Stefan Ulrich Die Morde von Morcone

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Inhaltsangabe zu „Die Morde von Morcone“ von Stefan Ulrich

Robert Lichtenwald, Anwalt aus München, flieht vor einer Lebenskrise in sein Rustico in der Maremma im stillen Süden der Toskana. Hier, in den Hügeln um den Ort Morcone, möchte er zur Ruhe kommen und sein Leben überdenken. Doch bald nach seiner Ankunft entdeckt er an einer Schwefelquelle die Leiche eines Afrikaners. Auf der Brust des Toten ist ein Schriftzeichen eingeritzt. Als kurz darauf zwei weitere Menschen qualvoll sterben, wird Lichtenwald gegen seinen Willen in die Ermittlungen hineingezogen. Gemeinsam mit der eigensinnigen Lokalreporterin Giada Bianchi versucht er, den Mörder zu entlarven, die Verbrechen zu stoppen - und so auch sein eigenes Leben zu retten.

zwiegespalten

— gesil
gesil

Nicht ganz schlecht, aber mit Potential nach oben

— faanie
faanie

Sympathischer Krimi für Italien-Fans

— Jonas1704
Jonas1704

Konnte mich nicht fesseln

— brauneye29
brauneye29

Mit viel Lokalkolorit - leider wenig innovative Geschichte.

— Thaliomee
Thaliomee

Mittelmäßiger Krimi

— minnie133
minnie133

Zitat:" Freiheit, das war immer das Thema in seinem Leben gewesen. Doch was ist Freiheit ohne Bindung?"

— Selest
Selest

Die Morde von Morcone

— Dominique1502
Dominique1502

perfekte Urlaubslektüre

— sabsisonne
sabsisonne

Spannender, unterhaltsamer Krimi aus der idyllischen Toskana, mit überzeugenden Charakteren und einem überraschenden Ende.

— AnTheia
AnTheia

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  • Robert Lichtenwald kommt nicht zur Ruhe

    Die Morde von Morcone
    ChrischiD

    ChrischiD

    27. August 2017 um 21:54

    Der Münchner Anwalt Robert Lichtenwald zieht sich in sein Rustico in der Toskana zurück, um zur Ruhe zu kommen, vielleicht sogar sein Leben zu überdenken. Doch kaum angekommen wird er schon hineingezogen in einen ominösen Mordfall, bei dem die Brust des Toten ein seltsames Schriftzeichen ziert. Obwohl Lichtenwald jegliche Aufregung vermeiden wollte, findet er sich plötzlich an der Seite der Lokalreporterin Giada Bianchi wieder, die fast schon besessen davon ist, den Fall zu lösen, zumal es nicht bei einem Opfer bleibt. Doch muss das Gespann damit rechnen, selbst ins Visier des Täters zu gelangen... Die Toskana, im Grunde nicht der schlechteste Ort, um die Seele baumeln zu lassen, nachzudenken, womöglich eingefahrene Denkweisen zu ändern oder einfach nur zu Atem zu kommen und neue Kraft zu tanken. Auch Robert Lichtenwald stand nichts anderes im Sinn, als er sein Rustico bezog, die Krise aus München hoffentlich nicht im Gepäck. Doch mit einem Mal kommt alles anders und, entgegen seines ursprünglichen Plans, sieht er sich plötzlich in einer Mordermittlung gefangen. Dabei sollte das doch ganz klar Aufgabe der Polizei sein. Wieso also lässt er sich von der adretten Lokalreporterin immer wieder einspannen... Der Leser spürt schnell die Schwingungen zwischen den beiden Figuren, die sie selbst nicht wahrnehmen können oder wollen. Dennoch kann man nicht genau sagen in welche Richtung diese Beziehung sich entwickeln wird, vieles ist denkbar, alles ist möglich. Die Spannungskurve ist am ehesten mit heftigem Wellengang zu vergleichen, es geht ständig auf und ab. Sobald es sich inhaltlich um die Ereignisse den Fall betreffend dreht, legt der Autor ein hohes Tempo vor, die Spannung kennt keine Grenzen. Stehen jedoch Situationen im Vordergrund, die die Haupthandlung kaum oder gar nicht berühren, sinkt nicht nur die Spannungskurve, auch der mühsam aufgebaute Elan verflüchtigt sich nach und nach. Dieses Hin und Her zieht sich leider komplett durch den gesamten Verlauf, so dass immer wieder Störungen im Leserhythmus auftreten. Vermutlich sollten dem Leser Ruhephasen innerhalb der turbulenten Ereignisse eingeräumt werden. An sich eine gute Idee, die in der hier gegebenen Umsetzung jedoch scheitert. Nichtsdestotrotz verfolgt man das Geschehen in der Hoffnung auf Hinweise, die den Täter und sein Motiv entlarven können. Zahlreiche Indizien führen den Leser in immer andere Richtungen, bis beinahe jeder mindestens einmal verdächtig war. Doch erst zum Schluss wird sich zeigen, ob man sich aufs Glatteis hat führen lassen oder an seinen Beobachtungen festhalten konnte. Da es sich bei „Die Morde von Morcone“ um den Auftaktband einer neuen Reihe handeln soll, hofft man beim Folgeband natürlich darauf das gegebene Potential gekonnt umgesetzt zu sehen. Man darf gespannt sein.

