In Schönheit sterben

von Stefan Ulrich 
3,6 Sterne bei55 Bewertungen
In Schönheit sterben
Bestellen bei:

Neue Kurzmeinungen

Positiv (33):
G

spannender Plot, ausgeprägter regionaler Flair und liebevoll gestaltete Figuren

Kritisch (4):
Gwhynwhyfars avatar

Abbruch nach 50 Seiten, grauenhaft für mich in Sprache und Stil

Alle 55 Bewertungen lesen

Auf der Suche nach deinem neuen Lieblingsbuch? Melde dich bei LovelyBooks an, entdecke neuen Lesestoff und aufregende Buchaktionen.

Inhaltsangabe zu "In Schönheit sterben"

Der Münchner Rechtsanwalt Robert Lichtenwald verkauft seine Kanzlei, um in sein Landhaus in der Toskana zu ziehen und dort ein freies, unbeschwertes Leben zu genießen. Als seine Freundin, die temperamentvolle Journalistin Giada Bianchi, plötzlich verschwindet, befürchtet er das Schlimmste. Die Suche nach ihr führt Lichtenwald nach Rom und auf die Spur eines mysteriösen Verbrechens: Ein reicher Kunstsammler ist in seiner Wohnung verstümmelt und getötet worden. Dem Gerücht nach war er im Besitz der einzigen noch existenten antiken Statue des Adonis. Hat Giadas Verschwinden mit dem Mord zu tun? Und wie steht das grausige Schicksal der jungen Römerin Rubina Mori damit in Verbindung? Die Recherche zieht Lichtenwald immer tiefer hinein in die morbiden Geheimnisse der schönheitsverliebten Stadt.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783548290485
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:304 Seiten
Verlag:Ullstein Taschenbuch Verlag
Erscheinungsdatum:10.08.2018

Rezensionen und Bewertungen

Neu
3,6 Sterne
Filtern:
  • 5 Sterne4
  • 4 Sterne29
  • 3 Sterne18
  • 2 Sterne3
  • 1 Stern1
  • Sortieren:
    Gwhynwhyfars avatar
    Gwhynwhyfarvor 7 Tagen
    Kurzmeinung: Abbruch nach 50 Seiten, grauenhaft für mich in Sprache und Stil
    Diesen Krimi konnte ich nach ein paar Seiten nicht weiterlesen ...

    Der erste Satz. »Die Männer schwitzten unter ihren Motorradhelmen.«

    Dies ist keine Rezension, sondern ein Abbruchbericht. Nach drei Seiten war ich eigentlich so weit, gebe aber einem Buch grundsätzlich 50 Seiten, manchmal verzeiht man die ersten Seiten, wenn sich Sprache und Geschichte zum Besseren wenden. Der erste Satz, nun ja, danach soll man nicht urteilen … Der »Tiber fließt Richtung Meer«. Ach nee, hätte ich nicht gedacht. Sprachlich haben mich die ersten Seiten so gar nicht begeistern können, aber vielleicht macht es die Story wett.

    »Gianluca starrte auf ihre gewölbten Hüften. ›Che razza di culo!‹, entfuhr es ihm. ›Was für ein Wahnsinnsarsch!‹ »

    Starrt auf die Hüften, benennt aber den A… und sagt das auch noch zweisprachig? Diese Frau ist die Tochter eines Gastwirts, mit der angeblich Geld mit der Tochter macht. Die Leute kommen zum Essen, um diesen Hintern zu sehen, nicht wegen der guten Küche?

    »Die gewölbte Stirn, die geröteten Wangen, die schmalen, hochgeschwungenen Augenbrauen, pechschwarze Wimpern um mandelförmige Augen. Smaragdgrüne Augen, wie er wusste. Aber das war jetzt nicht zu sehen. Und dann diese granatroten Lippen, um die ein spöttisches Lächeln zu tanzen schien.«

