er so aber auch von Anfang bis Ende sehr spannend und hat mir unterhaltsame Lesestunden beschert. Und ich habe auch große Lust auf weitere Fälle des cleveren Wahlitalieners bekommen - sowohl für Italien- als auch für Krimifans empfehlenswert.

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    Ladybella911s avatar
    Ladybella911vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Hatte mir mehr Spannung erwartet
    Morde in der Toskana

    Eigentlich eine nette Lektüre für zwischendurch und für mich perfekt zu lesen im Krankenbett.

    Der Anwalt Robert Lichtenfeld zieht sich auf sein gemütliches Rustico in der Toskana zurück, um sich eine Auszeit zu nehmen und die Trennung von seiner Frau zu verarbeiten.

    Doch die Ruhe, nach der er sich sehnt, soll ihm nicht vergönnt sein, denn bald nach seiner Ankunft stolpert er über eine Leiche, die mit einem ungewöhnlichen Schriftzeichen markiert ist. Schnell ist klar, der Tote wurde ermordet und dieser Mord bildet nur den Auftakt zu weiteren Morden.

    Hinter der Beschaulichkeit des kleinen Dorfes verbirgt sich ein Serienmörderder sich selbst als Wahrer von Moral, Sitte und Anstand sieht. Doch wer ist er?

    Gegen seinen Willen wird Robert in den Strudel der Ereignisse gezogen und geht gemeinsam mit der Journalistin Giada den vielen Spuren nach, die der Autor legt, was sich als nicht ungefährlich erweist.

    Der Schreibstil ist anfänglich etwas träge, viele italienische Begriffe erweisen sich dem Lesefluss als nicht unbedingt zuträglich und der Spannungsbogen ließ mich nicht atemlos zurück. Allerdings mit dem Vorteil, dass man das Buch dann auch leicht und ohne Reue zur Seite legen konnte um dann später in die Geschichte wieder ohne Probleme einzusteigen.

    Für einen ausgesprochenen Thriller- und Krimifan wie mich war die Geschichte dann doch irgendwie zu vorhersehbar – ich hatte mehr Spannung erwartet.

    Dennoch durch die Landschaftsbeschreibungen, die einem sogleich ein Urlaubsfeeling vermitteln, ein unkompliziertes, lesenswertes Buch, welches ich durchaus mit Vergnügen gelesen habe.

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    ChrischiDs avatar
    ChrischiDvor einem Jahr
    Robert Lichtenwald kommt nicht zur Ruhe

    Der Münchner Anwalt Robert Lichtenwald zieht sich in sein Rustico in der Toskana zurück, um zur Ruhe zu kommen, vielleicht sogar sein Leben zu überdenken. Doch kaum angekommen wird er schon hineingezogen in einen ominösen Mordfall, bei dem die Brust des Toten ein seltsames Schriftzeichen ziert. Obwohl Lichtenwald jegliche Aufregung vermeiden wollte, findet er sich plötzlich an der Seite der Lokalreporterin Giada Bianchi wieder, die fast schon besessen davon ist, den Fall zu lösen, zumal es nicht bei einem Opfer bleibt. Doch muss das Gespann damit rechnen, selbst ins Visier des Täters zu gelangen...

    Die Toskana, im Grunde nicht der schlechteste Ort, um die Seele baumeln zu lassen, nachzudenken, womöglich eingefahrene Denkweisen zu ändern oder einfach nur zu Atem zu kommen und neue Kraft zu tanken. Auch Robert Lichtenwald stand nichts anderes im Sinn, als er sein Rustico bezog, die Krise aus München hoffentlich nicht im Gepäck. Doch mit einem Mal kommt alles anders und, entgegen seines ursprünglichen Plans, sieht er sich plötzlich in einer Mordermittlung gefangen. Dabei sollte das doch ganz klar Aufgabe der Polizei sein. Wieso also lässt er sich von der adretten Lokalreporterin immer wieder einspannen... Der Leser spürt schnell die Schwingungen zwischen den beiden Figuren, die sie selbst nicht wahrnehmen können oder wollen. Dennoch kann man nicht genau sagen in welche Richtung diese Beziehung sich entwickeln wird, vieles ist denkbar, alles ist möglich.