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  • Die Morde von Morcone

    Die Morde von Morcone
    twentytwo

    twentytwo

    12. August 2017 um 16:28

    Um nach der Trennung von seiner Ehefrau wieder zu sich zu kommen, beschließt Robert Lichtenfeld eine Auszeit zu nehmen. In seinem idyllisch gelegenen Rustico, inmitten der Toskana, hofft er zur Ruhe zu kommen und neue Kräfte zu sammeln. Als er wenige Tage nach seiner Ankunft über eine Leiche stolpert, ahnt er nicht dass sich dahinter ein mörderischer Serientäter verbirgt, der nicht nur das beschauliche Morcone sondern auch sein eigenes Leben vollkommen auf den Kopf stellen wird. Durch die zufällige Bekanntschaft mit der charismatischen Lokalreporterin Giada Bianchi, wird er ungewollt in den Bann dieses geheimnisvollen Falls hineingezogen, und gegen sein besseres Wissen, riskiert er dabei mehr als das eigene Leben.FazitEin eindrucksvoller Toskana-Krimi der, mit viel Lokalkolorit vor historischem Hintergrund, für spannende Unterhaltung mit einer gelungenen Portion Urlaubsfeeling sorgt.

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  • Mörderisches Morcone

    Die Morde von Morcone
    Gise

    Gise

    09. August 2017 um 15:40

    Anwalt Robert Lichtenwald nimmt sich eine Auszeit und geht dafür in sein kleines Häuschen in der Maremma in der südlichen Toskana. Dort möchte er sein Leben neu überdenken, nachdem sich seine Frau von ihm getrennt hat und seine Tochter flügge geworden ist. Doch schon bald stößt er auf einen toten Hermaphroditen an einer verlassenen Abtei. Während alle im Örtchen Morcone noch über die Hintergründe an diesem Mord rätseln, gibt es bald schon mehrere Tote. Steckt vielleicht eine satanistische Sekte dahinter? Nichts scheint richtig zu passen. Und plötzlich steckt Lichtenwald zusammen mit der Lokalreporterin Giada Bianchi mittendrin in den Ermittlungen.Der Einstieg in das Buch versprach eine spannende Lektüre in einer traumhaften Kulisse und zwei Ermittlern, deren Dialoge von Witz sprühten. Doch es gibt zwischendrin auch einige Szenen mit arg viel Längen. Es dauert recht lange, bis die zündende Idee endlich zur Auflösung führen kann – für mich einen Tick zu lange, fast schon hätte ich das Interesse an der Auflösung ganz verloren. Zum Schluss nimmt die Geschichte aber nochmal ordentlich Fahrt auf und baut einige überraschende Wendungen mit ein, die dann Schlag auf Schlag kommen.Und doch fehlte mir abschließend die richtige Prise Pfeffer für diesen Krimi. Die handelnden Personen finde ich insgesamt etwas hölzern, Lichtenberg zu dröge und Giada zu zornig, den Conte zu überheblich geraten. Die Morde geschehen und sind sofort Geschichte, es wird keinerlei Bezug mehr zu den Menschen dahinter genommen. Sehr gestört haben mich die vielen fremdsprachigen Wörter und Sätze zwischendrin, auf Italienisch und Latein. Somit hat die Geschichte noch viel Potential nach oben, ein ordentlich gemachter Krimi mit einer guten Idee im Hintergrund.