    Man wird ganz schwindelig vor Adjektiven und Klischees. Das arme Mädchen wird in diesem Prolog (der eigentlich ein erstes Kapitel ist) vergewaltigt. Was mich dabei abstößt, ist die Beschreibung. Es gibt mehrere Arten sich auszudrücken – schlicht: Es ist passiert. Eine andere Variante lässt das Opfer die Gewalt erleben, aber in dieser Form beschreibt der Autor über drei Seiten die Tätersicht, bis ins Detail die geilen Gedanken, die ihm dabei abgehen, seine Lust. Ich frage mich hier, was im Autor vorging, als er diese Zeilen schrieb …

    15 Jahre später lernen wir die Journalistin Giada kennen. Und hier komme ich schon wieder nicht mit dem Schreibstil klar. Mal redet diese Dame hochintellektuell, um im nächsten Satz ziemlich platt herüberzukommen, überhaupt sprechen die Figuren nicht die Sprache ihres Bildungsniveaus, wenn sie miteinander kommunizieren. Somit bleiben die Charaktere fad. Ebenso erklären sich die Protagonisten ständig gegenseitig Dinge (dem Leser), die sie eigentlich wissen sollten. Hier wird auf Fragestellungen wie »In Kunstgeschichte nicht aufgepasst?« usw. zurückgegriffen. Ich habe mich bis Seite 54 durchgekämpft, dann aufgegeben. Weder kam Spannung auf, noch zog mich die Geschichte inhaltlich hinein.

    »Robert Lichtenwald streifte über sein Land in der Maremma, und er sah, dass es gut war.«

    »Da erschien Giada, sommerbraun in Shorts und Tanktop. Ihre Zähne strahlten wie Scheinwerfer aus ihrem bronzefarbenen Gesicht, und die beiden Hexen aus Obsidian an ihren Ohrläppchen sausten um ihren Kopf, als würden sie Kettenkarussell fahren.«

    Zähne, die wie Scheinwerfer strahlen, Ohrringe, die um den Kopf sausen … Irgendwann war es mir zuviel. Alle paar Seiten die Hexenohringe, die schaukeln, fliegen, mal springen die Hexen verärgert auf und ab, das müssen Zauberohringe sein. Immer wieder sommerbraune Frauenhaut, nackte Beine, gebräunte Schenkel, auf die Männer lustvoll starren … Hölzerne Dialoge, ungelenke Beschreibungen, teils Sätze mit Adjektiven überladen, Figuren bleiben für mich somit fremd. Die sabbernden Kerle werden mir zuviel. Es ist nicht mein Buch. Somit keine Rezension, nur mein persönlicher Eindruck der ersten Seiten, die mich den Krimi zuklappen ließen.

    PS: Mir sagte jemand, später kommt ein Dachs als Haustier dazu ... Jo. Dachs als Haustier … wie hieß dieses Lied? »Das ist alles nur geklaut«. Den Dachs als Haustier gab es bereits in diesem wundervollen Buch: Franz oder Warum Antilopen nebeneinander laufen

    Kommentieren0
    3
    Teilen
    G
    Gisevor 10 Tagen
    Kurzmeinung: spannender Plot, ausgeprägter regionaler Flair und liebevoll gestaltete Figuren
    Vergängliche Schönheit

    Die Journalistin Giada Bianchi ist der Auflösung eines Mordes auf der Spur: Ein reicher Kunstsammler wurde in seiner Wohnung ermordet, seine neueste Errungenschaft ist spurlos verschwunden. Giada bittet den Münchner Rechtsanwalt Robert Lichtenwald um Hilfe. Obwohl es gefährlich erscheint, sind beide mit Freude am Ermitteln. Bis sie tatsächlich in Lebensgefahr geraten…

    Dies ist bereits der zweite Band der Reihe um dieses interkulturelle Ermittlerpaar. Wer den ersten Band kennt, wird einige Bekannte wieder treffen, auch gibt es eine Weiterentwicklung der Beziehungen untereinander. Doch der Kriminalfall ist in sich abgeschlossen, das Buch kann gut für sich allein gelesen werden.

    Die Geschichte ist als Regionalkrimi konzipiert, und man merkt dem Autor die Liebe zur Maremma an, die als Kulisse für dieses Buch dient. Diesmal bewegen sich die Ermittlungen in der antiken Kunstszene, so dass sowohl die Schönheit vergangener Kulturen wie auch die Schönheit der Lebenden in den Mittelpunkt geraten.