    Die Spannungskurve ist am ehesten mit heftigem Wellengang zu vergleichen, es geht ständig auf und ab. Sobald es sich inhaltlich um die Ereignisse den Fall betreffend dreht, legt der Autor ein hohes Tempo vor, die Spannung kennt keine Grenzen. Stehen jedoch Situationen im Vordergrund, die die Haupthandlung kaum oder gar nicht berühren, sinkt nicht nur die Spannungskurve, auch der mühsam aufgebaute Elan verflüchtigt sich nach und nach. Dieses Hin und Her zieht sich leider komplett durch den gesamten Verlauf, so dass immer wieder Störungen im Leserhythmus auftreten. Vermutlich sollten dem Leser Ruhephasen innerhalb der turbulenten Ereignisse eingeräumt werden. An sich eine gute Idee, die in der hier gegebenen Umsetzung jedoch scheitert.

    Nichtsdestotrotz verfolgt man das Geschehen in der Hoffnung auf Hinweise, die den Täter und sein Motiv entlarven können. Zahlreiche Indizien führen den Leser in immer andere Richtungen, bis beinahe jeder mindestens einmal verdächtig war. Doch erst zum Schluss wird sich zeigen, ob man sich aufs Glatteis hat führen lassen oder an seinen Beobachtungen festhalten konnte.

    Da es sich bei „Die Morde von Morcone“ um den Auftaktband einer neuen Reihe handeln soll, hofft man beim Folgeband natürlich darauf das gegebene Potential gekonnt umgesetzt zu sehen. Man darf gespannt sein.

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    twentytwos avatar
    twentytwovor einem Jahr
    Die Morde von Morcone

    Um nach der Trennung von seiner Ehefrau wieder zu sich zu kommen, beschließt Robert Lichtenfeld eine Auszeit zu nehmen. In seinem idyllisch gelegenen Rustico, inmitten der Toskana, hofft er zur Ruhe zu kommen und neue Kräfte zu sammeln. Als er wenige Tage nach seiner Ankunft über eine Leiche stolpert, ahnt er nicht dass sich dahinter ein mörderischer Serientäter verbirgt, der nicht nur das beschauliche Morcone sondern auch sein eigenes Leben vollkommen auf den Kopf stellen wird. Durch die zufällige Bekanntschaft mit der charismatischen Lokalreporterin Giada Bianchi, wird er ungewollt in den Bann dieses geheimnisvollen Falls hineingezogen, und gegen sein besseres Wissen, riskiert er dabei mehr als das eigene Leben.

    Fazit
    Ein eindrucksvoller Toskana-Krimi der, mit viel Lokalkolorit vor historischem Hintergrund, für spannende Unterhaltung mit einer gelungenen Portion Urlaubsfeeling sorgt.

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    G
    Gisevor einem Jahr
    Mörderisches Morcone

    Anwalt Robert Lichtenwald nimmt sich eine Auszeit und geht dafür in sein kleines Häuschen in der Maremma in der südlichen Toskana. Dort möchte er sein Leben neu überdenken, nachdem sich seine Frau von ihm getrennt hat und seine Tochter flügge geworden ist. Doch schon bald stößt er auf einen toten Hermaphroditen an einer verlassenen Abtei. Während alle im Örtchen Morcone noch über die Hintergründe an diesem Mord rätseln, gibt es bald schon mehrere Tote. Steckt vielleicht eine satanistische Sekte dahinter? Nichts scheint richtig zu passen. Und plötzlich steckt Lichtenwald zusammen mit der Lokalreporterin Giada Bianchi mittendrin in den Ermittlungen.

    Der Einstieg in das Buch versprach eine spannende Lektüre in einer traumhaften Kulisse und zwei Ermittlern, deren Dialoge von Witz sprühten. Doch es gibt zwischendrin auch einige Szenen mit arg viel Längen. Es dauert recht lange, bis die zündende Idee endlich zur Auflösung führen kann – für mich einen Tick zu lange, fast schon hätte ich das Interesse an der Auflösung ganz verloren. Zum Schluss nimmt die Geschichte aber nochmal ordentlich Fahrt auf und baut einige überraschende Wendungen mit ein, die dann Schlag auf Schlag kommen.

    Und doch fehlte mir abschließend die richtige Prise Pfeffer für diesen Krimi. Die handelnden Personen finde ich insgesamt etwas hölzern, Lichtenberg zu dröge und Giada zu zornig, den Conte zu überheblich geraten. Die Morde geschehen und sind sofort Geschichte, es wird keinerlei Bezug mehr zu den Menschen dahinter genommen. Sehr gestört haben mich die vielen fremdsprachigen Wörter und Sätze zwischendrin, auf Italienisch und Latein.

    Somit hat die Geschichte noch viel Potential nach oben, ein ordentlich gemachter Krimi mit einer guten Idee im Hintergrund.

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    Zmeis avatar
    Zmeivor einem Jahr
    Viel Toskana Urlaubsfeeling.

