Stefan Ulrich Die Morde von Morcone

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Inhaltsangabe zu „Die Morde von Morcone“ von Stefan Ulrich

Robert Lichtenwald, Anwalt aus München, flieht vor einer Lebenskrise in sein Rustico in der Maremma im stillen Süden der Toskana. Hier, in den Hügeln um den Ort Morcone, möchte er zur Ruhe kommen und sein Leben überdenken. Doch bald nach seiner Ankunft entdeckt er an einer Schwefelquelle die Leiche eines Afrikaners. Auf der Brust des Toten ist ein Schriftzeichen eingeritzt. Als kurz darauf zwei weitere Menschen qualvoll sterben, wird Lichtenwald gegen seinen Willen in die Ermittlungen hineingezogen. Gemeinsam mit der eigensinnigen Lokalreporterin Giada Bianchi versucht er, den Mörder zu entlarven, die Verbrechen zu stoppen – und so auch sein eigenes Leben zu retten.

Ein sehr spannender Toskana-Krimi, ausgezeichnet gelesen bei dem man sich zwar als Hörer mitten im Geschehen befindetsich.

— kassandra1010

Auch im Paradies können die dunklen Wolken des Mordes aufziehen. Atmosphärische Toskana Beschreibungen mit mystisch/mysteriöser Mordserie

— danielamariaursula

Der Krimi versteckt sich etwas hinter den ausgeprägten Landschaftsbeschreibungen.

— ChattysBuecherblog

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  • Wenn die Sünde ruft!

    Die Morde von Morcone

    kassandra1010

    21. June 2017 um 09:26

    Robert Lichtenwald, ein ruhiger Wirtschaftsanwalt aus München, versucht in seinem Rustico in der Maremma sich von der Trennung seiner Ehefrau zu erholen und wieder zu sich selbst zu finden. Als er sich von dem Conte, dem Besitzer dieses Landstrichs zu einer alten verwitterten Kirche führen lässt, stolpern die beiden über eine übel zugerichtete Leiche. Während ganz Morcone an eine satanistische Tat glaubt, scheint das Robert allerdings zu einfach. Auf der Suche nach einer Italienischlehrerin trifft er dabei auf flippige italienische Journalistin Giada, die ihm nicht nur sprachlich den Kopf gehörig verdreht. Als die Giada dann prompt über die nächste Leiche stolpert und die Polizei völlig im Dunkeln tappt, beginnen die Beiden auf eigene Faust zu ermitteln und geraten ins Visier des Killers. Der Killer hat einen perfiden Plan, es gilt, die Totsünden zu läutern und die Liste ist lang…Ein sehr spannender Toskana-Krimi, ausgezeichnet gelesen von Philipp Schepmann, bei dem man sich zwar als Hörer mitten im Geschehen befindet, sich dennoch, was die Entlarvung des Killers betrifft, bis zum finalen Schluss mehrfach neu sortieren muss. Ein wahres Hörvergnügen!

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  • Wenn Fanatismus das Paradies bedroht