    Das Buch besticht mit einem spannenden Plot und einem ausgeprägten regionalen Flair wie auch durch liebevoll gestaltete Figuren. Eine klare Leseempfehlung von meiner Seite!

    Kommentieren0
    1
    Teilen
    martina_turbanischs avatar
    martina_turbanischvor 21 Tagen
    Kurzmeinung: Ein gutes Buch für Zwischendurch oder den Urlaub, aber für mich nicht mehr, allerdings eben auch nicht weniger.
    Italien, Sonne, leckeres Essen und hervorragender Wein – klingt verlockend...

    Giada Bianchi, streitbare und von schon Beruf aus neugierige Reporterin, langweilt sich ein bisschen bei den Aufträgen, die ihr Boss ihr so zuschiebt. Wer interessiert sich schon für einen manipulierten Brunnen, wenn an anderer Stelle ein bekanntes Mitglied der römischen Upper-Class brutal ermordet und ausgeraubt wird? Annibale Colosanti war ein Lebemann, ein Exzentriker und ein Kunstsammler. Ist ihm seine Leidenschaft für die Kunst letztlich zum Verhängnis geworden? Gemeinsam mit dem Münchner Rechtsanwalt im freiwilligen Ruhestand Robert Lichtenwald forscht sie nach und deckt so manches Geheimnis auf...

    Wie würde es werden, dieses Leben? Lichtenwald wusste, dass es nur eine Sache gab, die noch gefährlicher war, als seine Träume zu beerdigen: sie zu verwirklichen. In Schönheit sterben, S. 24

    Mein Eindruck:

    Italien, Sonne, leckeres Essen und hervorragender Wein – klingt verlockend...

    Alte Verbrechen

    Zum Einstieg bekommt man ein Verbrechen serviert, dass bereits 15 Jahre zurückliegt, aber an dieser Stelle ahnt man natürlich, das es irgendetwas mit der Gegenwart zu tun hat. Allerding lässt sich zunächst nicht so recht ausmachen, wie weit und in welcher Form die Geschehnisse von damals sich auswirken. Auch über die heutigen Protagonisten, Giada Bianchi und Robert Lichtenwald, bekommt man quasi zur Auffrischung ein paar erläuternde Infos.

    Ein gutes Team

    Giada und Robert scheinen ein wirklich gutes Team zu sein. Jedenfalls gehen beide gerne Essen und genehmigen sich gerne und oft ein Gläschen Wein :-) Aber natürlich wird zwischen den Gängen fleißig ermittelt und beide begeben sich immer wieder in gefährliche Situationen. Sie haben es mit Grabräubern, einer sehr seltsamen „Partei der Schönheit“ und reichlich römischen Originalen zu tun. Am Zwischenmenschlichen sollten sie allerdings noch arbeiten – aber ich schätze, das tun sie :-)

    Kurzweilige Urlaubslektüre

    In Schönheit sterben ist ein typischer, kurzweiliger Urlaubs-Krimi. Der Plot ist solide, aber nicht sonderlich aufregend und verlässt allgemein gut funktionierende Pfade nicht. Der Schreibstil ist sehr flüssig und wirklich gut lesbar, die Dialoge sind für meinen Geschmack recht lebensnah und gerade Giadas „typisch italienische“ Art zauber mir immer mal wieder ein Lächeln ins Gesicht. Mit dem guten Robert werde ich nicht so recht warm, aber das würde ich wohl auch nicht, wenn ich ihm tatsächlich leibhaftig begegnen würde :-)

    Cosy Crime

    Dieses Buch lässt sich ganz sicher wunderbar am Strand, im Freibad oder sonst wo in der Sonne genauso gut lesen, wie im heimischen Wohnzimmer auf der Couch. So sollte Cosy Crime sein und so ist auch In Schönheit sterben. Ganz sicher lassen sich darauf noch etliche Bände aufbauen, allerdings muss ich sie nicht unbedingt lesen. Es gibt auch Stories in diesem Genre, die ich regelmäßig Band für Band verschlinge – diese Geschichte gehört nicht dazu

    Mein Fazit:

    In Schönheit sterben hat einen soliden, aber nicht weiter aufregenden Plot – ist aber angenehm und flüssig geschrieben. Ein gutes Buch für Zwischendurch oder den Urlaub, aber für mich nicht mehr, allerdings eben auch nicht weniger.