    Den Anfang fand ich vielversprechend und ich wollte wissen, wie es weitergeht. Es ist weniger ein Krimi geworden, denn diese Seite im Sinne von polizeilichen Ermittlungen kam mir doch eher spärlich vor. Vielmehr ist es ein Roman mit viel Toskana Urlaubsfeeling, einigen interessanten Informationen zur Geschichte und Kultur, bzw. Religion des Landes, und ferner ein Krimi mit zwei privaten Ermittlern, die eigentlich keine sein wollten.

    Der Roman ließ sich angenehm lesen. Die Figuren in dem überschaubaren Dorf Morcone und ihre Lebensgeschichten hielten mich über mehrere Seiten hinweg gefangen. Die Hauptfiguren hätten unterschiedlicher nicht sein können, waren gut gewählt. Allerdings die Frau, Gia die Zornige, fand ich nicht so ganz authentisch. Robert Lichtenwald dagegen etwas blass.

    Die Landschaftsbeschreibungen, die geschilderten Begebenheiten, wie das Leben in einem kleinen italienischen Dort in der Toskana aussieht, eine lebendige Beschreibung des Karnevalsumzuges, gutes Essen, Ausflug nach Florenz, uvm. trugen zum Urlaubsfeeling bei.

    Der Plot kam mir aber eher konstruiert vor, einige Gespräche zwischen den Hauptfiguren zum Schluss weniger authentisch, da hpts. zur Infoversorgung der Leser da. Einige Details warfen Fragen auf.

    Aber gut. Die Idee, die sieben Sünden vor Augen der Leser auszubreiten, ist schon gewagt, aber ganz gut umgesetzt worden.

    Alles in allem ein ganz netter Roman aus der Toskana mit Krimielementen, den man locker am Feierabend lesen kann. Würde mich freuen, auch Fortsetzungen mit Robert und Gia zu lesen.

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    gesils avatar
    gesilvor einem Jahr
    Kurzmeinung: zwiegespalten
    Die Morde von Morcone


    Der Münchener Anwalt Robert Lichtenwald hat sich ein Rustico in der Maremma gekauft, wo er zur Zeit ein Sabbatjahr verbringt. Doch dann findet man eine ermordete Prostituierte und Robert beginnt zusammen mit der Journalistin Giada nachzuforschen.
    Als es nicht bei dieser einen Toten bleibt, kristallisiert sich heraus: Der Mörder will die Menschheit für ihre Sünden bestrafen. Können Giada und Robert den Fanatiker stoppen?


    „Die Morde von Morcone“ ist ein Krimi, dessen Schauplatz die Toskana ist. Dem Autor gelingt es durchaus, für mich die Landschaft zum Leben zu erwecken und Land und Leute vor meinem geistigen Auge entstehen zu lassen. Hier und da war ich jedoch von den italienischen Begriffen genervt.
    Anfangs erschien mir dieser Krimi etwas träge und der persönliche Hintergrund des Robert Lichtenwald fehlte mir, der aber im Laufe der Zeit näher beleuchtet wurde ohne allzu viel zu verraten. Da steckt noch Potential für weitere Lichtenwald-Fälle drin. Auch die Geschichte von Giada und Robert scheint mir noch nicht zu Ende erzählt zu sein.
    Zwischendurch fühlte ich mich stark an Dan Brown erinnert, was dem Lesegenuss jedoch nicht zwingend abträglich war. Jedoch ging mir der Täter in seinem religiösen Eifer oder besser Fanatismus schrecklich gegen den Strich. Ich habe das Gefühl, von solchen gab es inzwischen einfach schon genug – eben auch beim erwähnten Dan Brown.
    Von daher bin ich mir noch nicht sicher, ob es ein Wiedersehen mit Robert Lichtenwald für mich geben wird – wenn der Autor denn weitere Bücher mit diesem Protagonisten plant.
            

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    D
    DreamingBooksvor einem Jahr
    Klassisch und neuartig, begeisternd