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  • Viel Toskana Urlaubsfeeling.

    Die Morde von Morcone
    Zmei

    Zmei

    08. August 2017 um 14:48

    Den Anfang fand ich vielversprechend und ich wollte wissen, wie es weitergeht. Es ist weniger ein Krimi geworden, denn diese Seite im Sinne von polizeilichen Ermittlungen kam mir doch eher spärlich vor. Vielmehr ist es ein Roman mit viel Toskana Urlaubsfeeling, einigen interessanten Informationen zur Geschichte und Kultur, bzw. Religion des Landes, und ferner ein Krimi mit zwei privaten Ermittlern, die eigentlich keine sein wollten. Der Roman ließ sich angenehm lesen. Die Figuren in dem überschaubaren Dorf Morcone und ihre Lebensgeschichten hielten mich über mehrere Seiten hinweg gefangen. Die Hauptfiguren hätten unterschiedlicher nicht sein können, waren gut gewählt. Allerdings die Frau, Gia die Zornige, fand ich nicht so ganz authentisch. Robert Lichtenwald dagegen etwas blass. Die Landschaftsbeschreibungen, die geschilderten Begebenheiten, wie das Leben in einem kleinen italienischen Dort in der Toskana aussieht, eine lebendige Beschreibung des Karnevalsumzuges, gutes Essen, Ausflug nach Florenz, uvm. trugen zum Urlaubsfeeling bei. Der Plot kam mir aber eher konstruiert vor, einige Gespräche zwischen den Hauptfiguren zum Schluss weniger authentisch, da hpts. zur Infoversorgung der Leser da. Einige Details warfen Fragen auf. Aber gut. Die Idee, die sieben Sünden vor Augen der Leser auszubreiten, ist schon gewagt, aber ganz gut umgesetzt worden. Alles in allem ein ganz netter Roman aus der Toskana mit Krimielementen, den man locker am Feierabend lesen kann. Würde mich freuen, auch Fortsetzungen mit Robert und Gia zu lesen.

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  • Die Morde von Morcone

    Die Morde von Morcone
    gesil

    gesil

    01. August 2017 um 07:17

    Der Münchener Anwalt Robert Lichtenwald hat sich ein Rustico in der Maremma gekauft, wo er zur Zeit ein Sabbatjahr verbringt. Doch dann findet man eine ermordete Prostituierte und Robert beginnt zusammen mit der Journalistin Giada nachzuforschen.Als es nicht bei dieser einen Toten bleibt, kristallisiert sich heraus: Der Mörder will die Menschheit für ihre Sünden bestrafen. Können Giada und Robert den Fanatiker stoppen?„Die Morde von Morcone“ ist ein Krimi, dessen Schauplatz die Toskana ist. Dem Autor gelingt es durchaus, für mich die Landschaft zum Leben zu erwecken und Land und Leute vor meinem geistigen Auge entstehen zu lassen. Hier und da war ich jedoch von den italienischen Begriffen genervt.Anfangs erschien mir dieser Krimi etwas träge und der persönliche Hintergrund des Robert Lichtenwald fehlte mir, der aber im Laufe der Zeit näher beleuchtet wurde ohne allzu viel zu verraten. Da steckt noch Potential für weitere Lichtenwald-Fälle drin. Auch die Geschichte von Giada und Robert scheint mir noch nicht zu Ende erzählt zu sein.Zwischendurch fühlte ich mich stark an Dan Brown erinnert, was dem Lesegenuss jedoch nicht zwingend abträglich war. Jedoch ging mir der Täter in seinem religiösen Eifer oder besser Fanatismus schrecklich gegen den Strich. Ich habe das Gefühl, von solchen gab es inzwischen einfach schon genug – eben auch beim erwähnten Dan Brown.Von daher bin ich mir noch nicht sicher, ob es ein Wiedersehen mit Robert Lichtenwald für mich geben wird – wenn der Autor denn weitere Bücher mit diesem Protagonisten plant.        

