Stefan Volk Skandalfilme: Cineastische Aufreger gestern und heute

(2)

Lovelybooks Bewertung

  • 3 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 1 Leser
  • 1 Rezensionen
(1)
(1)
(0)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Skandalfilme: Cineastische Aufreger gestern und heute“ von Stefan Volk

„Der schweinischste Film aller Zeiten“ titelte die Bild-Zeitung zum Deutschlandstart von Basic Instinct am 21. Mai 1992. Heute ist die Aufregung kaum nachzuvollziehen. Die Filmgeschichte kennt viele Filme, die nach ihrem Erscheinen Wut, Abscheu oder Empörung hervorriefen und in ihrer Zeit zum Skandal wurden. Stefan Volk hat sich eine ganze Reihe dieser Film-skandale angeschaut: Warum wurde ein Film zum Skandalfilm? Welches Tabu wurde verletzt? Wie bewerten wir heute diesen Film? So ist ein unterhaltsames Buch entstanden, das den Wandel von Sitten und moralischen Vorstellungen schildert und zugleich belegt, dass Film auch immer das Medium der Provokation gewesen ist. Eine Auswahl der besprochenen Filme: Anders als die Anderen (1919, Richard Oswald) Das Goldene Zeitalter (1930, Luis Buñuel) Im Westen nichts Neues (1930, Lewis Milestone) Ekstase (1933, Gustav Machatý) Die Sünderin (1950, Willi Forst) Die Zeit mit Monika (1953, Ingmar Bergman) Peeping Tom (1959, Michael Powell) Das Schweigen (1963, Ingmar Bergman) Spur der Steine (1966, Frank Beyer) O.K. (1970, Michael Verhoeven) Nicht der Homosexuelle ist pervers, sondern die Situation, in der er lebt (1971, Rosa von Praunheim) Salò oder die 120 Tage von Sodom (1975, Pier Paolo Pasolini) Im Reich der Sinne (1976, Nagisa Oshima) Die Konsequenz (1977, Wolfgang Petersen) Das Gespenst (1982, Herbert Achternbusch) Maria und Joseph (1985, Jean-Luc Godard) Die letzte Versuchung Christi (1988, Martin Scorsese) Basic Instinct (1992, Paul Verhoeven) Kids (1995, Larry Clark) Funny Games (1997, Michael Haneke) Lolita (1997, Adrian Lyne) Idioten (1998, Lars von Trier) Baise-moi (2000, Virginie Despentes) Die Passion Christi (2004, Mel Gibson) Tal der Wölfe (2005, Serdar Akar)

Stöbern in Sachbuch

Kleine Hände – großer Profit

Hinter vielen Grabsteinen verbergen sich traurige Geschichten - nein, ich meine nicht die der Begrabenen, sondern der Kinderarbeiter.

Ann-KathrinSpeckmann

Heimatlos ist nicht gleich hoffnungslos: Sehnsucht einer jungen Frau 1944/2014

Lesestoff für die junge Generation.

annegretwinterberg

Homo Deus

Hararis Buch polarisiert, regt zum Nachdenken an und lässt kaum jemanden kalt.

Bellis-Perennis

Hillbilly-Elegie

Reflektierendes, biografisches Sachbuch über die eigene Herkunft und die möglichen Gründe für eine USA unter Donald Trump! Sehr lehrreich!

DieBuchkolumnistin

The Brain

Das Buch hat mich sehr bewegt, denn wir wissen immer noch wenig darüber, wie das Gehirn funktioniert und woher unser Ich-Gefühl kommt.

Tallianna

Warum wir es tun, wie wir es tun

Erfrischend anders!

Gucci2104

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Rezension zu "Skandalfilme: Cineastische Aufreger gestern und heute" von Stefan Volk

    Skandalfilme: Cineastische Aufreger gestern und heute
    rosengruen

    rosengruen

    21. February 2011 um 22:59

    Wer sich für Kino, Filmgeschichte und Skandale interessiert, muss dieses Buch lesen. Ich bin mittlerweile fast durch und begeistert. Das Buch deckt die - zumindest aus deutscher Sicht - wichtigsten Skandalfilme der Kinogeschichte ab, von frühen Stummfilmen über den berühmten "Sünderin"-Skandal bis zu neueren Aufregern wie dem französischen Frauengangsterporno "Baise-moi" oder Gibsons Jesus-Splatterstreifen "Die Passion Christi" ab. Das Schöne an dem Buch ist, dass es unterhaltsam geschrieben ist und viele zeitgenössische Zitate, Kritiken etc. enthält, aber trotzdem nicht oberflächlich bleibt. Vielmehr werden die Skandale ausführlich aufgearbeitet und in den jeweiligen zeithistorischen Hintergrund eingeordnet. Spannend ist zu lesen, wie sich die Themen, die für Skandale sorgen (Nacktheit, Sexualität, Religion, Politik etc.) teilweise wiederholen und teilweise gewandelt haben. Das Ganze ist auch noch reichlich bebildert und schön gestaltet. Insgesamt ein richtig tolles Filmbuch.

    Mehr