     Für eine "Thrillerliebhaberin" wie mich, sind Bücher dieses Genres, sehr schnell einfältig, denn sehr selten begegnet man neuartigen Ansätzen, die einen wirklich packen, doch die Autor Stefan Ulrich schaffte es mich stets zu begeistern und zu beeindrucken! 
    Von der ersten Seite an befindet sich der Leser in einem Sog aus Spannung und menschlichen Abgründen, sofort nimmt die Geschichte an Fahrt auf und der stetig ansteigende Spannungsbogen, macht dem Leser wirklich zu schaffen, weil er das Buch nicht mehr aus der Hand legen kann ! 
    Die stets vorhandene Spannung und ein undurchschaubarer Plot machen dieses Buch zu einem großartigen Lesevergnügen, welchen an Nervenkitzel und packender Spannung kaum zu überbieten ist. 
    Außerdem begeistern auch die Protagonisten der Geschichte, denn diese bewegen sich nie einem Stillstand zu, sondern entwickelt sich stetig weiter und gerade dieser Umstand macht die menschlichen Entwicklungen so interessante 
    Auch die großartige urlaubsartige und packende Atmosphäre begeistern, diese noch einmal anspornen die Geschichte schneller zu verschlingen ! 
    Mit überraschenden Wendungen gespickt und mit einem faszinierend irreleitenden Plot, weiß der Autormit ihren Lesern zu spielen und diese absolut in die Irre zu führen, denn ich kann mir kaum vorstellen, dass jemand diesen durchschauen könnte… 
    Für mich eine grandiose Fortsetzung, die durch Spannung, Nervenkitzel und glaubhaft gezeichnete Charaktere besticht. 
    Außerdem ist dieses Buch ein wahrer Pageturner, der den Leser fesselt und zu begeistern weiß ! 


    Fazit: 
    Mit einem routinierten und flüssigen Schreibstil und einer großen Portion Spannung, konnte mich dieser Krimi absolut von sich überzeugen 
    Dieser Krimi schenkt dem Leser neuartige Lesestunden, denn hier werden altbekannte Mittel des Spannungsgenres mit neuartigen und überzeugenden Zutaten glaubhaft vermischt. 
    Für mich ein wahrer Lesegenuss, der bis zum Schluss spannend bleibt. 


    Ganz klar 5 volle Sterne für alle Krimifans, aber auch die, die diesem Genre normalerweise eher skeptisch gegenüberstehen!

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    T
    Tara01092012vor einem Jahr
    leider nichts für mich

    Robert entdeckt an einer Schwefelquelle eine Leiche, mit eingeritzten Zeichen auf der Brust... alles deutet auf einen religiösen Hintergrund hin...
    Spannender Inhalt, der mich leider doch nicht überzeugen konnte...

    Viele Sachen und Hintergründe erfährt man als Leser leider viel zu schnell und wenn man dann 1 und 1 zusammenzählt kommt man auch ganz flott auf die Auflösung des ganzen Geschehens. Hierdurch wurde mir leider die gesamte Spannung genommen und auch das Interesse am Weiterlesen.

    Ausserdem fand ich die vielen eingebrachten italienischen Wörter und Begriffe irgendwann störend... es waren einfach zu viele, auch wenn es sich um einen Krimi handelt der in der Toskana spielt...
    Schade, ich hatte leider etwas anderes erwartet.

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    faanies avatar
    faanievor einem Jahr
    Kurzmeinung: Nicht ganz schlecht, aber mit Potential nach oben
    Nicht ganz schlecht, aber mit Potential nach oben

    Stefan Ulrich entführt uns mit seinem Krimidebüt in die Toskana. Da musste ich zuschlagen, ist doch eine Reise in diesen Landstrich fester Teil meiner Urlaubspläne der kommenden Jahre.


    Die Beschreibungen der Landschaft helfen über das Warten hinweg. Sehr detailliert schildert Ulrich die Maremma, welche Schauplatz der Geschehnisse ist und ich fühle mich auf einmal sehr italienisch.


    Die Zutaten des Krimis sind bekannt: Verlassener Mann flieht in den Süden, es geschehen Morde. Er ist aber kein Polizist oder Commissario wohlgemerkt, sondern Anwalt. Das Motiv: interessant. Die Durchführung: hollywoodreif. Im wahrsten Sinne des Wortes, wurde das Thema doch schon 1995 auf die Leinwand gebracht.


    Was mir an Ulrichs Schreibstil nicht so gefallen hat, sind die zwei- bis dreimal fast uferlosen Aufzählungen. Kam mir so vor, dass der Autor demonstrieren möchte, an was er alles gedacht hat. Komisch fand ich auch die Verlegung des Faschingsumzugs in den Juni. Warum ist das Teil dieses Krimis? Worin liegt der Sinn? Natürlich muss nicht alles begründbar sein. Aber hier würde es mich definitiv interessieren, warum Ulrich diesen Umzug in das Buch eingebaut hat, das halt nun mal im Juni spielt.



    Nichtsdestotrotz ist der Krimi durchaus lesenswert, die Beschreibungen der Toskana sind wunderschön und die Story ist auch nicht ganz schlecht. 3 Sterne.

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