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  • Klassisch und neuartig, begeisternd

    Die Morde von Morcone
    DreamingBooks

    DreamingBooks

    07. July 2017 um 12:31

     Für eine "Thrillerliebhaberin" wie mich, sind Bücher dieses Genres, sehr schnell einfältig, denn sehr selten begegnet man neuartigen Ansätzen, die einen wirklich packen, doch die Autor Stefan Ulrich schaffte es mich stets zu begeistern und zu beeindrucken! Von der ersten Seite an befindet sich der Leser in einem Sog aus Spannung und menschlichen Abgründen, sofort nimmt die Geschichte an Fahrt auf und der stetig ansteigende Spannungsbogen, macht dem Leser wirklich zu schaffen, weil er das Buch nicht mehr aus der Hand legen kann ! Die stets vorhandene Spannung und ein undurchschaubarer Plot machen dieses Buch zu einem großartigen Lesevergnügen, welchen an Nervenkitzel und packender Spannung kaum zu überbieten ist. Außerdem begeistern auch die Protagonisten der Geschichte, denn diese bewegen sich nie einem Stillstand zu, sondern entwickelt sich stetig weiter und gerade dieser Umstand macht die menschlichen Entwicklungen so interessante Auch die großartige urlaubsartige und packende Atmosphäre begeistern, diese noch einmal anspornen die Geschichte schneller zu verschlingen ! Mit überraschenden Wendungen gespickt und mit einem faszinierend irreleitenden Plot, weiß der Autormit ihren Lesern zu spielen und diese absolut in die Irre zu führen, denn ich kann mir kaum vorstellen, dass jemand diesen durchschauen könnte… Für mich eine grandiose Fortsetzung, die durch Spannung, Nervenkitzel und glaubhaft gezeichnete Charaktere besticht. Außerdem ist dieses Buch ein wahrer Pageturner, der den Leser fesselt und zu begeistern weiß ! Fazit: Mit einem routinierten und flüssigen Schreibstil und einer großen Portion Spannung, konnte mich dieser Krimi absolut von sich überzeugen Dieser Krimi schenkt dem Leser neuartige Lesestunden, denn hier werden altbekannte Mittel des Spannungsgenres mit neuartigen und überzeugenden Zutaten glaubhaft vermischt. Für mich ein wahrer Lesegenuss, der bis zum Schluss spannend bleibt. Ganz klar 5 volle Sterne für alle Krimifans, aber auch die, die diesem Genre normalerweise eher skeptisch gegenüberstehen!

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  • leider nichts für mich

    Die Morde von Morcone
    Tara01092012

    Tara01092012

    05. July 2017 um 13:02

    Robert entdeckt an einer Schwefelquelle eine Leiche, mit eingeritzten Zeichen auf der Brust... alles deutet auf einen religiösen Hintergrund hin...Spannender Inhalt, der mich leider doch nicht überzeugen konnte...Viele Sachen und Hintergründe erfährt man als Leser leider viel zu schnell und wenn man dann 1 und 1 zusammenzählt kommt man auch ganz flott auf die Auflösung des ganzen Geschehens. Hierdurch wurde mir leider die gesamte Spannung genommen und auch das Interesse am Weiterlesen.Ausserdem fand ich die vielen eingebrachten italienischen Wörter und Begriffe irgendwann störend... es waren einfach zu viele, auch wenn es sich um einen Krimi handelt der in der Toskana spielt...Schade, ich hatte leider etwas anderes erwartet.

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  • Nicht ganz schlecht, aber mit Potential nach oben

    Die Morde von Morcone
    faanie

    faanie

    04. July 2017 um 18:13

    Stefan Ulrich entführt uns mit seinem Krimidebüt in die Toskana. Da musste ich zuschlagen, ist doch eine Reise in diesen Landstrich fester Teil meiner Urlaubspläne der kommenden Jahre.Die Beschreibungen der Landschaft helfen über das Warten hinweg. Sehr detailliert schildert Ulrich die Maremma, welche Schauplatz der Geschehnisse ist und ich fühle mich auf einmal sehr italienisch.Die Zutaten des Krimis sind bekannt: Verlassener Mann flieht in den Süden, es geschehen Morde. Er ist aber kein Polizist oder Commissario wohlgemerkt, sondern Anwalt. Das Motiv: interessant. Die Durchführung: hollywoodreif. Im wahrsten Sinne des Wortes, wurde das Thema doch schon 1995 auf die Leinwand gebracht.Was mir an Ulrichs Schreibstil nicht so gefallen hat, sind die zwei- bis dreimal fast uferlosen Aufzählungen. Kam mir so vor, dass der Autor demonstrieren möchte, an was er alles gedacht hat. Komisch fand ich auch die Verlegung des Faschingsumzugs in den Juni. Warum ist das Teil dieses Krimis? Worin liegt der Sinn? Natürlich muss nicht alles begründbar sein. Aber hier würde es mich definitiv interessieren, warum Ulrich diesen Umzug in das Buch eingebaut hat, das halt nun mal im Juni spielt.Nichtsdestotrotz ist der Krimi durchaus lesenswert, die Beschreibungen der Toskana sind wunderschön und die Story ist auch nicht ganz schlecht. 3 Sterne.

