Stefan Ulsamer

 5 Sterne bei 2 Bewertungen
Autor*in von Flugzeugträger der Welt, Atom-U-Boote der Welt und weiteren Büchern.

Lebenslauf

Stefan Ulsamer, Jahrgang 1974, kommt mütterlicherseits aus einer Marinefamilie, die ihm schon in der Kinderzeit die Faszination der modernen Marineschiffe näher brachte. Nach Stationen in der Airlinebranche und als verantwortlicher Redakteur eines Schiffsmodellbaumagazins, arbeitet er heute als freier Journalist mit Spezialisierung auf Marinetechnik sowie Themen aus der Luft- und Raumfahrt mit zahlreichen Veröffentlichungen in maritimen und aeronautischen Fachzeitschriften. Seit Juli 2021 ist Stefan Ulsamer Chefredakteur des von ihm im Eigenverlag herausgegebenen, fünf Mal jährlich erscheinenden Marinemagazins Navy Ops, in dem sich alles um die modernen Marinen dreht. Schwerpunkt ist die Berichterstattung über die Flugzeugträger der Welt, ihre Bordflugzeuge und die Begleitschiffe wie U-Boote, Zerstörer und Fregatten.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Große Kampfschiffe der NATO ab 1950 (ISBN: 9783613048386)

Große Kampfschiffe der NATO ab 1950

Erscheint am 28.10.2026 als Gebundenes Buch bei Motorbuch Verlag.

Alle Bücher von Stefan Ulsamer

Cover des Buches Atom-U-Boote der Welt (ISBN: 9783613046979)

Atom-U-Boote der Welt

(1)
Erschienen am 26.03.2025
Cover des Buches Flugzeugträger der Welt (ISBN: 9783613047983)

Flugzeugträger der Welt

(1)
Erschienen am 28.10.2025
Cover des Buches Flugzeugträger der Welt (ISBN: 9783613046054)

Flugzeugträger der Welt

(0)
Erschienen am 28.08.2023
Cover des Buches Große Kampfschiffe der NATO ab 1950 (ISBN: 9783613048386)

Große Kampfschiffe der NATO ab 1950

(0)
Erscheint am 28.10.2026
Cover des Buches U-Boote der Welt (ISBN: 9783613047891)

U-Boote der Welt

(0)
Erscheint am 31.03.2027

Neue Rezensionen zu Stefan Ulsamer

Cover des Buches Flugzeugträger der Welt (ISBN: 9783613047983)
Alriks avatar

Rezension zu "Flugzeugträger der Welt" von Stefan Ulsamer

Alrik
Stahlgiganten und Macht auf offener See

Kolosse aus Stahl, startende Jets, das tiefe Grollen von Turbinen – schon nach wenigen Seiten ist klar, wohin die Reise geht. Dieses Buch riecht nach Salzwasser, Kerosin und Machtprojektion. Flugzeugträger der Welt ist kein trockener Zahlenfriedhof, sondern ein wuchtiger Bildband mit ordentlich Druck auf dem Kessel.


Stefan Ulsamer weiß genau, wovon er spricht. Man merkt jeder Seite an, dass hier jemand schreibt, der diese schwimmenden Monster nicht nur respektiert, sondern auch versteht. Von der Nimitz-Klasse bis zu britischen, russischen und chinesischen Trägern wird sauber eingeordnet, erklärt und verglichen – verständlich, ohne banal zu werden. Gedanken wie „Was für ein Wahnsinn, dass so etwas überhaupt existiert“ schleichen sich dabei ganz automatisch ein.


Besonders stark: die Mischung aus Technik, Geopolitik und Popkultur. Zahlen, Daten und Einsatzkonzepte treffen auf starke Fotos und das Bonuskapitel zu Flugzeugträger-Filmen. Genau der richtige Moment zum Schmunzeln und inneren Abtauchen, wenn man Top Gun oder Jagd auf Roter Oktober noch im Hinterkopf hat.


Auch die aktuellen und teils nebulösen Projekte – China, Iran, Drohnenträger – sorgen für dieses angenehme Kribbeln zwischen Faszination und Unbehagen. Hier wird nichts glorifiziert, aber auch nichts klein geredet. Diese Schiffe sind Symbole von Macht, und genau so werden sie behandelt.


Unterm Strich ein Buch, das man nicht einfach liest, sondern erlebt. Perfekt zum Durchblättern, Staunen, Nachdenken – und für jeden, der beim Wort Flugzeugträger unwillkürlich breiter grinst.

Cover des Buches Atom-U-Boote der Welt (ISBN: 9783613046979)
Alriks avatar

Rezension zu "Atom-U-Boote der Welt" von Stefan Ulsamer

Alrik
Stählerne Giganten unter der Oberfläche

Kalter Stahl, tiefe Ozeane und diese unangenehme Ahnung, dass irgendwo da draußen gerade jemand den Finger sehr nah am roten Knopf hat. Genau mit diesem Gefühl klappt das Buch zu – und das ist ausdrücklich positiv gemeint. Atom-U-Boote der Welt ist kein nervöses Techniklexikon, sondern eine souveräne, ruhige Machtdemonstration aus Wissen, Einordnung und Aktualität.


Seite für Seite taucht man tiefer ab in eine Welt, die sonst verborgen bleibt. Los-Angeles-Klasse, russische Giganten, chinesische Neubauten – alles wird präzise erklärt, ohne zu erschlagen. Zahlen, Fakten und Systeme sind da, aber sie stehen nie im Weg. Stattdessen entsteht ein klares Bild davon, warum diese lautlosen Ungeheuer bis heute das Rückgrat nuklearer Abschreckung bilden.


Besonders stark ist der Blick auf die Gegenwart. Geopolitische Spannungen werden nicht dramatisiert, sondern nüchtern eingeordnet. China, USA, Russland, Australien – plötzlich ergibt vieles, was täglich durch die Nachrichten rauscht, eine beunruhigend logische Struktur. Gedanken wandern automatisch weiter: Wer hört hier eigentlich wen? Und wer weiß was?


Überraschend locker wirkt das Kapitel über Atom-U-Boote im Film. Nach all der technischen Tiefe ein wohltuender Perspektivwechsel, der zeigt, wie sehr diese Maschinen längst Teil unserer Popkultur geworden sind. Jagd auf Roter Oktober lässt grüßen – nur diesmal mit Hintergrundwissen.


Am Ende bleibt Respekt. Vor der Technik, vor der politischen Tragweite und vor einem Autor, der sein Thema sichtbar beherrscht. Kein Buch für nebenbei, aber eines, das lange nachhallt. Still, schwer und beeindruckend – wie ein U-Boot in der Tiefe.

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