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    ChrischiDs avatar
    ChrischiDvor 23 Tagen
    Antike Kunst und die Schönheit Roms

    Robert Lichtenwald hat sich entschieden endgültig in die Toskana überzusiedeln und München den Rücken zu kehren. Doch so recht gelingen will ihm der Start ins neue Leben zunächst nicht, da braucht es erst wieder einen Stein des Anstoßes von außerhalb. Schneller als er gucken kann ist der ehemalige Anwalt wieder einmal in einen Fall verwickelt, dessen Auflösung er entgegen strebt. Dieses Mal geht es um antike Kunst, genauer eine ominöse Statue, die wertvoll genug erscheint, dass ein Todesfall gebilligt wird. Lichtenwald und die Journalistin Giada Bianchi ahnen noch nicht mit wem sie sich da eingelassen haben…

    Nach einem eher zögerlichen Start im ersten Band wirkt gleich der Einstieg dieses Mal weitaus gelungener. Zwar kann man noch lange nicht abschätzen inwiefern die dort befindlichen Informationen den weiteren Verlauf bestimmen, in Vergessenheit gerät das Gelesene jedoch nicht. Man tut gut daran nichts und niemanden zu unterschätzen, denn es warten einige Überraschungen auf dem Weg Richtung Ziel.

    Obwohl Robert Lichtenwald seine neu gewonnene und selbstgewählte Freiheit relativ träge beginnt, schafft der Autor es, dies nicht auf die allgemeine Stimmung übergehen zu lassen. Vielmehr scheint die atmosphärische Darstellung kontinuierlich dagegen zu arbeiten, um etwas von ihrer Vitalität auf den Hauptprotagonisten übertragen zu können. Ob dies gelingt wird sich erst später zeigen, der Leser jedoch ist schon zu diesem Zeitpunkt positiv überrascht und gespannt auf den inhaltlichen Fortgang der Geschichte.

    Die Kunstszene ist das Pflaster, dass Robert und Giada in ihrem zweiten Fall betreten. Die Frage die sich stellt: Haben sie sich im Vorfeld Gedanken über ihr Vorgehen gemacht oder laufen sie sehenden Auges in eine Katastrophe? Ambitioniert wie eh und je steckt die Journalistin ihre ganze Kraft in die Nachforschungen, dies kann jedoch nicht über eine gewisse Naivität hinwegtäuschen, die ihr ebenfalls zu eigen ist. Es ergeben sich daher nicht nur zwischen den Protagonisten diverse Reibungspunkte, auch der Leser ist nicht mit jeder Aktion einverstanden.

    Stefan Ulrich zeigt die Schönheit Roms in sämtlichen Facetten, ohne zu verklären. Zugleich errichtet er einen Spannungsbogen, der über weite Teile gleichmäßig verläuft und den Leser einlädt an den Ermittlungen nicht nur teil zu haben, sondern ein Teil davon zu sein. Wobei man vor allem zum Ende hin durchaus froh ist nur an beobachtender Stelle zu stehen. Eine Steigerung im Vergleich zum ersten Band ist absolut erkennbar, Potential ist weiterhin vorhanden.

    Kommentieren0
    3
    Teilen
    niggeldis avatar
    niggeldivor einem Monat
    Kurzmeinung: Giada und Robert begeben sich auf die spannende, aber gefährliche Suche nach einem Mörder im mysteriösen Kunstmilieu!
    Spannender zweiter Fall

    Der Münchner Rechtsanwalt Robert Lichtenwald verkauft seine Kanzlei, um in sein Landhaus in der Toskana zu ziehen und dort ein freies, unbeschwertes Leben zu genießen. Als seine Freundin, die temperamentvolle Journalistin Giada Bianchi, plötzlich verschwindet, befürchtet er das Schlimmste. Die Suche nach ihr führt Lichtenwald nach Rom und auf die Spur eines mysteriösen Verbrechens: Ein reicher Kunstsammler ist in seiner Wohnung verstümmelt und getötet worden. Dem Gerücht nach war er im Besitz der einzigen noch existenten antiken Statue des Adonis. Hat Giadas Verschwinden mit dem Mord zu tun? Und wie steht das grausige Schicksal der jungen Römerin Rubina Mori damit in Verbindung? Die Recherche zieht Lichtenwald immer tiefer hinein in die morbiden Geheimnisse der schönheitsverliebten Stadt. (Amazon.de)

    Das Cover reiht sich gut in die anderen Werke ein, es passt wunderbar zum italienischen Flair.