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  • Sympathischer Krimi für Italien-Fans

    Die Morde von Morcone
    Jonas1704

    Jonas1704

    02. July 2017 um 16:37

    Wem Die Toskana gefällt der wird sich in diesem Krimi sehr zu Hause fühlen auch wenn die Handlung weitgehend mit Morden zu tun hat. Die Beschreibungen sind dem Autor wirklich gut gelungen. Robert Lichtenwald, Rechtsanwalt von Beruf, nimmt sich nach der Trennung zu seiner Frau ein Jahr Auszeit und zieht in sein Bauernhaus im mittelalterlichen Städtchen Morcone. Dort kommt er aber alles andere als zur Ruhe, denn mehrere Morde erregen großes Aufsehen und Lichtenwald sieht sich fälschlicherweise mittendrin in den Ermittlungen zusammen mit einer einheimischen Journalistin mit der ihn nicht nur die Ermittlungen verbinden werden. Die Aufklärung der Morde hat so seine Schwierigkeiten aber sowohl der Täter als auch der Grund der Morde ist schon recht früh klar. Das hindert das Lesen nicht unbedingt, nur die Spannung ist dann eben weniger. Die allgegenwärtigen Klischees haben mich persönlich nicht gestört, im Gegensatz suche ich in einem Buch das sich in Italien abspielt förmlich nach solchen Klischees und somit war ich gut bedient. Alles in allem ein sympathischer Krimi für Italien Fans bestens geeignet.

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  • Konnte mich nicht fesseln

    Die Morde von Morcone
    brauneye29

    brauneye29

    01. July 2017 um 22:01

    Zum Inhalt: Robert Lichtenwald, Anwalt aus München, flieht vor einer Lebenskrise in sein Rustico in der Maremma im stillen Süden der Toskana. Hier, in den Hügeln um den Ort Morcone, möchte er zur Ruhe kommen und sein Leben überdenken. Kaum ist er da, passt ein Mord nach dem anderen und die Ruhe ist vorbei. Meine Meinung: Nach der Leseprobe habe ich eigentlich gedacht, dass mir das Buch gut gefallen wird. Leider konnte mich das Buch aber nicht überzeugen. Ich fand die Story hölzern, das dauernd eingestreute italienisch anstrengend, die Protagonisten sind sonderlich interessant und den Schreibstil sehr anstrengend zu lesen. Mag sein, dass Toskana-Fans das Buch mögen würden, aber wahrscheinlich auch nur wegen des Handlungsortes nicht der Story wegen. Fazit: Vielleicht für Toskana-Fans geeignet.

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  • Für Toskana-Liebhaber empfehlenswert