    Die Morde von Morcone

    danielamariaursula

    04. June 2017 um 07:29

    Der Münchner Wirtschaftstrafrechtler Robert Lichtenwald flüchtet in seinem Sabbatjahr vor seinem vermurksten Privatleben in sein Landhaus in der idyllischen Maremma in der südlichen Toskana. Hier hatte er sich mit seiner Frau Stefanie in diesem scheinbaren Paradies, ein Refugium eingerichtet auf einem gräflichen Landgut, um ihre Ferien und den Lebensabend zu genießen. Doch vor lauter Arbeit ist sein Leben an ihm vorbeigerauscht und seine Frau davon gelaufen. Allerdings hängen Wolken über dem Paradies. Eine Mordserie, die mit dem Tod einer hermaphroditischen Prostituierten begann und dessen Opfer alle seltsame Buchstaben in die Haut geritzt bekommen haben, erschüttert bald die Gegend. Jeden Montag fürchtet sich schon bald die Bevölkerung davor, wo die nächste Leiche auftauchen könnte und wer das nächste Opfer ist. Statt sich seine Wunden zu lecken, ziehen ihn der Graf von Morcone und die ebenso attraktive, wie eigensinnige Lokaljournalistin und Schreibwarenhändlerin Giada Bianchi in die Ermittlungen hinein. Obwohl die Opfer scheinbar keinerlei Verbindungen untereinander hatten, zeichnet sich doch langsam ein bizarres religiös fanatisches Motiv ab. Doch wer könnte dahinter stecken? Der Krimi beginnt gleich zu Beginn mit einem bizarren Mord. Dennoch ist er kein blutrünstiger Reißer, sondern ein atmosphärisches Bild dieser eher unbekannteren Gegend der Toskana, die noch nicht vom Massentourismus überrollt wurde. Die Beschreibungen der Landschaft und regionalen Eigenheiten nehmen jedoch nicht überhand, sondern zieren mehr die Ermittlungen des ungleichen Gespanns aus Robert Lichtenberg und der jungen Italienerin Giada. Als Einheimische, die nach einer privaten Bruchlandung mit ihrem Sohn wieder in die Heimat zurückkehrte, hat sie Verbindungen in die Reihen der Carabinieri. Aber es verbindet sie mehr mit den Fällen, denn irgendwie scheinbar es auch eine persönliche Verbindung zu geben. Doch was kann der ausgebrannte sich selbst bedauernde deutsche Wirtschaftsjurist mit dieser Todesserie zu tun haben? Mir gefiel gut, daß Lichtenberg sich nicht aus Langeweile begeistert in die Ermittlungen stürzt, sondern gegen seinen Willen verwickelt wird. Daß eine Journalistin, die sich in der Toskana langweilt und den wilden Zeiten in Rom nachtrauert, waghalsig den Spuren nachgeht, ist für mich deutlich nachvollziehbarer. Dennoch sind die zwei ein gutes Gespann. Sie ergänzen sich in ihren sehr unterschiedlichen Temperamenten und Giadi gibt Lichtenberg etwas von seiner verlorengegangen Leichtigkeit und Energie zurück. Die Suche nach dem Täter ist vor allem mysteriös und geheimnisvoll. Es werden Spuren gelegt, Verdächtige verhaftet und wieder laufen gelassen. Die ermittelnden Beamten spielen eher am Rande eine Rolle, als würden die Carabinieri, die in Italien wohl keinen allzu guten Ruf haben, eher als running gag in ihrer Ineffizienz auftauen. Trotz aller Möglichkeiten und Mittel, kommen sie der Lösung nicht näher, da sie zu eingefahren denken. Diese Taten eines Fanatikers sind jedoch für normale Menschen nicht nachvollziehbar. So zieht sich die Schlinge immer enger um Lichtenberg und Giadi, ohne dass sie es merken und es kommt zum spannenden und dramatischen Showdown. Stefan Ulrich ist ein sehr atmosphärischer Toskana Krimi gelungen, der trotz der heftigen Morde dennoch eine ländliche Ruhe ausstrahlt. Sprachlich elegant und mit philosophischem Esprit gewürzt, durch die Gespräche mit dem hochgebildeten Grafen und dessen Eremiten, ist dem Autor mit diesem ersten Fall des frustrierten Münchner Wirtschaftsjuristen in der Toskana ein interessanter Krimi, jenseits der Masse gelungen. Philipp Schepmann, der mir bislang vor allem als Sprecher der Hörbücher des Kleinen Drachen Kokosnuss bekannt war, liest mit angemessener Betonung und warmer Stimme. Für mich mit rudimentären Italienisch Aussprachekenntnissen klingen seine zahlreichen Zitate/Sätze und Namen sehr authentisch gesprochen, sehr melodisch. Allerdings liegt hier auch die Crux. Es ist schon eine Vielzahl von Personen, die jetzt nicht alle Einheitsnamen wie Anna, Maria, Pepe oder Guiseppe tragen. Ein Personenverzeichnis im Inlay hätte mir sehr geholfen, mich mit der Vielzahl an Personen zu Recht zu finden. Gerade die Carabinieri, deren Dusseligkeit der Auflockerung der Stimmung dienen sollten, habe ich durcheinander geworfen, weil ich ihre Namen nicht lesen konnte. Hierdurch wurde für mich ein wenig Potenzial verschenkt. Sehr gut gefallen hat mir aber neben der angenehmen Stimme des Sprechers, die gute Taktung der Tracks zum Wiedereinstieg (wenn mal wieder jemand in die Küche stürmt, während ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbinde) hat mir ebenso gefallen, wie die hervorragende Balance der Lautstärke. Nachdem das bei meinen letzten Hörbüchern leider nicht immer der Fall war, ist mir hier wieder aufgefallen, wir super angenehm und praktisch es ist, wenn man die gesamte Geschichte mit einer einheitlichen Lautstärke durchhören kann. Ein guter interessanter und spannender Toskana-Krimi, den ich gerne mit 4 von 5 Sternen weiterempfehle.