    Auch der Schreibstil ist sehr angenehm, ich bin nur so durch die Seiten geflogen, schon der Anfang startet unerwartet brutal! Die atemberaubenden Schilderungen der italienischen Landschaft wecken die Reiselust und den Wunsch, selbst in Roms Straßen zu flanieren. Die Charaktere haben sich schön weiterentwickelt, und endlich kommen sich Giada und Robert näher! Vor allem bei den niedlichen Szenen mit Roberts neuem Mitbewohner musste ich oft schmunzeln. :) Der Fall ist mysteriös aufgezogen und wird zufriedenstellend aufgelöst, auch wenn man die Gedankengänge der Beteiligten in Bezug auf Schönheit nicht immer nachvollziehen kann. :D

    Ich hoffe, Stefan Ulrich schreibt gerade an der Fortsetzung, da die beiden Hauptcharaktere äußerst sympathisch sind! 4 Sterne.

    Kommentieren0
    4
    Teilen
    tigerbeas avatar
    tigerbeavor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Wunderbarer Krimi, der zum Entschleunigen einlädt
    Gelungene Fortsetzung

    Der deutsche Rechsanwalt Robert Lichtenwald hat inzwischen seine Kanzlei in München verkauft und ist in die Toskana gezogen. Kaum eingewöhnt, beginnt er zusammen mit der Journalistin Giada Bianchi im Fall des ermordeten Kunstsammlers Annibale Colasanti zu recherchieren. Bei dem Mord wurde ein Kunstwerk gestohlen, von dem allerdings niemand weiß, um was es sich handelt. Während ihrer Recherche entdecken sie Spuren, die bis nach Rom reichen. 


    Diese Fortsetzung ist sehr gelungen. Man knüpft hier nahtlos an die vorherige Geschichte an, kommt jedoch auch mit Sicherheit ohne Vorkenntnisse gut in die Handlung und lernt die Charaktere kennen. Diese sind greifbar beschrieben und mit ihren liebenswerten Eigenarten einfach sympathisch. Überhaupt schafft es der Autor durch seinen besonderen Schreibstil, die Landschaft und ihre Bewohner darzustellen. Man sieht die herrliche Landschaft richtig vor sich und kann sich wunderbar dorthin träumen. Die Handlung selbst beginnt mit einem Prolog, der es in sich hat und wird gekonnt weiterhin hoch gehalten. Allerdings darf man hier nicht erwarten, vom Action erschlagen zu werden. Ich empfinde diese Serie eher als gemütlich und erholsam, richtig zum Entspannen.

    Kommentieren0
    9
    Teilen
    Carlosias avatar
    Carlosiavor 2 Monaten
    Mord in Rom und was hat Rubina damit zu tun?

