Das Geheimnis der Silberkinder

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Inhaltsangabe zu „Das Geheimnis der Silberkinder“ von Stefan Walz

1628. Die Waisen Niklas und Sophie wachsen behütet im Kloster Wittichen auf. Sie ahnen nicht, dass ein altes Geheimnis hinter den dicken Mauern des Klosters schlummert. Doch die Gerüchteküche bringt den Orden bald in Verruf. Ein von den Prälaten inszeniertes Wunder soll helfen, Pilger anzulocken. Die Neugier der Kinder ist geweckt und je tiefer sie eintauchen, umso mehr müssen sie erkennen, dass sie selbst Teil der Verschwörung sind. Auf der Suche nach ihrer wahren Identität werden dunkle Mächte entfesselt, in deren Sumpf die Kinder zu ersticken drohen …

Ein spannender, gefühlvoller und gut recherchierter hist. Roman. Verwandlung, Verwirrung und Liebe im geheimnisvollen Schwarzwald.

— Antonetta
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    Das Geheimnis der Silberkinder
    Antonetta

    Antonetta

    19. March 2017 um 14:47

    Die Geschichte der Silberkinder (Sophie und Niklas) spielt im Dreißigjährigen Krieg, in einer Zeit, in der vom Kaiser gerade das verheerende Restitutionsedikt erlassen wird. Alles beginnt ein wenig wie im Märchen und man findet sich schnell in einer romantischen Schwarzwaldidylle wieder. Im Gegensatz dazu empfindet man den Klosteralltag, unter dem auch Sophie und Niklas leiden, als düster und unheimlich. Man lernt den schwarzen Franziskaner Johannes kennen und fürchten. Auch ein autoritärer Klosterprovinzial taucht auf und steckt seine Nase viel zu tief in Klosterangelegenheiten.Durch die Ausflüge zum Silberberg, entdeckt der Leser (und auch Niklas!) so quasi nebenher die faszinierende Geschichte der Silberminen im Kinzigtal.Bald entdecken die Kinder, dass einiges nicht mit rechten Dingen zugeht und beginnen zu forschen. Der unheimliche Pater Johannes entpuppt sich schließlich als Helfer und unterstützt Sophie sogar bei der Recherche im Klosterarchiv. Ob er sie auf die falsche Fährte lockt oder ob er es gut meint, bleibt zunächst im Dunkeln.Als die Mentorinnen plötzlich verhaftet werden, hält es auch die Kinder nicht länger im Wittichener Tal. Bei „Nacht und Nebel“ nehmen sie Reißaus und sie beschließen, auf Grundlage ihrer Nachforschungen, nach den Eltern zu suchen. Dabei verschlägt es sie u.a. nach Freiburg, ins Elsass und Villingen. Zeitweise trennen sich ihre Wege, denn der Schwarzwald wird nun auch vom schrecklichen Krieg eingeholt.Bei der Suche geraten sie auf zahlreiche Irrwege (hatte da etwa der schwarze Franziskaner die Finger im Spiel?). Glaubt man der Darstellung des Autors im Anhang, hat es die beiden (helfenden) Mönche Rudolf und Jakobus wirklich gegeben, ihre Eskapaden scheinen in den Tagebüchern des Abt Georg für die Nachwelt bewahrt worden zu sein.Auch die Liebe kommt nicht zu kurz! Auf der Reise verliebt sich die inzwischen 17-jährige Sophie in Christian, einem Reiterknecht …In Villingen angekommen, erlebt man hautnah die sogenannte Winterbelagerung inklusive Sturmangriff und Bombenhagel. Ob die Kinder die Eltern wirklich finden, ob sie überhaupt noch leben, was es mit dem Medaillon, dem schemenhaften Verfolgern auf sich hat und ob Christian wirklich ein Guter ist – davon erfährt man in einem spannenden Showdown am Ende. Die Auflösung hat mich ziemlich überrascht, aber es passt alles sehr gut zusammen und nichts wirkt irgendwie schnulzig oder konstruiert.

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