    Die Morde von Morcone
    Thaliomee

    Thaliomee

    30. June 2017 um 22:33

    Der deutsche Anwalt Robert Lichtenwald hat eine Trennung hinter sich und sucht Ruhe in der Toskana. Ursprünglich wollte er mit seiner Frau herziehen, nun ist er allein dort und denkt über sein Leben nach. Der Conte, dem viel Land gehört, lädt ihn zu einem Spaziergang ein und promt stolpern sie über eine Leiche. Es ist eine Prostituierte, in dessen Körper ein Buchstabe eingeritzt ist. Daneben ein Amulett mit den Ziffern 666. Robert versucht mehr herauszufinden und trifft dabei die charmante Giada, die schließlich mit ihm auf Mörderjagd geht. Denn schon am nächsten Montag wird eine weitere Leiche mit einem eingeritzten Schriftzeichen gefunden. Eigentlich ist dieses Buch gut geschrieben, für Italienliebhaber ein schönes Werk. Einige Schwächen hat es aber und die haben mich ziemlich irritiert: Eine ermordetet Prostituierte steht für Wollust, ein ermordeter dicker Mensch steht für Maßlosigkeit... ich möchte nicht weiter spoilern, aber das alles kam mir schon sehr bekannt vor. Und es sind nicht die einzigen Parallelen. Wer den Film „Sieben“ kennt, wird von der Handlung wenig überrascht sein. Ich will dem Autor nicht unterstellen abgeschrieben zu haben, aber die Story ist hinlänglich bekannt. Dabei ist das Buch nicht grausam und blutig, sondern schon eher sacht und wie es das Cover verspricht. Mit viel regionalem Flair und ohne sympathischen Charakteren. Giada habe ich zum Beispiel sehr ins Herz geschlossen, obwohl ich mich auch hier an einigen Stellen geärgert habe. So bezeichnet sie sich als liberal und politisch links, findet es aber ok, dass ihr bester Freund gern mal den Hitlergruß zeigt und über Ausländer herzieht. Auch das Amulett mit den mysteriösen Ziffern kann nur sie entziffern, denn sie ist Expertin für Okkultes und damit eine der wenigen Menschen die wissen, dass 666 mit dem Teufel in Verbindung gebracht wird. Stellenweise also sehr weit hergeholt, aber im großen und ganzen ein Regiokrimi mit seinem eigenen Charme.

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  • Serienmörder in der Toskana

    Die Morde von Morcone
    HK1951

    HK1951

    24. June 2017 um 17:53

    Das liest man ja nun auch nicht alle Tage... Eine gute Idee von Autor Stefan Ulrich, das muss ich schon sagen. Jedenfalls für mich war das neu, das kannte ich bislang eher aus dem amerikanischen Raum und war daher angenehm überrascht, dass es auch anders geht. Ein Anwalt ist hier die Hauptperson und dieser befindet sich in einer schweren Krise, flieht nach Italien – doch auch hier findet er keine Ruhe, sondern eine Leiche... Auf der Brust des Toten ist ein Schriftzeichen eingeritzt. Als kurz darauf zwei weitere Menschen qualvoll sterben, wird Lichtenwald gegen seinen Willen in die Ermittlungen hineingezogen. Gemeinsam mit der eigensinnigen Lokalreporterin Giada Bianchi versucht er, den Mörder zu entlarven, die Verbrechen zu stoppen - und so auch sein eigenes Leben zu retten. Stefan Ulrich´s Stil ist von Beginn an prägend und er erzählt seine Geschichte sehr unterhaltsam und spannend. Hauptfigur Robert Lichtenwald wirkt authentisch und überzeugte mich mit seiner Art und seinem Charakter. Ich würde einen zweiten Fall dieses charismatischen „Ermittlers“ auch lesen.

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  • Guter Beginn einer neuen Toskana-Reihe

    Die Morde von Morcone
    gaby2707

    gaby2707

    24. June 2017 um 16:55

    Der Münchner Rechtsanwalt Robert Lichtenwald braucht eine Auszeit. Verlassen von seiner Frau Stefanie zieht er sich in sein Bauernhaus in der Toskana zurück um zurück zu sich selbst zu finden. Kurz nach seiner Ankunft finden er und sein Vermieter in den Ruinen des Klosters San Rocco eine Leiche in die ein Buchstabe geritzt ist. Was hat es damit auf sich? Als sich die Leichen in Morcone mit den eingeritzten Buchstaben häufen und die Carabinieri im trüben fischen, macht sich Lichtenwald zusammen mit der Lokalreporterin Giada Bianchi auf Mördersuche. Hierbei geraten Beide selbst in höchste Gefahr. Das trotz der vielen Farben etwas düstere Cover mit den Zypressen und dem Kreuz und vor allem die Leseprobe haben mir Lust auf dieses Buch gemacht. Stefan Ulrich schafft es auch bald mich tief in die Geschichte hinein zu ziehen. Sein Schreibstil liest sich angenehm, flüssig und die Spannung steigt ab den ersten Seiten. Dass er diesen Teil Italiens gut kennt, kann er sehr gut vermitteln. Er schafft es schnell, mein Kopfkino mit den vielen Bildern, die er beschreibt, zu füllen. Ich lerne den eher ruhigen Robert Lichtenwald und die temperamentvolle Giada Bianchi recht ausführlich kennen. Die anderen Protagonisten bleiben für mich etwas farblos und blass. Ich tauche ein in die toskanische Landschaft und die italienische Lebensart. Wie ein Urlaub – nur das er mit Leichen gespickt ist. Was mir nicht so gut gefällt, sind die vielen italienischen Floskeln und Begriffe, die immer wieder Eingang finden, sich aber beim Lesen oft von selbst erklären. Der Lesefluß wurde hier für mich aber immer wieder gestört. Hier wäre ein Glossar mit den Erklärungen hilfreich. Die dicken italienischen Mammas und die faulen Carabinieri sind mir mit zu viel Klischees gehaftet. Ich habe einen für mich neuen Autor kennengelernt, der mir die Toskana sehr gut näher gebracht und einen interessanten Kriminalfall konstruiert hat. Trotz einiger Kritikpunkte würde ich mich freuen, bald mehr von dem ungleichen Ermittlerpaar lesen zu dürfen.