    Das Cover ist sehr auffällig. Es wirkt wie ein Blick zwischen zwei Häusern auf ein grünes Tal an einem warmen Sommertag. Ein Vogel zieht seine Kreise am blauen, fast wolkenlosen, endlosen Himmel. Dort steht der Titel des Buches „In Schönheit sterben“ darüber der Name des Autors „Stefan Ulrich“. Es strahlt eine unglaubliche Ruhe aus, alles sieht so friedlich ein, eine wunderschöne Urlaubsstimmung. Ein Cover an dem man nicht vorbeisehen kann. Es fällt einem sofort ins Auge.
    Im Prolog, der den Krimi einleitet, wird von einem Überfall auf ein Lokal und der brutalen Vergewaltigung der Wirtstochter Rubina vor Jahrzehnten erzählt. Aber was hat dies mit diesem Krimi zu tun?
    Es ist ein neuer Fall. Robert Lichtenwald, Anwalt aus München, hat seine Lebenskrise langsam überwunden. Die Renovierungsarbeiten an seinem Ferienhaus in der schönen Maremma sind endlich abgeschlossen. Der Garten ist perfekt umgestaltet und blüht in voller Pracht. Er hat seinen Traum wahr werden lassen und die Toscana zu seinem festen Wohnsitz gemacht. Er hat sich in die quirlige Giada Bianchi verliebt, mit ihr hat Robert Lichtenwald letzten Sommer schon einen Mordfall gelöst, bei der sie gemeinsam in Lebensgefahr geraten sind. Jetzt arbeitet Giada gerade in Rom für eine Zeitung an einen Mord. Der Tote ist ausgerechnet Annibale Colasanti, der Bruder des Mäzens ihrer Zeitung, für die sie tätig ist. Schnell integriert sie sich in die Ermittlungen der Polizei und findet heraus, dass es sich um Raubmord handelt. Es wurde ein teures, doch leider unbekanntes, Kunstobjekt gestohlen. Giada sucht mithilfe von Robert Lichtenwald in der Kunstszene nach dem Mörder. Da Robert auch noch mit seiner Ex-Frau die Scheidung klären muss, gerät Giada, die im Alleingang ermittelt, in eine sehr brenzlige Situation. Nur durch das beherzte Eingreifen von Robert Ex-Frau kann Giada buchstäblich in letzter Sekunde gerettet werden. Nun ist die Scheidung mit Robert Ex-Frau besprochen und der Weg für Robert ist frei. Jetzt könnte er eine feste Beziehung mit Giada beginnen, die wir vielleicht in Teil drei erleben werden.

     

    Der Schreibstil ist sehr angenehm, flüssig und spannend. Die Charaktere und ihre Eigenarten sind sehr gut beschrieben. Die Landschaft und Handlungsorte wurden sehr bildlich dargestellt, so konnte ich in den Krimi im Sommer, bei angenehmen Temperaturen und viel Sonne eintauchen und der Handlung folgen. Bis zum Schluss ist es unklar, wer der Mörder ist. Das Ermittlungs-Team Robert Lichtenwald und Giada Bianchi hat Schwierigkeiten den Täter zu entlarven, bis plötzlich Giada selbst das nächste Opfer ist. Selbst Rubina taucht nach Jahrzehnten wieder auf und erzählt Giada ihre Geschichte und so erfahren wir, was sie mit dem Mord an Annibale Colasanti zu tun hat. Sehr gerne würde ich weitere Bücher des Autors lesen.

    Der Krimi, der im Sommer in Rom und der schönen Toskana spielt, ist super spannend und hat mir sehr gut gefallen. Ich habe in diesem wunderbaren Krimi viel über Italien und die Toskana, die Landschaft, die Menschen und die italienische Lebensart erfahren. Bei den tollen Abenden mit gutem Essen und besonderen Weinen hat man förmlich das Gefühl dabei zu sein. Es ist ein schöner Urlaub, der leider viel zu kurz und zu schnell vorbei ist. Ich hoffe auf einen weiteren Besuch in den Hügeln der Maremma, im Herzen der Toskana.

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    L
    Lesenettivor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Schaurig schöner Krimi und eine sehr empfehlenswerte und spannende Lektüre mit italienischem Flair!!!
    Tödliche Schönheit!!!

              Robert Lichtenwald - ein naturverbundener Rechtsanwalt mit einem Haus in der Toskana, zurückzuführen auf seine verkaufte Kanzlei in Deutschland.
    Seine neue italienische Liebe, die schöne Journalistin Giada verschwindet spurlos und lässt nur Fragen offen. Robert macht sich auf die Suche nach seiner Liebsten und gerät dabei nach Rom sowie in einen mysteriösen Mordfall, mit dem auch noch andere Charaktere zu tun haben, die in diesem Buch immer mehr Fragen aufwerfen und alle sehr interessant und mit italienischen Flair dargestellt werden.
    Ein sehr schön geschriebenes Buch mit sehr spannendem Krimiverlauf vom Autor Stefan Ulrich, spielend in wahrer Größe und auch der wahren Schönheit atemberaubender italienischer Städte. Für jeden Krimi- und Italienfan einfach nur sehr zu empfehlen!!! Ein Lesen lohnt sich auf jeden Fall!!!
            