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  • Mein Leseeindruck zu Band 1 der Toskana Krimi Reihe

    Die Morde von Morcone

    ChattysBuecherblog

    28. May 2017 um 05:47

    Das Cover finde ich schon sehr spannend. Das gelbe Häuschen, inmitten der Bäume. Ja, das hat schon was. Es strahlt eine gewisse Ruhe aus, aber in Zusammenhang mit einer kriminalistischem Handlung auf jeden Fall ein Eyecatcher. Kurzum: Diese trügerische Ruhe hatte mich neugierig gemacht. Da der erste Satz (laut Forschung) über Gefallen oder Missfallen entscheidet, möchte ich ihn nicht unerwähnt lassen: Es konnte kein Zufall sein. Kommen wir zum Inhalt: Der Prolog klingt spannend und macht neugierig. Wer war "ER"? Und warum diese Frau? Schnell war mir klar, dass ich unbedingt wissen wollte, was geschehen war. Also gab es kein Halten, ich MUSSTE unbedingt mehr wissen. Und so lernte ich auch gleich Robert Lichtenwald kennen. Eine Lebenskrise veranlasste ihn, eine Auszeit zu nehmen. Diese Auszeit findet in einem kleinen Häuschen in der Toskana statt. Doch leider wird die Ruhe und Idylle gestört, in dem er eine Leiche findet. Eine Frau... dachte er. Nein, die Leiche hatte zwar einen Busen, aber auch einen Penis und eingeritzte Schriftzeichen auf der Brust. 🔪 🔪 🔪 🔪 🔪 Dem Autor ist es durch seinen sehr spannenden Schreibstil und dem Sprecher durch seine warme, weiche Stimme gelungen, mich von der ersten Zeile bzw. dem ersten Wort an, für sich zu gewinnen. Kaum zu glauben, dass es sich um sein Krimi-Debüt handelt. Ich wollte einfach immer mehr wissen. Die Landschaft wurde sehr bildhaft und durchaus anregend dargestellt, so dass es mir sehr leicht fiel, mich in die richtige Stimmung zu versetzen. Ja, manchmal konnte ich nahezu die toskanische Abendluft einatmen, so sehr ließ mich die Geschichte eintauchen. Obwohl es sich ja um einen Krimi handelt, harren ich das Gefühl, die Abendsonne auf der Haut zu spüren und die Bienen summen zu hören. Tja, was ein eingänglicher Schreibstil alles mit dem Leser anstellen kann. Sehr gut hat mir auch gefallen, dass der Autor so ganz ohne Schnörkel auf die kriminalistische Handlung zu sprechen kommt, Gerade noch Idylle, und schon...schwupps... ein Toter. Aber leider blieb das nicht durchgängig so. Es war ein ständiges Auf und Ab an Spannung, ein Spannungsbogen war für mich nicht ersichtlich. Ein wenig Lokalkolorit kann ja nicht schaden, allerdings haben mich die vielen italienischen Sätzen ohne Übersetzungen schon etwas gestört. Ganz klar war mir auch die Position des Hauptprotagonisten Lichtenwalds nicht. Anfangs deutlich vorgehoben, dann wurde die Person immer blasser und wurde fast schon nebensächlich. Dafür tritt dann jedoch Gaida weiter in den Vordergrund.  Ihre teilweise doch recht forscher Art lässt Robert neben sich noch unscheinbarer wirken.Als Ermittlerpaar scheinen die beiden jedoch gut zusammen zu passen. Fazit: Leider konnte mich am Ende der Krimi nicht vollständig begeistern. Mit den landschaftlichen Beschreibungen hatte sich der Autor wirklich sehr viel Mühe gegeben, jedoch fand ich den Krimianteil etwas zu gering. Oder anders ausgedrückt: Für einen Krimi fehlte mir der durchgängige Spannungsbogen.

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