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  • Mittelmäßiger Krimi

    Die Morde von Morcone
    minnie133

    minnie133

    17. June 2017 um 00:00

    Das besondere an dieser Geschichte ist, dass sie aus verschiedenen Perspektiven gezeigt wird - meistens steht ein Beobachter (der alles zu wissen scheint im Mittelpunkt) - aber dann gibt es auch immer wieder Kapiteln wo aus Sicht des Täters geschrieben wird - diese Perspektive ist natürlich besonders interessant und meiner Meinung nach auch eine der kleinen Besonderheiten dieses Buches.Im beschaulichen Dorf Morcone in der Toskana wird die Leiche einer Prostituierten aufgefunden. Der Rechtsanwalt Robert, der sich in einem Ferienhaus in Morcone vom Münchner Stress erholen möchte, beginnt zusammen mit der Journalistin Giada, nach den Hintergründen der Tat zu suchen.Ein Manko für mich war, dass es mir nicht möglich war, mit den Figuren warm zu werden - hier hat mir etwas der Tiefgang gefehlt. Die Protagonisten wurden mir zu oberflächlich geschildertDie Handlung ist von der Idee her spannend, leider lädt der Aufbau nicht zum mitfiebern ein und der Spannungsbogen hätte noch verbessert werden können.

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  • Mörderische Toskana

    Die Morde von Morcone
    Trucks

    Trucks

    12. June 2017 um 09:39

    Stefan Ulrich ist Korrespondent der Süddeutschen Zeitung, lebt seit 2005 in Rom und berichtet für die Zeitung von dort über Rom, Italien und den Vatikan. Man merkt diesem Krimi auch wirklich an, dass der Autor weiß, wovon er schreibt, quasi vor Ort recherchiert hat und alles sehr glaubwürdig und authentisch niedergeschrieben hat. Es geht um Robert Lichtenwald, seines Zeichens Anwalt aus München und mitten in einer Lebenskrise... Was liegt da näher als ein „Tapetenwechsel“ - sowas tut dann doch immer gut..! Und Robert verschlägt es in die schöne Toskana, wo er sich Ruhe und Entspannung erhofft, um über sein Leben nachzudenken, es ihn neue Bahnen zu lenken. Doch bald nach seiner Ankunft entdeckt er an einer Schwefelquelle die Leiche eines Afrikaners. Auf der Brust des Toten ist ein Schriftzeichen eingeritzt. Als kurz darauf zwei weitere Menschen qualvoll sterben, wird Robert gegen seinen Willen in die Ermittlungen hineingezogen. Gemeinsam mit der eigensinnigen Lokalreporterin Giada Bianchi versucht er, den Mörder zu entlarven, die Verbrechen zu stoppen - und so auch sein eigenes Leben zu retten. Giada fand ich als „Nebenprotagonistin“ auch wirklich gelungen. Sie ist ein gutes „Gegengewicht“ zu Robert, die Beiden ergänzen sich ob ihrer Unterschiedlichkeit sehr gut und ihr Zusammenspiel war amüsant und spannend zugleich. Ein sehr gelungener Krimi, der mir schöne Lesestunden bereitet hat.

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