    Kommentieren0
    1
    Teilen
    twentytwos avatar
    twentytwovor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Trotz anfänglicher Längen eine empfehlenswerte Lektüre.
    In Schönheit sterben

    Robert Lichtenstein hat sich nach seiner Flucht aus seinem alten Leben als Rechtsanwalt in sein Landhaus in der Toskana zurückgezogen. Dort führt er ein sehr zurückgezogenes Leben, dass ihn nachdem er das alte Rustico liebevoll restauriert hat, zunehmend langweilt. So kommt es ihm gerade recht, dass sich Giada Bianchi, die er im Rahmen der Morcone-Morde im vergangenen Jahr kennengelernt hat, bei ihm meldet. Obwohl er sich eigentlich mehr von ihrer Verabredung erhofft hat, als wieder in einen Kriminalfall verwickelt zu werden, läßt er sich darauf ein, der Journalistin zu helfen. Während Giada versucht in Rom Hinweise auf die Hintergründe über den Mord an dem exzentrischen Kunstsammler zu sammeln, begibt sich Robert auf die Suche nach den Grabräubern die ihm wichtige Informationen zu der verschwundenen Statue liefern sollen. Doch plötzlich verschwindet Giada und Robert sieht sich gezwungen Maggiore Laganà vom Carabinieri-Kommando für Kulturgüterschutz um Hilfe zu bitten.

    Fazit
    Eine unterhaltsame Kriminalstory mit viel mediterranem Flair und Lokalkolorit, in der das Privatleben der einzelnen Personen eine dominante Rolle spielt.

    Kommentieren0
    15
    Teilen
    Bellis-Perenniss avatar
    Bellis-Perennisvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Ein gut lesbarer Urlaubskrimi aus der Toskana
    Die Schönheit liegt im Auge des Betrachters ...

    Dies ist der zweite Kriminalfall in den Robert Lichtenwald, der Münchner Anwalt in der Toskana verwickelt wird. Die temperamentvolle Journalistin Giada Bianchi ersucht ihn, ein paar unauffällige Recherchen zum Tod des reichen römischen Kunstsammlers Annebale Colasanti anzustellen, sehr zum Missfallen von Maggiore Donatella Lagana von der Abteilung zur Aufklärung von Kunstdiebstählen. Die Polizei ist einer internationalen Bande von Grabräubern auf der Spur und kann Laienermittler wie Bianchi und Lichtenwald so gar nicht brauchen.

    Ist der Tod des Kunstsammlers ein Kollateralschaden? Und wie passt das plötzliche Verschwinden der bildschönen Rubina Mori vor vielen Jahren dazu?

     

    Meine Meinung:

     

    Ein toller Urlaubskrimi, der einen die bezaubernde Landschaft der Toskana und die staubige Schwüle der Hauptstadt Rom näherbringt.

     

    Der Schreibstil ist locker und flüssig. Dazu passen die kulinarischen Genüsse und eingestreute italienische Redewendungen.

     

    Die Charaktere entwickeln sich ein bisschen weiter. Robert hängt nach wie vor an seiner Ehefrau Stefanie, die ihn verlassen hat. Die taucht prompt zum ungünstigsten Zeitpunkt in der Toskana auf. Wieder nichts mit einem trauten Abend für Robert und Giada! In denke in einem dritten Band wird sich die Sache beschleunigen, denn Stefanie will die Scheidung.

     

    Mein früher Verdacht hat sich bestätigt. Doch mir macht das nichts aus, wenn ich den Täter schon bald entlarve. Ich finde es immer interessant, ob die Ermittler einen ähnlichen Ansatz wie ich haben.

     

    Fazit:

     

    Ein gut zu lesender Urlaubskrimi, dem ich gerne 4 Sterne gebe.

     

     


    Kommentieren0
    6
    Teilen

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu

    Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

    Weitere Informationen zum Buch

    Pressestimmen

    Italien-Spannung vom Bestseller-Autor Stefan Ulrich

    Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

    Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach

    Hol dir mehr von LovelyBooks